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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-30T15:37:17Z</updated>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer:DieterK%C3%B6lpien&amp;diff=148507</id>
		<title>Benutzer:DieterKölpien</title>
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		<updated>2026-05-27T18:45:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Chronisten sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM, verstorben 2017),&lt;br /&gt;
und ab  2026 &#039;&#039;&#039;Rainer Schirmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(RS)&#039;&#039;&#039;,&lt;br /&gt;
DK und GM  wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander &lt;br /&gt;
entfern Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker auf dem fernmeldetechnischem Gebiet und nach weiteren fünfjährigen Studien &amp;quot;Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen&amp;quot;. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten zunächst im Fernmeldeamt und danach im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) (FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
Wir haben unser Arbeitsleben schließlich jeweils nach ca. 50 Dienstjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw. 1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen für die Aufzeichnung hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk von Heinrich Benox, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der vom uns angeregten&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Streichung der Güstrower Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen NS-Gauleiters, Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039; auseinandersetzten und diese daraufhin schließlich vornahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach interessierten uns die &lt;br /&gt;
Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche Zeitzeugnisse Güstrows. &lt;br /&gt;
Wir fertigten für über 80 Denkmale und anderen bildnerischen Zeitzeugnissen eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir seinerzeit durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ.(Redakteur Kowalszik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen```.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die ```&amp;quot;Dokumentation über die Glocken des Güstrower Domes&amp;quot;```. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt.&lt;br /&gt;
Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. &lt;br /&gt;
Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich deren  Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6.  &#039;&#039;&#039;Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD&#039;&#039;&#039; am 06.11.2009. &lt;br /&gt;
Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Umbau des 3. Wasserturmes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. &lt;br /&gt;
Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Postentwicklung in Güstrow&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer Dokumentation &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&amp;quot;&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse &lt;br /&gt;
-von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach,&lt;br /&gt;
-seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow,&lt;br /&gt;
- seiner veranlassten Übersendung an den Bischof nach Schwerin,&lt;br /&gt;
- seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und           &lt;br /&gt;
- kirchlichen nationalsozialistischen Landesführers,&lt;br /&gt;
- seiner Zuführung zur Verschrottung, &lt;br /&gt;
- der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der Lüneburger Heide,&lt;br /&gt;
- der Aufhängung dieses Zweitgusses nach dem II. Weltkrieg  in der Kölner Antonitercitykirche in der Schilderstraße, &lt;br /&gt;
- die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu    &lt;br /&gt;
- Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde,&lt;br /&gt;
- sowie unsere Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss&lt;br /&gt;
- und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf, zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine später an uns Autoren gerichtete strenge Ermahnung der Deutschen Nationalbibliothek, wegen der Unterlassung der Übersendung eines &#039;&#039;Exemplares&#039;&#039; dieser Dokumentation hat uns sehr stolz gemacht. Es ist für uns die höchste   &lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow_-_Ortschronik/en&amp;diff=147768</id>
		<title>Güstrow - Ortschronik/en</title>
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		<updated>2026-05-06T05:39:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Autoren &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039; (gest. 2016), ab 2026 dabei &#039;&#039;&#039;Rainer Schirmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(RS)&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrower Geschichte chronologisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Güstrow&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | Urheberrechte = Autoren&lt;br /&gt;
 | erstellung = mit Vorarbeit seit 2003&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = &lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von der Barlachstadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1226&lt;br /&gt;
:war Güstrow noch ein armseliges wendisches Dorf.&lt;br /&gt;
:Es wurde beschlossen, hieraus eine Stadt zu schaffen. Dies wurde von 1226 bis 1228 in die Tat umgesetzt. Anno 1226 stiftet Fürst Heinrich Borwin (Burwy) II. von Rostock (Enkel von Pribislaw und Heinrich dem Löwen) eine Collegiatskirche, den Güstrower Dom, dessen Bau im selben Jahre begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1228&lt;br /&gt;
:wurde Güstrow (am 01.11.1228) mit der Schwerin’schen Stadtverfassung bewidmet. Wahrscheinlich wurde schon in diesem Jahr der neugegründeten Stadt die Nutzung des Primers und der Heidberge  vom Landesherren überlassen. Vermutlich bestand zu dieser Zeit bereits eine Kornmühle am Mühlentor. In jener Zeit entstehen die noch heute erhaltene städtebauliche Struktur sowie eine Burg als Vorläufer des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1229&lt;br /&gt;
:bis 1436 Residenz der Fürsten zu Werle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1236&lt;br /&gt;
:Die begründete Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum. Jetzt Teil des John-Brinckman-Gymnasiums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1248&lt;br /&gt;
:wurde von Herrn Nicolas zu Werle eine neue Verleihungsurkunde ausgestellt; sie wird als älteste vorhandene Urkunde im Güstrower Rathaus aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1270&lt;br /&gt;
:war Gottfried Wessel Bürgermeister von Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1287&lt;br /&gt;
:wurden die Mühlen am Mühlentor und die Gleviner Mühle zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im gleichen Jahre verkaufte Herzog Heinrich zu Werle, der 1291 von seinen Söhnen erschlagen wurde, die Hälfte der Mühle am Mühlentor an das Kloster Doberan. Ein Jahr später ging die zweite Hälfte an der Mühle in den Besitz des Klosters über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1290&lt;br /&gt;
:war Güstrow schon über die Grenzen seiner ursprünglichen Umwallung herausgewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292&lt;br /&gt;
:schenkte Herzog Nicolas II. der im Stift Halberstadt gelegenen Abtei Michaelstein die Gleviner Mühle. Vier Jahre später kam die Abtei in den Besitz des ganzen Dorfes Glevin. Vermutlich lag das Dorf in Höhe der ehemaligen Gaststätte Neuen Welt (später &amp;quot;Alte Mühle&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1293&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Dorf Tobbezin, das vor dem Hageböck’schen Tore am Sumpfsee lag. Etwa um diese Zeit wurden zum Schutze der städtischen Besitzungen die Bülower Burg, die Glasewitzer Burg und die Gleviner Burg erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1305&lt;br /&gt;
:wurde der Stadt Güstrow in einer noch vorhandenen Urkunde ihre am 01.11.1228 verliehenen Rechte von dem Landensherren von neuem bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1307&lt;br /&gt;
:erhielt die Stadt Güstrow das Eigentum am Gutower See. Die darin gelegene Schöninsel blieb jedoch im Besitze des Domes, dem auch das Fischereirecht auf dem See zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1308&lt;br /&gt;
:stand bereits die Pfarrkirche, sie war dem Dom unterstellt. Im gleichen Jahre wurde die Heiligengeistkirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1316&lt;br /&gt;
:bis 1436, als die Stadt Güstrow mecklenburgisch wurde, war Güstrow Residenz der jüngeren Fürsten zu Wenden. &lt;br /&gt;
:1316 zog sich Herzog Nicolas II. in Güstrow, der an der furchtbaren unheilbaren Leprakrankheit litt, von der Regierung zurück. Auf dem jetzigen Königshorst zwischen den Heidbergen und Klueß, dem damaligen Fürstensitz Pustekow, lebte er noch einige Zeit und starb dann dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1323&lt;br /&gt;
:kam das vor dem Gleviner Tor liegende Dorf Glevin einschließlich der Gleviner Mühle zum Güstrower Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1330&lt;br /&gt;
:setzte aus Anlass der Verletzung einer Hostie in Güstrow heftige Judenverfolgung ein. Es kam zu mehreren Verbrennungen. Das gegen das Judentum erbitterte Volk zerstörte die Synagoge. Anstelle derselben wurde von dem Vermögen der Hingerichteten, sowie aus frommen Beiträgen zur Aufbewahrung der heiligen Hostie, die ,,Kapelle des heiligen Blutes&amp;quot; erbaut. Diese fand im Jahre 1503 bei dem großen Stadtbrande ihren Untergang. Die anno 1330 von den Juden durchstochene Hostie wurde gerettet und in die Domkirche gebracht, wo sie bis zur Reformation ein Gegenstand der abergläubischen Verehrung gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1359&lt;br /&gt;
:war Dieterich Hasselow Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1375&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Dorf Glin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1391&lt;br /&gt;
:war Nicolaus Köselow Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1418&lt;br /&gt;
:bis 1789 hat die Familie Klevenow Güstrow insgesamt zwei Senatoren und fünf Bürgermeister gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1430&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde die Gertrudenkapelle erbaut. (1938 zur NS-Ahnenhalle umgestaltet und in Anwesenheit des Gauleiters Friedrich Hildebrandt als zweite ihrer Art in MV in Nutzung genommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1436&lt;br /&gt;
:stirbt die Linie der Fürsten zu Werle aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1441&lt;br /&gt;
:wurde die erste Schützenzunft von Güstrow erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1442&lt;br /&gt;
:erwarb die Stadt Güstrow vom Kloster in Doberan die Kornmühle am Mühlentor. Damals war Jacob Stewenhagen Bürgermeister von Güstrow. Etwa um diese Zeit kaufte die Stadt Klein Schwiesow und sechs Bauernhöfe in Siemitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1445&lt;br /&gt;
:ging die Walkmühle in Rosin in das Eigentum der Stadt Güstrow über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1449&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Gut Glasewitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1450&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde das Amt der Barbiere, Bader und Chirurgen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1483&lt;br /&gt;
:goss der Glockenschmied Castel aus Frankfurt am Main die Marienglocke des Güstrower Domes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1484&lt;br /&gt;
:war Johann Brockmann Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1486&lt;br /&gt;
:beurkundeten die Herzöge Magnus und Balthasar dem Rat der Stadt das Recht, dass ,,niemand Wein schenken solle als der vom Rat bestätigte jeweilige Inhaber des Ratskellers&amp;quot;. Zum Teil haben sogar die Herzöge ihren Wein vom Rat bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1500&lt;br /&gt;
:ungefähr - bestand bereits die Güstrower Bäckerzunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1503&lt;br /&gt;
:28.06. Erster Stadtbrand. Vernichtung des Rathauses mit Archiv Pfarrkirche u. Heiligenblutskapelle - nur Burg, Dom, Gertrudenkapelle und einige Häuser am Ziegenmarkt bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1508&lt;br /&gt;
:Zweiter Stadtbrand. Wiederum wurde Güstrow von großen Bränden heimgesucht, die fast die ganze Stadt zerstörten. Mit Hilfe der Stiftung eines vierzehntäglichen päpstlichen Ablasses wurde die Pfarrkirche wiedererbaut und geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1508&lt;br /&gt;
:Das Schneideramt wurde zum ersten Mal urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1509&lt;br /&gt;
:wurde das ehemals im späteren Klosterhof gelegene Franziskanerkloster gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1512&lt;br /&gt;
:wurde Güstrow wiederum von großen Bränden heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit in Güstrow (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1520&lt;br /&gt;
:wurde bereits die ,,Hollestrate&amp;quot; oder &amp;quot;Hullstrate&amp;quot; erwähnt. Am Berge wurde damals Markt für Schafe und Ziegen abgehalten. Diese Stelle hieß daher seinerzeit der Ziegenmarkt.&lt;br /&gt;
:Von 1520 bis 1695 war Güstrow Residenz der jüngeren Linie des herzoglichen mecklenburgischen Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1525&lt;br /&gt;
:wurde zum ersten Mal in Güstrow lutherisch gepredigt, hierdurch entstanden erhebliche Unruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1527&lt;br /&gt;
:bis 1603 lebte der für die Stadt Güstrow außerordentlich bedeutsame Herzog Ulrich, dessen Marmordenkmal (Ulrich Monument) sich heute im Altarraum des hiesigen Domes befindet. Es stellt den Herzog in betender Stellung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1534&lt;br /&gt;
:an 22.Dezember gelangte Herzog Albrecht VII.- der Schöne - in Güstrow zur Regierung. Seine Gemahlin war eine Tochter des Kurfürsten Joachims I. der Mark Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1540&lt;br /&gt;
:bedrängte eine Anzahl Güstrower Bürger das von Bülow&#039;sche Schloss im benachbarten Parum, weil sie mit dem Ritter von Bülow wegen der Befischung des Parumer Baches seit langer Zeit im Streit lagen und sich mit Gewalt ihr Recht nehmen wollten. (Ausführliche Beschreibung des Streites in &amp;quot;Mancherlei aus Mecklenburgs Vergangenheit und Gegenwart&amp;quot; von H.C.D. Stadinger, Selbstverlag des Verfassers, Lübsee 1894).&lt;br /&gt;
:Im selben Jahre bestand bereits die Gesellenbruderschaft der Güstrower Schneider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1547&lt;br /&gt;
:bis 1555 regierte Herzog Johann Albrecht I. in Güstrow. Seine Gemahlin war eine Tochter Herzog Albrechts von Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1550&lt;br /&gt;
:ungefähr - verschwanden die St.-Jürgens-Kapelle vor dem Mühlentor und das auf dem rechten Nebelufer gelegene Kirchlein von Alt-Güstrow. Im gleichen Jahre vollendete der anno 1547 nach Güstrow berufene Dompropst Gerd Oemken das Werk der Reformation, indem er auf dem Landtag der mecklenburgischen Stände zu Sternberg die Abschaffung des Papsttums und die Aufhebung des Domkapitels und des Franziskanerklosters durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1552&lt;br /&gt;
:ungefähr - fanden in Güstrow die ersten Theater-Vorstellungen statt. Die Darsteller waren ausschließlich Schüler der hiesigen Domschule. Die Vorstellungen wurden bis zum Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1553&lt;br /&gt;
:bestand bereits die Güstrower Stadtschule. Sie lag am Markt (links an der Ecke, wenn man in die Hollstraße geht), hatte aber nur einen Schulmeister.&lt;br /&gt;
:Ferner wurde das Güstrower Gymnasium, die sogenannte Domschule, errichtet.&lt;br /&gt;
:Das Franziskaner-Kloster wurde säkularisiert.&lt;br /&gt;
:Das städtische Niedergericht wurde errichtet. Dies war für die Bearbeitung der geringen Gerichtsangelegenheiten zuständig, während alle übrigen Sachen vor das fürstliche Hochgericht gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1555&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde das im Jahre 1226 von dem Landesherrn gestiftete Collegiat (Domkirche) säkularisiert.&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1555 wurde zum ersten Mal die Ratsapotheke erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556&lt;br /&gt;
:siedelte Herzog Ulrich vom Bützower Schloss über. Er übernahm die Regierung. Von diesem Zeitpunkt an setzte für Güstrow eine Glanzzeit ein. Herzog Ulrich war der bedeutsamste Fürst des Güstrower Landesteiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1557&lt;br /&gt;
:brannte der Südteil des mittelalterlichen Schlosses bis auf den Grund nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1558&lt;br /&gt;
:im Februar beauftragte Herzog Ulrich den aus Schlesien stammenden Baumeister Franz Parr mit dem Wiederaufbau des abgebrannten Schlosses. Die erforderlichen Baugelder wurden von den Ämtern, Klostergütern und Städten aufgebracht. Der Bau des Südflügels dauerte von 1558 bis 1565. Seit dem Sommer 1560 wurde Franz Parr von seinem Bruder Christoph Parr in der Bauleitung unterstützt. Dieser erbaute vom Nordflügel des Schlosses bis zum Dom einen verdeckten überirdischen Gang.&lt;br /&gt;
:Nach Vollendung des Südflügels und eines Teils des Westflügels des Schlosses reisten die Gebrüder Parr nach Schweden, um dort zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1563&lt;br /&gt;
:wurden die ersten Viehmärkte in Güstrow abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1568&lt;br /&gt;
:Die Domkirche, die jahrelang nicht mehr gereinigt worden war und als Wagenschauer und Lagerhaus gedient hatte, wurde für kirchliche Zwecke neugeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Der Güstrower Schlossbau wurde durch den Baumeister Philipp Brandin aus Wismar fortgesetzt.&lt;br /&gt;
:ließ die Herzogin Elisabeth die Heidberge mit Bäumen bepflanzen. Zu ihrem Gedächtnis wurde der bekannte Elisabeth-Stein in den Heidbergen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1575&lt;br /&gt;
:ließ Herzog Ulrich das Kenotaph im Dom für seinen Ahnherrn Heinrich Borwin II. errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1577&lt;br /&gt;
:wurde eine Schlagordnung für Roggen- und Gerstensaat vor den Toren der Stadt erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1579&lt;br /&gt;
:wurde das Schulhaus am Domplatz erbaut (später war es Mädchenschule.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1582&lt;br /&gt;
:wurde den Güstrower Schustern eine Lohmühle gebaut, um die zum Ledergerben erforderliche Lohe selbst herstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1584&lt;br /&gt;
:wurde in Güstrow der erste Torf gestochen.&lt;br /&gt;
:Es wurde eine neue Polizeiordnung herausgegeben, durch welche die Blutrache, die also bis dahin des Öfteren vorgekommen sein muss, für Güstrow verboten wurde.&lt;br /&gt;
:Die Zigeuner wurden für vogelfrei erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1585&lt;br /&gt;
:wurde die älteste vorhandene Ansicht von Güstrow durch Vicke Schorler angefertigt. Von 1585 bis 1592 machte der Student Michael Frank Reisen durch Mecklenburg, durch die er auch Güstrow kennen lernte. In seiner anno 1880 gedruckten Reisebeschreibung sagt er bezüglich Güstrows unter anderem, dass die Häuser mit Schilf und Rohr gedeckt seien und dass neben der Schlossbrücke ein schöner fürstlicher Lustgarten hergerichtet sei. Der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kniesenacker &amp;quot;Kniesenack&amp;quot;] (wendisch = Fürstenbier) sei ein treffliches gutes Bier, es sei trübe wie Lehmjauche, aber ein gewaltiger Kopfreißer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1586&lt;br /&gt;
:Am 3. Dezember brannte der ganze noch mittelalterliche Nordflügel des Schlosses nieder, weil der Schlosshauptmann Gottschalk Berner bei einer Festlichkeit zu stark hatte einheizen lassen. Brandin hatte darauf den abgebrannten Nordflügel und den heute nicht mehr vorhandenen Ostflügel wiederaufgebaut. Die Südecke blieb offen, um einen freien Blick auf die als Orangerie angelegten Gärten zu haben.&lt;br /&gt;
:der Primer ging gegen Abtretung der Wiesen und Plätze vor dem herzoglichen Schloss bis zur Domwiese, in das volle Eigentum der Stadt über. Der Herzog wollte auf dem Gelände vor dem Schloss einen Tiergarten anlegen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1595&lt;br /&gt;
:aus diesem Jahre stammt das älteste vorhandene Amtsbuch der Güstrower Bäcker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1601&lt;br /&gt;
:wurde an der Stelle des jetzigen Stadtarchivs die &amp;quot;Neue Kanzlei&amp;quot; (das herzogliche Regierungsgebäude) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1603&lt;br /&gt;
:am 14. März gelangte Herzog Karl I. in Güstrow zur Regierung. In diesem Jahre starben rund 800 Menschen an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1604&lt;br /&gt;
:Herzog Karl lässt das Schloss renovieren.&lt;br /&gt;
:übten Parumer Bauern einen Überfall auf Güstrower Stadtgebiet aus. Die sich hierauf beziehenden Akten befinden sich im Archiv. (Dort werden heute noch viele andere Akten aus jener Zeit aufbewahrt, so z. B. über Giftmischereien, Hexenprozesse, falsche Brandbriefe, usw. auch Hexenverbrennungen sind seinerzeit in Güstrow vorgekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1606&lt;br /&gt;
:wurde der Grünwinkel noch Badstubenstraße genannt. In diesem Jahre gehörte das Haus Nummer 4 im Grünwinkel dem Ritter Johann von Bülow auf Zibühl, mit dem die Stadt lange in Fehde gelegen hat.&lt;br /&gt;
:es wurde angeordnet, dass &amp;quot;gassenwärts gelegene Kloaken zu bedecken seien&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1608&lt;br /&gt;
:wurde eine Wasserkunst auf dem Pferdemarkt errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610&lt;br /&gt;
:wurde das Amtssiegel der Güstrower Färber geschaffen und das älteste vorhandene Amtsbuch der Schwarz- und Schönfärber angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1613&lt;br /&gt;
:aus diesem Jahre stammt die älteste vorhandene &amp;quot;Amtsrolle des Amtes der Schuster in Güstrow &amp;quot;. Die gesamte Amtslade war vorher &amp;quot;heimblich und dieblich abgestohlen worden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1620&lt;br /&gt;
:zwei Jahre nach Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges waren in Güstrow 607 Feuerstellen &amp;quot; in ganzen und halben Häusern und Buden&amp;quot; vorhanden.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Feuerstellen&amp;quot; ist hier im Sinne von Wohnungen zu nehmen und die &amp;quot;ganzen und halben Häuser und Buden&amp;quot; als Klassifizierung der Wohnstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1621&lt;br /&gt;
:Aufteilung Mecklenburgs in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow (zweite Landesteilung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1623&lt;br /&gt;
:begann trotz der eingetretenen heftigen Religionsstreitigkeiten der Herzog Hans Albrecht mit dem Bau einer reformierten Kirche in Güstrow. &lt;br /&gt;
:Durch die furchtbar auftretende Pest wurde der Bau jedoch unterbrochen. Kurz vor der geplanten Einweihung ließ Wallenstein 1628 die Kirche zerstören und das Material zum Ausbau des Schlosses verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1627&lt;br /&gt;
:Am 30. August erteilte der Kaiserliche Generalissimus Wallenstein in Dömitz einen Schutzbrief für die Stadt Güstrow. Sie wurde daher von seinen, das Land überflutenden Truppen geschont. Bald darauf widerrief Wallenstein diesen Schutzbrief und Güstrow musste fortan schwerste Kriegslasten tragen und hatte dauernd kaiserliche Truppen als Besatzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1628&lt;br /&gt;
:am 2. April mussten die mecklenburgischen Stände in Güstrow ihrem neuen Landesherren Wallenstein, dem der Kaiser in Wien das Land Mecklenburg als Entschädigung für die ungeheuren Kriegskosten gegeben hatte, huldigen, obwohl der regierende Herzog Hans Albrecht noch im Güstrower Schloss weilte. Die Huldigung ging im Rathause vor sich. Während derselben hielten kaiserliche Truppen die vier Stadttore, den Marktplatz und den Pferdemarkt stark besetzt, weil Wallenstein bewaffnete Zusammenstöße befürchtete. Nach erfolgter Huldigung wurden die beiden mecklenburgischen Herzöge in Güstrow und Schwerin des Landes verwiesen.&lt;br /&gt;
:Auf Befehl Wallensteins wurden regelmäßige Reitposten eingerichtet, die von Güstrow aus nach allen Richtungen ins Land gingen. In Güstrow (Grüner Winkel 4) befand sich damit die erste Postanstalt Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
:Als großer Jagdliebhaber ließ Wallenstein auf der Schöninsel ein Fasanengehege anlegen.&lt;br /&gt;
:Am 27.Juli hielt Wallenstein seinen prunkvollen Einzug in Güstrow. Vorher hatte eine Zusammenkunft der mecklenburgischen Stände stattgefunden, in der diese versuchten, sich der Unterwerfung durch den neuen Landesherrn zu entziehen. Sie gaben ihren Widerstand erst auf, als Wallenstein ihnen drohte, es würde in Güstrow kein Stein auf dem anderen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1629&lt;br /&gt;
:Auf Befehl Wallensteins, der am 27. Juli 1628 als Herzog von Mecklenburg das Schloss bezogen hatte, wird die &amp;quot;Neue Kanzlei&amp;quot; abgebrochen (Standort des jetzigen Museums und des Stadtarchivs). Wallenstein ließ die offen gelassene Südecke des Schlosses zubauen, so dass das Schloss nunmehr ein vollständiges Viereck bildete.&lt;br /&gt;
:Im April empfing Wallenstein den kaiserlichen Feldherrn Tilly im Güstrower Schloss. Am 23. April verließ er für immer Güstrow. Er wurde 1630 vom Kaiser seiner Ämter enthoben, zog sich alsdann auf seine riesigen böhmischen Besitzungen zurück, stellte, als König Gustav von Schweden gegen die Kaiserlichen Sieg auf Sieg errang, ein neues Privatheer auf, fiel dann wiederum beim Kaiser in Ungnade und wurde 1634 in Eger ermordet.&lt;br /&gt;
:herrschte in Güstrow eine große Lebensmittelteuerung. Das große Peststerben währte drei Wochen lang, die Güstrow&#039;sche Bevölkerung nahm erschrecklich ab. In diesem Jahre wurde die &amp;quot;auf dem Paradies&amp;quot; gelegene Walkmühle, eine alte Mauermühle, erneuert, die für das Tuchmachergewerbe benötigt wurde. Vermutlich ist diese Mühle in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges untergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1630&lt;br /&gt;
:ungefähr- sind wahrscheinlich in den Kriegswirren die vor Güstrow gelegenen Dörfer Glin, Tobbezin und Glevin zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631&lt;br /&gt;
:Nach Wallensteins Sturz zog der geflüchtete Herzog Hans Albrecht am 22. Juni wieder in Güstrow ein, nachdem er zuvor von dem persönlich in Güstrow anwesenden Schwedenkönig Gustav Adolf als Landesherr wieder eingesetzt worden war. Der von Wallenstein erbaute bzw. begonnene Teil der Südostecke des Schlosses wurde wieder abgebrochen. Von Wallenstein geschaffene Einrichtungen wurden beseitigt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow musste mit Sternberg zusammen die Verpflegung der großen Bützower Besatzung übernehmen. Der Rat der Stadt klagte gegenüber dem Landesherrn über allzu große Schuldenlast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637&lt;br /&gt;
:berichtete der Güstrower Superintendent Baumeister dem Herzog Adolf Friedrich Einzelheiten über die Gräueltaten der Soldateska während des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1638&lt;br /&gt;
:beklagten sich die Güstrower Landstände beim Herzog über schwerste Misshandlungen, Plünderungen und furchtbare Quälereien seitens der schwedischen Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1643&lt;br /&gt;
:wurde am Mühlentor eine Papiermühle erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1644&lt;br /&gt;
:lebten im herzoglichen Amt Güstrow von ehemals 414 Bauern nur noch 131.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:als im Jahre 1648 durch den Westfälischen Frieden der Dreißigjährige Krieg beendet wurde, war die Stadt Güstrow gleich dem ganzen mecklenburgischen Land stark gezeichnet und um Jahrhunderte im Wohlstand zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:fertigte Merian einen Kupferstich von Güstrow an, auf dem die vier Stadttore, nämlich das Gleviner Tor, das Mühlentor, das Schnoien Tor und das Hageböcker Tor, die sämtlich große starke Doppeltore gewesen sind, genau zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1654&lt;br /&gt;
:erhielten die bisherigen Knochenhauer ihre Amtsrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1660&lt;br /&gt;
:wurde das noch vorhandene Amtsbuch der Güstrower Schmiede angelegt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt hatte damals 2435 Einwohner.&lt;br /&gt;
:Um diese Zeit und auch später wurde der von der Stadt Güstrow für die niedere Gerichtsbarkeit eingesetzte Gerichtstag in einer Bretterbude auf dem Marktplatz abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1663&lt;br /&gt;
:wurde die Lade der Schustergesellen angefertigt.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1664&lt;br /&gt;
:am 19. März bestätigte Herzog Gustav Adolf in Güstrow das gegen die &amp;quot;Hexe&amp;quot; Tilsche Schellwegen aus Wustrow im Fischland wegen Zauberei ergangene Todesurteil.&lt;br /&gt;
:Am 17. Mai wurde Tilsche Schellwegen in Güstrow vor dem Schnoien Tore wegen &amp;quot;des abscheulichen Lasters der Zauberei&amp;quot;, auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt. :Gleich ihr wurden in Mecklenburg viele Jahre hindurch zahlreiche Frauen &amp;quot;wegen Hexerei und Zauberei mit dem Feuer vom Leben zum Tode gebracht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1670&lt;br /&gt;
:ungefähr -wurde ein Armenhaus in Güstrow erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:ließ Herzog Gustav Adolf eine &amp;quot;Landesherrliche Post nach Hamburg&amp;quot; und eine Postverwaltungsstelle in Hamburg einrichten. Es entstanden dieserhalb erhebliche Streitigkeiten mit dem Hamburger Magistrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1676&lt;br /&gt;
:kaufte das Amt der Schuster für 340 Gulden die vor dem Mühlentor gelegene städtische Papiermühle, da die alte Lohmühle baufällig geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1682&lt;br /&gt;
:wurde die Schenkkanne des Maureramtes angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1684&lt;br /&gt;
:Am 23. September vermählte sich die Herzogin Marie von Güstrow mit Adolf Friedrich II., dem späteren Herzog von Mecklenburg-Strelitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1692&lt;br /&gt;
:starb Herzog Gustav Adolf auf dem Güstrower Schloss. Die Güstrower Herzogslinie erlosch durch seinen Tod. Um die Thronfolge entbrannte der bekannte Güstrower Erbfolgestreit zwischen der Schwerin’schen und Strelitz’schen Linie, in dessen Verlauf Güstrow von Truppen verschiedener Mächte besetzt wurde. Der Streit wurde, durch den im Jahre 1701 abgeschlossenen Hamburger Erbvergleich, beendet, durch den das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1695&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1695 wurde das Güstrower Postamt in Hamburg mit dem Schweriner Postamt in Hamburg vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1698&lt;br /&gt;
:wurde den Schlachtern vor dem Mühlentor ein Küter- oder Schlachthaus erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701&lt;br /&gt;
:Durch den Hamburger Erbvergleich entsteht neben Mecklenburg-Schwerin noch Mecklenburg-Strelitz (Dritte Landesteilung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1704&lt;br /&gt;
:ließ die Stadt vor dem Schnoien Tor unterhalb der Nebelbrücke, (etwa gegenüber dem jetzigen Standort des Typengebäudes der Telekom AG in der Hafenstraße 1 in Richtung Nebel gelegen) für die Tuchmacher eine neue Walkmühle erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1708&lt;br /&gt;
:bis 1818 war Güstrow Sitz des herzoglichen Hof– und Landgerichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712&lt;br /&gt;
:bis zum Januar 1713 nahmen im Nordischen Krieg russische Truppen die Gleviner Mühle in Besitz. Es wurde über starkes Requirieren der fremden Soldateska Klage geführt, die nicht einmal Saatgut schonte. Güstrow nebst Umgebung hatte durch den Nordischen Krieg außerordentlich schwer zu leiden.&lt;br /&gt;
:Waffenstillstandsverhandlungen während des Nordischen Krieges (1700 - 1721) in Güstrow. (Peter der Große, Zar von Russland, Fürst Generalfeldmarschall Menschikow,  August der Starke König von Polen und Kurfürst von Sachsen und der schwedische General Steenbock)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1714&lt;br /&gt;
:entstand zwischen dem Rat und der herzoglichen Regierung ein langwieriger Streit wegen der Reparatur des auf dem Pferdemarkt befindlichen altersschwachen Galgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1719&lt;br /&gt;
:bis zu diesem Jahre war Güstrow, das seit 1695 keine Residenz mehr hatte, Witwensitz der jüngeren Linie des herzoglich mecklenburgischen Hauses. Etwa um dies Zeit sollten auf dem Pferdemarkt zwei Deserteure hingerichtet werden. Sie wurden im letzten Augenblick an der Richtstätte begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1724&lt;br /&gt;
:wurde der silberne Domschatz des Güstrower Domes gestohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1730&lt;br /&gt;
:ungefähr- standen in Güstrow noch 22 &amp;quot;Wieckhäuser&amp;quot; (zur Stadtseite offene Mauertürme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1731&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow das &amp;quot;Böhnhasenjagen&amp;quot; verboten. Mit &amp;quot;Bönhasen&amp;quot; bezeichnete man damals die Schwarzarbeiter unter den Handwerkern. :Auf sie wurde &amp;quot;Jagd gemacht&amp;quot; und ihnen ihr Handwerkszeug mit Gewalt abgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1733&lt;br /&gt;
:kam es zwischen den beiden herzoglichen Brüdern Karl Leopold und Christian Ludwig, die beide vom Kaiser in Wien als mecklenburgische Herzöge abgesetzt waren und sich mit ihren Truppen bekriegten, in Güstrow zu blutigen Kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1734&lt;br /&gt;
:bis 1748 war Güstrow Sitz einer Justizkanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1738&lt;br /&gt;
:wurde der silberne Willkomm des Mülleramtes angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1748&lt;br /&gt;
:hielt Herzog Christian Ludwig seinen prunkvollen Einzug in Güstrow. Abordnungen der Bürgerschaft ritten dem Fürsten bis Bülow entgegen. Ihm zu Ehren wurde die gesamte Stadt, die öffentlichen Gebäude und die &amp;quot;Wasserkunst auf dem Markte&amp;quot; in hervorragender Weise illustriert. Man bezeichnete dies als das größte Lichtfest von Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1749&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Schützenbrüderschaft durch den Herzog bestätigt. Ihr Schießstand befand sich bei den Schildknecht’schen Gärten (beim heutigen Ortsteil Bauhof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1760&lt;br /&gt;
:ungefähr- hatte auch die Umgebung von Güstrow unter dem gewaltsamen Vorgehen preußischer Werber zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1763&lt;br /&gt;
:bis 1837 war Güstrow Sitz eines Steuerkollegiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1770&lt;br /&gt;
:bis 1771 waren infolge starker Kälte die Wasserräder der Mühlentormühle acht Tage lang eingefroren, so dass sie ihren Betrieb einstellen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1776&lt;br /&gt;
:wurde über die Freischleuse am Mühlentor eine Sägemühle errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1780&lt;br /&gt;
:befanden sich 46 Schneidermeister in Güstrow. Die Pfuscherei nahm überhand und führte zu dauernden Klagen beim Rat der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1781&lt;br /&gt;
:erfolgte die Gründung des Güstrower Wochenblattes, eines Vorläufers des 1817 gegründeten Güstrower gemeinnützigen Wochenblattes, aus dem sich in gerader Linie die frühere MTZ (Mecklenburgische Tageszeitung) entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1784&lt;br /&gt;
:wurde von Güstrow aus ein Falkentransport an den Kaiserlichen Hof in Wien vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785&lt;br /&gt;
:am 31. Oktober wurde Georg Friedrich Kersting in Güstrow geboren (Gedenktafel an seinem Geburtshaus in der Hollstraße). Der bekannte Maler der Romantik war Kämpfer im Lützow’schen Freikorps während der Befreiungskriege 1813 bis 1815. Kersting starb am 01.07.1847 in Meißen, wo er lange Jahre erfolgreich als Maler in der Porzellanmanufaktur tätig gewesen war.&lt;br /&gt;
:wurde die noch vorhandene Ladnerbüchse der Güstrower Zimmerer angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1786&lt;br /&gt;
:hatte der Pächter der Gleviner Mühle, dem auch der Aalfang mit verpachtet war, 480 Pfund Aale an den Rat der Stadt zu liefern. Sie wurden an die Bürgermeister, an Küchenmeister, an die Ratsherren und an den Stadtsekretär verteilt.&lt;br /&gt;
:Das „Glevin’sche Binnentor&amp;quot; wurde abgebrochen, weil „die dadurch behinderte Passage den Müller der Gleviner Mühle in seinem Gewerbe gestört hat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1787&lt;br /&gt;
:wurde in Güstrow eine Verordnung gegen die Bettelbriefe, die hier überhandnahmen, erlasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1792&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Bruderschaft der Schlachtergesellen ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1794&lt;br /&gt;
:bis 1795; der gesamte Ostflügel des Schlosses wird abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:kam es in Güstrow infolge großer Teuerungen, die durch zu starke Lebensmittelausfuhr nach Frankreich usw. herbeigeführt worden waren, zur sogenannten Butterrevolution. Es kam zu schweren Auftritten der erregten Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1797&lt;br /&gt;
:erhielt das mittelalterliche Rathaus, über dessen Erbauungszeit sich nichts auffinden lässt, seine jetzige klassizistische Fassade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1802&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 6542 Einwohner und 778 Häuser gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1804&lt;br /&gt;
:traten die Schmiedegesellen in den Streik; es wurde ihnen daraufhin Verkürzung ihrer Arbeitszeit zugesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1806&lt;br /&gt;
:bis 1812 Besetzung Mecklenburgs durch Truppen Napoleons. Zur „Franzosenzeit“ hatte Güstrow unter starker Einquartierung und unter den damit verbundenen Unannehmlichkeiten schwer zu leiden. Es kam des Öfteren zu schweren Zusammenstößen und Reibereien mit der feindlichen Besatzung. Der Dom wurde als Magazin der &amp;quot;Grand Armee&amp;quot; benutzt, desgleichen die Pfarrkirche. Der Gottesdienst musste daher in der Heiligengeistkirche abgehalten werden. Erst im Jahre 1808 wurde der Dom von den Franzosen geräumt, sie hatten nicht einmal die Särge der Toten verschont.&lt;br /&gt;
:Am 3. November 1806 wurde beim Drosten von Bülow in Güstrow, Seine Kaiserliche Hoheit der Großherzog von Cleve und Berg, ein Schwager Kaiser Napoleons I. von Frankreich, einquartiert. In kurzer Zeit mussten in Güstrow insgesamt rund 500 französische Offiziere, 9300 Gemeine und 10600 Pferde untergebracht und verpflegt werden. Die Stadt Güstrow glich einem riesigen Heerlager. Häufig mussten auch eine Anzahl &amp;quot;Ochsentreiber, die nach Thorn in Polen Ochsenherden zur “Großen Französischen Armee“ zu treiben hatten, untergebracht werden.&lt;br /&gt;
:Am 11. Juli 1807 traf &amp;quot;Königlich Holländische Artillerie&amp;quot; hier ein, bald darauf auch &amp;quot;Königlich Bayrische Truppen&amp;quot;. Schließlich wurde noch das &amp;quot;Königlich Spanische Infanterie-Regiment de Zamora&amp;quot; einquartiert. Oftmals weilten französische Generäle und andere hohe Offiziere quartierweise in Güstrow, darunter auch General Murat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807&lt;br /&gt;
:verschwand auf dem Schweinsbrink in der Neuen Straße der Galgen, die damalige Hinrichtungsstätte in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1808&lt;br /&gt;
:klagte der Pächter Friedrich Bahl von der Mühlentormühle dem Rate, dass ihm durchziehende französische Truppen 4 Pferde nebst Sielengeschirr gestohlen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811&lt;br /&gt;
:beklagte sich die Einwohnerschaft über zu starke Einquartierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:Güstrow ist Zentrum der Freiheitsbewegungen in Mecklenburg. Am 01. Mai - sammelten sich in Güstrow 600 Jäger zu Fuß und 600 Jäger zu Pferden zum Befreiungskampf gegen Napoleon. Sie wurden im Schloss untergebracht und vor ihrem Ausrücken im Dom geweiht. Nach siegreicher Heimkehr brachten sie ihre Fahnen in den Dom, wo sie sich noch heute befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1814&lt;br /&gt;
:musste die Gleviner Mühle vom 20. Januar bis 22. März ihren Betrieb einstellen, weil der Mühlenbach völlig vereist und durch Schneeverwehungen verschüttet war. Dem Mühlenpächter wurde daher eine Entschädigung von 150 Reichstalern gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1817&lt;br /&gt;
:wurde das Güstrower Schloss, das wegen seiner starken Verwahrlosung gründlich überholt werden musste, zum Landarbeitshaus / Zwangsarbeitshaus (200 bis 600 Insassen) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1823&lt;br /&gt;
:Bau der Justizkanzlei am Schlossplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1825&lt;br /&gt;
:ungefähr - schrieb Rektor Johann-Friedrich Besser vom hiesigen Gymnasium eine Güstrower Chronik. Er vertrat die Ansicht, dass das alte Güstrow auf dem rechten Ufer der Nebel, vor dem jetzigen Mühlentor, zu beiden Seiten des Rostocker Weges nach Suckow hin, gelegen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1826&lt;br /&gt;
:Am 09. Oktober wurde die hiesige Sparkasse errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1828&lt;br /&gt;
:Am 12. Oktober wurde das Güstrower Theater erbaut.&lt;br /&gt;
:Lange Zeit vorher haben oftmals auswärtige Theatergruppen Vorstellungen in Sälen der Stadt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830&lt;br /&gt;
:wurde unter dem Namen &amp;quot;Sonntagsschule&amp;quot; die erste Gewerbeschule in Güstrow eingerichtet. Der Unterricht wurde sonntags nachmittags erteilt.&lt;br /&gt;
:Güstrow hatte damals 8882 Einwohner.1836&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1836&lt;br /&gt;
:wurde eine Eisengießerei und Maschinenfabrik in Güstrow (später van Tongel’sche Stahlwerke) gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:stand Güstrow im Mittelpunkt der Revolution. Es wurden hier mehrere Verfassungsreformversammlungen abgehalten.&lt;br /&gt;
:Bis zu diesem Jahr befand sich auf dem Spalding Platz der Ackerhof des Ratsherrn Spalding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1849&lt;br /&gt;
:siedelte der plattdeutsche Dichter John Brinckman als Hilfslehrer der Realschule nach Güstrow über. Er starb im Jahre 1870 und liegt auf dem Güstrower Friedhof begraben. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass auch der plattdeutsche Dichter Fritz Reuter eine Zeitlang in Güstrow gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Am 13.05. wird die Bahnstrecke von Kleinen über Bützow nach Rostock und nach Güstrow nutzbar. Ein Bahnhofsgebäude ist in Güstrow noch nicht fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1851&lt;br /&gt;
:Das Gaswerk wird errichtet - es ist das erste in Mecklenburg. Die Baukosten beliefen sich auf 50 000 Taler Preußische-Courant. Im Jahre 1890 kaufte es die Stadt Güstrow zum Preis von 115 000 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1854&lt;br /&gt;
:01.10. wird in der Baustraße (heute Haus Baustraße 3) die Güstrower Großherzoglich Mecklenburgische Telegrafenstation in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858&lt;br /&gt;
:wurde das Gymnasium (Domschule) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1864&lt;br /&gt;
:brannte die Gleviner Mühle mit Wohnhaus ab.&lt;br /&gt;
:Die Eisenbahnstrecke Güstrow-Neubrandenburg wird am 11.11. in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1865&lt;br /&gt;
:wurde das vor dem Gerichtsgebäude stehende Denkmal zu Erinnerung an, die in den Befreiungskriegen gefallenen Mecklenburger errichtet.&lt;br /&gt;
:wird die Wollhalle (Woll-Lager-Haus) an der Stelle erbaut, an der heute das Kreishaus steht. (16000 Zentner Wolle wurden damals in Güstrow abgeliefert, nämlich 8000 Zentner im alten Magazin 4000 Zentner im Schauspielhaus und weitere 4000 Zentner in einem Pferdestall). Die Wollhalle wird im Winter als Festhalle genutzt (3000 Plätze). Am 12. März 1925 brennt die Halle ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:am 5. Juli - sollte das erste mecklenburgische Landesschützenfest in Güstrow gefeiert werden. Wegen des gegen Österreich ausgebrochenen Krieges wurde es auf den 10. Juli verschoben.&lt;br /&gt;
:Das Oberpostamt wurde von der Langen Str. 41, durch Tausch mit dem Herrn Oberforstmeister von Storch in das „Storch’sche Haus“ (Domstr. 6) verlegt. Dieser Tausch ist in einem :„Wohnungstauschbuch“ des Güstrower Stadtarchivs von 1866 nachweislich. Im ersten Güstrower Adressbuch von 1874 wird das Haus Domstr. 6 auch als Wohnsitz des Herrn Oberpostdirektors Georg Stoerzel benannt und als Eigentum der kaiserlichen Verwaltung ausgewiesen (Flurstücke 661 und 663). Besagter Herr von Storch wird im gleichen Adressbuch 1874 als Eigentümer des Flurstücks 571 Lange Straße 41 benannt. Oberpostdirektor Stoerzel ist seit 1866 der Amtsvorsteher des großherzoglichen und später (ab 1880 bis 1886) des Vereinigten kaiserlichen Post- und Telegrafenamtes in Güstrow. Danach werden Postdirektor Alexander Gagzow  und ab 1898 Postdirektor Willebrand jeweils Amtsvorsteher.&lt;br /&gt;
:Anmerkung der Chronisten: Die Benennung des Sitzes des Postamtes in der Domstr. 16 zwischen 1866 und 1896 (Ira Koch, „Güstrow wie es früher war“ Wartberg Verlag 1993), kann von uns nicht bestätigt werden. Nachweislich ist der Sitz des Postamtes in der Domstr. 6 seit 1866. Mindestens ab 1874, und auch nach der Vereinigung mit dem Postwesen im Vereinigten Post- und Telegrafenamt im Jahre 1880, befindet sich hier auch der Standort des Staatstelegrafen.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
:Nach einem Großbrand, bei dem die Große Schulstraße und Teile des Grünen Winkels bis zur Domstraße niederbrannten, wurde das Gasthaus in der Schlossstraße 6, am 17.10. Gründungsort der ersten freiwilligen Güstrower Bürger-Feuerwehrt aus Mitgliedern des Männer-Turn-Vereins (MTV), der späteren Freiwillige Feuerwehr der Stadt Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870&lt;br /&gt;
:zogen auch Güstrower wehrfähige Männer zum Rhein, um das Vaterland gegen das französische Kaiserreich zu verteidigen. Die Namen der Gefallenen sind im Güstrower Dom auf einer mit damaligen Kriegsorden geschmückten Gedenktafel verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1874&lt;br /&gt;
:zählte man in Güstrow 10 782 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1875&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 10791 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1876&lt;br /&gt;
:bis 1905 hieß der Pferdemarkt Schnoienstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1878&lt;br /&gt;
:wurde der Güstrower Kinder-Königschuss eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1879&lt;br /&gt;
:ging die Burg- und Domfreiheit zum Stadtrecht über, welche vorher zum herrschaftlichen Schloss und vormaligen Kollegialstift gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1880&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 12 189 Einwohner.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1883&lt;br /&gt;
:Die erste Zuckerfabrik entsteht in Güstrow, sie kann zunächst 10 000 Zentner Zuckerrüben verarbeiten.&lt;br /&gt;
:Die Fabrikhallen wurden mit elektrischem Bogenlicht erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1885&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 13 429 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Garnison errichtet. Das Militär wurde zunächst in der Schule in der Neuen Straße untergebracht.&lt;br /&gt;
:01.10. wird die Eisenbahnverbindung Güstrow Schwaan fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1889&lt;br /&gt;
:Errichtung des Borwin-Brunnens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1891&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Artilleriekaserne erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892&lt;br /&gt;
:Inbetriebnahme einer Stadtfernsprecheinrichtung in Güstrow. &lt;br /&gt;
:Dazu nachstehende Veröffentlichung aus der Güstrower Zeitung vom 16.08.1892:&lt;br /&gt;
:Der von den hiesigen Magistrate, früher beabsichtigte Anschluss mehrerer städtischer Gebäude, wie uns gesagt worden:&lt;br /&gt;
:des Rathauses, des Krankenhauses, des Schlachthauses und der Gasanstalt, an die jetzt vollendete Stadtfernsprecheinrichtung wurde bekanntlich seiner Zeit, wie von uns auch mitgeteilt worden, von unserem Bürgerausschusse als nicht erforderlich abgelehnt,&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: hierzu siehe Protokoll der Sitzung des Bürgerausschusses vom 28.06.1892) und trotz eines wiederholten, aber veränderten Antrages des Magistrates und Beschränkung des Anschlusses auf das Rathaus und Krankenhaus zum geschäftlichen Betriebe, glaubte unsere Bürgervertretung ihre Zustimmung zu der Kostenbewilligung verweigern zu müssen. Nachdem nun seitens der Postbehörde aus bester Intention geschaffene, in anderen Städten als großes Bedürfnis, und wo sie besteht, als wesentliche Geschäftserleichterung empfundene Einrichtung fast bei uns vollendet ist und 29 Privathäuser von den Geschäftsinhabern hierselbst an dem Werke angeschlossen worden sind, hat der Magistrat nunmehr, wie wir erfahren, den Anschluss des Rathauses lediglich im Interesse des Feuerlöschwesens verfügt. Es werden 2 Sprechapparate im Polizeiwachzimmer und im Nachtwachzimmer aufgestellt und mit der Turmwärterwohnung und der neben dem Spritzenhause gelegenen Stadtbauschreiberwohnung verbunden, und auf der Post wird durch spezielles Entgegenkommen der Behörde eine besondere Einrichtung zu dem Zwecke geschaffen, dass von allen städtischen Anschlüssen aus auch während der Nacht die Meldung über die Post zum Rathause und weiter zum Turm und Spritzenhause gelangen können. Wie uns mitgeteilt ist, soll mit den Besitzern der 29 Privatanschlüsse im Interesse der Sicherheit unserer Stadt auch dahin verhandelt werden, dass die betreffenden Häuser als Feuermeldestellen bezeichnet werden und jedem Wächter oder Privatmann, sobald dieselben den Ausbruch eines Feuers bemerkt, die Veranlassung sofortiger Meldung zum Rathause gestattet wird. Die Kosten dieser städtischen Einrichtung, deren Herstellung die Postbehörde unentgeltlich beschafft, betragen pro Jahr 120 RM und werden, wenn wir recht berichtet sind, weil die Leitung lediglich in Feuerlösch-Interesse angelegt ist, aus der sogenannten Spezialbrandkasse getragen. Wir stimmen unsererseits der Auffassung völlig bei, dass ein einziger Löschfall die der Brandkasse entstehenden Kosten für lange Zeit ersetzten und eventuell noch große Ersparnisse zur Folge haben kann, und begrüßen die Errichtung daher mit Freuden als ein neues Sicherungsmittel unserer Stadt.&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: siehe auch Liste der ersten 29 Fernsprechteilnehmer weiter unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1893&lt;br /&gt;
:wurde durch den Güstrower Handelsverein, eine kaufmännische Fortbildungsschule errichtet.&lt;br /&gt;
:Das Schützenhaus wurde auf dem Schwalbenbrink erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1895&lt;br /&gt;
:bis 1896 Bau des Kanals Bützow – Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1896&lt;br /&gt;
:Das neue Postamt wird 1896 fertiggestellt und bezogen. Im Anzeiger für Güstrow, Goldberg und Krakow vom 11.10.1896 Nr. 239 ist zu lesen: „...ueber das neue Postgebäude können wir aus zuverlässiger Quelle einige nähere Angaben zur Orientierung des Publikums bringen. Das Gebäude enthält: im Erdgeschoß sämtliche Diensträume für den Postbetrieb, im Obergeschoß diejenigen für den Telegraphen- und Telephonbetrieb und die Dienstwohnung des Postamts-Vorstehers... Der Haupteingang des Publikums ist an der Ecke des Gebäudes im Thurm angeordnet. An demselben befindet sich zur rechten Hand ein elektrischer Glockenzug zur Benutzung für das Publikum bei Abgabe von Telegrammen außer den üblichen Schalterdienststunden an Sonn- und Feiertagen und des Nachts. Das neue Posthaus mit seinem schmucken Thurm ..., darf wohl mit Recht als eine Zierde der Stadt bezeichnet werden und gibt Zeugnis von der Tüchtigkeit unserer Bauhandwerker, welche die Arbeiten am Gebäude mit wenigen Ausnahmen ausgeführt haben&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: Über den Turm wurden die Telegrafen- und Telefonleitungen bis 1929 in das Gebäude geleitet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zuvor befand sich das Postamt ab 1866 in der Domstraße 6, davor ab 1831 in der Langen Straße 41. Im Hause Lange Straße 11 befand sich eine Posthalterei. Die erste mecklenburgische Postanstalt befand sich ab 1628 in der Straße „Grüner Winkel“ Nr. 4. in Güstrow. Diese Einrichtung wurde von Wallenstein gegründet und bestand nur kurze Zeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1900&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 16882 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1902&lt;br /&gt;
:Am 10. September - wurde vom Großherzog Friedrich Franz IV. der Grundstein zum Realgymnasium gelegt. Dieses Gebäude gehört heute zum John-Brinckman-Gymnasium.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahre wurde von Professor Beltz das auf der Mühlenweide in der Nähe der Verbindungschaussee gelegene Steingrab (eine in Abteilungen geteilte Steinkammer aus der Steinzeit) ausgegraben und untersucht. Die dort gemachten wertvollen vorgeschichtlichen Funde befinden sich im hiesigen Museum. Einige Jahre später wurden auf der Gliner Heide steinzeitliche Wohnungen entdeckt. Auf der großen Bockhorst, auf der Mühlenweide und auf dem Schneiderberge fand man Geräte bzw. Splitter davon aus der Steinzeit. Aus der Bronzezeit wurden im Primer mehrere Kegelgräber festgestellt, von denen eines untersucht ist und sich heute noch im geöffneten Zustand befindet. Funde aus der Eisenzeit sind in Güstrow nicht gemacht worden, dagegen fand man Reste aus der Wendenzeit auf dem Schneiderberg bei Villa Maria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1905&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 17 163 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:wurde der Güstrower Sportverein gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1910&lt;br /&gt;
:wurde die Siedlung Detmannsdorf erbaut. Dettmann ist Mitinhaber der Fa. Böckmann &amp;amp; Co. in Güstrow. Dietmannsdorf ist die erste Arbeitersiedlung Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ernst Barlach übersiedelt nach Güstrow und lebt hier bis zu seinem Tode 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 17455 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1912&lt;br /&gt;
:wurde der Zuckerfabrik eine Kartoffelflockenfabrik angegliedert, die in der Kampagne bis zu 80 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
:Güstrow wird in der Nacht vom 11. zum 12. Dezember an das Elektrizitätswerk angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:Telefonische(?) Feuermeldung wurde in Güstrow eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1914&lt;br /&gt;
:Am 7. und 8. August rücken die Güstrower Truppen ins Feld.&lt;br /&gt;
:Bei der mit der Mobilmachung eingerichteter Ersatzabteilung zogen insgesamt 95 Offiziere, 26 740 Unteroffiziere und Mannschaften und rund 6000 Pferde ins Feld. Groß ist die Anzahl der an allen Fronten des Weltkrieges gefallenen Güstrower Männer und Jugendlichen. Ihre Namen sind zum Gedächtnis auf großen Tafeln in Güstrower Kirchen verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1916&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 20440 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1918&lt;br /&gt;
:Kriegsende des I. Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
;1919&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 19810 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:fanden anlässlich des Kapp-Putsches in Güstrow schwere Zusammenstöße statt, durch die 9 Einwohner getötet, 12 schwer und 26 leicht verletzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
:Im Mai wurden die letzten Kriegsgefangenen aus dem Lager Bockhorst entlassen. Das Lager diente bis 1923 als Flüchtlingsunterkunft für Schlesier und Elsasser.&lt;br /&gt;
:Im gleichen Jahre wurde die Landwirtschaftliche Schule am Domplatz 16, dem wundervollen Renaissance-Bau, in dem sich zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges die Kanzlei Wallensteins befunden hat, eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1925&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 19 084 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1928&lt;br /&gt;
:wurde das Grundwasserwerk am Inselsee und der neue Wasserturm erbaut.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow feierte ihr 700-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1930&lt;br /&gt;
:In der Nacht vom 28. auf den 29. August brannte das Gerichtsgebäude&lt;br /&gt;
:Die Knabenvolksschule in der Hafenstraße wurde erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1933&lt;br /&gt;
:30. Januar fand anlässlich der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in Güstrow eine Großkundgebung statt.&lt;br /&gt;
; In Güstrow wurden 22464 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1934&lt;br /&gt;
: wurde das Gebäude der Kreisverwaltung (damals Klosterhof 1) erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1935&lt;br /&gt;
:18. Mai - wurde die Kongresshalle eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1936&lt;br /&gt;
:wurde das Gebäude der Landesbauernschaft am Wall erbaut. &lt;br /&gt;
;(inzwischen durch Vereinigung der Standorte ehemaliges Lyzeum, Hotel “Am Wall, Kaufmännische Berufsschule und Umbau für ca. 30 Millionen DM Sitz des Landkreises Güstrow.)&lt;br /&gt;
: Die Kasernen in der Rostocker Straße werden erbaut.&lt;br /&gt;
: Güstrow zählte 24 457 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1937&lt;br /&gt;
: wurde die Gertruden Kapelle zur Ahnenhalle hergerichtet.&lt;br /&gt;
: An der Goldberger - Chaussee, an der Schweriner - Chaussee und in Dettmannsdorf entstanden neue Stadtviertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1938&lt;br /&gt;
:09.11. Die Synagoge im Krönchenhagen wurde durch die Nationalsozialisten niedergebrannt (Reichskristallnacht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1939&lt;br /&gt;
:1. September begann der II. Weltkrieg mit dem Überfall Deutschland auf Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1941&lt;br /&gt;
:22. Juni - Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1944&lt;br /&gt;
: Errichtung der Lehrerbildungsanstalt (LBA) an der Goldberger Str. (später in der DDR-Standort der Pädagogischen Hochschule, nach der Wende Bildungsstätte des Innenministeriums).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1945 Kriegsende ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus der Sammlung des Güstrower Amateurfunkers Ralf Seefeld&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Bruno Erdmann.mp3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radiobericht - Audiodatei abspielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lalendorf – Bruno Erdmann – (* 1914) - Deutscher auf der Seite der Sowjetarmee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium: Güstrow Erdmann im Funkamateur 1977.pdf|1977 in Zeitschrift Funkamateur – Bruno Erdmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1945 am 2. Mai: Kampflose Einnahme Güstrows durch die Sowjetarmee ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:1965 Blaschke - Buch mit Titel kampflose Übergabe Güstrow.pdf|1965 Blaschke - Versuch einer Darstellung der kampflosen Übergabe Güstrows an die Rote Armee]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Belz Bericht in Heimatzeitung mit Einschätzung.pdf|1971 in Unser Mecklenburg Heimatblatt Nr.362 - Bericht von Beltz mit Anmerkungen in der Heimatzeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:2020 Brief an Reimann - Güstrow.pdf|2020 Koelpien Brief an Reimann – Ehrenbürgerschaften]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Anmerkung zum Abschlussbericht Dez 2019.pdf|2020 Koelpien Anmerkung zum Abschlussbericht von Dr. Sens]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Güstrow Zusammenfassung Stellungnahmen kÜ1945.pdf|2022 Stellungnahmen zum Bericht von Dr. Ingo Sens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1945 zivile Tode====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sterberegistern der Stadt &lt;br /&gt;
erfasste unnatürliche, besetzungs- und besatzungsbedingte Todesfälle für 1945 im Bereich des Standesamtes Güstrow &lt;br /&gt;
ergänzt um relevante Todesfälle, erfasst bei Achim Dugge und in Tagebüchern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Güstrow Registrierte Selbsttoetungen 1945 im Bereich des Standesamtes.pdf| Güstrow Registrierte Selbsttötungen 1945 im Bereich des Standesamtes.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:07. April - amerikanische Bomber zerstören das Heereszeugamt in Primerburg.&lt;br /&gt;
:Güstrow wurde während der 5½-jährigen Dauer des Krieges 325 mal von englischen und amerikanischen Flugzeuggeschwadern überflogen.&lt;br /&gt;
:352-mal hat es in der Stadt Fliegeralarm gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2. Mai - Einzug von Truppen der Roten Armee in Güstrow. Die kampflose Übergabe der Stadt an die Rote Armee war das Ergebnis einer Kontaktaufnahme einer Gruppe mutiger Bürger zur Vermeidung der Zerstörung der Stadt, die unter Hauptmann a. D. Wilhelm Beltz und mit Unterstützung der Ukrainerin Slata Kriwussjowa gelungen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Stadt steigt die Anzahl der Bewohner von 28183 auf 35446 Einwohner und Flüchtlinge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den letzten Tagen vor und ersten Tagen nach der kampflosen Einnahme Güstrows am 02.05. kam es zu einer hohen Anzahl von Selbsttötungen. Wesentliche Ursachen hierfür waren, wie auch andernorts in Mecklenburg, das zusammengebrochene Weltbild von der arischen Überlegenheit der Ideologie des Nationalsozialismus. Angst vor Vergeltungsmaßnahmen, wie sie jahrelang durch die antisowjetische Propaganda geschührt wurden. Auch die späte Erkenntnis, durch die Gefolgschaft und aktive Mitwirkung in nationalsozialistischer Organisationen, eigene Schuld auf sich geladen zuhaben, führte in der Verzweiflung zur Selbsttötung und zum Mord an minderjährigen Familienangehörigen. &lt;br /&gt;
In meiner Heimatstadt Güstrow sollte 70 Jahre nach dem Kriegsende eine Untersuchung durch einen Wissenschaftler der Universität Rostock detaillierte Erkenntnisse zu der Situation der kampflosen Übergabe Güstrow an die Rote Armee offenbaren. Ja, es gab unzählige Übergriffe sowjetischer Soldaten auf die Zivilbevölkerung. Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt.&lt;br /&gt;
Aber die umfassenden Tötungen verursachten die Güstrower selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20. Mai wird das Güstrower Theater mit einer Matinee als erstes in Mecklenburg wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:10. Juni- genehmigt die „Sowjetische Militäradministration für Deutschland&amp;quot; (SAMD) die Gründung von antifaschistischen, demokratischen Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1946&lt;br /&gt;
:21. April -Vereinigungsparteitag der SPD und KPD zur SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20.10. finden die ersten Wahlen für den Land- und Kreistag statt. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED), die Christlich Soziale Union (CSU), die Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD) und Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB) stehen zur Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SED erhält im Land 49,5 % der Stimmen und bildet mit der VdgB die Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:01.11.wurde der Schulbetrieb in Güstrow wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Juli, in Güstrow, wie auch in der gesamten sowjetischen Besatzungszone, wird die Währungsreform durchgeführt. Das Geld wird 1ü:1 abgewertet.&lt;br /&gt;
:In Güstrow leben 39982 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1949&lt;br /&gt;
:7. Oktober Gründung der &amp;quot;Deutschen Demokratischen Republik&amp;quot; (DDR).&lt;br /&gt;
:Die SMAD übertrug Wilhelm Pieck die Bildung einer Regierung. Staatspräsident wurde Wilhelm Pieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Güstrow wohnen 40158 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1950&lt;br /&gt;
:1. Mai- zum ersten Mal nach Kriegsende veranstaltet der Rat der Stadt mit der „1. Mecklenburgischen Tierschau&amp;quot; eine große Ausstellung auf dem Industriegelände in Güstrow.&lt;br /&gt;
:In Güstrow leben 41246 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1951&lt;br /&gt;
:bis 1953 Restaurierung der Gertrudenkapelle und Eröffnung als Ernst-Barlach-Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:September- der Pferdemarkt wird in einer Feierstunde in &amp;quot;Straße des Friedens&amp;quot; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:12. bis 16. September 725-jähriges Domjubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1952&lt;br /&gt;
:September- Verwaltungsreform; durch Umorganisation verändert sich das Kreisgebiet Güstrow, neue Kreise entstehen z. B. Bützow und Sternberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1953&lt;br /&gt;
:8. März, Barlachs Güstrower Ehrenmal „Der Schwebende“ kehrt als Drittguss und Schenkung der Kölner Antoniter Gemeinde in den Dom zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Oktober- 725-Jahrfeier Güstrows.&lt;br /&gt;
:1. November- Festumzug durch die Stadt „Das Handwerk im Wandel der Zeiten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schlossplatz wird in Franz-Parr-Platz umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1955&lt;br /&gt;
:1. August, das Theater wird wegen eines großen Umbaus für längere Zeit geschlossen.&lt;br /&gt;
:Veranstaltungen finden im Kulturhaus des MTS-Lehrkombinats Bockhorst, ab 14.11. im großen Saal des Hotels „Stadt Güstrow&amp;quot; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1957&lt;br /&gt;
:1. September - Wiedereröffnung des Theaters nach mehrjährigem Umbau. Das Innere des Hauses wurde modernisiert. Außen wurde der Bau nur wenig verändert. Das Theater erhält den Namen „Ernst-Barlach-Theater&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Die Eröffnung des Hauses begann mit der Aufführung von „Don Carlos&amp;quot; von Schiller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1958&lt;br /&gt;
:wird mit dem Bau des Neubaugebietes „Südstadt&amp;quot; begonnen. (Bis 1985 entstehen für ca. 15 000 Bürger Wohnungen).&lt;br /&gt;
:In Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften organisiert, leisten die Arbeiter und Angestellten einen großen Anteil an den AWG-Wohnungen durch Selbsthilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1959&lt;br /&gt;
:Eröffnung des Tierparks als Heimattierpark. 1991 Beschluss zur Erweiterung zu einem Natur- und Umweltpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1963&lt;br /&gt;
:bis 1980 Restaurierung des Renaissanceschlosses und Neuanlage des Renaissancegartens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Vom 31.7. -5.8. finden die Weltmeisterschaften im Angelsport in Güstrow im Niklotstadion statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:bis 1978 werden der Pferdemarkt und Teile des Marktes zum Fußgängerbereich umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1978&lt;br /&gt;
:750-Jahrfeier der Stadt&lt;br /&gt;
:Eröffnung des Atelierhauses als Gedenkstätte für Ernst Barlach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1981&lt;br /&gt;
:Am 13. Dezember besuchen Helmut Schmidt, Bundeskanzler der BRD, und Erich Honecker, Vorsitzender des Staatrates der DDR, gemeinsam die Stadt Güstrow. Die Bewohner der Innenstadt dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Die „Besucher&amp;quot; des Weihnachtsmarktes sind wenige ausgewählte Güstrower und viele „Gäste&amp;quot; die organisiert herbeigefahren wurden. In Güstrow wimmelt es von Mitarbeitern der Stasi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1985&lt;br /&gt;
:Von Juni 1984 bis September 1989 werden in den drei Nordbezirken 22 Haupt- und Nebenstrecken der Reichsbahn elektrifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1986&lt;br /&gt;
:Das Heizwerk in Güstrow - Röver Tannen nimmt seinen Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989&lt;br /&gt;
:27. Oktober-20000 Güstrower beteiligen sich an einer Demonstration. Sie protestieren gegen die Politik der Regierung. Die Parole „Wir sind das Volk&amp;quot; hallt durch die Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
:Am 06. Mai - erste freien Wahlen zur Volkskammer seit 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1991&lt;br /&gt;
:Die Pädagogische Hochschule wird geschlossen.&lt;br /&gt;
:In dem Gebäudekomplex wird die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Rechtspflege und Polizei des Landes Mecklenburg-Vorpommerns eröffnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Mauer um das ehemalige sowjetische Lazarett „Am Wall&amp;quot; in Güstrow fällt.&lt;br /&gt;
:Güstrow wird Modellstadt für Altstadtsanierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Güstrow wird Modell für eine „umweltgerechte Stadt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1994&lt;br /&gt;
:Durch Zusammenschluss der Kreise Güstrow, Teterow und Bützow entsteht der Großkreis Güstrow mit 118 615 Bewohnern. Güstrow bleibt Kreisstadt (36 500 Einwohner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1997&lt;br /&gt;
:Die Stadt- und Kreisbibliothek, die seit 1994 den Namen „Uwe Johnson&amp;quot; führt, zieht aus einem Saal der ehemaligen „Pädagogischen Hochschule“ und jetzigen „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege und Polizei&amp;quot; in das Haus &amp;quot;Am Wall&amp;quot; 2 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Aus Anlass des 60. Todestages wird ein Ausstellungsforum neben dem Atelierhaus Ernst Barlachs eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1999&lt;br /&gt;
:Das neue Krankenhaus in Güstrow wird als moderne Einrichtung an der nördlichen Stadtgrenze errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2000&lt;br /&gt;
:Das Erlebnisbad „Oase&amp;quot; wird nach dreijähriger Bauzeit am 11. August eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2001&lt;br /&gt;
:im Januar wird das neue Kreishaus Am Wall 3-5 seiner Bestimmung übergeben. Bis auf das Verkehrsamt, das weiterhin im Parumer Weg seinen Sitz hat, sind die übrigen bislang auf das Stadtgebiet verteilten Ämter nun dort untergebracht. Bis zur Fertigstellung des Kreishauses war das Sozialamt im ehemaligen Gebäude der „Stasi“ in der Neukruger Straße 2 untergebracht. Das Gesundheitsamt war teilweise in dem Gebäude der Poliklinik in der Südstadt und im Gebäude auf dem Franz-Parr-Platz 6 tätig. Das Bauamt nutzte die Räume in der früheren „TBC- Beratungsstelle&amp;quot; in der Rostocker Straße und das Jugendamt hatte seine Wirkungsstätte in der Baracke des ehemaligen VEB Kraftverkehrs in der Dr.-Külz-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Das Rathaus wird nach seiner Renovierung wieder genutzt. &lt;br /&gt;
:Die Stadtverwaltung war vorübergehend im jetzigen Museums- und Archivgebäude auf dem Franz-Parr-Platz untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2003&lt;br /&gt;
:Güstrow feiert das 775. Stadtjubiläum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen, besonderen Anlässen und Begebenheiten sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Plattdütsch is in Mecklenburg dei tweite Amtssprak===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsen Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. &lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Krink von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat  &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern.&lt;br /&gt;
Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie ok Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. wäst, (dei sich intwischen uplöst hätt).&lt;br /&gt;
Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hätt. &lt;br /&gt;
Dei 24. Februar 2014, wier dei &#039;&#039;&#039;25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Uns Biller-Chronik höllt Taurüchblick up dei ihrsten 25 Johr. Intwischen gifft datt dissen Krink all öwer 30 Johr. Uns Vörsitter is siet över 10 Johr Dr. Behrend Böckmann, Hei is ein düchtiger und klauker Kierl denn alle Mitglieder schätzen. Wie wählen unsern Vörsitter nich sondern  kieken em ut.    &lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;2530 Johr Johr Güstrower Pla ttsnacker&amp;quot; (1989-2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dei 03.Juli 2014 wir dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst. Hei wir ein gauder Fründ von von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak.&lt;br /&gt;
Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammt ok von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie Plattsnacker hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten kün&#039;n&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Wie Plattsnacker dankten dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden wässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===John Brinckman in Güstrow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mehr über John Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman im Gutenberg Projekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf |Brunnen Geschichte - pdf 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister#Ratssilberschatz|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Dichter-Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/John_Brinckman John Brinkman bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Behrend Böckmann ist över 80 Johr old un siet 10 Johr de Vörsitter von und Frünnkring &amp;quot;Güstrower Pkattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Hei is ein düchtiger Schriewersmann und zünftiger Nahfolger von Anneliese Wendt. dei rund 30 Johr uns Vörsittersch wier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Postgeschicht Güstrow up Platt===&lt;br /&gt;
Dei Postgeschicht&lt;br /&gt;
Ut .............(Buchtitel hier einfügen)&lt;br /&gt;
von Behrend Böckmann&lt;br /&gt;
:As hei ded tau Güstrow läben&lt;br /&gt;
:hett Wallenstein wull Order gäben,&lt;br /&gt;
:dei ierst’ Poststatschon tau grünnen &lt;br /&gt;
:dei in’t Land denn wier tau finnen&lt;br /&gt;
:un all wür dei Postkutsch nåhmen&lt;br /&gt;
:üm nå Hamborg hen tau kåmen;&lt;br /&gt;
:doch männig ein hett schwor sik dån&lt;br /&gt;
:mit Pier un Kutsch up Reis’ tau gåhn,&lt;br /&gt;
:tau reisen in’n Tweigespänner&lt;br /&gt;
:wurmœglich noch in anner Länner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Doch keem denn dei komode Tiet&lt;br /&gt;
:wier männig ein kein Uurt tau wiet:&lt;br /&gt;
:nå Parchim œwer Dobbertin&lt;br /&gt;
:nå Sülze güng’t denn dörch Tessin&lt;br /&gt;
:nå Bramborg œwer Teterow, &lt;br /&gt;
:nå Hambörg höll man schon in Strenz&lt;br /&gt;
:un nå Boizenborg in Brenz;&lt;br /&gt;
:nå Worn güng’t œwer Nossentin &lt;br /&gt;
:un nå Berlin dörch Kirch Rosin,&lt;br /&gt;
:nå Rostock, wie künnt’t anners sien&lt;br /&gt;
:güng’t af denn œwer Goldewin,&lt;br /&gt;
:von Güstrow in dei wiede Welt&lt;br /&gt;
:doch nur för denn, dei ok bi Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Güstrow läpen’s all tausåmen&lt;br /&gt;
:dei Kutschen, dei von wiet her kåmen:&lt;br /&gt;
:ut acht Statschonen kämen’s an,&lt;br /&gt;
:un måkten hier denn ehrn Utspann&lt;br /&gt;
:man plächt’ dei Pier, Sälen un Wågen&lt;br /&gt;
:üm denn von niegen uptaulåden.&lt;br /&gt;
:Bi hellig Dach geiht dat denn af,&lt;br /&gt;
:dat Gespann, dat kümmt in Draff&lt;br /&gt;
:un dei Pier, sei rüken schon, &lt;br /&gt;
:bald kümmt dei neechste Poststatschon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vör denn Dörpkrauch blieben’s ståhn, &lt;br /&gt;
:dei reisend Lüüd kœnen rinner gåhn,&lt;br /&gt;
:un hemm’s ’ne gaude Wirtschaft dråpen&lt;br /&gt;
:so taun Äten, Drinken, Schlåpen,&lt;br /&gt;
:denn dröhnten sei dei halwe Nacht,&lt;br /&gt;
:un hemm’ so an denn Kröger dacht,&lt;br /&gt;
:dei as ihrbår braver Mann&lt;br /&gt;
:von Gäst un Pier gaud läben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dsched Reis dei is in Güstrow ut,&lt;br /&gt;
:un ut dei Kutsch mœt allens rut,&lt;br /&gt;
:tauierst dei Lüüd, denn ehr Bagaasch&lt;br /&gt;
:un männig ein bringt sik in Raasch&lt;br /&gt;
:un fråcht in’t Oberpostamt an, &lt;br /&gt;
:woans hei wiederfohren kann.&lt;br /&gt;
:Vör tweihunnert Johr’n hemm uns Ollen&lt;br /&gt;
:sihr väl up’t Oberpostamt hollen, &lt;br /&gt;
:blot dörch dat Oberamt is’t kåmen, &lt;br /&gt;
:dat grote Lüüd von Rang un Nåmen&lt;br /&gt;
:hemm’ denn Wech nå Güstrow söcht &lt;br /&gt;
:un ehr Läben hier verbröcht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Doch denn käm dei Isenbåhn, &lt;br /&gt;
:dei Post füng an, bargaf tau gåhn.&lt;br /&gt;
:Sachtens sünd dei Kutschen schwunnen, &lt;br /&gt;
:doch’n Utwech wier bald funnen;&lt;br /&gt;
:in Güstrow ded man utprobieren&lt;br /&gt;
:’n niege Såk, dat Telegraphieren,&lt;br /&gt;
:un dei Post hett sihr klauk hannelt &lt;br /&gt;
:un dormit denn ok fix anbannelt,&lt;br /&gt;
:un inne Domstråt wiern’s tausåmen &lt;br /&gt;
:in ein Hus denn ünnerkåmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bald is dat Hus hier nu tau lütt&lt;br /&gt;
:höllt nich mit dat Erfinnen mit,&lt;br /&gt;
:un œwernähm mit grote Freud &lt;br /&gt;
:dat Kaiserliche Postgebäud&lt;br /&gt;
:an’n Piermarkt, as dat hüt noch steiht,&lt;br /&gt;
:un so in uns Geschicht ingeiht;&lt;br /&gt;
:doch männig Wannel hett’t erfohren&lt;br /&gt;
:in dei Tiet von hunnert Johren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)&lt;br /&gt;
Den&#039;n :Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. Disse Biller-Chronik höllt Taurüchblick up 25 Johr. Dei 24. Februar 2014, wier dei 25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Kreis von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern. Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hett. Dat nächst Johr is över ok ut ein annern Grund vör uns all von Bedüdung: An’n 03.Juli 2014 is dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman. Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst un&#039;n gauder Fründ von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak. Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammen von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten künnt. Wie Plattsnacker danken dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den&#039;n :Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. Disse Biller-Chronik höllt Taurüchblick up 25 Johr. Dei 24. Februar 2014, wier dei 25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Kreis von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern. Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hett. Dat nächst Johr is över ok ut ein annern Grund vör uns all von Bedüdung: An’n 03.Juli 2014 is dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman. Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst un&#039;n gauder Fründ von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak. Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammen von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten künnt. Wie Plattsnacker danken dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 06.04.2020 kann man bei einem Besuch des Virtuelle Museum Mecklenburg-Vorpommern im Internet, einige Güstrower Plattsnacker hören.&lt;br /&gt;
Wie es dazu kam, stand am 06.04.2020 im &amp;quot;Mecklenburger Blitz&amp;quot;, der auf der Grundlage einer Presse-Mitteilung der Stiftung Mecklenburg und eigenen Recherchen entstand. &lt;br /&gt;
Mit Hilfe der vorstehenden Links, können sie sich die eingelesenen Texte zu den benannten Themenrubriken auf Platt anhören und natürlich sehr viel Interessantes zur Geschichte von M-V erfahren. Viel Vergnügen dabei wünschen Ihnen die Güstrower Plattsnacker Ingeborg Lentz, Cornelia Suckow, Britta Harnisch, Ingrid Schuldt, Hanna Neumann, Marian Pries und Dieter Kölpien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrower Plattsnacker lesen Themenrubriken vor von der WEB-Seite des &#039;&#039;&#039;Virtuellen Landesmuseums Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; [https://www.landesmuseum-mv.de/ virtuellen Museums des Landes M-V.] &lt;br /&gt;
Ab sofort kann man sich die plattdeutsche Version die Startseite sowie die Einführungen zu den neun Themenrubriken vorlesen lassen. Die Initiative hierzu ergriff der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow. Er begeisterte mehrere &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; dafür, Texte ehrenamtlich einzulesen, mit dem Handy aufzunehmen und zur Veröffentlichung an die Stiftung Mecklenburg zu schicken. Auf diese Weise entstand ein neuer bunter und lebendiger Zugang zur Landesgeschichte und zum Niederdeutschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/politik/ Politik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/dynastie/ Dynastie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/kunst-un-buugkunst/ Kunst un Buugkunst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/handwark-un-industrie/ Handwark un Industrie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/forschen-un-liehrn/ Forschen un liehrn]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/laebensoort/ Laebensoort Religion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/landwirtschaft/ Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/Gaegend-un-uemwelt/ Gaegend un Uemweld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben genannten Güstrower Plattsnacker danken dem Güstrower Tontechniker, Herrn Dirk Grabow, für die kompetente finale Bearbeitung der zunächst auf Smartphone und Laptop erstellten Tonaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beseuck von Ministerpräsident i. R., Dr. Harald Ringsdorff==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bi uns Tausamenkunft an den&#039;n 07.04.2010 in dat Hus von der Kirch in den&#039;n Greunen Winkel 10, wo wie dei längste Tied &amp;quot;Hüsung&amp;quot; hebben, wir dei grötste Överraschung in dei Plattsnackergeschicht von unsen Güstower Frünnkring  .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=NUkjYNmfKfw&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=an02YqeW2KU&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Güstrower Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow_-_Ortschronik/en&amp;diff=147754</id>
		<title>Güstrow - Ortschronik/en</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow_-_Ortschronik/en&amp;diff=147754"/>
		<updated>2026-05-05T13:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Plattdütsch is in Mecklenburg dei tweite Amtssprak */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Autoren &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039; (gest.2016), ab 2026 dabei &#039;&#039;&#039;Rainer Schirmann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(RS)&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrower Geschichte chronologisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Güstrow&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | Urheberrechte = Autoren&lt;br /&gt;
 | erstellung = mit Vorarbeit seit 2003&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = &lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von der Barlachstadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1226&lt;br /&gt;
:war Güstrow noch ein armseliges wendisches Dorf.&lt;br /&gt;
:Es wurde beschlossen, hieraus eine Stadt zu schaffen. Dies wurde von 1226 bis 1228 in die Tat umgesetzt. Anno 1226 stiftet Fürst Heinrich Borwin (Burwy) II. von Rostock (Enkel von Pribislaw und Heinrich dem Löwen) eine Collegiatskirche, den Güstrower Dom, dessen Bau im selben Jahre begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1228&lt;br /&gt;
:wurde Güstrow (am 01.11.1228) mit der Schwerin’schen Stadtverfassung bewidmet. Wahrscheinlich wurde schon in diesem Jahr der neugegründeten Stadt die Nutzung des Primers und der Heidberge  vom Landesherren überlassen. Vermutlich bestand zu dieser Zeit bereits eine Kornmühle am Mühlentor. In jener Zeit entstehen die noch heute erhaltene städtebauliche Struktur sowie eine Burg als Vorläufer des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1229&lt;br /&gt;
:bis 1436 Residenz der Fürsten zu Werle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1236&lt;br /&gt;
:Die begründete Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum. Jetzt Teil des John-Brinckman-Gymnasiums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1248&lt;br /&gt;
:wurde von Herrn Nicolas zu Werle eine neue Verleihungsurkunde ausgestellt; sie wird als älteste vorhandene Urkunde im Güstrower Rathaus aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1270&lt;br /&gt;
:war Gottfried Wessel Bürgermeister von Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1287&lt;br /&gt;
:wurden die Mühlen am Mühlentor und die Gleviner Mühle zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im gleichen Jahre verkaufte Herzog Heinrich zu Werle, der 1291 von seinen Söhnen erschlagen wurde, die Hälfte der Mühle am Mühlentor an das Kloster Doberan. Ein Jahr später ging die zweite Hälfte an der Mühle in den Besitz des Klosters über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1290&lt;br /&gt;
:war Güstrow schon über die Grenzen seiner ursprünglichen Umwallung herausgewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292&lt;br /&gt;
:schenkte Herzog Nicolas II. der im Stift Halberstadt gelegenen Abtei Michaelstein die Gleviner Mühle. Vier Jahre später kam die Abtei in den Besitz des ganzen Dorfes Glevin. Vermutlich lag das Dorf in Höhe der ehemaligen Gaststätte Neuen Welt (später &amp;quot;Alte Mühle&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1293&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Dorf Tobbezin, das vor dem Hageböck’schen Tore am Sumpfsee lag. Etwa um diese Zeit wurden zum Schutze der städtischen Besitzungen die Bülower Burg, die Glasewitzer Burg und die Gleviner Burg erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1305&lt;br /&gt;
:wurde der Stadt Güstrow in einer noch vorhandenen Urkunde ihre am 01.11.1228 verliehenen Rechte von dem Landensherren von neuem bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1307&lt;br /&gt;
:erhielt die Stadt Güstrow das Eigentum am Gutower See. Die darin gelegene Schöninsel blieb jedoch im Besitze des Domes, dem auch das Fischereirecht auf dem See zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1308&lt;br /&gt;
:stand bereits die Pfarrkirche, sie war dem Dom unterstellt. Im gleichen Jahre wurde die Heiligengeistkirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1316&lt;br /&gt;
:bis 1436, als die Stadt Güstrow mecklenburgisch wurde, war Güstrow Residenz der jüngeren Fürsten zu Wenden. &lt;br /&gt;
:1316 zog sich Herzog Nicolas II. in Güstrow, der an der furchtbaren unheilbaren Leprakrankheit litt, von der Regierung zurück. Auf dem jetzigen Königshorst zwischen den Heidbergen und Klueß, dem damaligen Fürstensitz Pustekow, lebte er noch einige Zeit und starb dann dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1323&lt;br /&gt;
:kam das vor dem Gleviner Tor liegende Dorf Glevin einschließlich der Gleviner Mühle zum Güstrower Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1330&lt;br /&gt;
:setzte aus Anlass der Verletzung einer Hostie in Güstrow heftige Judenverfolgung ein. Es kam zu mehreren Verbrennungen. Das gegen das Judentum erbitterte Volk zerstörte die Synagoge. Anstelle derselben wurde von dem Vermögen der Hingerichteten, sowie aus frommen Beiträgen zur Aufbewahrung der heiligen Hostie, die ,,Kapelle des heiligen Blutes&amp;quot; erbaut. Diese fand im Jahre 1503 bei dem großen Stadtbrande ihren Untergang. Die anno 1330 von den Juden durchstochene Hostie wurde gerettet und in die Domkirche gebracht, wo sie bis zur Reformation ein Gegenstand der abergläubischen Verehrung gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1359&lt;br /&gt;
:war Dieterich Hasselow Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1375&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Dorf Glin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1391&lt;br /&gt;
:war Nicolaus Köselow Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1418&lt;br /&gt;
:bis 1789 hat die Familie Klevenow Güstrow insgesamt zwei Senatoren und fünf Bürgermeister gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1430&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde die Gertrudenkapelle erbaut. (1938 zur NS-Ahnenhalle umgestaltet und in Anwesenheit des Gauleiters Friedrich Hildebrandt als zweite ihrer Art in MV in Nutzung genommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1436&lt;br /&gt;
:stirbt die Linie der Fürsten zu Werle aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1441&lt;br /&gt;
:wurde die erste Schützenzunft von Güstrow erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1442&lt;br /&gt;
:erwarb die Stadt Güstrow vom Kloster in Doberan die Kornmühle am Mühlentor. Damals war Jacob Stewenhagen Bürgermeister von Güstrow. Etwa um diese Zeit kaufte die Stadt Klein Schwiesow und sechs Bauernhöfe in Siemitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1445&lt;br /&gt;
:ging die Walkmühle in Rosin in das Eigentum der Stadt Güstrow über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1449&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Gut Glasewitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1450&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde das Amt der Barbiere, Bader und Chirurgen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1483&lt;br /&gt;
:goss der Glockenschmied Castel aus Frankfurt am Main die Marienglocke des Güstrower Domes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1484&lt;br /&gt;
:war Johann Brockmann Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1486&lt;br /&gt;
:beurkundeten die Herzöge Magnus und Balthasar dem Rat der Stadt das Recht, dass ,,niemand Wein schenken solle als der vom Rat bestätigte jeweilige Inhaber des Ratskellers&amp;quot;. Zum Teil haben sogar die Herzöge ihren Wein vom Rat bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1500&lt;br /&gt;
:ungefähr - bestand bereits die Güstrower Bäckerzunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1503&lt;br /&gt;
:28.06. Erster Stadtbrand. Vernichtung des Rathauses mit Archiv Pfarrkirche u. Heiligenblutskapelle - nur Burg, Dom, Gertrudenkapelle und einige Häuser am Ziegenmarkt bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1508&lt;br /&gt;
