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	<title>Ortschroniken - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Gnoien&amp;diff=118179</id>
		<title>Gnoien</title>
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		<updated>2024-10-28T19:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Quellen zur Gnoiener Stadtgeschichte */ Literatur ergänzt, ggf noch einzuscannen, in der Landesbibliothek nicht vorhanden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Gnoien (Stadt)&lt;br /&gt;
 | plz = 17179&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Gnoien&lt;br /&gt;
 | landkreis = Landkreis Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 2888 (Dezember 2019)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.9694316&lt;br /&gt;
 | lon = 12.7117923&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Gnoien liegt im Osten des Landkreises [[Hansestadt Rostock|Rostock]] in Mecklenburg an der Warbel, einem Nebenfluss der Trebel. Die Stadt trägt seit 2017 auch den Beinamen &#039;&#039;Warbelstadt&#039;&#039; Gnoien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.9707&amp;amp;mlon=12.7054#map=15/53.9707/12.7054 Breite: 53.9707 Länge: 12.7054] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.682471275329592%2C53.962473698797666%2C12.728390693664553%2C53.97885626218715&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.970665785541854%2C12.70543098449707&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.9707&amp;amp;amp;mlon=12.7054#map=15/53.9707/12.7054&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Gnoien anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einführende Information zur Stadt Gnoien==&lt;br /&gt;
Gnoien wurde erstmals urkundlich 1257 erwähnt. Sehenswürdigkeiten sind die Marienkriche, der Wasserturm und das Rathaus. Besonders zu erwähnen sind die 10 Brücken in der Stadt und das alljährliche Gnoiener Mühlenfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wappen von Gnoien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gnoien Wappen nach Teske.jpg|200px|rechts|thumb|Wappen der Stadt Gnoien nach Teske]]&lt;br /&gt;
;Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
:Gespalten, rechts halbe silberne Lilie, aus welcher ein silbernes Kleeblatt hervorwächst, in blau, links der halbe RostockerStierkopf in gold.&lt;br /&gt;
* [[Carl Teske zu Siegel und Ersterwähnung von Gnoien]]&lt;br /&gt;
Quelle: Teske, Carl: Die Wappen der Großherzogthümer Mecklenburg, ihrer Städte und Flecken mit 55 Original-Wappenzeichn und 414 Siegel-Beschreibungen. 1885.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext zur Stadt Gnoien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; zeigt den Status der Stadt Gnoien im Jahre &#039;&#039;&#039;1894&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Seite 474 - 479 &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Stadt Gnoien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
:(Lage, Bauliches, Kirche, Schule. Umgegend. Einwohner- und Häuserzahl. Behörden. Gemeinnützige und gewerbliche Anlagen. Verkehrswege. Stadtverfassung. Stadtsiegel. Stadtrecht. Stadtabgaben. Stadtrechnungen. Kirchen- und Schulwesen. Milde Stiftungen. Geschichtliches.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gnoien, dessen Name an das slavische Wort Gnoy erinnert, welches Dung bedeutet, und vieleicht die Fruchtbarkeit der Gegend hier bezeichnen will, liegt auf einem Hügel, etwa 34 Meter über der Meeresfläche und ist von Westen nach Osten von einem Bache umgeben, der eine Meile unterhalb Gnoien sich in die Trebel ergießt. Die Stadt erhebt sich terrassenförmig an der nach Nordosten abfallenden Höhe und wird von 6 parallel laufenden Längsstraßen und 8 Querstraßen  durchschnitten. Die breite Hauptstraße, die in der Mitte eine Biegung hat, ist nebst dem daran liegenden Markt durchgehendes mit ansehnlichen, zum Theil sehr hübschen Häusern besetzt, gut gepflastert und mit Klinkertrottoir versehen. &lt;br /&gt;
:Das &#039;&#039;&#039;Rathaus&#039;&#039;&#039;, welches nach einer über der Eingangstür befindlichen Inschrift aus dem Jahre 1728 stammt und auf dem quadratförmigen, geräumigen Markte liegt, ist unansehnlich und wird durch einen Anbau, der früher als Spritzenhaus diente, noch mehr verunstaltet. Von der im Südwesten auf dem höchsten Punkt der Stadt liegenden Kirche ist die Altarkirche oder Chor im Übergangsstil um 1230-1240 gebaut, wogegen der mittlere Theil dem Baucharakter des 14. Jahrhunderts an sich trägt, der Thurm aber nach der Jahreszahl eines an der Westseite sich befindenden Steines  1445 begründet ist. Die Altarkirche ist viereckig, das Schiff drei Gewölbe lang und zwei breit, die drei Pfeiler, die das Gewölbe tragen, theilen die Kirche in zwei Schiffe. Ende de 70er Jahre wurde die Kirche einem Umbau unterzogen. Dabei kamen am Ostgewölbe Malereien zum Vorschein, deren völlige Wiederherstellung durch den Hofdecorationsmaler Michaelsen in Wismar bewirkt wurde. In der deutschen Bauzeitung wurde an diese Malerei seine Zeit die großartige Auffassung, insbesondere die classische Schönheit der Köpfe gerühmt. Ein Altar aus der eit um 1500 wurde bei dem erwähnten Umbau durch einen neuen ersetzt, ebenso kam an Stelle der alten steinernen Kanzel eine neue. Die alte Kanzel und der alte Altarschrein werden in der Kirche aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Kirchenplatz ist mit Linden besetzt, und im Südwesten der Kirche steht das große massive &#039;&#039;&#039;Schulhaus&#039;&#039;&#039;, welches von der Kirche aus ihren Mitteln erbaut und 1844 nach seiner Vollendung der Stadt geschenkt wurde. Vormals war auch ei eigenes &#039;&#039;&#039;Amtshaus&#039;&#039;&#039; in Gnoien und zwar auf dem sogenannten Schloßberg, diese im Nordosten de Stadt belegene Erhöhung, auf welcher das 1522 abgebrannte fürstliche Schloß sand, wurde 1798 abgetragen. Der Platz wurde mit Häusern bebaut. Die beiden Tore der Stadt, das Rostocker Tor, welches in einem alten, mit 6 kupfernen Kugeln verzierten Gebäude bestand und das 1855 aus Gußeisen neu hergestellte Mühlenthor, sind beseitigt. Nach Norden und Westen hat sich die Stadt neuerdings durch viele recht ansehnliche Bauten erweitert. Es sind unter Anderem westlich (in der Teterower Straße), das &#039;&#039;&#039;Amtsgericht&#039;&#039;&#039;, ein neues &#039;&#039;&#039;Schulhaus&#039;&#039;&#039;, verschiedene nicht unbedeutende gewerbliche Anlagen und der Bahnhof errichtet. Auch im Norden (Rostocker Straße) sind zwei bedeutende industrielle Anlagen entstanden.&lt;br /&gt;
:Der 1850 eingeweihte, 1885 erheblich erweiterte &#039;&#039;&#039;Begräbnisplatz&#039;&#039;&#039; liegt auf einem Sandhügel in der Koppel und enthält ein im gothischen Stil erbautes Thorhaus. Die &#039;&#039;&#039;Umgegend&#039;&#039;&#039; ist freundlich. Viele Gärten, fruchtbare Kornfelder, Wiesen und bewaldete Hügel wechseln in derselben ab. Die südlichen und östlichen Ufer des Baches werden von einer Hügelreihe begleitet, die ganz angenehme Aussichten gewährt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt nimmt sich auch von der nördlichen Seite mit ihren übereinander sich erhebenden Häusern und der hochgelegenen Kirche sehr gut aus.&lt;br /&gt;
:Schon aus dem früher Gesagten ist ersichtlich, daß die Stadt sich in den letzten Jahren nicht unerheblich vergrößert hat. Es geht dies am anschaulichsten aus der Häuserzahl hervor, denn wärend 1855 nur 435 Häuser gezählt wurden, führt der neueste Staatskalender deren 596 an.  Die Einwohnerzahl beträgt 1890 3605 (1855 3098), darunter 29 (41) Juden. Die Versicherungssumme der in der städtischen Brandsocietät versicherten, auf dem 2426 ha umfassenden städtischen Gebiet belegenen Gebäude betrug nach dem Abschluß von Ostern &lt;br /&gt;
:1891  2 369 100 Mark.&lt;br /&gt;
: Die Hauptnahrungsquelle der Einwohner ist der Ackerbau, daneben hat sich aber auch die Maschinen-Industrie zu einer verhälnismäßig recht ansehnlichen entwickelt entwickelt.&lt;br /&gt;
:Die Stadt ist Sitz eines vereinten ritterschaftlichen Polizeiamts, eines Post- und Telegraphenamts II. Classe, eines Krankenhauses, eines Armenhauses, eines Vorschußvereins e.G.. &lt;br /&gt;
:Eine Ersparnisanstalt fehlt.&lt;br /&gt;
:Sehr zahlreich sind die &#039;&#039;&#039;industrieellen&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;gemeinnützigen Anlagen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
:Der Staatskalender führt die folgenden an:&lt;br /&gt;
:-1 Gasanstalt&lt;br /&gt;
:-1 Wassermühle&lt;br /&gt;
:-1 Maschinenfabrik nebst Eisengießerei&lt;br /&gt;
:-1 Genossenschafts-Dampfmolkerei&lt;br /&gt;
:-7 Gastwirtschaften&lt;br /&gt;
:-8 Schenkwirtschaften&lt;br /&gt;
:-1 Ziegelei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wir bemerken hierzu, daß die &#039;&#039;&#039;Mühle&#039;&#039;&#039;, die übrigens auch mit Dampfkraft arbeitete, in neuerer Zeit abbrannte. An ihrer Stelle ist aber ein noch bedeutenderes Mühlwerk aufgeführt. Es ist die zur &#039;&#039;&#039;Handelsmühle&#039;&#039;&#039; eingerichtete Dampf- und Wassermühle von &#039;&#039;&#039;Julius Rothe&#039;&#039;&#039;. Sie wird noch in diesem Jahre (1892) vollendet und wird durchschnittlich 6 bis 10 Arbeiter beschäftigen und eine 32pferdestarke Dampfmaschine neben der Wasserkraft benutzen. &lt;br /&gt;
:- Die &#039;&#039;&#039;Gasanstalt&#039;&#039;&#039; ist schon Mitte der 60er Jahre angelegt. &lt;br /&gt;
:- Die &#039;&#039;&#039;Eisengießerei und Maschinenfabrik&#039;&#039;&#039; von &#039;&#039;&#039;E.Schütt und H.Zarndt&#039;&#039;&#039;, 1866 begründet, beschäftigt durchschnittlich 40 bis 50 Arbeiter, ferner eine 10pferdestarke Dampfmaschine und eine Locomobile von 8 Pferdekräften und liefert hauptsächlich Molkereieinrichtungen und landwirtschaftliche Dampfmaschinen.&lt;br /&gt;
:Das sehr ansehnliche, 1868 gegründete &#039;&#039;&#039;Baugeschäft&#039;&#039;&#039; des Hofmaurermeisters &#039;&#039;&#039;J.J.Stubbe&#039;&#039;&#039; hat durchschnittlich 150 Arbeiter in seinem Betriebe.&lt;br /&gt;
:- Das mit Dampfsägerei versehene &#039;&#039;&#039;Baugeschäft&#039;&#039;&#039; des Hofzimmermeisters &#039;&#039;&#039;H.Spencker&#039;&#039;&#039; beschäftigt 80 bis 100 Arbeiter und hat eine Locomobile von 16 Pferdekräften.&lt;br /&gt;
:- Die &#039;&#039;&#039;Zimmerei&#039;&#039;&#039; des Hofzimmermeisters &#039;&#039;&#039;O. Küster&#039;&#039;&#039;, 1868 gegründet, beschäftigt ebenfalls durchschnittlch 80 bis 100 Arbeiter.&lt;br /&gt;
