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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Malchow</title>
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		<updated>2026-03-22T10:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6491 (Stand 31.12.2025)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK11.pdf|  Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_GK11.pdf&amp;diff=144640</id>
		<title>Datei:MAL GK11.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_GK11.pdf&amp;diff=144640"/>
		<updated>2026-03-22T10:41:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: Geschichtskalender Malchow 2025, Autor Heidrun Hecht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Geschichtskalender Malchow 2025, Autor Heidrun Hecht&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=144639</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=144639"/>
		<updated>2026-03-22T10:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6491 (Stand 31.12.2025)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK10.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=144637</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=144637"/>
		<updated>2026-03-22T10:29:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6491 (Stand 31.12.2025)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=144636</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=144636"/>
		<updated>2026-03-22T10:22:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6491 (Stand 31.12.2025)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK9.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=144635</id>
		<title>Malchow</title>
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		<updated>2026-03-22T10:21:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6491 (Stand 31.12.2025)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=143230</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=143230"/>
		<updated>2026-03-02T09:58:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6491 (Stand 31.12.2025)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK9.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=127564</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=127564"/>
		<updated>2025-04-21T11:41:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6474 (Stand 31.12.2024)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK9.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_GK9.pdf&amp;diff=127563</id>
		<title>Datei:MAL GK9.pdf</title>
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		<updated>2025-04-21T11:39:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: Malchower Geschichtskalender, Autor Heidrun Hecht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Malchower Geschichtskalender, Autor Heidrun Hecht&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-frei}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=126774</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=126774"/>
		<updated>2025-04-01T13:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6474 (Stand 31.12.2024)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK8.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Alphabetischer_Ortsindex&amp;diff=125692</id>
		<title>Zugang: Alphabetischer Ortsindex</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Zugang:_Alphabetischer_Ortsindex&amp;diff=125692"/>
		<updated>2025-02-19T07:00:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* M-O */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;; Hinweis&lt;br /&gt;
: Orte mit &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#0000FF&amp;quot;&amp;gt; blau &amp;lt;/span&amp;gt; hinterlegtem Namen sind im Portal bearbeitet, mit &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;rot&amp;lt;/span&amp;gt; hinterlegtem Namen befinden sich in Vorbereitung und werden in nächster Zeit zugänglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Musterdorf&lt;br /&gt;
:* &#039;&#039;&#039;[[Musterdorf]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;Die Vorlage &#039;&#039;&#039;[[Musterdorf]]&#039;&#039;&#039; bitte &amp;lt;span style=&amp;quot;color:#008000&amp;quot;&amp;gt; als Kopiervorlage verwenden&amp;lt;span style=&amp;quot;color:#FF0000&amp;quot;&amp;gt;, die es dem Chronisten einfach machen soll, mittels &amp;quot;copy and paste&amp;quot; (Auswählen (Strg+A), Kopieren (Strg+C) und Einfügen (Strg+V)), strukturierte Kopierbausteine zur Verfügung zu haben.&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== A-B ==&lt;br /&gt;
* [[Adamshoffnung]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Ahlbeck Insel Usedom]] (PLZ 17419) §&lt;br /&gt;
* [[Ahrenshoop]] *&lt;br /&gt;
* [[Alt-Bartelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Altentreptow]] *&lt;br /&gt;
* [[Altheide]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Althof]] (PLZ 18209 Ortsteil von Bad Doberan) §&lt;br /&gt;
* [[Alt Karin]]&lt;br /&gt;
* [[Alt Krassow]]&lt;br /&gt;
* [[Alt Meteln]] *&lt;br /&gt;
* [[Alt Vorwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Anklam]] (Hansestadt) §&lt;br /&gt;
* [[Babst]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Bad Sülze]] (PLZ 18334) *&lt;br /&gt;
* [[Bäbelin]]&lt;br /&gt;
* [[Bansin Seebad]] (PLZ 17429) §&lt;br /&gt;
* [[Bantin]]  &lt;br /&gt;
* [[Barnsdorf]] (Ortsteil von Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Bartelshagen I]] (Ortsteil der Stadt Marlow) *&lt;br /&gt;
* [[Bartenshagen]]&lt;br /&gt;
* [[Basse]] *&lt;br /&gt;
* [[Baumgarten]] *&lt;br /&gt;
* [[Beckendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Beckerwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Behnkenhagen]] (PLZ 18182 Ortsteil von Rövershagen) *&lt;br /&gt;
* [[Below]]&lt;br /&gt;
* [[Bengerstorf]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Benitz]] *&lt;br /&gt;
* [[Bennin]]  (PLZ 19260) *&lt;br /&gt;
* [[Bentzin]] §&lt;br /&gt;
* [[Benz bei Wismar]] (PLZ 23970)&lt;br /&gt;
* [[Benz Usedom]] (PLZ 17429) §&lt;br /&gt;
* [[Bergen auf Rügen]] (PLZ 18528) *&lt;br /&gt;
* [[Bernitt]]&lt;br /&gt;
* [[Besitz]] *&lt;br /&gt;
* [[Biestorf]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Billenhagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Blankenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Blankenhagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Bobzin bei Lübz]] (PLZ 19386) *&lt;br /&gt;
* [[Böhlendorf]] (PLZ 18334 Ortsteil von...) *&lt;br /&gt;
* [[Bömitz]] (PLZ 17390 Ortsteil von Rubkow) *&lt;br /&gt;
* [[Börgerende-Rethwisch]] §&lt;br /&gt;
* [[Boizenburg/Elbe]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Bolland]]&lt;br /&gt;
* [[Boltenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Borg]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Bretzin]]&lt;br /&gt;
* [[Brinckmansdorf]] *&lt;br /&gt;
* [[Brookhusen]] *&lt;br /&gt;
* [[Brüel]]&lt;br /&gt;
* [[Buggenhagen]] (PLZ 17440) §&lt;br /&gt;
* [[Bützow]] *&lt;br /&gt;
* [[Bussewitz]] *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== C-E ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cammin]] (PLZ 18195 bei Tessin) *&lt;br /&gt;
* [[Carolinenhof bei Varchentin]]&lt;br /&gt;
* [[Carwitz]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Clausdorf bei Neubukow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Clausdorf bei Satow]] (PLZ 18239)&lt;br /&gt;
* [[Conow]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Cordshagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Dändorf]] (PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Danneborth]]&lt;br /&gt;
* [[Dänschenburg]] (PLZ 18337 Ortsteil der Stadt Marlow) *&lt;br /&gt;
* [[Dalwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Dargen]] (PLZ 17419, 17429) §&lt;br /&gt;
* [[Dargun]] (PLZ 17159) *&lt;br /&gt;
* [[Darß und Zingst]]&lt;br /&gt;
* [[Dassow]] *&lt;br /&gt;
* [[Daugzin]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Demmin]] (Hansestadt) §&lt;br /&gt;
* [[Dersekow]] *&lt;br /&gt;
* [[Diedrichshagen]] (PLZ 18119) *&lt;br /&gt;
* [[Dierhagen]] (PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Dobbertin]]&lt;br /&gt;
* [[Doberan (Bad)]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]] *&lt;br /&gt;
* [[Dreilützow]] (PLZ 19243) *&lt;br /&gt;
* [[Drüschow (Wüstung)]] &lt;br /&gt;
* [[Duckwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Dümmer]] *&lt;br /&gt;
* [[Dummerstorf]] (PLZ 18196) *&lt;br /&gt;
* [[Elmenhorst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==F-G==&lt;br /&gt;
* [[Fahren]]&lt;br /&gt;
* [[Feldberg]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Ferdinandshof]]&lt;br /&gt;
* [[Finkenberg]] (Wüstung; existiert seit 1764 nicht mehr) *&lt;br /&gt;
* [[Franzburg]]&lt;br /&gt;
* [[Frauenmark]] (PLZ 19089) *&lt;br /&gt;
* [[Freienhagen (Wendisch-Priborn)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedland]] (PLZ 17098) *&lt;br /&gt;
* [[Friedrichshof (Wüstung)]] (PLZ 17179) *&lt;br /&gt;
* [[Friedrichsruhe]] *&lt;br /&gt;
* [[Fürstenhagen]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Fürstentum Rügen]] (untergegangener Kleinstaat)&lt;br /&gt;
* [[Gadebusch]] *&lt;br /&gt;
* [[Gägelow]]&lt;br /&gt;
* [[Galenbeck]] *&lt;br /&gt;
* [[Gallentin]]&lt;br /&gt;
* [[Gallin bei Lübz|Gallin]] bei Lübz (PLZ ) *&lt;br /&gt;
* [[Gamehl]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Ganzlin]]&lt;br /&gt;
* [[Garvensdorf]] *&lt;br /&gt;
* [[Garz (Rügen)]] (PLZ 18574) *&lt;br /&gt;
* [[Garz (Usedom)]] (PLZ 17419) §&lt;br /&gt;