:Zweiter Stadtbrand. Wiederum wurde Güstrow von großen Bränden heimgesucht, die fast die ganze Stadt zerstörten. Mit Hilfe der Stiftung eines vierzehntäglichen päpstlichen Ablasses wurde die Pfarrkirche wiedererbaut und geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1508&lt;br /&gt;
:Das Schneideramt wurde zum ersten Mal urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1509&lt;br /&gt;
:wurde das ehemals im späteren Klosterhof gelegene Franziskanerkloster gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1512&lt;br /&gt;
:wurde Güstrow wiederum von großen Bränden heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit in Güstrow (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1520&lt;br /&gt;
:wurde bereits die ,,Hollestrate&amp;quot; oder &amp;quot;Hullstrate&amp;quot; erwähnt. Am Berge wurde damals Markt für Schafe und Ziegen abgehalten. Diese Stelle hieß daher seinerzeit der Ziegenmarkt.&lt;br /&gt;
:Von 1520 bis 1695 war Güstrow Residenz der jüngeren Linie des herzoglichen mecklenburgischen Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1525&lt;br /&gt;
:wurde zum ersten Mal in Güstrow lutherisch gepredigt, hierdurch entstanden erhebliche Unruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1527&lt;br /&gt;
:bis 1603 lebte der für die Stadt Güstrow außerordentlich bedeutsame Herzog Ulrich, dessen Marmordenkmal (Ulrich Monument) sich heute im Altarraum des hiesigen Domes befindet. Es stellt den Herzog in betender Stellung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1534&lt;br /&gt;
:an 22.Dezember gelangte Herzog Albrecht VII.- der Schöne - in Güstrow zur Regierung. Seine Gemahlin war eine Tochter des Kurfürsten Joachims I. der Mark Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1540&lt;br /&gt;
:bedrängte eine Anzahl Güstrower Bürger das von Bülow&#039;sche Schloss im benachbarten Parum, weil sie mit dem Ritter von Bülow wegen der Befischung des Parumer Baches seit langer Zeit im Streit lagen und sich mit Gewalt ihr Recht nehmen wollten. (Ausführliche Beschreibung des Streites in &amp;quot;Mancherlei aus Mecklenburgs Vergangenheit und Gegenwart&amp;quot; von H.C.D. Stadinger, Selbstverlag des Verfassers, Lübsee 1894).&lt;br /&gt;
:Im selben Jahre bestand bereits die Gesellenbruderschaft der Güstrower Schneider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1547&lt;br /&gt;
:bis 1555 regierte Herzog Johann Albrecht I. in Güstrow. Seine Gemahlin war eine Tochter Herzog Albrechts von Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1550&lt;br /&gt;
:ungefähr - verschwanden die St.-Jürgens-Kapelle vor dem Mühlentor und das auf dem rechten Nebelufer gelegene Kirchlein von Alt-Güstrow. Im gleichen Jahre vollendete der anno 1547 nach Güstrow berufene Dompropst Gerd Oemken das Werk der Reformation, indem er auf dem Landtag der mecklenburgischen Stände zu Sternberg die Abschaffung des Papsttums und die Aufhebung des Domkapitels und des Franziskanerklosters durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1552&lt;br /&gt;
:ungefähr - fanden in Güstrow die ersten Theater-Vorstellungen statt. Die Darsteller waren ausschließlich Schüler der hiesigen Domschule. Die Vorstellungen wurden bis zum Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1553&lt;br /&gt;
:bestand bereits die Güstrower Stadtschule. Sie lag am Markt (links an der Ecke, wenn man in die Hollstraße geht), hatte aber nur einen Schulmeister.&lt;br /&gt;
:Ferner wurde das Güstrower Gymnasium, die sogenannte Domschule, errichtet.&lt;br /&gt;
:Das Franziskaner-Kloster wurde säkularisiert.&lt;br /&gt;
:Das städtische Niedergericht wurde errichtet. Dies war für die Bearbeitung der geringen Gerichtsangelegenheiten zuständig, während alle übrigen Sachen vor das fürstliche Hochgericht gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1555&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde das im Jahre 1226 von dem Landesherrn gestiftete Collegiat (Domkirche) säkularisiert.&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1555 wurde zum ersten Mal die Ratsapotheke erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556&lt;br /&gt;
:siedelte Herzog Ulrich vom Bützower Schloss über. Er übernahm die Regierung. Von diesem Zeitpunkt an setzte für Güstrow eine Glanzzeit ein. Herzog Ulrich war der bedeutsamste Fürst des Güstrower Landesteiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1557&lt;br /&gt;
:brannte der Südteil des mittelalterlichen Schlosses bis auf den Grund nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1558&lt;br /&gt;
:im Februar beauftragte Herzog Ulrich den aus Schlesien stammenden Baumeister Franz Parr mit dem Wiederaufbau des abgebrannten Schlosses. Die erforderlichen Baugelder wurden von den Ämtern, Klostergütern und Städten aufgebracht. Der Bau des Südflügels dauerte von 1558 bis 1565. Seit dem Sommer 1560 wurde Franz Parr von seinem Bruder Christoph Parr in der Bauleitung unterstützt. Dieser erbaute vom Nordflügel des Schlosses bis zum Dom einen verdeckten überirdischen Gang.&lt;br /&gt;
:Nach Vollendung des Südflügels und eines Teils des Westflügels des Schlosses reisten die Gebrüder Parr nach Schweden, um dort zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1563&lt;br /&gt;
:wurden die ersten Viehmärkte in Güstrow abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1568&lt;br /&gt;
:Die Domkirche, die jahrelang nicht mehr gereinigt worden war und als Wagenschauer und Lagerhaus gedient hatte, wurde für kirchliche Zwecke neugeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Der Güstrower Schlossbau wurde durch den Baumeister Philipp Brandin aus Wismar fortgesetzt.&lt;br /&gt;
:ließ die Herzogin Elisabeth die Heidberge mit Bäumen bepflanzen. Zu ihrem Gedächtnis wurde der bekannte Elisabeth-Stein in den Heidbergen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1575&lt;br /&gt;
:ließ Herzog Ulrich das Kenotaph im Dom für seinen Ahnherrn Heinrich Borwin II. errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1577&lt;br /&gt;
:wurde eine Schlagordnung für Roggen- und Gerstensaat vor den Toren der Stadt erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1579&lt;br /&gt;
:wurde das Schulhaus am Domplatz erbaut (später war es Mädchenschule.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1582&lt;br /&gt;
:wurde den Güstrower Schustern eine Lohmühle gebaut, um die zum Ledergerben erforderliche Lohe selbst herstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1584&lt;br /&gt;
:wurde in Güstrow der erste Torf gestochen.&lt;br /&gt;
:Es wurde eine neue Polizeiordnung herausgegeben, durch welche die Blutrache, die also bis dahin des Öfteren vorgekommen sein muss, für Güstrow verboten wurde.&lt;br /&gt;
:Die Zigeuner wurden für vogelfrei erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1585&lt;br /&gt;
:wurde die älteste vorhandene Ansicht von Güstrow durch Vicke Schorler angefertigt. Von 1585 bis 1592 machte der Student Michael Frank Reisen durch Mecklenburg, durch die er auch Güstrow kennen lernte. In seiner anno 1880 gedruckten Reisebeschreibung sagt er bezüglich Güstrows unter anderem, dass die Häuser mit Schilf und Rohr gedeckt seien und dass neben der Schlossbrücke ein schöner fürstlicher Lustgarten hergerichtet sei. Der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kniesenacker &amp;quot;Kniesenack&amp;quot;] (wendisch = Fürstenbier) sei ein treffliches gutes Bier, es sei trübe wie Lehmjauche, aber ein gewaltiger Kopfreißer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1586&lt;br /&gt;
:Am 3. Dezember brannte der ganze noch mittelalterliche Nordflügel des Schlosses nieder, weil der Schlosshauptmann Gottschalk Berner bei einer Festlichkeit zu stark hatte einheizen lassen. Brandin hatte darauf den abgebrannten Nordflügel und den heute nicht mehr vorhandenen Ostflügel wiederaufgebaut. Die Südecke blieb offen, um einen freien Blick auf die als Orangerie angelegten Gärten zu haben.&lt;br /&gt;
:der Primer ging gegen Abtretung der Wiesen und Plätze vor dem herzoglichen Schloss bis zur Domwiese, in das volle Eigentum der Stadt über. Der Herzog wollte auf dem Gelände vor dem Schloss einen Tiergarten anlegen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1595&lt;br /&gt;
:aus diesem Jahre stammt das älteste vorhandene Amtsbuch der Güstrower Bäcker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1601&lt;br /&gt;
:wurde an der Stelle des jetzigen Stadtarchivs die &amp;quot;Neue Kanzlei&amp;quot; (das herzogliche Regierungsgebäude) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1603&lt;br /&gt;
:am 14. März gelangte Herzog Karl I. in Güstrow zur Regierung. In diesem Jahre starben rund 800 Menschen an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1604&lt;br /&gt;
:Herzog Karl lässt das Schloss renovieren.&lt;br /&gt;
:übten Parumer Bauern einen Überfall auf Güstrower Stadtgebiet aus. Die sich hierauf beziehenden Akten befinden sich im Archiv. (Dort werden heute noch viele andere Akten aus jener Zeit aufbewahrt, so z. B. über Giftmischereien, Hexenprozesse, falsche Brandbriefe, usw. auch Hexenverbrennungen sind seinerzeit in Güstrow vorgekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1606&lt;br /&gt;
:wurde der Grünwinkel noch Badstubenstraße genannt. In diesem Jahre gehörte das Haus Nummer 4 im Grünwinkel dem Ritter Johann von Bülow auf Zibühl, mit dem die Stadt lange in Fehde gelegen hat.&lt;br /&gt;
:es wurde angeordnet, dass &amp;quot;gassenwärts gelegene Kloaken zu bedecken seien&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1608&lt;br /&gt;
:wurde eine Wasserkunst auf dem Pferdemarkt errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610&lt;br /&gt;
:wurde das Amtssiegel der Güstrower Färber geschaffen und das älteste vorhandene Amtsbuch der Schwarz- und Schönfärber angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1613&lt;br /&gt;
:aus diesem Jahre stammt die älteste vorhandene &amp;quot;Amtsrolle des Amtes der Schuster in Güstrow &amp;quot;. Die gesamte Amtslade war vorher &amp;quot;heimblich und dieblich abgestohlen worden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1620&lt;br /&gt;
:zwei Jahre nach Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges waren in Güstrow 607 Feuerstellen &amp;quot; in ganzen und halben Häusern und Buden&amp;quot; vorhanden.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Feuerstellen&amp;quot; ist hier im Sinne von Wohnungen zu nehmen und die &amp;quot;ganzen und halben Häuser und Buden&amp;quot; als Klassifizierung der Wohnstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1621&lt;br /&gt;
:Aufteilung Mecklenburgs in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow (zweite Landesteilung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1623&lt;br /&gt;
:begann trotz der eingetretenen heftigen Religionsstreitigkeiten der Herzog Hans Albrecht mit dem Bau einer reformierten Kirche in Güstrow. &lt;br /&gt;
:Durch die furchtbar auftretende Pest wurde der Bau jedoch unterbrochen. Kurz vor der geplanten Einweihung ließ Wallenstein 1628 die Kirche zerstören und das Material zum Ausbau des Schlosses verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1627&lt;br /&gt;
:Am 30. August erteilte der Kaiserliche Generalissimus Wallenstein in Dömitz einen Schutzbrief für die Stadt Güstrow. Sie wurde daher von seinen, das Land überflutenden Truppen geschont. Bald darauf widerrief Wallenstein diesen Schutzbrief und Güstrow musste fortan schwerste Kriegslasten tragen und hatte dauernd kaiserliche Truppen als Besatzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1628&lt;br /&gt;
:am 2. April mussten die mecklenburgischen Stände in Güstrow ihrem neuen Landesherren Wallenstein, dem der Kaiser in Wien das Land Mecklenburg als Entschädigung für die ungeheuren Kriegskosten gegeben hatte, huldigen, obwohl der regierende Herzog Hans Albrecht noch im Güstrower Schloss weilte. Die Huldigung ging im Rathause vor sich. Während derselben hielten kaiserliche Truppen die vier Stadttore, den Marktplatz und den Pferdemarkt stark besetzt, weil Wallenstein bewaffnete Zusammenstöße befürchtete. Nach erfolgter Huldigung wurden die beiden mecklenburgischen Herzöge in Güstrow und Schwerin des Landes verwiesen.&lt;br /&gt;
:Auf Befehl Wallensteins wurden regelmäßige Reitposten eingerichtet, die von Güstrow aus nach allen Richtungen ins Land gingen. In Güstrow (Grüner Winkel 4) befand sich damit die erste Postanstalt Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
:Als großer Jagdliebhaber ließ Wallenstein auf der Schöninsel ein Fasanengehege anlegen.&lt;br /&gt;
:Am 27.Juli hielt Wallenstein seinen prunkvollen Einzug in Güstrow. Vorher hatte eine Zusammenkunft der mecklenburgischen Stände stattgefunden, in der diese versuchten, sich der Unterwerfung durch den neuen Landesherrn zu entziehen. Sie gaben ihren Widerstand erst auf, als Wallenstein ihnen drohte, es würde in Güstrow kein Stein auf dem anderen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1629&lt;br /&gt;
:Auf Befehl Wallensteins, der am 27. Juli 1628 als Herzog von Mecklenburg das Schloss bezogen hatte, wird die &amp;quot;Neue Kanzlei&amp;quot; abgebrochen (Standort des jetzigen Museums und des Stadtarchivs). Wallenstein ließ die offen gelassene Südecke des Schlosses zubauen, so dass das Schloss nunmehr ein vollständiges Viereck bildete.&lt;br /&gt;
:Im April empfing Wallenstein den kaiserlichen Feldherrn Tilly im Güstrower Schloss. Am 23. April verließ er für immer Güstrow. Er wurde 1630 vom Kaiser seiner Ämter enthoben, zog sich alsdann auf seine riesigen böhmischen Besitzungen zurück, stellte, als König Gustav von Schweden gegen die Kaiserlichen Sieg auf Sieg errang, ein neues Privatheer auf, fiel dann wiederum beim Kaiser in Ungnade und wurde 1634 in Eger ermordet.&lt;br /&gt;
:herrschte in Güstrow eine große Lebensmittelteuerung. Das große Peststerben währte drei Wochen lang, die Güstrow&#039;sche Bevölkerung nahm erschrecklich ab. In diesem Jahre wurde die &amp;quot;auf dem Paradies&amp;quot; gelegene Walkmühle, eine alte Mauermühle, erneuert, die für das Tuchmachergewerbe benötigt wurde. Vermutlich ist diese Mühle in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges untergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1630&lt;br /&gt;
:ungefähr- sind wahrscheinlich in den Kriegswirren die vor Güstrow gelegenen Dörfer Glin, Tobbezin und Glevin zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631&lt;br /&gt;
:Nach Wallensteins Sturz zog der geflüchtete Herzog Hans Albrecht am 22. Juni wieder in Güstrow ein, nachdem er zuvor von dem persönlich in Güstrow anwesenden Schwedenkönig Gustav Adolf als Landesherr wieder eingesetzt worden war. Der von Wallenstein erbaute bzw. begonnene Teil der Südostecke des Schlosses wurde wieder abgebrochen. Von Wallenstein geschaffene Einrichtungen wurden beseitigt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow musste mit Sternberg zusammen die Verpflegung der großen Bützower Besatzung übernehmen. Der Rat der Stadt klagte gegenüber dem Landesherrn über allzu große Schuldenlast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637&lt;br /&gt;
:berichtete der Güstrower Superintendent Baumeister dem Herzog Adolf Friedrich Einzelheiten über die Gräueltaten der Soldateska während des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1638&lt;br /&gt;
:beklagten sich die Güstrower Landstände beim Herzog über schwerste Misshandlungen, Plünderungen und furchtbare Quälereien seitens der schwedischen Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1643&lt;br /&gt;
:wurde am Mühlentor eine Papiermühle erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1644&lt;br /&gt;
:lebten im herzoglichen Amt Güstrow von ehemals 414 Bauern nur noch 131.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:als im Jahre 1648 durch den Westfälischen Frieden der Dreißigjährige Krieg beendet wurde, war die Stadt Güstrow gleich dem ganzen mecklenburgischen Land stark gezeichnet und um Jahrhunderte im Wohlstand zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:fertigte Merian einen Kupferstich von Güstrow an, auf dem die vier Stadttore, nämlich das Gleviner Tor, das Mühlentor, das Schnoien Tor und das Hageböcker Tor, die sämtlich große starke Doppeltore gewesen sind, genau zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1654&lt;br /&gt;
:erhielten die bisherigen Knochenhauer ihre Amtsrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1660&lt;br /&gt;
:wurde das noch vorhandene Amtsbuch der Güstrower Schmiede angelegt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt hatte damals 2435 Einwohner.&lt;br /&gt;
:Um diese Zeit und auch später wurde der von der Stadt Güstrow für die niedere Gerichtsbarkeit eingesetzte Gerichtstag in einer Bretterbude auf dem Marktplatz abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1663&lt;br /&gt;
:wurde die Lade der Schustergesellen angefertigt.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1664&lt;br /&gt;
:am 19. März bestätigte Herzog Gustav Adolf in Güstrow das gegen die &amp;quot;Hexe&amp;quot; Tilsche Schellwegen aus Wustrow im Fischland wegen Zauberei ergangene Todesurteil.&lt;br /&gt;
:Am 17. Mai wurde Tilsche Schellwegen in Güstrow vor dem Schnoien Tore wegen &amp;quot;des abscheulichen Lasters der Zauberei&amp;quot;, auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt. :Gleich ihr wurden in Mecklenburg viele Jahre hindurch zahlreiche Frauen &amp;quot;wegen Hexerei und Zauberei mit dem Feuer vom Leben zum Tode gebracht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1670&lt;br /&gt;
:ungefähr -wurde ein Armenhaus in Güstrow erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:ließ Herzog Gustav Adolf eine &amp;quot;Landesherrliche Post nach Hamburg&amp;quot; und eine Postverwaltungsstelle in Hamburg einrichten. Es entstanden dieserhalb erhebliche Streitigkeiten mit dem Hamburger Magistrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1676&lt;br /&gt;
:kaufte das Amt der Schuster für 340 Gulden die vor dem Mühlentor gelegene städtische Papiermühle, da die alte Lohmühle baufällig geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1682&lt;br /&gt;
:wurde die Schenkkanne des Maureramtes angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1684&lt;br /&gt;
:Am 23. September vermählte sich die Herzogin Marie von Güstrow mit Adolf Friedrich II., dem späteren Herzog von Mecklenburg-Strelitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1692&lt;br /&gt;
:starb Herzog Gustav Adolf auf dem Güstrower Schloss. Die Güstrower Herzogslinie erlosch durch seinen Tod. Um die Thronfolge entbrannte der bekannte Güstrower Erbfolgestreit zwischen der Schwerin’schen und Strelitz’schen Linie, in dessen Verlauf Güstrow von Truppen verschiedener Mächte besetzt wurde. Der Streit wurde, durch den im Jahre 1701 abgeschlossenen Hamburger Erbvergleich, beendet, durch den das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1695&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1695 wurde das Güstrower Postamt in Hamburg mit dem Schweriner Postamt in Hamburg vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1698&lt;br /&gt;
:wurde den Schlachtern vor dem Mühlentor ein Küter- oder Schlachthaus erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701&lt;br /&gt;
:Durch den Hamburger Erbvergleich entsteht neben Mecklenburg-Schwerin noch Mecklenburg-Strelitz (Dritte Landesteilung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1704&lt;br /&gt;
:ließ die Stadt vor dem Schnoien Tor unterhalb der Nebelbrücke, (etwa gegenüber dem jetzigen Standort des Typengebäudes der Telekom AG in der Hafenstraße 1 in Richtung Nebel gelegen) für die Tuchmacher eine neue Walkmühle erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1708&lt;br /&gt;
:bis 1818 war Güstrow Sitz des herzoglichen Hof– und Landgerichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712&lt;br /&gt;
:bis zum Januar 1713 nahmen im Nordischen Krieg russische Truppen die Gleviner Mühle in Besitz. Es wurde über starkes Requirieren der fremden Soldateska Klage geführt, die nicht einmal Saatgut schonte. Güstrow nebst Umgebung hatte durch den Nordischen Krieg außerordentlich schwer zu leiden.&lt;br /&gt;
:Waffenstillstandsverhandlungen während des Nordischen Krieges (1700 - 1721) in Güstrow. (Peter der Große, Zar von Russland, Fürst Generalfeldmarschall Menschikow,  August der Starke König von Polen und Kurfürst von Sachsen und der schwedische General Steenbock)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1714&lt;br /&gt;
:entstand zwischen dem Rat und der herzoglichen Regierung ein langwieriger Streit wegen der Reparatur des auf dem Pferdemarkt befindlichen altersschwachen Galgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1719&lt;br /&gt;
:bis zu diesem Jahre war Güstrow, das seit 1695 keine Residenz mehr hatte, Witwensitz der jüngeren Linie des herzoglich mecklenburgischen Hauses. Etwa um dies Zeit sollten auf dem Pferdemarkt zwei Deserteure hingerichtet werden. Sie wurden im letzten Augenblick an der Richtstätte begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1724&lt;br /&gt;
:wurde der silberne Domschatz des Güstrower Domes gestohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1730&lt;br /&gt;
:ungefähr- standen in Güstrow noch 22 &amp;quot;Wieckhäuser&amp;quot; (zur Stadtseite offene Mauertürme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1731&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow das &amp;quot;Böhnhasenjagen&amp;quot; verboten. Mit &amp;quot;Bönhasen&amp;quot; bezeichnete man damals die Schwarzarbeiter unter den Handwerkern. :Auf sie wurde &amp;quot;Jagd gemacht&amp;quot; und ihnen ihr Handwerkszeug mit Gewalt abgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1733&lt;br /&gt;
:kam es zwischen den beiden herzoglichen Brüdern Karl Leopold und Christian Ludwig, die beide vom Kaiser in Wien als mecklenburgische Herzöge abgesetzt waren und sich mit ihren Truppen bekriegten, in Güstrow zu blutigen Kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1734&lt;br /&gt;
:bis 1748 war Güstrow Sitz einer Justizkanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1738&lt;br /&gt;
:wurde der silberne Willkomm des Mülleramtes angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1748&lt;br /&gt;
:hielt Herzog Christian Ludwig seinen prunkvollen Einzug in Güstrow. Abordnungen der Bürgerschaft ritten dem Fürsten bis Bülow entgegen. Ihm zu Ehren wurde die gesamte Stadt, die öffentlichen Gebäude und die &amp;quot;Wasserkunst auf dem Markte&amp;quot; in hervorragender Weise illustriert. Man bezeichnete dies als das größte Lichtfest von Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1749&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Schützenbrüderschaft durch den Herzog bestätigt. Ihr Schießstand befand sich bei den Schildknecht’schen Gärten (beim heutigen Ortsteil Bauhof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1760&lt;br /&gt;
:ungefähr- hatte auch die Umgebung von Güstrow unter dem gewaltsamen Vorgehen preußischer Werber zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1763&lt;br /&gt;
:bis 1837 war Güstrow Sitz eines Steuerkollegiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1770&lt;br /&gt;
:bis 1771 waren infolge starker Kälte die Wasserräder der Mühlentormühle acht Tage lang eingefroren, so dass sie ihren Betrieb einstellen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1776&lt;br /&gt;
:wurde über die Freischleuse am Mühlentor eine Sägemühle errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1780&lt;br /&gt;
:befanden sich 46 Schneidermeister in Güstrow. Die Pfuscherei nahm überhand und führte zu dauernden Klagen beim Rat der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1781&lt;br /&gt;
:erfolgte die Gründung des Güstrower Wochenblattes, eines Vorläufers des 1817 gegründeten Güstrower gemeinnützigen Wochenblattes, aus dem sich in gerader Linie die frühere MTZ (Mecklenburgische Tageszeitung) entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1784&lt;br /&gt;
:wurde von Güstrow aus ein Falkentransport an den Kaiserlichen Hof in Wien vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785&lt;br /&gt;
:am 31. Oktober wurde Georg Friedrich Kersting in Güstrow geboren (Gedenktafel an seinem Geburtshaus in der Hollstraße). Der bekannte Maler der Romantik war Kämpfer im Lützow’schen Freikorps während der Befreiungskriege 1813 bis 1815. Kersting starb am 01.07.1847 in Meißen, wo er lange Jahre erfolgreich als Maler in der Porzellanmanufaktur tätig gewesen war.&lt;br /&gt;
:wurde die noch vorhandene Ladnerbüchse der Güstrower Zimmerer angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1786&lt;br /&gt;
:hatte der Pächter der Gleviner Mühle, dem auch der Aalfang mit verpachtet war, 480 Pfund Aale an den Rat der Stadt zu liefern. Sie wurden an die Bürgermeister, an Küchenmeister, an die Ratsherren und an den Stadtsekretär verteilt.&lt;br /&gt;
:Das „Glevin’sche Binnentor&amp;quot; wurde abgebrochen, weil „die dadurch behinderte Passage den Müller der Gleviner Mühle in seinem Gewerbe gestört hat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1787&lt;br /&gt;
:wurde in Güstrow eine Verordnung gegen die Bettelbriefe, die hier überhandnahmen, erlasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1792&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Bruderschaft der Schlachtergesellen ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1794&lt;br /&gt;
:bis 1795; der gesamte Ostflügel des Schlosses wird abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:kam es in Güstrow infolge großer Teuerungen, die durch zu starke Lebensmittelausfuhr nach Frankreich usw. herbeigeführt worden waren, zur sogenannten Butterrevolution. Es kam zu schweren Auftritten der erregten Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1797&lt;br /&gt;
:erhielt das mittelalterliche Rathaus, über dessen Erbauungszeit sich nichts auffinden lässt, seine jetzige klassizistische Fassade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1802&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 6542 Einwohner und 778 Häuser gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1804&lt;br /&gt;
:traten die Schmiedegesellen in den Streik; es wurde ihnen daraufhin Verkürzung ihrer Arbeitszeit zugesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1806&lt;br /&gt;
:bis 1812 Besetzung Mecklenburgs durch Truppen Napoleons. Zur „Franzosenzeit“ hatte Güstrow unter starker Einquartierung und unter den damit verbundenen Unannehmlichkeiten schwer zu leiden. Es kam des Öfteren zu schweren Zusammenstößen und Reibereien mit der feindlichen Besatzung. Der Dom wurde als Magazin der &amp;quot;Grand Armee&amp;quot; benutzt, desgleichen die Pfarrkirche. Der Gottesdienst musste daher in der Heiligengeistkirche abgehalten werden. Erst im Jahre 1808 wurde der Dom von den Franzosen geräumt, sie hatten nicht einmal die Särge der Toten verschont.&lt;br /&gt;
:Am 3. November 1806 wurde beim Drosten von Bülow in Güstrow, Seine Kaiserliche Hoheit der Großherzog von Cleve und Berg, ein Schwager Kaiser Napoleons I. von Frankreich, einquartiert. In kurzer Zeit mussten in Güstrow insgesamt rund 500 französische Offiziere, 9300 Gemeine und 10600 Pferde untergebracht und verpflegt werden. Die Stadt Güstrow glich einem riesigen Heerlager. Häufig mussten auch eine Anzahl &amp;quot;Ochsentreiber, die nach Thorn in Polen Ochsenherden zur “Großen Französischen Armee“ zu treiben hatten, untergebracht werden.&lt;br /&gt;
:Am 11. Juli 1807 traf &amp;quot;Königlich Holländische Artillerie&amp;quot; hier ein, bald darauf auch &amp;quot;Königlich Bayrische Truppen&amp;quot;. Schließlich wurde noch das &amp;quot;Königlich Spanische Infanterie-Regiment de Zamora&amp;quot; einquartiert. Oftmals weilten französische Generäle und andere hohe Offiziere quartierweise in Güstrow, darunter auch General Murat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807&lt;br /&gt;
:verschwand auf dem Schweinsbrink in der Neuen Straße der Galgen, die damalige Hinrichtungsstätte in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1808&lt;br /&gt;
:klagte der Pächter Friedrich Bahl von der Mühlentormühle dem Rate, dass ihm durchziehende französische Truppen 4 Pferde nebst Sielengeschirr gestohlen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811&lt;br /&gt;
:beklagte sich die Einwohnerschaft über zu starke Einquartierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:Güstrow ist Zentrum der Freiheitsbewegungen in Mecklenburg. Am 01. Mai - sammelten sich in Güstrow 600 Jäger zu Fuß und 600 Jäger zu Pferden zum Befreiungskampf gegen Napoleon. Sie wurden im Schloss untergebracht und vor ihrem Ausrücken im Dom geweiht. Nach siegreicher Heimkehr brachten sie ihre Fahnen in den Dom, wo sie sich noch heute befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1814&lt;br /&gt;
:musste die Gleviner Mühle vom 20. Januar bis 22. März ihren Betrieb einstellen, weil der Mühlenbach völlig vereist und durch Schneeverwehungen verschüttet war. Dem Mühlenpächter wurde daher eine Entschädigung von 150 Reichstalern gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1817&lt;br /&gt;
:wurde das Güstrower Schloss, das wegen seiner starken Verwahrlosung gründlich überholt werden musste, zum Landarbeitshaus / Zwangsarbeitshaus (200 bis 600 Insassen) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1823&lt;br /&gt;
:Bau der Justizkanzlei am Schlossplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1825&lt;br /&gt;
:ungefähr - schrieb Rektor Johann-Friedrich Besser vom hiesigen Gymnasium eine Güstrower Chronik. Er vertrat die Ansicht, dass das alte Güstrow auf dem rechten Ufer der Nebel, vor dem jetzigen Mühlentor, zu beiden Seiten des Rostocker Weges nach Suckow hin, gelegen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1826&lt;br /&gt;
:Am 09. Oktober wurde die hiesige Sparkasse errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1828&lt;br /&gt;
:Am 12. Oktober wurde das Güstrower Theater erbaut.&lt;br /&gt;
:Lange Zeit vorher haben oftmals auswärtige Theatergruppen Vorstellungen in Sälen der Stadt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830&lt;br /&gt;
:wurde unter dem Namen &amp;quot;Sonntagsschule&amp;quot; die erste Gewerbeschule in Güstrow eingerichtet. Der Unterricht wurde sonntags nachmittags erteilt.&lt;br /&gt;
:Güstrow hatte damals 8882 Einwohner.1836&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1836&lt;br /&gt;
:wurde eine Eisengießerei und Maschinenfabrik in Güstrow (später van Tongel’sche Stahlwerke) gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:stand Güstrow im Mittelpunkt der Revolution. Es wurden hier mehrere Verfassungsreformversammlungen abgehalten.&lt;br /&gt;
:Bis zu diesem Jahr befand sich auf dem Spalding Platz der Ackerhof des Ratsherrn Spalding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1849&lt;br /&gt;
:siedelte der plattdeutsche Dichter John Brinckman als Hilfslehrer der Realschule nach Güstrow über. Er starb im Jahre 1870 und liegt auf dem Güstrower Friedhof begraben. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass auch der plattdeutsche Dichter Fritz Reuter eine Zeitlang in Güstrow gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Am 13.05. wird die Bahnstrecke von Kleinen über Bützow nach Rostock und nach Güstrow nutzbar. Ein Bahnhofsgebäude ist in Güstrow noch nicht fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1851&lt;br /&gt;
:Das Gaswerk wird errichtet - es ist das erste in Mecklenburg. Die Baukosten beliefen sich auf 50 000 Taler Preußische-Courant. Im Jahre 1890 kaufte es die Stadt Güstrow zum Preis von 115 000 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1854&lt;br /&gt;
:01.10. wird in der Baustraße (heute Haus Baustraße 3) die Güstrower Großherzoglich Mecklenburgische Telegrafenstation in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858&lt;br /&gt;
:wurde das Gymnasium (Domschule) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1864&lt;br /&gt;
:brannte die Gleviner Mühle mit Wohnhaus ab.&lt;br /&gt;
:Die Eisenbahnstrecke Güstrow-Neubrandenburg wird am 11.11. in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1865&lt;br /&gt;
:wurde das vor dem Gerichtsgebäude stehende Denkmal zu Erinnerung an, die in den Befreiungskriegen gefallenen Mecklenburger errichtet.&lt;br /&gt;
:wird die Wollhalle (Woll-Lager-Haus) an der Stelle erbaut, an der heute das Kreishaus steht. (16000 Zentner Wolle wurden damals in Güstrow abgeliefert, nämlich 8000 Zentner im alten Magazin 4000 Zentner im Schauspielhaus und weitere 4000 Zentner in einem Pferdestall). Die Wollhalle wird im Winter als Festhalle genutzt (3000 Plätze). Am 12. März 1925 brennt die Halle ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:am 5. Juli - sollte das erste mecklenburgische Landesschützenfest in Güstrow gefeiert werden. Wegen des gegen Österreich ausgebrochenen Krieges wurde es auf den 10. Juli verschoben.&lt;br /&gt;
:Das Oberpostamt wurde von der Langen Str. 41, durch Tausch mit dem Herrn Oberforstmeister von Storch in das „Storch’sche Haus“ (Domstr. 6) verlegt. Dieser Tausch ist in einem :„Wohnungstauschbuch“ des Güstrower Stadtarchivs von 1866 nachweislich. Im ersten Güstrower Adressbuch von 1874 wird das Haus Domstr. 6 auch als Wohnsitz des Herrn Oberpostdirektors Georg Stoerzel benannt und als Eigentum der kaiserlichen Verwaltung ausgewiesen (Flurstücke 661 und 663). Besagter Herr von Storch wird im gleichen Adressbuch 1874 als Eigentümer des Flurstücks 571 Lange Straße 41 benannt. Oberpostdirektor Stoerzel ist seit 1866 der Amtsvorsteher des großherzoglichen und später (ab 1880 bis 1886) des Vereinigten kaiserlichen Post- und Telegrafenamtes in Güstrow. Danach werden Postdirektor Alexander Gagzow  und ab 1898 Postdirektor Willebrand jeweils Amtsvorsteher.&lt;br /&gt;
:Anmerkung der Chronisten: Die Benennung des Sitzes des Postamtes in der Domstr. 16 zwischen 1866 und 1896 (Ira Koch, „Güstrow wie es früher war“ Wartberg Verlag 1993), kann von uns nicht bestätigt werden. Nachweislich ist der Sitz des Postamtes in der Domstr. 6 seit 1866. Mindestens ab 1874, und auch nach der Vereinigung mit dem Postwesen im Vereinigten Post- und Telegrafenamt im Jahre 1880, befindet sich hier auch der Standort des Staatstelegrafen.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
:Nach einem Großbrand, bei dem die Große Schulstraße und Teile des Grünen Winkels bis zur Domstraße niederbrannten, wurde das Gasthaus in der Schlossstraße 6, am 17.10. Gründungsort der ersten freiwilligen Güstrower Bürger-Feuerwehrt aus Mitgliedern des Männer-Turn-Vereins (MTV), der späteren Freiwillige Feuerwehr der Stadt Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870&lt;br /&gt;
:zogen auch Güstrower wehrfähige Männer zum Rhein, um das Vaterland gegen das französische Kaiserreich zu verteidigen. Die Namen der Gefallenen sind im Güstrower Dom auf einer mit damaligen Kriegsorden geschmückten Gedenktafel verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1874&lt;br /&gt;
:zählte man in Güstrow 10 782 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1875&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 10791 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1876&lt;br /&gt;
:bis 1905 hieß der Pferdemarkt Schnoienstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1878&lt;br /&gt;
:wurde der Güstrower Kinder-Königschuss eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1879&lt;br /&gt;
:ging die Burg- und Domfreiheit zum Stadtrecht über, welche vorher zum herrschaftlichen Schloss und vormaligen Kollegialstift gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1880&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 12 189 Einwohner.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1883&lt;br /&gt;
:Die erste Zuckerfabrik entsteht in Güstrow, sie kann zunächst 10 000 Zentner Zuckerrüben verarbeiten.&lt;br /&gt;
:Die Fabrikhallen wurden mit elektrischem Bogenlicht erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1885&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 13 429 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Garnison errichtet. Das Militär wurde zunächst in der Schule in der Neuen Straße untergebracht.&lt;br /&gt;
:01.10. wird die Eisenbahnverbindung Güstrow Schwaan fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1889&lt;br /&gt;
:Errichtung des Borwin-Brunnens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1891&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Artilleriekaserne erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892&lt;br /&gt;
:Inbetriebnahme einer Stadtfernsprecheinrichtung in Güstrow. &lt;br /&gt;
:Dazu nachstehende Veröffentlichung aus der Güstrower Zeitung vom 16.08.1892:&lt;br /&gt;
:Der von den hiesigen Magistrate, früher beabsichtigte Anschluss mehrerer städtischer Gebäude, wie uns gesagt worden:&lt;br /&gt;
:des Rathauses, des Krankenhauses, des Schlachthauses und der Gasanstalt, an die jetzt vollendete Stadtfernsprecheinrichtung wurde bekanntlich seiner Zeit, wie von uns auch mitgeteilt worden, von unserem Bürgerausschusse als nicht erforderlich abgelehnt,&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: hierzu siehe Protokoll der Sitzung des Bürgerausschusses vom 28.06.1892) und trotz eines wiederholten, aber veränderten Antrages des Magistrates und Beschränkung des Anschlusses auf das Rathaus und Krankenhaus zum geschäftlichen Betriebe, glaubte unsere Bürgervertretung ihre Zustimmung zu der Kostenbewilligung verweigern zu müssen. Nachdem nun seitens der Postbehörde aus bester Intention geschaffene, in anderen Städten als großes Bedürfnis, und wo sie besteht, als wesentliche Geschäftserleichterung empfundene Einrichtung fast bei uns vollendet ist und 29 Privathäuser von den Geschäftsinhabern hierselbst an dem Werke angeschlossen worden sind, hat der Magistrat nunmehr, wie wir erfahren, den Anschluss des Rathauses lediglich im Interesse des Feuerlöschwesens verfügt. Es werden 2 Sprechapparate im Polizeiwachzimmer und im Nachtwachzimmer aufgestellt und mit der Turmwärterwohnung und der neben dem Spritzenhause gelegenen Stadtbauschreiberwohnung verbunden, und auf der Post wird durch spezielles Entgegenkommen der Behörde eine besondere Einrichtung zu dem Zwecke geschaffen, dass von allen städtischen Anschlüssen aus auch während der Nacht die Meldung über die Post zum Rathause und weiter zum Turm und Spritzenhause gelangen können. Wie uns mitgeteilt ist, soll mit den Besitzern der 29 Privatanschlüsse im Interesse der Sicherheit unserer Stadt auch dahin verhandelt werden, dass die betreffenden Häuser als Feuermeldestellen bezeichnet werden und jedem Wächter oder Privatmann, sobald dieselben den Ausbruch eines Feuers bemerkt, die Veranlassung sofortiger Meldung zum Rathause gestattet wird. Die Kosten dieser städtischen Einrichtung, deren Herstellung die Postbehörde unentgeltlich beschafft, betragen pro Jahr 120 RM und werden, wenn wir recht berichtet sind, weil die Leitung lediglich in Feuerlösch-Interesse angelegt ist, aus der sogenannten Spezialbrandkasse getragen. Wir stimmen unsererseits der Auffassung völlig bei, dass ein einziger Löschfall die der Brandkasse entstehenden Kosten für lange Zeit ersetzten und eventuell noch große Ersparnisse zur Folge haben kann, und begrüßen die Errichtung daher mit Freuden als ein neues Sicherungsmittel unserer Stadt.&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: siehe auch Liste der ersten 29 Fernsprechteilnehmer weiter unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1893&lt;br /&gt;
:wurde durch den Güstrower Handelsverein, eine kaufmännische Fortbildungsschule errichtet.&lt;br /&gt;
:Das Schützenhaus wurde auf dem Schwalbenbrink erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1895&lt;br /&gt;
:bis 1896 Bau des Kanals Bützow – Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1896&lt;br /&gt;
:Das neue Postamt wird 1896 fertiggestellt und bezogen. Im Anzeiger für Güstrow, Goldberg und Krakow vom 11.10.1896 Nr. 239 ist zu lesen: „...ueber das neue Postgebäude können wir aus zuverlässiger Quelle einige nähere Angaben zur Orientierung des Publikums bringen. Das Gebäude enthält: im Erdgeschoß sämtliche Diensträume für den Postbetrieb, im Obergeschoß diejenigen für den Telegraphen- und Telephonbetrieb und die Dienstwohnung des Postamts-Vorstehers... Der Haupteingang des Publikums ist an der Ecke des Gebäudes im Thurm angeordnet. An demselben befindet sich zur rechten Hand ein elektrischer Glockenzug zur Benutzung für das Publikum bei Abgabe von Telegrammen außer den üblichen Schalterdienststunden an Sonn- und Feiertagen und des Nachts. Das neue Posthaus mit seinem schmucken Thurm ..., darf wohl mit Recht als eine Zierde der Stadt bezeichnet werden und gibt Zeugnis von der Tüchtigkeit unserer Bauhandwerker, welche die Arbeiten am Gebäude mit wenigen Ausnahmen ausgeführt haben&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: Über den Turm wurden die Telegrafen- und Telefonleitungen bis 1929 in das Gebäude geleitet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zuvor befand sich das Postamt ab 1866 in der Domstraße 6, davor ab 1831 in der Langen Straße 41. Im Hause Lange Straße 11 befand sich eine Posthalterei. Die erste mecklenburgische Postanstalt befand sich ab 1628 in der Straße „Grüner Winkel“ Nr. 4. in Güstrow. Diese Einrichtung wurde von Wallenstein gegründet und bestand nur kurze Zeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1900&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 16882 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1902&lt;br /&gt;
:Am 10. September - wurde vom Großherzog Friedrich Franz IV. der Grundstein zum Realgymnasium gelegt. Dieses Gebäude gehört heute zum John-Brinckman-Gymnasium.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahre wurde von Professor Beltz das auf der Mühlenweide in der Nähe der Verbindungschaussee gelegene Steingrab (eine in Abteilungen geteilte Steinkammer aus der Steinzeit) ausgegraben und untersucht. Die dort gemachten wertvollen vorgeschichtlichen Funde befinden sich im hiesigen Museum. Einige Jahre später wurden auf der Gliner Heide steinzeitliche Wohnungen entdeckt. Auf der großen Bockhorst, auf der Mühlenweide und auf dem Schneiderberge fand man Geräte bzw. Splitter davon aus der Steinzeit. Aus der Bronzezeit wurden im Primer mehrere Kegelgräber festgestellt, von denen eines untersucht ist und sich heute noch im geöffneten Zustand befindet. Funde aus der Eisenzeit sind in Güstrow nicht gemacht worden, dagegen fand man Reste aus der Wendenzeit auf dem Schneiderberg bei Villa Maria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1905&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 17 163 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:wurde der Güstrower Sportverein gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1910&lt;br /&gt;
:wurde die Siedlung Detmannsdorf erbaut. Dettmann ist Mitinhaber der Fa. Böckmann &amp;amp; Co. in Güstrow. Dietmannsdorf ist die erste Arbeitersiedlung Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ernst Barlach übersiedelt nach Güstrow und lebt hier bis zu seinem Tode 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 17455 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1912&lt;br /&gt;
:wurde der Zuckerfabrik eine Kartoffelflockenfabrik angegliedert, die in der Kampagne bis zu 80 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
:Güstrow wird in der Nacht vom 11. zum 12. Dezember an das Elektrizitätswerk angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:Telefonische(?) Feuermeldung wurde in Güstrow eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1914&lt;br /&gt;
:Am 7. und 8. August rücken die Güstrower Truppen ins Feld.&lt;br /&gt;
:Bei der mit der Mobilmachung eingerichteter Ersatzabteilung zogen insgesamt 95 Offiziere, 26 740 Unteroffiziere und Mannschaften und rund 6000 Pferde ins Feld. Groß ist die Anzahl der an allen Fronten des Weltkrieges gefallenen Güstrower Männer und Jugendlichen. Ihre Namen sind zum Gedächtnis auf großen Tafeln in Güstrower Kirchen verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1916&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 20440 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1918&lt;br /&gt;
:Kriegsende des I. Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
;1919&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 19810 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:fanden anlässlich des Kapp-Putsches in Güstrow schwere Zusammenstöße statt, durch die 9 Einwohner getötet, 12 schwer und 26 leicht verletzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
:Im Mai wurden die letzten Kriegsgefangenen aus dem Lager Bockhorst entlassen. Das Lager diente bis 1923 als Flüchtlingsunterkunft für Schlesier und Elsasser.&lt;br /&gt;
:Im gleichen Jahre wurde die Landwirtschaftliche Schule am Domplatz 16, dem wundervollen Renaissance-Bau, in dem sich zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges die Kanzlei Wallensteins befunden hat, eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1925&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 19 084 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1928&lt;br /&gt;
:wurde das Grundwasserwerk am Inselsee und der neue Wasserturm erbaut.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow feierte ihr 700-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1930&lt;br /&gt;
:In der Nacht vom 28. auf den 29. August brannte das Gerichtsgebäude&lt;br /&gt;
:Die Knabenvolksschule in der Hafenstraße wurde erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1933&lt;br /&gt;
:30. Januar fand anlässlich der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in Güstrow eine Großkundgebung statt.&lt;br /&gt;
; In Güstrow wurden 22464 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1934&lt;br /&gt;
: wurde das Gebäude der Kreisverwaltung (damals Klosterhof 1) erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1935&lt;br /&gt;
:18. Mai - wurde die Kongresshalle eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1936&lt;br /&gt;
:wurde das Gebäude der Landesbauernschaft am Wall erbaut. &lt;br /&gt;
;(inzwischen durch Vereinigung der Standorte ehemaliges Lyzeum, Hotel “Am Wall, Kaufmännische Berufsschule und Umbau für ca. 30 Millionen DM Sitz des Landkreises Güstrow.)&lt;br /&gt;
: Die Kasernen in der Rostocker Straße werden erbaut.&lt;br /&gt;
: Güstrow zählte 24 457 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1937&lt;br /&gt;
: wurde die Gertruden Kapelle zur Ahnenhalle hergerichtet.&lt;br /&gt;
: An der Goldberger - Chaussee, an der Schweriner - Chaussee und in Dettmannsdorf entstanden neue Stadtviertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1938&lt;br /&gt;
:09.11. Die Synagoge im Krönchenhagen wurde durch die Nationalsozialisten niedergebrannt (Reichskristallnacht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1939&lt;br /&gt;
:1. September begann der II. Weltkrieg mit dem Überfall Deutschland auf Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1941&lt;br /&gt;
:22. Juni - Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1944&lt;br /&gt;
: Errichtung der Lehrerbildungsanstalt (LBA) an der Goldberger Str. (später in der DDR-Standort der Pädagogischen Hochschule, nach der Wende Bildungsstätte des Innenministeriums).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1945 Kriegsende ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus der Sammlung des Güstrower Amateurfunkers Ralf Seefeld&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Bruno Erdmann.mp3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radiobericht - Audiodatei abspielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lalendorf – Bruno Erdmann – (* 1914) - Deutscher auf der Seite der Sowjetarmee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium: Güstrow Erdmann im Funkamateur 1977.pdf|1977 in Zeitschrift Funkamateur – Bruno Erdmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1945 am 2. Mai: Kampflose Einnahme Güstrows durch die Sowjetarmee ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:1965 Blaschke - Buch mit Titel kampflose Übergabe Güstrow.pdf|1965 Blaschke - Versuch einer Darstellung der kampflosen Übergabe Güstrows an die Rote Armee]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Belz Bericht in Heimatzeitung mit Einschätzung.pdf|1971 in Unser Mecklenburg Heimatblatt Nr.362 - Bericht von Beltz mit Anmerkungen in der Heimatzeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:2020 Brief an Reimann - Güstrow.pdf|2020 Koelpien Brief an Reimann – Ehrenbürgerschaften]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Anmerkung zum Abschlussbericht Dez 2019.pdf|2020 Koelpien Anmerkung zum Abschlussbericht von Dr. Sens]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Güstrow Zusammenfassung Stellungnahmen kÜ1945.pdf|2022 Stellungnahmen zum Bericht von Dr. Ingo Sens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1945 zivile Tode====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sterberegistern der Stadt &lt;br /&gt;
erfasste unnatürliche, besetzungs- und besatzungsbedingte Todesfälle für 1945 im Bereich des Standesamtes Güstrow &lt;br /&gt;
ergänzt um relevante Todesfälle, erfasst bei Achim Dugge und in Tagebüchern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Güstrow Registrierte Selbsttoetungen 1945 im Bereich des Standesamtes.pdf| Güstrow Registrierte Selbsttötungen 1945 im Bereich des Standesamtes.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:07. April - amerikanische Bomber zerstören das Heereszeugamt in Primerburg.&lt;br /&gt;
:Güstrow wurde während der 5½-jährigen Dauer des Krieges 325 mal von englischen und amerikanischen Flugzeuggeschwadern überflogen.&lt;br /&gt;
:352-mal hat es in der Stadt Fliegeralarm gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2. Mai - Einzug von Truppen der Roten Armee in Güstrow. Die kampflose Übergabe der Stadt an die Rote Armee war das Ergebnis einer Kontaktaufnahme einer Gruppe mutiger Bürger zur Vermeidung der Zerstörung der Stadt, die unter Hauptmann a. D. Wilhelm Beltz und mit Unterstützung der Ukrainerin Slata Kriwussjowa gelungen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Stadt steigt die Anzahl der Bewohner von 28183 auf 35446 Einwohner und Flüchtlinge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den letzten Tagen vor und ersten Tagen nach der kampflosen Einnahme Güstrows am 02.05. kam es zu einer hohen Anzahl von Selbsttötungen. Wesentliche Ursachen hierfür waren, wie auch andernorts in Mecklenburg, das zusammengebrochene Weltbild von der arischen Überlegenheit der Ideologie des Nationalsozialismus. Angst vor Vergeltungsmaßnahmen, wie sie jahrelang durch die antisowjetische Propaganda geschührt wurden. Auch die späte Erkenntnis, durch die Gefolgschaft und aktive Mitwirkung in nationalsozialistischer Organisationen, eigene Schuld auf sich geladen zuhaben, führte in der Verzweiflung zur Selbsttötung und zum Mord an minderjährigen Familienangehörigen. &lt;br /&gt;
In meiner Heimatstadt Güstrow sollte 70 Jahre nach dem Kriegsende eine Untersuchung durch einen Wissenschaftler der Universität Rostock detaillierte Erkenntnisse zu der Situation der kampflosen Übergabe Güstrow an die Rote Armee offenbaren. Ja, es gab unzählige Übergriffe sowjetischer Soldaten auf die Zivilbevölkerung. Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt.&lt;br /&gt;
Aber die umfassenden Tötungen verursachten die Güstrower selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20. Mai wird das Güstrower Theater mit einer Matinee als erstes in Mecklenburg wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:10. Juni- genehmigt die „Sowjetische Militäradministration für Deutschland&amp;quot; (SAMD) die Gründung von antifaschistischen, demokratischen Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1946&lt;br /&gt;
:21. April -Vereinigungsparteitag der SPD und KPD zur SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20.10. finden die ersten Wahlen für den Land- und Kreistag statt. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED), die Christlich Soziale Union (CSU), die Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD) und Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB) stehen zur Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SED erhält im Land 49,5 % der Stimmen und bildet mit der VdgB die Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:01.11.wurde der Schulbetrieb in Güstrow wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Juli, in Güstrow, wie auch in der gesamten sowjetischen Besatzungszone, wird die Währungsreform durchgeführt. Das Geld wird 1ü:1 abgewertet.&lt;br /&gt;
:In Güstrow leben 39982 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1949&lt;br /&gt;
:7. Oktober Gründung der &amp;quot;Deutschen Demokratischen Republik&amp;quot; (DDR).&lt;br /&gt;
:Die SMAD übertrug Wilhelm Pieck die Bildung einer Regierung. Staatspräsident wurde Wilhelm Pieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Güstrow wohnen 40158 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1950&lt;br /&gt;
:1. Mai- zum ersten Mal nach Kriegsende veranstaltet der Rat der Stadt mit der „1. Mecklenburgischen Tierschau&amp;quot; eine große Ausstellung auf dem Industriegelände in Güstrow.&lt;br /&gt;
:In Güstrow leben 41246 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1951&lt;br /&gt;
:bis 1953 Restaurierung der Gertrudenkapelle und Eröffnung als Ernst-Barlach-Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:September- der Pferdemarkt wird in einer Feierstunde in &amp;quot;Straße des Friedens&amp;quot; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:12. bis 16. September 725-jähriges Domjubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1952&lt;br /&gt;
:September- Verwaltungsreform; durch Umorganisation verändert sich das Kreisgebiet Güstrow, neue Kreise entstehen z. B. Bützow und Sternberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1953&lt;br /&gt;
:8. März, Barlachs Güstrower Ehrenmal „Der Schwebende“ kehrt als Drittguss und Schenkung der Kölner Antoniter Gemeinde in den Dom zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Oktober- 725-Jahrfeier Güstrows.&lt;br /&gt;
:1. November- Festumzug durch die Stadt „Das Handwerk im Wandel der Zeiten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schlossplatz wird in Franz-Parr-Platz umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1955&lt;br /&gt;
:1. August, das Theater wird wegen eines großen Umbaus für längere Zeit geschlossen.&lt;br /&gt;
:Veranstaltungen finden im Kulturhaus des MTS-Lehrkombinats Bockhorst, ab 14.11. im großen Saal des Hotels „Stadt Güstrow&amp;quot; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1957&lt;br /&gt;
:1. September - Wiedereröffnung des Theaters nach mehrjährigem Umbau. Das Innere des Hauses wurde modernisiert. Außen wurde der Bau nur wenig verändert. Das Theater erhält den Namen „Ernst-Barlach-Theater&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Die Eröffnung des Hauses begann mit der Aufführung von „Don Carlos&amp;quot; von Schiller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1958&lt;br /&gt;
:wird mit dem Bau des Neubaugebietes „Südstadt&amp;quot; begonnen. (Bis 1985 entstehen für ca. 15 000 Bürger Wohnungen).&lt;br /&gt;
:In Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften organisiert, leisten die Arbeiter und Angestellten einen großen Anteil an den AWG-Wohnungen durch Selbsthilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1959&lt;br /&gt;
:Eröffnung des Tierparks als Heimattierpark. 1991 Beschluss zur Erweiterung zu einem Natur- und Umweltpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1963&lt;br /&gt;
:bis 1980 Restaurierung des Renaissanceschlosses und Neuanlage des Renaissancegartens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Vom 31.7. -5.8. finden die Weltmeisterschaften im Angelsport in Güstrow im Niklotstadion statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:bis 1978 werden der Pferdemarkt und Teile des Marktes zum Fußgängerbereich umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1978&lt;br /&gt;
:750-Jahrfeier der Stadt&lt;br /&gt;
:Eröffnung des Atelierhauses als Gedenkstätte für Ernst Barlach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1981&lt;br /&gt;
:Am 13. Dezember besuchen Helmut Schmidt, Bundeskanzler der BRD, und Erich Honecker, Vorsitzender des Staatrates der DDR, gemeinsam die Stadt Güstrow. Die Bewohner der Innenstadt dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Die „Besucher&amp;quot; des Weihnachtsmarktes sind wenige ausgewählte Güstrower und viele „Gäste&amp;quot; die organisiert herbeigefahren wurden. In Güstrow wimmelt es von Mitarbeitern der Stasi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1985&lt;br /&gt;
:Von Juni 1984 bis September 1989 werden in den drei Nordbezirken 22 Haupt- und Nebenstrecken der Reichsbahn elektrifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1986&lt;br /&gt;
:Das Heizwerk in Güstrow - Röver Tannen nimmt seinen Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989&lt;br /&gt;
:27. Oktober-20000 Güstrower beteiligen sich an einer Demonstration. Sie protestieren gegen die Politik der Regierung. Die Parole „Wir sind das Volk&amp;quot; hallt durch die Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
:Am 06. Mai - erste freien Wahlen zur Volkskammer seit 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1991&lt;br /&gt;
:Die Pädagogische Hochschule wird geschlossen.&lt;br /&gt;
:In dem Gebäudekomplex wird die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Rechtspflege und Polizei des Landes Mecklenburg-Vorpommerns eröffnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Mauer um das ehemalige sowjetische Lazarett „Am Wall&amp;quot; in Güstrow fällt.&lt;br /&gt;
:Güstrow wird Modellstadt für Altstadtsanierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Güstrow wird Modell für eine „umweltgerechte Stadt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1994&lt;br /&gt;
:Durch Zusammenschluss der Kreise Güstrow, Teterow und Bützow entsteht der Großkreis Güstrow mit 118 615 Bewohnern. Güstrow bleibt Kreisstadt (36 500 Einwohner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1997&lt;br /&gt;
:Die Stadt- und Kreisbibliothek, die seit 1994 den Namen „Uwe Johnson&amp;quot; führt, zieht aus einem Saal der ehemaligen „Pädagogischen Hochschule“ und jetzigen „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege und Polizei&amp;quot; in das Haus &amp;quot;Am Wall&amp;quot; 2 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Aus Anlass des 60. Todestages wird ein Ausstellungsforum neben dem Atelierhaus Ernst Barlachs eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1999&lt;br /&gt;
:Das neue Krankenhaus in Güstrow wird als moderne Einrichtung an der nördlichen Stadtgrenze errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2000&lt;br /&gt;
:Das Erlebnisbad „Oase&amp;quot; wird nach dreijähriger Bauzeit am 11. August eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2001&lt;br /&gt;
:im Januar wird das neue Kreishaus Am Wall 3-5 seiner Bestimmung übergeben. Bis auf das Verkehrsamt, das weiterhin im Parumer Weg seinen Sitz hat, sind die übrigen bislang auf das Stadtgebiet verteilten Ämter nun dort untergebracht. Bis zur Fertigstellung des Kreishauses war das Sozialamt im ehemaligen Gebäude der „Stasi“ in der Neukruger Straße 2 untergebracht. Das Gesundheitsamt war teilweise in dem Gebäude der Poliklinik in der Südstadt und im Gebäude auf dem Franz-Parr-Platz 6 tätig. Das Bauamt nutzte die Räume in der früheren „TBC- Beratungsstelle&amp;quot; in der Rostocker Straße und das Jugendamt hatte seine Wirkungsstätte in der Baracke des ehemaligen VEB Kraftverkehrs in der Dr.-Külz-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Das Rathaus wird nach seiner Renovierung wieder genutzt. &lt;br /&gt;
:Die Stadtverwaltung war vorübergehend im jetzigen Museums- und Archivgebäude auf dem Franz-Parr-Platz untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2003&lt;br /&gt;
:Güstrow feiert das 775. Stadtjubiläum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen, besonderen Anlässen und Begebenheiten sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Plattdütsch is in Mecklenburg dei tweite Amtssprak===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsen Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. &lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Krink von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat  &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern.&lt;br /&gt;
Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie ok Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. wäst, (dei sich intwischen uplöst hätt).&lt;br /&gt;
Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hätt. &lt;br /&gt;
Dei 24. Februar 2014, wier dei &#039;&#039;&#039;25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Uns Biller-Chronik höllt Taurüchblick up dei ihrsten 25 Johr. Intwischen gifft datt dissen Krink all öwer 30 Johr. Uns Vörsitter is siet över 10 Johr Dr. Behrend Böckmann, Hei is ein düchtiger und klauker Kierl denn alle Mitglieder schätzen. Wie wählen unsern Vörsitter nich sondern  kieken em ut.    &lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;2530 Johr Johr Güstrower Pla ttsnacker&amp;quot; (1989-2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dei 03.Juli 2014 wir dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst. Hei wir ein gauder Fründ von von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak.&lt;br /&gt;
Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammt ok von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie Plattsnacker hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten kün&#039;n&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Wie Plattsnacker dankten dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden wässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===John Brinckman in Güstrow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mehr über John Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman im Gutenberg Projekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf |Brunnen Geschichte - pdf 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister#Ratssilberschatz|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Dichter-Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/John_Brinckman John Brinkman bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Behrend Böckmann ist över 80 Johr old un siet 10 Johr de Vörsitter von und Frünnkring &amp;quot;Güstrower Pkattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Hei is ein düchtiger Schriewersmann und zünftiger Nahfolger von Anneliese Wendt. dei rund 30 Johr uns Vörsittersch wier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Postgeschicht Güstrow up Platt===&lt;br /&gt;
Dei Postgeschicht&lt;br /&gt;
Ut .............(Buchtitel hier einfügen)&lt;br /&gt;
von Behrend Böckmann&lt;br /&gt;
:As hei ded tau Güstrow läben&lt;br /&gt;
:hett Wallenstein wull Order gäben,&lt;br /&gt;
:dei ierst’ Poststatschon tau grünnen &lt;br /&gt;
:dei in’t Land denn wier tau finnen&lt;br /&gt;
:un all wür dei Postkutsch nåhmen&lt;br /&gt;
:üm nå Hamborg hen tau kåmen;&lt;br /&gt;
:doch männig ein hett schwor sik dån&lt;br /&gt;
:mit Pier un Kutsch up Reis’ tau gåhn,&lt;br /&gt;
:tau reisen in’n Tweigespänner&lt;br /&gt;
:wurmœglich noch in anner Länner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Doch keem denn dei komode Tiet&lt;br /&gt;
:wier männig ein kein Uurt tau wiet:&lt;br /&gt;
:nå Parchim œwer Dobbertin&lt;br /&gt;
:nå Sülze güng’t denn dörch Tessin&lt;br /&gt;
:nå Bramborg œwer Teterow, &lt;br /&gt;
:nå Hambörg höll man schon in Strenz&lt;br /&gt;
:un nå Boizenborg in Brenz;&lt;br /&gt;
:nå Worn güng’t œwer Nossentin &lt;br /&gt;
:un nå Berlin dörch Kirch Rosin,&lt;br /&gt;
:nå Rostock, wie künnt’t anners sien&lt;br /&gt;
:güng’t af denn œwer Goldewin,&lt;br /&gt;
:von Güstrow in dei wiede Welt&lt;br /&gt;
:doch nur för denn, dei ok bi Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Güstrow läpen’s all tausåmen&lt;br /&gt;
:dei Kutschen, dei von wiet her kåmen:&lt;br /&gt;
:ut acht Statschonen kämen’s an,&lt;br /&gt;
:un måkten hier denn ehrn Utspann&lt;br /&gt;
:man plächt’ dei Pier, Sälen un Wågen&lt;br /&gt;
:üm denn von niegen uptaulåden.&lt;br /&gt;
:Bi hellig Dach geiht dat denn af,&lt;br /&gt;
:dat Gespann, dat kümmt in Draff&lt;br /&gt;
:un dei Pier, sei rüken schon, &lt;br /&gt;
:bald kümmt dei neechste Poststatschon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vör denn Dörpkrauch blieben’s ståhn, &lt;br /&gt;
:dei reisend Lüüd kœnen rinner gåhn,&lt;br /&gt;
:un hemm’s ’ne gaude Wirtschaft dråpen&lt;br /&gt;
:so taun Äten, Drinken, Schlåpen,&lt;br /&gt;
:denn dröhnten sei dei halwe Nacht,&lt;br /&gt;
:un hemm’ so an denn Kröger dacht,&lt;br /&gt;
:dei as ihrbår braver Mann&lt;br /&gt;
:von Gäst un Pier gaud läben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dsched Reis dei is in Güstrow ut,&lt;br /&gt;
:un ut dei Kutsch mœt allens rut,&lt;br /&gt;
:tauierst dei Lüüd, denn ehr Bagaasch&lt;br /&gt;
:un männig ein bringt sik in Raasch&lt;br /&gt;
:un fråcht in’t Oberpostamt an, &lt;br /&gt;
:woans hei wiederfohren kann.&lt;br /&gt;
:Vör tweihunnert Johr’n hemm uns Ollen&lt;br /&gt;
:sihr väl up’t Oberpostamt hollen, &lt;br /&gt;
:blot dörch dat Oberamt is’t kåmen, &lt;br /&gt;
:dat grote Lüüd von Rang un Nåmen&lt;br /&gt;
:hemm’ denn Wech nå Güstrow söcht &lt;br /&gt;
:un ehr Läben hier verbröcht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Doch denn käm dei Isenbåhn, &lt;br /&gt;
:dei Post füng an, bargaf tau gåhn.&lt;br /&gt;
:Sachtens sünd dei Kutschen schwunnen, &lt;br /&gt;
:doch’n Utwech wier bald funnen;&lt;br /&gt;
:in Güstrow ded man utprobieren&lt;br /&gt;
:’n niege Såk, dat Telegraphieren,&lt;br /&gt;
:un dei Post hett sihr klauk hannelt &lt;br /&gt;
:un dormit denn ok fix anbannelt,&lt;br /&gt;
:un inne Domstråt wiern’s tausåmen &lt;br /&gt;
:in ein Hus denn ünnerkåmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bald is dat Hus hier nu tau lütt&lt;br /&gt;
:höllt nich mit dat Erfinnen mit,&lt;br /&gt;
:un œwernähm mit grote Freud &lt;br /&gt;
:dat Kaiserliche Postgebäud&lt;br /&gt;
:an’n Piermarkt, as dat hüt noch steiht,&lt;br /&gt;
:un so in uns Geschicht ingeiht;&lt;br /&gt;
:doch männig Wannel hett’t erfohren&lt;br /&gt;
:in dei Tiet von hunnert Johren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)&lt;br /&gt;
Den&#039;n :Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. Disse Biller-Chronik höllt Taurüchblick up 25 Johr. Dei 24. Februar 2014, wier dei 25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Kreis von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern. Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hett. Dat nächst Johr is över ok ut ein annern Grund vör uns all von Bedüdung: An’n 03.Juli 2014 is dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman. Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst un&#039;n gauder Fründ von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak. Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammen von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten künnt. Wie Plattsnacker danken dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den&#039;n :Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. Disse Biller-Chronik höllt Taurüchblick up 25 Johr. Dei 24. Februar 2014, wier dei 25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Kreis von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern. Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hett. Dat nächst Johr is över ok ut ein annern Grund vör uns all von Bedüdung: An’n 03.Juli 2014 is dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman. Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst un&#039;n gauder Fründ von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak. Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammen von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten künnt. Wie Plattsnacker danken dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 06.04.2020 kann man bei einem Besuch des Virtuelle Museum Mecklenburg-Vorpommern im Internet, einige Güstrower Plattsnacker hören.&lt;br /&gt;
Wie es dazu kam, stand am 06.04.2020 im &amp;quot;Mecklenburger Blitz&amp;quot;, der auf der Grundlage einer Presse-Mitteilung der Stiftung Mecklenburg und eigenen Recherchen entstand. &lt;br /&gt;
Mit Hilfe der vorstehenden Links, können sie sich die eingelesenen Texte zu den benannten Themenrubriken auf Platt anhören und natürlich sehr viel Interessantes zur Geschichte von M-V erfahren. Viel Vergnügen dabei wünschen Ihnen die Güstrower Plattsnacker Ingeborg Lentz, Cornelia Suckow, Britta Harnisch, Ingrid Schuldt, Hanna Neumann, Marian Pries und Dieter Kölpien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrower Plattsnacker lesen Themenrubriken vor von der WEB-Seite des &#039;&#039;&#039;Virtuellen Landesmuseums Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; [https://www.landesmuseum-mv.de/ virtuellen Museums des Landes M-V.] &lt;br /&gt;
Ab sofort kann man sich die plattdeutsche Version die Startseite sowie die Einführungen zu den neun Themenrubriken vorlesen lassen. Die Initiative hierzu ergriff der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow. Er begeisterte mehrere &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; dafür, Texte ehrenamtlich einzulesen, mit dem Handy aufzunehmen und zur Veröffentlichung an die Stiftung Mecklenburg zu schicken. Auf diese Weise entstand ein neuer bunter und lebendiger Zugang zur Landesgeschichte und zum Niederdeutschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/politik/ Politik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/dynastie/ Dynastie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/kunst-un-buugkunst/ Kunst un Buugkunst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/handwark-un-industrie/ Handwark un Industrie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/forschen-un-liehrn/ Forschen un liehrn]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/laebensoort/ Laebensoort Religion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/landwirtschaft/ Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/Gaegend-un-uemwelt/ Gaegend un Uemweld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben genannten Güstrower Plattsnacker danken dem Güstrower Tontechniker, Herrn Dirk Grabow, für die kompetente finale Bearbeitung der zunächst auf Smartphone und Laptop erstellten Tonaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beseuck von Ministerpräsident i. R., Dr. Harald Ringsdorff==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bi uns Tausamenkunft an den&#039;n 07.04.2010 in dat Hus von der Kirch in den&#039;n Greunen Winkel 10, wo wie dei längste Tied &amp;quot;Hüsung&amp;quot; hebben, wir dei grötste Överraschung in dei Plattsnackergeschicht von unsen Güstower Frünnkring  .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=NUkjYNmfKfw&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=an02YqeW2KU&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Güstrower Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147481</id>
		<title>Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147481"/>
		<updated>2026-04-30T20:13:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Namensgeber von Straßen, Plätzen, anderen Stätten und Gemeinschaften in [[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle beschäftigen wir uns mit Personen, deren Namen die Güstrower Stadtverwaltung oder Gemeinschaften der Stadt für die Benennung von Straßen, Plätzen, städtischen Einrichtungen und Ereignissen auswählten. Die Personennamen zahlreicher Straßen wurden durch zeitgeschichtliche Umbrüche mehrfach geändert oder gingen durch bauliche Maßnahmen verloren. Unsere Ausführungen beziehen sich auf die im Jahre 2013 geltenden Benennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Namen von Straßen und deren Ansichten können Sie auf der folgenden WEB-Seite finden Straßen &amp;amp; Plätze  [https://guestrow-history.de/index.php/strassen-und-plaetze güstrow-history]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Ortsbeschreibungen und Datumsangaben übernahmen wir mit Zustimmung des Verfassers Jochen Peters, aus dessen unveröffentlichten stadtgeschichtlichen Aufzeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Jochen Peters ist seit langem in seiner Freizeit u. a. mit der Erforschung von Flurnahmen in und um Güstrow beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben durch die Einrichtung von Linkverbindungen zwischen den Personennamen und dem Internet umfangreiche biographische Übersichten sofort nutzbar gemacht.  &lt;br /&gt;
Besuchern dieser Seite empfehlen wir auch das &amp;quot;Güstrower Lexikon&amp;quot; von Reinhard Thon, veröffentlicht im Verlag Reinhard Thon. Schwerin, IBN 3-937515-17-8 zum Nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alban-Straße==&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|250px|Innenstadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
:Sie zweigt als erste Straße rechts vom Heideweg ab und verbindet diesen mit der Dr.– Külz – Straße. Die Benennung erfolgte 1957 zur Ehrung des mecklenburgischen Maschinenbauers Dr. Ernst Alban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Dr. Ernst Alban (1791-1856)&lt;br /&gt;
:Dr. E. Alban wurde am 7.2.1791 in Neubrandenburg geboren und starb am 13.6.1856 in Plau.&lt;br /&gt;
:Er war von 1838 bis 1840 Mitinhaber der Güstrower „Eisengießerei und Maschinenbauanstalt“. &lt;br /&gt;
:1839 konstruierte und baute er für die Plauer Tuchfabrik ein 30 PS Hochdruckdampfmaschine. Ausführlich im Mecklenburg  - Magazin 1991, Nr. 3, Seite 7 – 10. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Ernst Barlach (1870-1938)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Beabsichtigung des damaligen Güstrower Bürgermeisters, Dr. Heydemann, den Birkenweg zum Inselsee zu Ehren Barlachs in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umzubenennen, bat Barlach freundlich zu unterlasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barlach lehnte auch die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Rostock ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barlach ließ am 30.07.1931 dem Bürgermeister, Dr. Heynemann, eine Bronze-Skulptur seines &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; für die freundliche Aufnahme in Güstrow, durch Bernhard A. Böhmer überreichen. Diese Bronzeskulptur hatte Barlach siebenfach bei der Berliner Gießerei Noack anfertigen lassen.&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Dorfgeiger&amp;quot; wurde durch die Stadtverwaltung unter Dr. Heynemann im Rathaus im Foyer aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit dem Einzug des NS-Bürgermeisters Lemm in das Rathaus wurde ein Güstrower Rechtsanwalt &lt;br /&gt;
(R.B.) mit dem Verkauf der Skulptur des &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; beauftragt. Für 350 RM wurde das &#039;&#039;&#039;Scheusal&#039;&#039;&#039; (so bezeichnete der Nazi-Bürgermeister Lemm die Barlach-Bronze) in Güstrow an &lt;br /&gt;
(M.K.)verkauft. Der Betrag sollte dem Konto &amp;quot;Ahnenhalle&amp;quot; (Gertrudenkapelle) zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barlachs Beisetzung erfolgte 1938 in Ratzeburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Birkenweg zum Güstrower Inselsee wurde nach 1945 in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umbenannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Marga Böhmer wurde nach ihrem Ableben ebenfalls in Ratzeburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow änderte im Jahre 2006 die Hauptsatzung der Stadt.&lt;br /&gt;
 Im Absatz 1 ist formuliert: Die Stadt führt die Bezeichnung &amp;quot;Barlachstadt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2010 wurde Ernst Barlach zum Güstrower Ehrenbürger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Güstrow befinden sich:&lt;br /&gt;
:die &#039;&#039;&#039;Ernst-Barlach-Stiftung&#039;&#039;&#039;  mit Einrichtungen im Heidberg und in der Gertrudenkapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barlach schuf die meisten seiner Werke in seinen Güstrower Ateliers. &lt;br /&gt;
Seinem Wunsch entsprechend bemühte sich seine Lebensgefährtin Marga Böhmer intensiv und erfolgreich um die Nutzung des sakralen Raumes der Güstrower Gertrudenkapelle als Aufstellungsort für einige seiner Plastiken. Marga Böhmer bewohnte diese Gebäude bis zu ihrem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ernst-Barlach-Theater&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Am 01.09.1957 wurde das Güstrower Theater nach einer mehrjährigen Renovierung als Ernst-Barlach-Theater wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==August–Bebel–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;August Bebel (1840 - 1913)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1981 erbaut und nach A. Bebel ( 1840 – 1913 ), Mitgründer und einer der Führer der Sozialdemokratie, benannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hans-Beimler-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Hans Beimler (1895-1936)&lt;br /&gt;
:Die Straße ist in der Güstrower Südstadt. Als Sohn eines Landarbeiters besuchte Beimler die Volksschule in in der Oberpfalz wo er auch aufwuchs. Später erlernte er das Handwerk eines Schlossers und wurde 1913 Mitglied im Metallarbeiterverband (DMV). Im I. WK war er von 1914 bis 1918 Marinesoldat und gehörte 1918 einem Arbeiter - und Soldatenrat an. 1919 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der KPD. Beimler wurde wegen seiner politischen Tätigkeit mehrmals gemaßregelt und gerichtlich verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Robert-Beltz-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem „Hypothekenberg“ als „Hüsung“ angelegt, wurde sie 1945 nach &#039;&#039;&#039;Robert Beltz (1854 – 1942)&#039;&#039;&#039;, Geschichtsforscher Mecklenburgs, umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wilhelm–Beltz–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt der Weg zur Erinnerung an Wilhelm Beltz, der im Mai 1945 maßgeblich, gemeinsam mit der Dolmetscherin Slata Kriwussjowa (später Kowalewskaja), an der kampflosen Übergabe der Stadt an die Rote Armee beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Beltz (1890-1961)&lt;br /&gt;
:Wilhelm Beltz wurde 1890 in Mainz geboren, 1909 Eintritt in die Armee, aktiver Offizier, 1911 Leutnant in Rostock, Teilnahme am 1.Weltkrieg, nach Ende des Krieges nahm er seinen Abschied als Hauptmann, dann Tätigkeiten in der Industrie und landwirtschaftlichen Organisationen, 1928 Direktor des Arbeitsamtes in Güstrow, 1930 - 1933 Geschäftsführer des &amp;quot;Mecklenburgischen Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes&amp;quot; in Güstrow, erhebliche und andauernde Differenzen mit der NSDAP, dann Handelsvertreter in der Landwirtschaft, im September 1944 mit der Bildung des Volkssturms, als Verwalter der Waffen eingesetzt, nahm am 1. Mai 1945 telefonischen Kontakt zur vom Osten über Lalendorf und Plaaz anrückenden Roten Armee auf und führte am 1./2. Mai 1945 in der Poststelle Plaaz zusammen mit der ukrainischen Dolmetscherin Slata Kriwussjowa erfolgreiche Gerspräche zur kampflosen Übergabe der Stadt, welche dann in den Abendstunden des 2. Mai erfolgte. Für diese mutige Tat wurden beide Ehrenbürger der Stadt Güstrow. Vom 11. Mai bis 10. August 1945 war B. als Landrat des Kreises Güstrow eingesetzt, danach in verschiedenen amtlichen Stellungen in Schwerin und Berlin tätig. Wilhelm Beltz verstarb 1961 im Rheinland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besserstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte zur Ehrung des hiesigen Gymnasialdirektors &#039;&#039;&#039;Prof. Johann Friedrich Besser (1771 –  1864).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Besser war seit 1796 an der Domschule als Lehrer tätig und wurde 1810 deren Direktor. Besondere Verdienste erwarb er sich mit der Erarbeitung und Einführung der Schulordnung, Lehrpläne und der Abiturientenprüfung, aber auch durch seine „Beiträge zur Geschichte der Vorderstadt Güstrow“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
==Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Bever sen. (1860 - 1938)&lt;br /&gt;
:Vorstandsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow, übernahm den Vorsitz nach schwerer Erkrankung seines Vorgängers und wurde im Frühjahr 1914 zum Vorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
:Bever wurde am 23.08.1925 auf dem XXX. Mecklenburgischen Feuerwehrtag zum Landesvorsitzenden gewählt und am 27.11.1926 und am 25.03.1928 jeweils wiedergewählt.&lt;br /&gt;
:Ihm zu Ehren wurde die Zufahrtstraße zum Standort-Nord der FFw anlässlich des Bundesfeuerwehrverbandstages am 07.11.2009 als&lt;br /&gt;
:Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße  durch den Bürgermeister Arne Schuld eingeweiht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Senator-Beyer-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde auf Anregung des Senators Karl Beyer 1935 als Richtweg von der Neuen Straße in nördlicher Richtung zum Friedhof angelegt. &lt;br /&gt;
:Er führt auf den südöstlichen Eingang des Friedhofs (Sankt Jürgens-Weg).&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Senator Karl Beyer lebte von 1838 bis 1903&#039;&#039;&#039; in unserer Stadt. Er war Mitglied  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinrich–Borwin–Straße, Borwin-Brunnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße und wurde 1922 angelegt. Benannt nach dem Fürsten der Wenden &#039;&#039;&#039;Heinrich Borwin II.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heinrich Borwin II. gründete die Stadt Güstrow um 1219 bis 1226 und verlieh ihr das Schweriner Stadtrecht. 1226 stiftete er schon auf dem Sterbebett liegend, den Dom als Kollegiatskirche.1228 erfolgte die Bestätigung des Schwerinschen Stadtrechts durch die Söhne Heinrich Borwin II, deshalb gilt dieses Jahr als erster Urkundenbeleg für die Civitas (= Bürgerschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Philipp–Brandin–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Diese Straße hieß bis 1953 Kleine Schlossstraße und entstand etwa 1607. 1953 erhielt sie den heutigen Namen zu Ehren des niederländischen Baumeisters und Bildhauers &#039;&#039;&#039;Philipp Brandin (1535-1594).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==John-Brinckman-Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:zweigt von der Schweriner Str. in Richtung Süden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:John Brinckman wurde 2014 Ehrenbürger der Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John Brinckman (3.7.1814 – 20.9. 1870)&#039;&#039;&#039; war niederdeutscher (plattdeutscher) Dichter und seit 1849 Lehrer in Güstrow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;John-Brinckman-Gymnasium&lt;br /&gt;
:hieß vor 1934 Realgymnasium und Realschule der Stadt Güstrow, vor 1937 Staatl. Reformrealgymnasium &amp;quot;John Brinckman&amp;quot;, vor 1941 John-Brinckman-Schule - Oberschule für Jungen, vor 1945 Vereinigte John-Brinckman-Schule und Domschule, vor 1967 John-Brinckman-Oberschule und vor 1992 EOS &amp;quot;John Brinckman&amp;quot; auch bekannt als John-Brinckman-Schule.&lt;br /&gt;
:06.02.1990 Gründung der John Brinckman Gesellschaft e. V. in Hamburg.&lt;br /&gt;
:Am 28.05.200 Verlegung des Sitzes nach Güstrow. Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Güstrow.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John-Brinckman-Brunnen&#039;&#039;&#039; (Voss un Swinegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgermeister–Dahse–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt den Namen nach Otto F. W. Dahse, der von 1870 bis 1919 ein verdienstvoller Bürgermeister der Stadt war und am 09.05.1919 zum Ehrenbürger ernannt wurde. Die Grabstätte auf dem Güstrower Friedhof ist zum Ehrengrab bestimmt worden und ist somit ein Denkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Otto Friedrich Wilhelm Dahse (1839-1921)&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Dahse ist Ehrenbürger der Stadt Güstrow. &lt;br /&gt;
:Ernennung 09.05.1919, anlässlich seines Ausscheiden aus dem Rate der Stadt Güstrow nach 53-jähriger Wirksamkeit. Seit 09.05.1866 Senator, 04.07.1870 Bürgermeister, 19.03.1892 Geheimer Hofrat, 15.01.1919 im Ruhestand. Auf dem Güstrower Friedhof befindet sich das Ehrengrab von Bürgermeister Dahse&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Demmlerstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1934 mit den geteilten Namen Danziger Str. und Saarstr. angelegt und 1956 nach dem Baumeister des Güstrower Theaters, &#039;&#039;&#039;Georg Adolf Demmler (22.12.1800 – 2.01.1886)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dettmannsdorf, Güstrower Stadtteil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:benannt nach dem Güstrower Unternehmer Fritz Dettmann, Fritz Heinrich Theodor Ludwig Dettmann (1880-1965) um seine Verdienste um den Bau der ersten Arbeitersiedlung Mecklenburgs zu würdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Engels–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt die in der Südstadt gelegene Straße nach dem Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Friedrich Engels (1820 –1895)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Friedrich Engels wurde am 28. November 1820 in Barmen, Preußen in einer wohlhabenden Familie geboren. &lt;br /&gt;
:Friedrich Engels und Karl Marx, mit dem ihm eine lebenslange Freundschaft verband, waren die bekanntesten deutschen Sozialphilosophen. Ihre bekannteste gemeinsame Arbeit  war das Kommunistische Manifest. Friedrich Engels starb am 5. August 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Goetheplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1864 wurde der Platz zu Ehren der Großherzogin Anna (1843 – 1865) „Annenplatz“ benannt. &lt;br /&gt;
:1949 erfolgte die Umbenennung in „Goetheplatz“ - &#039;&#039;&#039;Johann Wolfgang von Goethe (1849-1832)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gorkiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung um 1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Maxim Gorki (1868 – 1936).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Walter–Griesbach–Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Platz liegt im Nordwesten der Stadt. Walter Griesbach (1902-1943) war ein Antifaschist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hagemeisterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach den Bürgermeistern Gerhard Hagemeister (Bürgermeister von 1615 bis 1630) und Lucas Hagemeister (Bürgermeister von 1641 bis 1664)&lt;br /&gt;
:Ihnen zu Ehren wurde die Verbindungsstraße zwischen Ulrichstraße und Elisabethstraße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hansenstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung erfolgte 1861 nach Senator Dr. Heinrich G. Hansen (1736 –1819).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FF &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot; Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Freiwillige Feuerwehr Güstrow gab sich am 06.10.1986 den Namen &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Das  Wilhelm Höcker Hockey Turnier wird zum Gedenken an den Güstrower Bürger und 1. Mecklenburgischen Ministerpräsidenten nach dem 2. Weltkrieg veranstaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elisabethstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde bereits 1890 unter diesen Namen geplant aber erst ab den 1930iger Jahren bebaut. Benannt nach der Herzogin Elisabeth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Herzogin Elisabeth (14.10.1524 - 15.10.1586) Tochter des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen, Witwe des Herzogs Magnus III. von Mecklenburg (1524 - 1550) heiratete am 6.2.1556 Herzog Ulrich III. zu Mecklenburg - Güstrow. Mit ihrem segensreichem Wirken nahm sie Einfluss auf den Bau gepflasterter Straßen, auf die Bewaldung öder Landstriche wie z.B. die Heidberge (1573), Umbau des Klosters Rühn zu einem evangelischen Frauenstift mit der ersten Mädchenschule Mecklenburgs und finanzierte aus eigener Schatulle die umfassende Renovierung des Doms mit überdachtem Hochgang zum Schloß (1565 - 1568 ). Ihr Grab befindet sich im Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gustav–Adolf–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Gustav–Adolf–Straße geht von der Goldberger Straße stadtauswärts, als erste Straße rechts abzweigend und zur Wallensteinstraße führend, wurde sie 1929 angelegt. Benannt wurde die Straße nach dem letzten Herzog des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow, er bemühte sich, die zerrüttete Wirtschaft des Landes nach dem Dreißigjährigen Krieg zu beleben, gab französischen Bürgern (Hugenotten) Asyl, ließ das Torhaus mit Brücke zum Schloss erbauen und die Schöninsel umgestalten. Mit seinem Tode erlosch die Herrscherhaus Mecklenburg-Güstrow.&lt;br /&gt;
:;Herzog Gustav Adolf (26.2.1633 - 26.10.1695)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach &#039;&#039;&#039;Turnvater Friedrich Ludwig Jahn&#039;&#039;&#039; benannter Güstrower Sportplatz am Ende Speicherstraße (Nordwesten der Stadt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Uwe-Johnson-Bibliothek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;:Uwe Johnson (1934-1984)&#039;&#039;&#039; wurde in Cammin/Pommern geboren und verstarb in Sheernes on Seas.  &lt;br /&gt;
:Lebte zunächst in Anklam, ab 1946 in Güstrow, hat hier auch an der damaligen John-Brinckman-Oberschule das Abitur abgelegt. Studierte Germanistik in Rostock und Leipzig Die Güstrower Bibliothek führt seinen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Professor-Lorenz-Karsten-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Bebauung erfolgte ab März 1998, benannt nach &#039;&#039;&#039;Prof. Lorenz Karsten (1751 – 1829)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kerstingstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie verbindet die Domstraße mit dem Domplatz und wurde 1579 als Kleine Schulstraße erwähnt. Diesen Namen trug sie bis 1933, dann wurde sie, nach dem in Güstrow geborenen &#039;&#039;&#039;Maler Georg Friedrich Kersting (1785–1847)&#039;&#039;&#039;, in Kerstingstraße umbenannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Georg-Friedrich-Kersting-Schule (Heiliggeisthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kösterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Besitzer &#039;&#039;&#039;Johann Christian Köster&#039;&#039;&#039;, der hier einst gelegenen Kösterwiese benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krückmannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Namensgebung der Straße nach dem Stifter, Gründer der Gewerbeschule und Domschullehrer, &#039;&#039;&#039;Johann Hellmuth Krückmann (1793 – 1861)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Der Güstrower Lehrer gründete 1860 die Krückmannstiftung (Arbeiterwohnungen für kinderreiche Familien mit kleinem Garten). Die Straße wurde 1860 angelegt und 1864 ihm zu Ehren zur Krückmannstraße benannt. Der Stifter starb 1861.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klevenowstraße, Klevenow (auch Clevenow)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach der alten &#039;&#039;&#039;Güstrower Familie&#039;&#039;&#039;, die seit 1418 mehrfach Bürgermeister, Sekretäre, Ratsherren stellte.  &lt;br /&gt;
:Clevenow; Nicolaus, 1418 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Clevenow, Christoph, 1520 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Lorentz, von 1604 bis 1640, davon von 1630 bis 1640 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Sigismund, von 1641 bis 1661 im Dienste der Stadt tätig&lt;br /&gt;