:Das Gnoien sich industrieell so günstig entwickelt hat, ist zum Theil wohl dem Unternehmergeist einzelner seiner Mitbürger, ganz wesentlich aber seinen guten Verkehrsstaßen, sowie der reichen Umgegend zuzuschreiben, in der zwar der ländliche Mittelstand fehlt, die aber viele reiche Rittergüter aufweist.&lt;br /&gt;
:Die Stadt hat nicht nur gute Chaussee-Verbindungen und eine Wasserstraße, sondern hat neuerdings auch Eisenbahnverbindung mit Teterow erhalten. Gnoien hat directe Chausseeverbindung mit Sülze (17 km), über Dargun nach Demmin (12 und 12 km), nach Neukalen (19 km), nach Tessin (17,7 km). Endlich führt von Gnoien aus eine Chaussee in südwestlicher Richtung bis zum Thürkower Chausseehause (20km), woselbst sich die Chausseen nach Laage und Teterow abzweigen. Zu diesem bedeutenden Chausseenetz, dessen Mittelpunkt Gnoien gewissermaßen ist, kommt nun noch die Nähe der schiffbaren Trebel (1/2 Meile), die bei Demmin in die Peene fließt und mithin für Gnoien auch eine Beteiligung am Peene-Verkehr ermöglicht. Die Eisenbahn nach Teterow (26,5 km) ist zwar eine normal-spurige Eisenbahn untergeordneter Bedeutung, zieht aber immerhin für Gnoien einen lebhafteren Verkehr herbei, zumal der weite nordöstliche Bezirk, innerhalb dessen Gnoien liegt, im übrigen der Eisenbahn entbehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der &#039;&#039;&#039;Magistrat&#039;&#039;&#039; besteht aus einem Bürgermeister und zwei Rathmännern, die sämmtlich vom Landesherrn ernannt werden.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerausschuß setzt sich aus zwei Stadtsprechern, 4 Viertelsmännern und 6 Ausschußbürgern zusammen.&lt;br /&gt;
:Zu den 4 Viertelsmännern präsentirt die Bürgerschaft aus jedem Viertel und zu den Ausschußbürgern aus der gesammten Bürgerschaft zwei Candidaten, von denen der Magistrat einen zu wählen hat.&lt;br /&gt;
:Das Bürgerrecht kann bei selbständiger Stellung durch zweijährigen Wohnsitz oder den Besitz eines Wohngrundstücks erworben werden, ein sogenanntes Bürgergeld wird nicht bezahlt.&lt;br /&gt;
:Das Stadtsiegel zeigt gespalten rechts eine halbe Lilie, links einen halben gekrönten Stierkopf.&lt;br /&gt;
:- Gnoien liegt im Geltungsbereich des lübschen Rechts.&lt;br /&gt;
:-Zur Deckung der städtischen Bedürfnisse wird auf Grund einer Einschätzung ein Armengeld erhoben, ferner eine Ländereisteuer, eine Einkommensteuer (60% des Armengeldes), eine Miethsteuer und eine Gebäudesteuer.&lt;br /&gt;
:-Die Kämmereikassenberechnung für das Jahr 1891 wies bei einer Einnahme von 97 277 Mark eine Ausgabe von 68 264 Mark auf. An Zinsen waren vereinnahmt 2222 Mark, verausgabt 6203 Mark,&lt;br /&gt;
: Die Weide erforderte bei einer Einnahme von 10 495 Mark eine Ausgabe von 4780 Mark, die Forst bei einer Einnahme  von 27 152 Mark eine Ausgabe von 6619 Mark, die Acker-, Wiesen- und Gartenverpachtung  brachte der Stadt 11 991 Mark ein, die Communalsteuer ergab 8895 Mark. Verausgabt wurden unter Anderem für Straßenbeleuchtung 3222 Mark, an Gehalten usw. 19 067 Mark. Der Zuschuß zur Armen- und Schulcasse betrug 3501 Mark. Den Activis von 77 991 Mark standen Passiva in Höhe von 166 755 Mark gegenüber.&lt;br /&gt;
:So befriedigend wie im Allgemeinen die Vermögensverhältnisse der Stadt, sind auch die der Kirche.:Sie ist noch im Besitz ihrer sämmtlichen Ländereien, deren Umfang 1856 auf 190 618 Quadratruthen = 413 ha angegeben wurde.&lt;br /&gt;
:Außerdem besaß die Kirche damals ein baares Vermögen von 42 000 Thaler. Bei diesem Reichthum konnte sie schon das Jahr vorher eine zweite Pfarrstelle errichten.&lt;br /&gt;
:Die Kirche ist Großherzoglichen Patronats.&lt;br /&gt;
:An der städtischen Bürgerschule unterrichten neben dem Rector und Conrector 7 Lehrer, 1 Lehrerin, 3 Hilfslehrer und 1 Industrielehrerin. An der Schule ist auch fremdsprachlicher Unterricht als facultativer Lehrgegenstand eingeführt, und sie kann ihre Schüler bis zur Untertertia eines Gymnasiums vorbereiten. Außer der Bürgerschule befindet sich hier eine &#039;&#039;&#039;Privat-Mädchenschule&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
:-Gnoien hat mehrere &#039;&#039;&#039;milde Stiftungen&#039;&#039;&#039;, zunächst die Bischoff´sche Stiftung für hülfsbedürftige Studirende, mit einem Vermögen von rund 40 000 Mark, die gleichfalls Bischoff´sche Stiftung für acht arme Wittwen mit einem Kapitalfonds von 3500 Mark. die Lentze-Otto Warbelow´sche Wittwenstiftung (Fonda 18 000 Mark). Der vor 1569 gestiftete Armenkasten, für den 1891 ein neues Stiftshaus errichtet ist, gewährt 10 Personen eine Zufluchtsstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Geschichtliches.&lt;br /&gt;
:Nach der Wiedererwerbung des diesseitigen Circipaniens kam Gnoien - damals das Land Tribene genannt - an Werle, und Nicolaus von Werle erhob es 1287 zu einer Stadt. Das älteste vorhandene Privilegium ist das von Heinrich von Werle der Stadt unterm 15. Juni 1290 erteilte. Vor 1294 oder im Jahre 1294 selbst kam Gnoien an die Herrschaft Rostock und mit dieser 1323 als dänisches Lehn an die Herrschaft Mecklenburg, wurde im Jahre 1348 ein integrirender Theil von Mecklenburg und kam 1611 bei der Landestheilung an das Herzogthum Mecklenburg-Güstrow, zu welchem es noch jetzt gehört.&lt;br /&gt;
:Große Feuersbrünste hat Gnoien erlitten 1481, 1522, 1551, 1659 und 1710, in welchem letzteren Jahre es mit Ausnahme der Kirche und des Rectorhauses ganz eingeäschert wurde. In der Zeit nach dem 30jährigen Kriege war Gnoien so heruntergekommen, daß die kirchliche Gemeinde in der letzten Hälfte des 17. Jahrhunderts nur aus ungefähr 800 Seelen bestand.&lt;br /&gt;
:Auch die Verhältnisse des 18. Jahrhunderts waren nicht von der Art, daß eine erschöpfte Stadt sich erholen konnte und erst gegen Ende desselben ward es nach Erwerbung des Geheges und der Mühle seitens der Stadt besser. Seit 1850 hat sich die Stadt ungemein erhoben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gnoien im Spiegel von Karten und Luftbildern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gnoien Region Schmettau 1788.jpg |Gnoien Auszug aus der Schmettau-Karte von 1788&lt;br /&gt;
Datei:Gnoien 1761 schwedische Militärkarte.png |Gnoien-Karte 1761 aus dem schwedischen Reichskriegsarchiv&lt;br /&gt;
Datei:Df dk 0010001 2042.jpg |Gnoien Top-Karte 2042 von 1932&lt;br /&gt;
Datei:Gnoien englische Top Karte.png |Gnoien Stadtplan englischsprachige Top-Karte ohne Jahresangabe&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Gnoien Litho um 1898.jpg|Gnoien Litho-Karte von 1898&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Online-Chronik von Gnoien ==&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Gnoien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen zur Gnoiener Stadtgeschichte==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gnoien im Schlie]]&lt;br /&gt;
* [[Gnoien in den Mecklenburgischen Jahrbüchern]]&lt;br /&gt;
* [[Gnoien in den Mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[Gnoien in der &amp;quot;Ostmecklenburgischen Heimat&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[&amp;quot;Geschichte und Urkunden der Stadt Gnoyen&amp;quot; W.H. Wiggers 1855]]&lt;br /&gt;
* 700 Jahrfeier der Stadt Gnoien - Aus der Geschichte der Stadt Gnoien.- Autor: Erich Köppen. - Teterow, 1957	&lt;br /&gt;
* 750 Jahre Gnoien. Eine Stadt hat gefeiert. Kunsthaus Verlag, Boddin 2008.&lt;br /&gt;
* Gnoien – Menschen einer Stadt. Kunsthaus Verlag, Boddin 2008.&lt;br /&gt;
* Gnoien – Bilder einer Stadt. Ein Blick zurück. Scheunen-Verlag, Kückenshagen 1998. ISBN 3-929370-80-8.&lt;br /&gt;
* Walter Hannemann: Die Münzen der Stadt Gnoien. Beiträge zur Münzkunde und Geschichte Mecklenburg. Münzfreunde Minden, Minden 1976.&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinderat Gnoien und Orgel- und Kirchenmusik Verein Gnoien e.V. (Hg.) Gnoien - Geschichte und Geschichten rund um den Kirchturm. Leseheft anlässlich der Wiedereinweihung der restaurierten Lütkemüller Orgel am 13. Juni 2004, Sammlung AK Schröder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung der Stadt Gnoien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zu Gnoien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/GNOIE1JO63IX Gnoien in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gnoien Gnoien bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?navigation_function=3&amp;amp;europeana_query=Gnoien Gnoien im Europeana Bildarchiv]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Wolgast&amp;diff=118178</id>
		<title>Wolgast</title>
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		<updated>2024-10-28T17:30:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Ortschronik/en von Wolgast */ Firmenchronik ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Wolgast&lt;br /&gt;
 | plz = 17438&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Am Peenestrom&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 11840 (2020)&lt;br /&gt;
 | lat= 54.0544&lt;br /&gt;
 | lon = 13.7772&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}}Die Stadt Wolgast liegt am [[Peenestrom]] und ist das Tor zur [[Insel Usedom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten [https://www.openstreetmap.org/?mlat=54.0539&amp;amp;mlon=13.7757#map=14/54.0539/13.7757 Breite:54.0544 Länge:13.7772]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Ersterwähnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1123/24&#039;&#039;&#039; wurde Wolgast erstmals urkundlich erwähnt, als Heinrich von Altlübeck während seines Ranenfeldzugs seine Truppen an der Burg Wolgast auf der Schlossinsel zusammenzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Wappen von Wolgast ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Wolgast.png|thumb|250px|rechts| Wappen von Wolgast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Blasonierung&#039;&#039;&#039;  „In Gold auf grünem Boden ein roter Zinnenturm mit abwechselnd von Blau und Gold senkrecht gestreiftem Kuppeldach und geschlossenem goldenen Tor zwischen zwei einander zugewendeten, rot gezungten, golden bewehrten schwarzen Greifen, die auf den Bärten zweier abgewendeter schwarzer Schlüssel stehen und mit einer Hinterpranke den Turm und mit den Fängen die Kuppel ergreifen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach der Feststellung durch das Königlich Preußische Heroldsamt gestaltet und 1997 neu gezeichnet. Es wurde unter der Nr. 52 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurztext zum Ort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadt Wolgast im Spiegel von Karten und Luftbildern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 Aufnahmen von Clemens Kolkwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=150px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kolkwitz 1.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kolkwitz 2.JPG&lt;br /&gt;