* [[Gehlsdorf]] (PLZ 18147 Ortsteil der Hansestadt Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Gelbensande]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Genzkow]] (Ortsteil von 17098 Friedland) *&lt;br /&gt;
* [[Gerdeswalde]] *&lt;br /&gt;
* [[Glashagen]] *&lt;br /&gt;
* [[Glasin]]&lt;br /&gt;
* [[Gnevsdorf]] bei Plau am See (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Gnoien]] (PLZ 17179) §&lt;br /&gt;
* [[Goldberg (Stadt)]]&lt;br /&gt;
* [[Goldberg bei Satow]]&lt;br /&gt;
* [[Goldebee]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Goldenbow]] (PLZ 19089) *&lt;br /&gt;
* [[Gollwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Goritz]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Gottesgabe]]&lt;br /&gt;
* [[Görslow]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Graal-Müritz]] Ostseeheilbad (PLZ 18181) *&lt;br /&gt;
* [[Grabow]]&lt;br /&gt;
* [[Gralow]] Ortsteil der Gemeinde Baumgarten&lt;br /&gt;
* [[Grabow (Elde)]] (PLZ 19300) *&lt;br /&gt;
* [[Gramzow]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Granzin bei Boizenburg]] *&lt;br /&gt;
* [[Granzin bei Lübz|Granzin]] bei Lübz (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Grebbin]] bei Lübz (PLZ )&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Greifswald|Greifswald]] (Hansestadt) §&lt;br /&gt;
* [[Gresenhorst]] (PLZ 18337) *&lt;br /&gt;
* [[Greven bei Lübz|Greven]] bei Lübz (PLZ ) *&lt;br /&gt;
* [[Grevesmühlen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Bengerstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Godems]] *&lt;br /&gt;
* [[Groß Raden]] (PLZ 19406 Ortsteil von Sternberg) *&lt;br /&gt;
* [[Groß Schoritz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Stresow auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Tessin]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Güstrow]] (PLZ 18273)&lt;br /&gt;
* [[Gutow]] *&lt;br /&gt;
* [[Gützkow]] *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==H-J==&lt;br /&gt;
* [[Hanshagen]]  (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Hanstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hastorf]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Häschendorf]] (Ortsteil von [[Mönchhagen]], PLZ: 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Heiligendamm]] *&lt;br /&gt;
* [[Heiligenhagen]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Heringsdorf]] (PLZ 17419, 17424 und 17429) §&lt;br /&gt;
* [[Hermannshagen]] (Ortsteil von [[Bernitt]])&lt;br /&gt;
* [[Hinrichshagen]] (PLZ 18146) *&lt;br /&gt;
* [[Hirschburg]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten)*&lt;br /&gt;
* [[Hoben]]&lt;br /&gt;
* [[Hohendorf (Wolgast)]] (PLZ 17438) *&lt;br /&gt;
* [[Hohenfelde]] *&lt;br /&gt;
* [[Hoppenrade]] *&lt;br /&gt;
* [[Hornstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Hundorf]] *&lt;br /&gt;
* [[Insel Hiddensee]] (PLZ 18565) §&lt;br /&gt;
* [[Ivenack]] *&lt;br /&gt;
* [[Jabelitz]]&lt;br /&gt;
* [[Jameln]]&lt;br /&gt;
* [[Jarmen]] (PLZ 17126) *&lt;br /&gt;
* [[Jesendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jördenstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jörnstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Jürgeshof]] *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==K-L==&lt;br /&gt;
* [[Kalsow]] (Ortsteil von Benz bei Wismar)&lt;br /&gt;
* [[Kamin]]&lt;br /&gt;
* [[Kamminke]] (PLZ 17419) §&lt;br /&gt;
* [[Karlsburg]] (PLZ 17495) §&lt;br /&gt;
* [[Karlshagen]] (PLZ 17449) §&lt;br /&gt;
* [[Karow]]&lt;br /&gt;
* [[Karstorf]] (Ortsteil von Hohen Demzin) *&lt;br /&gt;
* [[Katelbogen]] (Ortsteil der Gemeinde Baumgarten)&lt;br /&gt;
* [[Katzow]] (PLZ 17509) §&lt;br /&gt;
* [[Kavelsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kemnitz bei Greifswald]] (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Kirchdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Kirch Mulsow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Kirch Rosin]] (PLZ 18276) *&lt;br /&gt;
* [[Klein Bengerstorf]] &lt;br /&gt;
* [[Klein Mulsow]]&lt;br /&gt;
* [[Klein Warin]]&lt;br /&gt;
* [[Klein Zetelvitz]] (PLZ 17121 Ortsteil von Sassen-Trantow) *&lt;br /&gt;
* [[Kleinen (Bad)]]&lt;br /&gt;
* [[Klingendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Klinken]]&lt;br /&gt;
* [[Klockenhagen]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Klütz]] (PLZ 23948) *&lt;br /&gt;
* [[Kobrow]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Körkwitz]]&lt;br /&gt;
* [[Konow]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Korswandt]] (PLZ 17419) §&lt;br /&gt;
* [[Koserow]] (PLZ 17459) §&lt;br /&gt;
* [[Kösterbeck]]&lt;br /&gt;
* [[Krassow]]&lt;br /&gt;
* [[Kreckow]]&lt;br /&gt;
* [[Krempin]]&lt;br /&gt;
* [[Krickow]]&lt;br /&gt;
* [[Kritzmow]] (PLZ 17198) *&lt;br /&gt;
* [[Kröpelin]] (PLZ 18236) *&lt;br /&gt;
* [[Kröslin]]  (PLZ 17440) §&lt;br /&gt;
* [[Krummin]] (PLZ 17440) §&lt;br /&gt;
* [[Krüselin (Wüstung)/ Krüseliner Mühle]] *&lt;br /&gt;
* [[Krusenfelde]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Krusenhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Krusenkrien]] (PLZ 17391) *&lt;br /&gt;
* [[Kühlungsborn]]&lt;br /&gt;
* [[Laage]] (PLZ 18299]&lt;br /&gt;
* [[Laase]] (Ortsteil der Gemeinde Baumgarten)&lt;br /&gt;
* [[Landsdorf]] &lt;br /&gt;
* [[Lassahn]] (PLZ 19246)&lt;br /&gt;
* [[Lassan]] (PLZ 17440) §&lt;br /&gt;
* [[Leezen]] (PLZ 19067)&lt;br /&gt;
* [[Lenz-Süd]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Lichtenhagen Dorf]]&lt;br /&gt;
* [[Loddin]] (PLZ 17459) §&lt;br /&gt;
* [[Loitz]] (PLZ 17121) *&lt;br /&gt;
* [[Löbnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Löcknitz]]&lt;br /&gt;
* [[Lübkow]] *&lt;br /&gt;
* [[Lubmin]] (PLZ 17509) §§&lt;br /&gt;
* [[Lübow]] *&lt;br /&gt;
* [[Lübz]] (PLZ 19368) *&lt;br /&gt;
* [[Lüderstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Lühburg]] * &lt;br /&gt;
* [[Luplow]] (PLZ 17091) *&lt;br /&gt;
* [[Lütow]] (PLZ 17440) §&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==M-O==&lt;br /&gt;
* [[Malchin]] &lt;br /&gt;
* [[Malchow]] (PLZ 17213)&lt;br /&gt;
* [[Marlow]] §LUBI&lt;br /&gt;
* [[Matgendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Mechow]] *&lt;br /&gt;
* [[Mellenthin]] (PLZ 17429) §&lt;br /&gt;
* [[Menzlin a.d.Peene]]&lt;br /&gt;
* [[Mestlin]] (PLZ 19374) *&lt;br /&gt;
* [[Mölschow]] (PLZ 17449) §&lt;br /&gt;
* [[Mönchhagen]] (Amt Rostocker Heide, PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Mueß]] (Ortsteil von Schwerin)&lt;br /&gt;
* [[Mühl Rosin]] *&lt;br /&gt;
* [[§Mukran (Sassnitz)]] (Ortsteil von Sassnitz) §§&lt;br /&gt;
* [[Nehringen]]&lt;br /&gt;
* [[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Neubukow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Neuburg]]&lt;br /&gt;
* [[Neuendorf bei Rostock]] (Ortsteil von Brodersdorf, PLZ 18184) *&lt;br /&gt;
* [[Neu Gülze]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Neuhaus Ortsteil von Dierhagen]]&lt;br /&gt;
* [[Neuhof]] (Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Neuhof bei Feldberg]] (Ortsteil von Feldberger Seenland)&lt;br /&gt;
* [[Neuhof bei Neukloster]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Neu Karin]]&lt;br /&gt;
* [[Neukloster]] (PLZ 23992) *&lt;br /&gt;
* [[Neumühle]]&lt;br /&gt;
* [[Neustrelitz]]&lt;br /&gt;
* [[Nevern]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Niederhagen]] (Ortsteil von Rövershagen]&lt;br /&gt;
* [[Niehagen/ Fischland]]&lt;br /&gt;
* [[Niendorf bei Neuhaus/Elbe|Niendorf bei Neuhaus/Elbe]] (PLZ 19273) *&lt;br /&gt;
* [[Nienhagen, Ostseebad]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Nuetschow]]&lt;br /&gt;
* [[Nustrow]] (PLZ 18195) *&lt;br /&gt;
* [[Oberhagen]] (Ortsteil von Rövershagen)&lt;br /&gt;
* [[Owstin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==P-R==&lt;br /&gt;
* [[Panschenhagen]] (PLZ 17194 Ortsteil von Grabowhöfe) *&lt;br /&gt;
* [[Panstorf]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Panzow]]&lt;br /&gt;
* [[Papendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Parchim]]&lt;br /&gt;
* [[Parchow]] *&lt;br /&gt;
* [[Peenemünde]] (PLZ 17449) §§&lt;br /&gt;
* [[Peez]]&lt;br /&gt;
* [[Penkun]]&lt;br /&gt;
* [[Pennewitt]]&lt;br /&gt;
* [[Perniek]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Petersdorf b. Malchow]] (PLZ 17213) *&lt;br /&gt;
* [[Petersdorf]] (PLZ 18311 Ortsteil von Ribnitz-Damgarten) *&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Neubrandenburg]] *&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Schwerin]]&lt;br /&gt;
* [[Pinnow b. Schwerin|Pinnow-Petersberg]]&lt;br /&gt;
* [[Pinnowhof]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Plath]] (PLZ 17349) *&lt;br /&gt;
* [[Plauerhagen]] *&lt;br /&gt;
* [[Poischendorf]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Poppendorf]] *&lt;br /&gt;
* [[Preensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Prerow]]&lt;br /&gt;
* [[Pudagla]] (PLZ 17429) *&lt;br /&gt;
* [[Purkshof]] *&lt;br /&gt;
* [[Qualitz]] *&lt;br /&gt;
* [[Quilow]] (PLZ 17390 Ortsteil von Groß Polzin) *&lt;br /&gt;
* [[Raben-Steinfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Ramin]] *&lt;br /&gt;
* [[Rampe]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Rankwitz]] (PLZ 17406) *&lt;br /&gt;
* [[Rastow]] (PLZ 19077) *&lt;br /&gt;
* [[Ravensberg]]&lt;br /&gt;
* [[Ravensruh]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Reddelich]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Reinstorf]]&lt;br /&gt;
* [[Remplin]] *&lt;br /&gt;
* [[Repnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Rerik]]&lt;br /&gt;
* [[Retschow]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Ribnitz-Damgarten]] (PLZ 18311) *&lt;br /&gt;