:Clevenow, Lorenz, von 1669 bis 1700, davon von 1692 bis 1700 als Bürgermeiste im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Heinrich Christian  von 1757 bis 1789 im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Diese Übersicht konnte nach Aufzeichnungen des Archivs der Stadt Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; erstellt werden, die auf Auswertung von Aufstellungen der städtischen Ämter von 1587-1728 u. 1729 -1800, den Erläuterungen zum Schoßbuch von 1503-1559 u. Adressbüchern von Herr Wilhelm Mastaler zusammengestellt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl-Liebknecht-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Reichstagsabgeordneten der KPD, &#039;&#039;&#039;Karl Liebknecht (1871 – 1917)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebnitzstraße und Liebnitzbrücke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Bezeichnung der heutigen „Liebnitzstraße“ und „Liebnitzbrücke“ &lt;br /&gt;
:geht auf den Flurnamen der Nebelniederung „Liepnitz“ zurück, deren Wortursprung im Slawischen zu finden ist (von Lipa = Linde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand historischer Belege lässt sich die Flurbezeichnung bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen:&lt;br /&gt;
:1445 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1448 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1549 – up der Lippenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1611 – bey der Liepenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(Quelle: Wilhelm Mastaler, „Alte und neue Straßennamen der Stadt Güstrow“, 2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Niklotstraße, Niklotstadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die 1927 angelegte Niklotstraße, die bei ihrem Ausbau, um etwa 1935, den Namen „General–Litzmann–Straße“ erhielt, wurde 1945 nach dem slawischen – werleschen  Stammesfürsten Niklot &#039;&#039;&#039;Fürst Niklot (1090-1160)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Niklotstadion&lt;br /&gt;
:In einem kleinen Waldstück an der Stadtgrenze nördlich der Glasewitzer Chaussee befinden sich die roten Backsteingebäude der Sportschule des Landessportbundes M-V.&lt;br /&gt;
:Das Stadion und ein Gasthaus wurden von dem Arbeitersportkartell Güstrow e. V. errichtet.&lt;br /&gt;
:Am 10.10.1934 erfolgt die Zwangsversteigerung des 1933 enteignete „Stadions des Arbeitersportkartells Güstrow e.V.“. Die Güstrower Feuerwehr erwarb das Sporthaus zum Preis von 20.000 RM. Nach Um- und Ausbau des Hauses zur Mecklenburgischen Landesfeuerwehrschule erfolgt die offizielle Eröffnung am 23.10.1938. Nach 1945 Sportschule.&lt;br /&gt;
:Nach der Wende Sportschule des Landessportbundes M-V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gerd-Oemcke-Haus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Güstrow der Stadtteil Dettmannsdorf. Dort, am Suckower Graben 51, wurde 1937 das Gerd-Oemcke-Haus als Gemeindehaus gebaut. Auch für die Bewohner des um 1970 bis 2000 entstandenen Neubaugebietes Distelberg ist das Gerd-Oemcke-Haus Anlaufstelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Franz-Parr-Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahr 1557 brannte der Südflügel der Güstrower Burg ab und bot so Herzog Ulrich die Gelegenheit, die alte Burg prächtig dem Rang ihres Besitzers entsprechend auszubauen. Für den Güstrower Neubau wurde der italienischstämmige &#039;&#039;&#039;Architekt Franz Parr (gest. 1580)&#039;&#039;&#039; aus Schlesien verpflichtet, der dort an dem von seiner Familie geleiteten Ausbau des Renaissanceschlosses in Brieg gearbeitet hatte. Ab 1558 entstand der Eingangsflügel auf der Westseite und die westliche Hälfte des zum Garten ausgerichteten Südflügels, und um 1565 war der Rohbau vollendet. Damals gab Franz Parr die Bauleitung ab und trat in die Dienste des schwedischen Königs; sein Bruder, der Bildhauer und Stuckateur Christoph Parr arbeitete aber noch bis 1570 in Güstrow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Schloss wurde von den Baumeistern Philipp Brandin und Franz Parr 1558 bis 1586 erbaut. Die Benennung des Platzes vor dem Schloss erfolgte um 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Pogge-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße im OT Bauhof wurde nach dem Reformer der Landwirtschaft &#039;&#039;&#039;Friedrich Pogge (1791-1843)&#039;&#039;&#039; benannt und 1996 angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puschkinweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße in der Südstadt ist nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799 –1837)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fritz–Reuter–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1910 angelegt und nach &#039;&#039;&#039;Fritz Reuter (1810 –1874)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Fritz-Reuter-Schule&lt;br /&gt;
:Die Grundschule ist eine der größten Güstrower Schulen und führt den Namen des &#039;&#039;&#039;niederdeutschen Schriftstellers&#039;&#039;&#039; seit 1991. Die Schule befindet sich in der Wendenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl Heinz Robrahn== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20.08.1913 in Warnemünde geboren, besuchte er später bis 1930 das Gymnasium in Güstrow. Er absolvierte danach eine Lehre als Bankkaufmann und arbeitete in diesem Beruf bis 1947. Danach war er Buchhalter und Betriebsleiter. &lt;br /&gt;
:Ab 1957 war er freier  Schriftsteller. Die Gedichtbände &amp;quot;Herz in Gott&amp;quot; und &amp;quot;Gesang des Lebens &amp;quot; sind Werke von ihm. (Text in Anlehnung an eine Veröffentlichung in der SVZ vom 09.12.2013) (1913 - 1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schliemannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt 1945 den Namen des mecklenburgischen Altertumsforschers &#039;&#039;&#039;Heinrich Schliemann (1822 – 1890)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schondorfstraße==&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1910 angelegt und nach dem Güstrower Musikdirektor &#039;&#039;&#039;Johannes Schondorf (1833 – 1912)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Johannes Schondorf: Organist, Dirigent, Chormeister, Komponist und Musikdirektor.&lt;br /&gt;
:In der Kleinstadt Röbel wurde Schondorf 1833 geboren. Als er nach seiner Konfirmation die Schule verließ war er, wie er selbst später sagte, als Geiger und Flötist orchesterfähig. Er ging dann nach Rostock, um beim Organisten von St. Marien Sponholtz, das Orgelspielen zu erlernen. 1850 war er Schüler von Theodor Kullach (Musikpädagoge) in Berlin und besuchte dort das neu gegründete Konservatorium der Musik. Mit 22 Jahren wurde Schondorf 1855 Organist an beiden Kirchen in Neubrandenburg und stand bald im Mittelpunkt des Musiklebens als Organist, :Klavierlehrer, Dirigent des Gesangvereins und als Kapellmeister. In Güstrow fand er ein breites Betätigungsfeld vor.&lt;br /&gt;
:Seit 1867 war er Dirigent des ältesten Gesangsvereins Mecklenburgs (1819 gegründet) und hat ihn 40 Jahre geleitet. Zu Beginn des 20. Jh. fasste Schondorf die großen Güstrower Gesangsvereine zusammen und wurde Chormeister des Sängerbundes. Zu seinen Schülern gehören Gustav Havemann und Karl Adolf Martienssen. 1890 wurde Schondorf zum großherzoglichen Musikdirektor ernannt. Seinen größten Triumph feierte er beim 11. Mecklenburger Musikfest 1891, zu dem ein großer Teil seiner Lieder gesungen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Schult–Weg==&lt;br /&gt;
:Nennung nach dem Freund Barlachs und Zeichenlehrer „Lütten Schult“ am Gymnasium. &#039;&#039;&#039;Friedrich Schult (1889-1978)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:1997 wurde er durch die Stadtvertretung mit der Namensgebung geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Willi–Schröder–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benannt nach einem mecklenburgischen Kommunisten &#039;&#039;&#039;Willi Schröder (1897-1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werner-Seelenbinder-Straße==&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
:Benannt wurde die Straße 1977 nach &#039;&#039;&#039;Werner Seelenbinder (1904–1944)&#039;&#039;&#039;, Arbeitersportler, Ringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seidelstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1934 -1935 als „Jehann–Marieken–Straße“ erbaut und 1945 in Seidelstraße umbenannt. Namensgeber war der Ingenieur und Schriftsteller &#039;&#039;&#039;Heinrich Seidel (1842 – 1906)&#039;&#039;&#039;, der von 1866 bis 1868 in der Kählerschen Maschinenfabrik in Güstrow tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==St. Jürgens–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg am 1833 angelegten Friedhof geht vorbei zur Schwaaner Straße und ist seit dieser Zeit auch so benannt. In der Nähe befand sich das &#039;&#039;&#039;St. Jürgen Hospital&#039;&#039;&#039;, am 23. März 1313 urkundlich erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
:Im Niederdeutschen bedeutet Sankt Georg = Sankt Jürgen. Der Heilige Georg kämpfte gegen Drachen. &lt;br /&gt;
:Die älteste Glocke der Pfarrkirche (gegossen 1425) zeigt den Kampf des Heiligen Georg mit dem Drachen. Diese Glocke könnte schon im Sankt Jürgen Hospital gedient haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spaldingsplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gedenken an Mitglieder der Familie Spalding die im Dienst der Stadt standen. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Spalding, Thomas von 1735 bis 1767&#039;&#039;&#039;, davon von 1749 bis 1767 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Spalding, Dr. Joachim Heinrich von 1745 bis 1800, davon 1751 bis 1800 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.   &lt;br /&gt;
:Hier hat früher der große Ackerhof der Ratsherrenfamilie Spalding gelegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ernst-Thälmann-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße erhielt zunächst den Namen Friedrich–Franz–Straße, nach Großherzog F.- F. II (1823 – 1883). &lt;br /&gt;
:1946 erfolgte die Umbenennung nach den Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Ernst Thälmann (1886 – 1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thünenweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde 1996 nach &#039;&#039;&#039;Johann Heinrich von Thünen (1783 – 1850)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tolstoiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Lew N. Tolstoi  (1828 –1910)&#039;&#039;&#039; benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Trendelenburg–Allee==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Zufahrt zum neuen Krankenhaus und wurde 1997 erbaut. Benannt nach dem Chirurgen &#039;&#039;&#039;Friedrich Trendelenburg (1844 – 1924)&#039;&#039;&#039;, Professor u.a. in Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trotschestraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach &#039;&#039;&#039;Carl Heinrich Christoph Trotsche (1769 –1836)&#039;&#039;&#039;, der 1792 der jüngste Senator war, 1814 zweiter Bürgermeister und 1823 erster Bürgermeister der Stadt. :Trotsche erhielt 1821 den Titel „Geheimer Hofrat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ulrichplatz und Ulrichstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ulrichplatz (angelegt 1891) - Benennung erfolgte zu Ehren des Güstrower Herzogs Ulrich von Mecklenburg. &#039;&#039;&#039;Herzog Ulrich III. (1527-1603)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Herzog Ulrich ließ das Renaissance-Schloss Güstrow erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Voßstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Früher Horst–Wessel–Straße, 1945 erfolgte die Umbenennung in Voßstraße nach dem Eigentümer des Baugeländes und dort ansässigen Gärtnereibesitzers &#039;&#039;&#039;Karl August Voß (1852 – 1937)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wallensteinstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung nach dem böhmischen Feldherrn Wallenstein, der von (1629-1632) kurze Zeit in Güstrow als Herzog von Mecklenburg herrschte.&lt;br /&gt;
:Seit 2014 wird in Güstrow ein &amp;quot;Wallenstein Hoffest&amp;quot; auf dem Franz-Parr-Platz vor dem Güstrower Renaissance-Schloss gefeiert.  Güstrow gibt es ein &amp;quot;Schloss-Hotel Wallenstein&amp;quot;. gegenüber des Schlosses (ehemaliges Krankenhaus)&lt;br /&gt;
:;Herzog Albrecht Wenzel Eusebius Wallenstein (1583 - 1634)&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wossidlostraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1935/36 angelegt und bebaut, trug sie bis 1945 den Namen „Kiek na Vör“. &lt;br /&gt;
:1945 wurde sie nach &#039;&#039;&#039;Richard Wossidlo (26.01.1859 – 04.05.1939)&#039;&#039;&#039;, dem großen mecklenburgischen Volkskundler benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Richard-Wossidlo-Schule in der Hafenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Clara-Zetkin-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße ist auf der Höhe des Landesamtes für Umwelt Natur und Geologie von der Goldberger Straße in südlicher Richtung verlaufende Straße.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Clara Zetkin (1857 – 1933)&#039;&#039;&#039; war Sozialistin und Frauenrechtlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen Zeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Bärbel Blaschke, Stadtmuseum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Straßen Gü.jpg|Stadtkern&lt;br /&gt;
Datei:02 Straßen Gü.jpg|Stadtzentrum&lt;br /&gt;
Datei:03 Straßen Gü.jpg|Gleviner Str&lt;br /&gt;
Datei:04 Straßen Gü.jpg|Grüner Winkel&lt;br /&gt;
Datei:05 Straßen Gü.jpg|Altstadt Mühlenstr&lt;br /&gt;
Datei:07 Straßen Gü.jpg|Geschichte Schweriner Viertel&lt;br /&gt;
Datei:09 Straßen Gü.jpg|Komponisten Dichter Sonnenplatz&lt;br /&gt;
Datei:11 Straßen Gü.jpg|Bäume Wasserweg&lt;br /&gt;
Datei:12 Straßen Gü.jpg|Schliemann Walkmühle&lt;br /&gt;
Datei:15 Straßen Gü.jpg|Speicherstraße Norden Güstrows&lt;br /&gt;
Datei:17 Straßen Gü.jpg|Schweinsbrink Befreiung&lt;br /&gt;
Datei:19 Straßen Gü.jpg|Slawen Tiere&lt;br /&gt;
Datei:21 Straßen Güstrow.jpg|Torhäuser Bleichen&lt;br /&gt;
Datei:23 Straßen Güstrow.jpg|Bachstr Falkenflucht&lt;br /&gt;
Datei:25 Straßen Güstrow.jpg|Alte Mühle Stadtfeldmark&lt;br /&gt;
Datei:27 Straßen Gü.jpg|Burgen Övelgönne&lt;br /&gt;
Datei:29 Straßen Gü.jpg|Schabernack Schöninsel&lt;br /&gt;
Datei:31 Straßen Gü.jpg|Parumer See Gleviner Vorstadt&lt;br /&gt;
Datei:34 Straßen Gü.jpg|Herzog Wallenstein&lt;br /&gt;
Datei:35 Straßen Gü.jpg|Feldweg Goldberger Str&lt;br /&gt;
Datei:37 Straßen Gü.jpg|1958 Südstadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147480</id>
		<title>Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147480"/>
		<updated>2026-04-30T20:06:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Namensgeber von Straßen, Plätzen, anderen Stätten und Gemeinschaften in [[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle beschäftigen wir uns mit Personen, deren Namen die Güstrower Stadtverwaltung oder Gemeinschaften der Stadt für die Benennung von Straßen, Plätzen, städtischen Einrichtungen und Ereignissen auswählten. Die Personennamen zahlreicher Straßen wurden durch zeitgeschichtliche Umbrüche mehrfach geändert oder gingen durch bauliche Maßnahmen verloren. Unsere Ausführungen beziehen sich auf die im Jahre 2013 geltenden Benennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Namen von Straßen und deren Ansichten können Sie auf der folgenden WEB-Seite finden Straßen &amp;amp; Plätze  [https://guestrow-history.de/index.php/strassen-und-plaetze güstrow-history]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Ortsbeschreibungen und Datumsangaben übernahmen wir mit Zustimmung des Verfassers Jochen Peters, aus dessen unveröffentlichten stadtgeschichtlichen Aufzeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Jochen Peters ist seit langem in seiner Freizeit u. a. mit der Erforschung von Flurnahmen in und um Güstrow beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben durch die Einrichtung von Linkverbindungen zwischen den Personennamen und dem Internet umfangreiche biographische Übersichten sofort nutzbar gemacht.  &lt;br /&gt;
Besuchern dieser Seite empfehlen wir auch das &amp;quot;Güstrower Lexikon&amp;quot; von Reinhard Thon, veröffentlicht im Verlag Reinhard Thon. Schwerin, IBN 3-937515-17-8 zum Nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alban-Straße==&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|250px|Innenstadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
:Sie zweigt als erste Straße rechts vom Heideweg ab und verbindet diesen mit der Dr.– Külz – Straße. Die Benennung erfolgte 1957 zur Ehrung des mecklenburgischen Maschinenbauers Dr. Ernst Alban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Dr. Ernst Alban (1791-1856)&lt;br /&gt;
:Dr. E. Alban wurde am 7.2.1791 in Neubrandenburg geboren und starb am 13.6.1856 in Plau.&lt;br /&gt;
:Er war von 1838 bis 1840 Mitinhaber der Güstrower „Eisengießerei und Maschinenbauanstalt“. &lt;br /&gt;
:1839 konstruierte und baute er für die Plauer Tuchfabrik ein 30 PS Hochdruckdampfmaschine. Ausführlich im Mecklenburg  - Magazin 1991, Nr. 3, Seite 7 – 10. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Ernst Barlach (1870-1938)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Beabsichtigung des damaligen Güstrower Bürgermeisters, Dr. Heydemann, den Birkenweg zum Inselsee zu Ehren Barlachs in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umzubenennen, bat Barlach freundlich zu unterlasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barlach lehnte auch die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Rostock ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barlach ließ am 30.07.1931 dem Bürgermeister, Dr. Heynemann, eine Bronze-Skulptur seines &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; für die freundliche Aufnahme in Güstrow, durch Bernhard A. Böhmer überreichen. Diese Bronzeskulptur hatte Barlach siebenfach bei der Berliner Gießerei Noack anfertigen lassen.&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Dorfgeiger&amp;quot; wurde durch die Stadtverwaltung unter Dr. Heynemann im Rathaus im Foyer aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einzug des NS-Bürgermeisters Lemm in das Rathaus wurde ein Güstrower Rechtsanwalt &lt;br /&gt;
(R.B.) mit dem Verkauf der Skulptur des &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; beauftragt. Für 350 RM wurde das &#039;&#039;&#039;Scheusal&#039;&#039;&#039; (so bezeichnete der Nazi-Bürgermeister Lemm die Barlach-Bronze) in Güstrow an &lt;br /&gt;
(M.K.)verkauft. Der Betrag sollte dem Konto &amp;quot;Ahnenhalle&amp;quot; (Gertrudenkapelle) zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barlachs Beisetzung erfolgte 1938 in Ratzeburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Birkenweg zum Güstrower Inselsee wurde nach 1945 in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umbenannt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Marga Böhmer wurde nach ihrem Ableben ebenfalls in Ratzeburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow änderte im Jahre 2006 die Hauptsatzung der Stadt.&lt;br /&gt;
 Im Absatz 1 ist formuliert: Die Stadt führt die Bezeichnung &amp;quot;Barlachstadt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2010 wurde Ernst Barlach zum Güstrower Ehrenbürger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Güstrow befinden sich:&lt;br /&gt;
:die &#039;&#039;&#039;Ernst-Barlach-Stiftung&#039;&#039;&#039;  mit Einrichtungen im Heidberg und in der Gertrudenkapelle.&lt;br /&gt;
:Barlach schuf die meisten seiner Werke in seinen Güstrower Ateliers. &lt;br /&gt;
Seinem Wunsch entsprechend bemühte sich seine Lebensgefährtin Marga Böhmer intensiv und erfolgreich um die Nutzung des sakralen Raumes der Güstrower Gertrudenkapelle als Aufstellungsort für einige seiner Plastiken. Marga Böhmer bewohnte diese Gebäude bis zu ihrem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst-Barlach-Theater&lt;br /&gt;
:Am 01.09.1957 wurde das Güstrower Theater nach einer mehrjährigen Renovierung als Ernst-Barlach-Theater wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==August–Bebel–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;August Bebel (1840 - 1913)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1981 erbaut und nach A. Bebel ( 1840 – 1913 ), Mitgründer und einer der Führer der Sozialdemokratie, benannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hans-Beimler-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Hans Beimler (1895-1936)&lt;br /&gt;
:Die Straße ist in der Güstrower Südstadt. Als Sohn eines Landarbeiters besuchte Beimler die Volksschule in in der Oberpfalz wo er auch aufwuchs. Später erlernte er das Handwerk eines Schlossers und wurde 1913 Mitglied im Metallarbeiterverband (DMV). Im I. WK war er von 1914 bis 1918 Marinesoldat und gehörte 1918 einem Arbeiter - und Soldatenrat an. 1919 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der KPD. Beimler wurde wegen seiner politischen Tätigkeit mehrmals gemaßregelt und gerichtlich verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Robert-Beltz-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem „Hypothekenberg“ als „Hüsung“ angelegt, wurde sie 1945 nach &#039;&#039;&#039;Robert Beltz (1854 – 1942)&#039;&#039;&#039;, Geschichtsforscher Mecklenburgs, umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wilhelm–Beltz–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt der Weg zur Erinnerung an Wilhelm Beltz, der im Mai 1945 maßgeblich, gemeinsam mit der Dolmetscherin Slata Kriwussjowa (später Kowalewskaja), an der kampflosen Übergabe der Stadt an die Rote Armee beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Beltz (1890-1961)&lt;br /&gt;
:Wilhelm Beltz wurde 1890 in Mainz geboren, 1909 Eintritt in die Armee, aktiver Offizier, 1911 Leutnant in Rostock, Teilnahme am 1.Weltkrieg, nach Ende des Krieges nahm er seinen Abschied als Hauptmann, dann Tätigkeiten in der Industrie und landwirtschaftlichen Organisationen, 1928 Direktor des Arbeitsamtes in Güstrow, 1930 - 1933 Geschäftsführer des &amp;quot;Mecklenburgischen Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes&amp;quot; in Güstrow, erhebliche und andauernde Differenzen mit der NSDAP, dann Handelsvertreter in der Landwirtschaft, im September 1944 mit der Bildung des Volkssturms, als Verwalter der Waffen eingesetzt, nahm am 1. Mai 1945 telefonischen Kontakt zur vom Osten über Lalendorf und Plaaz anrückenden Roten Armee auf und führte am 1./2. Mai 1945 in der Poststelle Plaaz zusammen mit der ukrainischen Dolmetscherin Slata Kriwussjowa erfolgreiche Gerspräche zur kampflosen Übergabe der Stadt, welche dann in den Abendstunden des 2. Mai erfolgte. Für diese mutige Tat wurden beide Ehrenbürger der Stadt Güstrow. Vom 11. Mai bis 10. August 1945 war B. als Landrat des Kreises Güstrow eingesetzt, danach in verschiedenen amtlichen Stellungen in Schwerin und Berlin tätig. Wilhelm Beltz verstarb 1961 im Rheinland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besserstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte zur Ehrung des hiesigen Gymnasialdirektors &#039;&#039;&#039;Prof. Johann Friedrich Besser (1771 –  1864).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Besser war seit 1796 an der Domschule als Lehrer tätig und wurde 1810 deren Direktor. Besondere Verdienste erwarb er sich mit der Erarbeitung und Einführung der Schulordnung, Lehrpläne und der Abiturientenprüfung, aber auch durch seine „Beiträge zur Geschichte der Vorderstadt Güstrow“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
==Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Bever sen. (1860 - 1938)&lt;br /&gt;
:Vorstandsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow, übernahm den Vorsitz nach schwerer Erkrankung seines Vorgängers und wurde im Frühjahr 1914 zum Vorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
:Bever wurde am 23.08.1925 auf dem XXX. Mecklenburgischen Feuerwehrtag zum Landesvorsitzenden gewählt und am 27.11.1926 und am 25.03.1928 jeweils wiedergewählt.&lt;br /&gt;
:Ihm zu Ehren wurde die Zufahrtstraße zum Standort-Nord der FFw anlässlich des Bundesfeuerwehrverbandstages am 07.11.2009 als&lt;br /&gt;
:Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße  durch den Bürgermeister Arne Schuld eingeweiht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Senator-Beyer-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde auf Anregung des Senators Karl Beyer 1935 als Richtweg von der Neuen Straße in nördlicher Richtung zum Friedhof angelegt. &lt;br /&gt;
:Er führt auf den südöstlichen Eingang des Friedhofs (Sankt Jürgens-Weg).&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Senator Karl Beyer lebte von 1838 bis 1903&#039;&#039;&#039; in unserer Stadt. Er war Mitglied  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinrich–Borwin–Straße, Borwin-Brunnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße und wurde 1922 angelegt. Benannt nach dem Fürsten der Wenden &#039;&#039;&#039;Heinrich Borwin II.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heinrich Borwin II. gründete die Stadt Güstrow um 1219 bis 1226 und verlieh ihr das Schweriner Stadtrecht. 1226 stiftete er schon auf dem Sterbebett liegend, den Dom als Kollegiatskirche.1228 erfolgte die Bestätigung des Schwerinschen Stadtrechts durch die Söhne Heinrich Borwin II, deshalb gilt dieses Jahr als erster Urkundenbeleg für die Civitas (= Bürgerschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Philipp–Brandin–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Diese Straße hieß bis 1953 Kleine Schlossstraße und entstand etwa 1607. 1953 erhielt sie den heutigen Namen zu Ehren des niederländischen Baumeisters und Bildhauers &#039;&#039;&#039;Philipp Brandin (1535-1594).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==John-Brinckman-Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:zweigt von der Schweriner Str. in Richtung Süden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:John Brinckman wurde 2014 Ehrenbürger der Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John Brinckman (3.7.1814 – 20.9. 1870)&#039;&#039;&#039; war niederdeutscher (plattdeutscher) Dichter und seit 1849 Lehrer in Güstrow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;John-Brinckman-Gymnasium&lt;br /&gt;
:hieß vor 1934 Realgymnasium und Realschule der Stadt Güstrow, vor 1937 Staatl. Reformrealgymnasium &amp;quot;John Brinckman&amp;quot;, vor 1941 John-Brinckman-Schule - Oberschule für Jungen, vor 1945 Vereinigte John-Brinckman-Schule und Domschule, vor 1967 John-Brinckman-Oberschule und vor 1992 EOS &amp;quot;John Brinckman&amp;quot; auch bekannt als John-Brinckman-Schule.&lt;br /&gt;
:06.02.1990 Gründung der John Brinckman Gesellschaft e. V. in Hamburg.&lt;br /&gt;
:Am 28.05.200 Verlegung des Sitzes nach Güstrow. Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Güstrow.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John-Brinckman-Brunnen&#039;&#039;&#039; (Voss un Swinegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgermeister–Dahse–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt den Namen nach Otto F. W. Dahse, der von 1870 bis 1919 ein verdienstvoller Bürgermeister der Stadt war und am 09.05.1919 zum Ehrenbürger ernannt wurde. Die Grabstätte auf dem Güstrower Friedhof ist zum Ehrengrab bestimmt worden und ist somit ein Denkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Otto Friedrich Wilhelm Dahse (1839-1921)&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Dahse ist Ehrenbürger der Stadt Güstrow. &lt;br /&gt;
:Ernennung 09.05.1919, anlässlich seines Ausscheiden aus dem Rate der Stadt Güstrow nach 53-jähriger Wirksamkeit. Seit 09.05.1866 Senator, 04.07.1870 Bürgermeister, 19.03.1892 Geheimer Hofrat, 15.01.1919 im Ruhestand. Auf dem Güstrower Friedhof befindet sich das Ehrengrab von Bürgermeister Dahse&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Demmlerstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1934 mit den geteilten Namen Danziger Str. und Saarstr. angelegt und 1956 nach dem Baumeister des Güstrower Theaters, &#039;&#039;&#039;Georg Adolf Demmler (22.12.1800 – 2.01.1886)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dettmannsdorf, Güstrower Stadtteil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:benannt nach dem Güstrower Unternehmer Fritz Dettmann, Fritz Heinrich Theodor Ludwig Dettmann (1880-1965) um seine Verdienste um den Bau der ersten Arbeitersiedlung Mecklenburgs zu würdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Engels–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt die in der Südstadt gelegene Straße nach dem Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Friedrich Engels (1820 –1895)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Friedrich Engels wurde am 28. November 1820 in Barmen, Preußen in einer wohlhabenden Familie geboren. &lt;br /&gt;
:Friedrich Engels und Karl Marx, mit dem ihm eine lebenslange Freundschaft verband, waren die bekanntesten deutschen Sozialphilosophen. Ihre bekannteste gemeinsame Arbeit  war das Kommunistische Manifest. Friedrich Engels starb am 5. August 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Goetheplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1864 wurde der Platz zu Ehren der Großherzogin Anna (1843 – 1865) „Annenplatz“ benannt. &lt;br /&gt;
:1949 erfolgte die Umbenennung in „Goetheplatz“ - &#039;&#039;&#039;Johann Wolfgang von Goethe (1849-1832)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gorkiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung um 1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Maxim Gorki (1868 – 1936).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Walter–Griesbach–Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Platz liegt im Nordwesten der Stadt. Walter Griesbach (1902-1943) war ein Antifaschist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hagemeisterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach den Bürgermeistern Gerhard Hagemeister (Bürgermeister von 1615 bis 1630) und Lucas Hagemeister (Bürgermeister von 1641 bis 1664)&lt;br /&gt;
:Ihnen zu Ehren wurde die Verbindungsstraße zwischen Ulrichstraße und Elisabethstraße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hansenstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung erfolgte 1861 nach Senator Dr. Heinrich G. Hansen (1736 –1819).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FF &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot; Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Freiwillige Feuerwehr Güstrow gab sich am 06.10.1986 den Namen &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Das  Wilhelm Höcker Hockey Turnier wird zum Gedenken an den Güstrower Bürger und 1. Mecklenburgischen Ministerpräsidenten nach dem 2. Weltkrieg veranstaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elisabethstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde bereits 1890 unter diesen Namen geplant aber erst ab den 1930iger Jahren bebaut. Benannt nach der Herzogin Elisabeth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Herzogin Elisabeth (14.10.1524 - 15.10.1586) Tochter des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen, Witwe des Herzogs Magnus III. von Mecklenburg (1524 - 1550) heiratete am 6.2.1556 Herzog Ulrich III. zu Mecklenburg - Güstrow. Mit ihrem segensreichem Wirken nahm sie Einfluss auf den Bau gepflasterter Straßen, auf die Bewaldung öder Landstriche wie z.B. die Heidberge (1573), Umbau des Klosters Rühn zu einem evangelischen Frauenstift mit der ersten Mädchenschule Mecklenburgs und finanzierte aus eigener Schatulle die umfassende Renovierung des Doms mit überdachtem Hochgang zum Schloß (1565 - 1568 ). Ihr Grab befindet sich im Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gustav–Adolf–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Gustav–Adolf–Straße geht von der Goldberger Straße stadtauswärts, als erste Straße rechts abzweigend und zur Wallensteinstraße führend, wurde sie 1929 angelegt. Benannt wurde die Straße nach dem letzten Herzog des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow, er bemühte sich, die zerrüttete Wirtschaft des Landes nach dem Dreißigjährigen Krieg zu beleben, gab französischen Bürgern (Hugenotten) Asyl, ließ das Torhaus mit Brücke zum Schloss erbauen und die Schöninsel umgestalten. Mit seinem Tode erlosch die Herrscherhaus Mecklenburg-Güstrow.&lt;br /&gt;
:;Herzog Gustav Adolf (26.2.1633 - 26.10.1695)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach &#039;&#039;&#039;Turnvater Friedrich Ludwig Jahn&#039;&#039;&#039; benannter Güstrower Sportplatz am Ende Speicherstraße (Nordwesten der Stadt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Uwe-Johnson-Bibliothek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;:Uwe Johnson (1934-1984)&#039;&#039;&#039; wurde in Cammin/Pommern geboren und verstarb in Sheernes on Seas.  &lt;br /&gt;
:Lebte zunächst in Anklam, ab 1946 in Güstrow, hat hier auch an der damaligen John-Brinckman-Oberschule das Abitur abgelegt. Studierte Germanistik in Rostock und Leipzig Die Güstrower Bibliothek führt seinen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Professor-Lorenz-Karsten-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Bebauung erfolgte ab März 1998, benannt nach &#039;&#039;&#039;Prof. Lorenz Karsten (1751 – 1829)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kerstingstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie verbindet die Domstraße mit dem Domplatz und wurde 1579 als Kleine Schulstraße erwähnt. Diesen Namen trug sie bis 1933, dann wurde sie, nach dem in Güstrow geborenen &#039;&#039;&#039;Maler Georg Friedrich Kersting (1785–1847)&#039;&#039;&#039;, in Kerstingstraße umbenannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Georg-Friedrich-Kersting-Schule (Heiliggeisthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kösterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Besitzer &#039;&#039;&#039;Johann Christian Köster&#039;&#039;&#039;, der hier einst gelegenen Kösterwiese benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krückmannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Namensgebung der Straße nach dem Stifter, Gründer der Gewerbeschule und Domschullehrer, &#039;&#039;&#039;Johann Hellmuth Krückmann (1793 – 1861)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Der Güstrower Lehrer gründete 1860 die Krückmannstiftung (Arbeiterwohnungen für kinderreiche Familien mit kleinem Garten). Die Straße wurde 1860 angelegt und 1864 ihm zu Ehren zur Krückmannstraße benannt. Der Stifter starb 1861.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klevenowstraße, Klevenow (auch Clevenow)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach der alten &#039;&#039;&#039;Güstrower Familie&#039;&#039;&#039;, die seit 1418 mehrfach Bürgermeister, Sekretäre, Ratsherren stellte.  &lt;br /&gt;
:Clevenow; Nicolaus, 1418 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Clevenow, Christoph, 1520 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Lorentz, von 1604 bis 1640, davon von 1630 bis 1640 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Sigismund, von 1641 bis 1661 im Dienste der Stadt tätig&lt;br /&gt;
:Clevenow, Lorenz, von 1669 bis 1700, davon von 1692 bis 1700 als Bürgermeiste im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Heinrich Christian  von 1757 bis 1789 im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Diese Übersicht konnte nach Aufzeichnungen des Archivs der Stadt Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; erstellt werden, die auf Auswertung von Aufstellungen der städtischen Ämter von 1587-1728 u. 1729 -1800, den Erläuterungen zum Schoßbuch von 1503-1559 u. Adressbüchern von Herr Wilhelm Mastaler zusammengestellt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl-Liebknecht-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Reichstagsabgeordneten der KPD, &#039;&#039;&#039;Karl Liebknecht (1871 – 1917)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebnitzstraße und Liebnitzbrücke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Bezeichnung der heutigen „Liebnitzstraße“ und „Liebnitzbrücke“ &lt;br /&gt;
:geht auf den Flurnamen der Nebelniederung „Liepnitz“ zurück, deren Wortursprung im Slawischen zu finden ist (von Lipa = Linde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand historischer Belege lässt sich die Flurbezeichnung bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen:&lt;br /&gt;
:1445 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1448 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1549 – up der Lippenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1611 – bey der Liepenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(Quelle: Wilhelm Mastaler, „Alte und neue Straßennamen der Stadt Güstrow“, 2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Niklotstraße, Niklotstadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die 1927 angelegte Niklotstraße, die bei ihrem Ausbau, um etwa 1935, den Namen „General–Litzmann–Straße“ erhielt, wurde 1945 nach dem slawischen – werleschen  Stammesfürsten Niklot &#039;&#039;&#039;Fürst Niklot (1090-1160)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Niklotstadion&lt;br /&gt;
:In einem kleinen Waldstück an der Stadtgrenze nördlich der Glasewitzer Chaussee befinden sich die roten Backsteingebäude der Sportschule des Landessportbundes M-V.&lt;br /&gt;
:Das Stadion und ein Gasthaus wurden von dem Arbeitersportkartell Güstrow e. V. errichtet.&lt;br /&gt;
:Am 10.10.1934 erfolgt die Zwangsversteigerung des 1933 enteignete „Stadions des Arbeitersportkartells Güstrow e.V.“. Die Güstrower Feuerwehr erwarb das Sporthaus zum Preis von 20.000 RM. Nach Um- und Ausbau des Hauses zur Mecklenburgischen Landesfeuerwehrschule erfolgt die offizielle Eröffnung am 23.10.1938. Nach 1945 Sportschule.&lt;br /&gt;
:Nach der Wende Sportschule des Landessportbundes M-V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gerd-Oemcke-Haus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Güstrow der Stadtteil Dettmannsdorf. Dort, am Suckower Graben 51, wurde 1937 das Gerd-Oemcke-Haus als Gemeindehaus gebaut. Auch für die Bewohner des um 1970 bis 2000 entstandenen Neubaugebietes Distelberg ist das Gerd-Oemcke-Haus Anlaufstelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Franz-Parr-Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahr 1557 brannte der Südflügel der Güstrower Burg ab und bot so Herzog Ulrich die Gelegenheit, die alte Burg prächtig dem Rang ihres Besitzers entsprechend auszubauen. Für den Güstrower Neubau wurde der italienischstämmige &#039;&#039;&#039;Architekt Franz Parr (gest. 1580)&#039;&#039;&#039; aus Schlesien verpflichtet, der dort an dem von seiner Familie geleiteten Ausbau des Renaissanceschlosses in Brieg gearbeitet hatte. Ab 1558 entstand der Eingangsflügel auf der Westseite und die westliche Hälfte des zum Garten ausgerichteten Südflügels, und um 1565 war der Rohbau vollendet. Damals gab Franz Parr die Bauleitung ab und trat in die Dienste des schwedischen Königs; sein Bruder, der Bildhauer und Stuckateur Christoph Parr arbeitete aber noch bis 1570 in Güstrow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Schloss wurde von den Baumeistern Philipp Brandin und Franz Parr 1558 bis 1586 erbaut. Die Benennung des Platzes vor dem Schloss erfolgte um 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Pogge-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße im OT Bauhof wurde nach dem Reformer der Landwirtschaft &#039;&#039;&#039;Friedrich Pogge (1791-1843)&#039;&#039;&#039; benannt und 1996 angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puschkinweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße in der Südstadt ist nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799 –1837)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fritz–Reuter–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1910 angelegt und nach &#039;&#039;&#039;Fritz Reuter (1810 –1874)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Fritz-Reuter-Schule&lt;br /&gt;
:Die Grundschule ist eine der größten Güstrower Schulen und führt den Namen des &#039;&#039;&#039;niederdeutschen Schriftstellers&#039;&#039;&#039; seit 1991. Die Schule befindet sich in der Wendenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl Heinz Robrahn== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20.08.1913 in Warnemünde geboren, besuchte er später bis 1930 das Gymnasium in Güstrow. Er absolvierte danach eine Lehre als Bankkaufmann und arbeitete in diesem Beruf bis 1947. Danach war er Buchhalter und Betriebsleiter. &lt;br /&gt;
:Ab 1957 war er freier  Schriftsteller. Die Gedichtbände &amp;quot;Herz in Gott&amp;quot; und &amp;quot;Gesang des Lebens &amp;quot; sind Werke von ihm. (Text in Anlehnung an eine Veröffentlichung in der SVZ vom 09.12.2013) (1913 - 1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schliemannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt 1945 den Namen des mecklenburgischen Altertumsforschers &#039;&#039;&#039;Heinrich Schliemann (1822 – 1890)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schondorfstraße==&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1910 angelegt und nach dem Güstrower Musikdirektor &#039;&#039;&#039;Johannes Schondorf (1833 – 1912)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Johannes Schondorf: Organist, Dirigent, Chormeister, Komponist und Musikdirektor.&lt;br /&gt;
:In der Kleinstadt Röbel wurde Schondorf 1833 geboren. Als er nach seiner Konfirmation die Schule verließ war er, wie er selbst später sagte, als Geiger und Flötist orchesterfähig. Er ging dann nach Rostock, um beim Organisten von St. Marien Sponholtz, das Orgelspielen zu erlernen. 1850 war er Schüler von Theodor Kullach (Musikpädagoge) in Berlin und besuchte dort das neu gegründete Konservatorium der Musik. Mit 22 Jahren wurde Schondorf 1855 Organist an beiden Kirchen in Neubrandenburg und stand bald im Mittelpunkt des Musiklebens als Organist, :Klavierlehrer, Dirigent des Gesangvereins und als Kapellmeister. In Güstrow fand er ein breites Betätigungsfeld vor.&lt;br /&gt;
:Seit 1867 war er Dirigent des ältesten Gesangsvereins Mecklenburgs (1819 gegründet) und hat ihn 40 Jahre geleitet. Zu Beginn des 20. Jh. fasste Schondorf die großen Güstrower Gesangsvereine zusammen und wurde Chormeister des Sängerbundes. Zu seinen Schülern gehören Gustav Havemann und Karl Adolf Martienssen. 1890 wurde Schondorf zum großherzoglichen Musikdirektor ernannt. Seinen größten Triumph feierte er beim 11. Mecklenburger Musikfest 1891, zu dem ein großer Teil seiner Lieder gesungen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Schult–Weg==&lt;br /&gt;
:Nennung nach dem Freund Barlachs und Zeichenlehrer „Lütten Schult“ am Gymnasium. &#039;&#039;&#039;Friedrich Schult (1889-1978)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:1997 wurde er durch die Stadtvertretung mit der Namensgebung geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Willi–Schröder–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benannt nach einem mecklenburgischen Kommunisten &#039;&#039;&#039;Willi Schröder (1897-1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werner-Seelenbinder-Straße==&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
:Benannt wurde die Straße 1977 nach &#039;&#039;&#039;Werner Seelenbinder (1904–1944)&#039;&#039;&#039;, Arbeitersportler, Ringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seidelstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1934 -1935 als „Jehann–Marieken–Straße“ erbaut und 1945 in Seidelstraße umbenannt. Namensgeber war der Ingenieur und Schriftsteller &#039;&#039;&#039;Heinrich Seidel (1842 – 1906)&#039;&#039;&#039;, der von 1866 bis 1868 in der Kählerschen Maschinenfabrik in Güstrow tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==St. Jürgens–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg am 1833 angelegten Friedhof geht vorbei zur Schwaaner Straße und ist seit dieser Zeit auch so benannt. In der Nähe befand sich das &#039;&#039;&#039;St. Jürgen Hospital&#039;&#039;&#039;, am 23. März 1313 urkundlich erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
:Im Niederdeutschen bedeutet Sankt Georg = Sankt Jürgen. Der Heilige Georg kämpfte gegen Drachen. &lt;br /&gt;
:Die älteste Glocke der Pfarrkirche (gegossen 1425) zeigt den Kampf des Heiligen Georg mit dem Drachen. Diese Glocke könnte schon im Sankt Jürgen Hospital gedient haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spaldingsplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gedenken an Mitglieder der Familie Spalding die im Dienst der Stadt standen. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Spalding, Thomas von 1735 bis 1767&#039;&#039;&#039;, davon von 1749 bis 1767 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Spalding, Dr. Joachim Heinrich von 1745 bis 1800, davon 1751 bis 1800 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.   &lt;br /&gt;
:Hier hat früher der große Ackerhof der Ratsherrenfamilie Spalding gelegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ernst-Thälmann-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße erhielt zunächst den Namen Friedrich–Franz–Straße, nach Großherzog F.- F. II (1823 – 1883). &lt;br /&gt;
:1946 erfolgte die Umbenennung nach den Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Ernst Thälmann (1886 – 1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thünenweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde 1996 nach &#039;&#039;&#039;Johann Heinrich von Thünen (1783 – 1850)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tolstoiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Lew N. Tolstoi  (1828 –1910)&#039;&#039;&#039; benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Trendelenburg–Allee==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Zufahrt zum neuen Krankenhaus und wurde 1997 erbaut. Benannt nach dem Chirurgen &#039;&#039;&#039;Friedrich Trendelenburg (1844 – 1924)&#039;&#039;&#039;, Professor u.a. in Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trotschestraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach &#039;&#039;&#039;Carl Heinrich Christoph Trotsche (1769 –1836)&#039;&#039;&#039;, der 1792 der jüngste Senator war, 1814 zweiter Bürgermeister und 1823 erster Bürgermeister der Stadt. :Trotsche erhielt 1821 den Titel „Geheimer Hofrat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ulrichplatz und Ulrichstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ulrichplatz (angelegt 1891) - Benennung erfolgte zu Ehren des Güstrower Herzogs Ulrich von Mecklenburg. &#039;&#039;&#039;Herzog Ulrich III. (1527-1603)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Herzog Ulrich ließ das Renaissance-Schloss Güstrow erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Voßstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Früher Horst–Wessel–Straße, 1945 erfolgte die Umbenennung in Voßstraße nach dem Eigentümer des Baugeländes und dort ansässigen Gärtnereibesitzers &#039;&#039;&#039;Karl August Voß (1852 – 1937)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wallensteinstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung nach dem böhmischen Feldherrn Wallenstein, der von (1629-1632) kurze Zeit in Güstrow als Herzog von Mecklenburg herrschte.&lt;br /&gt;
:Seit 2014 wird in Güstrow ein &amp;quot;Wallenstein Hoffest&amp;quot; auf dem Franz-Parr-Platz vor dem Güstrower Renaissance-Schloss gefeiert.  Güstrow gibt es ein &amp;quot;Schloss-Hotel Wallenstein&amp;quot;. gegenüber des Schlosses (ehemaliges Krankenhaus)&lt;br /&gt;
:;Herzog Albrecht Wenzel Eusebius Wallenstein (1583 - 1634)&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wossidlostraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1935/36 angelegt und bebaut, trug sie bis 1945 den Namen „Kiek na Vör“. &lt;br /&gt;
:1945 wurde sie nach &#039;&#039;&#039;Richard Wossidlo (26.01.1859 – 04.05.1939)&#039;&#039;&#039;, dem großen mecklenburgischen Volkskundler benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Richard-Wossidlo-Schule in der Hafenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Clara-Zetkin-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße ist auf der Höhe des Landesamtes für Umwelt Natur und Geologie von der Goldberger Straße in südlicher Richtung verlaufende Straße.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Clara Zetkin (1857 – 1933)&#039;&#039;&#039; war Sozialistin und Frauenrechtlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen Zeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Bärbel Blaschke, Stadtmuseum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Straßen Gü.jpg|Stadtkern&lt;br /&gt;
Datei:02 Straßen Gü.jpg|Stadtzentrum&lt;br /&gt;
Datei:03 Straßen Gü.jpg|Gleviner Str&lt;br /&gt;
Datei:04 Straßen Gü.jpg|Grüner Winkel&lt;br /&gt;
Datei:05 Straßen Gü.jpg|Altstadt Mühlenstr&lt;br /&gt;
Datei:07 Straßen Gü.jpg|Geschichte Schweriner Viertel&lt;br /&gt;
Datei:09 Straßen Gü.jpg|Komponisten Dichter Sonnenplatz&lt;br /&gt;
Datei:11 Straßen Gü.jpg|Bäume Wasserweg&lt;br /&gt;
Datei:12 Straßen Gü.jpg|Schliemann Walkmühle&lt;br /&gt;
Datei:15 Straßen Gü.jpg|Speicherstraße Norden Güstrows&lt;br /&gt;
Datei:17 Straßen Gü.jpg|Schweinsbrink Befreiung&lt;br /&gt;
Datei:19 Straßen Gü.jpg|Slawen Tiere&lt;br /&gt;
Datei:21 Straßen Güstrow.jpg|Torhäuser Bleichen&lt;br /&gt;
Datei:23 Straßen Güstrow.jpg|Bachstr Falkenflucht&lt;br /&gt;
Datei:25 Straßen Güstrow.jpg|Alte Mühle Stadtfeldmark&lt;br /&gt;
Datei:27 Straßen Gü.jpg|Burgen Övelgönne&lt;br /&gt;
Datei:29 Straßen Gü.jpg|Schabernack Schöninsel&lt;br /&gt;
Datei:31 Straßen Gü.jpg|Parumer See Gleviner Vorstadt&lt;br /&gt;
Datei:34 Straßen Gü.jpg|Herzog Wallenstein&lt;br /&gt;
Datei:35 Straßen Gü.jpg|Feldweg Goldberger Str&lt;br /&gt;
Datei:37 Straßen Gü.jpg|1958 Südstadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147479</id>
		<title>Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147479"/>
		<updated>2026-04-30T19:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Namensgeber von Straßen, Plätzen, anderen Stätten und Gemeinschaften in [[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle beschäftigen wir uns mit Personen, deren Namen die Güstrower Stadtverwaltung oder Gemeinschaften der Stadt für die Benennung von Straßen, Plätzen, städtischen Einrichtungen und Ereignissen auswählten. Die Personennamen zahlreicher Straßen wurden durch zeitgeschichtliche Umbrüche mehrfach geändert oder gingen durch bauliche Maßnahmen verloren. Unsere Ausführungen beziehen sich auf die im Jahre 2013 geltenden Benennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Namen von Straßen und deren Ansichten können Sie auf der folgenden WEB-Seite finden Straßen &amp;amp; Plätze  [https://guestrow-history.de/index.php/strassen-und-plaetze güstrow-history]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Ortsbeschreibungen und Datumsangaben übernahmen wir mit Zustimmung des Verfassers Jochen Peters, aus dessen unveröffentlichten stadtgeschichtlichen Aufzeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Jochen Peters ist seit langem in seiner Freizeit u. a. mit der Erforschung von Flurnahmen in und um Güstrow beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben durch die Einrichtung von Linkverbindungen zwischen den Personennamen und dem Internet umfangreiche biographische Übersichten sofort nutzbar gemacht.  &lt;br /&gt;
Besuchern dieser Seite empfehlen wir auch das &amp;quot;Güstrower Lexikon&amp;quot; von Reinhard Thon, veröffentlicht im Verlag Reinhard Thon. Schwerin, IBN 3-937515-17-8 zum Nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alban-Straße==&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|250px|Innenstadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
:Sie zweigt als erste Straße rechts vom Heideweg ab und verbindet diesen mit der Dr.– Külz – Straße. Die Benennung erfolgte 1957 zur Ehrung des mecklenburgischen Maschinenbauers Dr. Ernst Alban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Dr. Ernst Alban (1791-1856)&lt;br /&gt;
:Dr. E. Alban wurde am 7.2.1791 in Neubrandenburg geboren und starb am 13.6.1856 in Plau.&lt;br /&gt;
:Er war von 1838 bis 1840 Mitinhaber der Güstrower „Eisengießerei und Maschinenbauanstalt“. &lt;br /&gt;
:1839 konstruierte und baute er für die Plauer Tuchfabrik ein 30 PS Hochdruckdampfmaschine. Ausführlich im Mecklenburg  - Magazin 1991, Nr. 3, Seite 7 – 10. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Ernst Barlach (1870-1938)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Die Beabsichtigung des damaligen Güstrower Bürgermeisters, Dr. Heydemann, den Birkenweg zum Inselsee zu Ehren Barlachs in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umzubenennen, bat Barlach freundlich zu unterlasen.&lt;br /&gt;
:Barlach lehnte auch die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Rostock ab.&lt;br /&gt;
:Barlach ließ am 30.07.1931 dem Bürgermeister, Dr. Heynemann, eine Bronze-Skulptur seines &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; für die freundliche Aufnahme in Güstrow, durch Bernhard A. Böhmer überreichen. Diese Bronzeskulptur hatte Barlach siebenfach bei der Berliner Gießerei Noack anfertigen lassen.&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Dorfgeiger&amp;quot; wurde durch die Stadtverwaltung unter Dr. Heynemann im Rathaus im Foyer aufgestellt.&lt;br /&gt;
Mit dem Einzug des NS-Bürgermeisters Lemm in das Rathaus wurde ein Güstrower Rechtsanwalt &lt;br /&gt;
(R.B.) mit dem Verkauf der Skulptur des &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; beauftragt. Für 350 RM wurde das &#039;&#039;&#039;Scheusal&#039;&#039;&#039; (so bezeichnete der Nazi-Bürgermeister Lemm die Barlach-Bronze) in Güstrow an (M.K.)verkauft. Der Betrag sollte dem Konto &amp;quot;Ahnenhalle&amp;quot; (Gertrudenkapelle) zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barlachs Beisetzung erfolgte 1938 in Ratzeburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Birkenweg zum Güstrower Inselsee wurde nach 1945 in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umbenannt.  &lt;br /&gt;
:Marga Böhmer wurde nach ihrem Ableben ebenfalls in Ratzeburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow änderte im Jahre 2006 die Hauptsatzung der Stadt.&lt;br /&gt;
 Im Absatz 1 ist formuliert: Die Stadt führt die Bezeichnung &amp;quot;Barlachstadt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:2010 wurde Ernst Barlach zum Güstrower Ehrenbürger. &lt;br /&gt;
:In Güstrow befinden sich:&lt;br /&gt;
:die &#039;&#039;&#039;Ernst-Barlach-Stiftung&#039;&#039;&#039;  mit Einrichtungen im Heidberg und in der Gertrudenkapelle.&lt;br /&gt;
:Barlach schuf die meisten seiner Werke in seinen Güstrower Ateliers. &lt;br /&gt;
Seinem Wunsch entsprechend bemühte sich seine Lebensgefährtin Marga Böhmer intensiv und erfolgreich um die Nutzung des sakralen Raumes der Güstrower Gertrudenkapelle als Aufstellungsort für einige seiner Plastiken. Marga Böhmer bewohnte diese Gebäude bis zu ihrem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst-Barlach-Theater&lt;br /&gt;
:Am 01.09.1957 wurde das Güstrower Theater nach einer mehrjährigen Renovierung als Ernst-Barlach-Theater wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==August–Bebel–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;August Bebel (1840 - 1913)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1981 erbaut und nach A. Bebel ( 1840 – 1913 ), Mitgründer und einer der Führer der Sozialdemokratie, benannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hans-Beimler-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Hans Beimler (1895-1936)&lt;br /&gt;
:Die Straße ist in der Güstrower Südstadt. Als Sohn eines Landarbeiters besuchte Beimler die Volksschule in in der Oberpfalz wo er auch aufwuchs. Später erlernte er das Handwerk eines Schlossers und wurde 1913 Mitglied im Metallarbeiterverband (DMV). Im I. WK war er von 1914 bis 1918 Marinesoldat und gehörte 1918 einem Arbeiter - und Soldatenrat an. 1919 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der KPD. Beimler wurde wegen seiner politischen Tätigkeit mehrmals gemaßregelt und gerichtlich verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Robert-Beltz-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem „Hypothekenberg“ als „Hüsung“ angelegt, wurde sie 1945 nach &#039;&#039;&#039;Robert Beltz (1854 – 1942)&#039;&#039;&#039;, Geschichtsforscher Mecklenburgs, umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wilhelm–Beltz–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt der Weg zur Erinnerung an Wilhelm Beltz, der im Mai 1945 maßgeblich, gemeinsam mit der Dolmetscherin Slata Kriwussjowa (später Kowalewskaja), an der kampflosen Übergabe der Stadt an die Rote Armee beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Beltz (1890-1961)&lt;br /&gt;
:Wilhelm Beltz wurde 1890 in Mainz geboren, 1909 Eintritt in die Armee, aktiver Offizier, 1911 Leutnant in Rostock, Teilnahme am 1.Weltkrieg, nach Ende des Krieges nahm er seinen Abschied als Hauptmann, dann Tätigkeiten in der Industrie und landwirtschaftlichen Organisationen, 1928 Direktor des Arbeitsamtes in Güstrow, 1930 - 1933 Geschäftsführer des &amp;quot;Mecklenburgischen Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes&amp;quot; in Güstrow, erhebliche und andauernde Differenzen mit der NSDAP, dann Handelsvertreter in der Landwirtschaft, im September 1944 mit der Bildung des Volkssturms, als Verwalter der Waffen eingesetzt, nahm am 1. Mai 1945 telefonischen Kontakt zur vom Osten über Lalendorf und Plaaz anrückenden Roten Armee auf und führte am 1./2. Mai 1945 in der Poststelle Plaaz zusammen mit der ukrainischen Dolmetscherin Slata Kriwussjowa erfolgreiche Gerspräche zur kampflosen Übergabe der Stadt, welche dann in den Abendstunden des 2. Mai erfolgte. Für diese mutige Tat wurden beide Ehrenbürger der Stadt Güstrow. Vom 11. Mai bis 10. August 1945 war B. als Landrat des Kreises Güstrow eingesetzt, danach in verschiedenen amtlichen Stellungen in Schwerin und Berlin tätig. Wilhelm Beltz verstarb 1961 im Rheinland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besserstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte zur Ehrung des hiesigen Gymnasialdirektors &#039;&#039;&#039;Prof. Johann Friedrich Besser (1771 –  1864).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Besser war seit 1796 an der Domschule als Lehrer tätig und wurde 1810 deren Direktor. Besondere Verdienste erwarb er sich mit der Erarbeitung und Einführung der Schulordnung, Lehrpläne und der Abiturientenprüfung, aber auch durch seine „Beiträge zur Geschichte der Vorderstadt Güstrow“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
==Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Bever sen. (1860 - 1938)&lt;br /&gt;
:Vorstandsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow, übernahm den Vorsitz nach schwerer Erkrankung seines Vorgängers und wurde im Frühjahr 1914 zum Vorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
:Bever wurde am 23.08.1925 auf dem XXX. Mecklenburgischen Feuerwehrtag zum Landesvorsitzenden gewählt und am 27.11.1926 und am 25.03.1928 jeweils wiedergewählt.&lt;br /&gt;
:Ihm zu Ehren wurde die Zufahrtstraße zum Standort-Nord der FFw anlässlich des Bundesfeuerwehrverbandstages am 07.11.2009 als&lt;br /&gt;
:Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße  durch den Bürgermeister Arne Schuld eingeweiht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Senator-Beyer-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde auf Anregung des Senators Karl Beyer 1935 als Richtweg von der Neuen Straße in nördlicher Richtung zum Friedhof angelegt. &lt;br /&gt;
:Er führt auf den südöstlichen Eingang des Friedhofs (Sankt Jürgens-Weg).&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Senator Karl Beyer lebte von 1838 bis 1903&#039;&#039;&#039; in unserer Stadt. Er war Mitglied  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinrich–Borwin–Straße, Borwin-Brunnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße und wurde 1922 angelegt. Benannt nach dem Fürsten der Wenden &#039;&#039;&#039;Heinrich Borwin II.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heinrich Borwin II. gründete die Stadt Güstrow um 1219 bis 1226 und verlieh ihr das Schweriner Stadtrecht. 1226 stiftete er schon auf dem Sterbebett liegend, den Dom als Kollegiatskirche.1228 erfolgte die Bestätigung des Schwerinschen Stadtrechts durch die Söhne Heinrich Borwin II, deshalb gilt dieses Jahr als erster Urkundenbeleg für die Civitas (= Bürgerschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Philipp–Brandin–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Diese Straße hieß bis 1953 Kleine Schlossstraße und entstand etwa 1607. 1953 erhielt sie den heutigen Namen zu Ehren des niederländischen Baumeisters und Bildhauers &#039;&#039;&#039;Philipp Brandin (1535-1594).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==John-Brinckman-Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:zweigt von der Schweriner Str. in Richtung Süden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:John Brinckman wurde 2014 Ehrenbürger der Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John Brinckman (3.7.1814 – 20.9. 1870)&#039;&#039;&#039; war niederdeutscher (plattdeutscher) Dichter und seit 1849 Lehrer in Güstrow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;John-Brinckman-Gymnasium&lt;br /&gt;
:hieß vor 1934 Realgymnasium und Realschule der Stadt Güstrow, vor 1937 Staatl. Reformrealgymnasium &amp;quot;John Brinckman&amp;quot;, vor 1941 John-Brinckman-Schule - Oberschule für Jungen, vor 1945 Vereinigte John-Brinckman-Schule und Domschule, vor 1967 John-Brinckman-Oberschule und vor 1992 EOS &amp;quot;John Brinckman&amp;quot; auch bekannt als John-Brinckman-Schule.&lt;br /&gt;
:06.02.1990 Gründung der John Brinckman Gesellschaft e. V. in Hamburg.&lt;br /&gt;
:Am 28.05.200 Verlegung des Sitzes nach Güstrow. Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Güstrow.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John-Brinckman-Brunnen&#039;&#039;&#039; (Voss un Swinegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgermeister–Dahse–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt den Namen nach Otto F. W. Dahse, der von 1870 bis 1919 ein verdienstvoller Bürgermeister der Stadt war und am 09.05.1919 zum Ehrenbürger ernannt wurde. Die Grabstätte auf dem Güstrower Friedhof ist zum Ehrengrab bestimmt worden und ist somit ein Denkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Otto Friedrich Wilhelm Dahse (1839-1921)&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Dahse ist Ehrenbürger der Stadt Güstrow. &lt;br /&gt;
:Ernennung 09.05.1919, anlässlich seines Ausscheiden aus dem Rate der Stadt Güstrow nach 53-jähriger Wirksamkeit. Seit 09.05.1866 Senator, 04.07.1870 Bürgermeister, 19.03.1892 Geheimer Hofrat, 15.01.1919 im Ruhestand. Auf dem Güstrower Friedhof befindet sich das Ehrengrab von Bürgermeister Dahse&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Demmlerstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1934 mit den geteilten Namen Danziger Str. und Saarstr. angelegt und 1956 nach dem Baumeister des Güstrower Theaters, &#039;&#039;&#039;Georg Adolf Demmler (22.12.1800 – 2.01.1886)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dettmannsdorf, Güstrower Stadtteil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:benannt nach dem Güstrower Unternehmer Fritz Dettmann, Fritz Heinrich Theodor Ludwig Dettmann (1880-1965) um seine Verdienste um den Bau der ersten Arbeitersiedlung Mecklenburgs zu würdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Engels–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt die in der Südstadt gelegene Straße nach dem Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Friedrich Engels (1820 –1895)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Friedrich Engels wurde am 28. November 1820 in Barmen, Preußen in einer wohlhabenden Familie geboren. &lt;br /&gt;
:Friedrich Engels und Karl Marx, mit dem ihm eine lebenslange Freundschaft verband, waren die bekanntesten deutschen Sozialphilosophen. Ihre bekannteste gemeinsame Arbeit  war das Kommunistische Manifest. Friedrich Engels starb am 5. August 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Goetheplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1864 wurde der Platz zu Ehren der Großherzogin Anna (1843 – 1865) „Annenplatz“ benannt. &lt;br /&gt;
:1949 erfolgte die Umbenennung in „Goetheplatz“ - &#039;&#039;&#039;Johann Wolfgang von Goethe (1849-1832)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gorkiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung um 1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Maxim Gorki (1868 – 1936).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Walter–Griesbach–Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Platz liegt im Nordwesten der Stadt. Walter Griesbach (1902-1943) war ein Antifaschist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hagemeisterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach den Bürgermeistern Gerhard Hagemeister (Bürgermeister von 1615 bis 1630) und Lucas Hagemeister (Bürgermeister von 1641 bis 1664)&lt;br /&gt;
:Ihnen zu Ehren wurde die Verbindungsstraße zwischen Ulrichstraße und Elisabethstraße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hansenstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung erfolgte 1861 nach Senator Dr. Heinrich G. Hansen (1736 –1819).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FF &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot; Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Freiwillige Feuerwehr Güstrow gab sich am 06.10.1986 den Namen &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Das  Wilhelm Höcker Hockey Turnier wird zum Gedenken an den Güstrower Bürger und 1. Mecklenburgischen Ministerpräsidenten nach dem 2. Weltkrieg veranstaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elisabethstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde bereits 1890 unter diesen Namen geplant aber erst ab den 1930iger Jahren bebaut. Benannt nach der Herzogin Elisabeth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Herzogin Elisabeth (14.10.1524 - 15.10.1586) Tochter des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen, Witwe des Herzogs Magnus III. von Mecklenburg (1524 - 1550) heiratete am 6.2.1556 Herzog Ulrich III. zu Mecklenburg - Güstrow. Mit ihrem segensreichem Wirken nahm sie Einfluss auf den Bau gepflasterter Straßen, auf die Bewaldung öder Landstriche wie z.B. die Heidberge (1573), Umbau des Klosters Rühn zu einem evangelischen Frauenstift mit der ersten Mädchenschule Mecklenburgs und finanzierte aus eigener Schatulle die umfassende Renovierung des Doms mit überdachtem Hochgang zum Schloß (1565 - 1568 ). Ihr Grab befindet sich im Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gustav–Adolf–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Gustav–Adolf–Straße geht von der Goldberger Straße stadtauswärts, als erste Straße rechts abzweigend und zur Wallensteinstraße führend, wurde sie 1929 angelegt. Benannt wurde die Straße nach dem letzten Herzog des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow, er bemühte sich, die zerrüttete Wirtschaft des Landes nach dem Dreißigjährigen Krieg zu beleben, gab französischen Bürgern (Hugenotten) Asyl, ließ das Torhaus mit Brücke zum Schloss erbauen und die Schöninsel umgestalten. Mit seinem Tode erlosch die Herrscherhaus Mecklenburg-Güstrow.&lt;br /&gt;
:;Herzog Gustav Adolf (26.2.1633 - 26.10.1695)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach &#039;&#039;&#039;Turnvater Friedrich Ludwig Jahn&#039;&#039;&#039; benannter Güstrower Sportplatz am Ende Speicherstraße (Nordwesten der Stadt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Uwe-Johnson-Bibliothek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;:Uwe Johnson (1934-1984)&#039;&#039;&#039; wurde in Cammin/Pommern geboren und verstarb in Sheernes on Seas.  &lt;br /&gt;
:Lebte zunächst in Anklam, ab 1946 in Güstrow, hat hier auch an der damaligen John-Brinckman-Oberschule das Abitur abgelegt. Studierte Germanistik in Rostock und Leipzig Die Güstrower Bibliothek führt seinen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Professor-Lorenz-Karsten-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Bebauung erfolgte ab März 1998, benannt nach &#039;&#039;&#039;Prof. Lorenz Karsten (1751 – 1829)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kerstingstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie verbindet die Domstraße mit dem Domplatz und wurde 1579 als Kleine Schulstraße erwähnt. Diesen Namen trug sie bis 1933, dann wurde sie, nach dem in Güstrow geborenen &#039;&#039;&#039;Maler Georg Friedrich Kersting (1785–1847)&#039;&#039;&#039;, in Kerstingstraße umbenannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Georg-Friedrich-Kersting-Schule (Heiliggeisthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kösterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Besitzer &#039;&#039;&#039;Johann Christian Köster&#039;&#039;&#039;, der hier einst gelegenen Kösterwiese benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krückmannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Namensgebung der Straße nach dem Stifter, Gründer der Gewerbeschule und Domschullehrer, &#039;&#039;&#039;Johann Hellmuth Krückmann (1793 – 1861)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Der Güstrower Lehrer gründete 1860 die Krückmannstiftung (Arbeiterwohnungen für kinderreiche Familien mit kleinem Garten). Die Straße wurde 1860 angelegt und 1864 ihm zu Ehren zur Krückmannstraße benannt. Der Stifter starb 1861.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klevenowstraße, Klevenow (auch Clevenow)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach der alten &#039;&#039;&#039;Güstrower Familie&#039;&#039;&#039;, die seit 1418 mehrfach Bürgermeister, Sekretäre, Ratsherren stellte.  &lt;br /&gt;
:Clevenow; Nicolaus, 1418 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Clevenow, Christoph, 1520 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Lorentz, von 1604 bis 1640, davon von 1630 bis 1640 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Sigismund, von 1641 bis 1661 im Dienste der Stadt tätig&lt;br /&gt;
:Clevenow, Lorenz, von 1669 bis 1700, davon von 1692 bis 1700 als Bürgermeiste im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Heinrich Christian  von 1757 bis 1789 im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Diese Übersicht konnte nach Aufzeichnungen des Archivs der Stadt Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; erstellt werden, die auf Auswertung von Aufstellungen der städtischen Ämter von 1587-1728 u. 1729 -1800, den Erläuterungen zum Schoßbuch von 1503-1559 u. Adressbüchern von Herr Wilhelm Mastaler zusammengestellt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl-Liebknecht-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Reichstagsabgeordneten der KPD, &#039;&#039;&#039;Karl Liebknecht (1871 – 1917)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebnitzstraße und Liebnitzbrücke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Bezeichnung der heutigen „Liebnitzstraße“ und „Liebnitzbrücke“ &lt;br /&gt;
:geht auf den Flurnamen der Nebelniederung „Liepnitz“ zurück, deren Wortursprung im Slawischen zu finden ist (von Lipa = Linde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand historischer Belege lässt sich die Flurbezeichnung bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen:&lt;br /&gt;
:1445 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1448 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1549 – up der Lippenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1611 – bey der Liepenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(Quelle: Wilhelm Mastaler, „Alte und neue Straßennamen der Stadt Güstrow“, 2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Niklotstraße, Niklotstadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die 1927 angelegte Niklotstraße, die bei ihrem Ausbau, um etwa 1935, den Namen „General–Litzmann–Straße“ erhielt, wurde 1945 nach dem slawischen – werleschen  Stammesfürsten Niklot &#039;&#039;&#039;Fürst Niklot (1090-1160)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Niklotstadion&lt;br /&gt;
:In einem kleinen Waldstück an der Stadtgrenze nördlich der Glasewitzer Chaussee befinden sich die roten Backsteingebäude der Sportschule des Landessportbundes M-V.&lt;br /&gt;
:Das Stadion und ein Gasthaus wurden von dem Arbeitersportkartell Güstrow e. V. errichtet.&lt;br /&gt;
:Am 10.10.1934 erfolgt die Zwangsversteigerung des 1933 enteignete „Stadions des Arbeitersportkartells Güstrow e.V.“. Die Güstrower Feuerwehr erwarb das Sporthaus zum Preis von 20.000 RM. Nach Um- und Ausbau des Hauses zur Mecklenburgischen Landesfeuerwehrschule erfolgt die offizielle Eröffnung am 23.10.1938. Nach 1945 Sportschule.&lt;br /&gt;
:Nach der Wende Sportschule des Landessportbundes M-V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gerd-Oemcke-Haus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Güstrow der Stadtteil Dettmannsdorf. Dort, am Suckower Graben 51, wurde 1937 das Gerd-Oemcke-Haus als Gemeindehaus gebaut. Auch für die Bewohner des um 1970 bis 2000 entstandenen Neubaugebietes Distelberg ist das Gerd-Oemcke-Haus Anlaufstelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Franz-Parr-Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahr 1557 brannte der Südflügel der Güstrower Burg ab und bot so Herzog Ulrich die Gelegenheit, die alte Burg prächtig dem Rang ihres Besitzers entsprechend auszubauen. Für den Güstrower Neubau wurde der italienischstämmige &#039;&#039;&#039;Architekt Franz Parr (gest. 1580)&#039;&#039;&#039; aus Schlesien verpflichtet, der dort an dem von seiner Familie geleiteten Ausbau des Renaissanceschlosses in Brieg gearbeitet hatte. Ab 1558 entstand der Eingangsflügel auf der Westseite und die westliche Hälfte des zum Garten ausgerichteten Südflügels, und um 1565 war der Rohbau vollendet. Damals gab Franz Parr die Bauleitung ab und trat in die Dienste des schwedischen Königs; sein Bruder, der Bildhauer und Stuckateur Christoph Parr arbeitete aber noch bis 1570 in Güstrow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Schloss wurde von den Baumeistern Philipp Brandin und Franz Parr 1558 bis 1586 erbaut. Die Benennung des Platzes vor dem Schloss erfolgte um 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Pogge-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße im OT Bauhof wurde nach dem Reformer der Landwirtschaft &#039;&#039;&#039;Friedrich Pogge (1791-1843)&#039;&#039;&#039; benannt und 1996 angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puschkinweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße in der Südstadt ist nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799 –1837)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fritz–Reuter–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1910 angelegt und nach &#039;&#039;&#039;Fritz Reuter (1810 –1874)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Fritz-Reuter-Schule&lt;br /&gt;
:Die Grundschule ist eine der größten Güstrower Schulen und führt den Namen des &#039;&#039;&#039;niederdeutschen Schriftstellers&#039;&#039;&#039; seit 1991. Die Schule befindet sich in der Wendenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl Heinz Robrahn== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20.08.1913 in Warnemünde geboren, besuchte er später bis 1930 das Gymnasium in Güstrow. Er absolvierte danach eine Lehre als Bankkaufmann und arbeitete in diesem Beruf bis 1947. Danach war er Buchhalter und Betriebsleiter. &lt;br /&gt;
:Ab 1957 war er freier  Schriftsteller. Die Gedichtbände &amp;quot;Herz in Gott&amp;quot; und &amp;quot;Gesang des Lebens &amp;quot; sind Werke von ihm. (Text in Anlehnung an eine Veröffentlichung in der SVZ vom 09.12.2013) (1913 - 1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schliemannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt 1945 den Namen des mecklenburgischen Altertumsforschers &#039;&#039;&#039;Heinrich Schliemann (1822 – 1890)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schondorfstraße==&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1910 angelegt und nach dem Güstrower Musikdirektor &#039;&#039;&#039;Johannes Schondorf (1833 – 1912)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Johannes Schondorf: Organist, Dirigent, Chormeister, Komponist und Musikdirektor.&lt;br /&gt;
:In der Kleinstadt Röbel wurde Schondorf 1833 geboren. Als er nach seiner Konfirmation die Schule verließ war er, wie er selbst später sagte, als Geiger und Flötist orchesterfähig. Er ging dann nach Rostock, um beim Organisten von St. Marien Sponholtz, das Orgelspielen zu erlernen. 1850 war er Schüler von Theodor Kullach (Musikpädagoge) in Berlin und besuchte dort das neu gegründete Konservatorium der Musik. Mit 22 Jahren wurde Schondorf 1855 Organist an beiden Kirchen in Neubrandenburg und stand bald im Mittelpunkt des Musiklebens als Organist, :Klavierlehrer, Dirigent des Gesangvereins und als Kapellmeister. In Güstrow fand er ein breites Betätigungsfeld vor.&lt;br /&gt;
:Seit 1867 war er Dirigent des ältesten Gesangsvereins Mecklenburgs (1819 gegründet) und hat ihn 40 Jahre geleitet. Zu Beginn des 20. Jh. fasste Schondorf die großen Güstrower Gesangsvereine zusammen und wurde Chormeister des Sängerbundes. Zu seinen Schülern gehören Gustav Havemann und Karl Adolf Martienssen. 1890 wurde Schondorf zum großherzoglichen Musikdirektor ernannt. Seinen größten Triumph feierte er beim 11. Mecklenburger Musikfest 1891, zu dem ein großer Teil seiner Lieder gesungen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Schult–Weg==&lt;br /&gt;
:Nennung nach dem Freund Barlachs und Zeichenlehrer „Lütten Schult“ am Gymnasium. &#039;&#039;&#039;Friedrich Schult (1889-1978)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:1997 wurde er durch die Stadtvertretung mit der Namensgebung geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Willi–Schröder–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benannt nach einem mecklenburgischen Kommunisten &#039;&#039;&#039;Willi Schröder (1897-1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werner-Seelenbinder-Straße==&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
:Benannt wurde die Straße 1977 nach &#039;&#039;&#039;Werner Seelenbinder (1904–1944)&#039;&#039;&#039;, Arbeitersportler, Ringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seidelstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1934 -1935 als „Jehann–Marieken–Straße“ erbaut und 1945 in Seidelstraße umbenannt. Namensgeber war der Ingenieur und Schriftsteller &#039;&#039;&#039;Heinrich Seidel (1842 – 1906)&#039;&#039;&#039;, der von 1866 bis 1868 in der Kählerschen Maschinenfabrik in Güstrow tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==St. Jürgens–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg am 1833 angelegten Friedhof geht vorbei zur Schwaaner Straße und ist seit dieser Zeit auch so benannt. In der Nähe befand sich das &#039;&#039;&#039;St. Jürgen Hospital&#039;&#039;&#039;, am 23. März 1313 urkundlich erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
:Im Niederdeutschen bedeutet Sankt Georg = Sankt Jürgen. Der Heilige Georg kämpfte gegen Drachen. &lt;br /&gt;
:Die älteste Glocke der Pfarrkirche (gegossen 1425) zeigt den Kampf des Heiligen Georg mit dem Drachen. Diese Glocke könnte schon im Sankt Jürgen Hospital gedient haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spaldingsplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gedenken an Mitglieder der Familie Spalding die im Dienst der Stadt standen. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Spalding, Thomas von 1735 bis 1767&#039;&#039;&#039;, davon von 1749 bis 1767 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Spalding, Dr. Joachim Heinrich von 1745 bis 1800, davon 1751 bis 1800 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.   &lt;br /&gt;
:Hier hat früher der große Ackerhof der Ratsherrenfamilie Spalding gelegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ernst-Thälmann-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße erhielt zunächst den Namen Friedrich–Franz–Straße, nach Großherzog F.- F. II (1823 – 1883). &lt;br /&gt;
:1946 erfolgte die Umbenennung nach den Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Ernst Thälmann (1886 – 1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thünenweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde 1996 nach &#039;&#039;&#039;Johann Heinrich von Thünen (1783 – 1850)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tolstoiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Lew N. Tolstoi  (1828 –1910)&#039;&#039;&#039; benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Trendelenburg–Allee==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Zufahrt zum neuen Krankenhaus und wurde 1997 erbaut. Benannt nach dem Chirurgen &#039;&#039;&#039;Friedrich Trendelenburg (1844 – 1924)&#039;&#039;&#039;, Professor u.a. in Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trotschestraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach &#039;&#039;&#039;Carl Heinrich Christoph Trotsche (1769 –1836)&#039;&#039;&#039;, der 1792 der jüngste Senator war, 1814 zweiter Bürgermeister und 1823 erster Bürgermeister der Stadt. :Trotsche erhielt 1821 den Titel „Geheimer Hofrat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ulrichplatz und Ulrichstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ulrichplatz (angelegt 1891) - Benennung erfolgte zu Ehren des Güstrower Herzogs Ulrich von Mecklenburg. &#039;&#039;&#039;Herzog Ulrich III. (1527-1603)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Herzog Ulrich ließ das Renaissance-Schloss Güstrow erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Voßstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Früher Horst–Wessel–Straße, 1945 erfolgte die Umbenennung in Voßstraße nach dem Eigentümer des Baugeländes und dort ansässigen Gärtnereibesitzers &#039;&#039;&#039;Karl August Voß (1852 – 1937)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wallensteinstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung nach dem böhmischen Feldherrn Wallenstein, der von (1629-1632) kurze Zeit in Güstrow als Herzog von Mecklenburg herrschte.&lt;br /&gt;
:Seit 2014 wird in Güstrow ein &amp;quot;Wallenstein Hoffest&amp;quot; auf dem Franz-Parr-Platz vor dem Güstrower Renaissance-Schloss gefeiert.  Güstrow gibt es ein &amp;quot;Schloss-Hotel Wallenstein&amp;quot;. gegenüber des Schlosses (ehemaliges Krankenhaus)&lt;br /&gt;
:;Herzog Albrecht Wenzel Eusebius Wallenstein (1583 - 1634)&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wossidlostraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1935/36 angelegt und bebaut, trug sie bis 1945 den Namen „Kiek na Vör“. &lt;br /&gt;
:1945 wurde sie nach &#039;&#039;&#039;Richard Wossidlo (26.01.1859 – 04.05.1939)&#039;&#039;&#039;, dem großen mecklenburgischen Volkskundler benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Richard-Wossidlo-Schule in der Hafenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Clara-Zetkin-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße ist auf der Höhe des Landesamtes für Umwelt Natur und Geologie von der Goldberger Straße in südlicher Richtung verlaufende Straße.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Clara Zetkin (1857 – 1933)&#039;&#039;&#039; war Sozialistin und Frauenrechtlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen Zeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Bärbel Blaschke, Stadtmuseum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Straßen Gü.jpg|Stadtkern&lt;br /&gt;
Datei:02 Straßen Gü.jpg|Stadtzentrum&lt;br /&gt;
Datei:03 Straßen Gü.jpg|Gleviner Str&lt;br /&gt;
Datei:04 Straßen Gü.jpg|Grüner Winkel&lt;br /&gt;
Datei:05 Straßen Gü.jpg|Altstadt Mühlenstr&lt;br /&gt;
Datei:07 Straßen Gü.jpg|Geschichte Schweriner Viertel&lt;br /&gt;
Datei:09 Straßen Gü.jpg|Komponisten Dichter Sonnenplatz&lt;br /&gt;
Datei:11 Straßen Gü.jpg|Bäume Wasserweg&lt;br /&gt;
Datei:12 Straßen Gü.jpg|Schliemann Walkmühle&lt;br /&gt;
Datei:15 Straßen Gü.jpg|Speicherstraße Norden Güstrows&lt;br /&gt;
Datei:17 Straßen Gü.jpg|Schweinsbrink Befreiung&lt;br /&gt;
Datei:19 Straßen Gü.jpg|Slawen Tiere&lt;br /&gt;
Datei:21 Straßen Güstrow.jpg|Torhäuser Bleichen&lt;br /&gt;
Datei:23 Straßen Güstrow.jpg|Bachstr Falkenflucht&lt;br /&gt;
Datei:25 Straßen Güstrow.jpg|Alte Mühle Stadtfeldmark&lt;br /&gt;
Datei:27 Straßen Gü.jpg|Burgen Övelgönne&lt;br /&gt;
Datei:29 Straßen Gü.jpg|Schabernack Schöninsel&lt;br /&gt;
Datei:31 Straßen Gü.jpg|Parumer See Gleviner Vorstadt&lt;br /&gt;
Datei:34 Straßen Gü.jpg|Herzog Wallenstein&lt;br /&gt;
Datei:35 Straßen Gü.jpg|Feldweg Goldberger Str&lt;br /&gt;
Datei:37 Straßen Gü.jpg|1958 Südstadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147478</id>
		<title>Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147478"/>
		<updated>2026-04-30T19:57:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Namensgeber von Straßen, Plätzen, anderen Stätten und Gemeinschaften in [[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle beschäftigen wir uns mit Personen, deren Namen die Güstrower Stadtverwaltung oder Gemeinschaften der Stadt für die Benennung von Straßen, Plätzen, städtischen Einrichtungen und Ereignissen auswählten. Die Personennamen zahlreicher Straßen wurden durch zeitgeschichtliche Umbrüche mehrfach geändert oder gingen durch bauliche Maßnahmen verloren. Unsere Ausführungen beziehen sich auf die im Jahre 2013 geltenden Benennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Namen von Straßen und deren Ansichten können Sie auf der folgenden WEB-Seite finden Straßen &amp;amp; Plätze  [https://guestrow-history.de/index.php/strassen-und-plaetze güstrow-history]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Ortsbeschreibungen und Datumsangaben übernahmen wir mit Zustimmung des Verfassers Jochen Peters, aus dessen unveröffentlichten stadtgeschichtlichen Aufzeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Jochen Peters ist seit langem in seiner Freizeit u. a. mit der Erforschung von Flurnahmen in und um Güstrow beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben durch die Einrichtung von Linkverbindungen zwischen den Personennamen und dem Internet umfangreiche biographische Übersichten sofort nutzbar gemacht.  &lt;br /&gt;
Besuchern dieser Seite empfehlen wir auch das &amp;quot;Güstrower Lexikon&amp;quot; von Reinhard Thon, veröffentlicht im Verlag Reinhard Thon. Schwerin, IBN 3-937515-17-8 zum Nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alban-Straße==&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|250px|Innenstadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
:Sie zweigt als erste Straße rechts vom Heideweg ab und verbindet diesen mit der Dr.– Külz – Straße. Die Benennung erfolgte 1957 zur Ehrung des mecklenburgischen Maschinenbauers Dr. Ernst Alban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Dr. Ernst Alban (1791-1856)&lt;br /&gt;
:Dr. E. Alban wurde am 7.2.1791 in Neubrandenburg geboren und starb am 13.6.1856 in Plau.&lt;br /&gt;
:Er war von 1838 bis 1840 Mitinhaber der Güstrower „Eisengießerei und Maschinenbauanstalt“. &lt;br /&gt;
:1839 konstruierte und baute er für die Plauer Tuchfabrik ein 30 PS Hochdruckdampfmaschine. Ausführlich im Mecklenburg  - Magazin 1991, Nr. 3, Seite 7 – 10. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Ernst Barlach (1870-1938)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Die Beabsichtigung des damaligen Güstrower Bürgermeisters, Dr. Heydemann, den Birkenweg zum Inselsee zu Ehren Barlachs in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umzubenennen, bat Barlach freundlich zu unterlasen.&lt;br /&gt;
:Barlach lehnte auch die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Rostock ab.&lt;br /&gt;
:Barlach ließ am 30.07.1931 dem Bürgermeister, Dr. Heynemann, eine Bronze-Skulptur seines &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; für die freundliche Aufnahme in Güstrow, durch Bernhard A. Böhmer überreichen. Diese Bronzeskulptur hatte Barlach siebenfach bei der Berliner Gießerei Noack anfertigen lassen.&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Dorfgeiger&amp;quot; wurde durch die Stadtverwaltung unter Dr. Heynemann im Rathaus im Foyer aufgestellt.&lt;br /&gt;
Mit dem Einzug des NS-Bürgermeisters Lemm in das Rathaus wurde ein Güstrower Rechtsanwalt &lt;br /&gt;
(R.B.) mit dem Verkauf der Skulptur des &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; beauftragt. Für 350 RM wurde das &#039;&#039;&#039;Scheusal&#039;&#039;&#039; (so bezeichnete der Nazi-Bürgermeister Lemm die Barlach-Bronze) in Güstrow an (M.K.)verkauft. Der Betrag sollte dem Konto &amp;quot;Ahnenhalle&amp;quot; (Gertrudenkapelle) zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barlachs Beisetzung erfolgte 1938 in Ratzeburg.&lt;br /&gt;
:Der Birkenweg zum Güstrower Inselsee wurde nach 1945 in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umbenannt.  &lt;br /&gt;
:Marga Böhmer wurde nach ihrem Ableben ebenfalls in Ratzeburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow änderte im Jahre 2006 die Hauptsatzung der Stadt.&lt;br /&gt;
 Im Absatz 1 ist formuliert: Die Stadt führt die Bezeichnung &amp;quot;Barlachstadt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:2010 wurde Ernst Barlach zum Güstrower Ehrenbürger. &lt;br /&gt;
:In Güstrow befinden sich:&lt;br /&gt;
:die &#039;&#039;&#039;Ernst-Barlach-Stiftung&#039;&#039;&#039;  mit Einrichtungen im Heidberg und in der Gertrudenkapelle.&lt;br /&gt;
:Barlach schuf die meisten seiner Werke in seinen Güstrower Ateliers. &lt;br /&gt;
Seinem Wunsch entsprechend bemühte sich seine Lebensgefährtin Marga Böhmer intensiv und erfolgreich um die Nutzung des sakralen Raumes der Güstrower Gertrudenkapelle als Aufstellungsort für einige seiner Plastiken. Marga Böhmer bewohnte diese Gebäude bis zu ihrem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst-Barlach-Theater&lt;br /&gt;
:Am 01.09.1957 wurde das Güstrower Theater nach einer mehrjährigen Renovierung als Ernst-Barlach-Theater wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==August–Bebel–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;August Bebel (1840 - 1913)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1981 erbaut und nach A. Bebel ( 1840 – 1913 ), Mitgründer und einer der Führer der Sozialdemokratie, benannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hans-Beimler-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Hans Beimler (1895-1936)&lt;br /&gt;
:Die Straße ist in der Güstrower Südstadt. Als Sohn eines Landarbeiters besuchte Beimler die Volksschule in in der Oberpfalz wo er auch aufwuchs. Später erlernte er das Handwerk eines Schlossers und wurde 1913 Mitglied im Metallarbeiterverband (DMV). Im I. WK war er von 1914 bis 1918 Marinesoldat und gehörte 1918 einem Arbeiter - und Soldatenrat an. 1919 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der KPD. Beimler wurde wegen seiner politischen Tätigkeit mehrmals gemaßregelt und gerichtlich verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Robert-Beltz-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem „Hypothekenberg“ als „Hüsung“ angelegt, wurde sie 1945 nach &#039;&#039;&#039;Robert Beltz (1854 – 1942)&#039;&#039;&#039;, Geschichtsforscher Mecklenburgs, umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wilhelm–Beltz–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt der Weg zur Erinnerung an Wilhelm Beltz, der im Mai 1945 maßgeblich, gemeinsam mit der Dolmetscherin Slata Kriwussjowa (später Kowalewskaja), an der kampflosen Übergabe der Stadt an die Rote Armee beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Beltz (1890-1961)&lt;br /&gt;