Datei:103 0120.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kolkwitz 4.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kolkwitz 5.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kolkwitz 6.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kolkwitz 7.JPG&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Kolkwitz 8.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Hafen 1.jpg|2002 Wolgast Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Hafen 2.jpg|2002 Wolgast Hafen&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Hafen Alter Speicher.jpg|2002 Alter Speicher Gaststätte&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brücke Blick auf Insel.jpg|2002 Blick auf die Insel&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Brücke Insel Abgang.jpg|2002 Abgang&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Bahnhgebäude Fähre ohne Funktion.jpg|2002 Bahngebäude ohne Funktion&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast Bahnhof Wolgaster Fähre und Tunnel.jpg|2002 Bahnhof Wolgaster Fähre und Tunnel&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast unter der Brücke Blick Werft.jpg|2002 Unter der Brücke Blick zur Werft&lt;br /&gt;
Datei:Wolgast unter der Brücke Blick Stadt.jpg|2002 Blick zur Stadt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschronik/en von Wolgast ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende Ortschronik Wolgast]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung der Stadt Wolgast]]&lt;br /&gt;
* Buch zur Firmengeschichte &amp;quot;Wolgaster Actien-Gesellschaft für Holzbearbeitung&amp;quot; und Geschichte der von ihnen gebauten Holzhäuser: Hans-Ulrich Bauer: Holzhäuser aus Wolgast. Ikonen der Bäderarchitektur, Teil I, Usedom: IGEL. 2010. Link zum Standort in der Landesbibliothek: [https://opac.lbs-wismar.gbv.de/DB=2/SET=1/TTL=31/SHW?FRST=39]; Teil II, 2011: [https://opac.lbs-wismar.gbv.de/DB=2/SET=1/TTL=31/SHW?FRST=36]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Information zu Wolgast==&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/WOLAS1JO64VB Wolgast Stadt in gov.genealogy.net] &lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wolgast Wolgast bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [[Greifenherzöge]]&lt;br /&gt;
* [[Peenestrom]]&lt;br /&gt;
* [[Fähren und Brücken Usedom]]&lt;br /&gt;
* [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Zerlegbare_Holzh%C3%A4user_in_Deutschland Zerlegbare Holzhäuser bei Wikisource]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buch: Beiträge zur Geschichte der Burg und Stadt Wolgast, Heberlein 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Schwaan&amp;diff=117297</id>
		<title>Schwaan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Schwaan&amp;diff=117297"/>
		<updated>2024-10-16T04:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Chroniken und stadthistorische Werke zu Schwaan */ Ergänzt um Literaturhinweis zur jüdischen Geschichte in Schwaan&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wilfried Steinmüller&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Schwaan&lt;br /&gt;
 | plz = 18258&lt;br /&gt;
 | Stadt Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
 | landkreis = Rostock&lt;br /&gt;
 | einwohner = 4972 (Stand 2015)&lt;br /&gt;
 | lat = 53.9357&lt;br /&gt;
 | lon = 12.1116&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}}Das Städtchen Schwaan liegt am Mittellauf der Warnow unweit des einstigen mittelalterlichen Überganges der Via Regia (Königsstraße) ca. 22 km südlich von [[Hansestadt Rostock|Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.9406&amp;amp;mlon=12.1075#map=14/53.9406/12.1075 Breite: 53.9406 Länge: 12.1075] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;iframe width=&amp;quot;625&amp;quot; height=&amp;quot;350&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=12.061614990234375%2C53.92420581992597%2C12.153453826904299%2C53.95699457902593&amp;amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;amp;marker=53.94060342076595%2C12.107534408569336&amp;quot; style=&amp;quot;border: 1px solid black&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;quot;https://www.openstreetmap.org/?mlat=53.9406&amp;amp;amp;mlon=12.1075#map=14/53.9406/12.1075&amp;quot;&amp;gt;-Größere Karte von Schwaan anzeigen-&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen der Stadt==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwaan Wappen OKR.jpg|thumb|200px|Wappen von Schwaan nach Teske]]&lt;br /&gt;
In blau ein silberner Schwan mit goldenen Waffen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
Nachstehender Auszug legt den &#039;&#039;&#039;Status der Stadt Schwaan im Jahre 1893&#039;&#039;&#039; dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; 1894 (S.444-449):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Schwaan&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
:liegt an der Warnow und einem ansehnlichen Bach, der unterhalb der Stadt in die Warnow fließt, welches sich nur wenig über den Spiegel der Ostsee erhebt. Im Osten und Westen ist Schwaan von Höhenzügen begrenzt, die sich namentlich im Osten fast gegern 45m erheben und die Lage der Stadt sehr freundlich gestalten. Mit seinen drei Vorstädten, der Mühlenvorstadt im Westen, der Brückenvorstadt im Osten und der Letschower Vorstadt im Südwesten hat der Ort eine bedeutende Ausdehnung und erscheint deshalb von außerhalb als ziemlich beträchtlich. die eigentliche Stadt bildet fast ein gleichseitiges Dreieck und zählte früher drei Thore (das Brücken-, Mühlen- und Letschower-Thor). Die Zahl der Einwohner beträgt 1890 3946 und 1855 2224 Einwohner, darunter 1890 39 und 1855 60 Juden. die Stadt umfaßt 20 Straßen und 710 Häuser. Die Versicherungssumme der in der städtischen Brandsocietät verscherten Gebäude auf dem 1846 ha umfassenden Stadtgebiet betrug nach dem Abschluß von Ostern 1891  2 071 800 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schwaan ist Sitz eines Amtsgerichts, eines Domanialamts, eines Post- und Telegraphenamts II. Classe, eines Armen- und Krankenhauses, zweier Vorschußvereine, davon einer e.G., und einer am 23. November 1848 begründeten Ersparnißcasse, in die am 1.Januar 1891 287 289 Mark eingelegt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Stadt macht in baulicher Beziehung einen guten Eindruck und ist mit einem geräumigen regelmäßigen Marktplatz versehen, welcher mit dem freundlichen Kirchenplatze ein Ganzes bildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2022 Orgel Schwaan.jpg|thumb|300px|rechts|Orgel des Jahres 2022]]&lt;br /&gt;
:Die &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ist im Übergangsstile errichtet und stammt aus dem Anfang des 13.Jahrhunderts. Der Bau ist ein einschiffiger Ziegelbau mit schmälerem rechteckigen Chor und viereckigem Westturm, ist gewölbt und hat im Innern ein gefälliges Aussehen, ist neuerdings auch mit Heizvorrichtungen versehen. Das Altarbild, den betenden Heiland am Oelberge darstellend, ist von geschickter Hand gemalt; ebenso die in der Neuzeit ausgeführten Glasmalereien. Der Thurm ist etwa 57 m hoch und jünger als die Kirche; die Stundenglocken von Gußeisen sind außerhalb des Turmes über dem Kirchendach angebracht. In der Nähe der Kirche liegt das ansehnliche &#039;&#039;&#039;Pfarrhaus&#039;&#039;&#039;, ferner eins der beiden städtischen &#039;&#039;&#039;Schulhäuser&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das &#039;&#039;&#039;Rathaus&#039;&#039;&#039; ist nicht von sonderlicher Bedeutung. Am südlichen Ende der Stadt, auf der Stelle der vormaligen Burg Schwaan, liegt von einem großen und hübschen Garten umgeben und durch eine steinerne Mauer von der Stadt getrennt, das &#039;&#039;&#039;Amtshaus&#039;&#039;&#039;, nahe daran das &#039;&#039;&#039;Amtsgericht&#039;&#039;&#039; und das Verwaltungsgebäude des Amts. Am Brückenthor führt eine feste Holzbrücke über die Warnow zu der beträchtlichen Brückenvorstadt. Am Ende dieser Vorstadt, östlich von der Stadt, liegt der Bahnhof, von freundlichen Anlagen umgeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine Viertelstunde unterhalb Schwaan führt die Eisenbahn über die große Warnowbrücke, welche seiner Zeit mit einem Aufwande von fast 100 000 Thalern gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Am entgegengesetzten westlichen Ende der Stadt dehnt sich die Mühlen- oder Rostocker-Vorstadt weithin aus und führt an dem mit einer steinernen Mauer umschlossenen Friedhofe vorbei zu dem höchst anmuthigen &#039;&#039;&#039;Lindenbruche&#039;&#039;&#039;, dem früheren Schloßgarten, der jetzt mit seinen Gängen  und Ruheplätzen in dem Gehölze von Tannen, Buchen, Linden und Eichen einen höchst anmuthigen Lustort bildet und von den Stadtbewohnern zu täglichen Spaziergängen benutzt, häufig aber auch von Auswärtigen besucht wird. Neben dem Lindenbruche befindet sich ein geebneter, geräumiger Rasenplatz, der Festplatz zu Schulfesten und zu einem alljährlich veranstalteten, auch von Fremden, namentlich von Rostockern stark besuchten Volksfeste, dem sogenannten Lindenbruchfest, mit dem jetzt auch das Schützenfest verbunden ist. Eine ziemlich umfangreiche städtische Baumschule trägt zur Verschönerung dieser Gegend wesentlich bei. Ueberhaupt ist die Umgegend sehr freundlich; von den ringsum liegenden Anhöhen eröffnet sich eine treffliche Fernsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Hinsicht des Verkehrs erwuchsen seiner Zeit der Stadt bedeutende Nachtheile durch Anlegung der nicht über Schwaan, sondern über Lantow führenden Güstrow-Rostocker Chaussee. Dieser Verlust wurde aber in der Folge reichlich ersetzt durch den Bau der Eisenbahn und durch die Errichtung eines Bahnhofes in unmittelbarer Nähe der Stadt, wodurch der Ort neue Nahrung und Bedeutung erhielt. Uebrigens ist die Gewerbsthätigkeit nicht unbeträchtlich und wird durch zahlreiche Ortschaften in der Nähe, sowie durch den Sitz des Amts und des Amtsgerichts gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von industriellen und gewerblichen Anlagen führt der Staatskalender an:&lt;br /&gt;