* [[Richtenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Roidin]] *&lt;br /&gt;
* [[Rom]]&lt;br /&gt;
* [[Rossow]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Rostock|Rostock]] (Hansestadt) *&lt;br /&gt;
* [[Rostocker Heide (Landschaft)]] *&lt;br /&gt;
* [[Rostocker-Wulfshagen]] (PLZ 18337) *&lt;br /&gt;
* [[Rothen]] (PLZ 19406) *&lt;br /&gt;
* [[Rövershagen]] (PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Rubkow]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Rügkamp]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Rühn]]&lt;br /&gt;
* [[Ruest]] *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== S ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sagard auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Samow]] *&lt;br /&gt;
* [[Sandhagen]] *&lt;br /&gt;
* [[Sanitz]]&lt;br /&gt;
* [[Sassnitz auf Rügen]]&lt;br /&gt;
* [[Satow]] (PLZ 18239) *&lt;br /&gt;
* [[Sauzin]] (PLZ 17440) *&lt;br /&gt;
* [[Schaprode]] (PLZ 18569) *&lt;br /&gt;
* [[Schependorf]] Ortsteil der Gemeinde Baumgarten&lt;br /&gt;
* [[Schildfeld]] (PLZ 19260) *&lt;br /&gt;
* [[Schlieffenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Schmadebeck]] (PLZ 18236) *&lt;br /&gt;
* [[Schmakentin]]&lt;br /&gt;
* [[Schmarl]] (PLZ 18106) *&lt;br /&gt;
* [[Schwaan]] (PLZ 18258) *&lt;br /&gt;
* [[Schwanheide]] *&lt;br /&gt;
* [[Schwarbe]] Ortsteil von Altenkirchen (Rügen) *&lt;br /&gt;
* [[Schwerin]] *&lt;br /&gt;
* [[Sellin]] *&lt;br /&gt;
* [[Sellin bei Neukloster]] (Ortsteil von Neukloster)&lt;br /&gt;
* [[Spornitz]] *&lt;br /&gt;
* [[Stäbelow]] *&lt;br /&gt;
* [[Stavenhagen]] (Reuterstadt, PLZ 17153) *&lt;br /&gt;
* [[Steder-Niendorf]] (PLZ 19273) *&lt;br /&gt;
* [[Steffenshagen]] (PLZ 18209) *&lt;br /&gt;
* [[Steinfurth]] (PLZ 17495 Ortsteil Karlsburg) *&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Bützow]]&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Kirch Mulsow]] (PLZ 18233) *&lt;br /&gt;
* [[Steinhagen bei Satow]]&lt;br /&gt;
* [[Sternberg]]&lt;br /&gt;
* [[Stolpe]] (auf Usedom) (PLZ 17406) *&lt;br /&gt;
* [[Stolpe (an der Peene)]] *&lt;br /&gt;
* [[Stralendorf (bei Schwerin)]]&lt;br /&gt;
* [[Stralendorf (bei Parchim)]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Stralsund|Stralsund]] (Hansestadt) *&lt;br /&gt;
* [[Strameuß]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Strasburg]] (Uckermark) *&lt;br /&gt;
* [[Strelitz]] (Stadtteil von [[Neustrelitz]])&lt;br /&gt;
* [[Strietfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Stubbendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Stülow]] (PLZ 18211) *&lt;br /&gt;
* [[Stuthof]] (PZL 18146) *&lt;br /&gt;
* [[Swantow]] (Ortsteil von Poseritz) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== T ==&lt;br /&gt;
* [[Techentin]] *&lt;br /&gt;
* [[Teldau]]&lt;br /&gt;
* [[Tellow]]&lt;br /&gt;
* [[Tempel]] *&lt;br /&gt;
* [[Tempzin]]&lt;br /&gt;
* [[Tessin]] (PLZ 18195) *&lt;br /&gt;
* [[Tessin-Kuhlenfeld]] (PLZ  *&lt;br /&gt;
* [[Teterow]] *&lt;br /&gt;
* [[Teusin]] *&lt;br /&gt;
* [[Thelkow]] *&lt;br /&gt;
* [[Thulendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Timmendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Tollow]]&lt;br /&gt;
* [[Torfbrücke]] (PLZ 18146) *&lt;br /&gt;
* [[Trantow]] *&lt;br /&gt;
* [[Trassenheide]] (PLZ 17449) §&lt;br /&gt;
* [[Tressow]]&lt;br /&gt;
* [[Tribohm]]&lt;br /&gt;
* [[Tüschow]] (PLZ 19260) *&lt;br /&gt;
* [[Tüzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U-V ==&lt;br /&gt;
* [[Ückeritz]] (PLZ 17459) §&lt;br /&gt;
* [[Ueckermünde]] (PLZ 17373) * &lt;br /&gt;
* [[Usedom Stadt]] (PLZ 17406] *&lt;br /&gt;
* [[Varchentin]]&lt;br /&gt;
* [[Ventschow]]&lt;br /&gt;
* [[Vilz]]&lt;br /&gt;
* [[Vippernitz]]&lt;br /&gt;
* [[Vogtshagen]] (PLZ 18184) *&lt;br /&gt;
* [[Volkenshagen]] (PLZ 18184 Ortsteil von Klein Kussewitz) *&lt;br /&gt;
* [[Völkshagen]] (PLZ 18337 Ortsteil von Marlow) *&lt;br /&gt;
* [[Vorder Bollhagen]] (PLZ 18209 Ortsteil von Bad Doberan) *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== W-Z ==&lt;br /&gt;
* [[Waase/Ummanz]]&lt;br /&gt;
* [[Wakenstädt Ortsteil von Gadebusch]]&lt;br /&gt;
* [[Wahlendow]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Walkendorf]] (PLZ 17179) *&lt;br /&gt;
* [[Wangelin]]&lt;br /&gt;
* [[Wanzka]] (PLZ 17237 Ortsteil von Blankensee) *&lt;br /&gt;
* [[Wardow]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Waren (Müritz)]] (PLZ 17192) *&lt;br /&gt;
* [[Warin]]&lt;br /&gt;
* [[Warkstorf]] (Ortsteil von Benz bei Wismar) *&lt;br /&gt;
* [[Warnkenhagen]] (Landkreis Rostock)&lt;br /&gt;
* [[Warnkenhagen bei Glasin|Warnkenhagen]] (Ortsteil von Glasin)&lt;br /&gt;
* [[Warnemünde]] (PLZ 181119 Ortsteil von Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Wendorf]] Ortsteil der Gemeinde Baumgarten&lt;br /&gt;
* [[Weisin]]&lt;br /&gt;
* [[Werle]]&lt;br /&gt;
* [[Wesselsdorf]] &lt;br /&gt;
* [[Wiebendorf]] *&lt;br /&gt;
* [[Wiek]] (PLZ 18556 Insel Rügen) *&lt;br /&gt;
* [[Wiethagen]] (PLZ 18182 Ortsteil von Rostock) *&lt;br /&gt;
* [[Wilhelminenhof (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Wilhelmshof (Wüstung)]]&lt;br /&gt;
* [[Willershagen]] (PLZ 18182 Ortsteil von Gelbensande) *&lt;br /&gt;
* [[Wilmshagen]] *&lt;br /&gt;
* [[Wilsen]]&lt;br /&gt;
* [[Hansestadt Wismar|Wismar]] (Hansestadt)&lt;br /&gt;
* [[Wittenhagen]] (PLZ 17258 Ortsteil von Feldberger Seenland) *&lt;br /&gt;
* [[Woldegk]]&lt;br /&gt;
* [[Wolgast]] (PLZ 17438 *&lt;br /&gt;
* [[Woltow]] *&lt;br /&gt;
* [[Wrangelsburg]] (PLZ 17495) *&lt;br /&gt;
* [[Wusterhusen]] (PLZ 17509) *&lt;br /&gt;
* [[Wustrow (Ostseebad)]] (PLZ 18347) *&lt;br /&gt;
* [[Wustrow, Halbinsel]] (PLZ 18230  Ortsteil von Ostseebad Rerik) *&lt;br /&gt;
* [[Zahrensdorf]] (PLZ 19258) *&lt;br /&gt;
* [[Zarfzow]]&lt;br /&gt;
* [[Zarnekow]]&lt;br /&gt;
* [[Zarrentin]]&lt;br /&gt;
* [[Zehna]] (PLZ 18276) *&lt;br /&gt;
* [[Zemmin]] (PLZ 17129 Ortsteil von Bentzin) *&lt;br /&gt;
* [[Zempin]] (PLZ 17459) *&lt;br /&gt;
* [[Ziegendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Zielow]]&lt;br /&gt;
* [[Ziesow]]&lt;br /&gt;
* [[Ziethen (bei Anklam)]] (PLZ 17390) *&lt;br /&gt;
* [[Zinnowitz]] (PLZ 17454) §&lt;br /&gt;
* [[Zirchow]] (PLZ 17419) §&lt;br /&gt;
* [[Zirkow]] (PLZ 18528 Rügen) *&lt;br /&gt;
* [[Zittow]] (Ortsteil von Leezen)&lt;br /&gt;
* [[Züssow]] *&lt;br /&gt;
* [[Zurow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wüstungen (verschwundene Orte)==&lt;br /&gt;
* [[Aldehusen]] (Nähe von [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Korswandt Ulrichshorst]; gegen 1400 verfallen)&lt;br /&gt;
* [[Bollhagen]] (Wüstung) *&lt;br /&gt;
* [[Camic/Kameke]] in [[Pudagla]] aufgegangen&lt;br /&gt;
* [[Cölpin]] (1421; wüst nach 1648; [[Loddin]] OT [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/K%C3%B6lpinsee_Gemeinde_Loddin_auf_Usedom Kölpinsee] 1895 an der Stelle errichtet)&lt;br /&gt;
* [[Depersdorf]] (bei Tessin)&lt;br /&gt;
* [[Depzow/Depzower Mühle (Wüstung)]] (PLZ 18299) *&lt;br /&gt;
* [[Dornhof/Rügen (Wüstung)]] *&lt;br /&gt;
* [[Drüschow]] (bei [[Buschmühlen]])&lt;br /&gt;
* [[Finkenberg]] (bei [[Mönchhagen]]; PLZ 18182) *&lt;br /&gt;
* [[Friedrichshof]] (bei Walkendorf, Geburtsort von Richard Wossidlo)&lt;br /&gt;
* [[Fuhlensee]] bei Kaseburg/Insel Usedom - 30jähr. Krieg eingegangen&lt;br /&gt;
* [[Glambeck]] Insel Hiddensee - um 1710 desolat - später entfernt Neuendorf gegründet&lt;br /&gt;
* [[Gnecov]] (bei [[Krummin]] 1230 und 1288 genannt)&lt;br /&gt;
* [[Hammelstall]] (umbenannt 1908 in [[Trassenheide]])&lt;br /&gt;
* [[Henningsberg]] gehörte früher zu [[Pütnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Hohen Schlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Karlsruh]] (Gutsvorwerk zwischen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_von_Benz_und_den_Ortsteilen Balm] und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Dewichow] - Wüstung - erstmals 1860 als „Carlsruhe“ erwähnt. 1925 letzte Erwähnung. (durch Blitzschlag abgebrannt) &lt;br /&gt;
* [[Krüselin]] bei Feldberg/ Feldberger Seenland *&lt;br /&gt;
* [[Kumtzin]] (bei [[Krienke]])&lt;br /&gt;
* [[Lichow]] (1241 erwähnt; nach 1251 nicht mehr; heute Ackerstück-Flurname Leichow südlich von [[Liepe]])&lt;br /&gt;
* [[Luteborg]] (lag in der Nähe von Cachlin, 1407 Erwähnung, 1858 während des Nordischen Krieges wüst, heute Feldmark [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_von_Dargen_und_den_Ortsteilen. Kachlin]) &lt;br /&gt;
* [[Müggenburg]] (Rostocker Heide, 1790 untergegangen) [[&amp;quot;Das untergegangene Dorf Müggenburg&amp;quot;]] *&lt;br /&gt;
* [[Palsin]] (1267 erstmals „Paulzin“, lag zwischen Morgenitz und [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Mellenthin] - Wüstung).  &lt;br /&gt;
* [[Redomi]] (ein Teil des jetzigen [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_Mellenthin Dewichow])&lt;br /&gt;
* [[Rossenthin]] (wüst Nähe von [[Benz Usedom]])&lt;br /&gt;
* [[Schönberg]] (wüst, nordwestlich von Frauenmark)&lt;br /&gt;
* [[Sophienhof]] (wüst, südöstlich von Frauenmark)&lt;br /&gt;
* [[Steder-Niendorf|Steder]] (in Niendorf bei Neuhaus/Elbe aufgegangen) *&lt;br /&gt;
* [[Steinort]] gehörte früher zu [[Pütnitz]] &lt;br /&gt;
* [[Vineta Forschungen Geschichte]]   §&lt;br /&gt;