:Wilhelm Beltz wurde 1890 in Mainz geboren, 1909 Eintritt in die Armee, aktiver Offizier, 1911 Leutnant in Rostock, Teilnahme am 1.Weltkrieg, nach Ende des Krieges nahm er seinen Abschied als Hauptmann, dann Tätigkeiten in der Industrie und landwirtschaftlichen Organisationen, 1928 Direktor des Arbeitsamtes in Güstrow, 1930 - 1933 Geschäftsführer des &amp;quot;Mecklenburgischen Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes&amp;quot; in Güstrow, erhebliche und andauernde Differenzen mit der NSDAP, dann Handelsvertreter in der Landwirtschaft, im September 1944 mit der Bildung des Volkssturms, als Verwalter der Waffen eingesetzt, nahm am 1. Mai 1945 telefonischen Kontakt zur vom Osten über Lalendorf und Plaaz anrückenden Roten Armee auf und führte am 1./2. Mai 1945 in der Poststelle Plaaz zusammen mit der ukrainischen Dolmetscherin Slata Kriwussjowa erfolgreiche Gerspräche zur kampflosen Übergabe der Stadt, welche dann in den Abendstunden des 2. Mai erfolgte. Für diese mutige Tat wurden beide Ehrenbürger der Stadt Güstrow. Vom 11. Mai bis 10. August 1945 war B. als Landrat des Kreises Güstrow eingesetzt, danach in verschiedenen amtlichen Stellungen in Schwerin und Berlin tätig. Wilhelm Beltz verstarb 1961 im Rheinland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besserstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte zur Ehrung des hiesigen Gymnasialdirektors &#039;&#039;&#039;Prof. Johann Friedrich Besser (1771 –  1864).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Besser war seit 1796 an der Domschule als Lehrer tätig und wurde 1810 deren Direktor. Besondere Verdienste erwarb er sich mit der Erarbeitung und Einführung der Schulordnung, Lehrpläne und der Abiturientenprüfung, aber auch durch seine „Beiträge zur Geschichte der Vorderstadt Güstrow“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
==Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Bever sen. (1860 - 1938)&lt;br /&gt;
:Vorstandsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow, übernahm den Vorsitz nach schwerer Erkrankung seines Vorgängers und wurde im Frühjahr 1914 zum Vorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
:Bever wurde am 23.08.1925 auf dem XXX. Mecklenburgischen Feuerwehrtag zum Landesvorsitzenden gewählt und am 27.11.1926 und am 25.03.1928 jeweils wiedergewählt.&lt;br /&gt;
:Ihm zu Ehren wurde die Zufahrtstraße zum Standort-Nord der FFw anlässlich des Bundesfeuerwehrverbandstages am 07.11.2009 als&lt;br /&gt;
:Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße  durch den Bürgermeister Arne Schuld eingeweiht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Senator-Beyer-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde auf Anregung des Senators Karl Beyer 1935 als Richtweg von der Neuen Straße in nördlicher Richtung zum Friedhof angelegt. &lt;br /&gt;
:Er führt auf den südöstlichen Eingang des Friedhofs (Sankt Jürgens-Weg).&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Senator Karl Beyer lebte von 1838 bis 1903&#039;&#039;&#039; in unserer Stadt. Er war Mitglied  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinrich–Borwin–Straße, Borwin-Brunnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße und wurde 1922 angelegt. Benannt nach dem Fürsten der Wenden &#039;&#039;&#039;Heinrich Borwin II.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heinrich Borwin II. gründete die Stadt Güstrow um 1219 bis 1226 und verlieh ihr das Schweriner Stadtrecht. 1226 stiftete er schon auf dem Sterbebett liegend, den Dom als Kollegiatskirche.1228 erfolgte die Bestätigung des Schwerinschen Stadtrechts durch die Söhne Heinrich Borwin II, deshalb gilt dieses Jahr als erster Urkundenbeleg für die Civitas (= Bürgerschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Philipp–Brandin–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Diese Straße hieß bis 1953 Kleine Schlossstraße und entstand etwa 1607. 1953 erhielt sie den heutigen Namen zu Ehren des niederländischen Baumeisters und Bildhauers &#039;&#039;&#039;Philipp Brandin (1535-1594).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==John-Brinckman-Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:zweigt von der Schweriner Str. in Richtung Süden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:John Brinckman wurde 2014 Ehrenbürger der Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John Brinckman (3.7.1814 – 20.9. 1870)&#039;&#039;&#039; war niederdeutscher (plattdeutscher) Dichter und seit 1849 Lehrer in Güstrow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;John-Brinckman-Gymnasium&lt;br /&gt;
:hieß vor 1934 Realgymnasium und Realschule der Stadt Güstrow, vor 1937 Staatl. Reformrealgymnasium &amp;quot;John Brinckman&amp;quot;, vor 1941 John-Brinckman-Schule - Oberschule für Jungen, vor 1945 Vereinigte John-Brinckman-Schule und Domschule, vor 1967 John-Brinckman-Oberschule und vor 1992 EOS &amp;quot;John Brinckman&amp;quot; auch bekannt als John-Brinckman-Schule.&lt;br /&gt;
:06.02.1990 Gründung der John Brinckman Gesellschaft e. V. in Hamburg.&lt;br /&gt;
:Am 28.05.200 Verlegung des Sitzes nach Güstrow. Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Güstrow.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John-Brinckman-Brunnen&#039;&#039;&#039; (Voss un Swinegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgermeister–Dahse–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt den Namen nach Otto F. W. Dahse, der von 1870 bis 1919 ein verdienstvoller Bürgermeister der Stadt war und am 09.05.1919 zum Ehrenbürger ernannt wurde. Die Grabstätte auf dem Güstrower Friedhof ist zum Ehrengrab bestimmt worden und ist somit ein Denkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Otto Friedrich Wilhelm Dahse (1839-1921)&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Dahse ist Ehrenbürger der Stadt Güstrow. &lt;br /&gt;
:Ernennung 09.05.1919, anlässlich seines Ausscheiden aus dem Rate der Stadt Güstrow nach 53-jähriger Wirksamkeit. Seit 09.05.1866 Senator, 04.07.1870 Bürgermeister, 19.03.1892 Geheimer Hofrat, 15.01.1919 im Ruhestand. Auf dem Güstrower Friedhof befindet sich das Ehrengrab von Bürgermeister Dahse&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Demmlerstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1934 mit den geteilten Namen Danziger Str. und Saarstr. angelegt und 1956 nach dem Baumeister des Güstrower Theaters, &#039;&#039;&#039;Georg Adolf Demmler (22.12.1800 – 2.01.1886)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dettmannsdorf, Güstrower Stadtteil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:benannt nach dem Güstrower Unternehmer Fritz Dettmann, Fritz Heinrich Theodor Ludwig Dettmann (1880-1965) um seine Verdienste um den Bau der ersten Arbeitersiedlung Mecklenburgs zu würdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Engels–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt die in der Südstadt gelegene Straße nach dem Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Friedrich Engels (1820 –1895)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Friedrich Engels wurde am 28. November 1820 in Barmen, Preußen in einer wohlhabenden Familie geboren. &lt;br /&gt;
:Friedrich Engels und Karl Marx, mit dem ihm eine lebenslange Freundschaft verband, waren die bekanntesten deutschen Sozialphilosophen. Ihre bekannteste gemeinsame Arbeit  war das Kommunistische Manifest. Friedrich Engels starb am 5. August 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Goetheplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1864 wurde der Platz zu Ehren der Großherzogin Anna (1843 – 1865) „Annenplatz“ benannt. &lt;br /&gt;
:1949 erfolgte die Umbenennung in „Goetheplatz“ - &#039;&#039;&#039;Johann Wolfgang von Goethe (1849-1832)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gorkiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung um 1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Maxim Gorki (1868 – 1936).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Walter–Griesbach–Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Platz liegt im Nordwesten der Stadt. Walter Griesbach (1902-1943) war ein Antifaschist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hagemeisterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach den Bürgermeistern Gerhard Hagemeister (Bürgermeister von 1615 bis 1630) und Lucas Hagemeister (Bürgermeister von 1641 bis 1664)&lt;br /&gt;
:Ihnen zu Ehren wurde die Verbindungsstraße zwischen Ulrichstraße und Elisabethstraße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hansenstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung erfolgte 1861 nach Senator Dr. Heinrich G. Hansen (1736 –1819).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FF &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot; Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Freiwillige Feuerwehr Güstrow gab sich am 06.10.1986 den Namen &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Das  Wilhelm Höcker Hockey Turnier wird zum Gedenken an den Güstrower Bürger und 1. Mecklenburgischen Ministerpräsidenten nach dem 2. Weltkrieg veranstaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elisabethstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde bereits 1890 unter diesen Namen geplant aber erst ab den 1930iger Jahren bebaut. Benannt nach der Herzogin Elisabeth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Herzogin Elisabeth (14.10.1524 - 15.10.1586) Tochter des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen, Witwe des Herzogs Magnus III. von Mecklenburg (1524 - 1550) heiratete am 6.2.1556 Herzog Ulrich III. zu Mecklenburg - Güstrow. Mit ihrem segensreichem Wirken nahm sie Einfluss auf den Bau gepflasterter Straßen, auf die Bewaldung öder Landstriche wie z.B. die Heidberge (1573), Umbau des Klosters Rühn zu einem evangelischen Frauenstift mit der ersten Mädchenschule Mecklenburgs und finanzierte aus eigener Schatulle die umfassende Renovierung des Doms mit überdachtem Hochgang zum Schloß (1565 - 1568 ). Ihr Grab befindet sich im Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gustav–Adolf–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Gustav–Adolf–Straße geht von der Goldberger Straße stadtauswärts, als erste Straße rechts abzweigend und zur Wallensteinstraße führend, wurde sie 1929 angelegt. Benannt wurde die Straße nach dem letzten Herzog des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow, er bemühte sich, die zerrüttete Wirtschaft des Landes nach dem Dreißigjährigen Krieg zu beleben, gab französischen Bürgern (Hugenotten) Asyl, ließ das Torhaus mit Brücke zum Schloss erbauen und die Schöninsel umgestalten. Mit seinem Tode erlosch die Herrscherhaus Mecklenburg-Güstrow.&lt;br /&gt;
:;Herzog Gustav Adolf (26.2.1633 - 26.10.1695)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach &#039;&#039;&#039;Turnvater Friedrich Ludwig Jahn&#039;&#039;&#039; benannter Güstrower Sportplatz am Ende Speicherstraße (Nordwesten der Stadt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Uwe-Johnson-Bibliothek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;:Uwe Johnson (1934-1984)&#039;&#039;&#039; wurde in Cammin/Pommern geboren und verstarb in Sheernes on Seas.  &lt;br /&gt;
:Lebte zunächst in Anklam, ab 1946 in Güstrow, hat hier auch an der damaligen John-Brinckman-Oberschule das Abitur abgelegt. Studierte Germanistik in Rostock und Leipzig Die Güstrower Bibliothek führt seinen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Professor-Lorenz-Karsten-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Bebauung erfolgte ab März 1998, benannt nach &#039;&#039;&#039;Prof. Lorenz Karsten (1751 – 1829)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kerstingstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie verbindet die Domstraße mit dem Domplatz und wurde 1579 als Kleine Schulstraße erwähnt. Diesen Namen trug sie bis 1933, dann wurde sie, nach dem in Güstrow geborenen &#039;&#039;&#039;Maler Georg Friedrich Kersting (1785–1847)&#039;&#039;&#039;, in Kerstingstraße umbenannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Georg-Friedrich-Kersting-Schule (Heiliggeisthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kösterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Besitzer &#039;&#039;&#039;Johann Christian Köster&#039;&#039;&#039;, der hier einst gelegenen Kösterwiese benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krückmannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Namensgebung der Straße nach dem Stifter, Gründer der Gewerbeschule und Domschullehrer, &#039;&#039;&#039;Johann Hellmuth Krückmann (1793 – 1861)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Der Güstrower Lehrer gründete 1860 die Krückmannstiftung (Arbeiterwohnungen für kinderreiche Familien mit kleinem Garten). Die Straße wurde 1860 angelegt und 1864 ihm zu Ehren zur Krückmannstraße benannt. Der Stifter starb 1861.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klevenowstraße, Klevenow (auch Clevenow)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach der alten &#039;&#039;&#039;Güstrower Familie&#039;&#039;&#039;, die seit 1418 mehrfach Bürgermeister, Sekretäre, Ratsherren stellte.  &lt;br /&gt;
:Clevenow; Nicolaus, 1418 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Clevenow, Christoph, 1520 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Lorentz, von 1604 bis 1640, davon von 1630 bis 1640 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Sigismund, von 1641 bis 1661 im Dienste der Stadt tätig&lt;br /&gt;
:Clevenow, Lorenz, von 1669 bis 1700, davon von 1692 bis 1700 als Bürgermeiste im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Heinrich Christian  von 1757 bis 1789 im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Diese Übersicht konnte nach Aufzeichnungen des Archivs der Stadt Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; erstellt werden, die auf Auswertung von Aufstellungen der städtischen Ämter von 1587-1728 u. 1729 -1800, den Erläuterungen zum Schoßbuch von 1503-1559 u. Adressbüchern von Herr Wilhelm Mastaler zusammengestellt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl-Liebknecht-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Reichstagsabgeordneten der KPD, &#039;&#039;&#039;Karl Liebknecht (1871 – 1917)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebnitzstraße und Liebnitzbrücke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Bezeichnung der heutigen „Liebnitzstraße“ und „Liebnitzbrücke“ &lt;br /&gt;
:geht auf den Flurnamen der Nebelniederung „Liepnitz“ zurück, deren Wortursprung im Slawischen zu finden ist (von Lipa = Linde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand historischer Belege lässt sich die Flurbezeichnung bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen:&lt;br /&gt;
:1445 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1448 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1549 – up der Lippenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1611 – bey der Liepenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(Quelle: Wilhelm Mastaler, „Alte und neue Straßennamen der Stadt Güstrow“, 2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Niklotstraße, Niklotstadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die 1927 angelegte Niklotstraße, die bei ihrem Ausbau, um etwa 1935, den Namen „General–Litzmann–Straße“ erhielt, wurde 1945 nach dem slawischen – werleschen  Stammesfürsten Niklot &#039;&#039;&#039;Fürst Niklot (1090-1160)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Niklotstadion&lt;br /&gt;
:In einem kleinen Waldstück an der Stadtgrenze nördlich der Glasewitzer Chaussee befinden sich die roten Backsteingebäude der Sportschule des Landessportbundes M-V.&lt;br /&gt;
:Das Stadion und ein Gasthaus wurden von dem Arbeitersportkartell Güstrow e. V. errichtet.&lt;br /&gt;
:Am 10.10.1934 erfolgt die Zwangsversteigerung des 1933 enteignete „Stadions des Arbeitersportkartells Güstrow e.V.“. Die Güstrower Feuerwehr erwarb das Sporthaus zum Preis von 20.000 RM. Nach Um- und Ausbau des Hauses zur Mecklenburgischen Landesfeuerwehrschule erfolgt die offizielle Eröffnung am 23.10.1938. Nach 1945 Sportschule.&lt;br /&gt;
:Nach der Wende Sportschule des Landessportbundes M-V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gerd-Oemcke-Haus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Güstrow der Stadtteil Dettmannsdorf. Dort, am Suckower Graben 51, wurde 1937 das Gerd-Oemcke-Haus als Gemeindehaus gebaut. Auch für die Bewohner des um 1970 bis 2000 entstandenen Neubaugebietes Distelberg ist das Gerd-Oemcke-Haus Anlaufstelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Franz-Parr-Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahr 1557 brannte der Südflügel der Güstrower Burg ab und bot so Herzog Ulrich die Gelegenheit, die alte Burg prächtig dem Rang ihres Besitzers entsprechend auszubauen. Für den Güstrower Neubau wurde der italienischstämmige &#039;&#039;&#039;Architekt Franz Parr (gest. 1580)&#039;&#039;&#039; aus Schlesien verpflichtet, der dort an dem von seiner Familie geleiteten Ausbau des Renaissanceschlosses in Brieg gearbeitet hatte. Ab 1558 entstand der Eingangsflügel auf der Westseite und die westliche Hälfte des zum Garten ausgerichteten Südflügels, und um 1565 war der Rohbau vollendet. Damals gab Franz Parr die Bauleitung ab und trat in die Dienste des schwedischen Königs; sein Bruder, der Bildhauer und Stuckateur Christoph Parr arbeitete aber noch bis 1570 in Güstrow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Schloss wurde von den Baumeistern Philipp Brandin und Franz Parr 1558 bis 1586 erbaut. Die Benennung des Platzes vor dem Schloss erfolgte um 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Pogge-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße im OT Bauhof wurde nach dem Reformer der Landwirtschaft &#039;&#039;&#039;Friedrich Pogge (1791-1843)&#039;&#039;&#039; benannt und 1996 angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puschkinweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße in der Südstadt ist nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799 –1837)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fritz–Reuter–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1910 angelegt und nach &#039;&#039;&#039;Fritz Reuter (1810 –1874)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Fritz-Reuter-Schule&lt;br /&gt;
:Die Grundschule ist eine der größten Güstrower Schulen und führt den Namen des &#039;&#039;&#039;niederdeutschen Schriftstellers&#039;&#039;&#039; seit 1991. Die Schule befindet sich in der Wendenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl Heinz Robrahn== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20.08.1913 in Warnemünde geboren, besuchte er später bis 1930 das Gymnasium in Güstrow. Er absolvierte danach eine Lehre als Bankkaufmann und arbeitete in diesem Beruf bis 1947. Danach war er Buchhalter und Betriebsleiter. &lt;br /&gt;
:Ab 1957 war er freier  Schriftsteller. Die Gedichtbände &amp;quot;Herz in Gott&amp;quot; und &amp;quot;Gesang des Lebens &amp;quot; sind Werke von ihm. (Text in Anlehnung an eine Veröffentlichung in der SVZ vom 09.12.2013) (1913 - 1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schliemannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt 1945 den Namen des mecklenburgischen Altertumsforschers &#039;&#039;&#039;Heinrich Schliemann (1822 – 1890)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schondorfstraße==&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1910 angelegt und nach dem Güstrower Musikdirektor &#039;&#039;&#039;Johannes Schondorf (1833 – 1912)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Johannes Schondorf: Organist, Dirigent, Chormeister, Komponist und Musikdirektor.&lt;br /&gt;
:In der Kleinstadt Röbel wurde Schondorf 1833 geboren. Als er nach seiner Konfirmation die Schule verließ war er, wie er selbst später sagte, als Geiger und Flötist orchesterfähig. Er ging dann nach Rostock, um beim Organisten von St. Marien Sponholtz, das Orgelspielen zu erlernen. 1850 war er Schüler von Theodor Kullach (Musikpädagoge) in Berlin und besuchte dort das neu gegründete Konservatorium der Musik. Mit 22 Jahren wurde Schondorf 1855 Organist an beiden Kirchen in Neubrandenburg und stand bald im Mittelpunkt des Musiklebens als Organist, :Klavierlehrer, Dirigent des Gesangvereins und als Kapellmeister. In Güstrow fand er ein breites Betätigungsfeld vor.&lt;br /&gt;
:Seit 1867 war er Dirigent des ältesten Gesangsvereins Mecklenburgs (1819 gegründet) und hat ihn 40 Jahre geleitet. Zu Beginn des 20. Jh. fasste Schondorf die großen Güstrower Gesangsvereine zusammen und wurde Chormeister des Sängerbundes. Zu seinen Schülern gehören Gustav Havemann und Karl Adolf Martienssen. 1890 wurde Schondorf zum großherzoglichen Musikdirektor ernannt. Seinen größten Triumph feierte er beim 11. Mecklenburger Musikfest 1891, zu dem ein großer Teil seiner Lieder gesungen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Schult–Weg==&lt;br /&gt;
:Nennung nach dem Freund Barlachs und Zeichenlehrer „Lütten Schult“ am Gymnasium. &#039;&#039;&#039;Friedrich Schult (1889-1978)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:1997 wurde er durch die Stadtvertretung mit der Namensgebung geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Willi–Schröder–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benannt nach einem mecklenburgischen Kommunisten &#039;&#039;&#039;Willi Schröder (1897-1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werner-Seelenbinder-Straße==&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
:Benannt wurde die Straße 1977 nach &#039;&#039;&#039;Werner Seelenbinder (1904–1944)&#039;&#039;&#039;, Arbeitersportler, Ringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seidelstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1934 -1935 als „Jehann–Marieken–Straße“ erbaut und 1945 in Seidelstraße umbenannt. Namensgeber war der Ingenieur und Schriftsteller &#039;&#039;&#039;Heinrich Seidel (1842 – 1906)&#039;&#039;&#039;, der von 1866 bis 1868 in der Kählerschen Maschinenfabrik in Güstrow tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==St. Jürgens–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg am 1833 angelegten Friedhof geht vorbei zur Schwaaner Straße und ist seit dieser Zeit auch so benannt. In der Nähe befand sich das &#039;&#039;&#039;St. Jürgen Hospital&#039;&#039;&#039;, am 23. März 1313 urkundlich erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
:Im Niederdeutschen bedeutet Sankt Georg = Sankt Jürgen. Der Heilige Georg kämpfte gegen Drachen. &lt;br /&gt;
:Die älteste Glocke der Pfarrkirche (gegossen 1425) zeigt den Kampf des Heiligen Georg mit dem Drachen. Diese Glocke könnte schon im Sankt Jürgen Hospital gedient haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spaldingsplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gedenken an Mitglieder der Familie Spalding die im Dienst der Stadt standen. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Spalding, Thomas von 1735 bis 1767&#039;&#039;&#039;, davon von 1749 bis 1767 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Spalding, Dr. Joachim Heinrich von 1745 bis 1800, davon 1751 bis 1800 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.   &lt;br /&gt;
:Hier hat früher der große Ackerhof der Ratsherrenfamilie Spalding gelegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ernst-Thälmann-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße erhielt zunächst den Namen Friedrich–Franz–Straße, nach Großherzog F.- F. II (1823 – 1883). &lt;br /&gt;
:1946 erfolgte die Umbenennung nach den Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Ernst Thälmann (1886 – 1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thünenweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde 1996 nach &#039;&#039;&#039;Johann Heinrich von Thünen (1783 – 1850)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tolstoiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Lew N. Tolstoi  (1828 –1910)&#039;&#039;&#039; benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Trendelenburg–Allee==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Zufahrt zum neuen Krankenhaus und wurde 1997 erbaut. Benannt nach dem Chirurgen &#039;&#039;&#039;Friedrich Trendelenburg (1844 – 1924)&#039;&#039;&#039;, Professor u.a. in Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trotschestraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach &#039;&#039;&#039;Carl Heinrich Christoph Trotsche (1769 –1836)&#039;&#039;&#039;, der 1792 der jüngste Senator war, 1814 zweiter Bürgermeister und 1823 erster Bürgermeister der Stadt. :Trotsche erhielt 1821 den Titel „Geheimer Hofrat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ulrichplatz und Ulrichstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ulrichplatz (angelegt 1891) - Benennung erfolgte zu Ehren des Güstrower Herzogs Ulrich von Mecklenburg. &#039;&#039;&#039;Herzog Ulrich III. (1527-1603)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Herzog Ulrich ließ das Renaissance-Schloss Güstrow erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Voßstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Früher Horst–Wessel–Straße, 1945 erfolgte die Umbenennung in Voßstraße nach dem Eigentümer des Baugeländes und dort ansässigen Gärtnereibesitzers &#039;&#039;&#039;Karl August Voß (1852 – 1937)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wallensteinstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung nach dem böhmischen Feldherrn Wallenstein, der von (1629-1632) kurze Zeit in Güstrow als Herzog von Mecklenburg herrschte.&lt;br /&gt;
:Seit 2014 wird in Güstrow ein &amp;quot;Wallenstein Hoffest&amp;quot; auf dem Franz-Parr-Platz vor dem Güstrower Renaissance-Schloss gefeiert.  Güstrow gibt es ein &amp;quot;Schloss-Hotel Wallenstein&amp;quot;. gegenüber des Schlosses (ehemaliges Krankenhaus)&lt;br /&gt;
:;Herzog Albrecht Wenzel Eusebius Wallenstein (1583 - 1634)&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wossidlostraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1935/36 angelegt und bebaut, trug sie bis 1945 den Namen „Kiek na Vör“. &lt;br /&gt;
:1945 wurde sie nach &#039;&#039;&#039;Richard Wossidlo (26.01.1859 – 04.05.1939)&#039;&#039;&#039;, dem großen mecklenburgischen Volkskundler benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Richard-Wossidlo-Schule in der Hafenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Clara-Zetkin-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße ist auf der Höhe des Landesamtes für Umwelt Natur und Geologie von der Goldberger Straße in südlicher Richtung verlaufende Straße.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Clara Zetkin (1857 – 1933)&#039;&#039;&#039; war Sozialistin und Frauenrechtlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen Zeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Bärbel Blaschke, Stadtmuseum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Straßen Gü.jpg|Stadtkern&lt;br /&gt;
Datei:02 Straßen Gü.jpg|Stadtzentrum&lt;br /&gt;
Datei:03 Straßen Gü.jpg|Gleviner Str&lt;br /&gt;
Datei:04 Straßen Gü.jpg|Grüner Winkel&lt;br /&gt;
Datei:05 Straßen Gü.jpg|Altstadt Mühlenstr&lt;br /&gt;
Datei:07 Straßen Gü.jpg|Geschichte Schweriner Viertel&lt;br /&gt;
Datei:09 Straßen Gü.jpg|Komponisten Dichter Sonnenplatz&lt;br /&gt;
Datei:11 Straßen Gü.jpg|Bäume Wasserweg&lt;br /&gt;
Datei:12 Straßen Gü.jpg|Schliemann Walkmühle&lt;br /&gt;
Datei:15 Straßen Gü.jpg|Speicherstraße Norden Güstrows&lt;br /&gt;
Datei:17 Straßen Gü.jpg|Schweinsbrink Befreiung&lt;br /&gt;
Datei:19 Straßen Gü.jpg|Slawen Tiere&lt;br /&gt;
Datei:21 Straßen Güstrow.jpg|Torhäuser Bleichen&lt;br /&gt;
Datei:23 Straßen Güstrow.jpg|Bachstr Falkenflucht&lt;br /&gt;
Datei:25 Straßen Güstrow.jpg|Alte Mühle Stadtfeldmark&lt;br /&gt;
Datei:27 Straßen Gü.jpg|Burgen Övelgönne&lt;br /&gt;
Datei:29 Straßen Gü.jpg|Schabernack Schöninsel&lt;br /&gt;
Datei:31 Straßen Gü.jpg|Parumer See Gleviner Vorstadt&lt;br /&gt;
Datei:34 Straßen Gü.jpg|Herzog Wallenstein&lt;br /&gt;
Datei:35 Straßen Gü.jpg|Feldweg Goldberger Str&lt;br /&gt;
Datei:37 Straßen Gü.jpg|1958 Südstadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147477</id>
		<title>Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147477"/>
		<updated>2026-04-30T19:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Namensgeber von Straßen, Plätzen, anderen Stätten und Gemeinschaften in [[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle beschäftigen wir uns mit Personen, deren Namen die Güstrower Stadtverwaltung oder Gemeinschaften der Stadt für die Benennung von Straßen, Plätzen, städtischen Einrichtungen und Ereignissen auswählten. Die Personennamen zahlreicher Straßen wurden durch zeitgeschichtliche Umbrüche mehrfach geändert oder gingen durch bauliche Maßnahmen verloren. Unsere Ausführungen beziehen sich auf die im Jahre 2013 geltenden Benennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Namen von Straßen und deren Ansichten können Sie auf der folgenden WEB-Seite finden Straßen &amp;amp; Plätze  [https://guestrow-history.de/index.php/strassen-und-plaetze güstrow-history]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Ortsbeschreibungen und Datumsangaben übernahmen wir mit Zustimmung des Verfassers Jochen Peters, aus dessen unveröffentlichten stadtgeschichtlichen Aufzeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Jochen Peters ist seit langem in seiner Freizeit u. a. mit der Erforschung von Flurnahmen in und um Güstrow beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben durch die Einrichtung von Linkverbindungen zwischen den Personennamen und dem Internet umfangreiche biographische Übersichten sofort nutzbar gemacht.  &lt;br /&gt;
Besuchern dieser Seite empfehlen wir auch das &amp;quot;Güstrower Lexikon&amp;quot; von Reinhard Thon, veröffentlicht im Verlag Reinhard Thon. Schwerin, IBN 3-937515-17-8 zum Nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alban-Straße==&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|250px|Innenstadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
:Sie zweigt als erste Straße rechts vom Heideweg ab und verbindet diesen mit der Dr.– Külz – Straße. Die Benennung erfolgte 1957 zur Ehrung des mecklenburgischen Maschinenbauers Dr. Ernst Alban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Dr. Ernst Alban (1791-1856)&lt;br /&gt;
:Dr. E. Alban wurde am 7.2.1791 in Neubrandenburg geboren und starb am 13.6.1856 in Plau.&lt;br /&gt;
:Er war von 1838 bis 1840 Mitinhaber der Güstrower „Eisengießerei und Maschinenbauanstalt“. &lt;br /&gt;
:1839 konstruierte und baute er für die Plauer Tuchfabrik ein 30 PS Hochdruckdampfmaschine. Ausführlich im Mecklenburg  - Magazin 1991, Nr. 3, Seite 7 – 10. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Ernst Barlach (1870-1938)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Die Beabsichtigung des damaligen Güstrower Bürgermeisters, Dr. Heydemann, den Birkenweg zum Inselsee zu Ehren Barlachs in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umzubenennen, bat Barlach freundlich zu unterlasen.&lt;br /&gt;
:Barlach ließ am 30.07.1931 dem Bürgermeister, Dr. Heynemann, eine Bronze-Skulptur seines &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; für die freundliche Aufnahme in Güstrow, durch Bernhard A. Böhmer überreichen. Diese Bronzeskulptur hatte Barlach siebenfach bei der Berliner Gießerei Noack anfertigen lassen.&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Dorfgeiger&amp;quot; wurde durch die Stadtverwaltung unter Dr. Heynemann im Rathaus im Foyer aufgestellt.&lt;br /&gt;
Mit dem Einzug des NS-Bürgermeisters Lemm in das Rathaus wurde ein Güstrower Rechtsanwalt &lt;br /&gt;
(R.B.) mit dem Verkauf der Skulptur des &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; beauftragt. Für 350 RM wurde das &#039;&#039;&#039;Scheusal&#039;&#039;&#039; (so bezeichnete der Nazi-Bürgermeister Lemm die Barlach-Bronze) in Güstrow an (M.K.)verkauft. Der Betrag sollte dem Konto &amp;quot;Ahnenhalle&amp;quot; (Gertrudenkapelle) zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Barlach lehnte auch die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Rostock ab.&lt;br /&gt;
:Barlachs Beisetzung erfolgte 1938 in Ratzeburg.&lt;br /&gt;
:Der Birkenweg zum Güstrower Inselsee wurde nach 1945 in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umbenannt.  &lt;br /&gt;
:Marga Böhmer wurde nach ihrem Ableben ebenfalls in Ratzeburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow änderte im Jahre 2006 die Hauptsatzung der Stadt.&lt;br /&gt;
 Im Absatz 1 ist formuliert: Die Stadt führt die Bezeichnung &amp;quot;Barlachstadt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:2010 wurde Ernst Barlach zum Güstrower Ehrenbürger. &lt;br /&gt;
:In Güstrow befinden sich:&lt;br /&gt;
:die &#039;&#039;&#039;Ernst-Barlach-Stiftung&#039;&#039;&#039;  mit Einrichtungen im Heidberg und in der Gertrudenkapelle.&lt;br /&gt;
:Barlach schuf die meisten seiner Werke in seinen Güstrower Ateliers. &lt;br /&gt;
Seinem Wunsch entsprechend bemühte sich seine Lebensgefährtin Marga Böhmer intensiv und erfolgreich um die Nutzung des sakralen Raumes der Güstrower Gertrudenkapelle als Aufstellungsort für einige seiner Plastiken. Marga Böhmer bewohnte diese Gebäude bis zu ihrem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst-Barlach-Theater&lt;br /&gt;
:Am 01.09.1957 wurde das Güstrower Theater nach einer mehrjährigen Renovierung als Ernst-Barlach-Theater wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==August–Bebel–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;August Bebel (1840 - 1913)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1981 erbaut und nach A. Bebel ( 1840 – 1913 ), Mitgründer und einer der Führer der Sozialdemokratie, benannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hans-Beimler-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Hans Beimler (1895-1936)&lt;br /&gt;
:Die Straße ist in der Güstrower Südstadt. Als Sohn eines Landarbeiters besuchte Beimler die Volksschule in in der Oberpfalz wo er auch aufwuchs. Später erlernte er das Handwerk eines Schlossers und wurde 1913 Mitglied im Metallarbeiterverband (DMV). Im I. WK war er von 1914 bis 1918 Marinesoldat und gehörte 1918 einem Arbeiter - und Soldatenrat an. 1919 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der KPD. Beimler wurde wegen seiner politischen Tätigkeit mehrmals gemaßregelt und gerichtlich verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Robert-Beltz-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem „Hypothekenberg“ als „Hüsung“ angelegt, wurde sie 1945 nach &#039;&#039;&#039;Robert Beltz (1854 – 1942)&#039;&#039;&#039;, Geschichtsforscher Mecklenburgs, umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wilhelm–Beltz–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt der Weg zur Erinnerung an Wilhelm Beltz, der im Mai 1945 maßgeblich, gemeinsam mit der Dolmetscherin Slata Kriwussjowa (später Kowalewskaja), an der kampflosen Übergabe der Stadt an die Rote Armee beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Beltz (1890-1961)&lt;br /&gt;
:Wilhelm Beltz wurde 1890 in Mainz geboren, 1909 Eintritt in die Armee, aktiver Offizier, 1911 Leutnant in Rostock, Teilnahme am 1.Weltkrieg, nach Ende des Krieges nahm er seinen Abschied als Hauptmann, dann Tätigkeiten in der Industrie und landwirtschaftlichen Organisationen, 1928 Direktor des Arbeitsamtes in Güstrow, 1930 - 1933 Geschäftsführer des &amp;quot;Mecklenburgischen Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes&amp;quot; in Güstrow, erhebliche und andauernde Differenzen mit der NSDAP, dann Handelsvertreter in der Landwirtschaft, im September 1944 mit der Bildung des Volkssturms, als Verwalter der Waffen eingesetzt, nahm am 1. Mai 1945 telefonischen Kontakt zur vom Osten über Lalendorf und Plaaz anrückenden Roten Armee auf und führte am 1./2. Mai 1945 in der Poststelle Plaaz zusammen mit der ukrainischen Dolmetscherin Slata Kriwussjowa erfolgreiche Gerspräche zur kampflosen Übergabe der Stadt, welche dann in den Abendstunden des 2. Mai erfolgte. Für diese mutige Tat wurden beide Ehrenbürger der Stadt Güstrow. Vom 11. Mai bis 10. August 1945 war B. als Landrat des Kreises Güstrow eingesetzt, danach in verschiedenen amtlichen Stellungen in Schwerin und Berlin tätig. Wilhelm Beltz verstarb 1961 im Rheinland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besserstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte zur Ehrung des hiesigen Gymnasialdirektors &#039;&#039;&#039;Prof. Johann Friedrich Besser (1771 –  1864).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Besser war seit 1796 an der Domschule als Lehrer tätig und wurde 1810 deren Direktor. Besondere Verdienste erwarb er sich mit der Erarbeitung und Einführung der Schulordnung, Lehrpläne und der Abiturientenprüfung, aber auch durch seine „Beiträge zur Geschichte der Vorderstadt Güstrow“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
==Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Bever sen. (1860 - 1938)&lt;br /&gt;
:Vorstandsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow, übernahm den Vorsitz nach schwerer Erkrankung seines Vorgängers und wurde im Frühjahr 1914 zum Vorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
:Bever wurde am 23.08.1925 auf dem XXX. Mecklenburgischen Feuerwehrtag zum Landesvorsitzenden gewählt und am 27.11.1926 und am 25.03.1928 jeweils wiedergewählt.&lt;br /&gt;
:Ihm zu Ehren wurde die Zufahrtstraße zum Standort-Nord der FFw anlässlich des Bundesfeuerwehrverbandstages am 07.11.2009 als&lt;br /&gt;
:Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße  durch den Bürgermeister Arne Schuld eingeweiht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Senator-Beyer-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde auf Anregung des Senators Karl Beyer 1935 als Richtweg von der Neuen Straße in nördlicher Richtung zum Friedhof angelegt. &lt;br /&gt;
:Er führt auf den südöstlichen Eingang des Friedhofs (Sankt Jürgens-Weg).&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Senator Karl Beyer lebte von 1838 bis 1903&#039;&#039;&#039; in unserer Stadt. Er war Mitglied  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinrich–Borwin–Straße, Borwin-Brunnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße und wurde 1922 angelegt. Benannt nach dem Fürsten der Wenden &#039;&#039;&#039;Heinrich Borwin II.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heinrich Borwin II. gründete die Stadt Güstrow um 1219 bis 1226 und verlieh ihr das Schweriner Stadtrecht. 1226 stiftete er schon auf dem Sterbebett liegend, den Dom als Kollegiatskirche.1228 erfolgte die Bestätigung des Schwerinschen Stadtrechts durch die Söhne Heinrich Borwin II, deshalb gilt dieses Jahr als erster Urkundenbeleg für die Civitas (= Bürgerschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Philipp–Brandin–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Diese Straße hieß bis 1953 Kleine Schlossstraße und entstand etwa 1607. 1953 erhielt sie den heutigen Namen zu Ehren des niederländischen Baumeisters und Bildhauers &#039;&#039;&#039;Philipp Brandin (1535-1594).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==John-Brinckman-Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:zweigt von der Schweriner Str. in Richtung Süden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:John Brinckman wurde 2014 Ehrenbürger der Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John Brinckman (3.7.1814 – 20.9. 1870)&#039;&#039;&#039; war niederdeutscher (plattdeutscher) Dichter und seit 1849 Lehrer in Güstrow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;John-Brinckman-Gymnasium&lt;br /&gt;
:hieß vor 1934 Realgymnasium und Realschule der Stadt Güstrow, vor 1937 Staatl. Reformrealgymnasium &amp;quot;John Brinckman&amp;quot;, vor 1941 John-Brinckman-Schule - Oberschule für Jungen, vor 1945 Vereinigte John-Brinckman-Schule und Domschule, vor 1967 John-Brinckman-Oberschule und vor 1992 EOS &amp;quot;John Brinckman&amp;quot; auch bekannt als John-Brinckman-Schule.&lt;br /&gt;
:06.02.1990 Gründung der John Brinckman Gesellschaft e. V. in Hamburg.&lt;br /&gt;
:Am 28.05.200 Verlegung des Sitzes nach Güstrow. Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Güstrow.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John-Brinckman-Brunnen&#039;&#039;&#039; (Voss un Swinegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgermeister–Dahse–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt den Namen nach Otto F. W. Dahse, der von 1870 bis 1919 ein verdienstvoller Bürgermeister der Stadt war und am 09.05.1919 zum Ehrenbürger ernannt wurde. Die Grabstätte auf dem Güstrower Friedhof ist zum Ehrengrab bestimmt worden und ist somit ein Denkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Otto Friedrich Wilhelm Dahse (1839-1921)&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Dahse ist Ehrenbürger der Stadt Güstrow. &lt;br /&gt;
:Ernennung 09.05.1919, anlässlich seines Ausscheiden aus dem Rate der Stadt Güstrow nach 53-jähriger Wirksamkeit. Seit 09.05.1866 Senator, 04.07.1870 Bürgermeister, 19.03.1892 Geheimer Hofrat, 15.01.1919 im Ruhestand. Auf dem Güstrower Friedhof befindet sich das Ehrengrab von Bürgermeister Dahse&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Demmlerstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1934 mit den geteilten Namen Danziger Str. und Saarstr. angelegt und 1956 nach dem Baumeister des Güstrower Theaters, &#039;&#039;&#039;Georg Adolf Demmler (22.12.1800 – 2.01.1886)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dettmannsdorf, Güstrower Stadtteil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:benannt nach dem Güstrower Unternehmer Fritz Dettmann, Fritz Heinrich Theodor Ludwig Dettmann (1880-1965) um seine Verdienste um den Bau der ersten Arbeitersiedlung Mecklenburgs zu würdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Engels–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt die in der Südstadt gelegene Straße nach dem Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Friedrich Engels (1820 –1895)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Friedrich Engels wurde am 28. November 1820 in Barmen, Preußen in einer wohlhabenden Familie geboren. &lt;br /&gt;
:Friedrich Engels und Karl Marx, mit dem ihm eine lebenslange Freundschaft verband, waren die bekanntesten deutschen Sozialphilosophen. Ihre bekannteste gemeinsame Arbeit  war das Kommunistische Manifest. Friedrich Engels starb am 5. August 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Goetheplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1864 wurde der Platz zu Ehren der Großherzogin Anna (1843 – 1865) „Annenplatz“ benannt. &lt;br /&gt;
:1949 erfolgte die Umbenennung in „Goetheplatz“ - &#039;&#039;&#039;Johann Wolfgang von Goethe (1849-1832)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gorkiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung um 1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Maxim Gorki (1868 – 1936).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Walter–Griesbach–Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Platz liegt im Nordwesten der Stadt. Walter Griesbach (1902-1943) war ein Antifaschist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hagemeisterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach den Bürgermeistern Gerhard Hagemeister (Bürgermeister von 1615 bis 1630) und Lucas Hagemeister (Bürgermeister von 1641 bis 1664)&lt;br /&gt;
:Ihnen zu Ehren wurde die Verbindungsstraße zwischen Ulrichstraße und Elisabethstraße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hansenstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung erfolgte 1861 nach Senator Dr. Heinrich G. Hansen (1736 –1819).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FF &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot; Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Freiwillige Feuerwehr Güstrow gab sich am 06.10.1986 den Namen &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Das  Wilhelm Höcker Hockey Turnier wird zum Gedenken an den Güstrower Bürger und 1. Mecklenburgischen Ministerpräsidenten nach dem 2. Weltkrieg veranstaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elisabethstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde bereits 1890 unter diesen Namen geplant aber erst ab den 1930iger Jahren bebaut. Benannt nach der Herzogin Elisabeth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Herzogin Elisabeth (14.10.1524 - 15.10.1586) Tochter des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen, Witwe des Herzogs Magnus III. von Mecklenburg (1524 - 1550) heiratete am 6.2.1556 Herzog Ulrich III. zu Mecklenburg - Güstrow. Mit ihrem segensreichem Wirken nahm sie Einfluss auf den Bau gepflasterter Straßen, auf die Bewaldung öder Landstriche wie z.B. die Heidberge (1573), Umbau des Klosters Rühn zu einem evangelischen Frauenstift mit der ersten Mädchenschule Mecklenburgs und finanzierte aus eigener Schatulle die umfassende Renovierung des Doms mit überdachtem Hochgang zum Schloß (1565 - 1568 ). Ihr Grab befindet sich im Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gustav–Adolf–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Gustav–Adolf–Straße geht von der Goldberger Straße stadtauswärts, als erste Straße rechts abzweigend und zur Wallensteinstraße führend, wurde sie 1929 angelegt. Benannt wurde die Straße nach dem letzten Herzog des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow, er bemühte sich, die zerrüttete Wirtschaft des Landes nach dem Dreißigjährigen Krieg zu beleben, gab französischen Bürgern (Hugenotten) Asyl, ließ das Torhaus mit Brücke zum Schloss erbauen und die Schöninsel umgestalten. Mit seinem Tode erlosch die Herrscherhaus Mecklenburg-Güstrow.&lt;br /&gt;
:;Herzog Gustav Adolf (26.2.1633 - 26.10.1695)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach &#039;&#039;&#039;Turnvater Friedrich Ludwig Jahn&#039;&#039;&#039; benannter Güstrower Sportplatz am Ende Speicherstraße (Nordwesten der Stadt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Uwe-Johnson-Bibliothek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;:Uwe Johnson (1934-1984)&#039;&#039;&#039; wurde in Cammin/Pommern geboren und verstarb in Sheernes on Seas.  &lt;br /&gt;
:Lebte zunächst in Anklam, ab 1946 in Güstrow, hat hier auch an der damaligen John-Brinckman-Oberschule das Abitur abgelegt. Studierte Germanistik in Rostock und Leipzig Die Güstrower Bibliothek führt seinen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Professor-Lorenz-Karsten-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Bebauung erfolgte ab März 1998, benannt nach &#039;&#039;&#039;Prof. Lorenz Karsten (1751 – 1829)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kerstingstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie verbindet die Domstraße mit dem Domplatz und wurde 1579 als Kleine Schulstraße erwähnt. Diesen Namen trug sie bis 1933, dann wurde sie, nach dem in Güstrow geborenen &#039;&#039;&#039;Maler Georg Friedrich Kersting (1785–1847)&#039;&#039;&#039;, in Kerstingstraße umbenannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Georg-Friedrich-Kersting-Schule (Heiliggeisthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kösterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Besitzer &#039;&#039;&#039;Johann Christian Köster&#039;&#039;&#039;, der hier einst gelegenen Kösterwiese benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krückmannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Namensgebung der Straße nach dem Stifter, Gründer der Gewerbeschule und Domschullehrer, &#039;&#039;&#039;Johann Hellmuth Krückmann (1793 – 1861)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Der Güstrower Lehrer gründete 1860 die Krückmannstiftung (Arbeiterwohnungen für kinderreiche Familien mit kleinem Garten). Die Straße wurde 1860 angelegt und 1864 ihm zu Ehren zur Krückmannstraße benannt. Der Stifter starb 1861.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klevenowstraße, Klevenow (auch Clevenow)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach der alten &#039;&#039;&#039;Güstrower Familie&#039;&#039;&#039;, die seit 1418 mehrfach Bürgermeister, Sekretäre, Ratsherren stellte.  &lt;br /&gt;
:Clevenow; Nicolaus, 1418 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Clevenow, Christoph, 1520 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Lorentz, von 1604 bis 1640, davon von 1630 bis 1640 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Sigismund, von 1641 bis 1661 im Dienste der Stadt tätig&lt;br /&gt;
:Clevenow, Lorenz, von 1669 bis 1700, davon von 1692 bis 1700 als Bürgermeiste im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Heinrich Christian  von 1757 bis 1789 im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Diese Übersicht konnte nach Aufzeichnungen des Archivs der Stadt Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; erstellt werden, die auf Auswertung von Aufstellungen der städtischen Ämter von 1587-1728 u. 1729 -1800, den Erläuterungen zum Schoßbuch von 1503-1559 u. Adressbüchern von Herr Wilhelm Mastaler zusammengestellt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl-Liebknecht-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Reichstagsabgeordneten der KPD, &#039;&#039;&#039;Karl Liebknecht (1871 – 1917)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebnitzstraße und Liebnitzbrücke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Bezeichnung der heutigen „Liebnitzstraße“ und „Liebnitzbrücke“ &lt;br /&gt;
:geht auf den Flurnamen der Nebelniederung „Liepnitz“ zurück, deren Wortursprung im Slawischen zu finden ist (von Lipa = Linde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand historischer Belege lässt sich die Flurbezeichnung bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen:&lt;br /&gt;
:1445 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1448 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1549 – up der Lippenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1611 – bey der Liepenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(Quelle: Wilhelm Mastaler, „Alte und neue Straßennamen der Stadt Güstrow“, 2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Niklotstraße, Niklotstadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die 1927 angelegte Niklotstraße, die bei ihrem Ausbau, um etwa 1935, den Namen „General–Litzmann–Straße“ erhielt, wurde 1945 nach dem slawischen – werleschen  Stammesfürsten Niklot &#039;&#039;&#039;Fürst Niklot (1090-1160)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Niklotstadion&lt;br /&gt;
:In einem kleinen Waldstück an der Stadtgrenze nördlich der Glasewitzer Chaussee befinden sich die roten Backsteingebäude der Sportschule des Landessportbundes M-V.&lt;br /&gt;
:Das Stadion und ein Gasthaus wurden von dem Arbeitersportkartell Güstrow e. V. errichtet.&lt;br /&gt;
:Am 10.10.1934 erfolgt die Zwangsversteigerung des 1933 enteignete „Stadions des Arbeitersportkartells Güstrow e.V.“. Die Güstrower Feuerwehr erwarb das Sporthaus zum Preis von 20.000 RM. Nach Um- und Ausbau des Hauses zur Mecklenburgischen Landesfeuerwehrschule erfolgt die offizielle Eröffnung am 23.10.1938. Nach 1945 Sportschule.&lt;br /&gt;
:Nach der Wende Sportschule des Landessportbundes M-V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gerd-Oemcke-Haus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Güstrow der Stadtteil Dettmannsdorf. Dort, am Suckower Graben 51, wurde 1937 das Gerd-Oemcke-Haus als Gemeindehaus gebaut. Auch für die Bewohner des um 1970 bis 2000 entstandenen Neubaugebietes Distelberg ist das Gerd-Oemcke-Haus Anlaufstelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Franz-Parr-Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahr 1557 brannte der Südflügel der Güstrower Burg ab und bot so Herzog Ulrich die Gelegenheit, die alte Burg prächtig dem Rang ihres Besitzers entsprechend auszubauen. Für den Güstrower Neubau wurde der italienischstämmige &#039;&#039;&#039;Architekt Franz Parr (gest. 1580)&#039;&#039;&#039; aus Schlesien verpflichtet, der dort an dem von seiner Familie geleiteten Ausbau des Renaissanceschlosses in Brieg gearbeitet hatte. Ab 1558 entstand der Eingangsflügel auf der Westseite und die westliche Hälfte des zum Garten ausgerichteten Südflügels, und um 1565 war der Rohbau vollendet. Damals gab Franz Parr die Bauleitung ab und trat in die Dienste des schwedischen Königs; sein Bruder, der Bildhauer und Stuckateur Christoph Parr arbeitete aber noch bis 1570 in Güstrow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Schloss wurde von den Baumeistern Philipp Brandin und Franz Parr 1558 bis 1586 erbaut. Die Benennung des Platzes vor dem Schloss erfolgte um 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Pogge-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße im OT Bauhof wurde nach dem Reformer der Landwirtschaft &#039;&#039;&#039;Friedrich Pogge (1791-1843)&#039;&#039;&#039; benannt und 1996 angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puschkinweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße in der Südstadt ist nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799 –1837)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fritz–Reuter–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1910 angelegt und nach &#039;&#039;&#039;Fritz Reuter (1810 –1874)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Fritz-Reuter-Schule&lt;br /&gt;
:Die Grundschule ist eine der größten Güstrower Schulen und führt den Namen des &#039;&#039;&#039;niederdeutschen Schriftstellers&#039;&#039;&#039; seit 1991. Die Schule befindet sich in der Wendenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl Heinz Robrahn== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20.08.1913 in Warnemünde geboren, besuchte er später bis 1930 das Gymnasium in Güstrow. Er absolvierte danach eine Lehre als Bankkaufmann und arbeitete in diesem Beruf bis 1947. Danach war er Buchhalter und Betriebsleiter. &lt;br /&gt;
:Ab 1957 war er freier  Schriftsteller. Die Gedichtbände &amp;quot;Herz in Gott&amp;quot; und &amp;quot;Gesang des Lebens &amp;quot; sind Werke von ihm. (Text in Anlehnung an eine Veröffentlichung in der SVZ vom 09.12.2013) (1913 - 1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schliemannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt 1945 den Namen des mecklenburgischen Altertumsforschers &#039;&#039;&#039;Heinrich Schliemann (1822 – 1890)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schondorfstraße==&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1910 angelegt und nach dem Güstrower Musikdirektor &#039;&#039;&#039;Johannes Schondorf (1833 – 1912)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Johannes Schondorf: Organist, Dirigent, Chormeister, Komponist und Musikdirektor.&lt;br /&gt;
:In der Kleinstadt Röbel wurde Schondorf 1833 geboren. Als er nach seiner Konfirmation die Schule verließ war er, wie er selbst später sagte, als Geiger und Flötist orchesterfähig. Er ging dann nach Rostock, um beim Organisten von St. Marien Sponholtz, das Orgelspielen zu erlernen. 1850 war er Schüler von Theodor Kullach (Musikpädagoge) in Berlin und besuchte dort das neu gegründete Konservatorium der Musik. Mit 22 Jahren wurde Schondorf 1855 Organist an beiden Kirchen in Neubrandenburg und stand bald im Mittelpunkt des Musiklebens als Organist, :Klavierlehrer, Dirigent des Gesangvereins und als Kapellmeister. In Güstrow fand er ein breites Betätigungsfeld vor.&lt;br /&gt;
:Seit 1867 war er Dirigent des ältesten Gesangsvereins Mecklenburgs (1819 gegründet) und hat ihn 40 Jahre geleitet. Zu Beginn des 20. Jh. fasste Schondorf die großen Güstrower Gesangsvereine zusammen und wurde Chormeister des Sängerbundes. Zu seinen Schülern gehören Gustav Havemann und Karl Adolf Martienssen. 1890 wurde Schondorf zum großherzoglichen Musikdirektor ernannt. Seinen größten Triumph feierte er beim 11. Mecklenburger Musikfest 1891, zu dem ein großer Teil seiner Lieder gesungen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Schult–Weg==&lt;br /&gt;
:Nennung nach dem Freund Barlachs und Zeichenlehrer „Lütten Schult“ am Gymnasium. &#039;&#039;&#039;Friedrich Schult (1889-1978)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:1997 wurde er durch die Stadtvertretung mit der Namensgebung geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Willi–Schröder–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benannt nach einem mecklenburgischen Kommunisten &#039;&#039;&#039;Willi Schröder (1897-1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werner-Seelenbinder-Straße==&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
:Benannt wurde die Straße 1977 nach &#039;&#039;&#039;Werner Seelenbinder (1904–1944)&#039;&#039;&#039;, Arbeitersportler, Ringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seidelstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1934 -1935 als „Jehann–Marieken–Straße“ erbaut und 1945 in Seidelstraße umbenannt. Namensgeber war der Ingenieur und Schriftsteller &#039;&#039;&#039;Heinrich Seidel (1842 – 1906)&#039;&#039;&#039;, der von 1866 bis 1868 in der Kählerschen Maschinenfabrik in Güstrow tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==St. Jürgens–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg am 1833 angelegten Friedhof geht vorbei zur Schwaaner Straße und ist seit dieser Zeit auch so benannt. In der Nähe befand sich das &#039;&#039;&#039;St. Jürgen Hospital&#039;&#039;&#039;, am 23. März 1313 urkundlich erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
:Im Niederdeutschen bedeutet Sankt Georg = Sankt Jürgen. Der Heilige Georg kämpfte gegen Drachen. &lt;br /&gt;
:Die älteste Glocke der Pfarrkirche (gegossen 1425) zeigt den Kampf des Heiligen Georg mit dem Drachen. Diese Glocke könnte schon im Sankt Jürgen Hospital gedient haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spaldingsplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gedenken an Mitglieder der Familie Spalding die im Dienst der Stadt standen. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Spalding, Thomas von 1735 bis 1767&#039;&#039;&#039;, davon von 1749 bis 1767 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Spalding, Dr. Joachim Heinrich von 1745 bis 1800, davon 1751 bis 1800 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.   &lt;br /&gt;
:Hier hat früher der große Ackerhof der Ratsherrenfamilie Spalding gelegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ernst-Thälmann-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße erhielt zunächst den Namen Friedrich–Franz–Straße, nach Großherzog F.- F. II (1823 – 1883). &lt;br /&gt;
:1946 erfolgte die Umbenennung nach den Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Ernst Thälmann (1886 – 1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thünenweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde 1996 nach &#039;&#039;&#039;Johann Heinrich von Thünen (1783 – 1850)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tolstoiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Lew N. Tolstoi  (1828 –1910)&#039;&#039;&#039; benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Trendelenburg–Allee==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Zufahrt zum neuen Krankenhaus und wurde 1997 erbaut. Benannt nach dem Chirurgen &#039;&#039;&#039;Friedrich Trendelenburg (1844 – 1924)&#039;&#039;&#039;, Professor u.a. in Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trotschestraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach &#039;&#039;&#039;Carl Heinrich Christoph Trotsche (1769 –1836)&#039;&#039;&#039;, der 1792 der jüngste Senator war, 1814 zweiter Bürgermeister und 1823 erster Bürgermeister der Stadt. :Trotsche erhielt 1821 den Titel „Geheimer Hofrat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ulrichplatz und Ulrichstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ulrichplatz (angelegt 1891) - Benennung erfolgte zu Ehren des Güstrower Herzogs Ulrich von Mecklenburg. &#039;&#039;&#039;Herzog Ulrich III. (1527-1603)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Herzog Ulrich ließ das Renaissance-Schloss Güstrow erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Voßstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Früher Horst–Wessel–Straße, 1945 erfolgte die Umbenennung in Voßstraße nach dem Eigentümer des Baugeländes und dort ansässigen Gärtnereibesitzers &#039;&#039;&#039;Karl August Voß (1852 – 1937)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wallensteinstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung nach dem böhmischen Feldherrn Wallenstein, der von (1629-1632) kurze Zeit in Güstrow als Herzog von Mecklenburg herrschte.&lt;br /&gt;
:Seit 2014 wird in Güstrow ein &amp;quot;Wallenstein Hoffest&amp;quot; auf dem Franz-Parr-Platz vor dem Güstrower Renaissance-Schloss gefeiert.  Güstrow gibt es ein &amp;quot;Schloss-Hotel Wallenstein&amp;quot;. gegenüber des Schlosses (ehemaliges Krankenhaus)&lt;br /&gt;
:;Herzog Albrecht Wenzel Eusebius Wallenstein (1583 - 1634)&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wossidlostraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1935/36 angelegt und bebaut, trug sie bis 1945 den Namen „Kiek na Vör“. &lt;br /&gt;
:1945 wurde sie nach &#039;&#039;&#039;Richard Wossidlo (26.01.1859 – 04.05.1939)&#039;&#039;&#039;, dem großen mecklenburgischen Volkskundler benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Richard-Wossidlo-Schule in der Hafenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Clara-Zetkin-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße ist auf der Höhe des Landesamtes für Umwelt Natur und Geologie von der Goldberger Straße in südlicher Richtung verlaufende Straße.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Clara Zetkin (1857 – 1933)&#039;&#039;&#039; war Sozialistin und Frauenrechtlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen Zeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Bärbel Blaschke, Stadtmuseum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Straßen Gü.jpg|Stadtkern&lt;br /&gt;
Datei:02 Straßen Gü.jpg|Stadtzentrum&lt;br /&gt;
Datei:03 Straßen Gü.jpg|Gleviner Str&lt;br /&gt;
Datei:04 Straßen Gü.jpg|Grüner Winkel&lt;br /&gt;
Datei:05 Straßen Gü.jpg|Altstadt Mühlenstr&lt;br /&gt;
Datei:07 Straßen Gü.jpg|Geschichte Schweriner Viertel&lt;br /&gt;
Datei:09 Straßen Gü.jpg|Komponisten Dichter Sonnenplatz&lt;br /&gt;
Datei:11 Straßen Gü.jpg|Bäume Wasserweg&lt;br /&gt;
Datei:12 Straßen Gü.jpg|Schliemann Walkmühle&lt;br /&gt;
Datei:15 Straßen Gü.jpg|Speicherstraße Norden Güstrows&lt;br /&gt;
Datei:17 Straßen Gü.jpg|Schweinsbrink Befreiung&lt;br /&gt;
Datei:19 Straßen Gü.jpg|Slawen Tiere&lt;br /&gt;
Datei:21 Straßen Güstrow.jpg|Torhäuser Bleichen&lt;br /&gt;
Datei:23 Straßen Güstrow.jpg|Bachstr Falkenflucht&lt;br /&gt;
Datei:25 Straßen Güstrow.jpg|Alte Mühle Stadtfeldmark&lt;br /&gt;
Datei:27 Straßen Gü.jpg|Burgen Övelgönne&lt;br /&gt;
Datei:29 Straßen Gü.jpg|Schabernack Schöninsel&lt;br /&gt;
Datei:31 Straßen Gü.jpg|Parumer See Gleviner Vorstadt&lt;br /&gt;
Datei:34 Straßen Gü.jpg|Herzog Wallenstein&lt;br /&gt;
Datei:35 Straßen Gü.jpg|Feldweg Goldberger Str&lt;br /&gt;
Datei:37 Straßen Gü.jpg|1958 Südstadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen,_Pl%C3%A4tzen_und_St%C3%A4tten_G%C3%BCstrows&amp;diff=147476</id>
		<title>Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows</title>
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		<updated>2026-04-30T19:38:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Namensgeber von Straßen, Plätzen, anderen Stätten und Gemeinschaften in [[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle beschäftigen wir uns mit Personen, deren Namen die Güstrower Stadtverwaltung oder Gemeinschaften der Stadt für die Benennung von Straßen, Plätzen, städtischen Einrichtungen und Ereignissen auswählten. Die Personennamen zahlreicher Straßen wurden durch zeitgeschichtliche Umbrüche mehrfach geändert oder gingen durch bauliche Maßnahmen verloren. Unsere Ausführungen beziehen sich auf die im Jahre 2013 geltenden Benennungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Namen von Straßen und deren Ansichten können Sie auf der folgenden WEB-Seite finden Straßen &amp;amp; Plätze  [https://guestrow-history.de/index.php/strassen-und-plaetze güstrow-history]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Ortsbeschreibungen und Datumsangaben übernahmen wir mit Zustimmung des Verfassers Jochen Peters, aus dessen unveröffentlichten stadtgeschichtlichen Aufzeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Jochen Peters ist seit langem in seiner Freizeit u. a. mit der Erforschung von Flurnahmen in und um Güstrow beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben durch die Einrichtung von Linkverbindungen zwischen den Personennamen und dem Internet umfangreiche biographische Übersichten sofort nutzbar gemacht.  &lt;br /&gt;
Besuchern dieser Seite empfehlen wir auch das &amp;quot;Güstrower Lexikon&amp;quot; von Reinhard Thon, veröffentlicht im Verlag Reinhard Thon. Schwerin, IBN 3-937515-17-8 zum Nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alban-Straße==&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|250px|Innenstadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
:Sie zweigt als erste Straße rechts vom Heideweg ab und verbindet diesen mit der Dr.– Külz – Straße. Die Benennung erfolgte 1957 zur Ehrung des mecklenburgischen Maschinenbauers Dr. Ernst Alban.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Dr. Ernst Alban (1791-1856)&lt;br /&gt;
:Dr. E. Alban wurde am 7.2.1791 in Neubrandenburg geboren und starb am 13.6.1856 in Plau.&lt;br /&gt;
:Er war von 1838 bis 1840 Mitinhaber der Güstrower „Eisengießerei und Maschinenbauanstalt“. &lt;br /&gt;
:1839 konstruierte und baute er für die Plauer Tuchfabrik ein 30 PS Hochdruckdampfmaschine. Ausführlich im Mecklenburg  - Magazin 1991, Nr. 3, Seite 7 – 10. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Barlachweg, Ernst-Barlach-Stiftung, Ernst-Barlach-Theater==&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Ernst Barlach (1870-1938)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:Die Beabsichtigung des damaligen Güstrower Bürgermeisters, Dr. Heydemann, den Birkenweg zum Inselsee zu Ehren Barlachs in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umzubenennen, bat Barlach freundlich zu unterlasen.&lt;br /&gt;
:Barlach ließ am 30.07.1931 dem Bürgermeister, Dr. Heynemann, eine Bronze-Skulptur seines &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; für die freundliche Aufnahme in Güstrow, durch Bernhard A. Böhmer überreichen. Diese Bronzeskulptur hatte Barlach siebenfach bei der Berliner Gießerei Noack anfertigen lassen.&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;Dorfgeiger&amp;quot; wurde durch die Stadtverwaltung unter Dr. Heynemann im Rathaus im Foyer aufgestellt.&lt;br /&gt;
Mit dem Einzug des NS-Bürgermeisters Lemm in das Rathaus wurde ein Güstrower Rechtsanwalt &lt;br /&gt;
(R.B.) mit dem Verkauf der Skulptur des &amp;quot;Dorfgeigers&amp;quot; beauftragt. Für 350 RM wurde das &#039;&#039;&#039;Scheusal&#039;&#039;&#039; (so bezeichnete der Nazi-Bürgermeister Lemm die Barlach-Bronze) in Güstrow an (M.K.)verkauft. Der Betrag sollte dem Konto &amp;quot;Ahnenhalle&amp;quot; (Gertrudenkapelle) zugeführt werden.&lt;br /&gt;
:Barlach lehnte auch die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Universität Rostock ab.&lt;br /&gt;
:Barlachs Beisetzung erfolgte 1938 in Ratzeburg.&lt;br /&gt;
:Der Birkenweg zum Güstrower Inselsee wurde nach 1945 in &#039;&#039;&#039;Barlachweg&#039;&#039;&#039; umbenannt.  &lt;br /&gt;
:Marga Böhmer wurde nach ihrem Ableben ebenfalls in Ratzeburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow änderte im Jahre 2006 die Hauptsatzung der Stadt.&lt;br /&gt;
 Im Absatz 1 ist formuliert: Die Stadt führt die Bezeichnung &amp;quot;Barlachstadt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:2010 wurde Ernst Barlach zum Güstrower Ehrenbürger. &lt;br /&gt;
:In Güstrow befinden sich:&lt;br /&gt;
:die &#039;&#039;&#039;Ernst-Barlach-Stiftung&#039;&#039;&#039;  mit Einrichtungen im Heidberg und in der Gertrudenkapelle.&lt;br /&gt;
:Barlach schuf die meisten seiner Werke in seinen Güstrower Ateliers. &lt;br /&gt;
Seinem Wunsch entsprechend bemühte sich seine Lebensgefährtin Marga Böhmer intensiv und erfolgreich um die Nutzung des sakralen Raumes der Güstrower Gertrudenkapelle als Aufstellungsort für einige seiner Plastiken. Marga Böhmer bewohnte diese Gebäude bis zu ihrem Tod..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Ernst-Barlach-Theater&lt;br /&gt;
:Am 01.09.1957 wurde das Güstrower Theater nach einer mehrjährigen Renovierung als Ernst-Barlach-Theater wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==August–Bebel–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;August Bebel (1840 - 1913)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1981 erbaut und nach A. Bebel ( 1840 – 1913 ), Mitgründer und einer der Führer der Sozialdemokratie, benannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hans-Beimler-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Hans Beimler (1895-1936)&lt;br /&gt;
:Die Straße ist in der Güstrower Südstadt. Als Sohn eines Landarbeiters besuchte Beimler die Volksschule in in der Oberpfalz wo er auch aufwuchs. Später erlernte er das Handwerk eines Schlossers und wurde 1913 Mitglied im Metallarbeiterverband (DMV). Im I. WK war er von 1914 bis 1918 Marinesoldat und gehörte 1918 einem Arbeiter - und Soldatenrat an. 1919 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der KPD. Beimler wurde wegen seiner politischen Tätigkeit mehrmals gemaßregelt und gerichtlich verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Robert-Beltz-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem „Hypothekenberg“ als „Hüsung“ angelegt, wurde sie 1945 nach &#039;&#039;&#039;Robert Beltz (1854 – 1942)&#039;&#039;&#039;, Geschichtsforscher Mecklenburgs, umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wilhelm–Beltz–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt der Weg zur Erinnerung an Wilhelm Beltz, der im Mai 1945 maßgeblich, gemeinsam mit der Dolmetscherin Slata Kriwussjowa (später Kowalewskaja), an der kampflosen Übergabe der Stadt an die Rote Armee beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Beltz (1890-1961)&lt;br /&gt;
:Wilhelm Beltz wurde 1890 in Mainz geboren, 1909 Eintritt in die Armee, aktiver Offizier, 1911 Leutnant in Rostock, Teilnahme am 1.Weltkrieg, nach Ende des Krieges nahm er seinen Abschied als Hauptmann, dann Tätigkeiten in der Industrie und landwirtschaftlichen Organisationen, 1928 Direktor des Arbeitsamtes in Güstrow, 1930 - 1933 Geschäftsführer des &amp;quot;Mecklenburgischen Landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbandes&amp;quot; in Güstrow, erhebliche und andauernde Differenzen mit der NSDAP, dann Handelsvertreter in der Landwirtschaft, im September 1944 mit der Bildung des Volkssturms, als Verwalter der Waffen eingesetzt, nahm am 1. Mai 1945 telefonischen Kontakt zur vom Osten über Lalendorf und Plaaz anrückenden Roten Armee auf und führte am 1./2. Mai 1945 in der Poststelle Plaaz zusammen mit der ukrainischen Dolmetscherin Slata Kriwussjowa erfolgreiche Gerspräche zur kampflosen Übergabe der Stadt, welche dann in den Abendstunden des 2. Mai erfolgte. Für diese mutige Tat wurden beide Ehrenbürger der Stadt Güstrow. Vom 11. Mai bis 10. August 1945 war B. als Landrat des Kreises Güstrow eingesetzt, danach in verschiedenen amtlichen Stellungen in Schwerin und Berlin tätig. Wilhelm Beltz verstarb 1961 im Rheinland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besserstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte zur Ehrung des hiesigen Gymnasialdirektors &#039;&#039;&#039;Prof. Johann Friedrich Besser (1771 –  1864).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:Besser war seit 1796 an der Domschule als Lehrer tätig und wurde 1810 deren Direktor. Besondere Verdienste erwarb er sich mit der Erarbeitung und Einführung der Schulordnung, Lehrpläne und der Abiturientenprüfung, aber auch durch seine „Beiträge zur Geschichte der Vorderstadt Güstrow“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
==Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Wilhelm Bever sen. (1860 - 1938)&lt;br /&gt;
:Vorstandsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Güstrow, übernahm den Vorsitz nach schwerer Erkrankung seines Vorgängers und wurde im Frühjahr 1914 zum Vorsitzenden gewählt.&lt;br /&gt;
:Bever wurde am 23.08.1925 auf dem XXX. Mecklenburgischen Feuerwehrtag zum Landesvorsitzenden gewählt und am 27.11.1926 und am 25.03.1928 jeweils wiedergewählt.&lt;br /&gt;
:Ihm zu Ehren wurde die Zufahrtstraße zum Standort-Nord der FFw anlässlich des Bundesfeuerwehrverbandstages am 07.11.2009 als&lt;br /&gt;
:Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße  durch den Bürgermeister Arne Schuld eingeweiht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Senator-Beyer-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde auf Anregung des Senators Karl Beyer 1935 als Richtweg von der Neuen Straße in nördlicher Richtung zum Friedhof angelegt. &lt;br /&gt;
:Er führt auf den südöstlichen Eingang des Friedhofs (Sankt Jürgens-Weg).&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Senator Karl Beyer lebte von 1838 bis 1903&#039;&#039;&#039; in unserer Stadt. Er war Mitglied  des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heinrich–Borwin–Straße, Borwin-Brunnen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße und wurde 1922 angelegt. Benannt nach dem Fürsten der Wenden &#039;&#039;&#039;Heinrich Borwin II.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Heinrich Borwin II. gründete die Stadt Güstrow um 1219 bis 1226 und verlieh ihr das Schweriner Stadtrecht. 1226 stiftete er schon auf dem Sterbebett liegend, den Dom als Kollegiatskirche.1228 erfolgte die Bestätigung des Schwerinschen Stadtrechts durch die Söhne Heinrich Borwin II, deshalb gilt dieses Jahr als erster Urkundenbeleg für die Civitas (= Bürgerschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Philipp–Brandin–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Diese Straße hieß bis 1953 Kleine Schlossstraße und entstand etwa 1607. 1953 erhielt sie den heutigen Namen zu Ehren des niederländischen Baumeisters und Bildhauers &#039;&#039;&#039;Philipp Brandin (1535-1594).&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==John-Brinckman-Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:zweigt von der Schweriner Str. in Richtung Süden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:John Brinckman wurde 2014 Ehrenbürger der Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John Brinckman (3.7.1814 – 20.9. 1870)&#039;&#039;&#039; war niederdeutscher (plattdeutscher) Dichter und seit 1849 Lehrer in Güstrow. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;John-Brinckman-Gymnasium&lt;br /&gt;
:hieß vor 1934 Realgymnasium und Realschule der Stadt Güstrow, vor 1937 Staatl. Reformrealgymnasium &amp;quot;John Brinckman&amp;quot;, vor 1941 John-Brinckman-Schule - Oberschule für Jungen, vor 1945 Vereinigte John-Brinckman-Schule und Domschule, vor 1967 John-Brinckman-Oberschule und vor 1992 EOS &amp;quot;John Brinckman&amp;quot; auch bekannt als John-Brinckman-Schule.&lt;br /&gt;
:06.02.1990 Gründung der John Brinckman Gesellschaft e. V. in Hamburg.&lt;br /&gt;
:Am 28.05.200 Verlegung des Sitzes nach Güstrow. Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Güstrow.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;John-Brinckman-Brunnen&#039;&#039;&#039; (Voss un Swinegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgermeister–Dahse–Straße== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt den Namen nach Otto F. W. Dahse, der von 1870 bis 1919 ein verdienstvoller Bürgermeister der Stadt war und am 09.05.1919 zum Ehrenbürger ernannt wurde. Die Grabstätte auf dem Güstrower Friedhof ist zum Ehrengrab bestimmt worden und ist somit ein Denkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Otto Friedrich Wilhelm Dahse (1839-1921)&#039;&#039;&#039; Bürgermeister Dahse ist Ehrenbürger der Stadt Güstrow. &lt;br /&gt;
:Ernennung 09.05.1919, anlässlich seines Ausscheiden aus dem Rate der Stadt Güstrow nach 53-jähriger Wirksamkeit. Seit 09.05.1866 Senator, 04.07.1870 Bürgermeister, 19.03.1892 Geheimer Hofrat, 15.01.1919 im Ruhestand. Auf dem Güstrower Friedhof befindet sich das Ehrengrab von Bürgermeister Dahse&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Demmlerstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1934 mit den geteilten Namen Danziger Str. und Saarstr. angelegt und 1956 nach dem Baumeister des Güstrower Theaters, &#039;&#039;&#039;Georg Adolf Demmler (22.12.1800 – 2.01.1886)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dettmannsdorf, Güstrower Stadtteil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:benannt nach dem Güstrower Unternehmer Fritz Dettmann, Fritz Heinrich Theodor Ludwig Dettmann (1880-1965) um seine Verdienste um den Bau der ersten Arbeitersiedlung Mecklenburgs zu würdigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Engels–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Namen erhielt die in der Südstadt gelegene Straße nach dem Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Friedrich Engels (1820 –1895)&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Friedrich Engels wurde am 28. November 1820 in Barmen, Preußen in einer wohlhabenden Familie geboren. &lt;br /&gt;
:Friedrich Engels und Karl Marx, mit dem ihm eine lebenslange Freundschaft verband, waren die bekanntesten deutschen Sozialphilosophen. Ihre bekannteste gemeinsame Arbeit  war das Kommunistische Manifest. Friedrich Engels starb am 5. August 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Goetheplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1864 wurde der Platz zu Ehren der Großherzogin Anna (1843 – 1865) „Annenplatz“ benannt. &lt;br /&gt;
:1949 erfolgte die Umbenennung in „Goetheplatz“ - &#039;&#039;&#039;Johann Wolfgang von Goethe (1849-1832)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gorkiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung um 1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Maxim Gorki (1868 – 1936).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Walter–Griesbach–Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Platz liegt im Nordwesten der Stadt. Walter Griesbach (1902-1943) war ein Antifaschist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hagemeisterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach den Bürgermeistern Gerhard Hagemeister (Bürgermeister von 1615 bis 1630) und Lucas Hagemeister (Bürgermeister von 1641 bis 1664)&lt;br /&gt;
:Ihnen zu Ehren wurde die Verbindungsstraße zwischen Ulrichstraße und Elisabethstraße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hansenstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung erfolgte 1861 nach Senator Dr. Heinrich G. Hansen (1736 –1819).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==FF &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot; Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Freiwillige Feuerwehr Güstrow gab sich am 06.10.1986 den Namen &amp;quot;Wilhelm Höcker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Das  Wilhelm Höcker Hockey Turnier wird zum Gedenken an den Güstrower Bürger und 1. Mecklenburgischen Ministerpräsidenten nach dem 2. Weltkrieg veranstaltet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Elisabethstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde bereits 1890 unter diesen Namen geplant aber erst ab den 1930iger Jahren bebaut. Benannt nach der Herzogin Elisabeth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Herzogin Elisabeth (14.10.1524 - 15.10.1586) Tochter des Königs Friedrich I. von Dänemark und Norwegen, Witwe des Herzogs Magnus III. von Mecklenburg (1524 - 1550) heiratete am 6.2.1556 Herzog Ulrich III. zu Mecklenburg - Güstrow. Mit ihrem segensreichem Wirken nahm sie Einfluss auf den Bau gepflasterter Straßen, auf die Bewaldung öder Landstriche wie z.B. die Heidberge (1573), Umbau des Klosters Rühn zu einem evangelischen Frauenstift mit der ersten Mädchenschule Mecklenburgs und finanzierte aus eigener Schatulle die umfassende Renovierung des Doms mit überdachtem Hochgang zum Schloß (1565 - 1568 ). Ihr Grab befindet sich im Dom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gustav–Adolf–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Gustav–Adolf–Straße geht von der Goldberger Straße stadtauswärts, als erste Straße rechts abzweigend und zur Wallensteinstraße führend, wurde sie 1929 angelegt. Benannt wurde die Straße nach dem letzten Herzog des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow, er bemühte sich, die zerrüttete Wirtschaft des Landes nach dem Dreißigjährigen Krieg zu beleben, gab französischen Bürgern (Hugenotten) Asyl, ließ das Torhaus mit Brücke zum Schloss erbauen und die Schöninsel umgestalten. Mit seinem Tode erlosch die Herrscherhaus Mecklenburg-Güstrow.&lt;br /&gt;
:;Herzog Gustav Adolf (26.2.1633 - 26.10.1695)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach &#039;&#039;&#039;Turnvater Friedrich Ludwig Jahn&#039;&#039;&#039; benannter Güstrower Sportplatz am Ende Speicherstraße (Nordwesten der Stadt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Uwe-Johnson-Bibliothek==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;:Uwe Johnson (1934-1984)&#039;&#039;&#039; wurde in Cammin/Pommern geboren und verstarb in Sheernes on Seas.  &lt;br /&gt;
:Lebte zunächst in Anklam, ab 1946 in Güstrow, hat hier auch an der damaligen John-Brinckman-Oberschule das Abitur abgelegt. Studierte Germanistik in Rostock und Leipzig Die Güstrower Bibliothek führt seinen Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Professor-Lorenz-Karsten-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Bebauung erfolgte ab März 1998, benannt nach &#039;&#039;&#039;Prof. Lorenz Karsten (1751 – 1829)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kerstingstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie verbindet die Domstraße mit dem Domplatz und wurde 1579 als Kleine Schulstraße erwähnt. Diesen Namen trug sie bis 1933, dann wurde sie, nach dem in Güstrow geborenen &#039;&#039;&#039;Maler Georg Friedrich Kersting (1785–1847)&#039;&#039;&#039;, in Kerstingstraße umbenannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Georg-Friedrich-Kersting-Schule (Heiliggeisthof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kösterstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Besitzer &#039;&#039;&#039;Johann Christian Köster&#039;&#039;&#039;, der hier einst gelegenen Kösterwiese benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Krückmannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Namensgebung der Straße nach dem Stifter, Gründer der Gewerbeschule und Domschullehrer, &#039;&#039;&#039;Johann Hellmuth Krückmann (1793 – 1861)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Der Güstrower Lehrer gründete 1860 die Krückmannstiftung (Arbeiterwohnungen für kinderreiche Familien mit kleinem Garten). Die Straße wurde 1860 angelegt und 1864 ihm zu Ehren zur Krückmannstraße benannt. Der Stifter starb 1861.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klevenowstraße, Klevenow (auch Clevenow)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach der alten &#039;&#039;&#039;Güstrower Familie&#039;&#039;&#039;, die seit 1418 mehrfach Bürgermeister, Sekretäre, Ratsherren stellte.  &lt;br /&gt;
:Clevenow; Nicolaus, 1418 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Clevenow, Christoph, 1520 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Lorentz, von 1604 bis 1640, davon von 1630 bis 1640 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Sigismund, von 1641 bis 1661 im Dienste der Stadt tätig&lt;br /&gt;
:Clevenow, Lorenz, von 1669 bis 1700, davon von 1692 bis 1700 als Bürgermeiste im Dienst der Stadt tätig. &lt;br /&gt;
:Klevenow, Heinrich Christian  von 1757 bis 1789 im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Diese Übersicht konnte nach Aufzeichnungen des Archivs der Stadt Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; erstellt werden, die auf Auswertung von Aufstellungen der städtischen Ämter von 1587-1728 u. 1729 -1800, den Erläuterungen zum Schoßbuch von 1503-1559 u. Adressbüchern von Herr Wilhelm Mastaler zusammengestellt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl-Liebknecht-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach dem Reichstagsabgeordneten der KPD, &#039;&#039;&#039;Karl Liebknecht (1871 – 1917)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebnitzstraße und Liebnitzbrücke==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Bezeichnung der heutigen „Liebnitzstraße“ und „Liebnitzbrücke“ &lt;br /&gt;
:geht auf den Flurnamen der Nebelniederung „Liepnitz“ zurück, deren Wortursprung im Slawischen zu finden ist (von Lipa = Linde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand historischer Belege lässt sich die Flurbezeichnung bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen:&lt;br /&gt;
:1445 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1448 – an der Liepnitz (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1549 – up der Lippenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:1611 – bey der Liepenitze (Stadtverlassbuch)&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;(Quelle: Wilhelm Mastaler, „Alte und neue Straßennamen der Stadt Güstrow“, 2007)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Niklotstraße, Niklotstadion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die 1927 angelegte Niklotstraße, die bei ihrem Ausbau, um etwa 1935, den Namen „General–Litzmann–Straße“ erhielt, wurde 1945 nach dem slawischen – werleschen  Stammesfürsten Niklot &#039;&#039;&#039;Fürst Niklot (1090-1160)&#039;&#039;&#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Niklotstadion&lt;br /&gt;
:In einem kleinen Waldstück an der Stadtgrenze nördlich der Glasewitzer Chaussee befinden sich die roten Backsteingebäude der Sportschule des Landessportbundes M-V.&lt;br /&gt;
:Das Stadion und ein Gasthaus wurden von dem Arbeitersportkartell Güstrow e. V. errichtet.&lt;br /&gt;
:Am 10.10.1934 erfolgt die Zwangsversteigerung des 1933 enteignete „Stadions des Arbeitersportkartells Güstrow e.V.“. Die Güstrower Feuerwehr erwarb das Sporthaus zum Preis von 20.000 RM. Nach Um- und Ausbau des Hauses zur Mecklenburgischen Landesfeuerwehrschule erfolgt die offizielle Eröffnung am 23.10.1938. Nach 1945 Sportschule.&lt;br /&gt;
:Nach der Wende Sportschule des Landessportbundes M-V. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gerd-Oemcke-Haus==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Güstrow der Stadtteil Dettmannsdorf. Dort, am Suckower Graben 51, wurde 1937 das Gerd-Oemcke-Haus als Gemeindehaus gebaut. Auch für die Bewohner des um 1970 bis 2000 entstandenen Neubaugebietes Distelberg ist das Gerd-Oemcke-Haus Anlaufstelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Franz-Parr-Platz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Jahr 1557 brannte der Südflügel der Güstrower Burg ab und bot so Herzog Ulrich die Gelegenheit, die alte Burg prächtig dem Rang ihres Besitzers entsprechend auszubauen. Für den Güstrower Neubau wurde der italienischstämmige &#039;&#039;&#039;Architekt Franz Parr (gest. 1580)&#039;&#039;&#039; aus Schlesien verpflichtet, der dort an dem von seiner Familie geleiteten Ausbau des Renaissanceschlosses in Brieg gearbeitet hatte. Ab 1558 entstand der Eingangsflügel auf der Westseite und die westliche Hälfte des zum Garten ausgerichteten Südflügels, und um 1565 war der Rohbau vollendet. Damals gab Franz Parr die Bauleitung ab und trat in die Dienste des schwedischen Königs; sein Bruder, der Bildhauer und Stuckateur Christoph Parr arbeitete aber noch bis 1570 in Güstrow, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Schloss wurde von den Baumeistern Philipp Brandin und Franz Parr 1558 bis 1586 erbaut. Die Benennung des Platzes vor dem Schloss erfolgte um 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Pogge-Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße im OT Bauhof wurde nach dem Reformer der Landwirtschaft &#039;&#039;&#039;Friedrich Pogge (1791-1843)&#039;&#039;&#039; benannt und 1996 angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Puschkinweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße in der Südstadt ist nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Alexander Sergejewitsch Puschkin (1799 –1837)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fritz–Reuter–Straße==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Straße wurde 1910 angelegt und nach &#039;&#039;&#039;Fritz Reuter (1810 –1874)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Fritz-Reuter-Schule&lt;br /&gt;
:Die Grundschule ist eine der größten Güstrower Schulen und führt den Namen des &#039;&#039;&#039;niederdeutschen Schriftstellers&#039;&#039;&#039; seit 1991. Die Schule befindet sich in der Wendenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Karl Heinz Robrahn== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20.08.1913 in Warnemünde geboren, besuchte er später bis 1930 das Gymnasium in Güstrow. Er absolvierte danach eine Lehre als Bankkaufmann und arbeitete in diesem Beruf bis 1947. Danach war er Buchhalter und Betriebsleiter. &lt;br /&gt;
:Ab 1957 war er freier  Schriftsteller. Die Gedichtbände &amp;quot;Herz in Gott&amp;quot; und &amp;quot;Gesang des Lebens &amp;quot; sind Werke von ihm. (Text in Anlehnung an eine Veröffentlichung in der SVZ vom 09.12.2013) (1913 - 1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schliemannstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie erhielt 1945 den Namen des mecklenburgischen Altertumsforschers &#039;&#039;&#039;Heinrich Schliemann (1822 – 1890)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schondorfstraße==&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1910 angelegt und nach dem Güstrower Musikdirektor &#039;&#039;&#039;Johannes Schondorf (1833 – 1912)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Johannes Schondorf: Organist, Dirigent, Chormeister, Komponist und Musikdirektor.&lt;br /&gt;
:In der Kleinstadt Röbel wurde Schondorf 1833 geboren. Als er nach seiner Konfirmation die Schule verließ war er, wie er selbst später sagte, als Geiger und Flötist orchesterfähig. Er ging dann nach Rostock, um beim Organisten von St. Marien Sponholtz, das Orgelspielen zu erlernen. 1850 war er Schüler von Theodor Kullach (Musikpädagoge) in Berlin und besuchte dort das neu gegründete Konservatorium der Musik. Mit 22 Jahren wurde Schondorf 1855 Organist an beiden Kirchen in Neubrandenburg und stand bald im Mittelpunkt des Musiklebens als Organist, :Klavierlehrer, Dirigent des Gesangvereins und als Kapellmeister. In Güstrow fand er ein breites Betätigungsfeld vor.&lt;br /&gt;
:Seit 1867 war er Dirigent des ältesten Gesangsvereins Mecklenburgs (1819 gegründet) und hat ihn 40 Jahre geleitet. Zu Beginn des 20. Jh. fasste Schondorf die großen Güstrower Gesangsvereine zusammen und wurde Chormeister des Sängerbundes. Zu seinen Schülern gehören Gustav Havemann und Karl Adolf Martienssen. 1890 wurde Schondorf zum großherzoglichen Musikdirektor ernannt. Seinen größten Triumph feierte er beim 11. Mecklenburger Musikfest 1891, zu dem ein großer Teil seiner Lieder gesungen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich-Schult–Weg==&lt;br /&gt;
:Nennung nach dem Freund Barlachs und Zeichenlehrer „Lütten Schult“ am Gymnasium. &#039;&#039;&#039;Friedrich Schult (1889-1978)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:1997 wurde er durch die Stadtvertretung mit der Namensgebung geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Willi–Schröder–Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benannt nach einem mecklenburgischen Kommunisten &#039;&#039;&#039;Willi Schröder (1897-1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werner-Seelenbinder-Straße==&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