:1 Wassermühle, 9 Gastwirthschaften, 2 Dampfsägereien, 3 Ziegeleien, 1 Dampfziegelei und 1 Badeanstalt. Sehr bedeutend ist der städtische Preßtorfbetrieb. Er arbeitet mit einer Dampflocomobile von 10 Pferdekräften und durchschnittlich 38 Arbeitern. Der Betrieb ist seit etwa 13 Jahrenim Gange. Zuden umfangreichen Geschäften gehört ferner das 1845 begründete Zimmerei- und Holzgeschäft des Hofmaurermeisters E. Woderich, es hat (seit 1860) Dampfsägerei, ZIegelei und Cementgießerei, beschäftigt durchschnittlich 70-80 Leute und es gehört zu dem Betrieb u.A. eine Dampfmaschine mit 16 Pferdestärken. - 1888 wurde die Dampfsägerei und Zimmerei von J. Schmidt begründet. Sie arbeitet mit einer Dampfmaschine von 12-16 Pferdesterken und 10-20 Arbeitern. Die unter städtischer Verwaltung befindliche &#039;&#039;&#039;Lohnziegelei&#039;&#039;&#039;, eine der ältesten, beschäftigt durchschnittlich 20 Arbeiter . Die städtische Pachtziegelei, die durch ihre Lage unmittelbar an der schiffbaren Warnow für den Absatz ihrer Fabrikate über sehr günstige Wasserwege verfügt, beschäftigt durchschnittlich 45 Arbeiter. Das Baugeschäft des Zimmeremeisters Humbert hat 10-20 Arbeiter und eine Dampfmaschine von 16 Pferdestärken in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der &#039;&#039;&#039;Kornhandel&#039;&#039;&#039; ist wie früher auch jetzt noch von Bedeutung; auch wird durch hiesige Handelsleute ein lebhaftes Geschäft mit holsteinischen  Pferden und Starken aus den schleswigschen Marschgegenden unterhalten. Als frühere Eigenthümlichkeit ist noch zu bemerken, daß zufolge alter Gerechtsame bei hiesigen Bäcker alljährlich am Grünen Donnerstage ihr Weißbrot, die &amp;quot;Schwaaner Kuchen&amp;quot;, auf dem Markte zu Rostock feil bieten durften. Die Bäcker sollen vordem zur Zeit einer Hungersnoth in Rostock,wahrscheinlich nach dem großen Brande daselbst, den dortigen Einwohnern als die Ersten Brot zugeführt haben. Der erwähnte Brauch ist natürlich längst abgekommen. - Die im Staatskalender erwähnte städtische Wassermühle ist im Jahre 1849 käuflich vom Landesherrn erworben. Das in den 50er Jahren erbaute &#039;&#039;&#039;Armenhaus&#039;&#039;&#039;, das jetzt auch als Krankenhaus dient, liegt vor dem Letschower Thore am Wege nach dem Lindenbruche - Die Stadt hält drei Kram-, Vieh- und Pferdemärkte und einen Gänsemarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der &#039;&#039;&#039;Ackerbau&#039;&#039;&#039; ist der bedeutendste Nahrungszweig. Die Feldmark hat östlich von der Warnow leichten Boden, sonst aber trefflichen Acker; es werden viele und gute Kartoffeln gebaut. Die Gänsezucht ist bedeutend, wie dies von jeher der Fall war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von den &#039;&#039;&#039;Verkehrsstraßen&#039;&#039;&#039; erwähnten wir schon die Eisenbahn. dieselbe wurde hier am 13. Mai 1850 dem Verkehr übergeben (nach Rostock 16,7, nach Bützow 14,5km). Seit dem 1.October 1887 hat Schwaan auch directe Eisenbahnverbindung mit Güstrow (17,4 km). Chausseeverbindung hat Schwaan mit Doberan (23 km). Eine Chausseeverbindung mit den Nachbarstädten Güstrow und Laage ist geplant durch den Anschluß an die Güstrow-Laager Chaussee bei Kritzkow. Mit Rostock und Bützow hat Schwaan außer der Eisenbahn- auch Wasserverbindung auf der Warnow. Namentlich ist hier der Verkehr mit Rostock ein sehr bedeutender. Der Verkehr auf der ganzen Linie wird zur Zeit durch zwei Dampfböte vermittelt, von denen eins hierher, das andere nach Bützow gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der &#039;&#039;&#039;Magistrat&#039;&#039;&#039; von Schwaan, dessen Mitglieder vom Landesherrn ernannt werden, besteht aus einem bürgermeister und zwei Rathmännern. für die Zusammensetzung des Bürgerausschusses ist das Regulativ vom 30. März 1848 maßgebend. Danach besteht der Ausschuß aus 11 Bürgervorstehern, die von allen Bürgern mit absoluter Majorität, jedoch mit der Einschränkung gewählt werden, daß nur 5 Ackersleute im Ausschuß sein dürfen, die übrigen 6 dagegen dem Kaufmanns- oder Handwerkerstande anzugehören haben. Das Amt dauert 5 Jahre. Es wird im Regulativ als Ehrenamt bezeichnet, jedoch erhält jeder bürgervorsteher eine jährliche Entschädigung von 90 Mark. Die Bürger haben ein Recht auf Weidenutzung. Das &#039;&#039;&#039;Stadtsiegel&#039;&#039;&#039; erwähnen wir unter den geschichtlichen Mitteilungen. Die Stadt gehört ausschließlich dem gemeinen Recht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ist landesherrlichen Patronats; an derselben sind zwei Prediger angestellt, die unter je drei Candidaten gewählt werden. Zur Parochie gehören eine Filialkirche (Wiendorf) und zwei Kapellen (Göldenitz und Mistorf). - An der städtischen &#039;&#039;&#039;Bürgerschule&#039;&#039;&#039; sind 1 Rector, 11 Lehrer und 1 Assistent angestellt. Außer der Bürgerschule befinden sich hier noch eine Privatknaben- und eine Privatmädchenschule. die Juden haben hier eine &#039;&#039;&#039;Synagoge&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Von &#039;&#039;&#039;gemeinnützigen Anstalten&#039;&#039;&#039; verdient hier besonders Erwähnung die 1848 gestiftete und gut geleitete Leichnebeitragsgesellschaft, an der etwa 600 Familien Antheil haben. Auch ist Schwaan der Sitz eines Viehversicherungsvereins, der unter Controle der deutschen Reichspost vorzüglich Pferde der fahrenden Landbriefträger versichert und dessen Versicherungsgebiet sich in Folge desse errichtet gewesen, erhalten haben; bis zu den entlegensten Gegenden Deutschlands erstreckt. Vor kurzer Zeit ist hier auch ein städtisches &#039;&#039;&#039;Schlachthaus&#039;&#039;&#039; erbaut und im November 1891 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schwaan gehörte bis 1870 zu den wenigen Städten, in welchen keine Schützenzunft bestand. Erst im genannten Jahre ist der Schützenverein entstanden und ist hier in folge dessen auch ein Gesellschafts- und &#039;&#039;&#039;Schützenhaus&#039;&#039;&#039; vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Geschichtliches&#039;&#039;&#039;. Schwaan soll seinen Namen von Siwa, der Göttin der Fruchtbarkeit, der Ceres der Slaven, der hier zur wendischen Zeit ein Tempel errichtet gewesen, erhalten haben; in alten Urkunden wird es Sywan genannt. Auf dem Stadtsiegel vom Jahre 1771 steht: Siegel der Stadt Suan; das Siegelbild der Stadt zeigt jedoch einen Schwan und faßt also, abweichend von der jetzt angenommenen Abstammung des Wortes, den Namen als einen deutschen auf, wie denn dies auch die in lateinischen Urkunden vorkommende Übersetzung des Namens in Cygnea thut. Wahrscheinlich ist die Stadt sammt der Burg um 1235 vom Fürsten Nicolaus gegründet; gewiß ist, daß sie vor 1292 die Stadtgerechtigkeit besaß. Sie gehörte bis 1301 zu Werle-Güstrow; kam dann aber zur Herrschaft Rostock und mit dieser gleichzeitig zu Mecklenburg. Außerhalb der Stadt , in der jetzigen Brückenvorstadt, lag 1471 die St. Jürgenkapelle, und vier Hausstellen daselbst führen noch jetztden Namen St. Georgslehn. Die Burg wurde im Herbste der Jagd wegen häufig von den Landesherrn besucht, war auch zwei Male fürstlicher Wittwensitz, nämlich von 1437 an der Herzogin Katharina und von 1550 an der Herzogin Elisabeth. Letztere ließ 1582 das Schloß niederreißen und nach dem veränderten Geschmacke der Zeit, mit neun Thürmchen stattlich verziert, wieder aufbauen. bis zu Anfang des vorigen Jahrhunderts existierte dasselbe; später wurde das jetzige Amtshaus auf derselben Stelle erbaut. In den Jahren 1675 und 1678 litt die Stadt viel von Durchmärschen schwedischer und brandenburgischer Truppen - Kurfürst Friedrich Wilhelm hatte hier mehrere Wochen sen Hauptquartier - und 1765 brannte sie bis auf die Kirche gänzlich ab. Bis 1762 war Schwaan amtssässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachtag:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Schwaan&#039;&#039;&#039; Die Firma H. Josephy hat in der Neuzeit in ihrem Speicher am Kirchenplatz eine Dampfmahlmühle, die mit einem Petroleum-Motor von 12 Pferdekräften betrieben wird errichtet. ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ausführung der Chaussee von hier über Hohen-Sprenz nach Weitendorf im Anschluß an die Güstrow-Laager Chaussee ist jetzt in Angriff genommen. Die Landeshülfe dazu ist bereits 1891 bewilligt. ..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Schlachthaus ist seit dem 23.November 1891 in Betrieb.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zur Ortsgründung==&lt;br /&gt;
nach &#039;&#039;&#039;Karl Hoffmann &amp;quot;Die Gründung der Stadt Schwaan&amp;quot; (1930)&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Eine Werlesche Stadt, deren Gründung wir nicht mit Sicherheit mehr der Zeit Nikolaus I. zuschreiben können, ist Schwaan. &lt;br /&gt;
:Der Ort liegt in der Nähe Rostocks an der Warnow. Diese Nachbarschaft hat sich schon frühzeitig in der Geschichte Schwaans ausgewirkt. &lt;br /&gt;
:Im Jahre 1361 erwarb die Stadt Rostock die Münzgerechtigkeit in Schwaan. &lt;br /&gt;
:Ferner hatten Rostocker Bürger Besitzungen in der Stadt. &lt;br /&gt;
:Zu welcher Zeit Schwaan gegründet wurde, ist nicht einwandfrei zu bestimmen. Denn ob das Jahr 1276, in dem Schwaan uns als Stadt in einer Urkunde genannt wird, richtig überliefert ist, ist fraglich, da nach einer dänischen Chronik der Ort erst um die Wende des 13. und 14. Jahrhunderts mit Stadtrecht bewidmet wurde. &lt;br /&gt;
:Jedoch scheint Schwaan Schweriner Recht gebraucht zu haben, da es nach dem dänischen Chronisten das Recht der anderen Werleschen Städte erhielt. Wahrscheinlich wird, worauf der slawische Name Schwaan hindeutet, ein slawisches Dorf mit diesem Namen schon vor der Kolonisation bestanden haben. :Seine Lage und sein Verhältnis zu der späteren Stadt sind allerdings nicht mehr festzustellen.&lt;br /&gt;
:Auch eine wendische Burg Schwaan muß es gegeben haben, da ihr Name offenbar in wendischer Zeit die Bezeichnung für einen eigenen Burgbezirk gewesen ist.&lt;br /&gt;
:Die Stadtgründung erfolgte in der Weise, daß ein Dorf Stadtrecht erhielt. &lt;br /&gt;