* [[Wendorf]] gehörte früher zu [[Pütnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Woizke]] auch Woitzig bei Kaseburg Insel Usedom 30jähr. Krieg eingegangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Literatur Hinweise verschwundene Orte]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Von der Via Regia zur Autobahn]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Vom Dampfross zum ICE - Eisenbahngeschichte in MV]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Kartographie und Vermessungswesen in Mecklenburg und Pommern]]==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=125040</id>
		<title>Malchow</title>
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		<updated>2025-02-03T10:01:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6474 (Stand 31.12.2024)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK8.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=125039</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=125039"/>
		<updated>2025-02-03T10:00:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6474 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK8.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=114897</id>
		<title>Malchow</title>
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		<updated>2024-07-14T08:39:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK8.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_GK8.pdf&amp;diff=114896</id>
		<title>Datei:MAL GK8.pdf</title>
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		<updated>2024-07-14T08:38:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=114888</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=114888"/>
		<updated>2024-07-13T19:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7-1.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_GK7-1.pdf&amp;diff=114887</id>
		<title>Datei:MAL GK7-1.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_GK7-1.pdf&amp;diff=114887"/>
		<updated>2024-07-13T19:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: DietmarJackel lud eine neue Version von Datei:MAL GK7-1.pdf hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=114886</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=114886"/>
		<updated>2024-07-13T19:33:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7-2.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
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		<updated>2024-06-24T07:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7-1.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_Stadtpark1_RS.jpg.jpg&amp;diff=114139</id>
		<title>Datei:MAL Stadtpark1 RS.jpg.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_Stadtpark1_RS.jpg.jpg&amp;diff=114139"/>
		<updated>2024-06-24T07:48:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=114130</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=114130"/>
		<updated>2024-06-23T09:59:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7-1.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms. Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113731</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113731"/>
		<updated>2024-06-10T15:25:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7-1.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow, Private Fotos Jörg Schäfer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113693</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113693"/>
		<updated>2024-06-09T12:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7-1.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr., erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark (auch Anlagen genannt) und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113692</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113692"/>
		<updated>2024-06-09T12:04:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7-1.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr., erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg|Vorderseite,von der Kirchenst. kommend rechts neben der Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_Inselstadt_Malchow.jpg&amp;diff=113691</id>
		<title>Datei:MAL Inselstadt Malchow.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
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		<title>Datei:MAL Kulturzentrum Kloster Malchow.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
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		<updated>2024-06-09T11:15:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Malchower Geschichtskalender */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7-1.pdf| Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr., erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_GK7-1.pdf&amp;diff=113685</id>
		<title>Datei:MAL GK7-1.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_GK7-1.pdf&amp;diff=113685"/>
		<updated>2024-06-09T11:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113669</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113669"/>
		<updated>2024-06-08T19:06:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr., erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113667</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113667"/>
		<updated>2024-06-08T18:51:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann  &lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. &lt;br /&gt;
Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr., erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113665</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113665"/>
		<updated>2024-06-08T18:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der &amp;quot;ortschroniken-mv.de&amp;quot; möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann &amp;quot;Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage&amp;quot; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr., erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113664</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113664"/>
		<updated>2024-06-08T18:44:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.Im Verlauf des Fußweges nach der Wäsche erreicht man die Promenade bzw. das Bollwerk wo sich die Liegeplätze der Malchower Fahrgastschifffahrt befinden. Ab diesem Punkt befinden sich auf dem Gelände des Kulturzentrums Kloster Malchow diverse Infotafeln und Museen der Stadt Malchow. Die Infotafeln, die sich auf diesem Areal befinden,sind mit einem QR-Code versehen und über diesen können alle Besucher Informationen per Smartphone empfangen. Über den Link unter Punkt 7 des Inhaltsverzeichnisses, der sich oberhalb dieses Artikel befindet, kann &amp;quot;Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage&amp;quot; abgerufen werden.&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr., erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113658</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113658"/>
		<updated>2024-06-08T13:29:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr., erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, wird die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113657</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113657"/>
		<updated>2024-06-08T13:17:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt, über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str., zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr., erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow erreicht.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen, die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslagers Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113656</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113656"/>
		<updated>2024-06-08T13:02:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir Geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig des Nordens“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str. zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dort gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, erreicht man die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslager Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113655</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113655"/>
		<updated>2024-06-08T13:00:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir Geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig des Nordens“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt über den Anfang bis zum Ende des Erddamms.&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str. zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dortig gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, erreicht man die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen, die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslager Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113654</id>
		<title>Malchow</title>
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		<updated>2024-06-08T12:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir Geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig des Nordens“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
Der virtuelle Rundgang beginnt mit der ersten Infotafel an der Drehbrücke. Von dort aus geht es weiter zum Alten Markt über den Anfang bis zum Ende des Erddammes.&lt;br /&gt;
Danach führt der Weg wieder zurück über die Insel an der Tourist-Information vorbei in die Güstrower Str. zur Villa Auguste. Anschließend begibt man sich weiter zur Gedenkstätte der Wehrwolftragödie in der Gartenstr.19 in Malchow. Im Anschluss befindet sich am Neuen Markt die Infotafel für das Sowjetische Ehrendenkmal.&lt;br /&gt;