:Benannt wurde die Straße 1977 nach &#039;&#039;&#039;Werner Seelenbinder (1904–1944)&#039;&#039;&#039;, Arbeitersportler, Ringer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seidelstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie wurde 1934 -1935 als „Jehann–Marieken–Straße“ erbaut und 1945 in Seidelstraße umbenannt. Namensgeber war der Ingenieur und Schriftsteller &#039;&#039;&#039;Heinrich Seidel (1842 – 1906)&#039;&#039;&#039;, der von 1866 bis 1868 in der Kählerschen Maschinenfabrik in Güstrow tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==St. Jürgens–Weg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg am 1833 angelegten Friedhof geht vorbei zur Schwaaner Straße und ist seit dieser Zeit auch so benannt. In der Nähe befand sich das &#039;&#039;&#039;St. Jürgen Hospital&#039;&#039;&#039;, am 23. März 1313 urkundlich erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
:Im Niederdeutschen bedeutet Sankt Georg = Sankt Jürgen. Der Heilige Georg kämpfte gegen Drachen. &lt;br /&gt;
:Die älteste Glocke der Pfarrkirche (gegossen 1425) zeigt den Kampf des Heiligen Georg mit dem Drachen. Diese Glocke könnte schon im Sankt Jürgen Hospital gedient haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spaldingsplatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gedenken an Mitglieder der Familie Spalding die im Dienst der Stadt standen. &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Spalding, Thomas von 1735 bis 1767&#039;&#039;&#039;, davon von 1749 bis 1767 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.&lt;br /&gt;
:Spalding, Dr. Joachim Heinrich von 1745 bis 1800, davon 1751 bis 1800 als Bürgermeister im Dienst der Stadt tätig.   &lt;br /&gt;
:Hier hat früher der große Ackerhof der Ratsherrenfamilie Spalding gelegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ernst-Thälmann-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße erhielt zunächst den Namen Friedrich–Franz–Straße, nach Großherzog F.- F. II (1823 – 1883). &lt;br /&gt;
:1946 erfolgte die Umbenennung nach den Arbeiterführer &#039;&#039;&#039;Ernst Thälmann (1886 – 1944).&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Thünenweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Weg wurde 1996 nach &#039;&#039;&#039;Johann Heinrich von Thünen (1783 – 1850)&#039;&#039;&#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tolstoiweg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1961 nach dem russischen Dichter &#039;&#039;&#039;Lew N. Tolstoi  (1828 –1910)&#039;&#039;&#039; benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedrich–Trendelenburg–Allee==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Zufahrt zum neuen Krankenhaus und wurde 1997 erbaut. Benannt nach dem Chirurgen &#039;&#039;&#039;Friedrich Trendelenburg (1844 – 1924)&#039;&#039;&#039;, Professor u.a. in Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trotschestraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Benennung erfolgte nach &#039;&#039;&#039;Carl Heinrich Christoph Trotsche (1769 –1836)&#039;&#039;&#039;, der 1792 der jüngste Senator war, 1814 zweiter Bürgermeister und 1823 erster Bürgermeister der Stadt. :Trotsche erhielt 1821 den Titel „Geheimer Hofrat“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ulrichplatz und Ulrichstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ulrichplatz (angelegt 1891) - Benennung erfolgte zu Ehren des Güstrower Herzogs Ulrich von Mecklenburg. &#039;&#039;&#039;Herzog Ulrich III. (1527-1603)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:Herzog Ulrich ließ das Renaissance-Schloss Güstrow erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Voßstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Früher Horst–Wessel–Straße, 1945 erfolgte die Umbenennung in Voßstraße nach dem Eigentümer des Baugeländes und dort ansässigen Gärtnereibesitzers &#039;&#039;&#039;Karl August Voß (1852 – 1937)&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wallensteinstraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Benennung nach dem böhmischen Feldherrn Wallenstein, der von (1629-1632) kurze Zeit in Güstrow als Herzog von Mecklenburg herrschte.&lt;br /&gt;
:Seit 2014 wird in Güstrow ein &amp;quot;Wallenstein Hoffest&amp;quot; auf dem Franz-Parr-Platz vor dem Güstrower Renaissance-Schloss gefeiert.  Güstrow gibt es ein &amp;quot;Schloss-Hotel Wallenstein&amp;quot;. gegenüber des Schlosses (ehemaliges Krankenhaus)&lt;br /&gt;
:;Herzog Albrecht Wenzel Eusebius Wallenstein (1583 - 1634)&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wossidlostraße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1935/36 angelegt und bebaut, trug sie bis 1945 den Namen „Kiek na Vör“. &lt;br /&gt;
:1945 wurde sie nach &#039;&#039;&#039;Richard Wossidlo (26.01.1859 – 04.05.1939)&#039;&#039;&#039;, dem großen mecklenburgischen Volkskundler benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Richard-Wossidlo-Schule in der Hafenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Clara-Zetkin-Straße==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Straße ist auf der Höhe des Landesamtes für Umwelt Natur und Geologie von der Goldberger Straße in südlicher Richtung verlaufende Straße.&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Clara Zetkin (1857 – 1933)&#039;&#039;&#039; war Sozialistin und Frauenrechtlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßennamen Zeitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Bärbel Blaschke, Stadtmuseum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Straßen Gü.jpg|Stadtkern&lt;br /&gt;
Datei:02 Straßen Gü.jpg|Stadtzentrum&lt;br /&gt;
Datei:03 Straßen Gü.jpg|Gleviner Str&lt;br /&gt;
Datei:04 Straßen Gü.jpg|Grüner Winkel&lt;br /&gt;
Datei:05 Straßen Gü.jpg|Altstadt Mühlenstr&lt;br /&gt;
Datei:07 Straßen Gü.jpg|Geschichte Schweriner Viertel&lt;br /&gt;
Datei:09 Straßen Gü.jpg|Komponisten Dichter Sonnenplatz&lt;br /&gt;
Datei:11 Straßen Gü.jpg|Bäume Wasserweg&lt;br /&gt;
Datei:12 Straßen Gü.jpg|Schliemann Walkmühle&lt;br /&gt;
Datei:15 Straßen Gü.jpg|Speicherstraße Norden Güstrows&lt;br /&gt;
Datei:17 Straßen Gü.jpg|Schweinsbrink Befreiung&lt;br /&gt;
Datei:19 Straßen Gü.jpg|Slawen Tiere&lt;br /&gt;
Datei:21 Straßen Güstrow.jpg|Torhäuser Bleichen&lt;br /&gt;
Datei:23 Straßen Güstrow.jpg|Bachstr Falkenflucht&lt;br /&gt;
Datei:25 Straßen Güstrow.jpg|Alte Mühle Stadtfeldmark&lt;br /&gt;
Datei:27 Straßen Gü.jpg|Burgen Övelgönne&lt;br /&gt;
Datei:29 Straßen Gü.jpg|Schabernack Schöninsel&lt;br /&gt;
Datei:31 Straßen Gü.jpg|Parumer See Gleviner Vorstadt&lt;br /&gt;
Datei:34 Straßen Gü.jpg|Herzog Wallenstein&lt;br /&gt;
Datei:35 Straßen Gü.jpg|Feldweg Goldberger Str&lt;br /&gt;
Datei:37 Straßen Gü.jpg|1958 Südstadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kniesenacker&amp;diff=147468</id>
		<title>Kniesenacker</title>
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		<updated>2026-04-30T15:35:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kniesenacker, das weitbekannte Güstrower Bier==&lt;br /&gt;
Gernot Moeller (1938-2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Interesse an Büchern über [[Güstrow]], veranlasste meine drei Kinder immer wieder für Überraschungen zu sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2009, entdeckte eine meiner Töchter in einem Lüneburger Antiquariat beim Blättern in einer Bücher-Kartei unter dem Stichwort&lt;br /&gt;
                                   &#039;&#039;&#039;Güstrow/Bier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
eine kleinformatige ältere Broschüre, die sie zu meiner Freude erwarb und mir schenkte. Bei dem Büchlein, so konnten wir es später feststellen, handelte es sich um einen Faksimiledruck einer Ausgabe von 1706 über Art, Eigenschaft und Wirkung des Spezialbieres Kniesenack (Fürstenbier) aus Güstrow mit dem Titel:&lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-Encomium oder Lob-Spruch des weitberühmten / gesunden / kräftigen und wohlschmeckenden Gersten-Biers Kniesenack genannt/ Welches im Mecklenburgischen Lande zu Güstrau seinen &lt;br /&gt;
Ursprung bekommen und anjetzo daselbst gebrauet wird.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese derbe Lobschrift auf das Kniesenack vom Jahre 1624 nach der Handschrift 1706 von dem Hofmedicus Georg Detherding in Güstrow in Druck gegeben und mit moralisierenden Anmerkungen versehen, hat zum 700jährigen Jubiläum seiner Vaterstadt Güstrow (1928), der in Güstrow geborene Journalist Rudolf Pechel (1882 - 1961) neu herausgegeben. &lt;br /&gt;
Die bibliophile Rarität erschien im &#039;&#039;&#039;Format 13,5 x 7,5 cm&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, aus dem Lüneburger Antiquariat stammende Exemplar, befand sich seit 1933, gemäß handschriftlicher Notizen in dem Büchlein, einst im Besitz des bekannten Güstrower &lt;br /&gt;
Gymnasiallehrers, Dr. Bruno Romberg (1892 - 1969).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts ist das Kniesenack noch in Güstrow gebraut worden, dann wurde die Bereitung eingestellt. Erst in den Jahren 1850-60 wurde es auf Anregung des Schuldirektors Raspe in der Feltenschen Brauerei in der Mühlenstraße wieder gebraut.&lt;br /&gt;
Dann folgte wiederum eine Pause, bis der Brauereibesitzer Carl Müller in Güstrow, wohnhaft am Berge, sich 1884 veranlasst sah, wiederum an die Herstellung des Kniesenack zu gehen. In der alten verräucherten Gaststube der Brauerei am Berge sind an dem großen runden Tisch und in der &amp;quot;Hölle&amp;quot; Feste bei Tag und Nacht gefeiert worden, die unter der Wirkung des edlen Trankes zu den beschwingtesten, kraftvollsten und fröhlichsten Stunden der Beteiligten gehörten, (s.a. &amp;quot;Güstrow eine Stadt wie in der Toskana&amp;quot; Konrad Reich Verlag Rostock, 2000).&lt;br /&gt;
Manchem der heute in Güstrow Lebenden mag das sagenumwobene Kniesenacker Bier vom Erzählen her noch bekannt sein, aber die genaue Beschreibung des Inhaltes des Bieres und seiner Wirkungen jedoch wohl kaum&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Text von 1624&#039;&#039;&#039; ist nur Wenigen im Detail bekannt.&lt;br /&gt;
Deshalb fügen wir hier den &amp;quot;Lob-Spruch über das weitberühmte Güstrower Bier&amp;quot; ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden staunen, welche Wirkungen dem Getränk nachgesagt werden.&lt;br /&gt;
Das Kniesenack-Bier war ein Bier, welches seit dem Mittelalter im mecklenburgischen Güstrow gebraut wurde. Im Handwörterbuch der Deutschen Sprache von 1833 heißt es: Kniesenack - Ein starkes Bier zu Güstrow in Mecklenburg.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Entstehung des Namens gibt es mehrere Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ableben meines Freundes, Gernot Moeller, im Jahre 2016 gelangte das vorstehend beschriebene Werk in meine Büchersammlung. Nach der Gründung des Vereins, der sich das Brauen eines &amp;quot;Original Kniesenacker&amp;quot; Bieres zur Aufgabe gemacht hat, übergab ich dieses Buch an den Verein nachdem ich es zuvor auf meiner WEB-Site platziert hatte. &lt;br /&gt;
(1923 habe ich erstmals eine Flasche dieses &amp;quot;neuen&amp;quot; Kniesenacker Bieres genossen, es schmeckte mir. DK)    &lt;br /&gt;
Siehe auch unter Wikipedia: &lt;br /&gt;
::: [https://de.wikipedia.org/wiki/Kniesenack-Bier Kniesenack-Bier]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2023 Güstrow Bier 1.jpg|2023 Bier brauen 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Güstrow Bier 2.jpg|2023 Bier brauen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vel Spaß beim Lesen des bald 400 Jahre alten Textes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Bier 1.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 2.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 3.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 4.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 5.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 6.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 7.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 8.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 9.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 10.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 11.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 12.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 13.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 14.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 15.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 16.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 17.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 18.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 19.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 20.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Bier 21.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 22.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 23.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 24.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 25.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 26.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 27.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 28.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 29.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 30.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 31.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 32.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 33.JPG|650px|links|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Kniesenacker&amp;diff=147467</id>
		<title>Kniesenacker</title>
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		<updated>2026-04-30T15:13:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Kniesenacker, das weitbekannte Güstrower Bier */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kniesenacker, das weitbekannte Güstrower Bier==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gernot Moeller (1938-2016)&lt;br /&gt;
Mein Interesse an Büchern über [[Güstrow]], veranlasste meine drei Kinder immer wieder für Überraschungen zu sorgen. &lt;br /&gt;
Im Jahr 2009, entdeckte eine meiner Töchter in einem Lüneburger Antiquariat beim Blättern in einer Bücher-Kartei unter dem Stichwort&lt;br /&gt;
                                   &#039;&#039;&#039;Güstrow/Bier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
eine kleinformatige ältere Broschüre, die sie zu meiner Freude erwarb und mir schenkte. Bei dem Büchlein, so konnten wir es später feststellen, handelte es sich um einen Faksimiledruck einer Ausgabe von 1706 über Art, Eigenschaft und Wirkung des Spezialbieres Kniesenack (Fürstenbier) aus Güstrow mit dem Titel:&lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;-Encomium oder Lob-Spruch des weitberühmten / gesunden / kräftigen und wohlschmeckenden Gersten-Biers Kniesenack genannt/ Welches im Mecklenburgischen Lande zu Güstrau seinen &lt;br /&gt;
Ursprung bekommen und anjetzo daselbst gebrauet wird.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese derbe Lobschrift auf das Kniesenack vom Jahre 1624 nach der Handschrift 1706 von dem Hofmedicus Georg Detherding in Güstrow in Druck gegeben und mit moralisierenden Anmerkungen versehen, hat zum 700jährigen Jubiläum seiner Vaterstadt Güstrow (1928), der in Güstrow geborene Journalist Rudolf Pechel (1882 - 1961) neu herausgegeben. &lt;br /&gt;
Die bibliophile Rarität erschien im &#039;&#039;&#039;Format 13,5 x 7,5 cm&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, aus dem Lüneburger Antiquariat stammende Exemplar, befand sich seit 1933, gemäß handschriftlicher Notizen in dem Büchlein, einst im Besitz des bekannten Güstrower Gymnasiallehrers, Dr. Bruno Romberg (1892 - 1969).&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts ist das Kniesenack noch in Güstrow gebraut worden, dann wurde die Bereitung eingestellt. Erst in den Jahren 1850-60 wurde es auf Anregung des Schuldirektors Raspe in der Feltenschen Brauerei in der Mühlenstraße wieder gebraut.&lt;br /&gt;
Dann folgte wiederum eine Pause, bis der Brauereibesitzer Carl Müller in Güstrow, wohnhaft am Berge, sich 1884 veranlasst sah, wiederum an die Herstellung des Kniesenack zu gehen. In der alten verräucherten Gaststube der Brauerei am Berge sind an dem großen runden Tisch und in der &amp;quot;Hölle&amp;quot; Feste bei Tag und Nacht gefeiert worden, die unter der Wirkung des edlen Trankes zu den beschwingtesten, kraftvollsten und fröhlichsten Stunden der Beteiligten gehörten, (s.a. &amp;quot;Güstrow eine Stadt wie in der Toskana&amp;quot; Konrad Reich Verlag Rostock, 2000).&lt;br /&gt;
Manchem der heute in Güstrow Lebenden mag das sagenumwobene Kniesenacker Bier vom Erzählen her noch bekannt sein, aber die genaue Beschreibung des Inhaltes des Bieres und seiner Wirkungen jedoch wohl kaum&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Text von 1624&#039;&#039;&#039; ist nur Wenigen im Detail bekannt.&lt;br /&gt;
Deshalb fügen wir hier den &amp;quot;Lob-Spruch über das weitberühmte Güstrower Bier&amp;quot; ein. &lt;br /&gt;
Sie werden staunen, welche Wirkungen dem Getränk nachgesagt werden.&lt;br /&gt;
Das Kniesenack-Bier war ein Bier, welches seit dem Mittelalter im mecklenburgischen Güstrow gebraut wurde. Im Handwörterbuch der Deutschen Sprache von 1833 heißt es: Kniesenack - Ein starkes Bier zu Güstrow in Mecklenburg. Zur Entstehung des Namens gibt es mehrere Versionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ableben meines Freundes Gernot Moeller im Jahre 2016 gelangte das vorstehend beschriebene Werk in meine Büchersammlung. Nach der Gründung des Vereins, der sich das Brauen eines &amp;quot;Original Kniesenacker&amp;quot; Bieres zur Aufgabe gemacht hat, übergab ich dieses Buch an den Verein nachdem ich es zuvor auf meiner WEB-Site platziert hatte.1923 habe ich erstmals eine Flasche dieses &amp;quot;neuen&amp;quot; Kniesenacker Bieres genossen, es schmeckte mir. DK    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch unter Wikipedia: &lt;br /&gt;
:::* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kniesenack-Bier Kniesenack-Bier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;140px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2023 Güstrow Bier 1.jpg|2023 Bier brauen 1&lt;br /&gt;
Datei:2023 Güstrow Bier 2.jpg|2023 Bier brauen 2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Viel Spaß beim Lesen des bald 400 Jahre alten Textes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Bier 1.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 2.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 3.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 4.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 5.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 6.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 7.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 8.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 9.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 10.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 11.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 12.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 13.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 14.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 15.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 16.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 17.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 18.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 19.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 20.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Bier 21.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 22.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 23.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 24.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 25.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 26.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 27.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 28.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 29.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 30.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 31.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 32.JPG|650px|links|]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bier 33.JPG|650px|links|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=147466</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=147466"/>
		<updated>2026-04-30T14:34:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Kurztext über Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien]] und Gernot Moeller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Siegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigter Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow Bildergalerien== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrower Ansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) === &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie, Amateurfunk u. a. Vereine) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow wichtige Einrichtungen|wichtige Einrichtungen und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#ELEKTRIZITÄT in Güstrow|Elektrizität]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer:DieterK%C3%B6lpien&amp;diff=147464</id>
		<title>Benutzer:DieterKölpien</title>
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		<updated>2026-04-30T10:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker auf dem fernmeldetechnischem Gebiet und nach weiteren fünfjährigen Studien &amp;quot;Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen&amp;quot;. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten zunächst im Fernmeldeamt und danach im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) (FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
Wir haben unser Arbeitsleben schließlich jeweils nach ca. 50 Dienstjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw. 1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen für die Aufzeichnung hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk von Heinrich Benox, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der vom uns angeregten&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Streichung der Güstrower Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen NS-Gauleiters, Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039; auseinandersetzten und diese daraufhin schließlich vornahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach interessierten uns die &lt;br /&gt;
Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche Zeitzeugnisse Güstrows. &lt;br /&gt;
Wir fertigten für über 80 Denkmale und anderen bildnerischen Zeitzeugnissen eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir seinerzeit durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ.(Redakteur Kowalszik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen```.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die ```&amp;quot;Dokumentation über die Glocken des Güstrower Domes&amp;quot;```. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt.&lt;br /&gt;
Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. &lt;br /&gt;
Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich deren  Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6.  &#039;&#039;&#039;Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD&#039;&#039;&#039; am 06.11.2009. &lt;br /&gt;
Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Umbau des 3. Wasserturmes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. &lt;br /&gt;
Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Postentwicklung in Güstrow&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer Dokumentation &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&amp;quot;&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse &lt;br /&gt;
-von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach,&lt;br /&gt;
-seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow,&lt;br /&gt;
- seiner veranlassten Übersendung an den Bischof nach Schwerin,&lt;br /&gt;
- seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und           &lt;br /&gt;
- kirchlichen nationalsozialistischen Landesführers,&lt;br /&gt;
- seiner Zuführung zur Verschrottung, &lt;br /&gt;
- der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der Lüneburger Heide,&lt;br /&gt;
- der Aufhängung dieses Zweitgusses nach dem II. Weltkrieg  in der Kölner Antonitercitykirche in der Schilderstraße, &lt;br /&gt;
- die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu    &lt;br /&gt;
- Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde,&lt;br /&gt;
- sowie unsere Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss&lt;br /&gt;
- und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf, zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine später an uns Autoren gerichtete strenge Ermahnung der Deutschen Nationalbibliothek, wegen der Unterlassung der Übersendung eines &#039;&#039;Exemplares&#039;&#039; dieser Dokumentation hat uns sehr stolz gemacht. Es ist für uns die höchste   &lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer:DieterK%C3%B6lpien&amp;diff=147461</id>
		<title>Benutzer:DieterKölpien</title>
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		<updated>2026-04-30T10:09:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker auf dem fernmeldetechnischem Gebiet und nach weiteren fünfjährigen Studien &amp;quot;Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen&amp;quot;. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten zunächst im Fernmeldeamt und danach im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) (FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
Wir haben unser Arbeitsleben schließlich jeweils nach ca. 50 Dienstjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw. 1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen für die Aufzeichnung hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk von Heinrich Benox, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der vom uns angeregten&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Streichung der Güstrower Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen NS-Gauleiters, Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039; auseinandersetzten und diese daraufhin schließlich vornahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach interessierten uns die &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche Zeitzeugnisse Güstrows&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Wir fertigten für über 80 Denkmale und anderen bildnerischen Zeitzeugnissen eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir seinerzeit durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ.(Redakteur Kowalszik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden.&lt;br /&gt;
Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die ```&amp;quot;Dokumentation über die Glocken des Güstrower Domes&amp;quot;```. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt.&lt;br /&gt;
Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. &lt;br /&gt;
Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich deren  Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6.  &#039;&#039;&#039;Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD&#039;&#039;&#039; am 06.11.2009. &lt;br /&gt;
Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Umbau des 3. Wasserturmes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. &lt;br /&gt;
Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Postentwicklung in Güstrow&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer Dokumentation &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&amp;quot;&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse &lt;br /&gt;
-von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach,&lt;br /&gt;
-seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow,&lt;br /&gt;
- seiner veranlassten Übersendung an den Bischof nach Schwerin,&lt;br /&gt;
- seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und           &lt;br /&gt;
- kirchlichen nationalsozialistischen Landesführers,&lt;br /&gt;
- seiner Zuführung zur Verschrottung, &lt;br /&gt;
- der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der Lüneburger Heide,&lt;br /&gt;
- der Aufhängung dieses Zweitgusses nach dem II. Weltkrieg  in der Kölner Antonitercitykirche in der Schilderstraße, &lt;br /&gt;
- die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu    &lt;br /&gt;
- Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde,&lt;br /&gt;
- sowie unsere Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss&lt;br /&gt;
- und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf, zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine später an uns Autoren gerichtete strenge Ermahnung der Deutschen Nationalbibliothek, wegen der Unterlassung der Übersendung eines &#039;&#039;Exemplares&#039;&#039; dieser Dokumentation hat uns sehr stolz gemacht. Es ist für uns die höchste   &lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=147458</id>
		<title>Güstrow</title>
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		<updated>2026-04-30T08:57:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien und GernotMoeller| Dieter Kölpien und GernotMoeller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Siegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigte Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow Bildergalerien== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrower Ansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) === &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie, Amateurfunk u. a. Vereine) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow wichtige Einrichtungen|wichtige Einrichtungen und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#ELEKTRIZITÄT in Güstrow|Elektrizität]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=147457</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=147457"/>
		<updated>2026-04-30T08:50:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen über Güstrow:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Siegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigte Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow Bildergalerien== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrower Ansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) === &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie, Amateurfunk u. a. Vereine) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow wichtige Einrichtungen|wichtige Einrichtungen und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#ELEKTRIZITÄT in Güstrow|Elektrizität]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=147456</id>
		<title>Güstrow</title>
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		<updated>2026-04-30T08:48:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autoren und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen:&lt;br /&gt;
[[Benutzer: DieterKölpien | Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Siegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigte Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow Bildergalerien== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrower Ansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) === &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie, Amateurfunk u. a. Vereine) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow wichtige Einrichtungen|wichtige Einrichtungen und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#ELEKTRIZITÄT in Güstrow|Elektrizität]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer:DieterK%C3%B6lpien&amp;diff=147454</id>
		<title>Benutzer:DieterKölpien</title>
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		<updated>2026-04-30T08:37:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Vl. Die Güstrower Ortschronisten, Dieter Kölpien und Gernot Moeller, unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche zu Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker auf dem fernmeldetechnischem Gebiet und nach weiteren fünfjährigen Studien &amp;quot;Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen&amp;quot;. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten zunächst im Fernmeldeamt und danach im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) (FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
Wir haben unser Arbeitsleben schließlich jeweils nach ca. 50 Dienstjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw. 1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen für die Aufzeichnung hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk von Heinrich Benox, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der vom uns angeregten&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Streichung der Güstrower Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen Gauleiters Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
auseinandersetzten und diese daraufhin schließlich vornahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach interessierten uns die &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche Zeitzeugnisse&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Wir fertigten für über 80 Denkmale und anderen bildnerischen Zeitzeugnissen eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir seinerzeit durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ.(Redakteur Kowalszik)s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden.&lt;br /&gt;
Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die ```&amp;quot;Dokumentation über die Glocken des Güstrower Domes&amp;quot;```. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt.&lt;br /&gt;
Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. &lt;br /&gt;
Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. &lt;br /&gt;
Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich dessen Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD am 06.11.2009. Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Umbau des 3. Wasserturmes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Postentwicklung in Güstrow&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer Dokumentation &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&amp;quot;&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse &lt;br /&gt;
-von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach,&lt;br /&gt;
-seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow,&lt;br /&gt;
- seiner veranlassten Übersendung an den Bischof nach Schwerin,&lt;br /&gt;
- seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und           &lt;br /&gt;
- kirchlichen nationalsozialistischen Landesführers,&lt;br /&gt;
- seiner Zuführung zur Verschrottung, &lt;br /&gt;
- der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der Lüneburger Heide,&lt;br /&gt;
- der Aufhängung dieses Zweitgusses nach dem II. Weltkrieg  in der Kölner Antonitercitykirche in der Schilderstraße, &lt;br /&gt;
- die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu    &lt;br /&gt;
- Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde,&lt;br /&gt;
- sowie unsere Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss&lt;br /&gt;
- und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf, zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine später an uns Autoren gerichtete strenge Ermahnung der Deutschen Nationalbibliothek, wegen der Unterlassung der Übersendung eines &#039;&#039;Exemplares&#039;&#039; dieser Dokumentation hat uns sehr stolz gemacht. Es ist für uns die höchste   &lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer:DieterK%C3%B6lpien&amp;diff=147433</id>
		<title>Benutzer:DieterKölpien</title>
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		<updated>2026-04-27T22:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker auf dem fernmeldetechnischem Gebiet und nach weiteren fünfjährigen Studien &amp;quot;Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen&amp;quot;. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten zunächst im Fernmeldeamt und danach im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) (FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
Wir haben unser Arbeitsleben schließlich jeweils nach ca. 50 Dienstjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw. 1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen für die Aufzeichnung hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk von Heinrich Benox, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der vom uns angeregten&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Streichung der Güstrower Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen Gauleiters Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
auseinandersetzten und diese daraufhin schließlich vornahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Danach interessierten uns die &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche Zeitzeugnisse&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Wir fertigten für über 80 Denkmale und anderen bildnerischen Zeitzeugnissen eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir seinerzeit durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ.(Redakteur Kowalszik)s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden.&lt;br /&gt;
 Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die ```&amp;quot;Dokumentation über die Glocken des Güstrower Domes&amp;quot;```. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt.&lt;br /&gt;
 Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. &lt;br /&gt;
Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. &lt;br /&gt;
Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich dessen Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD am 06.11.2009. Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Umbau des 3. Wasserturmes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Postentwicklung in Güstrow&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer Dokumentation &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&amp;quot;&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse &lt;br /&gt;
-von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach,&lt;br /&gt;
-seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow,&lt;br /&gt;
- seiner veranlassten Übersendung an den Bischof nach Schwerin,&lt;br /&gt;
- seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und           &lt;br /&gt;
- kirchlichen nationalsozialistischen Landesführers,&lt;br /&gt;
- seiner Zuführung zur Verschrottung, &lt;br /&gt;
- der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der   &lt;br /&gt;
  Lüneburger Heide,&lt;br /&gt;
- der Aufhängung dieses Zweitgusses nach dem II. Weltkrieg  in der Kölner Antonitercitykirche      &lt;br /&gt;
  in der Schilderstraße, &lt;br /&gt;
- die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu    &lt;br /&gt;
- Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde,&lt;br /&gt;
- sowie unsere Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss&lt;br /&gt;
- und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf,   &lt;br /&gt;
  zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Eine später an uns Autoren gerichtete strenge Ermahnung der Deutschen Nationalbibliothek, wegen der Unterlassung der Übersendung eines &#039;&#039;Exemplares&#039;&#039; dieser Dokumentation hat uns sehr stolz gemacht. Es ist für uns die höchste   &lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer:DieterK%C3%B6lpien&amp;diff=147432</id>
		<title>Benutzer:DieterKölpien</title>
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		<updated>2026-04-27T22:35:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker auf dem fernmeldetechnischem Gebiet und nach weiteren fünfjährigen Studien &amp;quot;Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen&amp;quot;. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten zunächst im Fernmeldeamt und danach im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) (FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
Wir haben unser Arbeitsleben schließlich jeweils nach ca. 50 Dienstjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw. 1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen für die Aufzeichnung hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk von Heinrich Benox, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Streichung der Güstrower Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen Gauleiters Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
auseinandersetzten und diese daraufhin schließlich vornahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Danach interessierten uns die &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche Zeitzeugnisse&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Wir fertigten für über 80 Denkmale und anderen bildnerischen Zeitzeugnissen eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir seinerzeit durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ.(Redakteur Kowalszik)s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden.&lt;br /&gt;
 Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die ```&amp;quot;Dokumentation über die Glocken des Güstrower Domes&amp;quot;```. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt.&lt;br /&gt;
 Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. &lt;br /&gt;
Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. &lt;br /&gt;
Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich dessen Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD am 06.11.2009. Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Umbau des 3. Wasserturmes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Postentwicklung in Güstrow&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer Dokumentation &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&amp;quot;&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse &lt;br /&gt;
-von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach,&lt;br /&gt;
-seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow,&lt;br /&gt;
- seiner veranlassten Übersendung an den Bischof nach Schwerin,&lt;br /&gt;
- seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und           &lt;br /&gt;
- kirchlichen nationalsozialistischen Landesführers,&lt;br /&gt;
- seiner Zuführung zur Verschrottung, &lt;br /&gt;
- der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der   &lt;br /&gt;
  Lüneburger Heide,&lt;br /&gt;
- der Aufhängung dieses Zweitgusses nach dem II. Weltkrieg  in der Kölner Antonitercitykirche      &lt;br /&gt;
  in der Schilderstraße, &lt;br /&gt;
- die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu    &lt;br /&gt;
- Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde,&lt;br /&gt;
- sowie unsere Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss&lt;br /&gt;
- und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf,   &lt;br /&gt;
  zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Eine später an uns Autoren gerichtete strenge Ermahnung der Deutschen Nationalbibliothek, wegen der Unterlassung der Übersendung eines &#039;&#039;Exemplares&#039;&#039; dieser Dokumentation hat uns sehr stolz gemacht. Es ist für uns die höchste   &lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer:DieterK%C3%B6lpien&amp;diff=147431</id>
		<title>Benutzer:DieterKölpien</title>
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		<updated>2026-04-27T21:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker auf dem fernmeldetechnischem Gebiet und nach weiteren fünfjährigen Studien &amp;quot;Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen&amp;quot;. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten zunächst im Fernmeldeamt und danach im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) (FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
Wir haben unser Arbeitsleben schließlich jeweils nach ca. 50 Dienstjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw. 1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen für die Aufzeichnung hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039; aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk Heinrich Benox‘s, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte. Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der &#039;&#039;&#039;Streichung der Güstrower Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen Gauleiters Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039; auseinandersetzten und diese vornahmen. Danach interessierten uns die &#039;&#039;&#039;Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche .&#039;&#039;&#039;. Wir fertigten für über 80 Denkmale und anderen bildnerischen Zeitzeugnissen eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir  durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ. Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden. Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen. Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die ```&amp;quot;Dokumentation über die Glocken des Güstrower Domes&amp;quot;```. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt. Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich dessen Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&amp;quot;&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD am 06.11.2009. Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Umbau des 3. Wasserturmes&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Geschichte der Postentwicklung in Güstrow&amp;quot;&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer Dokumentation &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&amp;quot;&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse &lt;br /&gt;
-von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach,&lt;br /&gt;
-seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow,&lt;br /&gt;
- seiner veranlassten Übersendung an den Bischof nach Schwerin,&lt;br /&gt;
- seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und           &lt;br /&gt;
- kirchlichen nationalsozialistischen Landesführers,&lt;br /&gt;
- seiner Zuführung zur Verschrottung, &lt;br /&gt;
- der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der   &lt;br /&gt;
  Lüneburger Heide,&lt;br /&gt;
- der Aufhängung dieses Zweitgusses nach dem II. Weltkrieg  in der Kölner Antonitercitykirche      &lt;br /&gt;
  in der Schilderstraße, &lt;br /&gt;
- die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu    &lt;br /&gt;
- Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde,&lt;br /&gt;
- sowie unsere Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss&lt;br /&gt;
- und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf,   &lt;br /&gt;
  zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
````Eine später an uns Autoren gerichtete strenge Ermahnung der Deutschen Nationalbibliothek, wegen der Unterlassung der Übersendung eines &#039;&#039;Exemplares&#039;&#039; dieser Dokumentation hat uns sehr stolz gemacht. Es ist für uns die höchste   &lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<updated>2026-04-27T19:47:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker und nach weiteren fünfjährigen Studien   Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) (FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
Wir haben jeweils unser Arbeitsleben schließlich jeweils nach ca. 50 Dienstjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw. 1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039; aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk Heinrich Benox‘s, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte. Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der &#039;&#039;&#039;Streichung der Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen Gauleiters Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039; auseinandersetzten und diese vornahmen. Danach interessierten uns die &#039;&#039;&#039;Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche .&#039;&#039;&#039;. Wir fertigten für über 80 Denkmale und anderen bildnerischen Zeitzeugnissen eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir  durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ. Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden. Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen. Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die Dokumentation über die Glocken des Domes. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt. Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich dessen Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD am 06.11.2009. Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&#039;&#039;&#039;. Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;Umbau des 3. Wasserturmes&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;Geschichte der Postentwicklung&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer &#039;&#039;&#039;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach, seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow, seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und Landesführers, seiner Zuführung zur Verschrottung, der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der Lüneburger Heide, der Aufhängung dieses Zweitgusses in der Kölner Antonitercitykirche in der Schilderstraße, die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde, sowie Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf, zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=147419</id>
		<title>Güstrow</title>
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		<updated>2026-04-27T19:23:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Güstrow Bildergalerien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autor und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen:&lt;br /&gt;
[[Benutzer:DieterKölpien|Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Siegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigte Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow Bildergalerien== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte um 1935 in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrower Ansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
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Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) === &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie, Amateurfunk u. a. Vereine) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow wichtige Einrichtungen|wichtige Einrichtungen und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#ELEKTRIZITÄT in Güstrow|Elektrizität]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer:DieterK%C3%B6lpien&amp;diff=147417</id>
		<title>Benutzer:DieterKölpien</title>
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		<updated>2026-04-27T19:03:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker und nach weiteren fünfjährigen Studien   Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) (FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
Wir haben jeweils unser Arbeitsleben schließlich jeweils nach ca. 50 Dienstjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw.1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039; aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk Heinrich Benox‘s, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte. Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der &#039;&#039;&#039;Streichung der Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen Gauleiters Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039; auseinandersetzten und diese vornahmen. Danach interessierten uns die &#039;&#039;&#039;Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche .&#039;&#039;&#039;. Wir fertigten für über 80 Denkmale und anderen bildnerischen Zeitzeugnissen eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir  durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ. Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden. Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen. Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die Dokumentation über die Glocken des Domes. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt. Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich dessen Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD am 06.11.2009. Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&#039;&#039;&#039;. Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;Umbau des 3. Wasserturmes&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;Geschichte der Postentwicklung&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer &#039;&#039;&#039;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach, seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow, seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und Landesführers, seiner Zuführung zur Verschrottung, der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der Lüneburger Heide, der Aufhängung dieses Zweitgusses in der Kölner Antonitercitykirche in der Schilderstraße, die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde, sowie Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf, zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<updated>2026-04-27T18:50:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker und nach weiteren fünfjährigen Studien   Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH) (FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
Wir haben jeweils unser Arbeitsleben schließlich jeweils nach ca. 50 Dienstjahren, mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw.1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039; aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk Heinrich Benox‘s, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte. Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der &#039;&#039;&#039;Streichung der Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen Gauleiters Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039; auseinandersetzten und diese vornahmen. Danach interessierten uns die &#039;&#039;&#039;Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche .&#039;&#039;&#039;. Wir fertigten für über 80 Denkmale und anderen bildnerischen Zeitzeugnissen eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir  durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ. Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden. Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen. Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die Dokumentation über die Glocken des Domes. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt. Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich dessen Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD am 06.11.2009. Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&#039;&#039;&#039;. Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;Umbau des 3. Wasserturmes&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;Geschichte der Postentwicklung&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer &#039;&#039;&#039;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach, seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow, seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und Landesführers, seiner Zuführung zur Verschrottung, der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der Lüneburger Heide, der Aufhängung dieses Zweitgusses in der Kölner Antonitercitykirche in der Schilderstraße, die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde, sowie Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf, zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=John_Brinckman_Gesellschaft_e.V.&amp;diff=147347</id>
		<title>John Brinckman Gesellschaft e.V.</title>
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		<updated>2026-04-26T12:27:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Brinckman Gesellschaft e.V. wurde am 6.2.1990 in Hamburg gegründet und hatte bald nach der Wende seinen Sitz in Güstrow verlegt. Hier wurde die Gesellschaft später wegen mangelnder Mitgliederzahlaufgelöst. Die Sammlungen der Gesellschaft wurden dem Museum der Stadt Güstrow [[Güstrow]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein Versuch die Webseite der Gesellschaft teilweise wiederzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:John_Brinckman_Gesellschaft_e.V.16.pdf|1990 Gründung in Hamburg]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:John_Brinckman_Gesellschaft_e.V_3..pdf |Kurzvita John Brinckman  1-3]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:John_Brinckman_Gesellschaft_e.V._4.pdf |Zeittafel zu Leben und Werk John Brinckmans 1-8]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:John_Brinckman_Gesellschaft_e.V._5.pdf | John Brinckman sien Böker 1-6]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:John_Brinckman_Gesellschaft_e.V._7.pdf | 2015 - 25 Jahre Brinckman Gesellschaft 1-30]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:John_Brinckman_Gesellschaft_e.V.1.pdf | John Brinckman hat Geburtstag!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow_-_Ortschronik/en&amp;diff=147344</id>
		<title>Güstrow - Ortschronik/en</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow_-_Ortschronik/en&amp;diff=147344"/>
		<updated>2026-04-26T11:44:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Autoren &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;(gest.2016),&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ab 2026 dabei&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Schirmann&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;(RS)   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrower Geschichte chronologisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Güstrow&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | Urheberrechte = Autoren&lt;br /&gt;
 | erstellung = mit Vorarbeit seit 2003&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = &lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von der Barlachstadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1226&lt;br /&gt;
:war Güstrow noch ein armseliges wendisches Dorf.&lt;br /&gt;
:Es wurde beschlossen, hieraus eine Stadt zu schaffen. Dies wurde von 1226 bis 1228 in die Tat umgesetzt. Anno 1226 stiftet Fürst Heinrich Borwin (Burwy) II. von Rostock (Enkel von Pribislaw und Heinrich dem Löwen) eine Collegiatskirche, den Güstrower Dom, dessen Bau im selben Jahre begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1228&lt;br /&gt;
:wurde Güstrow (am 01.11.1228) mit der Schwerin’schen Stadtverfassung bewidmet. Wahrscheinlich wurde schon in diesem Jahr der neugegründeten Stadt die Nutzung des Primers und der Heidberge  vom Landesherren überlassen. Vermutlich bestand zu dieser Zeit bereits eine Kornmühle am Mühlentor. In jener Zeit entstehen die noch heute erhaltene städtebauliche Struktur sowie eine Burg als Vorläufer des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1229&lt;br /&gt;
:bis 1436 Residenz der Fürsten zu Werle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1236&lt;br /&gt;
:Die begründete Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum. Jetzt Teil des John-Brinckman-Gymnasiums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1248&lt;br /&gt;
:wurde von Herrn Nicolas zu Werle eine neue Verleihungsurkunde ausgestellt; sie wird als älteste vorhandene Urkunde im Güstrower Rathaus aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1270&lt;br /&gt;
:war Gottfried Wessel Bürgermeister von Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1287&lt;br /&gt;
:wurden die Mühlen am Mühlentor und die Gleviner Mühle zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im gleichen Jahre verkaufte Herzog Heinrich zu Werle, der 1291 von seinen Söhnen erschlagen wurde, die Hälfte der Mühle am Mühlentor an das Kloster Doberan. Ein Jahr später ging die zweite Hälfte an der Mühle in den Besitz des Klosters über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1290&lt;br /&gt;
:war Güstrow schon über die Grenzen seiner ursprünglichen Umwallung herausgewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292&lt;br /&gt;
:schenkte Herzog Nicolas II. der im Stift Halberstadt gelegenen Abtei Michaelstein die Gleviner Mühle. Vier Jahre später kam die Abtei in den Besitz des ganzen Dorfes Glevin. Vermutlich lag das Dorf in Höhe der ehemaligen Gaststätte Neuen Welt (später &amp;quot;Alte Mühle&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1293&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Dorf Tobbezin, das vor dem Hageböck’schen Tore am Sumpfsee lag. Etwa um diese Zeit wurden zum Schutze der städtischen Besitzungen die Bülower Burg, die Glasewitzer Burg und die Gleviner Burg erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1305&lt;br /&gt;
:wurde der Stadt Güstrow in einer noch vorhandenen Urkunde ihre am 01.11.1228 verliehenen Rechte von dem Landensherren von neuem bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1307&lt;br /&gt;
:erhielt die Stadt Güstrow das Eigentum am Gutower See. Die darin gelegene Schöninsel blieb jedoch im Besitze des Domes, dem auch das Fischereirecht auf dem See zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1308&lt;br /&gt;
:stand bereits die Pfarrkirche, sie war dem Dom unterstellt. Im gleichen Jahre wurde die Heiligengeistkirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1316&lt;br /&gt;
:bis 1436, als die Stadt Güstrow mecklenburgisch wurde, war Güstrow Residenz der jüngeren Fürsten zu Wenden. &lt;br /&gt;
:1316 zog sich Herzog Nicolas II. in Güstrow, der an der furchtbaren unheilbaren Leprakrankheit litt, von der Regierung zurück. Auf dem jetzigen Königshorst zwischen den Heidbergen und Klueß, dem damaligen Fürstensitz Pustekow, lebte er noch einige Zeit und starb dann dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1323&lt;br /&gt;
:kam das vor dem Gleviner Tor liegende Dorf Glevin einschließlich der Gleviner Mühle zum Güstrower Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1330&lt;br /&gt;
:setzte aus Anlass der Verletzung einer Hostie in Güstrow heftige Judenverfolgung ein. Es kam zu mehreren Verbrennungen. Das gegen das Judentum erbitterte Volk zerstörte die Synagoge. Anstelle derselben wurde von dem Vermögen der Hingerichteten, sowie aus frommen Beiträgen zur Aufbewahrung der heiligen Hostie, die ,,Kapelle des heiligen Blutes&amp;quot; erbaut. Diese fand im Jahre 1503 bei dem großen Stadtbrande ihren Untergang. Die anno 1330 von den Juden durchstochene Hostie wurde gerettet und in die Domkirche gebracht, wo sie bis zur Reformation ein Gegenstand der abergläubischen Verehrung gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1359&lt;br /&gt;
:war Dieterich Hasselow Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1375&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Dorf Glin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1391&lt;br /&gt;
:war Nicolaus Köselow Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1418&lt;br /&gt;
:bis 1789 hat die Familie Klevenow Güstrow insgesamt zwei Senatoren und fünf Bürgermeister gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1430&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde die Gertrudenkapelle erbaut. (1938 zur NS-Ahnenhalle umgestaltet und in Anwesenheit des Gauleiters Friedrich Hildebrandt als zweite ihrer Art in MV in Nutzung genommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1436&lt;br /&gt;
:stirbt die Linie der Fürsten zu Werle aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1441&lt;br /&gt;
:wurde die erste Schützenzunft von Güstrow erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1442&lt;br /&gt;
:erwarb die Stadt Güstrow vom Kloster in Doberan die Kornmühle am Mühlentor. Damals war Jacob Stewenhagen Bürgermeister von Güstrow. Etwa um diese Zeit kaufte die Stadt Klein Schwiesow und sechs Bauernhöfe in Siemitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1445&lt;br /&gt;
:ging die Walkmühle in Rosin in das Eigentum der Stadt Güstrow über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1449&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Gut Glasewitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1450&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde das Amt der Barbiere, Bader und Chirurgen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1483&lt;br /&gt;
:goss der Glockenschmied Castel aus Frankfurt am Main die Marienglocke des Güstrower Domes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1484&lt;br /&gt;
:war Johann Brockmann Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1486&lt;br /&gt;
:beurkundeten die Herzöge Magnus und Balthasar dem Rat der Stadt das Recht, dass ,,niemand Wein schenken solle als der vom Rat bestätigte jeweilige Inhaber des Ratskellers&amp;quot;. Zum Teil haben sogar die Herzöge ihren Wein vom Rat bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1500&lt;br /&gt;
:ungefähr - bestand bereits die Güstrower Bäckerzunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1503&lt;br /&gt;
:28.06. Erster Stadtbrand. Vernichtung des Rathauses mit Archiv Pfarrkirche u. Heiligenblutskapelle - nur Burg, Dom, Gertrudenkapelle und einige Häuser am Ziegenmarkt bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1508&lt;br /&gt;
:Zweiter Stadtbrand. Wiederum wurde Güstrow von großen Bränden heimgesucht, die fast die ganze Stadt zerstörten. Mit Hilfe der Stiftung eines vierzehntäglichen päpstlichen Ablasses wurde die Pfarrkirche wiedererbaut und geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1508&lt;br /&gt;
:Das Schneideramt wurde zum ersten Mal urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1509&lt;br /&gt;
:wurde das ehemals im späteren Klosterhof gelegene Franziskanerkloster gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1512&lt;br /&gt;
:wurde Güstrow wiederum von großen Bränden heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit in Güstrow (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1520&lt;br /&gt;
:wurde bereits die ,,Hollestrate&amp;quot; oder &amp;quot;Hullstrate&amp;quot; erwähnt. Am Berge wurde damals Markt für Schafe und Ziegen abgehalten. Diese Stelle hieß daher seinerzeit der Ziegenmarkt.&lt;br /&gt;
:Von 1520 bis 1695 war Güstrow Residenz der jüngeren Linie des herzoglichen mecklenburgischen Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1525&lt;br /&gt;
:wurde zum ersten Mal in Güstrow lutherisch gepredigt, hierdurch entstanden erhebliche Unruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1527&lt;br /&gt;
:bis 1603 lebte der für die Stadt Güstrow außerordentlich bedeutsame Herzog Ulrich, dessen Marmordenkmal (Ulrich Monument) sich heute im Altarraum des hiesigen Domes befindet. Es stellt den Herzog in betender Stellung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1534&lt;br /&gt;
:an 22.Dezember gelangte Herzog Albrecht VII.- der Schöne - in Güstrow zur Regierung. Seine Gemahlin war eine Tochter des Kurfürsten Joachims I. der Mark Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1540&lt;br /&gt;
:bedrängte eine Anzahl Güstrower Bürger das von Bülow&#039;sche Schloss im benachbarten Parum, weil sie mit dem Ritter von Bülow wegen der Befischung des Parumer Baches seit langer Zeit im Streit lagen und sich mit Gewalt ihr Recht nehmen wollten. (Ausführliche Beschreibung des Streites in &amp;quot;Mancherlei aus Mecklenburgs Vergangenheit und Gegenwart&amp;quot; von H.C.D. Stadinger, Selbstverlag des Verfassers, Lübsee 1894).&lt;br /&gt;
:Im selben Jahre bestand bereits die Gesellenbruderschaft der Güstrower Schneider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1547&lt;br /&gt;
:bis 1555 regierte Herzog Johann Albrecht I. in Güstrow. Seine Gemahlin war eine Tochter Herzog Albrechts von Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1550&lt;br /&gt;
:ungefähr - verschwanden die St.-Jürgens-Kapelle vor dem Mühlentor und das auf dem rechten Nebelufer gelegene Kirchlein von Alt-Güstrow. Im gleichen Jahre vollendete der anno 1547 nach Güstrow berufene Dompropst Gerd Oemken das Werk der Reformation, indem er auf dem Landtag der mecklenburgischen Stände zu Sternberg die Abschaffung des Papsttums und die Aufhebung des Domkapitels und des Franziskanerklosters durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1552&lt;br /&gt;
:ungefähr - fanden in Güstrow die ersten Theater-Vorstellungen statt. Die Darsteller waren ausschließlich Schüler der hiesigen Domschule. Die Vorstellungen wurden bis zum Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1553&lt;br /&gt;
:bestand bereits die Güstrower Stadtschule. Sie lag am Markt (links an der Ecke, wenn man in die Hollstraße geht), hatte aber nur einen Schulmeister.&lt;br /&gt;
:Ferner wurde das Güstrower Gymnasium, die sogenannte Domschule, errichtet.&lt;br /&gt;
:Das Franziskaner-Kloster wurde säkularisiert.&lt;br /&gt;
:Das städtische Niedergericht wurde errichtet. Dies war für die Bearbeitung der geringen Gerichtsangelegenheiten zuständig, während alle übrigen Sachen vor das fürstliche Hochgericht gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1555&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde das im Jahre 1226 von dem Landesherrn gestiftete Collegiat (Domkirche) säkularisiert.&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1555 wurde zum ersten Mal die Ratsapotheke erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556&lt;br /&gt;
:siedelte Herzog Ulrich vom Bützower Schloss über. Er übernahm die Regierung. Von diesem Zeitpunkt an setzte für Güstrow eine Glanzzeit ein. Herzog Ulrich war der bedeutsamste Fürst des Güstrower Landesteiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1557&lt;br /&gt;
:brannte der Südteil des mittelalterlichen Schlosses bis auf den Grund nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1558&lt;br /&gt;
:im Februar beauftragte Herzog Ulrich den aus Schlesien stammenden Baumeister Franz Parr mit dem Wiederaufbau des abgebrannten Schlosses. Die erforderlichen Baugelder wurden von den Ämtern, Klostergütern und Städten aufgebracht. Der Bau des Südflügels dauerte von 1558 bis 1565. Seit dem Sommer 1560 wurde Franz Parr von seinem Bruder Christoph Parr in der Bauleitung unterstützt. Dieser erbaute vom Nordflügel des Schlosses bis zum Dom einen verdeckten überirdischen Gang.&lt;br /&gt;
:Nach Vollendung des Südflügels und eines Teils des Westflügels des Schlosses reisten die Gebrüder Parr nach Schweden, um dort zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1563&lt;br /&gt;
:wurden die ersten Viehmärkte in Güstrow abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1568&lt;br /&gt;
:Die Domkirche, die jahrelang nicht mehr gereinigt worden war und als Wagenschauer und Lagerhaus gedient hatte, wurde für kirchliche Zwecke neugeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Der Güstrower Schlossbau wurde durch den Baumeister Philipp Brandin aus Wismar fortgesetzt.&lt;br /&gt;
:ließ die Herzogin Elisabeth die Heidberge mit Bäumen bepflanzen. Zu ihrem Gedächtnis wurde der bekannte Elisabeth-Stein in den Heidbergen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1575&lt;br /&gt;
:ließ Herzog Ulrich das Kenotaph im Dom für seinen Ahnherrn Heinrich Borwin II. errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1577&lt;br /&gt;
:wurde eine Schlagordnung für Roggen- und Gerstensaat vor den Toren der Stadt erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1579&lt;br /&gt;
:wurde das Schulhaus am Domplatz erbaut (später war es Mädchenschule.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1582&lt;br /&gt;
:wurde den Güstrower Schustern eine Lohmühle gebaut, um die zum Ledergerben erforderliche Lohe selbst herstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1584&lt;br /&gt;
:wurde in Güstrow der erste Torf gestochen.&lt;br /&gt;
:Es wurde eine neue Polizeiordnung herausgegeben, durch welche die Blutrache, die also bis dahin des Öfteren vorgekommen sein muss, für Güstrow verboten wurde.&lt;br /&gt;
:Die Zigeuner wurden für vogelfrei erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1585&lt;br /&gt;
:wurde die älteste vorhandene Ansicht von Güstrow durch Vicke Schorler angefertigt. Von 1585 bis 1592 machte der Student Michael Frank Reisen durch Mecklenburg, durch die er auch Güstrow kennen lernte. In seiner anno 1880 gedruckten Reisebeschreibung sagt er bezüglich Güstrows unter anderem, dass die Häuser mit Schilf und Rohr gedeckt seien und dass neben der Schlossbrücke ein schöner fürstlicher Lustgarten hergerichtet sei. Der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kniesenacker &amp;quot;Kniesenack&amp;quot;] (wendisch = Fürstenbier) sei ein treffliches gutes Bier, es sei trübe wie Lehmjauche, aber ein gewaltiger Kopfreißer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1586&lt;br /&gt;
:Am 3. Dezember brannte der ganze noch mittelalterliche Nordflügel des Schlosses nieder, weil der Schlosshauptmann Gottschalk Berner bei einer Festlichkeit zu stark hatte einheizen lassen. Brandin hatte darauf den abgebrannten Nordflügel und den heute nicht mehr vorhandenen Ostflügel wiederaufgebaut. Die Südecke blieb offen, um einen freien Blick auf die als Orangerie angelegten Gärten zu haben.&lt;br /&gt;
:der Primer ging gegen Abtretung der Wiesen und Plätze vor dem herzoglichen Schloss bis zur Domwiese, in das volle Eigentum der Stadt über. Der Herzog wollte auf dem Gelände vor dem Schloss einen Tiergarten anlegen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1595&lt;br /&gt;
:aus diesem Jahre stammt das älteste vorhandene Amtsbuch der Güstrower Bäcker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1601&lt;br /&gt;
:wurde an der Stelle des jetzigen Stadtarchivs die &amp;quot;Neue Kanzlei&amp;quot; (das herzogliche Regierungsgebäude) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1603&lt;br /&gt;
:am 14. März gelangte Herzog Karl I. in Güstrow zur Regierung. In diesem Jahre starben rund 800 Menschen an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1604&lt;br /&gt;
:Herzog Karl lässt das Schloss renovieren.&lt;br /&gt;
:übten Parumer Bauern einen Überfall auf Güstrower Stadtgebiet aus. Die sich hierauf beziehenden Akten befinden sich im Archiv. (Dort werden heute noch viele andere Akten aus jener Zeit aufbewahrt, so z. B. über Giftmischereien, Hexenprozesse, falsche Brandbriefe, usw. auch Hexenverbrennungen sind seinerzeit in Güstrow vorgekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1606&lt;br /&gt;
:wurde der Grünwinkel noch Badstubenstraße genannt. In diesem Jahre gehörte das Haus Nummer 4 im Grünwinkel dem Ritter Johann von Bülow auf Zibühl, mit dem die Stadt lange in Fehde gelegen hat.&lt;br /&gt;
:es wurde angeordnet, dass &amp;quot;gassenwärts gelegene Kloaken zu bedecken seien&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1608&lt;br /&gt;
:wurde eine Wasserkunst auf dem Pferdemarkt errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610&lt;br /&gt;
:wurde das Amtssiegel der Güstrower Färber geschaffen und das älteste vorhandene Amtsbuch der Schwarz- und Schönfärber angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1613&lt;br /&gt;
:aus diesem Jahre stammt die älteste vorhandene &amp;quot;Amtsrolle des Amtes der Schuster in Güstrow &amp;quot;. Die gesamte Amtslade war vorher &amp;quot;heimblich und dieblich abgestohlen worden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1620&lt;br /&gt;
:zwei Jahre nach Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges waren in Güstrow 607 Feuerstellen &amp;quot; in ganzen und halben Häusern und Buden&amp;quot; vorhanden.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Feuerstellen&amp;quot; ist hier im Sinne von Wohnungen zu nehmen und die &amp;quot;ganzen und halben Häuser und Buden&amp;quot; als Klassifizierung der Wohnstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1621&lt;br /&gt;
:Aufteilung Mecklenburgs in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow (zweite Landesteilung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1623&lt;br /&gt;
:begann trotz der eingetretenen heftigen Religionsstreitigkeiten der Herzog Hans Albrecht mit dem Bau einer reformierten Kirche in Güstrow. &lt;br /&gt;
:Durch die furchtbar auftretende Pest wurde der Bau jedoch unterbrochen. Kurz vor der geplanten Einweihung ließ Wallenstein 1628 die Kirche zerstören und das Material zum Ausbau des Schlosses verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1627&lt;br /&gt;
:Am 30. August erteilte der Kaiserliche Generalissimus Wallenstein in Dömitz einen Schutzbrief für die Stadt Güstrow. Sie wurde daher von seinen, das Land überflutenden Truppen geschont. Bald darauf widerrief Wallenstein diesen Schutzbrief und Güstrow musste fortan schwerste Kriegslasten tragen und hatte dauernd kaiserliche Truppen als Besatzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1628&lt;br /&gt;
:am 2. April mussten die mecklenburgischen Stände in Güstrow ihrem neuen Landesherren Wallenstein, dem der Kaiser in Wien das Land Mecklenburg als Entschädigung für die ungeheuren Kriegskosten gegeben hatte, huldigen, obwohl der regierende Herzog Hans Albrecht noch im Güstrower Schloss weilte. Die Huldigung ging im Rathause vor sich. Während derselben hielten kaiserliche Truppen die vier Stadttore, den Marktplatz und den Pferdemarkt stark besetzt, weil Wallenstein bewaffnete Zusammenstöße befürchtete. Nach erfolgter Huldigung wurden die beiden mecklenburgischen Herzöge in Güstrow und Schwerin des Landes verwiesen.&lt;br /&gt;
:Auf Befehl Wallensteins wurden regelmäßige Reitposten eingerichtet, die von Güstrow aus nach allen Richtungen ins Land gingen. In Güstrow (Grüner Winkel 4) befand sich damit die erste Postanstalt Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
:Als großer Jagdliebhaber ließ Wallenstein auf der Schöninsel ein Fasanengehege anlegen.&lt;br /&gt;
:Am 27.Juli hielt Wallenstein seinen prunkvollen Einzug in Güstrow. Vorher hatte eine Zusammenkunft der mecklenburgischen Stände stattgefunden, in der diese versuchten, sich der Unterwerfung durch den neuen Landesherrn zu entziehen. Sie gaben ihren Widerstand erst auf, als Wallenstein ihnen drohte, es würde in Güstrow kein Stein auf dem anderen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1629&lt;br /&gt;
:Auf Befehl Wallensteins, der am 27. Juli 1628 als Herzog von Mecklenburg das Schloss bezogen hatte, wird die &amp;quot;Neue Kanzlei&amp;quot; abgebrochen (Standort des jetzigen Museums und des Stadtarchivs). Wallenstein ließ die offen gelassene Südecke des Schlosses zubauen, so dass das Schloss nunmehr ein vollständiges Viereck bildete.&lt;br /&gt;
:Im April empfing Wallenstein den kaiserlichen Feldherrn Tilly im Güstrower Schloss. Am 23. April verließ er für immer Güstrow. Er wurde 1630 vom Kaiser seiner Ämter enthoben, zog sich alsdann auf seine riesigen böhmischen Besitzungen zurück, stellte, als König Gustav von Schweden gegen die Kaiserlichen Sieg auf Sieg errang, ein neues Privatheer auf, fiel dann wiederum beim Kaiser in Ungnade und wurde 1634 in Eger ermordet.&lt;br /&gt;
:herrschte in Güstrow eine große Lebensmittelteuerung. Das große Peststerben währte drei Wochen lang, die Güstrow&#039;sche Bevölkerung nahm erschrecklich ab. In diesem Jahre wurde die &amp;quot;auf dem Paradies&amp;quot; gelegene Walkmühle, eine alte Mauermühle, erneuert, die für das Tuchmachergewerbe benötigt wurde. Vermutlich ist diese Mühle in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges untergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1630&lt;br /&gt;
:ungefähr- sind wahrscheinlich in den Kriegswirren die vor Güstrow gelegenen Dörfer Glin, Tobbezin und Glevin zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631&lt;br /&gt;
:Nach Wallensteins Sturz zog der geflüchtete Herzog Hans Albrecht am 22. Juni wieder in Güstrow ein, nachdem er zuvor von dem persönlich in Güstrow anwesenden Schwedenkönig Gustav Adolf als Landesherr wieder eingesetzt worden war. Der von Wallenstein erbaute bzw. begonnene Teil der Südostecke des Schlosses wurde wieder abgebrochen. Von Wallenstein geschaffene Einrichtungen wurden beseitigt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow musste mit Sternberg zusammen die Verpflegung der großen Bützower Besatzung übernehmen. Der Rat der Stadt klagte gegenüber dem Landesherrn über allzu große Schuldenlast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637&lt;br /&gt;
:berichtete der Güstrower Superintendent Baumeister dem Herzog Adolf Friedrich Einzelheiten über die Gräueltaten der Soldateska während des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1638&lt;br /&gt;
:beklagten sich die Güstrower Landstände beim Herzog über schwerste Misshandlungen, Plünderungen und furchtbare Quälereien seitens der schwedischen Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1643&lt;br /&gt;
:wurde am Mühlentor eine Papiermühle erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1644&lt;br /&gt;
:lebten im herzoglichen Amt Güstrow von ehemals 414 Bauern nur noch 131.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:als im Jahre 1648 durch den Westfälischen Frieden der Dreißigjährige Krieg beendet wurde, war die Stadt Güstrow gleich dem ganzen mecklenburgischen Land stark gezeichnet und um Jahrhunderte im Wohlstand zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:fertigte Merian einen Kupferstich von Güstrow an, auf dem die vier Stadttore, nämlich das Gleviner Tor, das Mühlentor, das Schnoien Tor und das Hageböcker Tor, die sämtlich große starke Doppeltore gewesen sind, genau zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1654&lt;br /&gt;
:erhielten die bisherigen Knochenhauer ihre Amtsrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1660&lt;br /&gt;
:wurde das noch vorhandene Amtsbuch der Güstrower Schmiede angelegt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt hatte damals 2435 Einwohner.&lt;br /&gt;
:Um diese Zeit und auch später wurde der von der Stadt Güstrow für die niedere Gerichtsbarkeit eingesetzte Gerichtstag in einer Bretterbude auf dem Marktplatz abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1663&lt;br /&gt;
:wurde die Lade der Schustergesellen angefertigt.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1664&lt;br /&gt;
:am 19. März bestätigte Herzog Gustav Adolf in Güstrow das gegen die &amp;quot;Hexe&amp;quot; Tilsche Schellwegen aus Wustrow im Fischland wegen Zauberei ergangene Todesurteil.&lt;br /&gt;
:Am 17. Mai wurde Tilsche Schellwegen in Güstrow vor dem Schnoien Tore wegen &amp;quot;des abscheulichen Lasters der Zauberei&amp;quot;, auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt. :Gleich ihr wurden in Mecklenburg viele Jahre hindurch zahlreiche Frauen &amp;quot;wegen Hexerei und Zauberei mit dem Feuer vom Leben zum Tode gebracht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1670&lt;br /&gt;
:ungefähr -wurde ein Armenhaus in Güstrow erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:ließ Herzog Gustav Adolf eine &amp;quot;Landesherrliche Post nach Hamburg&amp;quot; und eine Postverwaltungsstelle in Hamburg einrichten. Es entstanden dieserhalb erhebliche Streitigkeiten mit dem Hamburger Magistrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1676&lt;br /&gt;
:kaufte das Amt der Schuster für 340 Gulden die vor dem Mühlentor gelegene städtische Papiermühle, da die alte Lohmühle baufällig geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1682&lt;br /&gt;
:wurde die Schenkkanne des Maureramtes angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1684&lt;br /&gt;
:Am 23. September vermählte sich die Herzogin Marie von Güstrow mit Adolf Friedrich II., dem späteren Herzog von Mecklenburg-Strelitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1692&lt;br /&gt;
:starb Herzog Gustav Adolf auf dem Güstrower Schloss. Die Güstrower Herzogslinie erlosch durch seinen Tod. Um die Thronfolge entbrannte der bekannte Güstrower Erbfolgestreit zwischen der Schwerin’schen und Strelitz’schen Linie, in dessen Verlauf Güstrow von Truppen verschiedener Mächte besetzt wurde. Der Streit wurde, durch den im Jahre 1701 abgeschlossenen Hamburger Erbvergleich, beendet, durch den das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1695&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1695 wurde das Güstrower Postamt in Hamburg mit dem Schweriner Postamt in Hamburg vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1698&lt;br /&gt;
:wurde den Schlachtern vor dem Mühlentor ein Küter- oder Schlachthaus erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701&lt;br /&gt;
:Durch den Hamburger Erbvergleich entsteht neben Mecklenburg-Schwerin noch Mecklenburg-Strelitz (Dritte Landesteilung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1704&lt;br /&gt;
:ließ die Stadt vor dem Schnoien Tor unterhalb der Nebelbrücke, (etwa gegenüber dem jetzigen Standort des Typengebäudes der Telekom AG in der Hafenstraße 1 in Richtung Nebel gelegen) für die Tuchmacher eine neue Walkmühle erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1708&lt;br /&gt;
:bis 1818 war Güstrow Sitz des herzoglichen Hof– und Landgerichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712&lt;br /&gt;
:bis zum Januar 1713 nahmen im Nordischen Krieg russische Truppen die Gleviner Mühle in Besitz. Es wurde über starkes Requirieren der fremden Soldateska Klage geführt, die nicht einmal Saatgut schonte. Güstrow nebst Umgebung hatte durch den Nordischen Krieg außerordentlich schwer zu leiden.&lt;br /&gt;
:Waffenstillstandsverhandlungen während des Nordischen Krieges (1700 - 1721) in Güstrow. (Peter der Große, Zar von Russland, Fürst Generalfeldmarschall Menschikow,  August der Starke König von Polen und Kurfürst von Sachsen und der schwedische General Steenbock)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1714&lt;br /&gt;
:entstand zwischen dem Rat und der herzoglichen Regierung ein langwieriger Streit wegen der Reparatur des auf dem Pferdemarkt befindlichen altersschwachen Galgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1719&lt;br /&gt;
:bis zu diesem Jahre war Güstrow, das seit 1695 keine Residenz mehr hatte, Witwensitz der jüngeren Linie des herzoglich mecklenburgischen Hauses. Etwa um dies Zeit sollten auf dem Pferdemarkt zwei Deserteure hingerichtet werden. Sie wurden im letzten Augenblick an der Richtstätte begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1724&lt;br /&gt;
:wurde der silberne Domschatz des Güstrower Domes gestohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1730&lt;br /&gt;
:ungefähr- standen in Güstrow noch 22 &amp;quot;Wieckhäuser&amp;quot; (zur Stadtseite offene Mauertürme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1731&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow das &amp;quot;Böhnhasenjagen&amp;quot; verboten. Mit &amp;quot;Bönhasen&amp;quot; bezeichnete man damals die Schwarzarbeiter unter den Handwerkern. :Auf sie wurde &amp;quot;Jagd gemacht&amp;quot; und ihnen ihr Handwerkszeug mit Gewalt abgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1733&lt;br /&gt;
:kam es zwischen den beiden herzoglichen Brüdern Karl Leopold und Christian Ludwig, die beide vom Kaiser in Wien als mecklenburgische Herzöge abgesetzt waren und sich mit ihren Truppen bekriegten, in Güstrow zu blutigen Kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1734&lt;br /&gt;
:bis 1748 war Güstrow Sitz einer Justizkanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1738&lt;br /&gt;
:wurde der silberne Willkomm des Mülleramtes angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1748&lt;br /&gt;
:hielt Herzog Christian Ludwig seinen prunkvollen Einzug in Güstrow. Abordnungen der Bürgerschaft ritten dem Fürsten bis Bülow entgegen. Ihm zu Ehren wurde die gesamte Stadt, die öffentlichen Gebäude und die &amp;quot;Wasserkunst auf dem Markte&amp;quot; in hervorragender Weise illustriert. Man bezeichnete dies als das größte Lichtfest von Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1749&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Schützenbrüderschaft durch den Herzog bestätigt. Ihr Schießstand befand sich bei den Schildknecht’schen Gärten (beim heutigen Ortsteil Bauhof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1760&lt;br /&gt;
:ungefähr- hatte auch die Umgebung von Güstrow unter dem gewaltsamen Vorgehen preußischer Werber zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1763&lt;br /&gt;
:bis 1837 war Güstrow Sitz eines Steuerkollegiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1770&lt;br /&gt;
:bis 1771 waren infolge starker Kälte die Wasserräder der Mühlentormühle acht Tage lang eingefroren, so dass sie ihren Betrieb einstellen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1776&lt;br /&gt;
:wurde über die Freischleuse am Mühlentor eine Sägemühle errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1780&lt;br /&gt;
:befanden sich 46 Schneidermeister in Güstrow. Die Pfuscherei nahm überhand und führte zu dauernden Klagen beim Rat der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1781&lt;br /&gt;
:erfolgte die Gründung des Güstrower Wochenblattes, eines Vorläufers des 1817 gegründeten Güstrower gemeinnützigen Wochenblattes, aus dem sich in gerader Linie die frühere MTZ (Mecklenburgische Tageszeitung) entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1784&lt;br /&gt;
:wurde von Güstrow aus ein Falkentransport an den Kaiserlichen Hof in Wien vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785&lt;br /&gt;
:am 31. Oktober wurde Georg Friedrich Kersting in Güstrow geboren (Gedenktafel an seinem Geburtshaus in der Hollstraße). Der bekannte Maler der Romantik war Kämpfer im Lützow’schen Freikorps während der Befreiungskriege 1813 bis 1815. Kersting starb am 01.07.1847 in Meißen, wo er lange Jahre erfolgreich als Maler in der Porzellanmanufaktur tätig gewesen war.&lt;br /&gt;
:wurde die noch vorhandene Ladnerbüchse der Güstrower Zimmerer angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1786&lt;br /&gt;
:hatte der Pächter der Gleviner Mühle, dem auch der Aalfang mit verpachtet war, 480 Pfund Aale an den Rat der Stadt zu liefern. Sie wurden an die Bürgermeister, an Küchenmeister, an die Ratsherren und an den Stadtsekretär verteilt.&lt;br /&gt;
:Das „Glevin’sche Binnentor&amp;quot; wurde abgebrochen, weil „die dadurch behinderte Passage den Müller der Gleviner Mühle in seinem Gewerbe gestört hat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1787&lt;br /&gt;
:wurde in Güstrow eine Verordnung gegen die Bettelbriefe, die hier überhandnahmen, erlasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1792&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Bruderschaft der Schlachtergesellen ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1794&lt;br /&gt;
:bis 1795; der gesamte Ostflügel des Schlosses wird abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:kam es in Güstrow infolge großer Teuerungen, die durch zu starke Lebensmittelausfuhr nach Frankreich usw. herbeigeführt worden waren, zur sogenannten Butterrevolution. Es kam zu schweren Auftritten der erregten Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1797&lt;br /&gt;
:erhielt das mittelalterliche Rathaus, über dessen Erbauungszeit sich nichts auffinden lässt, seine jetzige klassizistische Fassade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1802&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 6542 Einwohner und 778 Häuser gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1804&lt;br /&gt;
:traten die Schmiedegesellen in den Streik; es wurde ihnen daraufhin Verkürzung ihrer Arbeitszeit zugesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1806&lt;br /&gt;
:bis 1812 Besetzung Mecklenburgs durch Truppen Napoleons. Zur „Franzosenzeit“ hatte Güstrow unter starker Einquartierung und unter den damit verbundenen Unannehmlichkeiten schwer zu leiden. Es kam des Öfteren zu schweren Zusammenstößen und Reibereien mit der feindlichen Besatzung. Der Dom wurde als Magazin der &amp;quot;Grand Armee&amp;quot; benutzt, desgleichen die Pfarrkirche. Der Gottesdienst musste daher in der Heiligengeistkirche abgehalten werden. Erst im Jahre 1808 wurde der Dom von den Franzosen geräumt, sie hatten nicht einmal die Särge der Toten verschont.&lt;br /&gt;