:Die Existenz eines Dorfes Schwaan muß jedenfalls als sicher angenommen werden, da ein Priester von Schwaan bereits zum Jahre 1232 genannt wird und aus dem Baustil der heutigen Stadtkirche zu schließen ist, daß diese bereits vor der Stadtgründung als Dorfkirche gebaut wurde. &lt;br /&gt;
:Der Schwaaner Stadtplan spricht nun dafür, daß dieses Dorf durch Stadtrechtsverleihung zur Stadt Schwaan erhoben wurde. Denn deutlich erkennt man noch auf einer Stadtkarte von 1727 den alten Dorfgrundriß, der in dem Stadtplan enthalten ist. &lt;br /&gt;
:Auffällig ist jedoch, daß dieses Dorf nicht nach der Form eines Straßen- bzw. Haufendorfes angelegt wurde, sondern ein Rundangerdorf ist. &lt;br /&gt;
:Die Kirche liegt in der Mitte der Stadt. Um diese herum führt im Kreis die Hauptstraße. Von dieser führen nach vier Richtungen Straßen aus der Stadt. &lt;br /&gt;
:Der Markt besteht aus einer ungleichmäßigen Erweiterung der Hauptstraße an der Stelle, wo eine der vier Ausgangsstraßen zur Warnow hinführt. &lt;br /&gt;
:Die Annahme von Schmaltz, daß das Schwaaner Kirchspiel bereits vom ersten Bischof von Schwerin vor dem Beginn der Kolonisation gegründet wurde, entbehrt jeglicher Grundlage, da Schmaltz zum Beweise dafür lediglich auf den großen Umfang des Schwaaner Kirchspiels hinweisen kann, was jedoch keineswegs die Organisation des Kirchspiels vor der Kolonisation beweist. &lt;br /&gt;
:Die urkundliche Überlieferung und der Stil der Kirche deuten vielmehr darauf hin, daß das Kirchspiel erst der Kolonisation seine Entstehung verdankt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwaan im historischen Kartenbild==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwaan im historischen Luftbild==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schwaan LUBI 1935 (2).jpg| Schwaan 1935 Blick von Westen&lt;br /&gt;
Datei:Schwaan LUBI 1935 a.jpg| Schwaan 1935 Blick von Nordosten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwaaner Bildergalerie==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=packed heights=200px&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Schwaan Warnowbrücke um 1900.jpg|Schwaan Warnowbrücke um 1900 &lt;br /&gt;
Datei:Schwaan von der Warnowseite aus 1913.jpg|Schwaan von der Warnowseite 1913&lt;br /&gt;
Datei:Schwaan Blick auf die Kirche 1934.jpg| Schwaan Blick auf die KIrche 1934&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aktuell fortlaufende Chronik der Stadt Schwaan==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Chroniken und stadthistorische Werke zu Schwaan == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber nicht bekannt ist sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[ Die chronistischen Arbeiten zur Schwaaner Geschichte von Fritz Luckmann]]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00003659 &amp;quot;Die Gründung der Stadt Schwaan&amp;quot; Karl Hoffmann In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde Bd.94 (1930) S.146-147]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklbiii110/491334222.pdf &amp;quot;63. Schwaen&amp;quot; Hans Heinrich Klüver In: Beschreibung des Hertzogthums Mecklenburg und dazu gehöriger Länder ...&amp;quot; (1738) S.592-594]&lt;br /&gt;
* [http://www.gbv.de/dms/lbmv/mklaiv10/506463729.pdf Die Ritterburgen Mecklenburgs - 34. Burg Schwaan F. L. C. Brüssow In: Freimüthiges Abendblatt Bd. 5.1823, 225, S. 278-280]&lt;br /&gt;
* [[Schwaan im &amp;quot;Schlie&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
* [[Schwaan in den Jahrbüchern für mecklenburgische Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Schwaan in den mecklenburgischen Monatsheften]]&lt;br /&gt;
* [[750 Jahre Schwaan : 1230-1980 ; Beiträge zur Geschichte der Stadt Heinrich Ahrens  Schwaan Hrsg. Rat d. Stadt 1980 108 S.]]&lt;br /&gt;
* [[Schwaan – „wie ein Hauch verträumten Sinnens“ Hrsg. Stadt Schwaan Texte: Heiko Brunner Verlag Redieck und Schade Rostock 2005 175 Seiten]]&lt;br /&gt;
* [[Die Künstlerkolonie Schwaan]] &lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00000652 Schwert von Schwaan Georg Christian Friedrich Lisch In: Mecklenburgische Jahrbücher Bd.9 (1844 S.397-398]&lt;br /&gt;
* [[Der Waffenfund von Schwaan]]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/mjbrenderer?id=mvdok_document_00001845 Der Silberfund von Schwaan  Georg Christian Friedrich Lisch In: Mecklenburgische Jahrbücher Bd.26 (1861) S.241-284]&lt;br /&gt;
* [[Die Via Regia und Schwaan]]&lt;br /&gt;
* [[Die Via Regia in Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Hella Ehlers. Von Moses Abraham bis Willi Marcus. Zur Geschichte jüdischen Lebens in Schwaan. Eine Publikation des Schwaaner Kulturfördervereins e.V., 2. Aufl., 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Information zu Schwaan==&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwaan Wikipedia Schwaan]&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/SCHAANJO63BW Genealogy.net Schwaan-Seite]&lt;br /&gt;
* [http://www.schwaan.de Gemeindeseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kontaktinformation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Anregungen und Hinweise zu den hier enthaltenen chronistischen Arbeiten, oder generell zur Ortsgeschichte Schwaans bin ich dankbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilfried Steinmüller - [mailto:windfluechterMV@gmail.com windfluechterMV@gmail.com]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuzug%C3%A4nge_gedruckter_Ortschroniken&amp;diff=60601</id>
		<title>Neuzugänge gedruckter Ortschroniken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Neuzug%C3%A4nge_gedruckter_Ortschroniken&amp;diff=60601"/>
		<updated>2021-12-23T12:55:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Heimatverband M-V */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Druckwerke und Preprints beim Arbeitskreis oder einzelnen Chronisten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heimatverband M-V ==&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-am-stettiner-haff.de/amt-stettiner-haff/publikationen/ Ortschroniken im Amt Stettiner Haff]&lt;br /&gt;
* [https://rdg-historisch.de/stadtgeschichte.html Online-Publikationen von Ortschronistischer Forschung in Ribnitz-Damgarten]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=2ahUKEwiUhNTT8fPpAhUDGewKHRFqBzMQFjAEegQIAhAB&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.mediclin.de%2Ffileadmin%2F02_Dokumente_Share_verzeichnis%2F02_Klinikdokumente%2FMueritz%2FFestschrift_Mueritz_final.pdf&amp;amp;usg=AOvVaw3baKzsrHtqS8448pkDLlaQ zum PDF von MediClin (Hg.) 100 Jahre Klinik Waren/Müritz 2014]&lt;br /&gt;
* [http://ahrenshoop-beier.de/das_Haus.htm Ortschronistische Publikationen zu Ahrenshoop]&lt;br /&gt;
* [https://www.mecksikon.de/?p=article&amp;amp;aid=131 150 Jahre Blindenarbeit in Neukloster]&lt;br /&gt;
* [https://heimatverein-kluetzerwinkel.de/buchvorstellung-chronik-der-stadt-kluetz-von-m-rohde Chronik der Stadt Klütz von Manfred Rohde, 2020]&lt;br /&gt;
* Michael Heinz: Friedliche Revolution und demokratischer Übergang in den Kreisen Bad Doberan und Rostock-Land, 2009&lt;br /&gt;
* 25 Jahre Plattdütsch-Verein &amp;quot;Klönsnack Rosticker 7&amp;quot;, 1995-2020&lt;br /&gt;
* Kathleen Haack, Bernd Kasten und Jörg Pink. Die Heil- und Pflegeanstalt Sachsenberg-Lewenberg 1939-1945. Reihe Erinnerungsorte in Mecklenburg-Vorpommern, Band 2, Schwerin: Landeszentrale für Politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, 2016. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Andrea Ruiken-Fabich: Schloss Schmarsow 1697-2010. In: Henning Rischer. Grenzregion zwischen Pommern und Mecklenburg, Vorträge 2010, Architektur. Schriften des Fördervereins Demminer Regionalmuseum e.V., Band 7, Schwerin: Thomas Helms Verlag, 2011. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Heimatverein Wieck e.V., 770 Jahre Wieck, Chronik, 1248-2018, Wieck im Wandel der Zeiten, 2018. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Kurt Noske. 725 Jahre Grimmen, 1287-2012, Ein Streifzug durch die Geschichte. Stadtverwaltung Grimmen, 2011. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Kultur- und Heimatverein Penkun e.V. 775 Jahre Stadt Penkun OT Storkow, 1240-2015, Festschrift 2015. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Gemeinde Uelitz (Hg.). 800 Jahre Uelitz. Geschichte eines mecklenburgischen Bauerndorfes 1218-2018. Eigenverlag 2018. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Christian Madaus. Grabow. Geschichte und Gegenwart, Schwerin: Stock und Stein, 2009 (3. Aufl). (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Andreas Parlow. Geschichte des Kirchspiels Basse und aller eingepfarrten Ortschaften. Auswertung und Ergänzung zum Familienbuch Basse, MFP-Sonderpublikation Nr. 5, Warnkenhagen: MFP-Tellow-Verlag, 2020. (Sammlung AK Schröder)&lt;br /&gt;
* Joachim Lehmann und Berthold Brinkmann. 100 Jahre Brinckmansdorf. Geschichte und Geschichten eines Rostocker Ortsteils 1921-2021, Redieck &amp;amp; Schade, 2020. (Netzfund)&lt;br /&gt;
* Gerhard Düker. Neustadt-Glewe. Eine mecklenburgische Kleinstadt von den Anfängen bis zur Gegenwart, Eigenverlag, 2017. (Sammlung HMV)&lt;br /&gt;
* [https://www.wald-mv.de/static/Wald-mv/Dateien/Landesforst/Samendarre/GeschichteSamendarre.pdf Geschichte der Forstsamendarre Jatznick]&lt;br /&gt;
* [https://www.tutow-chronik.de/ Ortschronik für Tutow von Horst Dassow]&lt;br /&gt;
* [https://www.waren-mueritz.de/de/unsere-stadt-waren-mueritz/stadtentwicklung/geschichte/ Stadtgeschichte Waren]&lt;br /&gt;
* Hans Joachim Ulbrich: [[Frauenmark]]: aus der Chronik. 725-Jahrfeier 1989.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Himburg. Chronik der (Geschichte und) Beschreibung der weiland königlichen Domäne, z.Z. des Pfarrdorfes Groß [[Wildberg]], Kreis Demmin, in hoch- und plattdeutschen Versen verfaßt von Wilhelm Ernst Karl Friedrich Himburg. Vorgeschichte und Bearbeitung Rolf Voß: Schriftenreihe des Regionalmuseums Neubrandenburg Nr. 54. Neubrandenburg: Regionalmuseum, 2020.&lt;br /&gt;
* Hans-Ulrich Bauer. Usedomer Mühlengeschichten. Heringsdorf: IGEL, 2008.&lt;br /&gt;
* Anke Holstein/Förderverein des Museums der Stadt Pasewalk (Hg.). 770 Jahre Pasewalk. Geschichte schreiben! Museumsheft anlässlich des 25. Jahrestages des Museums der Stadt Pasewalk 1996-2021, 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wossidlo-Forschungsstelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv: &#039;&#039;[[Wustrow, Ostseebad|Wustrower]] Geschichte und Geschichten&#039;&#039;. Rat der Gemeinde Ostseebad Wustrow, 1985.&lt;br /&gt;