Richtung Süden über die Stauffenbergstr. erreicht man im Stadtpark an der Stadtkirche die nächsten Infotafeln für das dortig gelegene Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, sowie der Stadtkirche/Stadtpark und der Friedlichen Revolution von 1989 in der DDR. Nachdem der Kreisverkehr in Richtung Westen überquert wird, erreicht man die Infotafel des Jüdischen Friedhofes und in unmittelbarer Nähe anschließend die des Stadtfriedhofes von Malchow.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieses virtuellen historischen Rundganges befindet sich in ca. 2 km Richtung Westen, die vorerst letzte Infotafel über die Geschichte des Munitionswerkes bzw. Konzentrationslager Ravensbrück (Außenlager Malchow) am dortigen Ehrenfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_StadthafenVS.jpg&amp;diff=113612</id>
		<title>Datei:MAL StadthafenVS.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_StadthafenVS.jpg&amp;diff=113612"/>
		<updated>2024-06-07T19:42:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Doppelseitig, Dampferanlegeplatz Festlandseite, Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{Bild-Lizenz}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_Altstadtinsel.jpg&amp;diff=113611</id>
		<title>Datei:MAL Altstadtinsel.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_Altstadtinsel.jpg&amp;diff=113611"/>
		<updated>2024-06-07T19:39:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Von der Kirchenstr. kommend rechts vor der Drehbrücke&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113595</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113595"/>
		<updated>2024-06-07T15:57:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller historischer Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir Geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig des Nordens“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113574</id>
		<title>Malchow</title>
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		<updated>2024-06-07T14:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir Geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Klein-Venedig des Nordens“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113571</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113571"/>
		<updated>2024-06-07T14:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir Geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Kleinvenedig des Nordens“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
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		<title>Malchow</title>
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		<updated>2024-06-07T14:31:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir Geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Kleinvenedig des Nordens“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Drehbrücke Königsstuhl.jpg|Doppelseitig, rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg|rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;br /&gt;
Datei:MAL Touristinfo.jpg|Einseitig, Kirchenstr.11&lt;br /&gt;
Datei:MAL Villa Auguste.jpg|Einseitig, Villa Auguste, Güstrower Str.78&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele.jpg|Wehrwolftragödie, Stele Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Stele Text.jpg|Wehrwolftragödie, Text, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Orte des Leidens.jpg|Wehrwolftragödie, Orte des Leidens, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wehrwolftragödie Gedenkstein.jpg|Wehrwolftragödie, Gedenkstein, Gartenstr.19&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal 1.Weltkrieg.jpg|Kriegerdenkmal 1. WK am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal RS.jpg|Rückseite, Sowjetisches Ehrendenkmal, am Neuen Markt&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg|Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kriegerdenkmal df RS.jpg|Kriegerdenkmal, Rückseite an der Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stradtkirche VS.jpg|Stadtkirche&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtpark RS.jpg|Stadtpark an der Stadtkirche (Anlagen)&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution VS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Friedlich Revolution RS.jpg|Friedliche Revolution an der Stadtkirche, Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Jüdischer Friedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadtfriedhof.jpg|Einseitig, am Eingang Stadtfriedhof rechte Seite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Munitionswerk-KZ Ravensbrück.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrenfriedhof&lt;br /&gt;
Datei:MAL Außenlager Frauen.jpg|Doppelseitig, Lagerstr. linksseitig am Ehrendriedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_Kriegerdenkmal_df_VS.jpg&amp;diff=113566</id>
		<title>Datei:MAL Kriegerdenkmal df VS.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_Kriegerdenkmal_df_VS.jpg&amp;diff=113566"/>
		<updated>2024-06-07T14:21:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Kriegerdenkmal, Vorderseite an der Stadtkirche&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Datei:MAL_DB_K%C3%B6nigsstuhl.jpg&amp;diff=113562</id>
		<title>Datei:MAL DB Königsstuhl.jpg</title>
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		<updated>2024-06-07T14:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
rechts vor der Drehbrücke vom Archiv kommend, Insulaner&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113560</id>
		<title>Malchow</title>
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		<updated>2024-06-07T14:06:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir Geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Kleinvenedig des Nordens“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche VS.jpg|Vorderseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Wäsche RS.jpg|Rückseite, rechts vom Kreisverkehr erste Ausfahrt Richtung Bollwerk&lt;br /&gt;
Datei:MAL Promenade.jpg|Vorderseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
Datei:MAL Bollwerk.jpg|Rückseite, Anlegestelle Dampfer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113557</id>
		<title>Malchow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113557"/>
		<updated>2024-06-07T13:58:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir Geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Kleinvenedig des Nordens“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg|Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg|Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Kloster Fährhaus.jpg|Vorderseite, Ende Erddam rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
Datei:MAL Erddam Langestr. 68.jpg|Rückseite, Ende Erddamm rechte Seite vor Kreisverkehr&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Malchow&amp;diff=113556</id>
		<title>Malchow</title>
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		<updated>2024-06-07T13:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DietmarJackel: /* Infotafeln der Stadt Malchow (im Aufbau) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Malchow&lt;br /&gt;
 | plz = 17213&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Malchow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
 | einwohner = 6580 (Stand 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.4681&lt;br /&gt;
 | lon = 12.4308&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Der Luftkurort Malchow ist eine malerische Kleinstadt befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und gehört zum Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Seit 2011 trägt sie den offiziellen Namenszusatz Inselstadt. Sie ist Verwaltungssitz des Amtes Malchow, dem acht Gemeinden angehören. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen, auf der Insel gelegenen, Altstadt, der Neustadt und dem Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252 Breite: 53.4786 Länge: 12.4252] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.379274368286133%2C53.46199263259525%2C12.471113204956056%2C53.495143455758026&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.47857128180847%2C12.425193786621094&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.4786&amp;amp;amp;mlon=12.4252#map=14/53.4786/12.4252&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Malchow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen_malchow.jpg|thumb|200px|Wappen der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in Blau eine goldene Mauer, darauf zwei nebeneinander stehende goldene Türme mit Brustwehr und spitzen Kegeldach, an dem sich 3 Kuppeln befinden.&lt;br /&gt;
Die Türme werden von parallelen Viertelbögen gestützt, die von der Basis zu den Turmschäften hinaufgeführt sind. Zwischen den Türmen befinden sich oben ein senkrecht stehendes goldenes Herz, unten ein silberner Vogelkopf in Form einer Büste, über dessen Schnabel ein goldener Siegelring steckt.&lt;br /&gt;
Die blaue Farbe soll das viele Wasser, welches die Inselstadt umgibt, zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;
Die goldene Mauer mit den beiden goldenen Türmen sollen die stabilen ehemaligen Stadttore im Norden und Süden symbolisieren.&lt;br /&gt;
Die wellenartig angeordneten parallelen Stützbogen am Fuß der Türme weisen auf die insulare Lage hin.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Herz&amp;quot; zwischen den Turmspitzen soll ein „Seeblatt“ als geographische Verbindung zwischen den Seen darstellen.&lt;br /&gt;