:Am 3. November 1806 wurde beim Drosten von Bülow in Güstrow, Seine Kaiserliche Hoheit der Großherzog von Cleve und Berg, ein Schwager Kaiser Napoleons I. von Frankreich, einquartiert. In kurzer Zeit mussten in Güstrow insgesamt rund 500 französische Offiziere, 9300 Gemeine und 10600 Pferde untergebracht und verpflegt werden. Die Stadt Güstrow glich einem riesigen Heerlager. Häufig mussten auch eine Anzahl &amp;quot;Ochsentreiber, die nach Thorn in Polen Ochsenherden zur “Großen Französischen Armee“ zu treiben hatten, untergebracht werden.&lt;br /&gt;
:Am 11. Juli 1807 traf &amp;quot;Königlich Holländische Artillerie&amp;quot; hier ein, bald darauf auch &amp;quot;Königlich Bayrische Truppen&amp;quot;. Schließlich wurde noch das &amp;quot;Königlich Spanische Infanterie-Regiment de Zamora&amp;quot; einquartiert. Oftmals weilten französische Generäle und andere hohe Offiziere quartierweise in Güstrow, darunter auch General Murat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807&lt;br /&gt;
:verschwand auf dem Schweinsbrink in der Neuen Straße der Galgen, die damalige Hinrichtungsstätte in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1808&lt;br /&gt;
:klagte der Pächter Friedrich Bahl von der Mühlentormühle dem Rate, dass ihm durchziehende französische Truppen 4 Pferde nebst Sielengeschirr gestohlen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811&lt;br /&gt;
:beklagte sich die Einwohnerschaft über zu starke Einquartierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:Güstrow ist Zentrum der Freiheitsbewegungen in Mecklenburg. Am 01. Mai - sammelten sich in Güstrow 600 Jäger zu Fuß und 600 Jäger zu Pferden zum Befreiungskampf gegen Napoleon. Sie wurden im Schloss untergebracht und vor ihrem Ausrücken im Dom geweiht. Nach siegreicher Heimkehr brachten sie ihre Fahnen in den Dom, wo sie sich noch heute befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1814&lt;br /&gt;
:musste die Gleviner Mühle vom 20. Januar bis 22. März ihren Betrieb einstellen, weil der Mühlenbach völlig vereist und durch Schneeverwehungen verschüttet war. Dem Mühlenpächter wurde daher eine Entschädigung von 150 Reichstalern gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1817&lt;br /&gt;
:wurde das Güstrower Schloss, das wegen seiner starken Verwahrlosung gründlich überholt werden musste, zum Landarbeitshaus / Zwangsarbeitshaus (200 bis 600 Insassen) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1823&lt;br /&gt;
:Bau der Justizkanzlei am Schlossplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1825&lt;br /&gt;
:ungefähr - schrieb Rektor Johann-Friedrich Besser vom hiesigen Gymnasium eine Güstrower Chronik. Er vertrat die Ansicht, dass das alte Güstrow auf dem rechten Ufer der Nebel, vor dem jetzigen Mühlentor, zu beiden Seiten des Rostocker Weges nach Suckow hin, gelegen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1826&lt;br /&gt;
:Am 09. Oktober wurde die hiesige Sparkasse errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1828&lt;br /&gt;
:Am 12. Oktober wurde das Güstrower Theater erbaut.&lt;br /&gt;
:Lange Zeit vorher haben oftmals auswärtige Theatergruppen Vorstellungen in Sälen der Stadt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830&lt;br /&gt;
:wurde unter dem Namen &amp;quot;Sonntagsschule&amp;quot; die erste Gewerbeschule in Güstrow eingerichtet. Der Unterricht wurde sonntags nachmittags erteilt.&lt;br /&gt;
:Güstrow hatte damals 8882 Einwohner.1836&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1836&lt;br /&gt;
:wurde eine Eisengießerei und Maschinenfabrik in Güstrow (später van Tongel’sche Stahlwerke) gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:stand Güstrow im Mittelpunkt der Revolution. Es wurden hier mehrere Verfassungsreformversammlungen abgehalten.&lt;br /&gt;
:Bis zu diesem Jahr befand sich auf dem Spalding Platz der Ackerhof des Ratsherrn Spalding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1849&lt;br /&gt;
:siedelte der plattdeutsche Dichter John Brinckman als Hilfslehrer der Realschule nach Güstrow über. Er starb im Jahre 1870 und liegt auf dem Güstrower Friedhof begraben. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass auch der plattdeutsche Dichter Fritz Reuter eine Zeitlang in Güstrow gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Am 13.05. wird die Bahnstrecke von Kleinen über Bützow nach Rostock und nach Güstrow nutzbar. Ein Bahnhofsgebäude ist in Güstrow noch nicht fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1851&lt;br /&gt;
:Das Gaswerk wird errichtet - es ist das erste in Mecklenburg. Die Baukosten beliefen sich auf 50 000 Taler Preußische-Courant. Im Jahre 1890 kaufte es die Stadt Güstrow zum Preis von 115 000 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1854&lt;br /&gt;
:01.10. wird in der Baustraße (heute Haus Baustraße 3) die Güstrower Großherzoglich Mecklenburgische Telegrafenstation in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858&lt;br /&gt;
:wurde das Gymnasium (Domschule) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1864&lt;br /&gt;
:brannte die Gleviner Mühle mit Wohnhaus ab.&lt;br /&gt;
:Die Eisenbahnstrecke Güstrow-Neubrandenburg wird am 11.11. in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1865&lt;br /&gt;
:wurde das vor dem Gerichtsgebäude stehende Denkmal zu Erinnerung an, die in den Befreiungskriegen gefallenen Mecklenburger errichtet.&lt;br /&gt;
:wird die Wollhalle (Woll-Lager-Haus) an der Stelle erbaut, an der heute das Kreishaus steht. (16000 Zentner Wolle wurden damals in Güstrow abgeliefert, nämlich 8000 Zentner im alten Magazin 4000 Zentner im Schauspielhaus und weitere 4000 Zentner in einem Pferdestall). Die Wollhalle wird im Winter als Festhalle genutzt (3000 Plätze). Am 12. März 1925 brennt die Halle ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:am 5. Juli - sollte das erste mecklenburgische Landesschützenfest in Güstrow gefeiert werden. Wegen des gegen Österreich ausgebrochenen Krieges wurde es auf den 10. Juli verschoben.&lt;br /&gt;
:Das Oberpostamt wurde von der Langen Str. 41, durch Tausch mit dem Herrn Oberforstmeister von Storch in das „Storch’sche Haus“ (Domstr. 6) verlegt. Dieser Tausch ist in einem :„Wohnungstauschbuch“ des Güstrower Stadtarchivs von 1866 nachweislich. Im ersten Güstrower Adressbuch von 1874 wird das Haus Domstr. 6 auch als Wohnsitz des Herrn Oberpostdirektors Georg Stoerzel benannt und als Eigentum der kaiserlichen Verwaltung ausgewiesen (Flurstücke 661 und 663). Besagter Herr von Storch wird im gleichen Adressbuch 1874 als Eigentümer des Flurstücks 571 Lange Straße 41 benannt. Oberpostdirektor Stoerzel ist seit 1866 der Amtsvorsteher des großherzoglichen und später (ab 1880 bis 1886) des Vereinigten kaiserlichen Post- und Telegrafenamtes in Güstrow. Danach werden Postdirektor Alexander Gagzow  und ab 1898 Postdirektor Willebrand jeweils Amtsvorsteher.&lt;br /&gt;
:Anmerkung der Chronisten: Die Benennung des Sitzes des Postamtes in der Domstr. 16 zwischen 1866 und 1896 (Ira Koch, „Güstrow wie es früher war“ Wartberg Verlag 1993), kann von uns nicht bestätigt werden. Nachweislich ist der Sitz des Postamtes in der Domstr. 6 seit 1866. Mindestens ab 1874, und auch nach der Vereinigung mit dem Postwesen im Vereinigten Post- und Telegrafenamt im Jahre 1880, befindet sich hier auch der Standort des Staatstelegrafen.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
:Nach einem Großbrand, bei dem die Große Schulstraße und Teile des Grünen Winkels bis zur Domstraße niederbrannten, wurde das Gasthaus in der Schlossstraße 6, am 17.10. Gründungsort der ersten freiwilligen Güstrower Bürger-Feuerwehrt aus Mitgliedern des Männer-Turn-Vereins (MTV), der späteren Freiwillige Feuerwehr der Stadt Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870&lt;br /&gt;
:zogen auch Güstrower wehrfähige Männer zum Rhein, um das Vaterland gegen das französische Kaiserreich zu verteidigen. Die Namen der Gefallenen sind im Güstrower Dom auf einer mit damaligen Kriegsorden geschmückten Gedenktafel verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1874&lt;br /&gt;
:zählte man in Güstrow 10 782 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1875&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 10791 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1876&lt;br /&gt;
:bis 1905 hieß der Pferdemarkt Schnoienstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1878&lt;br /&gt;
:wurde der Güstrower Kinder-Königschuss eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1879&lt;br /&gt;
:ging die Burg- und Domfreiheit zum Stadtrecht über, welche vorher zum herrschaftlichen Schloss und vormaligen Kollegialstift gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1880&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 12 189 Einwohner.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1883&lt;br /&gt;
:Die erste Zuckerfabrik entsteht in Güstrow, sie kann zunächst 10 000 Zentner Zuckerrüben verarbeiten.&lt;br /&gt;
:Die Fabrikhallen wurden mit elektrischem Bogenlicht erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1885&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 13 429 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Garnison errichtet. Das Militär wurde zunächst in der Schule in der Neuen Straße untergebracht.&lt;br /&gt;
:01.10. wird die Eisenbahnverbindung Güstrow Schwaan fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1889&lt;br /&gt;
:Errichtung des Borwin-Brunnens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1891&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Artilleriekaserne erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892&lt;br /&gt;
:Inbetriebnahme einer Stadtfernsprecheinrichtung in Güstrow. &lt;br /&gt;
:Dazu nachstehende Veröffentlichung aus der Güstrower Zeitung vom 16.08.1892:&lt;br /&gt;
:Der von den hiesigen Magistrate, früher beabsichtigte Anschluss mehrerer städtischer Gebäude, wie uns gesagt worden:&lt;br /&gt;
:des Rathauses, des Krankenhauses, des Schlachthauses und der Gasanstalt, an die jetzt vollendete Stadtfernsprecheinrichtung wurde bekanntlich seiner Zeit, wie von uns auch mitgeteilt worden, von unserem Bürgerausschusse als nicht erforderlich abgelehnt,&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: hierzu siehe Protokoll der Sitzung des Bürgerausschusses vom 28.06.1892) und trotz eines wiederholten, aber veränderten Antrages des Magistrates und Beschränkung des Anschlusses auf das Rathaus und Krankenhaus zum geschäftlichen Betriebe, glaubte unsere Bürgervertretung ihre Zustimmung zu der Kostenbewilligung verweigern zu müssen. Nachdem nun seitens der Postbehörde aus bester Intention geschaffene, in anderen Städten als großes Bedürfnis, und wo sie besteht, als wesentliche Geschäftserleichterung empfundene Einrichtung fast bei uns vollendet ist und 29 Privathäuser von den Geschäftsinhabern hierselbst an dem Werke angeschlossen worden sind, hat der Magistrat nunmehr, wie wir erfahren, den Anschluss des Rathauses lediglich im Interesse des Feuerlöschwesens verfügt. Es werden 2 Sprechapparate im Polizeiwachzimmer und im Nachtwachzimmer aufgestellt und mit der Turmwärterwohnung und der neben dem Spritzenhause gelegenen Stadtbauschreiberwohnung verbunden, und auf der Post wird durch spezielles Entgegenkommen der Behörde eine besondere Einrichtung zu dem Zwecke geschaffen, dass von allen städtischen Anschlüssen aus auch während der Nacht die Meldung über die Post zum Rathause und weiter zum Turm und Spritzenhause gelangen können. Wie uns mitgeteilt ist, soll mit den Besitzern der 29 Privatanschlüsse im Interesse der Sicherheit unserer Stadt auch dahin verhandelt werden, dass die betreffenden Häuser als Feuermeldestellen bezeichnet werden und jedem Wächter oder Privatmann, sobald dieselben den Ausbruch eines Feuers bemerkt, die Veranlassung sofortiger Meldung zum Rathause gestattet wird. Die Kosten dieser städtischen Einrichtung, deren Herstellung die Postbehörde unentgeltlich beschafft, betragen pro Jahr 120 RM und werden, wenn wir recht berichtet sind, weil die Leitung lediglich in Feuerlösch-Interesse angelegt ist, aus der sogenannten Spezialbrandkasse getragen. Wir stimmen unsererseits der Auffassung völlig bei, dass ein einziger Löschfall die der Brandkasse entstehenden Kosten für lange Zeit ersetzten und eventuell noch große Ersparnisse zur Folge haben kann, und begrüßen die Errichtung daher mit Freuden als ein neues Sicherungsmittel unserer Stadt.&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: siehe auch Liste der ersten 29 Fernsprechteilnehmer weiter unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1893&lt;br /&gt;
:wurde durch den Güstrower Handelsverein, eine kaufmännische Fortbildungsschule errichtet.&lt;br /&gt;
:Das Schützenhaus wurde auf dem Schwalbenbrink erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1895&lt;br /&gt;
:bis 1896 Bau des Kanals Bützow – Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1896&lt;br /&gt;
:Das neue Postamt wird 1896 fertiggestellt und bezogen. Im Anzeiger für Güstrow, Goldberg und Krakow vom 11.10.1896 Nr. 239 ist zu lesen: „...ueber das neue Postgebäude können wir aus zuverlässiger Quelle einige nähere Angaben zur Orientierung des Publikums bringen. Das Gebäude enthält: im Erdgeschoß sämtliche Diensträume für den Postbetrieb, im Obergeschoß diejenigen für den Telegraphen- und Telephonbetrieb und die Dienstwohnung des Postamts-Vorstehers... Der Haupteingang des Publikums ist an der Ecke des Gebäudes im Thurm angeordnet. An demselben befindet sich zur rechten Hand ein elektrischer Glockenzug zur Benutzung für das Publikum bei Abgabe von Telegrammen außer den üblichen Schalterdienststunden an Sonn- und Feiertagen und des Nachts. Das neue Posthaus mit seinem schmucken Thurm ..., darf wohl mit Recht als eine Zierde der Stadt bezeichnet werden und gibt Zeugnis von der Tüchtigkeit unserer Bauhandwerker, welche die Arbeiten am Gebäude mit wenigen Ausnahmen ausgeführt haben&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: Über den Turm wurden die Telegrafen- und Telefonleitungen bis 1929 in das Gebäude geleitet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zuvor befand sich das Postamt ab 1866 in der Domstraße 6, davor ab 1831 in der Langen Straße 41. Im Hause Lange Straße 11 befand sich eine Posthalterei. Die erste mecklenburgische Postanstalt befand sich ab 1628 in der Straße „Grüner Winkel“ Nr. 4. in Güstrow. Diese Einrichtung wurde von Wallenstein gegründet und bestand nur kurze Zeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1900&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 16882 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1902&lt;br /&gt;
:Am 10. September - wurde vom Großherzog Friedrich Franz IV. der Grundstein zum Realgymnasium gelegt. Dieses Gebäude gehört heute zum John-Brinckman-Gymnasium.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahre wurde von Professor Beltz das auf der Mühlenweide in der Nähe der Verbindungschaussee gelegene Steingrab (eine in Abteilungen geteilte Steinkammer aus der Steinzeit) ausgegraben und untersucht. Die dort gemachten wertvollen vorgeschichtlichen Funde befinden sich im hiesigen Museum. Einige Jahre später wurden auf der Gliner Heide steinzeitliche Wohnungen entdeckt. Auf der großen Bockhorst, auf der Mühlenweide und auf dem Schneiderberge fand man Geräte bzw. Splitter davon aus der Steinzeit. Aus der Bronzezeit wurden im Primer mehrere Kegelgräber festgestellt, von denen eines untersucht ist und sich heute noch im geöffneten Zustand befindet. Funde aus der Eisenzeit sind in Güstrow nicht gemacht worden, dagegen fand man Reste aus der Wendenzeit auf dem Schneiderberg bei Villa Maria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1905&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 17 163 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:wurde der Güstrower Sportverein gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1910&lt;br /&gt;
:wurde die Siedlung Detmannsdorf erbaut. Dettmann ist Mitinhaber der Fa. Böckmann &amp;amp; Co. in Güstrow. Dietmannsdorf ist die erste Arbeitersiedlung Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ernst Barlach übersiedelt nach Güstrow und lebt hier bis zu seinem Tode 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 17455 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1912&lt;br /&gt;
:wurde der Zuckerfabrik eine Kartoffelflockenfabrik angegliedert, die in der Kampagne bis zu 80 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
:Güstrow wird in der Nacht vom 11. zum 12. Dezember an das Elektrizitätswerk angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:Telefonische(?) Feuermeldung wurde in Güstrow eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1914&lt;br /&gt;
:Am 7. und 8. August rücken die Güstrower Truppen ins Feld.&lt;br /&gt;
:Bei der mit der Mobilmachung eingerichteter Ersatzabteilung zogen insgesamt 95 Offiziere, 26 740 Unteroffiziere und Mannschaften und rund 6000 Pferde ins Feld. Groß ist die Anzahl der an allen Fronten des Weltkrieges gefallenen Güstrower Männer und Jugendlichen. Ihre Namen sind zum Gedächtnis auf großen Tafeln in Güstrower Kirchen verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1916&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 20440 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1918&lt;br /&gt;
:Kriegsende des I. Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
;1919&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 19810 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:fanden anlässlich des Kapp-Putsches in Güstrow schwere Zusammenstöße statt, durch die 9 Einwohner getötet, 12 schwer und 26 leicht verletzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
:Im Mai wurden die letzten Kriegsgefangenen aus dem Lager Bockhorst entlassen. Das Lager diente bis 1923 als Flüchtlingsunterkunft für Schlesier und Elsasser.&lt;br /&gt;
:Im gleichen Jahre wurde die Landwirtschaftliche Schule am Domplatz 16, dem wundervollen Renaissance-Bau, in dem sich zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges die Kanzlei Wallensteins befunden hat, eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1925&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 19 084 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1928&lt;br /&gt;
:wurde das Grundwasserwerk am Inselsee und der neue Wasserturm erbaut.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow feierte ihr 700-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1930&lt;br /&gt;
:In der Nacht vom 28. auf den 29. August brannte das Gerichtsgebäude&lt;br /&gt;
:Die Knabenvolksschule in der Hafenstraße wurde erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1933&lt;br /&gt;
:30. Januar fand anlässlich der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in Güstrow eine Großkundgebung statt.&lt;br /&gt;
; In Güstrow wurden 22464 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1934&lt;br /&gt;
: wurde das Gebäude der Kreisverwaltung (damals Klosterhof 1) erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1935&lt;br /&gt;
:18. Mai - wurde die Kongresshalle eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1936&lt;br /&gt;
:wurde das Gebäude der Landesbauernschaft am Wall erbaut. &lt;br /&gt;
;(inzwischen durch Vereinigung der Standorte ehemaliges Lyzeum, Hotel “Am Wall, Kaufmännische Berufsschule und Umbau für ca. 30 Millionen DM Sitz des Landkreises Güstrow.)&lt;br /&gt;
: Die Kasernen in der Rostocker Straße werden erbaut.&lt;br /&gt;
: Güstrow zählte 24 457 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1937&lt;br /&gt;
: wurde die Gertruden Kapelle zur Ahnenhalle hergerichtet.&lt;br /&gt;
: An der Goldberger - Chaussee, an der Schweriner - Chaussee und in Dettmannsdorf entstanden neue Stadtviertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1938&lt;br /&gt;
:09.11. Die Synagoge im Krönchenhagen wurde durch die Nationalsozialisten niedergebrannt (Reichskristallnacht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1939&lt;br /&gt;
:1. September begann der II. Weltkrieg mit dem Überfall Deutschland auf Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1941&lt;br /&gt;
:22. Juni - Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1944&lt;br /&gt;
: Errichtung der Lehrerbildungsanstalt (LBA) an der Goldberger Str. (später in der DDR-Standort der Pädagogischen Hochschule, nach der Wende Bildungsstätte des Innenministeriums).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1945 Kriegsende ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus der Sammlung des Güstrower Amateurfunkers Ralf Seefeld&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Bruno Erdmann.mp3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radiobericht - Audiodatei abspielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lalendorf – Bruno Erdmann – (* 1914) - Deutscher auf der Seite der Sowjetarmee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium: Güstrow Erdmann im Funkamateur 1977.pdf|1977 in Zeitschrift Funkamateur – Bruno Erdmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1945 am 2. Mai: Kampflose Einnahme Güstrows durch die Sowjetarmee ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:1965 Blaschke - Buch mit Titel kampflose Übergabe Güstrow.pdf|1965 Blaschke - Versuch einer Darstellung der kampflosen Übergabe Güstrows an die Rote Armee]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Belz Bericht in Heimatzeitung mit Einschätzung.pdf|1971 in Unser Mecklenburg Heimatblatt Nr.362 - Bericht von Beltz mit Anmerkungen in der Heimatzeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:2020 Brief an Reimann - Güstrow.pdf|2020 Koelpien Brief an Reimann – Ehrenbürgerschaften]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Anmerkung zum Abschlussbericht Dez 2019.pdf|2020 Koelpien Anmerkung zum Abschlussbericht von Dr. Sens]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Güstrow Zusammenfassung Stellungnahmen kÜ1945.pdf|2022 Stellungnahmen zum Bericht von Dr. Ingo Sens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1945 zivile Tode====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sterberegistern der Stadt &lt;br /&gt;
erfasste unnatürliche, besetzungs- und besatzungsbedingte Todesfälle für 1945 im Bereich des Standesamtes Güstrow &lt;br /&gt;
ergänzt um relevante Todesfälle, erfasst bei Achim Dugge und in Tagebüchern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Güstrow Registrierte Selbsttoetungen 1945 im Bereich des Standesamtes.pdf| Güstrow Registrierte Selbsttötungen 1945 im Bereich des Standesamtes.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:07. April - amerikanische Bomber zerstören das Heereszeugamt in Primerburg.&lt;br /&gt;
:Güstrow wurde während der 5½-jährigen Dauer des Krieges 325 mal von englischen und amerikanischen Flugzeuggeschwadern überflogen.&lt;br /&gt;
:352-mal hat es in der Stadt Fliegeralarm gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2. Mai - Einzug von Truppen der Roten Armee in Güstrow. Die kampflose Übergabe der Stadt an die Rote Armee war das Ergebnis einer Kontaktaufnahme einer Gruppe mutiger Bürger zur Vermeidung der Zerstörung der Stadt, die unter Hauptmann a. D. Wilhelm Beltz und mit Unterstützung der Ukrainerin Slata Kriwussjowa gelungen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Stadt steigt die Anzahl der Bewohner von 28183 auf 35446 Einwohner und Flüchtlinge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den letzten Tagen vor und ersten Tagen nach der kampflosen Einnahme Güstrows am 02.05. kam es zu einer hohen Anzahl von Selbsttötungen. Wesentliche Ursachen hierfür waren, wie auch andernorts in Mecklenburg, das zusammengebrochene Weltbild von der arischen Überlegenheit der Ideologie des Nationalsozialismus. Angst vor Vergeltungsmaßnahmen, wie sie jahrelang durch die antisowjetische Propaganda geschührt wurden. Auch die späte Erkenntnis, durch die Gefolgschaft und aktive Mitwirkung in nationalsozialistischer Organisationen, eigene Schuld auf sich geladen zuhaben, führte in der Verzweiflung zur Selbsttötung und zum Mord an minderjährigen Familienangehörigen. &lt;br /&gt;
In meiner Heimatstadt Güstrow sollte 70 Jahre nach dem Kriegsende eine Untersuchung durch einen Wissenschaftler der Universität Rostock detaillierte Erkenntnisse zu der Situation der kampflosen Übergabe Güstrow an die Rote Armee offenbaren. Ja, es gab unzählige Übergriffe sowjetischer Soldaten auf die Zivilbevölkerung. Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt.&lt;br /&gt;
Aber die umfassenden Tötungen verursachten die Güstrower selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20. Mai wird das Güstrower Theater mit einer Matinee als erstes in Mecklenburg wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:10. Juni- genehmigt die „Sowjetische Militäradministration für Deutschland&amp;quot; (SAMD) die Gründung von antifaschistischen, demokratischen Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1946&lt;br /&gt;
:21. April -Vereinigungsparteitag der SPD und KPD zur SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20.10. finden die ersten Wahlen für den Land- und Kreistag statt. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED), die Christlich Soziale Union (CSU), die Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD) und Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB) stehen zur Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SED erhält im Land 49,5 % der Stimmen und bildet mit der VdgB die Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:01.11.wurde der Schulbetrieb in Güstrow wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Juli, in Güstrow, wie auch in der gesamten sowjetischen Besatzungszone, wird die Währungsreform durchgeführt. Das Geld wird 1ü:1 abgewertet.&lt;br /&gt;
:In Güstrow leben 39982 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1949&lt;br /&gt;
:7. Oktober Gründung der &amp;quot;Deutschen Demokratischen Republik&amp;quot; (DDR).&lt;br /&gt;
:Die SMAD übertrug Wilhelm Pieck die Bildung einer Regierung. Staatspräsident wurde Wilhelm Pieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Güstrow wohnen 40158 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1950&lt;br /&gt;
:1. Mai- zum ersten Mal nach Kriegsende veranstaltet der Rat der Stadt mit der „1. Mecklenburgischen Tierschau&amp;quot; eine große Ausstellung auf dem Industriegelände in Güstrow.&lt;br /&gt;
:In Güstrow leben 41246 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1951&lt;br /&gt;
:bis 1953 Restaurierung der Gertrudenkapelle und Eröffnung als Ernst-Barlach-Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:September- der Pferdemarkt wird in einer Feierstunde in &amp;quot;Straße des Friedens&amp;quot; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:12. bis 16. September 725-jähriges Domjubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1952&lt;br /&gt;
:September- Verwaltungsreform; durch Umorganisation verändert sich das Kreisgebiet Güstrow, neue Kreise entstehen z. B. Bützow und Sternberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1953&lt;br /&gt;
:8. März, Barlachs Güstrower Ehrenmal „Der Schwebende“ kehrt als Drittguss und Schenkung der Kölner Antoniter Gemeinde in den Dom zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Oktober- 725-Jahrfeier Güstrows.&lt;br /&gt;
:1. November- Festumzug durch die Stadt „Das Handwerk im Wandel der Zeiten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schlossplatz wird in Franz-Parr-Platz umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1955&lt;br /&gt;
:1. August, das Theater wird wegen eines großen Umbaus für längere Zeit geschlossen.&lt;br /&gt;
:Veranstaltungen finden im Kulturhaus des MTS-Lehrkombinats Bockhorst, ab 14.11. im großen Saal des Hotels „Stadt Güstrow&amp;quot; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1957&lt;br /&gt;
:1. September - Wiedereröffnung des Theaters nach mehrjährigem Umbau. Das Innere des Hauses wurde modernisiert. Außen wurde der Bau nur wenig verändert. Das Theater erhält den Namen „Ernst-Barlach-Theater&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Die Eröffnung des Hauses begann mit der Aufführung von „Don Carlos&amp;quot; von Schiller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1958&lt;br /&gt;
:wird mit dem Bau des Neubaugebietes „Südstadt&amp;quot; begonnen. (Bis 1985 entstehen für ca. 15 000 Bürger Wohnungen).&lt;br /&gt;
:In Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften organisiert, leisten die Arbeiter und Angestellten einen großen Anteil an den AWG-Wohnungen durch Selbsthilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1959&lt;br /&gt;
:Eröffnung des Tierparks als Heimattierpark. 1991 Beschluss zur Erweiterung zu einem Natur- und Umweltpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1963&lt;br /&gt;
:bis 1980 Restaurierung des Renaissanceschlosses und Neuanlage des Renaissancegartens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Vom 31.7. -5.8. finden die Weltmeisterschaften im Angelsport in Güstrow im Niklotstadion statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:bis 1978 werden der Pferdemarkt und Teile des Marktes zum Fußgängerbereich umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1978&lt;br /&gt;
:750-Jahrfeier der Stadt&lt;br /&gt;
:Eröffnung des Atelierhauses als Gedenkstätte für Ernst Barlach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1981&lt;br /&gt;
:Am 13. Dezember besuchen Helmut Schmidt, Bundeskanzler der BRD, und Erich Honecker, Vorsitzender des Staatrates der DDR, gemeinsam die Stadt Güstrow. Die Bewohner der Innenstadt dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Die „Besucher&amp;quot; des Weihnachtsmarktes sind wenige ausgewählte Güstrower und viele „Gäste&amp;quot; die organisiert herbeigefahren wurden. In Güstrow wimmelt es von Mitarbeitern der Stasi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1985&lt;br /&gt;
:Von Juni 1984 bis September 1989 werden in den drei Nordbezirken 22 Haupt- und Nebenstrecken der Reichsbahn elektrifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1986&lt;br /&gt;
:Das Heizwerk in Güstrow - Röver Tannen nimmt seinen Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989&lt;br /&gt;
:27. Oktober-20000 Güstrower beteiligen sich an einer Demonstration. Sie protestieren gegen die Politik der Regierung. Die Parole „Wir sind das Volk&amp;quot; hallt durch die Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
:Am 06. Mai - erste freien Wahlen zur Volkskammer seit 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1991&lt;br /&gt;
:Die Pädagogische Hochschule wird geschlossen.&lt;br /&gt;
:In dem Gebäudekomplex wird die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Rechtspflege und Polizei des Landes Mecklenburg-Vorpommerns eröffnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Mauer um das ehemalige sowjetische Lazarett „Am Wall&amp;quot; in Güstrow fällt.&lt;br /&gt;
:Güstrow wird Modellstadt für Altstadtsanierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Güstrow wird Modell für eine „umweltgerechte Stadt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1994&lt;br /&gt;
:Durch Zusammenschluss der Kreise Güstrow, Teterow und Bützow entsteht der Großkreis Güstrow mit 118 615 Bewohnern. Güstrow bleibt Kreisstadt (36 500 Einwohner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1997&lt;br /&gt;
:Die Stadt- und Kreisbibliothek, die seit 1994 den Namen „Uwe Johnson&amp;quot; führt, zieht aus einem Saal der ehemaligen „Pädagogischen Hochschule“ und jetzigen „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege und Polizei&amp;quot; in das Haus &amp;quot;Am Wall&amp;quot; 2 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Aus Anlass des 60. Todestages wird ein Ausstellungsforum neben dem Atelierhaus Ernst Barlachs eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1999&lt;br /&gt;
:Das neue Krankenhaus in Güstrow wird als moderne Einrichtung an der nördlichen Stadtgrenze errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2000&lt;br /&gt;
:Das Erlebnisbad „Oase&amp;quot; wird nach dreijähriger Bauzeit am 11. August eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2001&lt;br /&gt;
:im Januar wird das neue Kreishaus Am Wall 3-5 seiner Bestimmung übergeben. Bis auf das Verkehrsamt, das weiterhin im Parumer Weg seinen Sitz hat, sind die übrigen bislang auf das Stadtgebiet verteilten Ämter nun dort untergebracht. Bis zur Fertigstellung des Kreishauses war das Sozialamt im ehemaligen Gebäude der „Stasi“ in der Neukruger Straße 2 untergebracht. Das Gesundheitsamt war teilweise in dem Gebäude der Poliklinik in der Südstadt und im Gebäude auf dem Franz-Parr-Platz 6 tätig. Das Bauamt nutzte die Räume in der früheren „TBC- Beratungsstelle&amp;quot; in der Rostocker Straße und das Jugendamt hatte seine Wirkungsstätte in der Baracke des ehemaligen VEB Kraftverkehrs in der Dr.-Külz-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Das Rathaus wird nach seiner Renovierung wieder genutzt. &lt;br /&gt;
:Die Stadtverwaltung war vorübergehend im jetzigen Museums- und Archivgebäude auf dem Franz-Parr-Platz untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2003&lt;br /&gt;
:Güstrow feiert das 775. Stadtjubiläum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen, besonderen Anlässen und Begebenheiten sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Plattdütsch is in Mecklenburg dei tweite Amtssprak===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsen Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. &lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Krink von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat  &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern.&lt;br /&gt;
Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. wäst (dei sich intwischen uplöst hätt.)&lt;br /&gt;
Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hett. &lt;br /&gt;
Dei 24. Februar 2014, wier dei &#039;&#039;&#039;25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Uns Biller-Chronik höllt Taurüchblick up dei ihrsten 25 Johr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dei 03.Juli 2014 wir dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst. Hei wir ein gauder Fründ von von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak.&lt;br /&gt;
Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammt ok von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie Plattsnacker hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten kün&#039;n&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Wie Plattsnacker dankten dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden wässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===John Brinckman in Güstrow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mehr über John Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman im Gutenberg Projekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf |Brunnen Geschichte - pdf 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister#Ratssilberschatz|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Dichter-Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/John_Brinckman John Brinkman bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Behrend Böckmann ist över 80 Johr old un siet 10 Johr de Vörsitter von und Frünnkring &amp;quot;Güstrower Pkattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Hei is ein düchtiger Schriewersmann und zünftiger Nahfolger von Anneliese Wendt. dei rund 30 Johr uns Vörsittersch wier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Postgeschicht Güstrow up Platt===&lt;br /&gt;
Dei Postgeschicht&lt;br /&gt;
Ut .............(Buchtitel hier einfügen)&lt;br /&gt;
von Behrend Böckmann&lt;br /&gt;
:As hei ded tau Güstrow läben&lt;br /&gt;
:hett Wallenstein wull Order gäben,&lt;br /&gt;
:dei ierst’ Poststatschon tau grünnen &lt;br /&gt;
:dei in’t Land denn wier tau finnen&lt;br /&gt;
:un all wür dei Postkutsch nåhmen&lt;br /&gt;
:üm nå Hamborg hen tau kåmen;&lt;br /&gt;
:doch männig ein hett schwor sik dån&lt;br /&gt;
:mit Pier un Kutsch up Reis’ tau gåhn,&lt;br /&gt;
:tau reisen in’n Tweigespänner&lt;br /&gt;
:wurmœglich noch in anner Länner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Doch keem denn dei komode Tiet&lt;br /&gt;
:wier männig ein kein Uurt tau wiet:&lt;br /&gt;
:nå Parchim œwer Dobbertin&lt;br /&gt;
:nå Sülze güng’t denn dörch Tessin&lt;br /&gt;
:nå Bramborg œwer Teterow, &lt;br /&gt;
:nå Hambörg höll man schon in Strenz&lt;br /&gt;
:un nå Boizenborg in Brenz;&lt;br /&gt;
:nå Worn güng’t œwer Nossentin &lt;br /&gt;
:un nå Berlin dörch Kirch Rosin,&lt;br /&gt;
:nå Rostock, wie künnt’t anners sien&lt;br /&gt;
:güng’t af denn œwer Goldewin,&lt;br /&gt;
:von Güstrow in dei wiede Welt&lt;br /&gt;
:doch nur för denn, dei ok bi Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Güstrow läpen’s all tausåmen&lt;br /&gt;
:dei Kutschen, dei von wiet her kåmen:&lt;br /&gt;
:ut acht Statschonen kämen’s an,&lt;br /&gt;
:un måkten hier denn ehrn Utspann&lt;br /&gt;
:man plächt’ dei Pier, Sälen un Wågen&lt;br /&gt;
:üm denn von niegen uptaulåden.&lt;br /&gt;
:Bi hellig Dach geiht dat denn af,&lt;br /&gt;
:dat Gespann, dat kümmt in Draff&lt;br /&gt;
:un dei Pier, sei rüken schon, &lt;br /&gt;
:bald kümmt dei neechste Poststatschon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vör denn Dörpkrauch blieben’s ståhn, &lt;br /&gt;
:dei reisend Lüüd kœnen rinner gåhn,&lt;br /&gt;
:un hemm’s ’ne gaude Wirtschaft dråpen&lt;br /&gt;
:so taun Äten, Drinken, Schlåpen,&lt;br /&gt;
:denn dröhnten sei dei halwe Nacht,&lt;br /&gt;
:un hemm’ so an denn Kröger dacht,&lt;br /&gt;
:dei as ihrbår braver Mann&lt;br /&gt;
:von Gäst un Pier gaud läben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dsched Reis dei is in Güstrow ut,&lt;br /&gt;
:un ut dei Kutsch mœt allens rut,&lt;br /&gt;
:tauierst dei Lüüd, denn ehr Bagaasch&lt;br /&gt;
:un männig ein bringt sik in Raasch&lt;br /&gt;
:un fråcht in’t Oberpostamt an, &lt;br /&gt;
:woans hei wiederfohren kann.&lt;br /&gt;
:Vör tweihunnert Johr’n hemm uns Ollen&lt;br /&gt;
:sihr väl up’t Oberpostamt hollen, &lt;br /&gt;
:blot dörch dat Oberamt is’t kåmen, &lt;br /&gt;
:dat grote Lüüd von Rang un Nåmen&lt;br /&gt;
:hemm’ denn Wech nå Güstrow söcht &lt;br /&gt;
:un ehr Läben hier verbröcht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Doch denn käm dei Isenbåhn, &lt;br /&gt;
:dei Post füng an, bargaf tau gåhn.&lt;br /&gt;
:Sachtens sünd dei Kutschen schwunnen, &lt;br /&gt;
:doch’n Utwech wier bald funnen;&lt;br /&gt;
:in Güstrow ded man utprobieren&lt;br /&gt;
:’n niege Såk, dat Telegraphieren,&lt;br /&gt;
:un dei Post hett sihr klauk hannelt &lt;br /&gt;
:un dormit denn ok fix anbannelt,&lt;br /&gt;
:un inne Domstråt wiern’s tausåmen &lt;br /&gt;
:in ein Hus denn ünnerkåmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bald is dat Hus hier nu tau lütt&lt;br /&gt;
:höllt nich mit dat Erfinnen mit,&lt;br /&gt;
:un œwernähm mit grote Freud &lt;br /&gt;
:dat Kaiserliche Postgebäud&lt;br /&gt;
:an’n Piermarkt, as dat hüt noch steiht,&lt;br /&gt;
:un so in uns Geschicht ingeiht;&lt;br /&gt;
:doch männig Wannel hett’t erfohren&lt;br /&gt;
:in dei Tiet von hunnert Johren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)&lt;br /&gt;
Den&#039;n :Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. Disse Biller-Chronik höllt Taurüchblick up 25 Johr. Dei 24. Februar 2014, wier dei 25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Kreis von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern. Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hett. Dat nächst Johr is över ok ut ein annern Grund vör uns all von Bedüdung: An’n 03.Juli 2014 is dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman. Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst un&#039;n gauder Fründ von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak. Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammen von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten künnt. Wie Plattsnacker danken dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den&#039;n :Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. Disse Biller-Chronik höllt Taurüchblick up 25 Johr. Dei 24. Februar 2014, wier dei 25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Kreis von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern. Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hett. Dat nächst Johr is över ok ut ein annern Grund vör uns all von Bedüdung: An’n 03.Juli 2014 is dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman. Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst un&#039;n gauder Fründ von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak. Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammen von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten künnt. Wie Plattsnacker danken dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 06.04.2020 kann man bei einem Besuch des Virtuelle Museum Mecklenburg-Vorpommern im Internet, einige Güstrower Plattsnacker hören.&lt;br /&gt;
Wie es dazu kam, stand am 06.04.2020 im &amp;quot;Mecklenburger Blitz&amp;quot;, der auf der Grundlage einer Presse-Mitteilung der Stiftung Mecklenburg und eigenen Recherchen entstand. &lt;br /&gt;
Mit Hilfe der vorstehenden Links, können sie sich die eingelesenen Texte zu den benannten Themenrubriken auf Platt anhören und natürlich sehr viel Interessantes zur Geschichte von M-V erfahren. Viel Vergnügen dabei wünschen Ihnen die Güstrower Plattsnacker Ingeborg Lentz, Cornelia Suckow, Britta Harnisch, Ingrid Schuldt, Hanna Neumann, Marian Pries und Dieter Kölpien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrower Plattsnacker lesen Themenrubriken vor von der WEB-Seite des &#039;&#039;&#039;Virtuellen Landesmuseums Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; [https://www.landesmuseum-mv.de/ virtuellen Museums des Landes M-V.] &lt;br /&gt;
Ab sofort kann man sich die plattdeutsche Version die Startseite sowie die Einführungen zu den neun Themenrubriken vorlesen lassen. Die Initiative hierzu ergriff der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow. Er begeisterte mehrere &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; dafür, Texte ehrenamtlich einzulesen, mit dem Handy aufzunehmen und zur Veröffentlichung an die Stiftung Mecklenburg zu schicken. Auf diese Weise entstand ein neuer bunter und lebendiger Zugang zur Landesgeschichte und zum Niederdeutschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/politik/ Politik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/dynastie/ Dynastie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/kunst-un-buugkunst/ Kunst un Buugkunst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/handwark-un-industrie/ Handwark un Industrie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/forschen-un-liehrn/ Forschen un liehrn]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/laebensoort/ Laebensoort Religion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/landwirtschaft/ Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/Gaegend-un-uemwelt/ Gaegend un Uemweld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben genannten Güstrower Plattsnacker danken dem Güstrower Tontechniker, Herrn Dirk Grabow, für die kompetente finale Bearbeitung der zunächst auf Smartphone und Laptop erstellten Tonaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beseuck von Ministerpräsident i. R., Dr. Harald Ringsdorff==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bi uns Tausamenkunft an den&#039;n 07.04.2010 in dat Hus von der Kirch in den&#039;n Greunen Winkel 10, wo wie dei längste Tied &amp;quot;Hüsung&amp;quot; hebben, wir dei grötste Överraschung in dei Plattsnackergeschicht von unsen Güstower Frünnkring  .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=NUkjYNmfKfw&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=an02YqeW2KU&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Güstrower Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow_-_Ortschronik/en&amp;diff=147343</id>
		<title>Güstrow - Ortschronik/en</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow_-_Ortschronik/en&amp;diff=147343"/>
		<updated>2026-04-26T11:39:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Autoren &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;(gest.2016)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
ab 2026 dabei&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Schirmann&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrower Geschichte chronologisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Güstrow&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | Urheberrechte = Autoren&lt;br /&gt;
 | erstellung = mit Vorarbeit seit 2003&lt;br /&gt;
 | publikation = &lt;br /&gt;
 | inhalt = &lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Geschichte von der Barlachstadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Chronik übersichtlicher zu gliedern, existiert für jede Epoche ein eigener Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrow im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1226&lt;br /&gt;
:war Güstrow noch ein armseliges wendisches Dorf.&lt;br /&gt;
:Es wurde beschlossen, hieraus eine Stadt zu schaffen. Dies wurde von 1226 bis 1228 in die Tat umgesetzt. Anno 1226 stiftet Fürst Heinrich Borwin (Burwy) II. von Rostock (Enkel von Pribislaw und Heinrich dem Löwen) eine Collegiatskirche, den Güstrower Dom, dessen Bau im selben Jahre begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1228&lt;br /&gt;
:wurde Güstrow (am 01.11.1228) mit der Schwerin’schen Stadtverfassung bewidmet. Wahrscheinlich wurde schon in diesem Jahr der neugegründeten Stadt die Nutzung des Primers und der Heidberge  vom Landesherren überlassen. Vermutlich bestand zu dieser Zeit bereits eine Kornmühle am Mühlentor. In jener Zeit entstehen die noch heute erhaltene städtebauliche Struktur sowie eine Burg als Vorläufer des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1229&lt;br /&gt;
:bis 1436 Residenz der Fürsten zu Werle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1236&lt;br /&gt;
:Die begründete Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum. Jetzt Teil des John-Brinckman-Gymnasiums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1248&lt;br /&gt;
:wurde von Herrn Nicolas zu Werle eine neue Verleihungsurkunde ausgestellt; sie wird als älteste vorhandene Urkunde im Güstrower Rathaus aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1270&lt;br /&gt;
:war Gottfried Wessel Bürgermeister von Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1287&lt;br /&gt;
:wurden die Mühlen am Mühlentor und die Gleviner Mühle zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im gleichen Jahre verkaufte Herzog Heinrich zu Werle, der 1291 von seinen Söhnen erschlagen wurde, die Hälfte der Mühle am Mühlentor an das Kloster Doberan. Ein Jahr später ging die zweite Hälfte an der Mühle in den Besitz des Klosters über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1290&lt;br /&gt;
:war Güstrow schon über die Grenzen seiner ursprünglichen Umwallung herausgewachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292&lt;br /&gt;
:schenkte Herzog Nicolas II. der im Stift Halberstadt gelegenen Abtei Michaelstein die Gleviner Mühle. Vier Jahre später kam die Abtei in den Besitz des ganzen Dorfes Glevin. Vermutlich lag das Dorf in Höhe der ehemaligen Gaststätte Neuen Welt (später &amp;quot;Alte Mühle&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1293&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Dorf Tobbezin, das vor dem Hageböck’schen Tore am Sumpfsee lag. Etwa um diese Zeit wurden zum Schutze der städtischen Besitzungen die Bülower Burg, die Glasewitzer Burg und die Gleviner Burg erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1305&lt;br /&gt;
:wurde der Stadt Güstrow in einer noch vorhandenen Urkunde ihre am 01.11.1228 verliehenen Rechte von dem Landensherren von neuem bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1307&lt;br /&gt;
:erhielt die Stadt Güstrow das Eigentum am Gutower See. Die darin gelegene Schöninsel blieb jedoch im Besitze des Domes, dem auch das Fischereirecht auf dem See zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1308&lt;br /&gt;
:stand bereits die Pfarrkirche, sie war dem Dom unterstellt. Im gleichen Jahre wurde die Heiligengeistkirche zum ersten Mal urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1316&lt;br /&gt;
:bis 1436, als die Stadt Güstrow mecklenburgisch wurde, war Güstrow Residenz der jüngeren Fürsten zu Wenden. &lt;br /&gt;
:1316 zog sich Herzog Nicolas II. in Güstrow, der an der furchtbaren unheilbaren Leprakrankheit litt, von der Regierung zurück. Auf dem jetzigen Königshorst zwischen den Heidbergen und Klueß, dem damaligen Fürstensitz Pustekow, lebte er noch einige Zeit und starb dann dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1323&lt;br /&gt;
:kam das vor dem Gleviner Tor liegende Dorf Glevin einschließlich der Gleviner Mühle zum Güstrower Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1330&lt;br /&gt;
:setzte aus Anlass der Verletzung einer Hostie in Güstrow heftige Judenverfolgung ein. Es kam zu mehreren Verbrennungen. Das gegen das Judentum erbitterte Volk zerstörte die Synagoge. Anstelle derselben wurde von dem Vermögen der Hingerichteten, sowie aus frommen Beiträgen zur Aufbewahrung der heiligen Hostie, die ,,Kapelle des heiligen Blutes&amp;quot; erbaut. Diese fand im Jahre 1503 bei dem großen Stadtbrande ihren Untergang. Die anno 1330 von den Juden durchstochene Hostie wurde gerettet und in die Domkirche gebracht, wo sie bis zur Reformation ein Gegenstand der abergläubischen Verehrung gewesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1359&lt;br /&gt;
:war Dieterich Hasselow Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1375&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Dorf Glin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1391&lt;br /&gt;
:war Nicolaus Köselow Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1418&lt;br /&gt;
:bis 1789 hat die Familie Klevenow Güstrow insgesamt zwei Senatoren und fünf Bürgermeister gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1430&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde die Gertrudenkapelle erbaut. (1938 zur NS-Ahnenhalle umgestaltet und in Anwesenheit des Gauleiters Friedrich Hildebrandt als zweite ihrer Art in MV in Nutzung genommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1436&lt;br /&gt;
:stirbt die Linie der Fürsten zu Werle aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1441&lt;br /&gt;
:wurde die erste Schützenzunft von Güstrow erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1442&lt;br /&gt;
:erwarb die Stadt Güstrow vom Kloster in Doberan die Kornmühle am Mühlentor. Damals war Jacob Stewenhagen Bürgermeister von Güstrow. Etwa um diese Zeit kaufte die Stadt Klein Schwiesow und sechs Bauernhöfe in Siemitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1445&lt;br /&gt;
:ging die Walkmühle in Rosin in das Eigentum der Stadt Güstrow über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1449&lt;br /&gt;
:kaufte die Stadt das Gut Glasewitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1450&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde das Amt der Barbiere, Bader und Chirurgen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1483&lt;br /&gt;
:goss der Glockenschmied Castel aus Frankfurt am Main die Marienglocke des Güstrower Domes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1484&lt;br /&gt;
:war Johann Brockmann Bürgermeister in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1486&lt;br /&gt;
:beurkundeten die Herzöge Magnus und Balthasar dem Rat der Stadt das Recht, dass ,,niemand Wein schenken solle als der vom Rat bestätigte jeweilige Inhaber des Ratskellers&amp;quot;. Zum Teil haben sogar die Herzöge ihren Wein vom Rat bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1500&lt;br /&gt;
:ungefähr - bestand bereits die Güstrower Bäckerzunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1503&lt;br /&gt;
:28.06. Erster Stadtbrand. Vernichtung des Rathauses mit Archiv Pfarrkirche u. Heiligenblutskapelle - nur Burg, Dom, Gertrudenkapelle und einige Häuser am Ziegenmarkt bleiben erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1508&lt;br /&gt;
:Zweiter Stadtbrand. Wiederum wurde Güstrow von großen Bränden heimgesucht, die fast die ganze Stadt zerstörten. Mit Hilfe der Stiftung eines vierzehntäglichen päpstlichen Ablasses wurde die Pfarrkirche wiedererbaut und geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1508&lt;br /&gt;
:Das Schneideramt wurde zum ersten Mal urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1509&lt;br /&gt;
:wurde das ehemals im späteren Klosterhof gelegene Franziskanerkloster gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1512&lt;br /&gt;
:wurde Güstrow wiederum von großen Bränden heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reformation und Nachreformationszeit in Güstrow (1517 bis 1648)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1520&lt;br /&gt;
:wurde bereits die ,,Hollestrate&amp;quot; oder &amp;quot;Hullstrate&amp;quot; erwähnt. Am Berge wurde damals Markt für Schafe und Ziegen abgehalten. Diese Stelle hieß daher seinerzeit der Ziegenmarkt.&lt;br /&gt;
:Von 1520 bis 1695 war Güstrow Residenz der jüngeren Linie des herzoglichen mecklenburgischen Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1525&lt;br /&gt;
:wurde zum ersten Mal in Güstrow lutherisch gepredigt, hierdurch entstanden erhebliche Unruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1527&lt;br /&gt;
:bis 1603 lebte der für die Stadt Güstrow außerordentlich bedeutsame Herzog Ulrich, dessen Marmordenkmal (Ulrich Monument) sich heute im Altarraum des hiesigen Domes befindet. Es stellt den Herzog in betender Stellung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1534&lt;br /&gt;
:an 22.Dezember gelangte Herzog Albrecht VII.- der Schöne - in Güstrow zur Regierung. Seine Gemahlin war eine Tochter des Kurfürsten Joachims I. der Mark Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1540&lt;br /&gt;
:bedrängte eine Anzahl Güstrower Bürger das von Bülow&#039;sche Schloss im benachbarten Parum, weil sie mit dem Ritter von Bülow wegen der Befischung des Parumer Baches seit langer Zeit im Streit lagen und sich mit Gewalt ihr Recht nehmen wollten. (Ausführliche Beschreibung des Streites in &amp;quot;Mancherlei aus Mecklenburgs Vergangenheit und Gegenwart&amp;quot; von H.C.D. Stadinger, Selbstverlag des Verfassers, Lübsee 1894).&lt;br /&gt;
:Im selben Jahre bestand bereits die Gesellenbruderschaft der Güstrower Schneider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1547&lt;br /&gt;
:bis 1555 regierte Herzog Johann Albrecht I. in Güstrow. Seine Gemahlin war eine Tochter Herzog Albrechts von Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1550&lt;br /&gt;
:ungefähr - verschwanden die St.-Jürgens-Kapelle vor dem Mühlentor und das auf dem rechten Nebelufer gelegene Kirchlein von Alt-Güstrow. Im gleichen Jahre vollendete der anno 1547 nach Güstrow berufene Dompropst Gerd Oemken das Werk der Reformation, indem er auf dem Landtag der mecklenburgischen Stände zu Sternberg die Abschaffung des Papsttums und die Aufhebung des Domkapitels und des Franziskanerklosters durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1552&lt;br /&gt;
:ungefähr - fanden in Güstrow die ersten Theater-Vorstellungen statt. Die Darsteller waren ausschließlich Schüler der hiesigen Domschule. Die Vorstellungen wurden bis zum Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1553&lt;br /&gt;
:bestand bereits die Güstrower Stadtschule. Sie lag am Markt (links an der Ecke, wenn man in die Hollstraße geht), hatte aber nur einen Schulmeister.&lt;br /&gt;
:Ferner wurde das Güstrower Gymnasium, die sogenannte Domschule, errichtet.&lt;br /&gt;
:Das Franziskaner-Kloster wurde säkularisiert.&lt;br /&gt;
:Das städtische Niedergericht wurde errichtet. Dies war für die Bearbeitung der geringen Gerichtsangelegenheiten zuständig, während alle übrigen Sachen vor das fürstliche Hochgericht gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1555&lt;br /&gt;
:ungefähr - wurde das im Jahre 1226 von dem Landesherrn gestiftete Collegiat (Domkirche) säkularisiert.&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1555 wurde zum ersten Mal die Ratsapotheke erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556&lt;br /&gt;
:siedelte Herzog Ulrich vom Bützower Schloss über. Er übernahm die Regierung. Von diesem Zeitpunkt an setzte für Güstrow eine Glanzzeit ein. Herzog Ulrich war der bedeutsamste Fürst des Güstrower Landesteiles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1557&lt;br /&gt;
:brannte der Südteil des mittelalterlichen Schlosses bis auf den Grund nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1558&lt;br /&gt;
:im Februar beauftragte Herzog Ulrich den aus Schlesien stammenden Baumeister Franz Parr mit dem Wiederaufbau des abgebrannten Schlosses. Die erforderlichen Baugelder wurden von den Ämtern, Klostergütern und Städten aufgebracht. Der Bau des Südflügels dauerte von 1558 bis 1565. Seit dem Sommer 1560 wurde Franz Parr von seinem Bruder Christoph Parr in der Bauleitung unterstützt. Dieser erbaute vom Nordflügel des Schlosses bis zum Dom einen verdeckten überirdischen Gang.&lt;br /&gt;
:Nach Vollendung des Südflügels und eines Teils des Westflügels des Schlosses reisten die Gebrüder Parr nach Schweden, um dort zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1563&lt;br /&gt;
:wurden die ersten Viehmärkte in Güstrow abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1568&lt;br /&gt;
:Die Domkirche, die jahrelang nicht mehr gereinigt worden war und als Wagenschauer und Lagerhaus gedient hatte, wurde für kirchliche Zwecke neugeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Der Güstrower Schlossbau wurde durch den Baumeister Philipp Brandin aus Wismar fortgesetzt.&lt;br /&gt;
:ließ die Herzogin Elisabeth die Heidberge mit Bäumen bepflanzen. Zu ihrem Gedächtnis wurde der bekannte Elisabeth-Stein in den Heidbergen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1575&lt;br /&gt;
:ließ Herzog Ulrich das Kenotaph im Dom für seinen Ahnherrn Heinrich Borwin II. errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1577&lt;br /&gt;
:wurde eine Schlagordnung für Roggen- und Gerstensaat vor den Toren der Stadt erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1579&lt;br /&gt;
:wurde das Schulhaus am Domplatz erbaut (später war es Mädchenschule.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1582&lt;br /&gt;
:wurde den Güstrower Schustern eine Lohmühle gebaut, um die zum Ledergerben erforderliche Lohe selbst herstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1584&lt;br /&gt;
:wurde in Güstrow der erste Torf gestochen.&lt;br /&gt;
:Es wurde eine neue Polizeiordnung herausgegeben, durch welche die Blutrache, die also bis dahin des Öfteren vorgekommen sein muss, für Güstrow verboten wurde.&lt;br /&gt;
:Die Zigeuner wurden für vogelfrei erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1585&lt;br /&gt;
:wurde die älteste vorhandene Ansicht von Güstrow durch Vicke Schorler angefertigt. Von 1585 bis 1592 machte der Student Michael Frank Reisen durch Mecklenburg, durch die er auch Güstrow kennen lernte. In seiner anno 1880 gedruckten Reisebeschreibung sagt er bezüglich Güstrows unter anderem, dass die Häuser mit Schilf und Rohr gedeckt seien und dass neben der Schlossbrücke ein schöner fürstlicher Lustgarten hergerichtet sei. Der [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Kniesenacker &amp;quot;Kniesenack&amp;quot;] (wendisch = Fürstenbier) sei ein treffliches gutes Bier, es sei trübe wie Lehmjauche, aber ein gewaltiger Kopfreißer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1586&lt;br /&gt;
:Am 3. Dezember brannte der ganze noch mittelalterliche Nordflügel des Schlosses nieder, weil der Schlosshauptmann Gottschalk Berner bei einer Festlichkeit zu stark hatte einheizen lassen. Brandin hatte darauf den abgebrannten Nordflügel und den heute nicht mehr vorhandenen Ostflügel wiederaufgebaut. Die Südecke blieb offen, um einen freien Blick auf die als Orangerie angelegten Gärten zu haben.&lt;br /&gt;
:der Primer ging gegen Abtretung der Wiesen und Plätze vor dem herzoglichen Schloss bis zur Domwiese, in das volle Eigentum der Stadt über. Der Herzog wollte auf dem Gelände vor dem Schloss einen Tiergarten anlegen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1595&lt;br /&gt;
:aus diesem Jahre stammt das älteste vorhandene Amtsbuch der Güstrower Bäcker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1601&lt;br /&gt;
:wurde an der Stelle des jetzigen Stadtarchivs die &amp;quot;Neue Kanzlei&amp;quot; (das herzogliche Regierungsgebäude) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1603&lt;br /&gt;
:am 14. März gelangte Herzog Karl I. in Güstrow zur Regierung. In diesem Jahre starben rund 800 Menschen an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1604&lt;br /&gt;
:Herzog Karl lässt das Schloss renovieren.&lt;br /&gt;
:übten Parumer Bauern einen Überfall auf Güstrower Stadtgebiet aus. Die sich hierauf beziehenden Akten befinden sich im Archiv. (Dort werden heute noch viele andere Akten aus jener Zeit aufbewahrt, so z. B. über Giftmischereien, Hexenprozesse, falsche Brandbriefe, usw. auch Hexenverbrennungen sind seinerzeit in Güstrow vorgekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1606&lt;br /&gt;
:wurde der Grünwinkel noch Badstubenstraße genannt. In diesem Jahre gehörte das Haus Nummer 4 im Grünwinkel dem Ritter Johann von Bülow auf Zibühl, mit dem die Stadt lange in Fehde gelegen hat.&lt;br /&gt;
:es wurde angeordnet, dass &amp;quot;gassenwärts gelegene Kloaken zu bedecken seien&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1608&lt;br /&gt;
:wurde eine Wasserkunst auf dem Pferdemarkt errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610&lt;br /&gt;
:wurde das Amtssiegel der Güstrower Färber geschaffen und das älteste vorhandene Amtsbuch der Schwarz- und Schönfärber angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1613&lt;br /&gt;
:aus diesem Jahre stammt die älteste vorhandene &amp;quot;Amtsrolle des Amtes der Schuster in Güstrow &amp;quot;. Die gesamte Amtslade war vorher &amp;quot;heimblich und dieblich abgestohlen worden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1620&lt;br /&gt;
:zwei Jahre nach Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges waren in Güstrow 607 Feuerstellen &amp;quot; in ganzen und halben Häusern und Buden&amp;quot; vorhanden.&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Feuerstellen&amp;quot; ist hier im Sinne von Wohnungen zu nehmen und die &amp;quot;ganzen und halben Häuser und Buden&amp;quot; als Klassifizierung der Wohnstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1621&lt;br /&gt;
:Aufteilung Mecklenburgs in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow (zweite Landesteilung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1623&lt;br /&gt;
:begann trotz der eingetretenen heftigen Religionsstreitigkeiten der Herzog Hans Albrecht mit dem Bau einer reformierten Kirche in Güstrow. &lt;br /&gt;
:Durch die furchtbar auftretende Pest wurde der Bau jedoch unterbrochen. Kurz vor der geplanten Einweihung ließ Wallenstein 1628 die Kirche zerstören und das Material zum Ausbau des Schlosses verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1627&lt;br /&gt;
:Am 30. August erteilte der Kaiserliche Generalissimus Wallenstein in Dömitz einen Schutzbrief für die Stadt Güstrow. Sie wurde daher von seinen, das Land überflutenden Truppen geschont. Bald darauf widerrief Wallenstein diesen Schutzbrief und Güstrow musste fortan schwerste Kriegslasten tragen und hatte dauernd kaiserliche Truppen als Besatzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1628&lt;br /&gt;
:am 2. April mussten die mecklenburgischen Stände in Güstrow ihrem neuen Landesherren Wallenstein, dem der Kaiser in Wien das Land Mecklenburg als Entschädigung für die ungeheuren Kriegskosten gegeben hatte, huldigen, obwohl der regierende Herzog Hans Albrecht noch im Güstrower Schloss weilte. Die Huldigung ging im Rathause vor sich. Während derselben hielten kaiserliche Truppen die vier Stadttore, den Marktplatz und den Pferdemarkt stark besetzt, weil Wallenstein bewaffnete Zusammenstöße befürchtete. Nach erfolgter Huldigung wurden die beiden mecklenburgischen Herzöge in Güstrow und Schwerin des Landes verwiesen.&lt;br /&gt;
:Auf Befehl Wallensteins wurden regelmäßige Reitposten eingerichtet, die von Güstrow aus nach allen Richtungen ins Land gingen. In Güstrow (Grüner Winkel 4) befand sich damit die erste Postanstalt Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
:Als großer Jagdliebhaber ließ Wallenstein auf der Schöninsel ein Fasanengehege anlegen.&lt;br /&gt;
:Am 27.Juli hielt Wallenstein seinen prunkvollen Einzug in Güstrow. Vorher hatte eine Zusammenkunft der mecklenburgischen Stände stattgefunden, in der diese versuchten, sich der Unterwerfung durch den neuen Landesherrn zu entziehen. Sie gaben ihren Widerstand erst auf, als Wallenstein ihnen drohte, es würde in Güstrow kein Stein auf dem anderen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1629&lt;br /&gt;
:Auf Befehl Wallensteins, der am 27. Juli 1628 als Herzog von Mecklenburg das Schloss bezogen hatte, wird die &amp;quot;Neue Kanzlei&amp;quot; abgebrochen (Standort des jetzigen Museums und des Stadtarchivs). Wallenstein ließ die offen gelassene Südecke des Schlosses zubauen, so dass das Schloss nunmehr ein vollständiges Viereck bildete.&lt;br /&gt;
:Im April empfing Wallenstein den kaiserlichen Feldherrn Tilly im Güstrower Schloss. Am 23. April verließ er für immer Güstrow. Er wurde 1630 vom Kaiser seiner Ämter enthoben, zog sich alsdann auf seine riesigen böhmischen Besitzungen zurück, stellte, als König Gustav von Schweden gegen die Kaiserlichen Sieg auf Sieg errang, ein neues Privatheer auf, fiel dann wiederum beim Kaiser in Ungnade und wurde 1634 in Eger ermordet.&lt;br /&gt;
:herrschte in Güstrow eine große Lebensmittelteuerung. Das große Peststerben währte drei Wochen lang, die Güstrow&#039;sche Bevölkerung nahm erschrecklich ab. In diesem Jahre wurde die &amp;quot;auf dem Paradies&amp;quot; gelegene Walkmühle, eine alte Mauermühle, erneuert, die für das Tuchmachergewerbe benötigt wurde. Vermutlich ist diese Mühle in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges untergegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1630&lt;br /&gt;
:ungefähr- sind wahrscheinlich in den Kriegswirren die vor Güstrow gelegenen Dörfer Glin, Tobbezin und Glevin zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631&lt;br /&gt;
:Nach Wallensteins Sturz zog der geflüchtete Herzog Hans Albrecht am 22. Juni wieder in Güstrow ein, nachdem er zuvor von dem persönlich in Güstrow anwesenden Schwedenkönig Gustav Adolf als Landesherr wieder eingesetzt worden war. Der von Wallenstein erbaute bzw. begonnene Teil der Südostecke des Schlosses wurde wieder abgebrochen. Von Wallenstein geschaffene Einrichtungen wurden beseitigt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow musste mit Sternberg zusammen die Verpflegung der großen Bützower Besatzung übernehmen. Der Rat der Stadt klagte gegenüber dem Landesherrn über allzu große Schuldenlast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637&lt;br /&gt;
:berichtete der Güstrower Superintendent Baumeister dem Herzog Adolf Friedrich Einzelheiten über die Gräueltaten der Soldateska während des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1638&lt;br /&gt;
:beklagten sich die Güstrower Landstände beim Herzog über schwerste Misshandlungen, Plünderungen und furchtbare Quälereien seitens der schwedischen Truppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1643&lt;br /&gt;
:wurde am Mühlentor eine Papiermühle erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1644&lt;br /&gt;
:lebten im herzoglichen Amt Güstrow von ehemals 414 Bauern nur noch 131.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:als im Jahre 1648 durch den Westfälischen Frieden der Dreißigjährige Krieg beendet wurde, war die Stadt Güstrow gleich dem ganzen mecklenburgischen Land stark gezeichnet und um Jahrhunderte im Wohlstand zurückgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:fertigte Merian einen Kupferstich von Güstrow an, auf dem die vier Stadttore, nämlich das Gleviner Tor, das Mühlentor, das Schnoien Tor und das Hageböcker Tor, die sämtlich große starke Doppeltore gewesen sind, genau zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1654&lt;br /&gt;
:erhielten die bisherigen Knochenhauer ihre Amtsrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1660&lt;br /&gt;
:wurde das noch vorhandene Amtsbuch der Güstrower Schmiede angelegt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt hatte damals 2435 Einwohner.&lt;br /&gt;
:Um diese Zeit und auch später wurde der von der Stadt Güstrow für die niedere Gerichtsbarkeit eingesetzte Gerichtstag in einer Bretterbude auf dem Marktplatz abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1663&lt;br /&gt;
:wurde die Lade der Schustergesellen angefertigt.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1664&lt;br /&gt;
:am 19. März bestätigte Herzog Gustav Adolf in Güstrow das gegen die &amp;quot;Hexe&amp;quot; Tilsche Schellwegen aus Wustrow im Fischland wegen Zauberei ergangene Todesurteil.&lt;br /&gt;
:Am 17. Mai wurde Tilsche Schellwegen in Güstrow vor dem Schnoien Tore wegen &amp;quot;des abscheulichen Lasters der Zauberei&amp;quot;, auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt. :Gleich ihr wurden in Mecklenburg viele Jahre hindurch zahlreiche Frauen &amp;quot;wegen Hexerei und Zauberei mit dem Feuer vom Leben zum Tode gebracht&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1670&lt;br /&gt;
:ungefähr -wurde ein Armenhaus in Güstrow erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:ließ Herzog Gustav Adolf eine &amp;quot;Landesherrliche Post nach Hamburg&amp;quot; und eine Postverwaltungsstelle in Hamburg einrichten. Es entstanden dieserhalb erhebliche Streitigkeiten mit dem Hamburger Magistrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1676&lt;br /&gt;
:kaufte das Amt der Schuster für 340 Gulden die vor dem Mühlentor gelegene städtische Papiermühle, da die alte Lohmühle baufällig geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1682&lt;br /&gt;
:wurde die Schenkkanne des Maureramtes angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1684&lt;br /&gt;
:Am 23. September vermählte sich die Herzogin Marie von Güstrow mit Adolf Friedrich II., dem späteren Herzog von Mecklenburg-Strelitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1692&lt;br /&gt;
:starb Herzog Gustav Adolf auf dem Güstrower Schloss. Die Güstrower Herzogslinie erlosch durch seinen Tod. Um die Thronfolge entbrannte der bekannte Güstrower Erbfolgestreit zwischen der Schwerin’schen und Strelitz’schen Linie, in dessen Verlauf Güstrow von Truppen verschiedener Mächte besetzt wurde. Der Streit wurde, durch den im Jahre 1701 abgeschlossenen Hamburger Erbvergleich, beendet, durch den das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1695&lt;br /&gt;
:Im Jahre 1695 wurde das Güstrower Postamt in Hamburg mit dem Schweriner Postamt in Hamburg vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1698&lt;br /&gt;
:wurde den Schlachtern vor dem Mühlentor ein Küter- oder Schlachthaus erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701&lt;br /&gt;
:Durch den Hamburger Erbvergleich entsteht neben Mecklenburg-Schwerin noch Mecklenburg-Strelitz (Dritte Landesteilung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1704&lt;br /&gt;
:ließ die Stadt vor dem Schnoien Tor unterhalb der Nebelbrücke, (etwa gegenüber dem jetzigen Standort des Typengebäudes der Telekom AG in der Hafenstraße 1 in Richtung Nebel gelegen) für die Tuchmacher eine neue Walkmühle erbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1708&lt;br /&gt;
:bis 1818 war Güstrow Sitz des herzoglichen Hof– und Landgerichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712&lt;br /&gt;
:bis zum Januar 1713 nahmen im Nordischen Krieg russische Truppen die Gleviner Mühle in Besitz. Es wurde über starkes Requirieren der fremden Soldateska Klage geführt, die nicht einmal Saatgut schonte. Güstrow nebst Umgebung hatte durch den Nordischen Krieg außerordentlich schwer zu leiden.&lt;br /&gt;
:Waffenstillstandsverhandlungen während des Nordischen Krieges (1700 - 1721) in Güstrow. (Peter der Große, Zar von Russland, Fürst Generalfeldmarschall Menschikow,  August der Starke König von Polen und Kurfürst von Sachsen und der schwedische General Steenbock)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1714&lt;br /&gt;
:entstand zwischen dem Rat und der herzoglichen Regierung ein langwieriger Streit wegen der Reparatur des auf dem Pferdemarkt befindlichen altersschwachen Galgens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1719&lt;br /&gt;
:bis zu diesem Jahre war Güstrow, das seit 1695 keine Residenz mehr hatte, Witwensitz der jüngeren Linie des herzoglich mecklenburgischen Hauses. Etwa um dies Zeit sollten auf dem Pferdemarkt zwei Deserteure hingerichtet werden. Sie wurden im letzten Augenblick an der Richtstätte begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1724&lt;br /&gt;
:wurde der silberne Domschatz des Güstrower Domes gestohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1730&lt;br /&gt;
:ungefähr- standen in Güstrow noch 22 &amp;quot;Wieckhäuser&amp;quot; (zur Stadtseite offene Mauertürme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1731&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow das &amp;quot;Böhnhasenjagen&amp;quot; verboten. Mit &amp;quot;Bönhasen&amp;quot; bezeichnete man damals die Schwarzarbeiter unter den Handwerkern. :Auf sie wurde &amp;quot;Jagd gemacht&amp;quot; und ihnen ihr Handwerkszeug mit Gewalt abgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1733&lt;br /&gt;
:kam es zwischen den beiden herzoglichen Brüdern Karl Leopold und Christian Ludwig, die beide vom Kaiser in Wien als mecklenburgische Herzöge abgesetzt waren und sich mit ihren Truppen bekriegten, in Güstrow zu blutigen Kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1734&lt;br /&gt;
:bis 1748 war Güstrow Sitz einer Justizkanzlei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1738&lt;br /&gt;
:wurde der silberne Willkomm des Mülleramtes angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1748&lt;br /&gt;
:hielt Herzog Christian Ludwig seinen prunkvollen Einzug in Güstrow. Abordnungen der Bürgerschaft ritten dem Fürsten bis Bülow entgegen. Ihm zu Ehren wurde die gesamte Stadt, die öffentlichen Gebäude und die &amp;quot;Wasserkunst auf dem Markte&amp;quot; in hervorragender Weise illustriert. Man bezeichnete dies als das größte Lichtfest von Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1749&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Schützenbrüderschaft durch den Herzog bestätigt. Ihr Schießstand befand sich bei den Schildknecht’schen Gärten (beim heutigen Ortsteil Bauhof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1760&lt;br /&gt;
:ungefähr- hatte auch die Umgebung von Güstrow unter dem gewaltsamen Vorgehen preußischer Werber zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1763&lt;br /&gt;
:bis 1837 war Güstrow Sitz eines Steuerkollegiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1770&lt;br /&gt;
:bis 1771 waren infolge starker Kälte die Wasserräder der Mühlentormühle acht Tage lang eingefroren, so dass sie ihren Betrieb einstellen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1776&lt;br /&gt;
:wurde über die Freischleuse am Mühlentor eine Sägemühle errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1780&lt;br /&gt;
:befanden sich 46 Schneidermeister in Güstrow. Die Pfuscherei nahm überhand und führte zu dauernden Klagen beim Rat der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1781&lt;br /&gt;
:erfolgte die Gründung des Güstrower Wochenblattes, eines Vorläufers des 1817 gegründeten Güstrower gemeinnützigen Wochenblattes, aus dem sich in gerader Linie die frühere MTZ (Mecklenburgische Tageszeitung) entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1784&lt;br /&gt;
:wurde von Güstrow aus ein Falkentransport an den Kaiserlichen Hof in Wien vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785&lt;br /&gt;
:am 31. Oktober wurde Georg Friedrich Kersting in Güstrow geboren (Gedenktafel an seinem Geburtshaus in der Hollstraße). Der bekannte Maler der Romantik war Kämpfer im Lützow’schen Freikorps während der Befreiungskriege 1813 bis 1815. Kersting starb am 01.07.1847 in Meißen, wo er lange Jahre erfolgreich als Maler in der Porzellanmanufaktur tätig gewesen war.&lt;br /&gt;
:wurde die noch vorhandene Ladnerbüchse der Güstrower Zimmerer angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1786&lt;br /&gt;
:hatte der Pächter der Gleviner Mühle, dem auch der Aalfang mit verpachtet war, 480 Pfund Aale an den Rat der Stadt zu liefern. Sie wurden an die Bürgermeister, an Küchenmeister, an die Ratsherren und an den Stadtsekretär verteilt.&lt;br /&gt;
:Das „Glevin’sche Binnentor&amp;quot; wurde abgebrochen, weil „die dadurch behinderte Passage den Müller der Gleviner Mühle in seinem Gewerbe gestört hat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1787&lt;br /&gt;
:wurde in Güstrow eine Verordnung gegen die Bettelbriefe, die hier überhandnahmen, erlasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1792&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Bruderschaft der Schlachtergesellen ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1794&lt;br /&gt;
:bis 1795; der gesamte Ostflügel des Schlosses wird abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:kam es in Güstrow infolge großer Teuerungen, die durch zu starke Lebensmittelausfuhr nach Frankreich usw. herbeigeführt worden waren, zur sogenannten Butterrevolution. Es kam zu schweren Auftritten der erregten Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1797&lt;br /&gt;
:erhielt das mittelalterliche Rathaus, über dessen Erbauungszeit sich nichts auffinden lässt, seine jetzige klassizistische Fassade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1802&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 6542 Einwohner und 778 Häuser gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1804&lt;br /&gt;
:traten die Schmiedegesellen in den Streik; es wurde ihnen daraufhin Verkürzung ihrer Arbeitszeit zugesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1806&lt;br /&gt;
:bis 1812 Besetzung Mecklenburgs durch Truppen Napoleons. Zur „Franzosenzeit“ hatte Güstrow unter starker Einquartierung und unter den damit verbundenen Unannehmlichkeiten schwer zu leiden. Es kam des Öfteren zu schweren Zusammenstößen und Reibereien mit der feindlichen Besatzung. Der Dom wurde als Magazin der &amp;quot;Grand Armee&amp;quot; benutzt, desgleichen die Pfarrkirche. Der Gottesdienst musste daher in der Heiligengeistkirche abgehalten werden. Erst im Jahre 1808 wurde der Dom von den Franzosen geräumt, sie hatten nicht einmal die Särge der Toten verschont.&lt;br /&gt;
:Am 3. November 1806 wurde beim Drosten von Bülow in Güstrow, Seine Kaiserliche Hoheit der Großherzog von Cleve und Berg, ein Schwager Kaiser Napoleons I. von Frankreich, einquartiert. In kurzer Zeit mussten in Güstrow insgesamt rund 500 französische Offiziere, 9300 Gemeine und 10600 Pferde untergebracht und verpflegt werden. Die Stadt Güstrow glich einem riesigen Heerlager. Häufig mussten auch eine Anzahl &amp;quot;Ochsentreiber, die nach Thorn in Polen Ochsenherden zur “Großen Französischen Armee“ zu treiben hatten, untergebracht werden.&lt;br /&gt;
:Am 11. Juli 1807 traf &amp;quot;Königlich Holländische Artillerie&amp;quot; hier ein, bald darauf auch &amp;quot;Königlich Bayrische Truppen&amp;quot;. Schließlich wurde noch das &amp;quot;Königlich Spanische Infanterie-Regiment de Zamora&amp;quot; einquartiert. Oftmals weilten französische Generäle und andere hohe Offiziere quartierweise in Güstrow, darunter auch General Murat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807&lt;br /&gt;
:verschwand auf dem Schweinsbrink in der Neuen Straße der Galgen, die damalige Hinrichtungsstätte in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1808&lt;br /&gt;
:klagte der Pächter Friedrich Bahl von der Mühlentormühle dem Rate, dass ihm durchziehende französische Truppen 4 Pferde nebst Sielengeschirr gestohlen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811&lt;br /&gt;
:beklagte sich die Einwohnerschaft über zu starke Einquartierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1813&lt;br /&gt;
:Güstrow ist Zentrum der Freiheitsbewegungen in Mecklenburg. Am 01. Mai - sammelten sich in Güstrow 600 Jäger zu Fuß und 600 Jäger zu Pferden zum Befreiungskampf gegen Napoleon. Sie wurden im Schloss untergebracht und vor ihrem Ausrücken im Dom geweiht. Nach siegreicher Heimkehr brachten sie ihre Fahnen in den Dom, wo sie sich noch heute befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bis zur Reichseinigung (bis 1871)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1814&lt;br /&gt;
:musste die Gleviner Mühle vom 20. Januar bis 22. März ihren Betrieb einstellen, weil der Mühlenbach völlig vereist und durch Schneeverwehungen verschüttet war. Dem Mühlenpächter wurde daher eine Entschädigung von 150 Reichstalern gewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1817&lt;br /&gt;
:wurde das Güstrower Schloss, das wegen seiner starken Verwahrlosung gründlich überholt werden musste, zum Landarbeitshaus / Zwangsarbeitshaus (200 bis 600 Insassen) bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1823&lt;br /&gt;
:Bau der Justizkanzlei am Schlossplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1825&lt;br /&gt;
:ungefähr - schrieb Rektor Johann-Friedrich Besser vom hiesigen Gymnasium eine Güstrower Chronik. Er vertrat die Ansicht, dass das alte Güstrow auf dem rechten Ufer der Nebel, vor dem jetzigen Mühlentor, zu beiden Seiten des Rostocker Weges nach Suckow hin, gelegen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1826&lt;br /&gt;
:Am 09. Oktober wurde die hiesige Sparkasse errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1828&lt;br /&gt;
:Am 12. Oktober wurde das Güstrower Theater erbaut.&lt;br /&gt;
:Lange Zeit vorher haben oftmals auswärtige Theatergruppen Vorstellungen in Sälen der Stadt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830&lt;br /&gt;
:wurde unter dem Namen &amp;quot;Sonntagsschule&amp;quot; die erste Gewerbeschule in Güstrow eingerichtet. Der Unterricht wurde sonntags nachmittags erteilt.&lt;br /&gt;
:Güstrow hatte damals 8882 Einwohner.1836&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1836&lt;br /&gt;
:wurde eine Eisengießerei und Maschinenfabrik in Güstrow (später van Tongel’sche Stahlwerke) gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:stand Güstrow im Mittelpunkt der Revolution. Es wurden hier mehrere Verfassungsreformversammlungen abgehalten.&lt;br /&gt;
:Bis zu diesem Jahr befand sich auf dem Spalding Platz der Ackerhof des Ratsherrn Spalding.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1849&lt;br /&gt;
:siedelte der plattdeutsche Dichter John Brinckman als Hilfslehrer der Realschule nach Güstrow über. Er starb im Jahre 1870 und liegt auf dem Güstrower Friedhof begraben. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass auch der plattdeutsche Dichter Fritz Reuter eine Zeitlang in Güstrow gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850&lt;br /&gt;
:Am 13.05. wird die Bahnstrecke von Kleinen über Bützow nach Rostock und nach Güstrow nutzbar. Ein Bahnhofsgebäude ist in Güstrow noch nicht fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1851&lt;br /&gt;
:Das Gaswerk wird errichtet - es ist das erste in Mecklenburg. Die Baukosten beliefen sich auf 50 000 Taler Preußische-Courant. Im Jahre 1890 kaufte es die Stadt Güstrow zum Preis von 115 000 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1854&lt;br /&gt;
:01.10. wird in der Baustraße (heute Haus Baustraße 3) die Güstrower Großherzoglich Mecklenburgische Telegrafenstation in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858&lt;br /&gt;
:wurde das Gymnasium (Domschule) erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1864&lt;br /&gt;
:brannte die Gleviner Mühle mit Wohnhaus ab.&lt;br /&gt;
:Die Eisenbahnstrecke Güstrow-Neubrandenburg wird am 11.11. in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1865&lt;br /&gt;
:wurde das vor dem Gerichtsgebäude stehende Denkmal zu Erinnerung an, die in den Befreiungskriegen gefallenen Mecklenburger errichtet.&lt;br /&gt;
:wird die Wollhalle (Woll-Lager-Haus) an der Stelle erbaut, an der heute das Kreishaus steht. (16000 Zentner Wolle wurden damals in Güstrow abgeliefert, nämlich 8000 Zentner im alten Magazin 4000 Zentner im Schauspielhaus und weitere 4000 Zentner in einem Pferdestall). Die Wollhalle wird im Winter als Festhalle genutzt (3000 Plätze). Am 12. März 1925 brennt die Halle ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:am 5. Juli - sollte das erste mecklenburgische Landesschützenfest in Güstrow gefeiert werden. Wegen des gegen Österreich ausgebrochenen Krieges wurde es auf den 10. Juli verschoben.&lt;br /&gt;
:Das Oberpostamt wurde von der Langen Str. 41, durch Tausch mit dem Herrn Oberforstmeister von Storch in das „Storch’sche Haus“ (Domstr. 6) verlegt. Dieser Tausch ist in einem :„Wohnungstauschbuch“ des Güstrower Stadtarchivs von 1866 nachweislich. Im ersten Güstrower Adressbuch von 1874 wird das Haus Domstr. 6 auch als Wohnsitz des Herrn Oberpostdirektors Georg Stoerzel benannt und als Eigentum der kaiserlichen Verwaltung ausgewiesen (Flurstücke 661 und 663). Besagter Herr von Storch wird im gleichen Adressbuch 1874 als Eigentümer des Flurstücks 571 Lange Straße 41 benannt. Oberpostdirektor Stoerzel ist seit 1866 der Amtsvorsteher des großherzoglichen und später (ab 1880 bis 1886) des Vereinigten kaiserlichen Post- und Telegrafenamtes in Güstrow. Danach werden Postdirektor Alexander Gagzow  und ab 1898 Postdirektor Willebrand jeweils Amtsvorsteher.&lt;br /&gt;
:Anmerkung der Chronisten: Die Benennung des Sitzes des Postamtes in der Domstr. 16 zwischen 1866 und 1896 (Ira Koch, „Güstrow wie es früher war“ Wartberg Verlag 1993), kann von uns nicht bestätigt werden. Nachweislich ist der Sitz des Postamtes in der Domstr. 6 seit 1866. Mindestens ab 1874, und auch nach der Vereinigung mit dem Postwesen im Vereinigten Post- und Telegrafenamt im Jahre 1880, befindet sich hier auch der Standort des Staatstelegrafen.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
:Nach einem Großbrand, bei dem die Große Schulstraße und Teile des Grünen Winkels bis zur Domstraße niederbrannten, wurde das Gasthaus in der Schlossstraße 6, am 17.10. Gründungsort der ersten freiwilligen Güstrower Bürger-Feuerwehrt aus Mitgliedern des Männer-Turn-Vereins (MTV), der späteren Freiwillige Feuerwehr der Stadt Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870&lt;br /&gt;
:zogen auch Güstrower wehrfähige Männer zum Rhein, um das Vaterland gegen das französische Kaiserreich zu verteidigen. Die Namen der Gefallenen sind im Güstrower Dom auf einer mit damaligen Kriegsorden geschmückten Gedenktafel verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaiserreich (1871-1918)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1874&lt;br /&gt;
:zählte man in Güstrow 10 782 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1875&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 10791 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1876&lt;br /&gt;
:bis 1905 hieß der Pferdemarkt Schnoienstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1878&lt;br /&gt;
:wurde der Güstrower Kinder-Königschuss eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1879&lt;br /&gt;
:ging die Burg- und Domfreiheit zum Stadtrecht über, welche vorher zum herrschaftlichen Schloss und vormaligen Kollegialstift gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1880&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 12 189 Einwohner.&lt;br /&gt;
 	 &lt;br /&gt;
;1883&lt;br /&gt;
:Die erste Zuckerfabrik entsteht in Güstrow, sie kann zunächst 10 000 Zentner Zuckerrüben verarbeiten.&lt;br /&gt;
:Die Fabrikhallen wurden mit elektrischem Bogenlicht erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1885&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 13 429 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Garnison errichtet. Das Militär wurde zunächst in der Schule in der Neuen Straße untergebracht.&lt;br /&gt;
:01.10. wird die Eisenbahnverbindung Güstrow Schwaan fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1889&lt;br /&gt;
:Errichtung des Borwin-Brunnens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1891&lt;br /&gt;
:wurde die Güstrower Artilleriekaserne erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892&lt;br /&gt;
:Inbetriebnahme einer Stadtfernsprecheinrichtung in Güstrow. &lt;br /&gt;
:Dazu nachstehende Veröffentlichung aus der Güstrower Zeitung vom 16.08.1892:&lt;br /&gt;
:Der von den hiesigen Magistrate, früher beabsichtigte Anschluss mehrerer städtischer Gebäude, wie uns gesagt worden:&lt;br /&gt;
:des Rathauses, des Krankenhauses, des Schlachthauses und der Gasanstalt, an die jetzt vollendete Stadtfernsprecheinrichtung wurde bekanntlich seiner Zeit, wie von uns auch mitgeteilt worden, von unserem Bürgerausschusse als nicht erforderlich abgelehnt,&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: hierzu siehe Protokoll der Sitzung des Bürgerausschusses vom 28.06.1892) und trotz eines wiederholten, aber veränderten Antrages des Magistrates und Beschränkung des Anschlusses auf das Rathaus und Krankenhaus zum geschäftlichen Betriebe, glaubte unsere Bürgervertretung ihre Zustimmung zu der Kostenbewilligung verweigern zu müssen. Nachdem nun seitens der Postbehörde aus bester Intention geschaffene, in anderen Städten als großes Bedürfnis, und wo sie besteht, als wesentliche Geschäftserleichterung empfundene Einrichtung fast bei uns vollendet ist und 29 Privathäuser von den Geschäftsinhabern hierselbst an dem Werke angeschlossen worden sind, hat der Magistrat nunmehr, wie wir erfahren, den Anschluss des Rathauses lediglich im Interesse des Feuerlöschwesens verfügt. Es werden 2 Sprechapparate im Polizeiwachzimmer und im Nachtwachzimmer aufgestellt und mit der Turmwärterwohnung und der neben dem Spritzenhause gelegenen Stadtbauschreiberwohnung verbunden, und auf der Post wird durch spezielles Entgegenkommen der Behörde eine besondere Einrichtung zu dem Zwecke geschaffen, dass von allen städtischen Anschlüssen aus auch während der Nacht die Meldung über die Post zum Rathause und weiter zum Turm und Spritzenhause gelangen können. Wie uns mitgeteilt ist, soll mit den Besitzern der 29 Privatanschlüsse im Interesse der Sicherheit unserer Stadt auch dahin verhandelt werden, dass die betreffenden Häuser als Feuermeldestellen bezeichnet werden und jedem Wächter oder Privatmann, sobald dieselben den Ausbruch eines Feuers bemerkt, die Veranlassung sofortiger Meldung zum Rathause gestattet wird. Die Kosten dieser städtischen Einrichtung, deren Herstellung die Postbehörde unentgeltlich beschafft, betragen pro Jahr 120 RM und werden, wenn wir recht berichtet sind, weil die Leitung lediglich in Feuerlösch-Interesse angelegt ist, aus der sogenannten Spezialbrandkasse getragen. Wir stimmen unsererseits der Auffassung völlig bei, dass ein einziger Löschfall die der Brandkasse entstehenden Kosten für lange Zeit ersetzten und eventuell noch große Ersparnisse zur Folge haben kann, und begrüßen die Errichtung daher mit Freuden als ein neues Sicherungsmittel unserer Stadt.&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: siehe auch Liste der ersten 29 Fernsprechteilnehmer weiter unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1893&lt;br /&gt;