* Michaele Cordesio: &#039;&#039;CHRONICON PARCHIMENSE oder Historische Beschreibung der Stadt [[Parchim]] im Herzogthum Mecklenburg&#039;&#039;. Eigenverlag, Rostock, 1670.&lt;br /&gt;
* Christine Steinbach: &#039;&#039;750 Jahre [[Karow]] — Aus der Geschichte eines mecklenburgischen Gutsdorfes&#039;&#039;.  Gemeinde Karow, 2004.&lt;br /&gt;
* H.-P. Pipping: &#039;&#039;[[Görlsow]] — Ein Dorf im Wandel der Zeit&#039;&#039;.  Eigenverlag, Görslow, 2004.&lt;br /&gt;
* Ingeborg Busch, Eberhard Schudlich, Rudolf Pulz: &#039;&#039;[[Siggelkow]] — Beiträge zur Chronik eines mecklenburgischen Dorfes&#039;&#039;. Rat der Gemeinde Siggelkow, 1985.&lt;br /&gt;
* Walter Kintzel: &#039;&#039;750 Jahre [[Bobzin bei Lübz]]&#039;&#039;.  Rat der Stadt Lübz, 1985. (Karte, Flurnamen)&lt;br /&gt;
* Hans-Günter Wolf: &#039;&#039;[[Weisin]] 2000&#039;&#039;.  Gustav Bergter, 2000. (Karte, Flurnamen)&lt;br /&gt;
* Werner Albrecht:  &#039;&#039;550 Jahre [[Gnevsdorf]] [[Wangelin]] — Geschichte und Geschichten aus Gnevsdorf und Wangelin&#039;&#039;.  Gemeinde Gnevsdorf, 1998.&lt;br /&gt;
* Manfred Bockholt, Erhard Bünger, Benno Gütschow, Johanna Jawinsky, Ingetraud Klagge:  &#039;&#039;Rund um den Schlossberg: [[Kösterbeck]] — [[Fresendorf]] — [[Roggentin]], Geschichte und Geschichten&#039;&#039;.  Interessengemeinschaft &amp;quot;Natur und Heimat&amp;quot; der Ortsgruppe der Volkssolidarität Roggentin, 2003.&lt;br /&gt;
* Walter Haak: &#039;&#039;[[Neubukow]] — Zur Geschichte einer kleinen mecklenburgischen Stadt&#039;&#039;.  Bd. 1-3, Druckerei Keuer, Neubukow, 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== * [[Heidearchiv Wilfried Steinmüller]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archiv [[Claus Garve]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sebastian Heißel:  &#039;&#039;[[Neubukow]] — aus der Geschichte einer mecklenburgischen Landstadt&#039;&#039;. Stadt Neubukow, 1937.&lt;br /&gt;
* Gerhard Heinemann: &#039;&#039;Kleine Geschichte des Dorfes [[Warnkenhagen]]&#039;&#039;: Im Auftrag der Gemeinde Warnkenhagen aus Anlaß der 600 Jahrfeier der Ersterwähnung herausgegeben.  Eigenverlag des Verfassers, Warnkenhagen, 1998.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Davids: &#039;&#039;Geschichte — Geschichten und Chronik von [[Ivenack]] und Umgebung&#039;&#039;. Eigenverlag, Ivenack, 2. Auflage, 1998.&lt;br /&gt;
* Ulrich Ibendorf: &#039;&#039;Das Dorf [[Lichtenhagen]] — Menschen und Geschichte(n)&#039;&#039;. Verlag Jugend und Geschichte, Rostock, 1993.&lt;br /&gt;
* Walter Haak: &#039;&#039;Mühlen in [[Neubukow]] — Geschichte und Gegenwart&#039;&#039;. Stadt Neubukow (Hrsg.), 19nn.&lt;br /&gt;
* Martin Pfitzner, W. Karbe: &#039;&#039;Das alte und neue [[Strelitz]] — Volkskunde, Sagen, Flurnamen&#039;&#039;. Buchdruckerei der Landeszeitung, Neustrelitz, 1938.&lt;br /&gt;
* Steffi Brock: &#039;&#039;[[Festschrift 825 Jahre Hohenfelde]]&#039;&#039;. Gemeinde Hohenfelde (Hrsg.), 2002.&lt;br /&gt;
* Alfred Neumann, Manfred Netzel: &#039;&#039;1240-1965: [[Penkun]] in Vergangenheit und Gegenwart&#039;&#039;.  Stadt Penkun (Hrsg.), 1965.&lt;br /&gt;
* L. Sommermeier: &#039;&#039;Geologie der Neubukower Mulde&#039;&#039;. Sonderabdruck aus Archiv des Vereins der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg, Güstrow, 1912.&lt;br /&gt;
* Stadt Neubukow (Hrsg.): &#039;&#039;Neubukow 750 Jahre: 1250-2000&#039;&#039;. Druckerei Karl Keuer, Neubukow, 2000.&lt;br /&gt;
* Walter Haak: &#039;&#039;Neubukow — Zur Geschichte einer kleinen mecklenburgischen Stadt&#039;&#039;.  Bd. 1-3, Druckerei Keuer, Neubukow, 2000.&lt;br /&gt;
* Karl Rolf Schultz: &#039;&#039;Die Chronik von [[Klinken]]&#039;&#039;. Dissertation, Universität Rostock, 1954.&lt;br /&gt;
* Otto Lemke: &#039;&#039;Geschichte der Stadt [[Brüel]]: mit der Geschichte der Brüeler Schützenzunft und den Flurnamen&#039;&#039;. Im Verlag der Brüeler Stadtverwaltung, Brüel, 1927.&lt;br /&gt;
* Friedrich Belg: &#039;&#039;Chronik der Stadt [[Grevesmühlen]]&#039;&#039;. Im Selbstverlag, Grevesmühlen, 1936.&lt;br /&gt;
* Eckart Redersborg: &#039;&#039;Chronik der Stadt [[Grevesmühlen]]&#039;&#039;. Bd. 2, im Selbstverlag, Grevesmühlen, 1995.&lt;br /&gt;
* Willi Kröger: &#039;&#039;[[Chronik 700 Jahre Neuendorf (bei Rostock)]]&#039;&#039;. Eigenverlag, 2014.&lt;br /&gt;
* Astrid Lautenschläger, Erich Voutta, Brgit Lange, Sieghard Asmus: &#039;&#039;Festschrift 725 Jahre [[Wilsen]]&#039;&#039;.  Gemeinde Kreien, 1999. (Karte)&lt;br /&gt;
* Burghard Keuthe und Autorenteam: &#039;&#039;600 Jahre [[Ziegendorf]] — Aus der Geschichte eines mecklenburgischen Dorfes&#039;&#039;. Gemeinde Ziegendorf, 1992.&lt;br /&gt;
* Johann-Georg Nehls (Hrsg.): &#039;&#039;[[Ruest]] — Vom Werden und Vergehen meines Heimatortes&#039;&#039;. Parchimer Verlag, Parchim, 1994.&lt;br /&gt;
* Fred Beckendorff: &#039;&#039;700 Jahre [[Below]]&#039;&#039;. Eigenverlag, 1996. (Karte, Flurnamen)&lt;br /&gt;
* Fred Beckendorff: &#039;&#039;Zwischen Rummelberg und Leuschensoll — 775 Jahre [[Techentin]]&#039;&#039;.  Eigenverlag, 1994. (Karte, Flurnamen)&lt;br /&gt;
* Fred Beckendorff: &#039;&#039;700 Jahre [[Augzin]] — Einige Daten aus der Geschichte des Dorfes&#039;&#039;.  Eigenverlag, 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digitale Fundstücke andernorts =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books/about/Ruest.html?id=TFYMAQAAMAAJ&amp;amp;redir_esc=y Dieter Garling, Günther Peters, Andrea Matischewski: &#039;&#039;[[Ruest]] — Chronik eines mecklenburgischen Dorfes&#039;&#039;. Plawe, Ruest, 2002.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschronik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Gro%C3%9F_Godems&amp;diff=58597</id>
		<title>Groß Godems</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Gro%C3%9F_Godems&amp;diff=58597"/>
		<updated>2021-11-17T09:34:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Ortschronik/en von Groß Godems */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Groß Godems&lt;br /&gt;
 | plz = 19372&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Parchimer Umland&lt;br /&gt;
 | landkreis = Ludwigslust Parchim&lt;br /&gt;
 | einwohner = 387 (2019)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.3631895&lt;br /&gt;
 | lon = 11.7680372&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Groß Godems liegt 8 km südlich von Parchim und 15 km östlich von Neustadt Glewe in einer hügeligen Endmoränenlandschaft. Das Dorf gehört zur Gemeinde Karrenzin im Amt Parchimer Umland im Landkreis Ludwigslust Parchim. Südlich der Ortschaft verläuft die A 24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geographische Lage =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: Link zu Google Maps [https://www.google.de/maps/@53.3631895,11.7680372,13z]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einführende Information =&lt;br /&gt;
Groß Godems wurde bereits in der Bronzezeit besiedelt. Erstmals erwähnt wurde es vermutlich in einer verschollenen Urkunde 1259 als Wodamiz gemeinsam mit Klein Godems , nachweislich 1291. Die Fachwerk-Backstein-Kirche wurde 1686-88 erbaut. Aus dieser Zeit stammen Wappenfenster ortsansässiger Familien. Beim umfangreichen Umbau 1888 wurde eine Orgel von Friedrich Friese eingebaut. Hauptort des Kirchspiels war Slate. Groß Godems ist seit 1726 Schulstandort. Jeher landwirtschaftlich auf eher magerem Boden geprägt, wurde der Ort nach dem 30jährigen Krieg Gutsdorf mit wechselnden Besitzern. Die LPG wurde 1954 gegründet, 1960 galt der Ort als &amp;quot;vollgenossenschaftlich&amp;quot;. Nach 1990 wurde eine Agrargenossenschaft gegründet und ein Wiedereinrichter eröffnete einen Betrieb. Im zweiten Weltkrieg wurde dort ein Munitionsbetrieb mit Zwangsarbeitern betrieben. Nach dem Krieg lebten im Ort bis zu 800 Flüchtlinge und Vertriebene. Die Bürger engagieren und engagierten sich in der Freiwilligen Feuerwehr, in Theatergruppe und Volkstanzgruppe, aber auch im Frauenbund, Schützenverein, Instrumentalgruppe und in den 1930ern der Frauenschaft. Groß Godems war Standort einer Gemeindeschwester. In Groß Godems wurde Carl Abs geboren, der Begründer des modernen Ringkampfes in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kurztext zum Ort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; 1894:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 708: &amp;quot;Groß-Godems (früher Wodamiz), Poststation, 1 Meile südöstlich von Parchim, Dorf mit Kirche, Schule (2), 19 Erbpächtern, 1 Büdner, 26 Häuslern (1 Schmied, 1 Krüger), 328 (314) Einw.&lt;br /&gt;
Die Kirche – Filiale von Slate – galt schon in den 50er Jahren für schlecht gebaut, sie ist indeß 1887 durchgebaut uns wesentlich verschönert und 1888 mit einer werthvollen Orgel versehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Groß Godems im Spiegel von Karten und Luftbildern =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Groß-Godems_Schmettau_1788.png|Groß Godems 1788 Schmettau-Karte&lt;br /&gt;
Datei:Groß-Godems_Wiebeking_1786.png|Groß Godems 1786 Wiebekingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Groß-Godems_Messtisch_1888-2.png|Groß Godems 1888&lt;br /&gt;
Datei:Groß-Godems_Messtisch_1888.png|Groß Godems 1888-Detail&lt;br /&gt;
Datei:Groß-Godems-OSM21.png|Groß Godems 2021&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bildergalerie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ortschronik/en von Groß Godems =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Ortschronik von Groß Godems wird derzeit bereits in der dritten Generation geführt. Lehrer Erwin Liefke (*22.11.1906,+25.12.1965) begann die Arbeit mit Fotografien, Lehrer Johann Albrecht Behrens (*9.5.1930+27.9.1990) setzte sie fort. Dazu kommen Dokumente aus Archiven, Zeitungsausschnitte, Orts- und Flurkarten und Aussagen von Bürgern, die Anita Menning zusammengetragen hat. Aus rechtlichen Gründen veröffentlichen wir im Internet nur den Text der Ortschronik. Die gesamte Chronik liegt zur Einsicht beim Heimatverband vor. Die Materialsammlung verwalten die derzeitigen Ortschronisten Anita und Peter Menning.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ortschronik von Anita und Menning, 2011.]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Musterdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zu Groß Godems =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://wiki-de.genealogy.net/GOV:GROEMSJO53VI Groß Godems in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Godems Groß Godems bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.dorfkirchen-in-mv.de/content/Version_1/detail_gesamt.php?Reg_Nr=584 Dorfkirche Groß Godems in Dorfkirchen-mv.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;br /&gt;