Bei der Vogelbüste mit langen und geraden Schnabel handelt es sich um einen Wasservogel, passend zum Wappenmotiv „Stadt im See“. Die Herleitung dieses Vogel mit dem Ring über dem Schnabel erfolgte aus dem flotowschen Wappen der ritterlichen Familie v. Flotow, die von 1366 bis 1838, fast 500 Jahre lang, die Stadt Malchow als Pfand besaßen und auch die oberster Gerichtsbarkeit innehatten. Der Ring über dem Schnabel ist ein Siegelring, deren Stein nach oben gerichtet ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Die malerische Inselstadt, im Süden Mecklenburg-Vorpommerns, fügt sich harmonisch ein in die reizvolle Seen-, Feld-, und Waldlandschaft. Malchow besteht aus drei Teilen: Der historischen Altstadt (Insel), der Neustadt und dem Kloster. Der historische Kern befindet sich auf einer Insel. Romantisch gelegen im Malchower See, lässt sich die Altstadtinsel von zwei Seiten erkunden: Von Westen über die Drehbrücke und von Südosten über den Erddamm.&lt;br /&gt;
In Malchow genießen Bürger und Besucher allzeit einen herrlichen Blick auf die Seen oder das Grün des Umlandes. Der Attraktivität dieser Umgebung verdankt die Inselstadt den Titel „staatlich anerkannter Luftkurort“.&lt;br /&gt;
Jährlich passieren 20.000 Boote die Malchower Drehbrücke – die schmalste Stelle zwischen Müritz und Plauer See. Von April bis November öffnet die Drehbrücke stündlich, um größere Boote und regionale Fahrgastschiffe auf der Müritz-Elde-Wasserstraße passieren zu lassen.&lt;br /&gt;
Der etwa 15 Meter lange Neubau von 2013 gehört zu den Wahrzeichen der Stadt. Nur ein Jahr nach der Inbetriebnahme erhielt die Drehbrücke den Publikumspreis sowie eine Belobigung zum Landesbaupreis. Doch auch an Land ist das Wahrzeichen Dreh- und Angelpunkt: Es verbindet die historische Insel Malchows mit dem Festland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zur Geschichte der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
Auf einer Insel im Malchower See erbaut, wurde Malchow 1147 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 14. März 1235 von Fürst Nikolaus I. von Werle das Schwerinsche Stadtrecht. Bereits im Jahre 955 soll Otto der Große hier eine entscheidende Schlacht gegen die Wenden geführt haben. 1298 wurde Alt-Malchow Standort des Nonnenklosters von Röbel. Malchow wurde eine Landstadt in Mecklenburg und war bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Malchow.jpg|thumb|400px|Malchow (hier Malchau) im Jahr 1730, Ausschnitt aus Holzschnitt, Quelle:Staatsbibliothek-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Häuser der Insel innerhalb von nur 30 Jahren zweimal abgebrannt waren, wurde die Stadt ab 1721 auf das Festland hin erweitert. Die Stadt war mit dem östlichen Ufer bis zu ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg mit einer Holzbrücke verbunden. Für die Wiederherstellung fehlte das Geld. Zwischen 1724 und 1846 gab es einen Fährdienst. Dieser wurde zwischen 1844 und 1846 durch einen Erddamm ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westseite war bis 1845 durch eine Holzbrücke mit dem Festland verbunden. Zwischen 1845 und 1863 wurde diese durch eine Hubbrücke ersetzt. 1863 errichteten die Einwohner eine hölzerne Drehbrücke. Dadurch besteht die heutige Stadt aus drei Teilen: der Insel, dem östlichen Teil der Stadt, geprägt durch eine Klosteranlage, dem Stift der adligen Damen (1572 bis 1923) und dem westlichen Teil. Hier liegt heute der größte Teil der Stadt, wobei die Mühlenstraße und die Kirchenstraße die ältesten Straßen auf dem Festland sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus errichtete die Dynamit-AG Alfred Nobel &amp;amp; Co das Munitionswerk Malchow. 5.500 Personen – die Hälfte ausländische Zwangsarbeiter – produzierten Munition und vor allem Nitropenta. Im Jahre 1943 wurde zudem ein KZ-Außenlager des KZ Ravensbrück gebaut. Hunderte Frauen, unter ihnen viele ungarische Jüdinnen, mussten unter grausamen Bedingungen arbeiten. Viele verloren ihr Leben. Auch beim Todesmarsch nach der Räumung des Lagers 1945 fanden viele den Tod. Die 375 aufgefundenen Toten wurden auf dem Lagergelände verscharrt. Erhalten und bewohnt ist die heutige Ernst-Thälmann-Siedlung, die für die leitenden Angestellten des Werks gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Villa Gartenstraße 19 wurde im Mai 1945 die sowjetische Ortskommandantur eingerichtet. Zur Jahreswende 1945/1946 verhaftete die sowjetische Geheimpolizei NKWD über 30 Jugendliche (ab 13 und 14 Jahren), darunter drei Mädchen, wegen angeblicher antisowjetischer Tätigkeit und Zugehörigkeit zum Werwolf (Freischärlerbewegung). Zwei nahmen sich aufgrund von Folterungen durch Selbsttötung das Leben, zwei wurden vor Verurteilung getötet, einer erschossen, zwei starben im Gefängnis in Waren. [Viele von ihnen kamen in das sowjetische Speziallager Nr. 7 Sachsenhausen, fünf starben dort an den Lagerbedingungen. Die Überlebenden wurden zwischen 1950 und 1954 entlassen. In der Villa erinnert ein Gedenkstein mit einer Kupfertafel von Sieghard Dittner seit 1998 an die Geschehnisse.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
Zu DDR-Zeiten bestand im Ortsteil Lenz das Pionier-Ferienlager „Fritz Heckert“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 der historische Stadtkern mit seiner einmaligen Altstadtinsel und der Klosterbereich im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. Seit dem 20. April 2011 trägt Malchow die offizielle Bezeichnung „Inselstadt“. Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern genehmigte diesen Namenszusatz aufgrund der in dem Land einzigartigen baulichen Insellage der historischen Altstadt. &lt;br /&gt;
In unserer Kleinstadt befinden sich vier Museen: das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130344/&amp;quot;DDR-Alltagsmuseum&amp;quot;], das Raritätenmuseum [https://www.amt-malchow.de/texte/seite.php?id=399696/&amp;quot;Kiek in un wunner di&amp;quot;], das Mecklenburgische [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130334/&amp;quot;Orgelmuseum&amp;quot;] und das [https://www.inselstadt-malchow.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=130332/&amp;quot;Kunstmuseum&amp;quot;]. Jedes einzelne wird Sie mitnehmen auf eine Reise, z.B. In die Beschwerlichkeiten des Alltags im frühen 20. Jahrhundert oder Ihre Jugend in der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Georg Christian Friedrich Lisch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(1801 Strelitz - 1883 Schwerin) Prähistoriker, mecklenburgischer Altertumsforscher und Archivar veröffentlichte 1887 die &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; in der Jahrbuchreihe  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.  Die Originalausgabe der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; von G.C.F. Schnell wurde von &amp;quot;Google Books&amp;quot; digitalisiert und ist über den Link:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; [https://play.google.com/books/reader?id=1K8QAQAAIAAJ&amp;amp;pg=GBS.PA2&amp;amp;hl=de/&amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot;]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zugänglich. Ein Nachdruck der &amp;quot;Urgeschichte des Ortes Malchow&amp;quot; ist auch als Taschenbuch z.B. über Amazon für 12€ erhältlich.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vor 100 Jahren, Malchower Impressionen (in Arbeit)==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Bahnhofstrasse.jpg|Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Datei:Güstrower Str.jpg|Güstrower Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 1.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Kirchenstrasse 2.jpg|Kirchenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Lange Str.jpg|Lange Straße&lt;br /&gt;
Datei:Kurze Str.jpg|Kurze Straße&lt;br /&gt;
Datei:Muehlenstr.jpg|Mühlenstraße&lt;br /&gt;
Datei:Drehbrücke.jpg|Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:Kriegerdenkmal.jpg|Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:Erddamm.png|Erddamm&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus.jpg|Rathaus und Amtsgericht&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 1.jpg|Volksfest&lt;br /&gt;
Datei:Volksfest 2.jpg|Volksfest 1933&lt;br /&gt;
Datei:Mühle.jpg|Bobsiner Mühle (heutige Stadtmühle) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Stadtrechtsurkunde von Malchow==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1235 wurde dem Ort Malchow von Fürst Nicolaus das Stadtrecht zuerkannt. Wir danken Herr OStR. i.R. Thomas Fischer, dass er die im Mecklenburgischen Urkundenbuch (MUB) vorliegende lateinische Fassung der Stadtrechtsurkunde ins Deutsche übertragen hat und auch, neben den Erläuterungen des für den Laien etwas schwer verständlichen Urkundentextes, die geschichtlichen Zusammenhänge aus dem 13ten Jh. (der Hochzeit des Mittelalters) erklärt, als die Malchower Stadtrechtsurkunde geschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Original Stadtrechtsurkunde.pdf|Die Kopie des Originals der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde.pdf|Lateinfassung der Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Übers. Stadtrecht Malchow.pdf|Die deutsche Übersetzung der Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde.pdf|Erläuterungen zur Malchower Stadtrechtsurkunde]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Zeitgeschichtlicher Hintergrund.pdf|Zeitgeschichtlicher Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kloster Malchow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster_Malchow.jpg|thumb|500px|CG-Darstellung des Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Malchow hat seit seiner Gründung vor über 700 Jahren eine wechselvolle   Geschichte erlebt. Es wurde an seinem jetzigen Ort, im Jahr 1298, von den Nonnen des Ordens der Büßerinnen zur Zeit der Kreuzzüge gegründet. Ziel war es ursprünglich, den sog. &amp;quot;gefallenen Büßerinnen&amp;quot; eine Heimstadt zu bieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben dieser &amp;quot;gefallenen Büßerinnnen&amp;quot; war, verglichen mit heutigen Maßstäben, recht hart: &lt;br /&gt;