:wurde durch den Güstrower Handelsverein, eine kaufmännische Fortbildungsschule errichtet.&lt;br /&gt;
:Das Schützenhaus wurde auf dem Schwalbenbrink erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1895&lt;br /&gt;
:bis 1896 Bau des Kanals Bützow – Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1896&lt;br /&gt;
:Das neue Postamt wird 1896 fertiggestellt und bezogen. Im Anzeiger für Güstrow, Goldberg und Krakow vom 11.10.1896 Nr. 239 ist zu lesen: „...ueber das neue Postgebäude können wir aus zuverlässiger Quelle einige nähere Angaben zur Orientierung des Publikums bringen. Das Gebäude enthält: im Erdgeschoß sämtliche Diensträume für den Postbetrieb, im Obergeschoß diejenigen für den Telegraphen- und Telephonbetrieb und die Dienstwohnung des Postamts-Vorstehers... Der Haupteingang des Publikums ist an der Ecke des Gebäudes im Thurm angeordnet. An demselben befindet sich zur rechten Hand ein elektrischer Glockenzug zur Benutzung für das Publikum bei Abgabe von Telegrammen außer den üblichen Schalterdienststunden an Sonn- und Feiertagen und des Nachts. Das neue Posthaus mit seinem schmucken Thurm ..., darf wohl mit Recht als eine Zierde der Stadt bezeichnet werden und gibt Zeugnis von der Tüchtigkeit unserer Bauhandwerker, welche die Arbeiten am Gebäude mit wenigen Ausnahmen ausgeführt haben&lt;br /&gt;
:(Anmerkung der Chronisten: Über den Turm wurden die Telegrafen- und Telefonleitungen bis 1929 in das Gebäude geleitet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zuvor befand sich das Postamt ab 1866 in der Domstraße 6, davor ab 1831 in der Langen Straße 41. Im Hause Lange Straße 11 befand sich eine Posthalterei. Die erste mecklenburgische Postanstalt befand sich ab 1628 in der Straße „Grüner Winkel“ Nr. 4. in Güstrow. Diese Einrichtung wurde von Wallenstein gegründet und bestand nur kurze Zeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1900&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 16882 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1902&lt;br /&gt;
:Am 10. September - wurde vom Großherzog Friedrich Franz IV. der Grundstein zum Realgymnasium gelegt. Dieses Gebäude gehört heute zum John-Brinckman-Gymnasium.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahre wurde von Professor Beltz das auf der Mühlenweide in der Nähe der Verbindungschaussee gelegene Steingrab (eine in Abteilungen geteilte Steinkammer aus der Steinzeit) ausgegraben und untersucht. Die dort gemachten wertvollen vorgeschichtlichen Funde befinden sich im hiesigen Museum. Einige Jahre später wurden auf der Gliner Heide steinzeitliche Wohnungen entdeckt. Auf der großen Bockhorst, auf der Mühlenweide und auf dem Schneiderberge fand man Geräte bzw. Splitter davon aus der Steinzeit. Aus der Bronzezeit wurden im Primer mehrere Kegelgräber festgestellt, von denen eines untersucht ist und sich heute noch im geöffneten Zustand befindet. Funde aus der Eisenzeit sind in Güstrow nicht gemacht worden, dagegen fand man Reste aus der Wendenzeit auf dem Schneiderberg bei Villa Maria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1905&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 17 163 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:wurde der Güstrower Sportverein gegründet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1910&lt;br /&gt;
:wurde die Siedlung Detmannsdorf erbaut. Dettmann ist Mitinhaber der Fa. Böckmann &amp;amp; Co. in Güstrow. Dietmannsdorf ist die erste Arbeitersiedlung Mecklenburgs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ernst Barlach übersiedelt nach Güstrow und lebt hier bis zu seinem Tode 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 17455 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1912&lt;br /&gt;
:wurde der Zuckerfabrik eine Kartoffelflockenfabrik angegliedert, die in der Kampagne bis zu 80 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
:Güstrow wird in der Nacht vom 11. zum 12. Dezember an das Elektrizitätswerk angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1913&lt;br /&gt;
:Telefonische(?) Feuermeldung wurde in Güstrow eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1914&lt;br /&gt;
:Am 7. und 8. August rücken die Güstrower Truppen ins Feld.&lt;br /&gt;
:Bei der mit der Mobilmachung eingerichteter Ersatzabteilung zogen insgesamt 95 Offiziere, 26 740 Unteroffiziere und Mannschaften und rund 6000 Pferde ins Feld. Groß ist die Anzahl der an allen Fronten des Weltkrieges gefallenen Güstrower Männer und Jugendlichen. Ihre Namen sind zum Gedächtnis auf großen Tafeln in Güstrower Kirchen verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1916&lt;br /&gt;
:hatte Güstrow 20440 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1918&lt;br /&gt;
:Kriegsende des I. Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weimarer Republik (1918-1933)===&lt;br /&gt;
;1919&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 19810 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:fanden anlässlich des Kapp-Putsches in Güstrow schwere Zusammenstöße statt, durch die 9 Einwohner getötet, 12 schwer und 26 leicht verletzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1921&lt;br /&gt;
:Im Mai wurden die letzten Kriegsgefangenen aus dem Lager Bockhorst entlassen. Das Lager diente bis 1923 als Flüchtlingsunterkunft für Schlesier und Elsasser.&lt;br /&gt;
:Im gleichen Jahre wurde die Landwirtschaftliche Schule am Domplatz 16, dem wundervollen Renaissance-Bau, in dem sich zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges die Kanzlei Wallensteins befunden hat, eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1925&lt;br /&gt;
:wurden in Güstrow 19 084 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1928&lt;br /&gt;
:wurde das Grundwasserwerk am Inselsee und der neue Wasserturm erbaut.&lt;br /&gt;
:Die Stadt Güstrow feierte ihr 700-jähriges Bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1930&lt;br /&gt;
:In der Nacht vom 28. auf den 29. August brannte das Gerichtsgebäude&lt;br /&gt;
:Die Knabenvolksschule in der Hafenstraße wurde erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Drittes Reich (1933-1945)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1933&lt;br /&gt;
:30. Januar fand anlässlich der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in Güstrow eine Großkundgebung statt.&lt;br /&gt;
; In Güstrow wurden 22464 Einwohner gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1934&lt;br /&gt;
: wurde das Gebäude der Kreisverwaltung (damals Klosterhof 1) erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1935&lt;br /&gt;
:18. Mai - wurde die Kongresshalle eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1936&lt;br /&gt;
:wurde das Gebäude der Landesbauernschaft am Wall erbaut. &lt;br /&gt;
;(inzwischen durch Vereinigung der Standorte ehemaliges Lyzeum, Hotel “Am Wall, Kaufmännische Berufsschule und Umbau für ca. 30 Millionen DM Sitz des Landkreises Güstrow.)&lt;br /&gt;
: Die Kasernen in der Rostocker Straße werden erbaut.&lt;br /&gt;
: Güstrow zählte 24 457 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1937&lt;br /&gt;
: wurde die Gertruden Kapelle zur Ahnenhalle hergerichtet.&lt;br /&gt;
: An der Goldberger - Chaussee, an der Schweriner - Chaussee und in Dettmannsdorf entstanden neue Stadtviertel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1938&lt;br /&gt;
:09.11. Die Synagoge im Krönchenhagen wurde durch die Nationalsozialisten niedergebrannt (Reichskristallnacht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1939&lt;br /&gt;
:1. September begann der II. Weltkrieg mit dem Überfall Deutschland auf Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1941&lt;br /&gt;
:22. Juni - Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1944&lt;br /&gt;
: Errichtung der Lehrerbildungsanstalt (LBA) an der Goldberger Str. (später in der DDR-Standort der Pädagogischen Hochschule, nach der Wende Bildungsstätte des Innenministeriums).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1945 Kriegsende ====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aus der Sammlung des Güstrower Amateurfunkers Ralf Seefeld&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Bruno Erdmann.mp3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radiobericht - Audiodatei abspielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lalendorf – Bruno Erdmann – (* 1914) - Deutscher auf der Seite der Sowjetarmee&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium: Güstrow Erdmann im Funkamateur 1977.pdf|1977 in Zeitschrift Funkamateur – Bruno Erdmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 1945 am 2. Mai: Kampflose Einnahme Güstrows durch die Sowjetarmee ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:1965 Blaschke - Buch mit Titel kampflose Übergabe Güstrow.pdf|1965 Blaschke - Versuch einer Darstellung der kampflosen Übergabe Güstrows an die Rote Armee]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Belz Bericht in Heimatzeitung mit Einschätzung.pdf|1971 in Unser Mecklenburg Heimatblatt Nr.362 - Bericht von Beltz mit Anmerkungen in der Heimatzeitung]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:2020 Brief an Reimann - Güstrow.pdf|2020 Koelpien Brief an Reimann – Ehrenbürgerschaften]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Anmerkung zum Abschlussbericht Dez 2019.pdf|2020 Koelpien Anmerkung zum Abschlussbericht von Dr. Sens]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Güstrow Zusammenfassung Stellungnahmen kÜ1945.pdf|2022 Stellungnahmen zum Bericht von Dr. Ingo Sens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeugnis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====1945 zivile Tode====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sterberegistern der Stadt &lt;br /&gt;
erfasste unnatürliche, besetzungs- und besatzungsbedingte Todesfälle für 1945 im Bereich des Standesamtes Güstrow &lt;br /&gt;
ergänzt um relevante Todesfälle, erfasst bei Achim Dugge und in Tagebüchern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Medium:Güstrow Registrierte Selbsttoetungen 1945 im Bereich des Standesamtes.pdf| Güstrow Registrierte Selbsttötungen 1945 im Bereich des Standesamtes.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===SBZ und DDR (1945-1990)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945&lt;br /&gt;
:07. April - amerikanische Bomber zerstören das Heereszeugamt in Primerburg.&lt;br /&gt;
:Güstrow wurde während der 5½-jährigen Dauer des Krieges 325 mal von englischen und amerikanischen Flugzeuggeschwadern überflogen.&lt;br /&gt;
:352-mal hat es in der Stadt Fliegeralarm gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2. Mai - Einzug von Truppen der Roten Armee in Güstrow. Die kampflose Übergabe der Stadt an die Rote Armee war das Ergebnis einer Kontaktaufnahme einer Gruppe mutiger Bürger zur Vermeidung der Zerstörung der Stadt, die unter Hauptmann a. D. Wilhelm Beltz und mit Unterstützung der Ukrainerin Slata Kriwussjowa gelungen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Stadt steigt die Anzahl der Bewohner von 28183 auf 35446 Einwohner und Flüchtlinge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den letzten Tagen vor und ersten Tagen nach der kampflosen Einnahme Güstrows am 02.05. kam es zu einer hohen Anzahl von Selbsttötungen. Wesentliche Ursachen hierfür waren, wie auch andernorts in Mecklenburg, das zusammengebrochene Weltbild von der arischen Überlegenheit der Ideologie des Nationalsozialismus. Angst vor Vergeltungsmaßnahmen, wie sie jahrelang durch die antisowjetische Propaganda geschührt wurden. Auch die späte Erkenntnis, durch die Gefolgschaft und aktive Mitwirkung in nationalsozialistischer Organisationen, eigene Schuld auf sich geladen zuhaben, führte in der Verzweiflung zur Selbsttötung und zum Mord an minderjährigen Familienangehörigen. &lt;br /&gt;
In meiner Heimatstadt Güstrow sollte 70 Jahre nach dem Kriegsende eine Untersuchung durch einen Wissenschaftler der Universität Rostock detaillierte Erkenntnisse zu der Situation der kampflosen Übergabe Güstrow an die Rote Armee offenbaren. Ja, es gab unzählige Übergriffe sowjetischer Soldaten auf die Zivilbevölkerung. Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt.&lt;br /&gt;
Aber die umfassenden Tötungen verursachten die Güstrower selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20. Mai wird das Güstrower Theater mit einer Matinee als erstes in Mecklenburg wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:10. Juni- genehmigt die „Sowjetische Militäradministration für Deutschland&amp;quot; (SAMD) die Gründung von antifaschistischen, demokratischen Parteien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1946&lt;br /&gt;
:21. April -Vereinigungsparteitag der SPD und KPD zur SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am 20.10. finden die ersten Wahlen für den Land- und Kreistag statt. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED), die Christlich Soziale Union (CSU), die Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD) und Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (VdgB) stehen zur Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SED erhält im Land 49,5 % der Stimmen und bildet mit der VdgB die Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:01.11.wurde der Schulbetrieb in Güstrow wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Juli, in Güstrow, wie auch in der gesamten sowjetischen Besatzungszone, wird die Währungsreform durchgeführt. Das Geld wird 1ü:1 abgewertet.&lt;br /&gt;
:In Güstrow leben 39982 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1949&lt;br /&gt;
:7. Oktober Gründung der &amp;quot;Deutschen Demokratischen Republik&amp;quot; (DDR).&lt;br /&gt;
:Die SMAD übertrug Wilhelm Pieck die Bildung einer Regierung. Staatspräsident wurde Wilhelm Pieck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Güstrow wohnen 40158 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1950&lt;br /&gt;
:1. Mai- zum ersten Mal nach Kriegsende veranstaltet der Rat der Stadt mit der „1. Mecklenburgischen Tierschau&amp;quot; eine große Ausstellung auf dem Industriegelände in Güstrow.&lt;br /&gt;
:In Güstrow leben 41246 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1951&lt;br /&gt;
:bis 1953 Restaurierung der Gertrudenkapelle und Eröffnung als Ernst-Barlach-Gedenkstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:September- der Pferdemarkt wird in einer Feierstunde in &amp;quot;Straße des Friedens&amp;quot; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:12. bis 16. September 725-jähriges Domjubiläum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1952&lt;br /&gt;
:September- Verwaltungsreform; durch Umorganisation verändert sich das Kreisgebiet Güstrow, neue Kreise entstehen z. B. Bützow und Sternberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1953&lt;br /&gt;
:8. März, Barlachs Güstrower Ehrenmal „Der Schwebende“ kehrt als Drittguss und Schenkung der Kölner Antoniter Gemeinde in den Dom zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Oktober- 725-Jahrfeier Güstrows.&lt;br /&gt;
:1. November- Festumzug durch die Stadt „Das Handwerk im Wandel der Zeiten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Schlossplatz wird in Franz-Parr-Platz umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1955&lt;br /&gt;
:1. August, das Theater wird wegen eines großen Umbaus für längere Zeit geschlossen.&lt;br /&gt;
:Veranstaltungen finden im Kulturhaus des MTS-Lehrkombinats Bockhorst, ab 14.11. im großen Saal des Hotels „Stadt Güstrow&amp;quot; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1957&lt;br /&gt;
:1. September - Wiedereröffnung des Theaters nach mehrjährigem Umbau. Das Innere des Hauses wurde modernisiert. Außen wurde der Bau nur wenig verändert. Das Theater erhält den Namen „Ernst-Barlach-Theater&amp;quot;.&lt;br /&gt;
:Die Eröffnung des Hauses begann mit der Aufführung von „Don Carlos&amp;quot; von Schiller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1958&lt;br /&gt;
:wird mit dem Bau des Neubaugebietes „Südstadt&amp;quot; begonnen. (Bis 1985 entstehen für ca. 15 000 Bürger Wohnungen).&lt;br /&gt;
:In Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften organisiert, leisten die Arbeiter und Angestellten einen großen Anteil an den AWG-Wohnungen durch Selbsthilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1959&lt;br /&gt;
:Eröffnung des Tierparks als Heimattierpark. 1991 Beschluss zur Erweiterung zu einem Natur- und Umweltpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1963&lt;br /&gt;
:bis 1980 Restaurierung des Renaissanceschlosses und Neuanlage des Renaissancegartens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Vom 31.7. -5.8. finden die Weltmeisterschaften im Angelsport in Güstrow im Niklotstadion statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:bis 1978 werden der Pferdemarkt und Teile des Marktes zum Fußgängerbereich umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1978&lt;br /&gt;
:750-Jahrfeier der Stadt&lt;br /&gt;
:Eröffnung des Atelierhauses als Gedenkstätte für Ernst Barlach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1981&lt;br /&gt;
:Am 13. Dezember besuchen Helmut Schmidt, Bundeskanzler der BRD, und Erich Honecker, Vorsitzender des Staatrates der DDR, gemeinsam die Stadt Güstrow. Die Bewohner der Innenstadt dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Die „Besucher&amp;quot; des Weihnachtsmarktes sind wenige ausgewählte Güstrower und viele „Gäste&amp;quot; die organisiert herbeigefahren wurden. In Güstrow wimmelt es von Mitarbeitern der Stasi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1985&lt;br /&gt;
:Von Juni 1984 bis September 1989 werden in den drei Nordbezirken 22 Haupt- und Nebenstrecken der Reichsbahn elektrifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1986&lt;br /&gt;
:Das Heizwerk in Güstrow - Röver Tannen nimmt seinen Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989&lt;br /&gt;
:27. Oktober-20000 Güstrower beteiligen sich an einer Demonstration. Sie protestieren gegen die Politik der Regierung. Die Parole „Wir sind das Volk&amp;quot; hallt durch die Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die heutige Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
:Am 06. Mai - erste freien Wahlen zur Volkskammer seit 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1991&lt;br /&gt;
:Die Pädagogische Hochschule wird geschlossen.&lt;br /&gt;
:In dem Gebäudekomplex wird die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Rechtspflege und Polizei des Landes Mecklenburg-Vorpommerns eröffnet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Mauer um das ehemalige sowjetische Lazarett „Am Wall&amp;quot; in Güstrow fällt.&lt;br /&gt;
:Güstrow wird Modellstadt für Altstadtsanierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Güstrow wird Modell für eine „umweltgerechte Stadt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1994&lt;br /&gt;
:Durch Zusammenschluss der Kreise Güstrow, Teterow und Bützow entsteht der Großkreis Güstrow mit 118 615 Bewohnern. Güstrow bleibt Kreisstadt (36 500 Einwohner).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1997&lt;br /&gt;
:Die Stadt- und Kreisbibliothek, die seit 1994 den Namen „Uwe Johnson&amp;quot; führt, zieht aus einem Saal der ehemaligen „Pädagogischen Hochschule“ und jetzigen „Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege und Polizei&amp;quot; in das Haus &amp;quot;Am Wall&amp;quot; 2 ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Aus Anlass des 60. Todestages wird ein Ausstellungsforum neben dem Atelierhaus Ernst Barlachs eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1999&lt;br /&gt;
:Das neue Krankenhaus in Güstrow wird als moderne Einrichtung an der nördlichen Stadtgrenze errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2000&lt;br /&gt;
:Das Erlebnisbad „Oase&amp;quot; wird nach dreijähriger Bauzeit am 11. August eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2001&lt;br /&gt;
:im Januar wird das neue Kreishaus Am Wall 3-5 seiner Bestimmung übergeben. Bis auf das Verkehrsamt, das weiterhin im Parumer Weg seinen Sitz hat, sind die übrigen bislang auf das Stadtgebiet verteilten Ämter nun dort untergebracht. Bis zur Fertigstellung des Kreishauses war das Sozialamt im ehemaligen Gebäude der „Stasi“ in der Neukruger Straße 2 untergebracht. Das Gesundheitsamt war teilweise in dem Gebäude der Poliklinik in der Südstadt und im Gebäude auf dem Franz-Parr-Platz 6 tätig. Das Bauamt nutzte die Räume in der früheren „TBC- Beratungsstelle&amp;quot; in der Rostocker Straße und das Jugendamt hatte seine Wirkungsstätte in der Baracke des ehemaligen VEB Kraftverkehrs in der Dr.-Külz-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Das Rathaus wird nach seiner Renovierung wieder genutzt. &lt;br /&gt;
:Die Stadtverwaltung war vorübergehend im jetzigen Museums- und Archivgebäude auf dem Franz-Parr-Platz untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2003&lt;br /&gt;
:Güstrow feiert das 775. Stadtjubiläum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen, besonderen Anlässen und Begebenheiten sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Plattdütsch is in Mecklenburg dei tweite Amtssprak===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsen Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. &lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Krink von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat  &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern.&lt;br /&gt;
Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. wäst (dei sich intwischen uplöst hätt.)&lt;br /&gt;
Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hett. &lt;br /&gt;
Dei 24. Februar 2014, wier dei &#039;&#039;&#039;25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Uns Biller-Chronik höllt Taurüchblick up dei ihrsten 25 Johr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dei 03.Juli 2014 wir dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst. Hei wir ein gauder Fründ von von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak.&lt;br /&gt;
Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammt ok von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie Plattsnacker hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten kün&#039;n&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Wie Plattsnacker dankten dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden wässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===John Brinckman in Güstrow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mehr über John Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman im Gutenberg Projekt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf |Brunnen Geschichte - pdf 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister#Ratssilberschatz|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Dichter-Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/John_Brinckman John Brinkman bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Behrend Böckmann ist över 80 Johr old un siet 10 Johr de Vörsitter von und Frünnkring &amp;quot;Güstrower Pkattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Hei is ein düchtiger Schriewersmann und zünftiger Nahfolger von Anneliese Wendt. dei rund 30 Johr uns Vörsittersch wier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Postgeschicht Güstrow up Platt===&lt;br /&gt;
Dei Postgeschicht&lt;br /&gt;
Ut .............(Buchtitel hier einfügen)&lt;br /&gt;
von Behrend Böckmann&lt;br /&gt;
:As hei ded tau Güstrow läben&lt;br /&gt;
:hett Wallenstein wull Order gäben,&lt;br /&gt;
:dei ierst’ Poststatschon tau grünnen &lt;br /&gt;
:dei in’t Land denn wier tau finnen&lt;br /&gt;
:un all wür dei Postkutsch nåhmen&lt;br /&gt;
:üm nå Hamborg hen tau kåmen;&lt;br /&gt;
:doch männig ein hett schwor sik dån&lt;br /&gt;
:mit Pier un Kutsch up Reis’ tau gåhn,&lt;br /&gt;
:tau reisen in’n Tweigespänner&lt;br /&gt;
:wurmœglich noch in anner Länner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Doch keem denn dei komode Tiet&lt;br /&gt;
:wier männig ein kein Uurt tau wiet:&lt;br /&gt;
:nå Parchim œwer Dobbertin&lt;br /&gt;
:nå Sülze güng’t denn dörch Tessin&lt;br /&gt;
:nå Bramborg œwer Teterow, &lt;br /&gt;
:nå Hambörg höll man schon in Strenz&lt;br /&gt;
:un nå Boizenborg in Brenz;&lt;br /&gt;
:nå Worn güng’t œwer Nossentin &lt;br /&gt;
:un nå Berlin dörch Kirch Rosin,&lt;br /&gt;
:nå Rostock, wie künnt’t anners sien&lt;br /&gt;
:güng’t af denn œwer Goldewin,&lt;br /&gt;
:von Güstrow in dei wiede Welt&lt;br /&gt;
:doch nur för denn, dei ok bi Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Güstrow läpen’s all tausåmen&lt;br /&gt;
:dei Kutschen, dei von wiet her kåmen:&lt;br /&gt;
:ut acht Statschonen kämen’s an,&lt;br /&gt;
:un måkten hier denn ehrn Utspann&lt;br /&gt;
:man plächt’ dei Pier, Sälen un Wågen&lt;br /&gt;
:üm denn von niegen uptaulåden.&lt;br /&gt;
:Bi hellig Dach geiht dat denn af,&lt;br /&gt;
:dat Gespann, dat kümmt in Draff&lt;br /&gt;
:un dei Pier, sei rüken schon, &lt;br /&gt;
:bald kümmt dei neechste Poststatschon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vör denn Dörpkrauch blieben’s ståhn, &lt;br /&gt;
:dei reisend Lüüd kœnen rinner gåhn,&lt;br /&gt;
:un hemm’s ’ne gaude Wirtschaft dråpen&lt;br /&gt;
:so taun Äten, Drinken, Schlåpen,&lt;br /&gt;
:denn dröhnten sei dei halwe Nacht,&lt;br /&gt;
:un hemm’ so an denn Kröger dacht,&lt;br /&gt;
:dei as ihrbår braver Mann&lt;br /&gt;
:von Gäst un Pier gaud läben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dsched Reis dei is in Güstrow ut,&lt;br /&gt;
:un ut dei Kutsch mœt allens rut,&lt;br /&gt;
:tauierst dei Lüüd, denn ehr Bagaasch&lt;br /&gt;
:un männig ein bringt sik in Raasch&lt;br /&gt;
:un fråcht in’t Oberpostamt an, &lt;br /&gt;
:woans hei wiederfohren kann.&lt;br /&gt;
:Vör tweihunnert Johr’n hemm uns Ollen&lt;br /&gt;
:sihr väl up’t Oberpostamt hollen, &lt;br /&gt;
:blot dörch dat Oberamt is’t kåmen, &lt;br /&gt;
:dat grote Lüüd von Rang un Nåmen&lt;br /&gt;
:hemm’ denn Wech nå Güstrow söcht &lt;br /&gt;
:un ehr Läben hier verbröcht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Doch denn käm dei Isenbåhn, &lt;br /&gt;
:dei Post füng an, bargaf tau gåhn.&lt;br /&gt;
:Sachtens sünd dei Kutschen schwunnen, &lt;br /&gt;
:doch’n Utwech wier bald funnen;&lt;br /&gt;
:in Güstrow ded man utprobieren&lt;br /&gt;
:’n niege Såk, dat Telegraphieren,&lt;br /&gt;
:un dei Post hett sihr klauk hannelt &lt;br /&gt;
:un dormit denn ok fix anbannelt,&lt;br /&gt;
:un inne Domstråt wiern’s tausåmen &lt;br /&gt;
:in ein Hus denn ünnerkåmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bald is dat Hus hier nu tau lütt&lt;br /&gt;
:höllt nich mit dat Erfinnen mit,&lt;br /&gt;
:un œwernähm mit grote Freud &lt;br /&gt;
:dat Kaiserliche Postgebäud&lt;br /&gt;
:an’n Piermarkt, as dat hüt noch steiht,&lt;br /&gt;
:un so in uns Geschicht ingeiht;&lt;br /&gt;
:doch männig Wannel hett’t erfohren&lt;br /&gt;
:in dei Tiet von hunnert Johren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Läuschen un Rimels in uns tweit Amtssprak)&lt;br /&gt;
Den&#039;n :Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. Disse Biller-Chronik höllt Taurüchblick up 25 Johr. Dei 24. Februar 2014, wier dei 25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Kreis von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern. Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hett. Dat nächst Johr is över ok ut ein annern Grund vör uns all von Bedüdung: An’n 03.Juli 2014 is dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman. Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst un&#039;n gauder Fründ von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak. Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammen von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten künnt. Wie Plattsnacker danken dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den&#039;n :Frünnkring &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; gifft dat binah schon 40 Johr. Disse Biller-Chronik höllt Taurüchblick up 25 Johr. Dei 24. Februar 2014, wier dei 25. Johresdag von de &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ne Tiedlang orrer von Anfang an dissen Kreis von Lüd angehürt, dei tausamenkamen, üm sick üm dat &amp;quot;Plattdütsche&amp;quot; tau kümmern, dat heit, sien Muddersprak un dat Bruktum tau plägen, kann sich an manche schöne Stunn in disse Gemeinschaft erinnern. Dei mihrsten sünd över 70 Johr olt. Siet 1989 gift dat unsen Kreis &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; un siet 1996 sünd wie Mitglieder in de John Brinckman Gesellschaft e. V. Mal kümmt einer dortau un ein anner höllt up. Oewer so an dei twintig Lüd sünd wi ümmer, wenn wi uns einmal in&#039;n Mond drapen. Un denn hemm wi ein Thema, wat wi besnacken. Dorbi ward Bekanntes un Nieges vertellt orrer vörläst. Un männigein hürt lütt Geschichten orrer Vertellers, dei hei noch nich kennt hett. Dat nächst Johr is över ok ut ein annern Grund vör uns all von Bedüdung: An’n 03.Juli 2014 is dei 200.Geburtstag von unsen Landsmann John Brinckman. Hei het 21 Johr in Güstrow läwt un is’n angesein Börger, Liehrer un Schriftsteller wäst un&#039;n gauder Fründ von Fritz Reuter un Klaus Groth. Tau sien Ihren ist dat Denkmal von Voss un Swinegel an‘n Güstrowschen Piermarkt dörch sienen öllsten Söhn, Konsul Max Brinckman ut Hamburg stift, un von Prof. Wilhelm Wandschneider ut Plau gestalt worden. Dat Denkmal würd 1908 upstellt. Bürgermeister Dahse hölt dei Festansprak. Ok dat Medaillon-Relief an sienen Graffstein up den Güstrower Friedhof stammen von Max Brinckman un Wilhelm Wandschneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie hemm dörch twei erfolgreich Spendenaktion dat Geld tausamen krägen un dei Graffstell un dat Brinckman-Denkmwal tau sienen 200. Gebutsdag an &#039;n 03.07.2014 wäder orrig herstellen laten künnt. Wie Plattsnacker danken dorför allen Spennern recht hartlich und sünd mit dei Aktion siehr taufräden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 06.04.2020 kann man bei einem Besuch des Virtuelle Museum Mecklenburg-Vorpommern im Internet, einige Güstrower Plattsnacker hören.&lt;br /&gt;
Wie es dazu kam, stand am 06.04.2020 im &amp;quot;Mecklenburger Blitz&amp;quot;, der auf der Grundlage einer Presse-Mitteilung der Stiftung Mecklenburg und eigenen Recherchen entstand. &lt;br /&gt;
Mit Hilfe der vorstehenden Links, können sie sich die eingelesenen Texte zu den benannten Themenrubriken auf Platt anhören und natürlich sehr viel Interessantes zur Geschichte von M-V erfahren. Viel Vergnügen dabei wünschen Ihnen die Güstrower Plattsnacker Ingeborg Lentz, Cornelia Suckow, Britta Harnisch, Ingrid Schuldt, Hanna Neumann, Marian Pries und Dieter Kölpien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrower Plattsnacker lesen Themenrubriken vor von der WEB-Seite des &#039;&#039;&#039;Virtuellen Landesmuseums Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; [https://www.landesmuseum-mv.de/ virtuellen Museums des Landes M-V.] &lt;br /&gt;
Ab sofort kann man sich die plattdeutsche Version die Startseite sowie die Einführungen zu den neun Themenrubriken vorlesen lassen. Die Initiative hierzu ergriff der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow. Er begeisterte mehrere &amp;quot;Güstrower Plattsnacker&amp;quot; dafür, Texte ehrenamtlich einzulesen, mit dem Handy aufzunehmen und zur Veröffentlichung an die Stiftung Mecklenburg zu schicken. Auf diese Weise entstand ein neuer bunter und lebendiger Zugang zur Landesgeschichte und zum Niederdeutschen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/politik/ Politik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/dynastie/ Dynastie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/kunst-un-buugkunst/ Kunst un Buugkunst]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/handwark-un-industrie/ Handwark un Industrie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/forschen-un-liehrn/ Forschen un liehrn]    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/laebensoort/ Laebensoort Religion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/landwirtschaft/ Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.landesmuseum-mv.de/pd/themen/Gaegend-un-uemwelt/ Gaegend un Uemweld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oben genannten Güstrower Plattsnacker danken dem Güstrower Tontechniker, Herrn Dirk Grabow, für die kompetente finale Bearbeitung der zunächst auf Smartphone und Laptop erstellten Tonaufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Beseuck von Ministerpräsident i. R., Dr. Harald Ringsdorff==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bi uns Tausamenkunft an den&#039;n 07.04.2010 in dat Hus von der Kirch in den&#039;n Greunen Winkel 10, wo wie dei längste Tied &amp;quot;Hüsung&amp;quot; hebben, wir dei grötste Överraschung in dei Plattsnackergeschicht von unsen Güstower Frünnkring  .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=NUkjYNmfKfw&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=an02YqeW2KU&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Güstrower Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer:DieterK%C3%B6lpien&amp;diff=147297</id>
		<title>Benutzer:DieterKölpien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Benutzer:DieterK%C3%B6lpien&amp;diff=147297"/>
		<updated>2026-04-25T11:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker und nach weiteren fünfjährigen Studien   Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen der BRD angepasst und wir dürfen seitdem die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH)(FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen.&lt;br /&gt;
.Wir haben jeweils unser Arbeitsleben schließlich  nach ca. 45 Jahren mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw.1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039; aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk Heinrich Benox‘s, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte. Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der &#039;&#039;&#039;Streichung der Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen Gauleiters Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039; auseinandersetzten und diese vornahmen. Danach interessierten uns die &#039;&#039;&#039;Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche Zeitzeugnisse&#039;&#039;&#039;. Wir fertigten für über 80 Denkmale und andere bildnerische Zeitzeugnisse eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ. Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden. Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen. Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die Dokumentation über die Glocken des Domes. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt. Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich dessen Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD am 06.11.2009. Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&#039;&#039;&#039;. Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;Umbau des 3. Wasserturmes&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;Geschichte der Postentwicklung&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer &#039;&#039;&#039;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach, seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow, seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und Landesführers, seiner Zuführung zur Verschrottung, der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der Lüneburger Heide, der Aufhängung dieses Zweitgusses in der Kölner Antonitercitykirche in der Schilderstraße, die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde, sowie Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf, zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<updated>2026-04-25T11:25:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich kennt, wat vergahn is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich begriepen, wat nu is;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;De nich begrippt wat is,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kann nich weiten wat ward.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Fritz Reuter&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vl. Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|Dieter Kölpien und Gernot Moeller unter der Glocke von 1425 in der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Güstrower Ortschronik auf der Plattform Ortschronicken-mv.de, hier möchten wir uns vorstellen und unsere Beweggründe erläutern, die uns zu den stadtgeschichtlichen Studien über unsere Geburtsstadt Güstrow führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Namen sind &#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(DK)&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Gernot Moeller&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;(GM)&#039;&#039;&#039;, wir wurden beide, Ende der 1930er Jahre in Güstrow geboren und wuchsen in voneinander entfernten Stadtteilen auf, besuchten keine gemeinsame Schule und lernten uns erst nach Beendigung unserer Lehrzeit an der Betriebsschule des Fernmeldeamtes Schwerin, in unserem damaligen Güstrower Fernmeldeamt um die Mitte der 1950er Jahre kennen. Nach mehreren Arbeitsjahren absolvierten wir Fernstudien an der Ingenieurschule der Deutschen Post in Leipzig. Wurden im zunächst nach dreijährigen Fernstudium, Techniker und nach weiteren fünfjährigen Studien   Ingenieure für Fernsprech- und Fernschreibwesen. Nach unserer Ausbildung übten wir leitende Tätigkeiten im Post- und Fernmeldeamt Güstrow aus. Nach der Wende wurde unsere Ausbildung in der DDR (gemäß den Rechtsnormen angepasst und wir durften danach die beurkundete   Berufsbezeichnung Dipl.-Ing.(FH)(FH = Fachhochschulabsolvent) der BRD Normen führen&lt;br /&gt;
.Wir haben jeweils unser Arbeitsleben schließlich  nach ca. 45 Jahren mit dem Eintritt in den Ruhestand 1989 bzw.1990 beendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unserer langjährigen Tätigkeit bei&lt;br /&gt;
: - der ehemaligen Deutschen Post der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Post Telekom der DDR,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Bundespost Telekom der BRD,&lt;br /&gt;
: - der Deutschen Telekom AG in der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir waren also ununterbrochen im gleichen Betrieb beschäftigt, nur der Name unseres Betriebes hatte sich in den letzten 8 Jahren unserer Tätigkeit 4mal geändert. Dabei gelangten wir von einem staatlichen Unternehmen in der DDR in eine marktwirtschaftlich orientierte Aktiengesellschaft mit weltweiten Aktivitäten in allen Bereichen der Telekommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als mein Freund (GM) und ich, unsere berufliche Tätigkeit um 1999, bei der Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, uns und anderen Kollegen einen Rückblick auf unser gemeinsames Arbeitsleben zu ermöglichen. Damit wollten wir auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen in Güstrow erinnern. Anregungen hierfür erhielten wir auch durch Veröffentlichungen zur Güstrower Technik-Geschichte durch den Güstrower Hochschullehrer Prof. Dr. Friedrich Lorenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begannen unsere nicht geplanten chronologischen Arbeiten zur Güstrower Stadtgeschichte also damit, die örtliche Geschichte des Fernmeldewesens von den Anfängen in der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu Wendezeit aufzuschreiben. Bei unseren Recherchen im Güstrower Stadtarchiv und im Landeshauptarchiv Schwerin fanden wir dabei auch eine Vielzahl anderer stadtgeschichtlich interessanter Themen, Hinweise und Materialien, die wir dann auch irgendwann später für weitere stadtgeschichtliche Forschungen nutzten und dokumentierten. Wir Autoren waren Rentner und konnten feststellen, dass es uns seit langem sehr befriedigt, ohne zeitlichen Druck, zielstrebig interessanten stadtgeschichtlichen Themen nachzugehen und unsere Erkenntnisse aufzuschreiben. Dieses Neuland beschritten wir mit dem in unserem Arbeitsleben erlangten Selbstbewusstsein und der entwickelten Zielstrebigkeit in der Wendezeit. Wir spürten, welche mobilisierende Wirkung unser gemeinsames Suchen nach geschichtlichen Zusammenhängen auf uns ausübt und wie sich unsere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit stadtgeschichtlichen Daten entwickelten. Wir freuten uns persönlich sehr darüber, wie sich dank vieler Kontakte zu Personen und Institutionen unser Blick auf die alltäglichen Lebensumstände der Generationen unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern weitete und unsere Achtung vor dem Lebenswerk vorausgegangener Generationen wuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten also zunächst nur großes persönliches Interesse daran, die &#039;&#039;&#039;Geschichte des Fernmeldewesens als Teil der Güstrower Technikgeschichte&#039;&#039;&#039; aufzuschreiben. Auf diesem Gebiet kannten wir uns aus und fühlten uns dazu befähigt. Schließlich hatten wir, in den bisherigen ca.150 Jahren Güstrower Fernmeldegeschichte nicht ganz ein Drittel persönlich mitgewirkt.&lt;br /&gt;
Nach unserem eigenen beruflichen Rückblick, den wir als Broschüre ausführten und Friedrich Lorenz zur Begutachtung vorlegten und durch dessen lobenden Worte ermutigt, stellten wir weitere stadtgeschichtliche Studien an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Geschichte der ersten Güstrower Großherzoglichen Staatstelegrafenstation&#039;&#039;&#039; in dem Haus Nr. 3 in der Baustraße folgte. Bei unseren vorausgegangenen Recherchen im Landeshauptarchiv Schwerin hatten wir sehr genaue Unterlagen entdeckt, die eine differenzierte Betrachtung der Anfänge der elektromechanischen Zeichen-Übertragung in Mecklenburg ermöglichten. Wir machten uns daran und fanden vieles heraus. Eine entsprechende Kennzeichnung des Hauses in der Güstrower Baustraße 3 mit einer Erinnerungstafel wurde von uns angeregt, ebenso ist heute eine Notiz über die Telegrafenstation auf der Internetseite der Stadt nachlesbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch unsere häufigen Besuche im Archiv der Stadt Güstrow und der sich entwickelnden Wertschätzung für Güstrower Archivalien und das Lebenswerk Heinrich Benox‘s, regten wir die &#039;&#039;&#039;Namensgebung Stadtarchiv Güstrow „Heinrich Benox“&#039;&#039;&#039; an, die mit Unterstützung anderer Güstrower Nutzer des Archives herbeigeführt werden konnte. Zur gleichen Zeit sorgten wir dafür, dass sich die Stadtverordneten mit der &#039;&#039;&#039;Streichung der Ehrenbürgerschaft des einstigen mecklenburgischen Gauleiters Friedrich Hildebrandt&#039;&#039;&#039; auseinandersetzten und diese vornahmen. Danach interessierten uns die &#039;&#039;&#039;Güstrower Denkmale als stadtgeschichtliche Zeitzeugnisse&#039;&#039;&#039;. Wir fertigten für über 80 Denkmale und andere bildnerische Zeitzeugnisse eine Dokumentation an. Eine Wertschätzung unserer Arbeit über Güstrower Denkmale erfuhren wir durch die Veröffentlichung einer Serie unter einem eigens hierfür erstellten Logo durch die Lokalredaktion der SVZ. Die Dokumente unserer Studien sind nun hier in Güstrow im Stadtarchiv „Heinrich Benox“, im Museum und in der Historischen Bibliothek vorhanden. Da wir keine kommerziellen Absichten mit unseren Aufzeichnungen verfolgten haben wir die Nutzung all unserer Arbeiten der Stadt Güstrow überlassen. Als Anhänge zu dieser Dokumentation fügten wir die &#039;&#039;&#039;Geschichte der Geläute von Dom und Pfarrkirche&#039;&#039;&#039;, mit detaillierten Angaben zu jeder Glocke, einschließlich der Übersetzungen der lateinischen Inschriften und Schlagtöne, hinzu. Einige Glocken gehören zu den ältesten Denkmalen unserer Heimatstadt Güstrow. Die älteste Glocke im ehemaligen Kirchenkreis Güstrow befindet sich in der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow, sie wurde 1425 gegossen. Mit Unterstützung der Güstrower Firma „Cable Engineering Nord GmbH“ gelang die Herausgabe von 400 Broschüren als Spende, die anlässlich des 700-jährigen Kirchenjubiläums der Pfarrkirche übergeben wurden und deren Erlös dem Fonds der Spendenmittel zur Renovierung des Borman-Altars, wie von uns beabsichtigt, zugeführt wurde. Gleiches Vorgehen ermöglichte die Dokumentation über die Glocken des Domes. Diese Broschüre wurde ebenfalls gespendet und der Verkaufserlös durch die Domgemeinde mit zur Restaurierung des Ulrich Epitaph eingesetzt. Nach der Beschäftigung mit den Glocken bat uns Pastor Ortmann von der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow um unsere &#039;&#039;&#039;Mitwirkung bei der Wiedereinrichtung der ehemaligen Türmerstube&#039;&#039;&#039; im Turm der Pfarrkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sagten zu und bildeten eine Arbeitsgruppe, die als erstes eine Dokumentation auf sieben Tafeln über die Türmergeschichte erstellte, die im Kirchturm der Pfarrkirche präsentiert wird. Für Besucher, die aus unterschiedlichsten Gründen den Kirchturm nicht besteigen können, stellten wir dauerhaft einen Monitor in der Kirche auf und zeigen mit einer Fotoschau die Besonderheiten des Türmerlebens. Eine Einrichtung der Türmerstube mit entsprechendem Mobiliar ist uns leider nicht gelungen, dafür steht dem heutigen Besucher eine umfangreiche Dokumentation zur Verfügung. Sowohl durch die Fundstücke, die bei der Renovierung des Turmes entdeckt wurden, als auch durch den Blick in die ehemalige, sehr kleine Wohnung des Türmers, bekommt der Besucher eine lebendige Vorstellung von der Arbeits- und Lebenssituation des Türmers und seiner Familie im Kirchturm - hoch über den Dächern der Stadt. Da die Türmer eigentlich &amp;quot;Feuerwehrmänner&amp;quot; waren, interessierte uns natürlich dessen Zusammenwirken mit den Kräften des Brandschutzes und der Brandbekämpfung in der Stadt Güstrow in früheren Zeiten. Dazu suchten wir den Kontakt zur Güstrower Feuerwehr. Während eines Gespräches mit dem damaligen Wehrführer, Hannes Möller, und dem für die Bewahrung der Güstrower Feuerwehrgeschichte zuständigen Kameraden, Dieter Hagemann, wurde uns die Bitte vorgetragen, die damals 140-jährige &#039;&#039;&#039;Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Güstrows&#039;&#039;&#039; in einer Jubiläums-Schrift zusammenzufassen. Sie versicherten uns ihre Mitwirkung und den Zugang zu allen Unterlagen der Feuerwehr und halfen mit Rat und Tat. Sie setzten auf unsere inzwischen gesammelten Erfahrungen bei stadtgeschichtlichen Recherchen. Wir planten die Fertigstellung der Schrift im Jahre 2009, anlässlich des in Güstrow stattfindenden 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages in der BRD am 06.11.2009. Wir haben das Thema weiter gefasst und in sehr intensiver Arbeit innerhalb von wenigen Monaten zusammengetragen, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und zusammengestellt, was zur Geschichte der Brandverhütung und der Brandbekämpfung von den Anfängen im Mittelalter bis zur Gegenwart irgendwo in Güstrow zu finden war. Hierbei kamen uns die umfangreichen Archivalien der traditionsbewussten Güstrower Feuerwehr und frühere stadtgeschichtlichen Recherchen zugute. Als Autoren hatten wir daher bald das heimliche Ziel vor Augen, bis zum 140. Gründungsjubiläum, am 17.Oktober 2008, ein druckfähiges Manuskript auf einer CD fertig zu stellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unserer persönlichen Freude gelang es uns schon, anlässlich der Festveranstaltung zum 140-jährigen Gründungsjubiläum der Güstrower Feuerwehr, am 23. August 2008, eine fertige Broschüre an den Bürgermeister der Stadt und den Wehrführer zu übergeben. Eigentlich hatten wir vor, damit einen Schlussstrich unter unsere intensiven mehrjährigen Studien zur Stadtgeschichte machen zu wollen. Aber es folgten Zuarbeiten für einen Antrag der Feuerwehr zur Namensgebung der Zufahrt zum Objekt der Güstrower Freiwilligen Feuerwehr, der heutigen &#039;&#039;&#039;Landesbrandmeister-Wilhelm-Bever-Straße&#039;&#039;&#039;. Wir dokumentierten den &#039;&#039;&#039;Umbau des 3. Wasserturmes&#039;&#039;&#039; zu dem einzigen Güstrower Hochhaus. Weiterhin betrieben wir Studien zur &#039;&#039;&#039;Geschichte der Postentwicklung&#039;&#039;&#039; vor und nach Wallensteins Herrschaft in Güstrow, die in den Güstrower Jahrbüchern 2009 und 2010 Veröffentlichung fanden. Ein Vortrag zur Erinnerung an die Abnahme des Schwebenden in der Domkirche im Jahre 1937 von dem Kirchenhistoriker und Pastor Dr. Christian Bunners machte uns auf Details neugierig, die wir bisher nirgends nachlesen konnten. In einer &#039;&#039;&#039;Studie über Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; haben wir deshalb eine Chronologie der Ereignisse von der Schaffung des Schwebenden durch Ernst Barlach, seiner Auf- und Abhängung als Güstrower Ehrenmal im Dom zu Güstrow, seiner Entwendung aus dem Besitz der ev. Kirche in Schwerin bei Abwesenheit des Bischofs und Landesführers, seiner Zuführung zur Verschrottung, der Anfertigung eines Zweitgusses im Geheimen und dessen Verbergung von 1939 bis 1945 in der Lüneburger Heide, der Aufhängung dieses Zweitgusses in der Kölner Antonitercitykirche in der Schilderstraße, die gleichzeitigen Bemühungen zur Anfertigung und Aufhängung des Drittgusses im Dom zu Güstrow als Geschenk der Kölner ev. Kirche an die Domgemeinde, sowie Gedanken zu Eigentumsfragen um den Drittguss und der Existenz eines Viertgusses im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum in Gottorf, zusammengestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Broschüre und eine noch umfangreichere &#039;&#039;&#039;Zusammenstellung von Dokumenten-Kopien mit dem Thema Daten und Fakten zum Güstrower Ehrenmal für die gefallenen Mitglieder der Güstrower Domgemeinde&#039;&#039;&#039; wurde von der Fa. CEN in Güstrow gesponsert. Die aus dem Verkauf der Broschüren durch die Domgemeinde erzielten vierstelligen Erlöse wurden zur Mitfinanzierung der Restaurierung des Ulrich-Epitaphs, wie von uns gewünscht, verwendet. Da die Broschüre von Besuchern des Domes gerne erworben wurde, erfolgten zweimal kostenlose Nachlieferungen durch die Autoren und dem Sponsor. Unsere nächste umfangreiche Arbeit zu stadtgeschichtlichen Themen war eine &#039;&#039;&#039;Studie über das künstlerische Wirken von Vera Kopetz in Güstrow und Umgebung&#039;&#039;&#039;, einer Malerin und Grafikerin, die in Güstrow und in Güstrows Nähe mit ihren Entwürfen von Mosaiken und Wandgemälden eindrucksvolle Kunstwerke schuf. Wir durften am 03.09. 2012 unsere diesbezügliche Arbeit dem Förderverein im Güstrower Theater vorstellen. Viel Aufmerksamkeit wurde uns dabei durch die Besucher zuteil. Besondere Anerkennung für unsere Recherchen äußerte auch der anwesende Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz. Die Tatsache, dass die Güstrower Schriftstellerin Ditte Clement bei der gleichen Veranstaltung über die Künstler-Freundschaft zwischen Marga Böhmer und Vera Kopetz sprach, machte damit auf eine weitere Beziehung von Vera Kopetz zu Güstrow aufmerksam. Wir erkannten die Chance, daran mitzuwirken, dass in Güstrow eine Ausstellung zum vielseitigen Schaffen der Künstlerin Vera Kopetz, möglichst bald gezeigt werden sollte. Unsere zur Familie Kopetz geknüpften Kontakte und deren bereitwillige Unterstützung unseres Vorschlages ermöglichten, in Zusammenarbeit mit dem Güstrower Stadtmuseum, eine Kopetz-Ausstellung in Güstrow durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 02.10.2015 wurde die &#039;&#039;&#039;Ausstellung Vera Kopetz (1919 -1998) Malerei, Grafik, Collage, Plastik&#039;&#039;&#039; in der Güstrower Galerie Wollhalle eröffnet. Mit dieser bis zum 31.01.2016 geöffneten Ausstellung zu Vera Kopetz künstlerischem Wirken, auf deren Spuren wir durch unsere stadtgeschichtlichen Studien in Güstrow und in unserer heimatlichen Region aufmerksam wurden, führten wir eine weitere stadtgeschichtliche interessante Arbeit zu einem schönen Abschluss. Als &#039;&#039;&#039;Höhepunkt der Ausstellungseröffnung wurde dem Güstrower Bürgermeister, Arne Schuldt, durch den Sohn der Künstlerin, Michael Kopetz, ein Porträtgemälde mit dem Bildnis der Lebensgefährtin Marga Böhmer überreicht&#039;&#039;&#039;. Gleichzeitig beschäftigten wir uns damals mit einer Bildersammlung des damals 86-jährigen gebürtigen Güstrowers, Hans-Heinrich Höffer, der in Schleswig-Holstein lebt. Die &#039;&#039;&#039;Bühnenfotos zur Theatergeschichte in Güstrow von 1948 bis 1951&#039;&#039;&#039; aus dem Besitz des Ehepaares Schloite-Höffer, wurden durch Herrn Höffer und uns neu geordnet, beschriftet und den ebenfalls von dem Ehepaar Höffer gesammelten Programmheften zugeordnet. So können sie nun als kulturhistorisches Zeugnis über das Güstrower Theater jener Zeit dienen. Die Sammlung besteht aus zwei Alben, die dem Förderverein des Güstrower Theaters, mit der Bitte um Weitergabe an das Museum der Stadt Güstrow, übergeben wurden. Die Bildersammlung enthält Bühnenfotos des Güstrower Foto-Ateliers Hans und Ursel Grebenstein von allen Inszenierungen der Sparte Oper und Operette des Güstrower Theaters der Jahre 1948 bis 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist eine historische &#039;&#039;&#039;Bildersammlung über die Geschichte der Güstrower Plattsnacker&#039;&#039;&#039; in der John Brinckman Gesellschaft e. V., die zur Festveranstaltung aus Anlass des 25-jährigen Bestehens im Februar 2014, sowohl als gedrucktes Exemplar als auch als DVD fertiggestellt worden. Die den Mitgliedern des Freundeskreises Güstrower Plattsnacker zur Erinnerung überreicht wurde. Danach beschäftigen wir uns mit einem ca. 250 Jahre alten &#039;&#039;&#039;Stammbuch eines von 1770 bis 1777 in Güstrow ansässigen der &amp;quot;Apotheker-Kunst Beflissenen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wie der frühere Besitzer des Stammbuches auf der ersten Seite seines Stammbuches vermerkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stammbuchhalter war der gebürtige Schlesier George Friedrich Pirscher, der mindestens 7 Jahre (1770-1778) in Güstrow lebte und vermutlich in der Schloss-Apotheke tätig war. Zuletzt erfolgten &#039;&#039;&#039;Nachforschungen über den Brinckmanschen-Rats-Silberschatz von 1905&#039;&#039;&#039;, der dem Rat der Stadt Güstrow von dem ältesten Sohn des Dichters Max Brinckman gestiftet wurde. Hierüber kann man im Güstrower Jahrbuch von 2018 lesen. Seit 10 Jahren veröffentlichten die Autoren Dieter Kölpien und Gernot Moeller ihre Arbeitsergebnisse in den Güstrower Jahrbüchern, die seit nahezu 30 Jahren in Güstrow durch Friederike Neubert herausgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede abgeschlossene Arbeit zur Stadtgeschichte bestätigt uns Autoren, dass wir mit unseren Studien zur Güstrower Stadtgeschichte einen Weg gefunden haben, der uns als Ruheständler nicht nur vielseitig mobilisiert, sondern uns echte Lebensfreude und einen erheblichen Gewinn an stadtgeschichtlichem Wissen vermittelt hat. Es sind auf diese Weise vielfältige Beiträge zur Ortschronik Güstrows geschaffen und zusammengetragen worden, deren Aufbewahrung mithilfe dieser Plattform dauerhaft möglich wird. An den Ergebnissen unserer chronologischen Arbeiten möchten wir die Besucher dieser WEB-Seite teilhaben lassen möchten und deren Übernahme auf diese Plattform &#039;&#039;&#039;Ortschroniken in Mecklenburg-Vorpommern&#039;&#039;&#039; uns im Zusammenwirken mit einem Team von Wissenschaftlern der Wossidlo-Forschungsstelle der Universität Rostock möglich wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben uns bei all unseren Recherchen von dem Grundsatz leiten lassen, dass ein mehrfach dokumentiertes Datum eines historischen Ereignisses der sicherste Ausgangspunkt jeglicher weiteren historischen Betrachtung eines Themas sein sollte. &lt;br /&gt;
Wir danken an dieser Stelle noch einmal den zahlreichen Gesprächspartnern und Freunden, die uns bei unseren Studien hilfreich unterstützten und unseren Familien, die uns bei manchen Themen mit Zuspruch bedachten und bei anderen zur Vorsicht rieten, in jedem Fall jedoch geduldig(!) unser Tun mit Interesse verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedanke, unsere auf Güstrow bezogenen stadtgeschichtlichen Studien einer interessierten Öffentlichkeit zeitgemäß und vor allem dauerhaft zugänglich zu machen, führte uns zur Nutzung der Möglichkeiten dieser modernen digitalen Darstellung. Wir begrüßen Sie auf dieser WEB-Seite recht herzlich und bitten Sie, uns Ihre kritische Meinung, gerne auch Anregungen und Ergänzungen und selbstverständlich auch Hinweise auf Fehler, zu übermitteln. An einer Vervollständigung dieser Chronik (Chronik DKGM) wird ständig gearbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch erfahren, dass über den von uns gewählte digitalen Weg zahlreiche Kontakte zu unserer schönen alten mecklenburgischen Stadt Güstrow, ihrer Geschichte und ihren Bewohnern geknüpft wurden. Stets waren wir auch sehr daran interessiert, dass unser Internetauftritt kritisch betrachtet wurde und dankbar für Fehlermeldungen und Hinweise aller Art, um unseren Internetauftritt ständig verbessern zu können. Die bis 2015 erstellten Dokumente sind von meinem verstorbenen Freund Gernot Moeller und mir in gemeinsamer Arbeit entstanden und haben unseren Ruhestand sinnvoll belebt. Nach dem Tod meines Freundes Gernot Moeller wurde ich mit der Frage konfrontiert, was passiert mit unserer WEB-Seite www. https://stadtgeschichte-guestrow.de/, wenn auch durch mich nach meinem Todesfall keine Finanzierung des Providers der Internetpräsentation mehr erfolgen würde? Meine Bemühungen, den Verlust unserer Forschungsergebnisse zu verhindern, führten mich auf das Internetportal, &#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039;, der Wossidlo-Forschungsstelle an der Uni-Rostock. Die vollständige Überleitung unserer Güstrower WEB-Seite ist mit Unterstützung der erfahrenen Ortschronisten Hilde Stockmann (Zempin/Usedom) und Dirk Hermann (Leipzig) im Jahre 2023 erfolgt. Es ist mir durch diese Aktion nicht nur gelungen, die erarbeiteten Inhalte meiner ursprünglichen persönlichen Plattform dauerhaft zu sichern, sondern auch die WIKIPEDIA-Struktur zu implementieren, die es auch anderen Ortschronisten ermöglich ggf. auf &amp;quot;meiner&amp;quot; Güstrower Seite weitere Erkenntnisse einzufügen, zu aktualisieren, zu erweitern oder ggf. zu korrigieren. Die methodischen Abläufe sind auf dieser neuen Plattform überall die gleichen und Hilfe von anderen Ortschronisten folglich einfach und nachvollziehbar. Es ist mir heute möglich, durch Meetings und persönliche Kontakte das wissenschaftliche Potential der Digitalisierung mit Hilfe eines HOST (Dr. Holger Meyer) für einen weiteren Qualitätszuwachs bei meiner Arbeit als Ortschronist zu nutzen. &lt;br /&gt;
Ich kann nur empfehlen, dass gerade die älteren Ortschronisten den Weg auf die Plattform &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;www.ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bei der kurzfristigen Überleitung und optimalen Nutzung der umfänglichen neuen Plattform Ortschroniken-mv.de wurde ich in technischer Hinsicht qualifiziert von dem WossiDiA-Team (Dr. Holger Meyer) der Universität Rostock unterstützt.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Der Hauptgrund hierfür ist, unser digitales Vermächtnis dauerhaft und auf hohem Niveau gesichert zu platzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dank!&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Besonders hilfreich ist die wirkungsvolle praktische Unterstützung und strukturelle Mitwirkung bei der Überleitung und Erneuerung verschiedenster Dateiformate von meiner bisherigen WEB-Seite auf diese neue Plattform durch Frau Hilde Stockmann, einer sehr erfahrenen und hilfsbereiten Ortschronistin, mit reichem praktischem Erfahrungsschatz aus Zempin, (Insel Usedom). Mir waren ihre gründlichen und umfangreichen ortschronistischen Arbeiten für zahlreiche Orte auf Usedom aufgefallen. Meiner Bitte um ihre praktische Mitwirkung bei der Überleitung meiner ursprünglichen Güstrower Seite auf das Portal &#039;&#039;&#039;Ortschroniken-mv.de&#039;&#039;&#039; kam sie umgehend und nun schon langfristig nach.  Für die mir gewährte umfassende praktische Unterstützung bei der Überleitung meiner WEB-Seite https://www.stadtgeschichte-guestrow.de auf die moderne Plattform http://www.ortschroniken-mv.de möchte ich mich bei den genannten Personen mit aller Herzlichkeit bedanken.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue dies auch in der Gewissheit, dass mein verstorbener Freund Gernot Moeller meine Entscheidungen geteilt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
(ein stadtgeschichtlich interessierter gebürtiger Güstrower) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 08.09.2017 wurde Dieter Kölpien beim Jahresempfang des Landkreises Rostock für seine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit, durch die Kreistagspräsidentin Ilka Lochner und dem Landrat Sebastian Constien eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ehrenmedaille des Landkreises Rostock in Silber&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überreicht.&lt;br /&gt;
In ihrer Laudatio verwies die Kreistagspräsidentin Frau Lochner zum ehrenden Gedenken auch auf die Verdienste seines 2016 verstorbenen Freundes Gernot Moeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Jahrestagung der Ortschronisten 2019 in Parchim&lt;br /&gt;
wurde Dieter Kölpien mit dem &#039;&#039;&#039;Preis der Stiftung Mecklenburg&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
geehrt. &lt;br /&gt;
Aus der Laudatio des Geschäftsführers der Stiftung Mecklenburg Dr. Ostrop:&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien erhält Kulturerbe-Preis 2019&lt;br /&gt;
Der Träger des Preises der Stiftung Mecklenburg für besondere Verdienste um die Bewahrung und Vermittlung mecklenburgischen Kulturerbes ist im Jahr 2019 der Ortschronist Dieter Kölpien aus Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Preisträger setzt sich in seiner Heimatstadt seit vielen Jahren dafür ein, dass lokale Geschichte erforscht und vor dem Vergessen bewahrt wird. Mit Ergebnissen seiner lokalhistorischen Recherchen hat sich Dieter Kölpien mehrfach auch bei stadtpolitischen Entscheidungsprozessen zu Wort gemeldet und somit Gegenwart gestaltet“, begründet Dr. Florian Ostrop, Geschäftsführer der Stiftung Mecklenburg, die Entscheidung des Vorstands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien hat nicht nur Publikationen zu vielfältigen Themen der Stadtgeschichte vorgelegt, sondern auch die 2014 erfolgte Verleihung der Ehrenbürgerwürde für den Schriftsteller John Brinckman beantragt. Er setzte sich zudem mit Nachdruck dafür ein, dass eine 1933 verliehene Ehrenbürgerschaft dem einstigen NSDAP-Gauleiter Friedrich Hildebrandt nach Jahrzehnten wieder entzogen wurde, und brachte die Benennung des Güstrower Stadtarchivs nach dem verdienten Archivar Heinrich Benox auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieter Kölpien engagiert sich aktiv für die Pflege der niederdeutschen Sprache und präsentiert seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum auf der von ihm betriebenen Internetseite www.stadtgeschichte-guestrow.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Parchim am 19. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild von der Übergabe der Preisurkunde an Dieter Kölpien, (rechts) durch Dr. Florian Ostrop in Parchim am 19.10.2019.&lt;br /&gt;
Links im Bild Tagungsmoderator Dr. Reno Stutz.&lt;br /&gt;
Foto: Annett Ludwig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gratulation durch den Güstrower Bürgermeister Arne Schuldt und der Stadtvertretung überbringt Frau Sabine Moritz vom Kulturausschuss&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2019&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Videos bei Youtube:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=OgHUOE1oTs8&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=7C0ygKxGcNc&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=j4YQ8zrfMrY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=147292</id>
		<title>Güstrow</title>
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		<updated>2026-04-24T17:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autor und Sammler von stadtgeschichtlichen Beiträgen:&lt;br /&gt;
 [[Benutzer:DieterKölpien|Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Siegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigte Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos]] Geschichte der Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow Bildergalerien== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrower Ansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:03 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:04 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:05 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:06 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:07 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:08 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:09 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:10 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) === &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie, Amateurfunk u. a. Vereine) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow wichtige Einrichtungen|wichtige Einrichtungen und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#ELEKTRIZITÄT in Güstrow|Elektrizität]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=141032</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=141032"/>
		<updated>2026-02-02T14:38:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Katholische Kirche Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschiedenen Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidenten&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie heute  ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten werden nicht nur von den Mitgliedern des Chores gespielt,sondern wurden zumeist auch von ihnen eigenhändig gefertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Charlotte Schulz 1956.png|thumb|150|links| Charlotte Schulz auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit Frau &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers &amp;quot;Großer Bockhorst&amp;quot; errichtet wurde und dort zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Die stählerne Glocke war zuvor auch im Gefangenenlager von 1914 bis 1919 aufgehängt. Die einst vom Bonifacius-Verein gestiftete Glocke und Baracke kaufte die Güstrower katholische Gemeinde 1919. Der Hinweis auf den Hersteller der Glocke &#039;&#039;&#039;B.V.G.1914&#039;&#039;&#039; (Bochumer Verein) ist an der Glocke lesbar eingeprägt. &lt;br /&gt;
Mit der Errichtung des neuen Kirchenhauses auf dem Gelände in der Grünen Straße (1928/1929) wechselte auch die Glocke in den Neubau (Glockenfenster rechts).&lt;br /&gt;
Stahlglocken sind wegen der klimatischen Verhältnisse in unserer Region hier nicht dauerhaft nutzbar und daher war die Glocke im Jahre 2005 durch eine neue Bronzeglocke  ersetzt worden. Die zuvor genutzte historische Stahlglocke wurde danach 20 Jahre auf dem Kirchengrundstück gelagert.&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende des &amp;quot;Kunst- und Altertumvereins Güstrow&amp;quot; und aktives Mitglied des Tansaniakreises in Güstrow, &lt;br /&gt;
Dr. Arnold Fuchs, hat schon 2014 ein Glockenprojekt für die Partnerstadt &#039;&#039;&#039;Mtil&#039;&#039;&#039; organisiert. 2020 wude der Wunsch nach einer Glocke für die  evangelische Untergemeinde &#039;&#039;&#039;Goma&#039;&#039;&#039; an den Tansania-Freundeskreis Güstrow  herangetragen.&lt;br /&gt;
Die katholische Güstrower Kirchgemeinde verschenkt nun 2026 darafhin die geschichtsträchtige Stahlglocke an eine evangelische Gemeinde in Tansania. Der Transport nach Südostafrika kostet ca.4000 € und erfolgte im Januar 2006. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Joseph-Altar schmücken. Auch das Bild der &#039;&#039;&#039;„Immerwährenden Hilfe“&#039;&#039;&#039; entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende &#039;&#039;&#039;Gottesmutter Maria&#039;&#039;&#039;, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=141031</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=141031"/>
		<updated>2026-02-02T14:13:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Pfarrkirche St. Marien Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschiedenen Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidenten&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie heute  ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten werden nicht nur von den Mitgliedern des Chores gespielt,sondern wurden zumeist auch von ihnen eigenhändig gefertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Charlotte Schulz 1956.png|thumb|150|links| Charlotte Schulz auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit Frau &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers &amp;quot;Großer Bockhorst&amp;quot; errichtet wurde und dort zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Die stählerne Glocke war zuvor auch im Gefangenenlager von 1914 bis 1919 aufgehängt. Die einst vom Bonifacius-Verein gestiftete Glocke und Baracke kaufte die Güstrower katholische Gemeinde 1919. Der Hinweis auf den Hersteller der Glocke &#039;&#039;&#039;B.V.G.1914&#039;&#039;&#039; (Bochumer Verein) ist an der Glocke lesbar eingeprägt. &lt;br /&gt;
Mit der Errichtung des neuen Kirchenhauses auf dem Gelände in der Grünen Straße (1928/1929) wechselte auch die Glocke in den Neubau (Glockenfenster rechts).&lt;br /&gt;
Stahlglocken sind wegen der klimatischen Verhältnisse in unserer Region hier nicht dauerhaft nutzbar und daher war die Glocke im Jahre 2005 durch eine neue Bronzeglocke  ersetzt worden. Die zuvor genutzte historische Stahlglocke wurde danach 20 Jahre auf dem Kirchengrundstück gelagert.&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende des &amp;quot;Kunst- und Altertumvereins Güstrow&amp;quot; und aktives Mitglied des Tansaniakreises in Güstrow, &lt;br /&gt;
Dr. Arnold Fuchs, hat schon 2014 ein Glockenprojekt für die Partnerstadt &#039;&#039;&#039;Mtil&#039;&#039;&#039; organisiert. 2020 wude der Wunsch nach einer Glocke für die  evangelische Untergemeinde &#039;&#039;&#039;Goma&#039;&#039;&#039; an den Tansania-Freundeskreises Güstrow  herangetragen.&lt;br /&gt;
Die katholische Güstrower Kirchgemeinde verschenkt die geschichtsträchtige Stahlglocke an eine evangelische Gemeinde in Tansania. Der Transport nach Südostafrika kostet ca.4000 € und erfolgte im Januar 2006. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Joseph-Altar schmücken. Auch das Bild der &#039;&#039;&#039;„Immerwährenden Hilfe“&#039;&#039;&#039; entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende &#039;&#039;&#039;Gottesmutter Maria&#039;&#039;&#039;, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=141030</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=141030"/>
		<updated>2026-02-02T14:06:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Pfarrkirche St. Marien Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschiedenen Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie heute  ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten werden nicht nur von den Mitgliedern des Chores gespielt,sondern wurden zumeist auch von ihnen eigenhändig gefertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Charlotte Schulz 1956.png|thumb|150|links| Charlotte Schulz auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit Frau &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers &amp;quot;Großer Bockhorst&amp;quot; errichtet wurde und dort zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Die stählerne Glocke war zuvor auch im Gefangenenlager von 1914 bis 1919 aufgehängt. Die einst vom Bonifacius-Verein gestiftete Glocke und Baracke kaufte die Güstrower katholische Gemeinde 1919. Der Hinweis auf den Hersteller der Glocke &#039;&#039;&#039;B.V.G.1914&#039;&#039;&#039; (Bochumer Verein) ist an der Glocke lesbar eingeprägt. &lt;br /&gt;
Mit der Errichtung des neuen Kirchenhauses auf dem Gelände in der Grünen Straße (1928/1929) wechselte auch die Glocke in den Neubau (Glockenfenster rechts).&lt;br /&gt;
Stahlglocken sind wegen der klimatischen Verhältnisse in unserer Region hier nicht dauerhaft nutzbar und daher war die Glocke im Jahre 2005 durch eine neue Bronzeglocke  ersetzt worden. Die zuvor genutzte historische Stahlglocke wurde danach 20 Jahre auf dem Kirchengrundstück gelagert.&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende des &amp;quot;Kunst- und Altertumvereins Güstrow&amp;quot; und aktives Mitglied des Tansaniakreises in Güstrow, &lt;br /&gt;
Dr. Arnold Fuchs, hat schon 2014 ein Glockenprojekt für die Partnerstadt &#039;&#039;&#039;Mtil&#039;&#039;&#039; organisiert. 2020 wude der Wunsch nach einer Glocke für die  evangelische Untergemeinde &#039;&#039;&#039;Goma&#039;&#039;&#039; an den Tansania-Freundeskreises Güstrow  herangetragen.&lt;br /&gt;
Die katholische Güstrower Kirchgemeinde verschenkt die geschichtsträchtige Stahlglocke an eine evangelische Gemeinde in Tansania. Der Transport nach Südostafrika kostet ca.4000 € und erfolgte im Januar 2006. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Joseph-Altar schmücken. Auch das Bild der &#039;&#039;&#039;„Immerwährenden Hilfe“&#039;&#039;&#039; entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende &#039;&#039;&#039;Gottesmutter Maria&#039;&#039;&#039;, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=141029</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=141029"/>
		<updated>2026-02-02T13:53:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Katholische Kirche Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie heute  ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten werden nicht nur von den Mitgliedern des Chores gespielt,sondern wurden zumeist auch von ihnen eigenhändig gefertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Charlotte Schulz 1956.png|thumb|150|links| Charlotte Schulz auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit Frau &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers &amp;quot;Großer Bockhorst&amp;quot; errichtet wurde und dort zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Die stählerne Glocke war zuvor auch im Gefangenenlager von 1914 bis 1919 aufgehängt. Die einst vom Bonifacius-Verein gestiftete Glocke und Baracke kaufte die Güstrower katholische Gemeinde 1919. Der Hinweis auf den Hersteller der Glocke &#039;&#039;&#039;B.V.G.1914&#039;&#039;&#039; (Bochumer Verein) ist an der Glocke lesbar eingeprägt. &lt;br /&gt;
Mit der Errichtung des neuen Kirchenhauses auf dem Gelände in der Grünen Straße (1928/1929) wechselte auch die Glocke in den Neubau (Glockenfenster rechts).&lt;br /&gt;
Stahlglocken sind wegen der klimatischen Verhältnisse in unserer Region hier nicht dauerhaft nutzbar und daher war die Glocke im Jahre 2005 durch eine neue Bronzeglocke  ersetzt worden. Die zuvor genutzte historische Stahlglocke wurde danach 20 Jahre auf dem Kirchengrundstück gelagert.&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende des &amp;quot;Kunst- und Altertumvereins Güstrow&amp;quot; und aktives Mitglied des Tansaniakreises in Güstrow, &lt;br /&gt;
Dr. Arnold Fuchs, hat schon 2014 ein Glockenprojekt für die Partnerstadt &#039;&#039;&#039;Mtil&#039;&#039;&#039; organisiert. 2020 wude der Wunsch nach einer Glocke für die  evangelische Untergemeinde &#039;&#039;&#039;Goma&#039;&#039;&#039; an den Tansania-Freundeskreises Güstrow  herangetragen.&lt;br /&gt;
Die katholische Güstrower Kirchgemeinde verschenkt die geschichtsträchtige Stahlglocke an eine evangelische Gemeinde in Tansania. Der Transport nach Südostafrika kostet ca.4000 € und erfolgte im Januar 2006. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Joseph-Altar schmücken. Auch das Bild der &#039;&#039;&#039;„Immerwährenden Hilfe“&#039;&#039;&#039; entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende &#039;&#039;&#039;Gottesmutter Maria&#039;&#039;&#039;, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=141019</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=141019"/>
		<updated>2026-02-02T09:58:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Katholische Kirche Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie heute  ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten werden nicht nur von den Mitgliedern des Chores gespielt,sondern wurden zumeist auch von ihnen eigenhändig gefertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Charlotte Schulz 1956.png|thumb|150|links| Charlotte Schulz auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit Frau &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Joseph-Altar schmücken. Auch das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Die_Kannengeter_ein_ausgestorbenes_Handwerk&amp;diff=139856</id>
		<title>Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk</title>
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		<updated>2026-01-17T08:37:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* aus dem Leben der Handwerker */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker]]&lt;br /&gt;
* [[%C3%9Cber G%C3%BCstrower B%C3%BCrgermeister#Ratssilberschatz|Güstrower Ratssilberschatz]]&lt;br /&gt;
==Die Kannengeter - ein ausgestorbenes Handwerk - von Jürgen Burchard==&lt;br /&gt;
Bei einem Stadtspaziergang Anfang des Jahres 2023 durch meine Heimatstadt Güstrow wurde ich auf das fast leergeräumte Schaufenster eines kleinen Antiquitätengeschäftes in der Gleviner Straße aufmerksam.&lt;br /&gt;
Der offensichtliche Eigentümer stand in der geöffneten Haustür und so sprach ich ihn an.&lt;br /&gt;
Ich stellte mich vor und nannte ihm meine ortschronologischen Interessen.&lt;br /&gt;
Er bat mich herein in den fast leer geräumten Geschäftsraum und schenkte mir ein von ihm geschaffenes Buch, dessen bedruckten inneren Seiten außerordentlich blass und daher für mich nur sehr schwer lesbar waren (war es evtl. ein Fehldruck?), mit dem Titel: &amp;quot;Die Kannengeter&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow DieKannengeter Seite15.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/1/1e/G%C3%BCstrow_Kannegeter.pdf |[[Medium:Güstrow Kannegeter.pdf|Bilder aus dem Buch „Die Kannegeter“ von Jürgen Burchard pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe sogleich erkannt, dass Textteile und Abbildungen dieses Buches sinnvollerweise auf den Güstrower Seiten der M-V Ortschroniken platziert werden sollten, wofür ich die Zustimmung des Autors erhielt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In dem Buch schreibt Jürgen Burchard, dass er sich seit seiner Jugendzeit für alte Gegenstände interessierte und dass dem Zinngeschirr seine besondere Aufmerksamkeit gehörte. Er hatte den Antrieb, sich um Bewahrung verlorengegangener, verstreuter, vergessener Zinngegenstände im Interesse nächster Generationen zu kümmern. Diesbezüglich gibt es zwischen dem Verfasser und mir durchaus Gemeinsamkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde an dieser Stelle mit Zustimmung des Verfassers Jürgen Burchard, dessen Ausführungen zu nachstehenden Themen weitestgehend inhaltlich zitieren &lt;br /&gt;
:Herausgeber: Jürgen Burchard&lt;br /&gt;
:Redaktion:   Jürgen Burchard&lt;br /&gt;
: Lithografie: Gestaltung/Druck: HAHN Media + Druck GmbH, Rostock-Elmenhorst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aus dem Leben der Handwerker==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentrale Lage der Stadt Güstrow in Mecklenburg, die Entstehung und wirtschaftliche Ausstrahlung der Hanse und der Sitz der mecklenburgischen Herzöge von 1556 bis 1695 in Güstrow, besonders in der Residenzzeit 1556 bis 1603 von Herzog Ulrich, führten zu einer günstigen und bedeutenden Entwicklung des Handwerks in Güstrow. Selbst der Umstand, dass Wallenstein während des Dreißigjährigen Kriegs 1628 und 1629 im Güstrower Schloss residierte, beförderte Güstrows Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Großherzoglich Mecklenburg-Schwerinschen Staatskalender von 1822 sind in Güstrow unter anderem neben 6 Goldschmieden und 3 Gelbgießern noch 3 Zinngießer tätig (1852 sind es nur noch 2 Zinngießer). Daneben arbeiteten in der Stadt 78 Schneider, 120 Schuster, 54 Kauf- und Handelsleute (1852 sind es derer schon 80). 19 Grob- und Kleinschmiede, 17 Riemer und Sattler, 8 Stell- und Rademacher, 28 Tischler und andere mehr. Das städtische Handwerk florierte. Immer mehr Menschen strömten in die Stadt. Um hier leben und arbeiten zu dürfen mussten sie auch unter anderem einen Bürgereid auf die Stadt ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die giebelständigen Häuser der Stadt schmiegten sich aneinander mit kleinen Fensteröffnungen und einer Hofzufahrt. Im Vorderhaus befand sich in der Regel das Gewerbe, die Werkstatt, der Ort wo das tägliche Brot verdient wurde. Im kleinen Hinterhaus, dem sogenannten Kemladen befanden sich die Wohnräume mit der Feuerstelle des Hauses. Der Hofplatz teilte sich in Stallungen für Tiere und einen kleinen Garten zur Eigenversorgung auf. Einzelne Handwerker waren auch nebenbei als Ackerbürger tätig, weil das eigene Handwerk sie allein nicht ernähren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zinn und dessen Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Zinngießerwerkstatt waren Ofen und Schmelztiegel, Lötkolben, verschiedene Feilen, Achatsteine zum Glätten und eine Drehlade, die wichtigsten Werkzeuge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinn mit dem chemischen Zeichen Sn (vom lateinischen Stannum), so wie wir es aus der Schulzeit kennen, zählt zu den unedlen Metallen. Das matt glänzende, silbergraue Metall ist leicht und gut zu bearbeiten. Sein Schmelzpunkt mit ca. 230 °C ist relativ niedrig. Zinn rostet nicht, ist resistent gegen bestimmte Säuren, es ist nicht gesundheitsschädlich, lebensmittelneutral und geeignet für die Herstellung von Trink- und Speisegefäßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bronzezeitalter vor ca. 4000 Jahren ist ohne Zinn nicht vorstellbar. Seit dem Altertum ist Zinn den Menschen bekannt. Schon die Pharaonen im alten Ägypten und die Römer in der Antike kannten kleine Zinngegenstände z.B. Gefäße und Schmuck. Seit dem frühen Mittelalter waren für ganz Europa die wichtigsten Zinnlieferanten, wie schon in römischer Zeit die Erzgruben von Cornwall (Südengland). Daneben waren seit dem 12. Jahrhundert die Vorkommen im sächsisch-böhmischen Erzgebirge von großer Bedeutung. Die Städte Graupen, Schönfeld, Zinnwald, Altenburg, Schlaggenwald und andere Fundorte waren jahrhundertelang die Zentren des Zinnbergbaus in Mitteleuropa.&lt;br /&gt;
In Form von Platten, Stangen oder Barren gelangte das Zinn aus dem Erzgebirge über die Elbe nach Dömitz und dann auf dem Landweg nach Güstrow. Das englische Zinn kam über den Seeweg nach Wismar oder Rostock. Zinn nannte man früher auch das schreiende Metall.&lt;br /&gt;
Wenn man zum Beispiel von einem alten Zinnteller ein Stück abbiegen wollte, hörte man das Metall „schreien“.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Seit dem 14. Jahrhundert eroberte das Zinn weitere Verwendungsgebiete, es nahm immer mehr Einzug in die wohlhabenden Bürgerhäuser und Landgüter. Porzellan war noch nicht erfunden. Glas war zu teuer und Gegenstände aus Ton waren zerbrechlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden in dieser Zeit viele Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus Zinn gegossen. Man stellte sie für die Ewigkeit her. Sie wurden geschätzt und in den Haushalten immer weitervererbt. So entstanden zum Beispiel: Trinkkrüge, Becher, Flaschen, Kannen aller Art (die größten waren die so genannten Schleifkannen = große Prunkkannen), Schüsseln, Teller, Schalen, Platten, Leuchter, Öllampen, Salzfässer, Löffel, zinnerne Särge und Beschläge, Tintenfässer, Tabaksteller, Gewürzladen, Kämme, Knöpfe, Waschgefäße, Terrinen mit und ohne Deckel und so weiter. Mit dem Material Zinn wurden auch später viele Gegenstände kombiniert. Bei Glas-, Ton- und Porzellangefäßen ergänzte man die Verschraubungen oder die Standflächen zur sicheren Verstärkung und Haltbarkeit durch Zinn. Auch wurden Zinngegenstände durch die Werkstoffkombination mit Bronze stabiler gemacht. Den schönen Farbkontrast vom silbergrauen Zinn zu gelbgold glänzender Bronze kann man in Einlegearbeiten bei besonders prunkvollen zinnernen Trinkgefäßen bewundern. Ein Schatz jeder Werkstatt waren aber die Gussformen aus Sandstein oder Messing. So ist wahrscheinlich die Grepelstraße in Güstrow, als Groperstraße kannte man diesen Straßenzug bereits Anfang des 15. Jahrhunderts, eine Straße der Töpfer, der Gelb- und der Zinngießer. Jedenfalls stand der heutige Wortlaut schon 1740 endgültig fest. Der Name stammt von dem Gefäß, dem Grapen, einem mittelalterlichen Topf aus Ton oder Gelbguss (Bronze) mit kugelförmigem Boden, drei Füßen und einem beweglichen Henkel aus Eisen. Er war in jedem norddeutschen Haushalt zu finden. So kann man im heutigen Krippenmuseum (altes Hospiz am Schloss, heute Haus an der Gleviner Str.) im inneren Mauerwerk einige Grapennieschen, die zum Breikochen genutzt wurden, erkennen. Die Spuren der Zinngießer führen bis in die Gegenwart. In der Stadt gab es schon im frühen 16. Jahrhundert eine eigene Wasserversorgung (Wasserkunst), auch als Löschwasservorrat genutzt, denn die verheerenden Stadtbrände1503, 1508 und 1512 waren den Menschen tief im Gedächtnis geblieben. Im Jahre 1830 wurden die Holzleitungen (Piepen) durch gusseiserne Rohre ersetzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Güstrower Zinngießermeister Hausherr hatte dem Rat den Vorschlag gemacht, für die Eisengussrohre der neuen Wasserleitung in der Stadt doch die leichter zu verlegenden Bleirohre zu verwenden. Dieser Vorschlag wurde aber vom Rat abgelehnt. Mit der Missionierung im 11. Jahrhundert und der Ansiedlung, der Verteilung von Lehen in Mecklenburg an deutsche Adelsfamilien, kamen auch Handwerker und Kaufleute ins Land. Die darauffolgenden Stadtgründungen im Land (Schwerin 1160, Rostock 1218, Wismar 1226 und Güstrow 1228) boten den Handwerkern und Kaufleuten den notwendigen Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Märkte, Wochen- und Jahrmärkte waren in der damaligen Zeit zwischen den Händlern und Kunden die wichtigsten Begegnungsorte. Das Stadtbild und die Stadtentwicklung durch das Handwerk und sein Gemeinschaftsleben bestimmt. Die Handwerker schlossen sich in den Städten zu Zünften zusammen, die im Norden die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;Amt&#039;&#039;&#039; führten. &lt;br /&gt;
Möglicherweise war die erste mecklenburgische Zunft, das ehemalige Parchimer Fischeramt. Gegründet wurde es zwischen 1230 und 1240.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Aus norddeutschen Städten ist bekannt, dass in der Renaissancezeit des 16. Jahrhunderts der Besitz reicher Familien neben Kupfer- und Tongeschirr auch Geschirr bis zu 1000 Pfund (500 Kg) betrug. Die Landgüter besaßen im Allgemeinen bis zu 100 Teller. Etwa 25 Schüssel in verschiedene Größen. Etwa 50 Krüge, eine Vielzahl an Bechern in verschiedenen Formen. Alle Ämter in deren Städten besaßen neben einer eigenen Lade auch ihr eigenes Zinngeschirr. Dieses Geschirr wurde mit den Symbolen der Zunft, des Eigentümers oder dem Namen des Stifters verziert. Bei Zusammenkünften und Feiern wurde das Zunftgeschirr genutzt. Der Willkom war mit Abstand das prächtigste und größte Trinkgefäß eines jeden Amtes. Er war ein Zeichen des Wohlstandes und des Stolzes. Aber auch für andere Auftraggeber arbeitete man fleißig, z.B. für die Apotheken, für die Klöster und Kirchen. In den Bänden „Kunst und Geschichtsdenkmäler Mecklenburgs“ von Geh. Hofr. Professor Dr. Friedrich Schlie von 1901 wurde unter der Rubrik – Kleinkunstwerke der mecklenburgischen Städte und Kirchdörfer – das Kircheninventar erfasst. Hier lässt sich sehr gut erkennen, dass neben dem wertvollen Silbergeschirr auch die Zinngegenstände eine große Bedeutung hatten und es keine Kirche gab, in der kein Zinngeschirr vorhanden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Zinn bestanden häufig die Altarleuchter. Es gab zinnerne Taufbecken, Kelche, Patenen, Altarvasen, Wappenschilder und anderes mehr, auch die Orgelpfeifen waren aus Zinn. Das Zinngeschirr in den Kirchen unterstreicht das kunstsinnige und handwerkliche Können der Zinngießermeister. Zinngeschirr wurde den Kirchen in der Regel gestiftet oder geschenkt. In den nord- und niederdeutschen Städten entwickelten sich landesspezifische Gegenstände wie z.B.  der Grapen – ein dreibeiniger Kugeltopf, die Hansekanne, die schlichten geraden Schenkkannen und die sogenannten Roerken. Die Hansekanne als Trinkgefäß oder Schenkkanne war bis zur Mitte des 15. und 16. Jahrhunderts weit verbreitet und beliebt. Seit dem 14. Jahrhundert eroberte das Zinn weitere Verwendungsgebiete, es nahm immer mehr Einzug in Bürgerhäuser und Landgüter. So ist bekannt, dass schon 1352 der Hamburger namens Dirk Kannengeter die Hanseschiffe mit Zinngeschirr (Hansekanne) ausrüstete. Die Hansekanne war ein besonders wichtig wirkender und standfester Kannentyp. Der bauchige Körper wurde am Fuß durch einen Standring gehalten. Später gestaltete man den Halsbereich der Kanne schlanker und höher. Das Zentrum der Herstellung dieser Hansekannen war Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zinn in Mecklenburg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verbreiteten sich die schlichten Zylinderkannen. Ein Typus, der zu den schönsten und von Sammlern gesuchten Zinngefäßen gehört, ist das Rörken auch Krönken genannt. Es ist ein kleines Trinkgefäß mit einer Höhe um die 26 cm, nach unten hin läuft es konisch zu. Dass mit viel Kunstsinn und Verstand hervorragende Werke entstanden, zeigt das Beispiel eines prächtigen Lübecker Glücksrörken aus Zinn mit Messingeinlagen einer Löwenfigur als Daumenrast und auf dem Deckel ein beweglicher Zeiger mit einer Skala von 1 bis 12 für ein Trinkspiel, datiert 1756, vom Meister Michael Abraham Kupferschmiedt geschaffen und mit einem Spruch graviert „Las Neider neiden. Las Hasser hassen. Was Gott mir gibt. Muss mir die Welt wol lassen“ (aufs Glücksspiel bezogen) Oder ist dieser Spruch des sinnigen Meisters zweideutig?  „Las Neider neiden. Las Hasser hassen, aber meine Ideen und meisterliches Können kann mir niemand nehmen.“ (aufs Handwerk bezogen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Spruch vor rund 260 Jahren hat bis heute seine Aktualität nicht verloren. Dieses Glücksrörken wurde von Herrn Johannes Vogt in München auf einer Auktion im Mai 2009 für 12.000 € bis 15.000 € angeboten. Das Hauptverbreitungsgebiet des Röhrchen (Rörken)ist das norddeutsche Küstengebiet mit den Zentren Lübeck, Rostock und Güstrow, aber auch weiter im Binnenland und in Skandinavien fand die Form Anklang und wurde nachgeahmt, so zum Beispiel ein Rörken aus Stuttgart von 1699. Hier ist in der Stadtmarke eine römische 10 zu erkennen. Es ist zehnteiliges Probezinn. Unter den verschiedenen Zinnschalen trat eine Trinkschale in kleiner, runder Form, Durchmesser ca. 17 cm, mit ein oder zwei waagerecht abstehenden, teils durchbrochenen, verzierten Handgriffen hervor. Diese so genannte Weinbrandschale war an der Nord- und Ostsee verbreitet, sie wurde gefüllt mit Branntwein und Brocken eines süßen Gebäcks. Mit beiden Händen wurde diese Schale gehalten und zu Munde geführt. Man nannte diese Schale auch „Kölleschal“, kalte Schale. Der bekannte Trostspruch zur Beerdigung des im Jahre 1503 verstorbenen Herzog Magnus in der Kirche zu Doberan:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„In dieser Welt hab ich meine Lüst                                                                                                                                                        &lt;br /&gt;
:Allein mit kalter Schalen gebüßt -&lt;br /&gt;
:Hilf mir Herr in dem Freuden Sähl&lt;br /&gt;
:Und gib mir die ewigen Kalteschal“, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