Die Ortschronik von Groß Godems wird derzeit offline geführt und weitergeführt von Anita und Peter Menning. Gern stellen wir Kontakt zu den Autoren her. Bitte wenden Sie sich dazu an den Heimatverband unter geschaeftsstelle@heimatverband-mv.de.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Gro%C3%9F_Godems&amp;diff=58596</id>
		<title>Groß Godems</title>
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		<updated>2021-11-17T09:34:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Ortschronik/en von Groß Godems */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Groß Godems&lt;br /&gt;
 | plz = 19372&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Parchimer Umland&lt;br /&gt;
 | landkreis = Ludwigslust Parchim&lt;br /&gt;
 | einwohner = 387 (2019)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.3631895&lt;br /&gt;
 | lon = 11.7680372&lt;br /&gt;
 | zoom = 13&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Groß Godems liegt 8 km südlich von Parchim und 15 km östlich von Neustadt Glewe in einer hügeligen Endmoränenlandschaft. Das Dorf gehört zur Gemeinde Karrenzin im Amt Parchimer Umland im Landkreis Ludwigslust Parchim. Südlich der Ortschaft verläuft die A 24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geographische Lage =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Koordinaten: Link zu Google Maps [https://www.google.de/maps/@53.3631895,11.7680372,13z]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Einführende Information =&lt;br /&gt;
Groß Godems wurde bereits in der Bronzezeit besiedelt. Erstmals erwähnt wurde es vermutlich in einer verschollenen Urkunde 1259 als Wodamiz gemeinsam mit Klein Godems , nachweislich 1291. Die Fachwerk-Backstein-Kirche wurde 1686-88 erbaut. Aus dieser Zeit stammen Wappenfenster ortsansässiger Familien. Beim umfangreichen Umbau 1888 wurde eine Orgel von Friedrich Friese eingebaut. Hauptort des Kirchspiels war Slate. Groß Godems ist seit 1726 Schulstandort. Jeher landwirtschaftlich auf eher magerem Boden geprägt, wurde der Ort nach dem 30jährigen Krieg Gutsdorf mit wechselnden Besitzern. Die LPG wurde 1954 gegründet, 1960 galt der Ort als &amp;quot;vollgenossenschaftlich&amp;quot;. Nach 1990 wurde eine Agrargenossenschaft gegründet und ein Wiedereinrichter eröffnete einen Betrieb. Im zweiten Weltkrieg wurde dort ein Munitionsbetrieb mit Zwangsarbeitern betrieben. Nach dem Krieg lebten im Ort bis zu 800 Flüchtlinge und Vertriebene. Die Bürger engagieren und engagierten sich in der Freiwilligen Feuerwehr, in Theatergruppe und Volkstanzgruppe, aber auch im Frauenbund, Schützenverein, Instrumentalgruppe und in den 1930ern der Frauenschaft. Groß Godems war Standort einer Gemeindeschwester. In Groß Godems wurde Carl Abs geboren, der Begründer des modernen Ringkampfes in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Kurztext zum Ort =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus &amp;quot;Mecklenburgische Vaterlandskunde von Wilhelm Raabe  Ausgabe Gustav Quade&amp;quot; 1894:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seite 708: &amp;quot;Groß-Godems (früher Wodamiz), Poststation, 1 Meile südöstlich von Parchim, Dorf mit Kirche, Schule (2), 19 Erbpächtern, 1 Büdner, 26 Häuslern (1 Schmied, 1 Krüger), 328 (314) Einw.&lt;br /&gt;
Die Kirche – Filiale von Slate – galt schon in den 50er Jahren für schlecht gebaut, sie ist indeß 1887 durchgebaut uns wesentlich verschönert und 1888 mit einer werthvollen Orgel versehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Groß Godems im Spiegel von Karten und Luftbildern =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Groß-Godems_Schmettau_1788.png|Groß Godems 1788 Schmettau-Karte&lt;br /&gt;
Datei:Groß-Godems_Wiebeking_1786.png|Groß Godems 1786 Wiebekingsche Karte&lt;br /&gt;
Datei:Groß-Godems_Messtisch_1888-2.png|Groß Godems 1888&lt;br /&gt;
Datei:Groß-Godems_Messtisch_1888.png|Groß Godems 1888-Detail&lt;br /&gt;
Datei:Groß-Godems-OSM21.png|Groß Godems 2021&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bildergalerie =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Ortschronik/en von Groß Godems =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Ortschronik von Groß Godems wird derzeit bereits in der dritten Generation geführt. Lehrer Erwin Liefke (*22.11.1906,+25.12.1965) begann die Arbeit mit Fotografien, Lehrer Johann Albrecht Behrens (*9.5.1930+27.9.1990) setzte sie fort. Dazu kommen Dokumente aus Archiven, Zeitungsausschnitte, Orts- und Flurkarten und Aussagen von Bürgern, die Anita Menning zusammengetragen hat. Aus rechtlichen Gründen veröffentlichen wir im Internet nur den Text der Ortschronik. Die gesamte Chronik liegt zur Einsicht beim Heimatverband vor. Die Materialsammlung verwalten die derzeitigen Ortschronisten Anita und Peter Menning.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ortschronik von Anita und Peter Menning, 2011.]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes Musterdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Weiterführende Information zu Groß Godems =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://wiki-de.genealogy.net/GOV:GROEMSJO53VI Groß Godems in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Godems Groß Godems bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [https://www.dorfkirchen-in-mv.de/content/Version_1/detail_gesamt.php?Reg_Nr=584 Dorfkirche Groß Godems in Dorfkirchen-mv.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=  Kontakte =&lt;br /&gt;
Die Ortschronik von Groß Godems wird derzeit offline geführt und weitergeführt von Anita und Peter Menning. Gern stellen wir Kontakt zu den Autoren her. Bitte wenden Sie sich dazu an den Heimatverband unter geschaeftsstelle@heimatverband-mv.de.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Opfer_von_Krieg_und_Gewalt_aus_Demmin&amp;diff=56247</id>
		<title>Opfer von Krieg und Gewalt aus Demmin</title>
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		<updated>2021-09-30T21:45:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Zweiter Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Auf dem Ernst-Barlach-Platz (1897 als Wilhelmsplatz eingeweiht, in der DDR-Zeit Wilhelm-Pieck-Platz, seit 1990 Ernst-Barlach-Platz) befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem sowjetischen Soldatenfriedhof  ein  Ehrenmal  für  die   ̈Opfer  des  Faschismus. Dieses Denkmal wurde bereits 1945 in seiner heutigen Form errichtet, es stand zunächst auf dem August-Bebel-Platz, wurde aber anläßlich des 22. Jahrestages  der  DDR  1971  an  seinem  heutigen Standort  eingeweiht.  An  dieser  Stelle  befand  sich auch das Kriegerdenkmal  ̈Für die Helden von 1870/71 ̇. Der Unterbau des alten Denkmals ist noch vorhanden, auf dem Granitsockel stand von 1906 bis 1945 eine Statue Kaiser Wilhelms I. Die Inschrift im Sockel lautet:  ̈Den Toten zur Ehre / den Lebenden zur Pflicht ̇. Nachträglich sind über diesen Worten die  Buchstaben   ̈O. d. F. ̇  (Opfer  des  Faschismus) goldfarben eingearbeitet worden. Das Denkmal befindet sich in der parkähnlichen Anlage auf einem kleinen  Hügel,  zu  dem  Stufen  hinaufführen.  Die Stadt ließ es unverändert. Der daneben liegende sowjetische Soldatenfriedhof wurde 1995 umgestaltet. Die 22 Meter hohe Gedenkstele  mit  dem  Sowjetstern  wurde  entfernt,  die  für Fahnenappelle angelegte planierte Fläche zu Rasen umgewandelt. Unter dieser Fläche liegen 103 Tote. Dabei  handelt  es  sich  nicht  nur  um  Soldaten,  sondern,  wie  die  Friedhofsunterlagen  ausweisen,  auch um sowjetische Zwangsarbeiter, die nach 1945 hierher umgebettet wurden, sowie um Kriegsgefangene  und  ein  sechs  Monate  altes  Kind.  Auf  dem Platz  wurde  1995  eine  Marmortafel aufgestellt, die die  Inschrift  trägt: Den  Opfern  von  Krieg  und Gewaltherrschaft. Ein Findling am Rande des Platzes  trägt  eine  Messingtafel,  auf  der  darüber  informiert wird, daß sich hier seit 1946 ein sowjetischer Soldatenfriedhof befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im  Woldeforst  nordwestlich  von  Demmin,  in  der Nähe einer früheren Munitionsfabrik, befindet sich, wie  die  Stadt  erst  1994  erfuhr,  die  Grabstätte  von 20 unbekannten  Zwangsarbeitern,  die  dort  in  Einzelgräbern liegen sollen. Recherchen ergaben, daß es sich  um  einen  schon  in  DDR-Zeiten  bekannten Friedhof handelt. Bei den Toten soll es sich um Russen handeln. Von sowjetischer Seite war kein&lt;br /&gt;
Gedenkzeichen  gewünscht.  Noch  heute  sind  diese Gräber, die zur Gemarkung der Gemeinde Seedorf gehören, ungekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof des Stadtteils Vorwerk befinden sich  Gräber  von  45  Zwangsarbeitern,  die  zwischen 1941 und 1945 hier ums Leben kamen. Sie waren zur Arbeit auf dem Gut der Familie von Rohr eingesetzt.&lt;br /&gt;
Es  gibt  kein  Gedenkzeichen  für  diese  Menschen. Teilweise sollen die Gräber neu belegt worden sein. Die Namen der Toten sind nicht bekannt, es soll sich um  Polen  und  drei  sowjetische  Kriegsgefangene gehandelt haben. Die Russen wurden nach 1945 auf den damaligen Wilhelm-Pieck-Platz umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf  dem  Hauptfriedhof von  Demmin  wurden  zwischen 1940 und 1943 nach den Friedhofsunterlagen mindestens 54 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, auch Kinder von Zwangsarbeiterinnen, beigesetzt. Es handelte sich um Ukrainer und Polen, die an Krankheiten  und  Erschöpfung  starben,  auch  Selbstmord begingen oder wegen angeblicher Vergehen erhängt wurden. Auch kriegsgefangene Russen waren unter ihnen. In der Zuckerfabrik von Demmin waren zahlreiche ausländische Zwangsarbeiter eingesetzt, auch auf  den  Gütern  der  Umgebung.  Es  gibt  für  diese Menschen kein anderes Erinnerungszeichen als die Gräber auf dem Friedhof. In einer besonderen Anlage  befinden  sich  18  mit  Efeu  überwachsene Grabhügel  und  ein  kleiner  schmaler  Stein  mit  der Inschrift:&lt;br /&gt;
Er / ist / unser / Friede&lt;br /&gt;
[Zeichen eines Kreuzes]&lt;br /&gt;
Ausländer&lt;br /&gt;