Sie  waren tagsüber alle zwei Stunden zum Beten (Stundengebet) und ansonsten zum Schweigen und Arbeiten verpflichtet. Ihre Ernährung war kräglich und bestand zur Hauptsache aus Gemüse. Fleischgerichte gab es nur sehr selten. Sie schliefen gemeinschaftlich im ungeheizten Dormitorium, dem Schlafhaus, auf Strohschütten und ihre Nachtruhe dauerte nur ca. 6 Stunden. Eine auch nur geringfügige Übertretung der Ordensregeln, wurde zudem streng bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_1622.jpg|thumb|850px|Plan des Klosters Malchow nach dem Inventar von 1622, Quelle: Landeshauptarchiv Schwerin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Refektorium.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Refektoriums, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Alte Klosterkirche.jpg|thumb|250px|Zeichnung von der alte Klosterkirche, Quelle: unbekannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MAL_Kloster_alt.jpg|thumb|500px|CG-Rekonstruktion des historischen Kloster Malchow, Quelle: D. Jackèl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des 14ten Jahrhunderts ist das Kloster Malchow, vermutlich zu dem damals im Norddeutschen Raum stark verbreiteten Zisterzienserorden übergetreten, denn es wird in einer &amp;quot;Bulle&amp;quot; des Papstes Sixtus IV vom 18.3.1474 als Zisterzienserkloster bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit, war das Kloster aufgrund zahlreicher Schenkungen schon recht wohlhabend. Es besaß 10 Güter, 6 Dörfer, ca. 4500 ha Wald, 2700 ha fischreiche Gewässer sowie mehrere Fischereibetriebe und Mühlen. Es konnte somit als ansehnlicher Wirtschaftsbetrieb angesehen werden, der  zahlreiche Bedienstete ernährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reformation wurde das Malchower Nonnenkloster über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren relativ konfliktfrei in ein sog. &amp;quot;Damenstift&amp;quot; umgewandelt. Im Jahr 1572 galt dieser Umwandlungsprozess als abgeschlossen. Neben Malchow wurden auch die Klöster Dobbertin und Ribnitz in Damenstifte umgewandelt die dann, wie es heißt: &amp;quot;... zur christlichen, ehrbaren Auferziehung inländischer Jungfrauen ..&amp;quot; diente. Praktisch waren diese drei Landesklöster Versorgungseinrichtungen für die adligen Töchter der Ritterschaft, die damals nicht standesgemäß verheiratet werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in den &amp;quot;Damenstift&amp;quot; aufgenommen zu werden, war ein sog. Einkaufsgeld (später Einschreibegeld) erforderlich, dass schon zur Hälfte bei der Bewerbung einzuzahlen war und das in jedem Fall im Kloster verblieb, selbst wenn die Anwärterin vor der Aufnahme verstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Klosterordnung von 1572 sollten die Konventualinnen, wie die Stiftsdamen genannt wurden, ihre Zeit mit Beten und christlichen Gedanken verbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war den Konventualinnen verboten, das Klostergelände und die Gartenanlagen zu verlassen.  Einmal im Jahr konnte dieses Verbot, aus besonderen Anlass, aufgehoben werden. Diese Einschränkung wurde später abgemildert und das Kloster konnte zweimal im Jahr, für jeweils zwei Wochen, verlassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konventualinnen hatten nach der Kleiderordnung 1610 ein schwarzes, schlichtes Gewand ohne Verzierungen zu tragen. In den späteren Jahren bestimmte die Vorsteherin des Klosters, die Domina,  den &amp;quot;dress code&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Gottesdiensten war, auf Anordnung des Mecklenburgischen Herzogs, die Erziehung junger Mädchen eine wichtige Aufgabe, welche die Domina zu organisieren hatte. Der Lehrstoff war der damaligen Zeit angepasst. Unterrichtet wurde: &#039;&#039;lesen, schreiben, Predigt hören, den Katechismus sprechen, nähen, spinnen, stricken, weben, wirken, mit Ziffern und Pfennigen rechnen usw.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfangstagen des Damenstiftes übernachteten die Konventualinnen mit ihrem Gesinde, wie zuvor die Zisterzienserinnen im gemeinsamen Schlafhaus. Vermutlich nach 1610 hatten die Stiftsdamen jedoch ihren eigenen Wohnbereich. Allerdings waren sie auch dort der strengen Klosterordnung unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Übergang zu eigenen Wohnungen waren erhebliche Umbaumaßnahmen an den Klostergebäude  notwendig, die das ursprüngliche  Zisterzienserinnenkloster erheblich verändert haben. Wie diese historische Klosteranlage ursprünglich ausgesehen haben mag, ist heute nur  noch schwer zu belegen, da entsprechende Dokumente nur sehr spärlich vorhanden sind. &lt;br /&gt;
Allerdings waren derartige Klosteranlagen sakrale Zweckbauten, deren Gebäudeteile spezifische Zweckbindungen (Kreuzgang, Refektorium, Dormitorium, Kapitelsaal, Necessarium usw.) hatten.&lt;br /&gt;
Diese Gebäude umschlossen einen Kreuzgang, der wiederum einen in der Regel quadratischen, offenen Innenhof einschloss. Der Kreuzgang hatte einen direkten Zugang zur Klosterkirche. Die  bekannte und zumeist strukturell ähnlichen Gebäudeanordnung der Zisterzienserklöster, lassen somit Rückschlüsse auf das historische Malchower Kloster zu.&lt;br /&gt;
Das diese o.g. Gebäudeanordnung  auch beim historischen Malchower Kloster  bestand zeigt eine Skizze aus dem Jahr 1622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen wurden vom Bauhistoriker Herrn Dr. Reimers im Rahmen der Gebäudesanierung des NW-Flügels von Haus 1 durchgeführt. Dieser Gebäudeteil war zur Zeit der Zisterzienserinnen der Speisesaal, der auch Refektorium bzw. Remter genannt wird. Dieser Saal war demnach ein zweischiffiges Kreuzrippengewölbe. Oberhalb dieses Gewölbes war vermutlich ein gemeinschaftlicher Schlafraum. Der Fußboden war vermutlich gestampfter Lehmboden. Der dem Refektorium gegenüberliegende SO-Flügel ist nicht mehr vorhanden und auch das Haus 2, das ehemalige Wohnhaus der Domina, in dem sich derzeit Künstlerwerkstätten befinden, wurde in späterer Zeit auf den Fundamenten des NO-Flügels des historischen Klosters errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang ist im Haus 1 sowohl im NW- als auch im SW-West Flügel vorhanden. Allerdings ist sein ursprüngliches Pultdach mit einem späteren Mansardenwalmdach vollständig überbaut worden. Auch die ursprüngliche  aus den 13ten Jahrhundert stammende Feldsteinkirche wurde in der Mitte des 19ten Jahrhunderts abgerissen und durch die heutige Neugotische Klosterkirche ersetzt.  Von der alten Kirche sind leider nur einige Kupferstiche und Zeichnungen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war den damaligen Zeitgenossen auch wenig beeindruckend. So finden im Jahrbuch der Geschichte, Band 8, herausgegeben 1843 vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde die Anmerkung: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klosterkirche ist unbedeutend: in oblonges Schiff mit einem oblongen Chor aus Feldsteinen, ohne Seitenschiffe und Gänge, ohne Pfeiler und Wölbung, ohne architektonischen Schmuck. Das einzig Bemerkenswerthe sind die drei ohne Gliederung schräge eingehenden schmalen Fenster aus der Zeit des Übergangsstyls in der geraden Altarwand. Das Innere ist in den letzten Jahrhunderten im Renaissancestyl nicht geschmackvoll ausgeputzt. Von dem Kreuzgange steht ungefähr noch die Hälfte in den Grundmauern, jedoch ohne architektonische Eigenthümlichkeiten, vielmehr schon mit Gebälk überlegt und modernisiert&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von dem derzeitigen Stand der bereits erfolgten bauhistorischen Untersuchungen, den noch vorhandenen Unterlagen über die mittelalterliche Klosteranlage und den Erkenntnissen, wie derartige  Sakralbauten einstmals errichtet wurden lässt sich, mit Hilfe der Computergrafik, ein Eindruck vom historischen Malchower Kloster erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://guide.inselstadt-malchow.de Ein digitaler touristischer Rundgang durch die Klosteranlage.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  [[Media:MAL_Baubestand.pdf|&#039;&#039;&#039;Baubestandsbuch des Kloster-Malchow aus dem Jahr 1929.&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentation von Pastor Carl Schnell:  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Carl (Friedrich Christian) Schnell, geb. 20.6.1844 in Plau als Sohn des Postmeisters Carl Christoph Schnell, war vom März 1883 bis zu seiner Emeritierung im November 1921 Pastor an der Klosterkirche in Malchow. Carl Schnell, der auch seit 1910 auch Präpositus (Probst) der Pfarrgemeinde Malchow und Lexow war, verfasste zahlreiche Abhandlungen zur Geschichte des Klosters Malchow und seiner  Pfarrgemeinde in Lexow und Malchow.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Carl Schnell, er wurde 1918 zum Kirchenrat ernannt, starb am 28.1.1923 in Malchow. Seine sehr umfangreichen  Aufzeichnungen, die in handschriftlicher Form vorliegen, wurden kürzlich digitalisiert und sind über den nachfolgenden Link auch der Allgemeinheit zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/do/browse/histbest?_add-filter=%2BallMeta%3ACarl%20Schnell Historische Dokumente von Carl Schnell zur Geschichte des Kloster Malchow.