deutet die Verbreitung und Beliebtheit dieser Schale an. In Nordfriesland wären diese Schalen mit zwei senkrechten Seepferdchen als Handhaben verziert. Immer wieder wurden auch aus modischen Gründen aus den alten, abgenutzten oder zerbrochenen Zinngegenständen neue angefertigt. Zinngegenstände handelte und verkaufte man im Mittelalter häufig nach Gewicht. Es ist sehr schwer, Zinngegenstände von vor dem Dreißigjährigen Krieg zu finden. In den 30 Jahren Krieg wurde in Europa geraubt, geplündert und zerstört. Der einst reiche Zinnbestand in den Haushalten reduzierte sich auch später in der Zeit vor dem 1. und 2. Weltkrieg durch Schrottsammlungen für den Krieg. Aus Lübeck und Wismar hören wir, dass sich gegen 1500 bis 1600 die Einkaufsforderung (1 Schiffs-pfund = 280 Pfund gegen Zahlung von 50 Mark) fast verdoppelt, gegen Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges aber verdreifacht hatte. Um das teure Zinn zu strecken, vermischte man es mit billigem, aber giftigen Blei. Nicht nur die Obrigkeit, sondern besonders die Ämter hatten ein sehr waches Auge auf das Legierungsverhältnis zwischen dem Blei und dem Zinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis war die Punzierpflicht aller Zinnprodukte mit der Stadt- und Meistermarke, die in den Ämterrollen festgeschrieben waren. So zum Beispiel: &#039;&#039;Die Settighe der Hamburger Kannen- und Grapengiesser vom Jahre 1375 enthält Bestimmungen über die Zinnproben und marken (Hamburg 1375… en jewelik cannenghetere schal syn merken laten myt der stad merke und ok myt synes sulves merke …)&#039;&#039;1810 arbeiteten in den Mecklenburg-Schwerinschen Städten folgende Anzahl von Zinngießer, die mit Zunftgerechtigkeit privilegiert waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rostock 3, Bützow 1, Ribnitz 1, Sternberg 1, Wismar 4, Gabebusch 2, Rhena 1, Schwerin 5, Boizenburg 2, Hagenow 1, Wittenburg 1, Parchim 2, Dömitz 1, Grabow 1, Neustadt 1, Güstrow 3, Gnoien 1, Teterow 1, Waren 1, Plau 1, Röbel 2. In der Summe waren es 36 Meister. &lt;br /&gt;
Das Bestandsverzeichnis der städtischen Sammlungen 1952 (Bücher, Schriften, Bilder, Geräte u.a.) des Heimatmuseums der Stadt Güstrow listet nur noch folgende Zinngegenstände auf: 19 Krüge, 5 große Becher, 4 Töpfe, 6 große Schalen, 11 Teller. Alle 45 Zinngegenstände sind aus dem Besitz Güstrower Handwerkerinnungen des 17.-19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bedeutung der Amtsrollen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zusammenleben der Menschen in den Städten wurde durch die Amtsrollen der einzelnen Ämter bestimmt, die von der Obrigkeit bestätigt waren (von der Stadt oder vom Herzog). Diese wurden in einer Lade neben Geld und anderen wichtigen Papieren aufbewahrt. Die Lade war eine kleine Truhe, in der Regel aus kunstvoll verarbeitetem Holz, in echteckiger Form und den Maßen ca. 40x60x35 cm und wurde oft durch zwei voneinander getrennten Schlössern verschlossen. Das Herzstück des üppigen fröhlichen Treibens der alten Sitten in den Ämtern war diese „Amtslade“, ein Sinnbild der ganzen Gemeinschaft. Nicht nur die Bauart und Verzierungen der Lade weisen auf ihre Bedeutung hin, sondern auch der hohe symbolische Wert für das Amt. Ohne rechtmäßig geöffnete Lade fing keine beschlussfähige Versammlung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Güstrower Museum besaß 1913 nach Aufzeichnungen seines Leiters, Prof. Dr. Marquard, eine Sammlung von 50 Zinngegenständen der ehemaligen Maurerzunft. In einer Bestandsliste von 1952 wurden noch 45 Gegenstände aus der Sammlung erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kannegiesseramt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Güstrower Kannen-und Zinngießer gehörten zuerst zu dem Rostocker Amt (Zunft). Die älteste Rolle dieser Zunft im Rostocker Ratsarchiv ist die der vereinigten Grapen-und Kannengießer vom 16. Mai 1482.  Sie war auch für die Güstrower Zinngießermeister bindend und blieb dort bis 1880 in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher arbeiteten schon vor 1482 in Güstrow unbekannte Meister, die das Handwerk der Gießerei beherrschten. Aufzeichnungen, die von den ersten Anfängen des Handwerks in den Mauern der Stadt Güstrow berichten konnten, sind vermutlich den verheerenden Feuerbrünsten der Stadt in den Jahren 1503, 1508 und 1512 zum Opfer gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Damman, 1605 Freikannengießer des Herzogs Ulrich, stirbt vor 1607. Die Witwe darf die Werkstatt weiterführen und heiratet den Kannengießer Clement Pries, den sie überlebt.&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Herzog Ulrichs lässt sich eine rückläufige Entwicklung im Güstrower Zinngießerhandwerk feststellen, so dass am Ende des Dreißigjährigen Krieges diese alte Handwerkskunst fast vollständig zum Erliegen gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1661 bestätigt den Zinngießern der Rat von Güstrow eine eigene Amtsrolle, sie bleiben aber noch dem Amt Rostock unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1701 schlossen sich die Güstrower Zinngießer gemeinsam mit den Tischlern zur &amp;quot;Großen Zunft der Tischler und Kannengießer&amp;quot; zusammen. Erst im Jahr 1814 erhielten die Güstrower Zinngießer wieder ein eigenes Amt, das Herzog Friedrich Franz I von Mecklenburg bestätigte Im § 1 der bestätigten Amtsrolle heißt es: &amp;quot;Es soll in Güstrow ein eigenes ungeschlossenes Zinngießer Amt sein, in das jeder wenn dies nicht ausdrücklich verboten, eintreten kann, ohne Unterschied, ob er ein Fremder oder Einheimischer, der Sohn eines dortigen oder Meisters einer inländischen Stadt ist. Keiner soll vor dem andern einen Vorzug haben.&amp;quot; Zugeteilt waren diesem Amte folgende Städte: Bützow, Schwaan, Krakow, Goldberg, Plau, Lübz, Malchow, Röbel, Waren, Teterow, Sternberg, Malchin, Neukalen, Stavenhagen, Penzlin, Gnoien, Laage, Tessin, Sülze, Marlow und Ribnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl der Zinngießermeister in den einzelnen Städten war nie von großer Anzahl im Gegensatz zu anderen Ämtern. Aber durch ihr straff organisiertes Amt waren sie immer anderen Ämtern ebenwürdig.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gutes Zinn&amp;quot; sollte nach der Güstrower Amtsrolle von 1814 mit drei Punzen versehen werden und war ohne Bleizusatz. das schlechteste Zinn enthielt auf fünf Teile Zinn ein Teil Blei. Die Punzierung wurde in der Regel mit drei Stempeln zur Sicherung der Qualität durchgeführt. Der eine Stempel war der Stadtstempel mit dem Stadtwappentier aus Güstrow, ein Stier vor einem Baum stehend und jeweils zwei Meisterstempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. März 1852 wird das Güstrower Amt von den Behörden als eigenständiges Amt aufgelöst. Bei der Auflösung des Güstrower Zinngießeramtes im Jahre 1852 wurde die Amtslade mit allen Amtsprotokollen und Rechnungsbüchern dem letzten Ältermann Detloff Andreas Christian Hausherr von den Behörden zurückgegeben. Professor Dr. Markquardt stellte 1913 die Frage: Sollte von diesen Sachen gar nichts mehr erhalten sein?&amp;quot; Nach 1852 sind die Zinngießer mit den Gelbgießern und Gürtlern, Kupferschmieden und Nadlern in einem gemeinsamen Amt zusammengefasst, das nur bis 1870 bestand, aber erst 1889 behördlich aufgelöst wurde. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zinngegenstände Güstrower Zinngiesser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle wird auf die Besonderheit des Wappengusses durch die Güstrower Zinngießer-Familie Commentz hingewiesen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dieser Familie wurde ein eigenständiger Beitrag in der Güstrower Ortschronik gewidmet.&lt;br /&gt;
Eine Würdigung der Verdienste der letzten Mecklenburger Wappengießer der Güstrower Familie Commentz erfolgte im Jahre 2002 u. a. mit einem Beitrag in den Blättern zur Kultur und Landesgeschichte &amp;quot;Stier und Greif&amp;quot; durch den ausgezeichneten Kenner der Dobbertiner Klostergeschichte Horst Alsleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139855</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139855"/>
		<updated>2026-01-17T08:30:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie heute  ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten werden nicht nur von den Mitgliedern des Chores gespielt,sondern wurden zumeist auch von ihnen eigenhändig gefertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Charlotte Schulz 1956.png|thumb|150|links| Charlotte Schulz auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit Frau &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139760</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139760"/>
		<updated>2026-01-15T18:38:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie heute  ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die Flöten werden nicht nur von den Mitgliedern des Chores gespielt,sondern wurden zumeist auch von ihnen eigenhändig gefertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Bild zeigt Charlotte Schulz aus Güstrow auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit Frau &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139759</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139759"/>
		<updated>2026-01-15T16:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie heute  ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Die Flöten werden ncht nur von den Mitgliedern des Chores gespielt,sondern wurden zumeist auch von ihnen eigenhändig gefertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Bild zeigt Charlotte Schulz aus Güstrow auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit Frau &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139758</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139758"/>
		<updated>2026-01-15T15:49:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie heute  ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Bild zeigt Charlotte Schulz aus Güstrow auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit Frau &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039; verbunden.&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139749</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
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		<updated>2026-01-15T11:29:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie heute  ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Bild zeigt Charlotte Schulz aus Güstrow auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit einer Frau verbunden: &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139748</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139748"/>
		<updated>2026-01-15T10:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie ist, als historisches Kulturgut &amp;quot;wiederbelebt&amp;quot; und somit wieder hörbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Bild zeigt Charlotte Schulz aus Güstrow auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit einer Frau verbunden: &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139747</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139747"/>
		<updated>2026-01-15T02:12:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nachstehender Text stammt von der Güstrower Pädagogin &#039;&#039;&#039;Birgit Schaub&#039;&#039;&#039;. Durch ihre Aktivität wurde der Güstrower Bambusflötenchor, dessen Leiterin sie ist, als historisches Kulturgut wieder hörbar.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charlotte Schulz auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
;Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit einer Frau verbunden: &#039;&#039;&#039;Charlotte Auguste Schulz&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Sie legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimmbildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139733</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=139733"/>
		<updated>2026-01-13T19:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Heilig-Geist-Kirche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [[&#039;&#039;&#039;Bambusflötenchor&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;&#039;Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
   Charlotte Schulz auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
   Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charlotte Schulz auf Chorfahrt in Tangermünde, etwa 1956.   	                      Die Bambusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit einer Frau verbunden: Charlotte Auguste Schulz.&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf. &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Lo legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimm- 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probe in der Pfarrkirche Güstrow in den 50-ger Jahren&lt;br /&gt;
bildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Die Bmbusflötentradition in Güstrow ist untrennbar mit einer Frau verbunden:       &lt;br /&gt;
  Charlotte Auguste Schulz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  Am 5. Mai 1899 in Güstrow geboren, studierte sie ab 1926 an der Rhythmik-Schule     von Otto Blensdorf in Jena, besuchte ab 1928 das Dalcroze–Seminar in Berlin und      studierte anschließend an der Humboldt-Universität in Berlin Musik mit dem Hauptfach „Rhythmische Erziehung“, wo sie den Abschluss „Freischaffender Musikerzieher“ erwarb.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Charlotte Schulz‘ Interesse für den Bau von Bambusflöten geweckt.  Es ist überliefert, dass Charlotte Schulz am ersten Bambusflötenbaukurs von Charlotte Blensdorf in Berlin als deren Assistentin teilnahm.&lt;br /&gt;
Nach dem Studium war Charlotte Schulz als freischaffende Musikerzieherin unterwegs und baute u.a. in Berlin und in Westfalen bis in die 1940er Jahre zahlreiche Bambusflötenchöre auf. &lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ in Güstrow wurde am 6. Januar 1942 von Charlotte Schulz, kurz Lo genannt, gegründet, als sie hier begann, mit Kindern und Jugendlichen Flöten zu bauen. &lt;br /&gt;
Der Name „DENNOCH“ kommt aus Psalm 73/23: „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand“.&lt;br /&gt;
Zum fünften Chorgeburtstag 1947 hatte der Chor „Dennoch“ bereits 125 Mitglieder.&lt;br /&gt;
Lo legte großen Wert auf die musikalische und technische Ausbildung der Chormitglieder. Sie entwickelte ein Zahlensystem zur Notation, das es auch Kindern ohne Notenkenntnisse ermöglichte, zu musizieren. Ihre Lehrmethoden umfassten Gehörbildung, Rhythmik und Stimm- 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Probe in der Pfarrkirche Güstrow in den 50-ger Jahren&lt;br /&gt;
bildung, wobei sie stets darauf achtete, dass das Musizieren Freude bereitet. Schulz&#039; Ansatz basierte auf einer ganzheitlichen Erziehung, die Kopf, Herz und Hand einbezog und das Selbstbauen von Flöten förderte.&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren erlebte der Chor einen Anstieg der Mitgliederzahl, insbesondere von Kindern aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Charlotte Schulz nahm diese Herausforderung an und integrierte diese Kinder in die Chorarbeit. Trotz zunehmender staatlicher Widerstände und persönlicher Rückschläge blieb sie aktiv und engagiert. Ihr Einfluss und ihre Erziehungsmethoden prägten Generationen von Kindern und Jugendlichen in Güstrow.&lt;br /&gt;
Am 11. März 1992 verstarb Charlotte Schulz im Alter von 92 Jahren in Güstrow.&lt;br /&gt;
Das Vermächtnis von Charlotte Schulz und dem Bambusflötenchor „Dennoch“ lebt weiter, da sie eine Gemeinschaft geschaffen hat, die durch Musik und Zusammenhalt geprägt ist.&lt;br /&gt;
Die Flöten des Chores wurden und werden alle von den Chormitgliedern aus Bambus-rohren selbst gebaut und entsprechend ihrer Stimmung farbig gestaltet. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gespielt wird bis heute nach einem Zahlensystem von großen Plakaten, die selbst angefertigt werden, indem von der Notenschrift in die Zahlenschrift transponiert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ohne Notenkenntnisse musiziert werden. Ein „Dirigent“ steht am Plakat und zeigte die Ziffern im richtigen Rhythmus mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ hat derzeit 20 aktive Mitglieder. Seit 2014 treffen wir uns wieder regelmäßig einmal im Monat. Das gemeinsame Musizieren steht dabei im Mittelpunkt. Mehrmals im Jahr treten wir in Gottesdiensten und Andachten auf und sind auch schon in die Schweiz gereist. 	 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bambusflötenchor „Dennoch“ 2025 in der Pfarrkirche Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=134833</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=134833"/>
		<updated>2025-10-20T21:39:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie, Amateurfunk u. a. Vereine) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autor: [[Benutzer:DieterKölpien|Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Siegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigte Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|&#039;&#039;&#039;Güstrow und Geschichte&#039;&#039;&#039; bei Youtube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow Bildergalerien== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrower Ansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
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Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) === &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Güstr Versorgungseinrichtungen,(Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post,Telefonie/Telegraphie entsanden)&lt;br /&gt;
 Vereine und Organisationene wurden gegründet (Sportverein, Feuerehrverein,... später auch ein Amateurfunkverein)=. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(((((Einge inrichtungen und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen für zur Versorb#ELEKTRIZITÄT in Güstrow|Elektrizität]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, :Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=134830</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=134830"/>
		<updated>2025-10-20T19:08:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autor: [[Benutzer:DieterKölpien|Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Siegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigte Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|&#039;&#039;&#039;Güstrow und Geschichte&#039;&#039;&#039; bei Youtube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow Bildergalerien== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrower Ansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot; &lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:02 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei: Güstrow 1992 c.jpg|1992&lt;br /&gt;
Datei:11 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
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Datei:12 a Güstrow alt.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) === &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie, Amateurfunk u. a. Vereine) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow wichtige Einrichtungen|wichtige Einrichtungen und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#ELEKTRIZITÄT in Güstrow|Elektrizität]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vereine und Organisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR Güstrow|Feuerwehr Güstrow]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNKER in GÜSTROW gibt es schon seit 50 Jahren (Stand 2006)|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=130002</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=130002"/>
		<updated>2025-06-23T20:47:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Am 16. Dezember 2024 hatten wir die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen. Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=Am 16. Dezember 2024 hatte Güstrow TV die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024)=Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=130001</id>
		<title>Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow&amp;diff=130001"/>
		<updated>2025-06-23T20:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Pfarrkirche St. Marien Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Dom zu Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K%C3%BCnstler der Stadt G%C3%BCstrow#Ernst Barlach|Künstler Barlach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dom Geschichte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die heutige Domkirche wurde am &#039;&#039;&#039;03.06.1226 durch Heinrich Borwin II&#039;&#039;&#039;., der bereits auf dem Sterbebett lag, in Anwesenheit seines Vaters und seiner beiden Söhne als Kollegiatskirche gestiftet und 1335 von dem Weihbischof aus Camin in Pommern zum Dom geweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Erst lange nach der Domweihe wurde der 44 m hohe Turm des Domes vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;1568 wurde der Dom infolge der Reformation evangelische Hof- und Gruftkirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dom befinden sich die Grablagen des Güstrower Fürstengeschlechtes, das 1436 erlosch und der Herzöge der Linie Mecklenburg-Güstrow, die 1695 ausstarb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Ulrich schmückte den Dom mit folgenden Kunstwerken: das große Epitaphium auf den Fürsten Heinrich Borwin II., dessen Sarkophag, die Kanzel, Taufstein, die großen Denkmäler auf den Herzog Ulrich und seine beiden Gemahlinnen, die Orgel, die inzwischen durch eine andere ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 17. und 18.Jahrhundert brachten der Kirche nur entstellende Veränderungen des Innern. Eine wesentliche Restauration wurde durch den Großherzog Friedrich Franz II. von 1867 bis 1868 ausgeführt. Man dekorierte das Innere neu, führte frische Gewölbe auf, legte neuen Fußboden, veränderte das Gestühl, malte das Chorfenster neu, vergoldete den Altar und vollendete das Ganze mit der neuen Orgel am 13.12.1868. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barlachs Denkmal „Der Schwebende“ ist die herausragende Sehenswürdigkeit des 20. Jahrhunderts im Dom zu Güstrow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwebender===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/Kirchen_der_Stadt_G%C3%BCstrow#Schwebender Schwebender]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_den_Schwebenden,_Chronologie_seiner_Geschichte._(Wer%3F,_Was%3F,_Wann%3F,_Wo%3F) der Schwebende - Geschichte- Jahreszahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dom Skizze Barlach.jpg|Skizze Barlach&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebendr in Kirche.PNG|Schwebender im Dom&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebende.PNG|Figur Schwebender&lt;br /&gt;
Datei:Dom Original Schwebender.PNG|Original 1927&lt;br /&gt;
Datei:Dom Fenster geändert.PNG|Fenster Hintergrund geändert&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 1.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 3.PNG|&lt;br /&gt;
Datei:Dom Schwebender 4.PNG|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über die Apostelfiguren===&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1993 von der Leipziger Kunstgesellschaft mbH. E. A. Seemann herausgegebenen Ausgabe berühmte Kunststätten GÜSTROW schreibt Horst Ende über die im späten Mittelalter zwischen 1500 und 1530 geschaffenen 12 hölzernen Apostelfiguren des Domes zu Güstrow, dass sie wahrscheinlich am ehesten dem in Lübeck geborenen Bildhauer &#039;&#039;&#039;Claus Berg&#039;&#039;&#039; zuzurechnen sind. Es wird von dem Autor die Vermutung geäußert, dass Berg die Figuren im Auftrag des katholisch gesinnten Domkapitels anfertigte. Der hohe künstlerische Wert der Bildwerke wurde nach Auffassung des Autors lange verkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 12 Apostel sind im Längsschiff des Domes aufgestellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=EfN_qVFwSLY&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umzäunung am Dom mit eigenartiger Nummerierung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dom Kilometersteine Zaun.jpg| thumb|250px|rechts|Zaun mit Kilometersteinen]]&lt;br /&gt;
Der Besucher der den Dom aus Richtung Osten, vom Franz-Parr-Platz über die Philipp-Brandin-Str. kommend, erblickt, ist zurecht von dem mächtigen Turm der Kirche beeindruckt und wird die  &#039;&#039;&#039;Umzäunung vor der Sakristei&#039;&#039;&#039;  nicht beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch uns, die wir Güstrower sind, fiel die unsystematische Nummerierung der Steine, die an den von der Straßenseite abgewandten breiteren Flächen sichtbar ist, erst kürzlich auf. Wir gingen der Sache nach und stellten folgendes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine wurden 1995 durch die GÜSTRA GmbH Straßenbau an der Umzäunung verarbeitet. Erworben wurden die Steine durch den Güstrower Betrieb von der Firma Nordstein Hamburg. Nach Hamburg kamen die Steine zwischen 1990 und 1992 aus Usti nad Laben (früher Aussig) in Tschechien. Die Hamburger konnten in Erfahrung bringen, dass die Steine aus der Nähe von Prag stammen sollen und dort als Kilometersteine dienten. Die Bohrungen in die Steine wurden vom Güstrower Steinmetz Borchert eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Steine auch kein Güstrower Denkmal sind, so ist das Wissen um die rätselhafte Nummerierung der weitgereisten Steine doch eine interessante und hilfreiche Erkenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Domglocken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=KJ4nToeSF8c&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pfarrkirche St. Marien Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Turm der Güstrower Pfarrkirche.jpg|thumb|250px|rechts|Vortrag Turm der Güstrower Pfarrkirche pdf  |link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/0/0f/Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Der_Turm_der_G%C3%BCstrower_Pfarrkirche.pdf |Turm der Pfarrkirche - Vortrag pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow===&lt;br /&gt;
[[Datei:St Marien Güstrow.jpg| thumb|250px|rechts|St. Marien Güstrow]]&lt;br /&gt;
;Geschichte der Pfarrkirche Sankt Marien zu Güstrow&lt;br /&gt;
=Am 16. Dezember 2024 hatten wir die große Ehre, auf Einladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender an der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ teilzunehmen. Die Veranstaltung fand in der stimmungsvollen Pfarrkirche St. Marien statt.(17.12.2024)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:;Die Güstrower Pfarrkirche wurde erstmals im Jahre 1308 erwähnt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diese malerische Pfarrkirche St. Marien in Güstrow wurde im Jahr 2024 zum Schauplatz des traditionellen ZDF-Weihnachtskonzerts mit dem Bundespräsidentn ausgewählt.&lt;br /&gt;
Die alljährlich in verschieden Orten durchgeführten &amp;quot;Weihnachtskonzerte mit dem Bundespräsidente&amp;quot; haben eine langjährige Tradition.&lt;br /&gt;
Die Vorbereitungen für eine solche hochkarätige Fernsehproduktion erfordert monatelange Planungen und minutiös durchgeführte Aufbauarbeiten, um die perfekte Symbiose aus Architektur, Musik und Fernsehästhetik zu schaffen.  &lt;br /&gt;
Diese gotischische Kirche mit ihrer beeindruckenden Architektur stellte das Produktionsteam vor einige Herausforderungen. Die Verantwortlichen des ZDF arbeiteten eng mit der Kirchengemeinde zusammen, um sicherzustellen, dass der sakrale Raum respektiert wird und gleichzeitig den technischen Anforderungen entspricht. Jede Kirche hat ihre ganz eigenen Anforderungen und stellt das Team jedes Jahr aufs Neue vor &lt;br /&gt;
Herausforderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut 50 Menschen sind an diesen Tag in der Kirche aktiv und sorgen dafür, dass am Ende alles seinen Platz findet und funktioniert. Ein Team aus &lt;br /&gt;
Beleuchtungsspezialisten, Toningenieuren und Bühnenbauern arbeitete Hand in Hand, um die Location für die Fernsehaufzeichnung vorzubereiten. Für den Redakteur Holger Faber sind solche Außendrehs stets eine große Freude und ein besonderes Ereignis. &lt;br /&gt;
Das Bühnenbild wurde speziell für die Aufzeichnung entworfen, um den Altarraum zu integrieren und Platz für das Orchester, den Chor und die Solisten zu schaffen. Dezente Dekorationen, wie Tannenbäume und Kerzen, sorgten für ein festliches Ambiente, ohne die Kirche zu überladen. Ein zentrales Element der Vorbereitungen war die Gestaltung eines stimmungsvollen Lichtkonzepts, das die festliche Atmosphäre unterstreicht und gleichzeitig die architektonischen Details der Kirche in Szene setzt. Beleuchtungsexperten installierten zahlreiche LED-Strahler und Spots, die die Wände, Bögen und Fenster der Kirche in warmes, weihnachtliches Licht tauchten.&lt;br /&gt;
Maryam Pakroo ist Set Aufnahmeleiterin und hat stets einen Überblick über die gesamten Produktionsabläufe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die musikalischen Proben begannen bereits am Tag vor der Aufzeichnung. Orchester, Chor und Solisten nutzten die Zeit, um sich an die Akustik der Kirche zu gewöhnen. Parallel dazu fanden technische Proben statt, bei denen die Kameraführung, Beleuchtungseffekte und der Ablauf der Sendung fein abgestimmt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Leitung des Dirigenten Mark Rohde und mit erstklassigen Musikern schafft das Staatsorchester eine besondere Verbindung von Tradition und Moderne. Doch auch wenn sie regelmäßige, große Auftritte in der Region und darüber hinaus haben, ist eine solche Aufzeichnung etwas Besonderes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Puktion wurden mehrere Kameras eingesetzt, darunter auch ferngesteuerte Modelle, die unauffällig im Kirchenraum platziert wurden, um dynamische Perspektiven einzufangen. Eine spezielle Schienenkamera ermöglichte fließende Bewegungen entlang der Sitzreihen, während Drohnenaufnahmen die majestätische Außenansicht der Kirche zeigten. In einem zweiten Teil nehmen wir sie mit, um die Bedeutung dieses Konzertes noch einmal genauer zu beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Juni &#039;&#039;&#039;1503&#039;&#039;&#039; - beim ersten großen Stadtbrand Güstrows - wurde die Kirche zerstört. Der spitze Turm stürzte ein. Der sofortige Aufbau führte zur erneuten Weihe der Kirche im Jahre 1508. Zwei weitere Stadtbrände (1508 u. 1512) überstand die Kirche, ohne Schaden zu nehmen. &lt;br /&gt;
:Seit &#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; wurde in der Pfarrkirche evangelisch-lutherisch Gottesdienst gehalten. Der Turm wurde wegen Geldmangels nach dem ersten Brand zunächst als Pyramidendach (siehe Stadtansichten von Vicke Schorler und Caspar Merian) ausgeführt und erhielt erst &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1865&#039;&#039;&#039; unter dem Patronat des Rates der Stadt seine heutige Laternenform (Turmhöhe 53m). &lt;br /&gt;
:Um &#039;&#039;&#039;1780&#039;&#039;&#039; wurde die Kupferdeckung ausgeführt und die einst im Rathaus betriebene Uhr in den Turm der Pfarrkirche eingebaut. Hahn und Knopf wurden neu vergoldet. In die Kugel legte man einen Bericht über die Nöte, die der Siebenjährige Krieg über Stadt und Land gebracht hatte(1756-1763). &lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1833&#039;&#039;&#039; wurde die Kugel erneut geöffnet und die in Güstrow wütende Choleraepidemie, die 227 Menschen innerhalb von sieben Wochen hinwegraffte, dokumentiert. &lt;br /&gt;
:In der Urkunde wurde auch an die 300-jährige Wiederkehr des Ereignisses der ersten evangelischen Predigt in der städtischen Pfarrkirche erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;1880 bis 1883&#039;&#039;&#039; erfolgte der Umbau der Kirche nach Plänen und Zeichnungen vom Baurat Daniel durch Landbaumeister Koch zu der heutigen dreischiffigen Hallenkirche (Kostenaufwand 150.000 M).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In den Jahren &#039;&#039;&#039;2004 bis 2009&#039;&#039;&#039; wurde die Kirche vollständig renoviert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Die Kirche ist reich verziert und mit Kunstgegenständen geschmückt. &lt;br /&gt;
:Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der geschnitzte und mit Ölfarben auf Kreidegrund reich bemalte mittelalterliche Altarschrein im Stil der Spätgotik von dem Brüsseler Meister Jan Bormann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Orgel der Pfarrkirche zu Güstrow|Orgel der Pfarrkirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Erneuerung des Geläutes der Pfarrkirche Sankt-Marien zu Güstrow 2015/2016|Pfarrkirche Geläut erneuert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Verzeichnis_Glocken_Pfarrkirche_2007.pdf| Verzeichnis der Glocken der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über das alte Geläut und die Turmuhr|Geläut und die Turmuhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über die Renovierung des Turmes der Pfarrkirche von Sankt Marien|Renovierung des Turmes der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=D75qXlRM6wg&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=zkrgaRwAJhk&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=9J6njKRoYlE&amp;lt;youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengussgrube 2011===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Glockengussgrube 2011 - Ausgrabungen in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bei archäologischen Ausgrabungen in der Güstrower Altstadt freigelegte Glockengussgrube wirft eine interessante Frage auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ist die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV an dieser Stelle gegossen worden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2011 wurde bei archäologischen Ausgrabungen im Güstrower Altstadtbereich (Baustraße, Armesünderstraße, Schnoienstraße) eine Glockengussgrube freigelegt. Es konnte ein gut erhaltener randlicher Teil der inneren Glockengussform mit Bronzeanhaftungen und Gussschlacken nachweislich geborgen werden. Die zeitliche Datierung der Fundstücke sowie der abschätzbare Durchmesser der ehemaligen Glockengussform durch den Grabungsleiter, Herrn Holger Pries, bei einer Führung anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011, an der wir mit großem Interesse teilnahmen, brachte uns mit Herrn Holger Pries in weitere Gespräche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde durch uns vermutet, dass die 1425 gegossene und in der Pfarrkirche als Taufglocke dienende Glocke IV (Dm. 1044 mm, Gew. ca. 700 kg) möglicherweise an dieser Stelle gegossen worden sei. Dieser Zusammenhang wurde schließlich auch durch Herrn Fries nicht ausgeschlossen und er suchte den Kontakt zu Spezialisten der Universität Greifwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erfolgten vergleichende elementanalytische Messungen mit einem portablen Röntgenfluorestens-Analysator an der Glocke im Pfarrkirchturm (Messungen am 23.01.2012) und an den Ausgrabungsfunden (Messungen am 02.02.2012 im Labor der Physikalischen Geographie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald). Die Messungen erfolgten mit dem gleichen Gerät. Über diese Messungen existiert ein 6-seitiges Protokoll. Das Ergebnis wird schließlich von den Fachleuten interpretiert und ein Fazit gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Es lautet: &lt;br /&gt;
;Anhand der vorliegenden Messungen kann die Identität der Taufglocke den Schlacken nicht eindeutig zugeordnet werden, sie ist aufgrund der Quotientenähnlichkeiten einiger wichtiger Bronzebestandteile (Sb, Cu, Sn, Fe) allerdings auch nicht auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Wissenschaftler mussten die Frage offen lassen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=BXBoiqdtx4Y&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kunstwerke aus Holz===&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Pfarr Decke Grundriss.jpg| thumb|100px|rechts|Kreuzgewölbe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Orgel.PNG| thumb|100px|rechts|Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:03 Treppe.PNG| thumb|100px|rechts|Treppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Strahlenkranz Madonna.PNG| thumb|100px|rechts|Strahlenkranz Madonna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Triumphkreuzgruppe.PNG| thumb|100px|rechts|Triumphkreuzgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:06 Pieta Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Pieta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Altar Pfarr.PNG| thumb|100px|rechts|Altar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Holz in der Bibel&lt;br /&gt;
:… Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt und der Regen ließ sie :wachsen. (Jesaja, 44,14) …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das gibt den Leuten Brennholz; davon nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; (Jesaja, 44,15) … Er bedeckte die Wände des Hauses innen mit :Brettern von Zedernholz. Vom Boden des Hauses bis an die Decke täfelte er es innen mit Holz, und den Boden des Hauses täfelte er mit Brettern von Zypressenholz. (1. :Könige, 6,15) und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut und fruchtbare Bäume…und es geschah so. (1. Buch Mose, 1. Kapitel) ….der, der sich zu Gott :hält ist wie ein fruchtbarer Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. (Psalm 1) …und er wuchs und wurde breit und grün wie ein :Zederbaum auf den Höhen des Libanon. (Psalm 37,5) …und der König Salomo baute Gott ein Haus und Innen war das ganze Haus ausgeschmückt mit dem Holz der Zeder. (1. :Kön. 6,18)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bedeutende Kunstwerke der Pfarrkirche aus Holz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchgemeinderat der Pfarrkirche nimmt den „Tag des offenen Denkmals 2012“ zum Anlass, in einer dünnen Broschüre die unterschiedlichsten kleinen und großen aus Holz gefertigten Arbeiten in der Güstrower Pfarrkirche zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Orgel mit der kunstvoll bemalten Wendeltreppe&lt;br /&gt;
:1370: Der Güstrower Ratsherr Jacob Worpel stiftete die erste Orgel, die bei dem Brand 1503 vernichtet wurde.&lt;br /&gt;
:1605: Orgelbauer Valentin Christian (Schwerin) erbaute die zweite Orgel, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Er hatte auch die Orgel für das Doberaner Münster gebaut.&lt;br /&gt;
:1764: Orgelbauer Paul Schmidt (Rostock), der auch die Orgel der Rostocker Marienkirche schuf, baute die dritte Orgel mit dem noch heute bewundernswerten spätbarocken Orgelprospekt. Im 1.Weltkrieg mussten die Prospektpfeifen abgeliefert werden. Sie wurden1926 wieder ersetzt. &lt;br /&gt;
:1931 erfolgte ein Neubau der Orgel durch die Firma Sauer (Frankfurt/O) unter Beibehaltung des alten Prospektes. :Seit 1971 wird die Orgel durch den Mecklenburger Orgelbau in Plau regelmäßig gewartet. 1975 erfolgte eine erneute Überarbeitung der Orgel. Die Orgel verfügt über 2916 klingende Pfeifen, verteilt auf 3 Manuale und Pedal mit insgesamt 43 Registern. Eine weitere Restaurierung und Modernisierung wurde 2010 abgeschlossen. In der Orgel befinden sich zum Teil hölzerne Pfeifen, Windladen und Steuerungselemente. Bemerkenswert ist die zur Orgelempore führende hölzerne und kunstvoll bemalte Wendeltreppe mit einer brückenartigen Empore. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;2. Strahlenkranzmadonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Darstellung aus dem Jahr 1520 geht auf die Offenbarung des Johannes im Neuen Testament zurück. Dort wird sie als eine mit der Sonne bekleidet Frau geschildert und &amp;quot; ... der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.&amp;quot; (Off. 12, 1-2). Die Schnitzfigur wird einer Lübecker Werkstatt zugeschrieben und befindet sich vor einer Nische in der südlichen Turmseitenhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;3. Triumphkreuzgruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zwischen den beiden ersten Mittelschiffspfeilern erstreckt sich der Balken mit der fünfteiligen Triumphkreuzgruppe. Die monumentale Kreuzigungsdarstellung wurde von einem unbekannten mecklenburgischen Bildhauer überlebensgroß aus Eichenholz geschnitzt und stammt aus dem Jahre 1516. &lt;br /&gt;
:Neben dem Kruzifix und den beiden Trauernden, Maria und Johannes, gehören zu dieser Gruppe Adam und Eva. Das Kreuz ist an den Enden mit Reliefmedaillons versehen, die die vier Evangelistensymbole wiedergeben. Die stilisierten Ranken in Form von spätgotischen Kriechblumen, die das Kreuz umsäumen, versinnbildlichen das Kreuz Christi als Lebensbaum. &lt;br /&gt;
:Ernst Barlach sorgte 1929 für die vollständige Wiederherstellung der Gruppe, deren Kunstwert im 19. Jahrhundert verkannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;4. Pieta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das älteste erhaltene Kunstwerk der Pfarrkirche ist eine aus Eichenholz geschnitzte Pietá aus dem letzten Drittel des 15.Jahrhunderts. Sie befindet sich auf einem Sockel vor dem südöstlichen Mittelschiffspfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;5. Tür zur Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der ursprüngliche Standort der Eingangstür befand sich im Zugang zur Kanzeltreppe. An der ehemaligen Eingangstür zur Kanzeltreppe befinden sich schöne Holzintarsienarbeiten: Außenseite Maria mit dem Kinde, Innenseite Martin Luther. Auf der nordöstlichen Seite in Altarnähe befindet sich ein eichenes Gestühl für den das oberbischöfliche Regiment führenden Landesfürsten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;6. Altar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1522 wurde der Altar aus der Werkstatt des Brüsseler Meisters Jan Borman errichtet, ein Kunstwerk von europäischem Rang. Auf 13 Feldern mit 181 Figuren wird anschaulich die Passions- und Ostergeschichte Jesu Christi dargestellt. Schließt man die Altarflügel, so werden sechs Tafelgemälde des Raffael-Schülers Bernaert van Orley sichtbar - je zwei Szenen aus dem Leben der Maria und der Hlg. Katharina sowie Petrus und Paulus. Zur Restaurierung und Erhaltung des Altars besteht seit Jahren ein Förderverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;7. Ratsgestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1599 wurde das Ratsgestühl von der Kunsttischlerei Michael Meyer im Geschmack der Renaissance aus Eichenholz aufgestellt. Es ist nach wie vor der angestammte Platz für den Bürgermeister und Stadtrat – die Stadt hatte und hat noch das Patronat für diese Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;8. Gestühl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf den schlichten Sitzbänken aus Nadelholz (Seitenteile sind aus Eiche) von Sankt Marien können insgesamt ca. 600 Besucher Platz finden. Am Nord- und Südeingang befinden sich verzierte hölzerne Windfänge. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;9. Die Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Vermutlich von einem einheimischen Meister stammt die aus Eichenholz geschnitzte Portalrahmung und -tür zur jetzigen Taufkapelle. Ursprünglich befand sich dieses 1729 im Stile des Barocks gearbeitete Portal als Innentür im Nordportal. Die Bildthematik ist dem Alten Testament entnommen. Die beiden seitlichen - als Wächter fungierenden Figuren verkörpern Mose und Aaron. Auf dem Türblatt befinden sind zwei von Akanthusranken gefasste Ovalmedaillons mit Darstellungen der Sintflutgeschichte. Heute wird die Taufkapelle als Raum der Stille genutzt. Wechselnde Ausstelllungen regen zum Nachdenken an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;10. Epitaphien aus Holz an der Nord- bzw. Südseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:für den Superintendenten Gerd Oemcke&lt;br /&gt;
:für den Senator Bernhard Hagemeister&lt;br /&gt;
:für den Goldschmied Mathes Kreiten&lt;br /&gt;
:für die beiden Güstrower Bürgermeister Martin und Johannes Gerdes (Vater und Sohn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;11. Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Turm ist über zwei unterschiedlich geführte Treppen erreichbar, die auf der Höhe der Glockenstube enden. In der Regel werden die Besucher des Turmes über eine mit Lärchenbohlen ausgelegte Treppe den Turm besteigen. Die Laterne ist über eine Treppe erreichbar, die auf der Ebene der Glockenstube beginnt und an der Türmerwohnung und Uhrenstube vorbei auf die Aussichtsplattform des Turmes führt. Der nach allen vier Seiten freistehende Glockenstuhl ist eine robuste Zimmermannsarbeit. Das für den Glockenstuhl verarbeitete Holz ist wahrscheinlich das älteste in der Pfarrkirche verbaute Holz aus Güstrower Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08 Altar Pfarr Ausschnitt.PNG|Altar Ausschnitt&lt;br /&gt;
Datei:09 Gestühl Pfarr.PNG|Gestühl&lt;br /&gt;
Datei:10 Tür zur Taufkapelle.PNG|Tür zur Taufkapelle&lt;br /&gt;
Datei:11 Epitaph 1.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:12 Epitaph 2.PNG|Epitaph&lt;br /&gt;
Datei:13 Glockenstuhl Pfarr 1.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
Datei:14 Glockenstuhl Pfarr 2.PNG|Glockenstuhl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Turm - Türmerwohnung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_die_Renovierung_des_Turmes_der_Pfarrkirche_von_Sankt_Marien Turm - Renovierung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow/T%C3%BCrmerwohnung_-_Pfarrkirche_St._Marien#Die_Wohnung_der_T.C3.BCrmer Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/%C3%9Cber_Kirchturm_und_T%C3%BCrmer Türmer - Türmerwohnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[medium:Aufgaben_der_T%C3%BCrmer.pdf |Aufgaben des Türmers in St. Marien pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Postrat Diederichs, ein Kind des Türmers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Jahren besuchten die Autoren das sehenswerte Kutschenmuseum in Kobrow II bei Sternberg und hatten in Folge des Besuches mehrfach fernmündlich Kontakt zu einem Herrn Hans Diederichs, der u. a. auch für die Ausstellung zuständig war. Ihm wurde die Kopie einer Landkarte mit den alten mecklenburgischen Postwegen zugesandt, die heute in der Nähe einer nachgebauten Berliner Postkutsche hängt, für die wir ebenfalls Bildmaterial beisteuern konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zur gleichen Zeit als wir mit Herrn Hans Diederichs in Kontakt standen, erhielten wir einen Brief von &#039;&#039;&#039;Frau Cornelia Diederichs&#039;&#039;&#039;, die über die Familie Diederichs in Güstrow forschte und die 2011 ein Treffen der Großfamilie Diederichs in Güstrow organisiert hatte. Durch den Kontakt zu Frau Diederichs haben wir in Erfahrung bringen können, dass Hans Diederichs, der U-Ur-Ur-Enkel des Postrates Carl Christian Diederichs aus Güstrow war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Dass dieser zu seiner Zeit zum Postrat aufsteigen konnte, war höchst erstaunlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Diederichs hatte uns folgende Information übermittelt:&lt;br /&gt;
Pastor Joachim Hinrich Schönberg, der 44 Jahre vor August Arnold Vermehren Prediger an der Pfarrkirche St. Marien zu Güstrow war, hatte ständigen Kontakt zu den Kindern des Türmers und unterrichtetet diese im Lesen und Schreiben. Vielleicht hat er die Begabung des Jungen entdeckt. Über Carl Christians Diederichs Vater wusste Frau Diederichs nur, dass er - mehr recht, als schlecht - seinen Namen schreiben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=sXDmUhhZUbI&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken Dom und Pfarrkirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;240px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Glocken des Güstrower Domes Titel.PNG|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/a/ae/A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf |[[medium:A4_Broschur_Dom_31.03.2009_mit1.pdf|Glocken des Güstrower Domes - 36 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
Datei:Glocken 2 Kirchen Heft Titel.jpg|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/5/57/Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf |[[medium:Glocken_2_G%C3%BCstrower_Kirchen.pdf|Glocken Dom und Pfarrkirche - 26 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Glockengrube gefunden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Entdeckung einer Glockengrube für den Guss gefunden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gertrudenkapelle==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Kapelle heute Ernst Barlach Gedenkstätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gertrudenkapelle_(G%C3%BCstrow)  bei Wikipedia ehem. Kapelle – Museum Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Barlach bei Wikipedia Künstler Ernst Barlach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche Güstrow==&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Kath Kirche.PNG| thumb|250px|rechts|alte Katholische Kirche von 1919]]&lt;br /&gt;
Vor der Errichtung des Korff’schen Kirchenbaus stand an der Grünen Straße eine hölzerne Notkirche, die aus einer Baracke des Gefangenenlagers Bockhorst errichtet wurde und zum Weihnachtsfest 1919 zum ersten Mal für einen katholischen Gottesdienst genutzt werden konnte. Schon in der ehemaligen Notkirche befanden sich die zwei von Ludwig Nolde geschaffene Statuen, die heute den St. Marien- bzw. den St. Josephaltar schmücken. Das Bild der „Immerwährenden Hilfe“ entstammt schon der Barackenkirche im Gefangenenlager Bockhorst. Das schmiedeeiserne Türgitter der Kommunionbank ist das Werk des Güstrower Kunstschmiedemeisters Friedrich Gielow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mariä Himmelfahrt - Plastik an der katholischen Kirche===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kath Kirche GüstrowMarie Himmelfahrt.PNG| thumb|150px|rechts| Mariä Himmelfahrt Plastik]]&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik an der Außenfläche der 1929 in Güstrow von Paul Korff erbauten katholischen Kirche ist ein Werk von Ludwig Nolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bronzeplastik zeigt die zum Himmel auffahrende Gottesmutter Maria, der Patronin der Güstrower katholischen Kirche. Sie ist seit dem 15.08.1938 außen an der rechten Seite des Giebels angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Entwurf des Osnabrücker Künstlers Ludwig Nolde (1888-1958) wurde die Figur in der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossen. Die Figur ist 2,5 m hoch und wiegt  225 kg. Die Bronzeplastik wurde der kath. Kirche durch den damaligen Kaplan Bernhard Leffers geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heilig-Geist-Kirche==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Geist-Kirche Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=129219</id>
		<title>Güstrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=G%C3%BCstrow&amp;diff=129219"/>
		<updated>2025-06-07T10:14:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;DieterKölpien: /* Kirchen der Stadt Güstrow */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Autor: [[Benutzer:DieterKölpien|Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Barlachstadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | plz = 18273&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock (LRO)&lt;br /&gt;
 | einwohner = 30 000 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat=53.7854 &lt;br /&gt;
 | lon=12.1809&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die GPS-Koordinaten nach Google von Güstrow (Markt) lauten:&lt;br /&gt;
:Breite 53° 48&#039; 11 N / Länge: 12° 11&#039; 22 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=13/53.7854/12.1809 Breite: 53.7854 Länge: 12.1809 ]  &amp;amp;#160;&amp;amp;#160; Quelle: OpenStreetMap&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.083072662353517%2C53.76109296527907%2C12.266750335693361%2C53.82690070149636&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.79400973965047%2C12.174911499023438&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.7940&amp;amp;amp;mlon=12.1749#map=13/53.7940/12.1749&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Güstrow anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information über die Barlachstadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Älteste Darstellung des Stadtsiegels Güstrow.jpg|thumb|250px|rechts|Älteste Darstellung des Güstrower Stadtsiegels von 1293]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Güstrow Wappen Teske 1885.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen nach Teske 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Güstrow.svg.png|thumb|250px|rechts| Stadtwappen von Güstrow ab 1999]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge-fahne-gstrow-90-x-150-cm.jpg|thumb|250px|rechts| Flagge von Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2006 führt die ca. 30000 Einwohner zählende Kreisstadt des Landkreises Rostock den offiziellen Namen &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;. Güstrow liegt im Zentrum Mecklenburgs und ist die siebtgrößte Stadt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Güstrow liegt ca. 50 Kilometer südlich Rostocks an dem Fluss Nebel, nahe der Autobahn A 19 und an der Kreuzung der Bundesstraßen B 103 und B 104. Güstrow wurde 1228 von dem wendischen Fürsten Heinrich Borwin gegründet. Es war Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow bis zum Aussterben der wendischen Linie. (Mehr bei Wikipedia.) Sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinem 1226 errichteten Dom, mit dem Güstrower Ehrenmal (auch Schwebender von Ernst Barlach) sind sehenswert. &lt;br /&gt;
Die Stadt ist auch Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow besteht seit etwa 1100, &lt;br /&gt;
:erhielt um 1219 bis 1228 das Schweriner Stadt- sowie das Marktrecht und war von &lt;br /&gt;
:1229 bis 1436, sowie von 1556 bis 1695 Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg Güstrow. &lt;br /&gt;
:Die slawische Burg und später das Schloss Güstrow prägten den Ort. &lt;br /&gt;
:Mit dem Stadtrecht hatte die Stadt auch die Befugnis eine Stadtbefestigung anzulegen.&lt;br /&gt;
;Das Siegel überstand einen Brand des Rathauses.&lt;br /&gt;
:ging danach jedoch verloren. Eine Nachbildung des Stadtsiegels zeigt eine Grafik der Künstlerin Vera Kopetz aus dem Jahr 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung stand der altpolabische Begriff &amp;quot;Guscerov&amp;quot; (Eidechsenort) Pate, der in &amp;quot;Gustrowe&amp;quot; bzw. &amp;quot;Guztrowe&amp;quot; abgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datei: Güstrow Wappen Teske 1885 (Carl Teske, war ein mecklenburgischer Heraldiker.)&lt;br /&gt;
:: * 8. Dezember 1859 in Neubrandenburg; + 2. Juli 1894 in Schwerin; vollständiger Name: Carl Wilhelm Julius Teske                                                                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Nach Carl Teske &amp;quot;Die Wappen der Großherzogtümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken&amp;quot; 1885&lt;br /&gt;
::&amp;quot;Nr. 14 Güstrow (Herrschaft Werle) &lt;br /&gt;
::In Rot ein nach Links gekehrter, schwarzer Stier vor einem nach rechts gelehntem, grünem Baum mit fünfzackigen Blättern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Die Gestaltung des Stadtwappens erfolgte nach dem ältesten Siegel, einem der ältesten Güstrower bildnerischen Werke, aus dem Jahre 1293.&lt;br /&gt;
Nach den Erkenntnissen der Historiker ist mit Sicherheit anzunehmen, dass das Wappen vor dem 30-jährigen Krieg einen goldenen Hintergrund besaß. Das Blattgold wurde damals auf rotem Untergrund aufgelegt und habe sich später von diesem gelöst.  Dies führte zu der Annahme, dass der ursprüngliche Hintergrund einmal rot war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappen von Güstrow 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Der Stadt Güstrow ist am 8. Juni 1999 vom Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Genehmigung erteilt worden, das nachstehend beschriebene Wappen zu führen, das unter der Nr. 72 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wappenbeschreibung eines neuen Güstrower Wappens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::„In Gold ein stehender, nach Links gewendeter, hersehender schwarzer Stier mit zwischen die Hinterfüße genommenem Schweif vor einem nach rechts gelehntem grünem Baum, oben mit vier fünfzackigen Blättern, unten mit einem fünfzackigen und einem dreizackigen Blatt.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde 1999 neu gezeichnet; in ihm ist (anders als im vorigen Wappen) der Schild goldfarben (statt rot!). Der grüne Baum auf Rot war heraldisch nicht korrekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
::„Die Stadtflagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gelb und Grün. In der Mitte des Flaggentuchs liegt – auf jeweils zwei Dritteln der Höhe des gelben und des grünen Streifens übergreifend – das Stadtwappen in Gelb. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5 zu 3.“  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der zuletzt am 27.10.2011 geänderten Hauptsatzung der Stadt Güstrow heißt es:&lt;br /&gt;
::§ 1 –Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel-,&lt;br /&gt;
:::(1) Die Stadt führt die Bezeichnung &#039;&#039;&#039;„Barlachstadt“&#039;&#039;&#039;...&lt;br /&gt;
:::(6) Das Dienstsiegel zeigt die Umrisse des Stadtwappens und die Umschrift &amp;quot;Barlachstadt Güstrow&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext über Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist als historische &#039;&#039;&#039;Residenzstadt&#039;&#039;&#039; bekannt für sein &#039;&#039;&#039;Schloss&#039;&#039;&#039;, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Güstrower Ehrenmal bekannt als &#039;&#039;&#039;„Schwebender&amp;quot;&#039;&#039;&#039; von Barlach. Die 1236 begründete &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Domschule Güstrow ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, seit 1991 ist die Stadt zudem Sitz der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während im Mittelalter Güstrows Lage in der sumpfigen Umgebung der Residenzstadt des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow einen Schutz vor Überfällen bot, brachten später die Kreuzung der Postwege und danach der Verlauf der Eisenbahnlinien zwischen Kopenhagen (København) und Berlin und zwischen Hamburg und Lübeck nach Stettin und Bahnnebenstrecken Güstrow - Karow, Güstrow - Plaaz - Laage, lebhaften Verkehr nach Güstrow und das Gastgewerbe erblühte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Natürlich brachte die zentrale Lage Güstrows und die Nutzung des Autos als Verkehrsmittel weitere Vorteile für die Stadt.&lt;br /&gt;
Die günstige Lage der Stadt empfahl sich als Kreuzungspunkt mehrerer Chausseen und befestigte Landstraßen.&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Struktur der Stadt, mit dem Marktplatz im Zentrum des Ortes und des sich auf ihm kreuzenden, historisch gewachsenen Wegenetzes, sind auch nach einhundert Jahren immer noch ein Hindernis für den heutigen Straßenverkehr mit Kraftfahrzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güstrow ist über Land- und Bundesstraßen von Rostock, Schwerin über Sternberg, Parchim über Goldberg, Plau über Krakow, Neubrandenburg &lt;br /&gt;
über Teterow erreichbar. Der Ausbau der Nebel zwischen Güstrow und Bützow zu einer schiffbaren Wasserstraße hat heute keine Bedeutung mehr. Der errichtete Kanal diente eins zum Transport von Zuckerrüben zu der damals am Westrand der Stadt gelegenen Zuckerfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind es vor allem die Bundesstraßen (B 103 und B 104) und der erfolgte Anschluss an das Autobahnnetz (A 19), die eine gute Erreichbarkeit Güstrows gewährleisten.&lt;br /&gt;
Für den Durchgangsverkehr ist die Beachtung der Verkehrszeichen durch die Fahrzeugführer, von aller größter Bedeutung. Das Befahren der Innenstadt mit Lkw ist unmöglich. Gut ausgebaute Umgehungsstraßen fehlen in der Stadtnähe Güstrows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Fertigstellung der ersten mecklenburgischen Eisenbahnverbindung von Hagenow über Schwerin, Kleinen, Bützow nach Rostock im Jahre 1847, folgte 1850 der Anschluss Güstrows an das Eisenbahnnetz. 1862 entstand die Verbindung zwischen Güstrow und Neubrandenburg und erst 1882 folgte der Ausbau der Eisenbahnstrecke von Güstrow nach Plau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes ab 1850 entstand auch die ersten Staats-Telegraphenlinie von Schwerin nach Güstrow durch Aktivitäten des Rates der Stadt Güstrow. In Güstrow gab es ab 1854 eine Staats-Telegraphenstation in der Baustraße 3, die nach Westen mit Schwerin und später auch in Richtung Osten mit Neubrandenburg und Neustrelitz und schließlich auch mit dem preußischen Telegraphennetz verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003650  &#039;&#039;&#039;Die Gründung der Stadt Güstrow&#039;&#039;&#039;  Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.112-126]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg004/477653154.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow unter Wallenstein&#039;&#039;&#039;  Bruno Romberg In: Mecklenburgische Monatshefte, Bd.4 (1928) 11, S.589-596]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/data/mecklenburgische_monatshefte/jg012/516672533.pdf &#039;&#039;&#039;Güstrow als Hort der Freiheitskriege&#039;&#039;&#039;  Oscar Gehrig In: Mecklenburgische Monatshefte Bd.12 (1936) 138, S.308-310]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|&#039;&#039;&#039;Güstrow und Geschichte&#039;&#039;&#039; bei Youtube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow im Spiegel von geografischen Karten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Stadtplan von Merian 1653.png|1693 Güstrow von Merian&lt;br /&gt;
Datei:Wiebelkingsche Karte von 1786.jpg|1786 Wiebelkingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Vorderstadt Güstroe 18318.png|1831 Vorderstadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Stadt Güstrow vor 1914.jpg|1914 Stadt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow Michaal-Plan 1930-1933.jpg|1930 Michaal-Plan&lt;br /&gt;
Datei:Güstrow 2020.png|2020 Güstrow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrow Bildergalerien== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei: Ölgemälde Güstrow.jpg|1937 Ölgemälde vom Güstrower Maler Robert Otto &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Güstrow aus südwestlicher Richtung von der Schanze.&lt;br /&gt;
(Dieses Gemälde war ein Hochzeitsgeschenk des Malers an unsere Eltern und entstand vor 1937. Der Maler wohnte in der Güstrower Feldstraße 41.-DK-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Güstrower Ansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Radierungen-Zeichnungen von Friedrich Thorban===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Signatur (T) auf den Grafiken lässt den Schluss zu, dass es sich um Arbeiten des Güstrower Zeichenlehrers Friedrich Thorban (1889-1945) handelt. Er, seine Frau und Tochter schieden am 05.05.1945 durch Selbsttötungen aus dem Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 1.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 2.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 3.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 4.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 5.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 6.jpg&lt;br /&gt;
Datei:Thorban 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Ansichtskarten (1897-1953) Sammlung Thomas Pilz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:1897-mehrbild-litho1.jpg|1897&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-mehrbild-litho-2.jpg|1898&lt;br /&gt;
Datei:1898-post5.jpg|1898 Post&lt;br /&gt;
Datei:1898-totale6.jpg|1898 Totale&lt;br /&gt;
Datei:1899-hafen.jpg|1899 Hafen&lt;br /&gt;
Datei:1899-markt-1.jpg|1899 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-litho.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-mehrbild-lithoII.jpg|1899&lt;br /&gt;
Datei:1899-neuewallstr.jpg|1899 Neue Wallstraße&lt;br /&gt;
Datei:1899-schabernack.jpg|1899 Schabernack&lt;br /&gt;
Datei:1900-bahnhof.jpg|1900 Bahnhof&lt;br /&gt;
Datei:1900-bleicherstr.jpg|1900 Bleicherstraße&lt;br /&gt;
Datei:1900-hagebokerstr.jpg|1900 Hageboker Straße&lt;br /&gt;
Datei:1900-kaserneII.jpg|1900 Kaserne&lt;br /&gt;
Datei:1900-kriegerdenkmal.jpg|1900 Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
Datei:1900-landgericht.jpg|1900 Landgericht&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-2f.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-markt-sw.jpg|1900 Markt&lt;br /&gt;
Datei:1900-mehrbild-litho.jpg|1900&lt;br /&gt;
Datei:1900-neuewelt.jpg|1900 Neuen Welt Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1900-schleuse.jpg|1900 Bützow Schleuse&lt;br /&gt;
Datei:1900-schloss-hinten.jpg|1900 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1900-schutzenhaus.jpg|1900 Schützenhaus&lt;br /&gt;
Datei:1900-siegesaule.jpg|1900 Siegessäule&lt;br /&gt;
Datei:1900-wallpromenade.jpg|1900 Wall-Promenade&lt;br /&gt;
Datei:1901-grunerwinkel.jpg|1901 Grünwinkel&lt;br /&gt;
Datei:1901-mehrbild-col3.jpg|1901 Güstrow&lt;br /&gt;
Datei:1910-zepelin.jpg|1910 Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:1929-landeskinderheim.jpg|1929 Landeskinderheim&lt;br /&gt;
Datei:1925-burgerschule.jpg|1925&lt;br /&gt;
Datei:1907-pferdemarkt.jpg|1907 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
Datei:1907-totale.jpg| 1907&lt;br /&gt;
Datei:1918-altersheim.jpg|1918 Altersheim&lt;br /&gt;
Datei:1922-schuledom.jpg|1922 Realschule Dom&lt;br /&gt;
Datei:1924-KaffeBorwin.jpg|1924 Kaffee Borwin&lt;br /&gt;
Datei:1941-luftbildschlossII.jpg|1941 Schloss&lt;br /&gt;
Datei:1942-luftbildwest.jpg|1942&lt;br /&gt;
Datei:1953-pferdemarkt.jpg|1953 Pferdemarkt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansichtskarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schabernack&#039;&#039;&#039; ist ein Ortsteil der Kreisstadt Güstrow, Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen angeblichen Schabernack;&lt;br /&gt;
* [https://guestrow-history.de/index.php/ausflugslokale/schabernack Ausflugslokal Schabernack]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten um 2010, Zeichnungen von Rainer Golka === &lt;br /&gt;
[[Datei:Titel Güstrow.jpg|thumb|150px|link=https://www.ortschroniken-mv.de/images/2/2f/00_Buch_Golka_11_11_22.pdf|[[Medium:00_Buch_Golka_11_11_22.pdf  |Rainer Golka – Güstrower Ansichten – 76 Zeichnungen - pdf - ISBN 978-3-756546-98-5]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:07 Rück Güstrow Karte.jpg|thumb|150px|Rückseite - Verlag epubli A5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehenden Text entnahm ich dem Güstrower Jahrbuch (Güstrower Verlags GbR) von 2012, in dem ich erstmalig unter dem Titel &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; Zeichnungen von Rainer Golka entdeckte. Dort formulierte dieser sinngemäß sehr eindrucksvoll mit Worten, was er mit dem gleichen Feingefühl in seinen Güstrower Zeichnungen &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; ausdrückt.&lt;br /&gt;
Rainer Golka stimmte einer Veröffentlichung seiner Zeichnungen auf dieser Internetseite zu und gestattete mir auch die Ergänzung mit weiteren seiner noch entstehenden &amp;quot;Stadtgesichter&amp;quot; an dieser Stelle. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Dieter Kölpien&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Stadt ist etwas von Menschenhand Geprägtes, steinern, ehern und doch jeglicher Veränderung unterworfen, von den Generationen, die in ihr lebten und leben bis hin, dass sich die Natur zurückholt, was wir ihr stahlen. So ist sie wie wir selbst sensibel und rau, Festhalten und Veränderung. In dieser Ambivalenz erlebe ich meine Wahlheimat Güstrow.&lt;br /&gt;
Eine Stadt, die mich empfängt, opulent oder ungeschminkt aber immer mit der Offenheit etwas von sich preiszugeben&amp;quot;.&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rainer Golka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka schreibt im Güstrower Jahrbuch von 2012 weiter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1955 in Berlin geboren, Abitur, Zimmermann, Diplomingenieur, zwei Söhne, geschieden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1992 Umzug nach Groß Tessin, ab 1995 in Güstrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- von 2000 bis 2007 selbstständig als Lehmbauer,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Malerei und Grafik habe ich mir in meiner Jugend selber angenommen und beschäftige mich seit 2007 intensiver damit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rainer Golka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.epubli.de/shop/buch/rainer-golka-g-strower-ansichten-hilde-stockmann-9783756546985/131443 Buch Rainer Golka - Güstrower Ansichten bestellen bei Verlag epubli]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rainergolka.mp4|thumb|left|Künstler Rainer Golka Güstrower Ansichten von 2014]]&lt;br /&gt;
                   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;  &lt;br /&gt;
;Güstrow - 03.12.2014&lt;br /&gt;
Über 40 Stände von Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern auf dem 10. Adventsmarkt in Eingangshalle des KMG Klinikums&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malerei und Graphik&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit Motiven aus der Kreisstadt fanden Kunstinteressierte am Stand des &#039;&#039;&#039;Güstrowers Rainer Golka&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten, Gemälde von Andreas Tessenow===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:; Alle Bilder sind mit der Technik Öl auf Leinwand erstellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* weitere Informationen über den [[Künstler der Stadt Güstrow#Andreas_Tessenow|Künstler A.Tessenow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:01 Am Berge 70x100.jpg|2015 Am Berge 70x100&lt;br /&gt;
Datei:02 Am Schlossgarten 70x100.jpg|2017 Am Schlossgarten 70x100&lt;br /&gt;
Datei:03 Am Franz-Parr-Platz 70x100.jpg|Am Franz-Parr-Platz 70x100&lt;br /&gt;
Datei:04 Am Schlossberg 70x100.jpg|2017 Am Schlossberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:05 Am Nachtigallenberg 70x100.jpg| 2015 Am Nachtigallenberg 70x100&lt;br /&gt;
Datei:06 Blick vom Wall in Richtung HansenStraße 60x80.jpg|Blick vom Wall in Richtung Hansen-Straße 60x80&lt;br /&gt;
Datei:07 Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80.jpg|Blick vom Nachtigallenberg in Richtung Hansen-Straße-Schanze 60x80&lt;br /&gt;
Datei:08 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80.jpg|2017 Kersting-Schule Heiligengeisthof 4 60x80&lt;br /&gt;
Datei:09 Blick vom Süden auf den Dom 60x80.jpg|2015 Blick vom Süden auf den Dom 60x80&lt;br /&gt;
Datei:10 Blick von 60x80.jpg|Blick zwischen Dom und Schulstrasse 60x80&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten (1961, 1992) Fotos von dem Radtouristen Rudolf Kampmann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachstehende Fotografien und Ansichten wurden 1961 von dem &#039;&#039;&#039;Berliner Rudolf Kampmann&#039;&#039;&#039; in Güstrow gefertigt und mir 2021 von seiner Witwe aus Berlin zugesandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Datei: Güstrow 1992 b.jpg|1992&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Güstrower Ansichten vom Dach des Wohnhochhauses (Beim Wasserturm 4); Fotos Dieter Kölpien (2007)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Güstrow, Wasserturm 4 - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center/&amp;gt;&#039;&#039;Zum Navigieren Pfeiltasten verwenden! Zur Ansicht aller Bilder auf Symbol in der Mitte klicken!&#039;&#039;&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;slideshow&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 01.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 02.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 03.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 04.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 05.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 06.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 07.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 08.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 09.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 11.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 12.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 13.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 14.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 15.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 16.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 17.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 18.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 19.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 20.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 21.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 22.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 23.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 24.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 25.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 26.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 27.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 28.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 29.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 30.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Gü Rund 31.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güstrower Ansichten von dem Gefangenenlager Güstrow-Bockhorst (1918-1924) === &lt;br /&gt;
* Die Website [https://guestrow-history.de/index.php/uebersicht Güstrow in alten Ansichten - Kriegsgefangenenlager]  -  (Diese Website erstellte Thomas Pilz.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos über Güstrow===&lt;br /&gt;
* [[Güstrow bei Youtube - Videos|Videos über Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos von Güstrow TV===&lt;br /&gt;
* [http://guestrowtv.de/ Güstrow TV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow - Ortschronik/en -chronologische Übersicht- ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten benannt. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten, die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en|&#039;&#039;&#039;Güstrow - Ortschronik -chronologische Übersicht-&#039;&#039;&#039;]]&lt;br /&gt;
::* [[Benutzer:DieterKölpien|Autor Dieter Kölpien]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;|Güstrow im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
::*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schlie Friedrich Schlie bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Themendownload|Themen zur Geschichte Güstrows]]&lt;br /&gt;
* [[Über den Schwebenden, Chronologie seiner Geschichte. (Wer?, Was?, Wann?, Wo?)|Der Schwebende - Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Güstrower Versorgungseinrichtungen (Gas, Wasser, Licht, Eisenbahn, Post, Telefonie/Telegraphie, Amateurfunk u. a. Vereine) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow wichtige Einrichtungen|wichtige Einrichtungen und ihre Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#ELEKTRIZITÄT in Güstrow|Elektrizität]]&lt;br /&gt;
:* [[G%C3%BCstrow wichtige Einrichtungen#WASSER.2C Wasserversorgung.2C Kanalisation in G.C3.BCstrow|Wasser, Wasserversorgung, Kanalisation]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#GAS in Güstrow|Gas]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#POSTWESEN in Güstrow|Postwesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Über Aufzeichnungen aus Resten der Güstrower Postchronik|Güstrower Postchronik - 1938 vom Justizinspektor Walter Fiedler veröffentlicht]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#EISENBAHN in Güstrow|Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FERNMELDEWESEN in Güstrow|Fernmeldewesen]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#AMATEURFUNK in Güstrow|Amateurfunk]]&lt;br /&gt;
:* [[Güstrow wichtige Einrichtungen#FEUERWEHR in Güstrow|Feuerwehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmale in der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Denkmale Güstrow HeftTitel.PNG|thumb|250px|link =https://www.ortschroniken-mv.de/images/d/da/Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|[[Medium:Studie_%C3%BCber_Denkmale.pdf|Güstrower Denkmale Zusammenstellung - 128 Seiten - pdf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Denkmale der Güstrower Geschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Entwurf Vortrag PH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im direkten Stadtgebiet Güstrow (ohne zugehörige Ortsteile) befinden sich außerdem ca. 530 Baudenkmäler, die hier nicht alle explizit benannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schloss Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mv-schloesser.de/de/location/schloss-guestrow/ Schloss Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Theater Güstrow, ab 1957 Ernst-Barlach-Theater (EBT)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Theater der Stadt Güstrow|Theater der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchen der Stadt Güstrow==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow|Kirchen der Stadt Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Dom zu Güstrow|Dom zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
::* [[Güstrow/Kirchen der Stadt Güstrow#Pfarrkirche St. Marien Güstrow|Pfarrkirche zu Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtarchiv Güstrow &amp;quot;Heinrich Benox&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
;Einige Bemerkungen zum Tag der Archive 2020.&lt;br /&gt;
Als wir, Gernot Moeller und ich, kurz vor dem Jahr 2000 unsere berufliche Tätigkeit, bei der  Deutschen Telekom AG mit dem Eintritt in den Ruhestand beendet hatten, war es uns ein Bedürfnis, Rückblick auf unser über 40 Jahre andauerndes gemeinsames Arbeitsleben im Fernmeldewesen in unserer Region zu halten und damit auch an die meist über Jahrzehnte andauernde enge kollegiale Gemeinschaft mit anderen Berufskollegen bei der einstigen staatlichen Deutschen Post der DDR und der späteren Deutschen Telekom AG in Güstrow zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor damals nicht ganz 166 Jahren, am 01.10.1854, wurde die „Großherzoglich-Mecklenburgische Telegraphen-Station“in der Güstrower Baustraße 3 in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
Dieses Ereignis war meinem Freund Gernot Moeller und mir im Jahr zuvor, als wir aus Anlass des 775. Jubiläum unserer Heimatstadt eine 270 Seiten umfassende Studie „Güstrow und das Fernmeldewesen“ - vom Klopfertelegraphen bis zum ISDN - abschlossen und unserer Vaterstadt gewidmet hatten, erneut  ein willkommener Anlass, die bei dieser Arbeit gewonnenen umfangreichen Erkenntnisse über die Anfänge der Telekommunikation in Güstrow (die damals Telegraphie und Telefonie und später Fernschreiben und Fernsprechen und noch später Fernmeldewesen genannt wurden), in einer weiteren Studie „Die Geschichte der  Güstrower Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenstation Güstrow“  niederzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unseren Recherchen über die Anfänge des Mecklenburger Telegrafenwesens in Archiven, Bibliotheken und Museen unseres Landes, erlebten wir besonders beglückende Augenblicke im Landeshauptarchiv Schwerin und im Kulturhistorischen Museum Rostock. Während wir in Schwerin Inventurunterlagen vom Übergang der Großherzoglich-Mecklenburgischen Telegraphenverwaltung an den Norddeutschen Bund von 1868 entdeckten, die sowohl die elektrotechnische als auch die gebäude- und bürotechnische Ausstattung der gesamten 17 mecklenburgischen Telegrafenstationen enthielten und dadurch detaillierte Rückschlüsse auf das betriebstechnische Zusammenwirken der Stationen in Mecklenburg ermöglichten. Durch einen Hinweis aus dem Technischen Landesmuseum Schwerin (Dr. Wolf Karge) fanden wir im Kulturhistorischen Museum Rostock einen Telegrafen mit Normalfarbschreiber aus der Anfangszeit der Telegrafie im Mecklenburg. Dieses Gerät wurde damals von der Firma Siemens &amp;amp; Halske gefertigt und war in Doberan oder Heiligendamm um 1873 in der Badesaison vom Großherzog genutzt worden. Der Telegraphenapparat, der u. a. mit einem mechanischen Laufwerk aus Messing für den Transport eines schmalen Papierstreifens ausgestattet ist, begeisterte uns besonders. Nach dem Öffnen des Laufwerk-Gehäuses und dem leichten Berühren eines Fliehkraftreglers begann das Laufwerk augenblicklich gleichmäßig den Papierstreifen zu transportieren, auf dem im Betriebszustand die Morsezeichen, die durch die Betätigung einer Morsetaste am fernen Ende einer Telegraphenleitung lesbar werden. Durch unsere kleinen Reparaturen am Magnetsystem und an der Morsetaste konnte die Betriebsfähigkeit des Telegraphen, wie er vor 150 Jahren an 17 Telegraphenstationen im Staatstelegraphennetz des Großherzogtums Schwerin eingesetzt war, wiederhergestellt werden und dem Kulturhistorischen Museum Rostock funktionsfähig zurückgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war mir erneut ein aufrichtiges Bedürfnis, den Tag der Archive 2020, um dessen Mitgestaltung ich durch das Stadtarchiv gebeten wurde, zum Anlass zu nehmen, allen ehemaligen und derzeitigen Mitarbeiterinnen des Güstrower Archivs, des Museums, der historischen Bibliothek für die immerwährende, nahezu 20-jährige, nutzbringende Zusammenarbeit zur Dokumentation verschiedenster stadtgeschichtlicher Studien, erneut herzlichst zu danken. Es ist mir immer ein selbstverständliches Anliegen, ja eine Ehrensache, gewesen, von den mir inzwischen zuteil gewordenen Ehrungen im Stadtarchiv persönlich zu berichten, um so den bedeutenden Anteil der hilfreichen fachkundigen Unterstützung durch die Archivarinnen meinerseits zu würdigen. Ich schätze die Tätigkeiten der in Archiven arbeitenden Beschäftigten als äußerst wertvoll und sehr wichtig ein. Sie sind an hervorragender Stelle für die Bewahrung des historischen Gedächtnisses und der Förderung der Neugierde der Gesellschaft tätig. Das kann ich ohne Einschränkung immer wieder feststellen. Sehr geehrte Damen, auch deshalb bin ich heute wieder gerne hier in Stadtarchiv „Heinrich Benox“ und beglückwünsche Sie zum Tag der Archive 2020 mit den passenden Fritz Reuter-Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dei nich kennt, wat vergahn ist,&lt;br /&gt;
:kann nich begriepen, wat nu is;&lt;br /&gt;
:Dei nich begrippt wat is, kann nich weiten wat ward.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte bei dieser Gelegenheit erneut daran erinnern, dass es durch unsere Initiative und mit der Unterstützung zahlreicher Güstrower Archivnutzer möglich wurde, unserem Güstrower Stadtarchiv den Namen des verdienstvollen Stadtarchivars Heinrich Benox zu geben.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Dieter Kölpien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tag der Archive 2020 - Kommunikation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blicke in die Archivausstellung am 07. und 08. März 2020 &lt;br /&gt;
:::::-Fotos Barbara Zucker-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 0.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 3.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 8.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 9.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 10.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Archiv 11.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
Die Bildung des örtlichen Kunst- und Altertumsvereins in Güstrow wurde durch die Entstehung von Geschichtsvereinen in Deutschland und durch eine Empfehlung der Schweriner Großherzoglichen Kommission zur Erhaltung von Denkmälern angeregt und erfolgte nach einer Beratung von 28 Güstrower Bürgern am 19. April 1890. Details kann man im Ausstellungsführer des Museums Güstrow nachlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammlungsbestand hat sich schnell vergrößert, so dass bis zum Jahre 2003 fünf verschiedene Standorte nacheinander genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Standort (1892-1910) war der heute nicht mehr existierende Billardsaal des damaligen Wallhotels. Es folgte der Umzug in das renovierte Gebäude Domplatz 16 (1910-1923). Danach (1924-1945) beherbergte der ehemalige Pferdestall (heute Uwe Johnson-Bibliothek) das Museum. Es folgte nach der Zusammenführung der an verschiedenen Stellen ausgelagerten Bestände die Unterbringung der musealen Gegenstände im Gebäude Franz-Parr-Platz 7(1953-2003). Seit 2003 wird der heutige Standort des Museums am Franz-Parr-Platz 10 genutzt. Diese zahlreichen Umzüge und Auslagerungen haben zu Schäden und Verlusten an musealen Gegenständen geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den verantwortlichen Mitarbeitern mehrerer Generationen des Museums ist es zu danken, dass unser Museum heute vielfältige stadtgeschichtliche Rückblicke in verschiedenste historische Zeiträume unserer Stadt ermöglicht. Heute ist es der Kunst- und Altertumsverein, der sich ehrenamtlich um die Stadtgeschichte kümmert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
(Es ist beabsichtigt, auch an dieser Stelle (mit Zustimmung des KAV) anlässlich des 130jährigen Bestehens des Kunst- und Altertumsvereins Güstrow e. V., die durch ihn erstellten und an Wandtafeln und Jahreskalendern veröffentlichten &amp;quot;Güstrower Hausgeschichten&amp;quot; zu präsentieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/stadt-kultur-politik/kultur/galerie-wollhalle/ Galerie Wollhalle der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der bekannteste Güstrower Dichter, Demokrat und Plattsnacker John Brinckman und andere plattsnackende Güstrower ==&lt;br /&gt;
* [[John Brinckman Gesellschaft e.V.|Brinckman Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#John Brinckman in Güstrow|Brinckman, John in Güstrow]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/autoren/namen/brinckmn.html Brinckman – Projekt Gutenberg.de]&lt;br /&gt;
* [[Brinckman-200|Brinckman-200 im Jahr 2014]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Brinckmanschen Ratssilberschatzes]]&lt;br /&gt;
* [[Billerchronik &amp;quot;25 Johr Güstrower Plattsnacker&amp;quot; (1989-2014)|Chronik der Plattsnacker 1989 - 2014]]&lt;br /&gt;
* [[medium:Chronik_des_G%C3%BCstrower_Brinckman_Brunnens_%281%29.pdf| Chronik des Brinckman Brunnen - pdf - 45 Seiten]] &lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Plattdütsches, To de Güstrower Geschicht up platt|Güstrower Geschichte up platt]]&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow#John Brinckman|Güstrower Künstler Brinckman]]&lt;br /&gt;
* [[Güstrow - Ortschronik/en#Güstrower Plattsnacker kann man hier snacken hüren|Güstrower Plattsnacker]] &lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows#John-Brinckman-Straße|Straßenname]]&lt;br /&gt;
* [[Sprüche auf Platt|Sprüche auf Platt]]&lt;br /&gt;
* [[Vo%C3%9F- un Haas-Klenner 1932|Voss un Haas Klennen 1932]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plattschriewers in un üm Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow/Plattschriewers in un üm Güstrow|Plattschriewers in un üm Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Güstrow in älteren und neueren Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;|in Ostmecklenburgischen Heimat]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Monatsheften|in Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Mecklenburgischen Jahrbüchern|in Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrow in den Güstrower Jahrbüchern|in Güstower Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Medium:Beltz Güstrow - Mai 1945 Seiten 31.pdf|1945 Bericht Wilhelm Beltz - eigenes Erleben 31 Seiten pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammbuch des George Friedrich Pirscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrow Stammbuch| 54 Güstrower im Stammbuch des George Friedrich Pirscher zwischen 1770 bis 1778]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister von Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über Güstrower Bürgermeister|Güstrower Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen der Güstrower Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Über verdienstvolle Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Chronisten geben Hinweise auf Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger der Stadt Güstrow|Ehrenbürger der Stadt Güstrow - ältere Liste Stand 2022]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ehrenb%C3%BCrger_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Ehrenbürger der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [[Personen der Güstrower Stadtgeschichte|Personen der Güstrower Stadtgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Capobus,1748 - ?, Theologe und Philosoph|Johann Capobus 1748 Theologe und Philosoph]]&lt;br /&gt;
* [[Über Ehrenmitgliedschaften der Stadtvertretung Güstrow|Ehrenmitglied der Stadt - nach neuem Gesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrengrabanlage Güstrow|Ehrengrabanlage auf dem Güstrower Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg in Güstrow|Paul von Hindenburg in Gremmelin]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pers%C3%B6nlichkeiten_der_Stadt_G%C3%BCstrow bei Wikipedia Persönlichkeiten der Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen von Straßen, Plätze und Stätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Namensgeber von Straßen, Plätzen und Stätten Güstrows|Namensgeber für Straßen, Plätze und Stätten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler und Handwerker der Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Künstler der Stadt Güstrow|Künstler und Kunst- und Altertumsverein der Stadt Güstrow]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Güstrower Handwerker|Handwerker der Stadt Güstrow Goldschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die Kannengeter ein ausgestorbenes Handwerk]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Über Entdeckungen einer Glockengrube in der Nähe|Glockengießer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kniesenacker|Kniesenacker Bier - Fürstenbier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juden in Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Juden in Güstrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zur Stadt Güstrow ==&lt;br /&gt;
* Vereinsgründungen bzw. Neugründungen in Güstrow nach der Wende&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/object_299994 Güstrow Stadt in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCstrow Güstrow bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow.de/ Stadt Güstrow]&lt;br /&gt;
* [https://www.guestrow-tourismus.de/attraktion/stadt-und-geschichte/ Güstrow und Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/G%C3%BCstrow_bei_Youtube_-_Videos Güstrow bei Youtube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen, Geschichten und Legenden rund um Güstrow ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Voß- un Haas-Klenner 1932|Fuchs und Haase Kalender 1932]]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/hexenwahn/aufsaetze/06.htm Hexenwahn]&lt;br /&gt;
* [https://www.svz.de/lokales/guestrow/artikel/auf-dem-scheiterhaufen-im-hexendorf-glasewitz-40301509 Hexenverbrennungen]&lt;br /&gt;
* [https://antonpraetorius.de/wp-content/uploads/2022/02/Guestrow-MV-Namen-Opfer-Hexenprozesse Güstrow Opfer Hexenprozesse]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenverfolgung#Mittelalter Hexenverfolgung Mittelalter]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Flurnamen auf der Güstrower Feldmark=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DieterKölpien</name></author>
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