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Orte in Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_KZ_Aussenlager.pdf|Das Außenlager des KZ-Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Munitionswerk.pdf|Das Munitions- und Sprengstoffwerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ereignisse, Geschichten und Sagen aus Malchow und Umgebung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Hexenprozess.pdf|Bürgermeister Blancks Hexenprozess]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Erdbeben.pdf|Das Erdbeben in Malchow im Jahr 1755]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_01.pdf|Von den Zwergen im Wiwerbarg - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Sagen_02.pdf|Der Fährmann und die Unterirdischen - Eine Sage aus Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Malchower Werwolf-Tragödie.pdf|Die Malchower Werwolf-Tragödie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Bürger der Stadt Malchow==&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Bürgermeister der Stadt.pdf|Die Bürgermeister der Stadt Malchow vom 14ten Jh. bis zur Gegenwart]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Ehrenbürger der Stadt Malchow.pdf|Ehrenbürger der Stadt Malchow]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Karl Leßle.pdf|Der Musikdirektor Karl Leßle]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Carl Zerrahn.pdf|Der Orchesterdirigent Carl Zerrahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_AK_Stadtgeschichte.pdf| 25 Jahre Malchower Arbeitskreis Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chronistische Arbeiten des Arbeitskreises==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Arbeitskreis Stadtgeschichte&amp;quot; wurde am 5. April 1994 von Malchower Bürgern und Bürgerinnen gegründet, deren Ziel es war, die Geschichte unserer Stadt chronistisch zu erforschen. Ziel dieses  Arbeitskreises war es nicht, eine umfangreiche Stadtchronik zu erstellen, sondern einzelne wichtige Themen der stadtgeschichtlichen Entwicklung  zu erforschen und in Form von überschaubaren Heften der Öffentlichkeit vorzustellen. Hieraus sind die folgenden Hefte entstanden, deren  Inhalt als Kurzfassungen durch &amp;quot;anklicken&amp;quot;  (linke MT) des jeweiligen Titels einzusehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 1.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 1&#039;&#039;&#039;   1994 Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Malchow (Meckl.)]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_2.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 2&#039;&#039;&#039;	1995 	Das Munitions- und Sprengstoffwerk in Malchow (Meckl.) 1938-1945.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_3.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 3&#039;&#039;&#039;	1996  	Aus der Geschichte Malchower Schulen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 4.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 4&#039;&#039;&#039;	1996 	Besiegt - Befreit - Verfolgt,Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 1]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 5.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 5&#039;&#039;&#039;	1997	Treu - aber wem? Bestraft - doch wofür? Malchower Jugendliche erleben den Zusammenbruch 1945, Teil 2.]]			&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 6.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 6&#039;&#039;&#039;	1998	700 Jahre Kloster Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 7.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 7&#039;&#039;&#039;	1998	Malchower Volksfest.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 8.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 8&#039;&#039;&#039;	2000	Bau der Stadtkirche Malchow 1870-1873.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft_9.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 9&#039;&#039;&#039;	2002	Zur Geschichte der Malchower Ziegelei.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 10.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 10&#039;&#039;&#039;	2005	Aus der Geschichte der Tuchmacher in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 11.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 11&#039;&#039;&#039;	2008	Bauhandwerk in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 12.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 12&#039;&#039;&#039;	2011	Zur Geschichte des Malchower Sports.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 13.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 13&#039;&#039;&#039;	2014	Das Medizinalwesen in Malchow.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 14.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 14&#039;&#039;&#039;	2017	Die Geschichte der Mühlen und ihrer Müller in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 15.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 15&#039;&#039;&#039;	2018	Die Ortserkundung und Frühgeschichte von Malchow in Mecklenburg &amp;amp; Das älteste Siegel der Inselstadt Malchow und das Malchower Stadtwappen.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 16.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 16&#039;&#039;&#039;	2019	Die Ereignisse zur Wende in Malchow und Umgebung.]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_Heft 17.pdf|&#039;&#039;&#039;Heft 17&#039;&#039;&#039;	2021	Militärischen Besatzungszeit vom &amp;quot;30 jährigen Krieg&amp;quot; bis zum Anfang des 19ten Jahrhunderts in der Inselstadt Malchow.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Malchower Geschichtskalender==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK1.pdf|   Malchow von der Mittelsteinzeit bis zum Ende des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK2.pdf|   Malchow in Zeit der Renaissance bis zum Beginn der Industrialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK3.pdf|   Malchow in der Zeit der Weltkriege]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK4.pdf|   Malchow in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK5.pdf|   Malchow nach der &amp;quot;Wende&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK6.pdf|   Malchow von 2000 bis 2019]]&lt;br /&gt;
* [[Media:MAL_GK7.pdf|   Malchow ab 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die historischen Malchower Nachrichten und das historische Malchower Tageblatt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zur Geschichte des Malchower Tageblatts.&#039;&#039;&#039; Der Ursprung der Zeitung geht auf das Jahr 1878 zurück, als die &amp;quot;Malchower Nachrichten&amp;quot; gegründet wurden. Redaktion, Druck und Verlag dieses Wochenblatts erfolgte durch Paul Langenmaak in Waren, der 1888 das Blatt an  Verlag von Emil Lubcke in Malchow verkaufte. &lt;br /&gt;
	1904 übernahm der Max Sergel Verlag aus Waren die Redaktion und Druck der Gazette und nannte die „Malchower Nachrichten“  in „Malchower Tageblatt“  um. Zugleich wurde aus dem Blatt eine Tageszeitung, die jetzt an jedem Wochentag erhältlich war. &lt;br /&gt;
	Bis zum 30. September 1909 befand sich  die  Redaktion und der Druck des „Malchower Tageblatts“ bei Max Sergel, wobei aber das Inseratengeschäft sowie die Expedition in den Händen von Franz Nielen in Malchow lag. &lt;br /&gt;
	Im Oktober 1909  ging  erneut,  wie  22 Jahre zuvor, das &amp;quot;Malchower Tageblatt&amp;quot; in den Besitz  des Warener Verlegers Paul Langmaak über. Die für Inseraten und Expedition zuständige Geschäftsstelle in Malchow wurde jedoch weiter aus Malchow, geleitet. &lt;br /&gt;
	Im Jahre 1919 kaufte Otto Engelmann den Verlag, der nach seinem Tod 1940 von seinen beiden Söhne Willy und Otto weitergeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000730 Malchower Nachrichten von 1888 bis 1903.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[https://rosdok.uni-rostock.de/resolve/id/rosdok_bundle_0000000731 Malchower Tageblatt von 1904 bis 1929.]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Infotafeln der Stadt Malchow / Virtueller Stadtrundgang (im Aufbau)==&lt;br /&gt;
Mit dieser Dokumentation der Infotafeln auf dem Internetportal der ortschroniken-mv.de möchten wir Geschichtsinteressierten Besuchern einen Überblick über historisch und architektonisch interessante Punkte unserer Inselstadt Malchow, auch genannt das „Kleinvenedig des Nordens“ oder das &amp;quot;Manchester des Nordens&amp;quot; vermitteln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel.jpg|Von der Kirchenstr. kommend rechts vor Drehbrücke&lt;br /&gt;
Datei:MAL Westliche Stadterweiterung.jpg|Rückseite, Drehbrücke Richtung Kirchenstr.&lt;br /&gt;
Datei:MAL StadthafenVS.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Stadthafen RS Kloster.jpg|Stadthafen Dampferanlegeplatz Blick auf Kloster&lt;br /&gt;
Datei:MAL Rathaus Alter Markt.jpg|Standort, Alter Markt Rathaus Vorderseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Verwaltungssitz Amt Malchow.jpg|Standort, Alter Markt Rückseite&lt;br /&gt;
Datei:MAL Blick Richtung Kloster.jpg | Vorderseite, Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
Datei:MAL Altstadtinsel-1.jpg | Rückseite, Anfang Erddamm rechte Seite hinter &amp;quot;Camillo&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Stadtarchiv Malchow&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anregungen und Hinweise zur Geschichte der Stadt Malchow sind wir dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontakt über E-Mail: [mailto:archiv@inselstadt-malchow.de archiv@inselstadt-malchow.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DietmarJackel</name></author>
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