Opfer des Krieges / 1939—1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Karl-Köthen-Straße gab es eine Gedenktafel für Karl Köthen, geboren 1894, Monteur, Stadtverordneter für die KPD, der 1937 an den Folgen von Mißhandlungen durch die Nationalsozialisten starb. 1990  wurde  die  Karl-Köthen-Straße  in  Baustraße rückbenannt,  die  Gedenktafel  verschwand  und  ist nicht mehr auffindbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An der Mühlenstra§e/Ecke Clara-Zetkin-Straße gab es eine Gedenktafel für Franz Streit, der als Widerstandskämpfer im Zusammenhang mit der Saefkow-Jacob-Bästlein-Gruppe im Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet wurde. Das Haus, in dem Franz Streit gelebt hatte, wurde 1992/93 restauriert. Die Gedenktafel verschwand und ist nicht mehr auffindbar.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) &#039;&#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II&#039;&#039;, Bonn: BpB, 2008, 405f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Die Kriegsgräberstätte Woldeforst/Gemeinde Seedort wurde am 17.5.2018 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Opfer_von_Krieg_und_Gewalt_aus_Demmin&amp;diff=56246</id>
		<title>Opfer von Krieg und Gewalt aus Demmin</title>
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		<updated>2021-09-30T21:44:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Zweiter Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Auf dem Ernst-Barlach-Platz (1897 als Wilhelmsplatz eingeweiht, in der DDR-Zeit Wilhelm-Pieck-Platz, seit 1990 Ernst-Barlach-Platz) befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem sowjetischen Soldatenfriedhof  ein  Ehrenmal  für  die   ̈Opfer  des  Faschismus. Dieses Denkmal wurde bereits 1945 in seiner heutigen Form errichtet, es stand zunächst auf dem August-Bebel-Platz, wurde aber anläßlich des 22. Jahrestages  der  DDR  1971  an  seinem  heutigen Standort  eingeweiht.  An  dieser  Stelle  befand  sich auch das Kriegerdenkmal  ̈Für die Helden von 1870/71 ̇. Der Unterbau des alten Denkmals ist noch vorhanden, auf dem Granitsockel stand von 1906 bis 1945 eine Statue Kaiser Wilhelms I. Die Inschrift im Sockel lautet:  ̈Den Toten zur Ehre / den Lebenden zur Pflicht ̇. Nachträglich sind über diesen Worten die  Buchstaben   ̈O. d. F. ̇  (Opfer  des  Faschismus) goldfarben eingearbeitet worden. Das Denkmal befindet sich in der parkähnlichen Anlage auf einem kleinen  Hügel,  zu  dem  Stufen  hinaufführen.  Die Stadt ließ es unverändert. Der daneben liegende sowjetische Soldatenfriedhof wurde 1995 umgestaltet. Die 22 Meter hohe Gedenkstele  mit  dem  Sowjetstern  wurde  entfernt,  die  für Fahnenappelle angelegte planierte Fläche zu Rasen umgewandelt. Unter dieser Fläche liegen 103 Tote. Dabei  handelt  es  sich  nicht  nur  um  Soldaten,  sondern,  wie  die  Friedhofsunterlagen  ausweisen,  auch um sowjetische Zwangsarbeiter, die nach 1945 hierher umgebettet wurden, sowie um Kriegsgefangene  und  ein  sechs  Monate  altes  Kind.  Auf  dem Platz  wurde  1995  eine  Marmortafel aufgestellt, die die  Inschrift  trägt: Den  Opfern  von  Krieg  und Gewaltherrschaft. Ein Findling am Rande des Platzes  trägt  eine  Messingtafel,  auf  der  darüber  informiert wird, daß sich hier seit 1946 ein sowjetischer Soldatenfriedhof befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im  Woldeforst  nordwestlich  von  Demmin,  in  der Nähe einer früheren Munitionsfabrik, befindet sich, wie  die  Stadt  erst  1994  erfuhr,  die  Grabstätte  von 20 unbekannten  Zwangsarbeitern,  die  dort  in  Einzelgräbern liegen sollen. Recherchen ergaben, daß es sich  um  einen  schon  in  DDR-Zeiten  bekannten Friedhof handelt. Bei den Toten soll es sich um Russen handeln. Von sowjetischer Seite war kein&lt;br /&gt;
Gedenkzeichen  gewünscht.  Noch  heute  sind  diese Gräber, die zur Gemarkung der Gemeinde Seedorf gehören, ungekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof des Stadtteils Vorwerk befinden sich  Gräber  von  45  Zwangsarbeitern,  die  zwischen 1941 und 1945 hier ums Leben kamen. Sie waren zur Arbeit auf dem Gut der Familie von Rohr eingesetzt.&lt;br /&gt;
Es  gibt  kein  Gedenkzeichen  für  diese  Menschen. Teilweise sollen die Gräber neu belegt worden sein. Die Namen der Toten sind nicht bekannt, es soll sich um  Polen  und  drei  sowjetische  Kriegsgefangene gehandelt haben. Die Russen wurden nach 1945 auf den damaligen Wilhelm-Pieck-Platz umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf  dem  Hauptfriedhof von  Demmin  wurden  zwischen 1940 und 1943 nach den Friedhofsunterlagen mindestens 54 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, auch Kinder von Zwangsarbeiterinnen, beigesetzt. Es handelte sich um Ukrainer und Polen, die an Krankheiten  und  Erschöpfung  starben,  auch  Selbstmord begingen oder wegen angeblicher Vergehen erhängt wurden. Auch kriegsgefangene Russen waren unter ihnen. In der Zuckerfabrik von Demmin waren zahlreiche ausländische Zwangsarbeiter eingesetzt, auch auf  den  Gütern  der  Umgebung.  Es  gibt  für  diese Menschen kein anderes Erinnerungszeichen als die Gräber auf dem Friedhof. In einer besonderen Anlage  befinden  sich  18  mit  Efeu  überwachsene Grabhügel  und  ein  kleiner  schmaler  Stein  mit  der Inschrift:&lt;br /&gt;
Er / ist / unser / Friede&lt;br /&gt;
[Zeichen eines Kreuzes]&lt;br /&gt;
Ausländer&lt;br /&gt;
Opfer des Krieges / 1939—1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Karl-Köthen-Straße gab es eine Gedenktafel für Karl Köthen, geboren 1894, Monteur, Stadtverordneter für die KPD, der 1937 an den Folgen von Mißhandlungen durch die Nationalsozialisten starb. 1990  wurde  die  Karl-Köthen-Straße  in  Baustraße rückbenannt,  die  Gedenktafel  verschwand  und  ist nicht mehr auffindbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An der Mühlenstra§e/Ecke Clara-Zetkin-Straße gab es eine Gedenktafel für Franz Streit, der als Widerstandskämpfer im Zusammenhang mit der Saefkow-Jacob-Bästlein-Gruppe im Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet wurde. Das Haus, in dem Franz Streit gelebt hatte, wurde 1992/93 restauriert. Die Gedenktafel verschwand und ist nicht mehr auffindbar.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Zitat: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) &#039;&#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II&#039;&#039;, Bonn: BpB, 2008, 405f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Die Kriegsgräberstätte Woldeforst/Gemeinde Seedort wurde am 17.5.2018 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56245</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T21:44:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Zweiter Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gülzowpark scheint es einen Ehrenhain für die Soldaten des 1. Weltkriegs aus nationalsozialistischer Zeit zu geben. Die Tafeln mit Orten berühmter Schlachten wurden in den 1950er Jahren von den Findlingen, die entlang des Weges zum Kriegerdenkmal aufgestellt sind, entfernt. Den Eingang zum Park markieren zwei Findlinge mit den eingemeißelten Jahreszahlen 1914 und 1918. &lt;br /&gt;
Im Park sind weitere Kriegsdenkmäler aufgestellt worden: für die Gefallenen im deutsch-französischen Krieg und im zweiten Weltkrieg, auch für sowjetische Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In Loitz befand sich von etwa 1940 an ein größeres Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Baracken sind noch vorhanden, sie werden als  Wohnungen  genutzt.  Es  gibt  kein  Erinnerungs&lt;br /&gt;
zeichen an die ungezählten Menschen verschiedener Nationen, die hier kaserniert waren. Der Platz hieß  bis  1990  Barackenplatz, er  wird  heute  Kiewitt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf dem Sankt-Marien-Friedhof von Loitz wurden etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auch Kinder, beigesetzt. Sie starben an Typhus oder anderen Krankheiten, an Arbeitsunfällen und Selbstmord. Es soll auch tödliche Mi§handlungen gegeben haben. Etwa  40  Gräber  von  Polen,  Franzosen,  Russen, Litauern  und  Italienern  waren  mit  Steinen  oder Holzkreuzen  gekennzeichnet,  einzelne  trugen  Inschriften. Aus den Friedhofsunterlagen geht hervor, daß sie zwischen 1942 und 1945 beigesetzt wurden. Unter ihnen waren auch einige nur wenige Wochen alte Kinder von polnischen und russischen Frauen. In den 50er Jahren hat es 13 Überführungen von Italienern und Franzosen in ihre Heimatländer gegeben. Obwohl diese Grabanlage auf dem Feld 10 des Friedhofs in der DDR als Gedenkstätte bezeichnet wurde, verwitterten die Grabsteine und Kreuze. 1990 ließ die Friedhofsverwaltung die verwahrlosten Reste beseitigen. Die Grabanlage ist heute eine Rasenfläche mit Koniferenbepflanzung.  Einen  Gedenkstein  gibt  es nicht.  Es  ist  geplant,  einen  Stein  durch  die  Kriegsgräberfürsorge errichten zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II, Bonn: BpB, 2008, S 427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf einem Platz vor dem Schützenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkmal für den in der NS-Zeit verfolgten KPD-Politiker August Levin, Spanienkämpfer, Widerstandskämpfer während des zweiten Weltkriegs im Exil in den Niederlanden und späteren Bürgermeister befand sich während der DDR-Zeit vor dem Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56244</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T21:44:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Zweiter Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gülzowpark scheint es einen Ehrenhain für die Soldaten des 1. Weltkriegs aus nationalsozialistischer Zeit zu geben. Die Tafeln mit Orten berühmter Schlachten wurden in den 1950er Jahren von den Findlingen, die entlang des Weges zum Kriegerdenkmal aufgestellt sind, entfernt. Den Eingang zum Park markieren zwei Findlinge mit den eingemeißelten Jahreszahlen 1914 und 1918. &lt;br /&gt;
Im Park sind weitere Kriegsdenkmäler aufgestellt worden: für die Gefallenen im deutsch-französischen Krieg und im zweiten Weltkrieg, auch für sowjetische Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;In Loitz befand sich von etwa 1940 an ein größeres Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Baracken sind noch vorhanden, sie werden als  Wohnungen  genutzt.  Es  gibt  kein  Erinnerungs&lt;br /&gt;
zeichen an die ungezählten Menschen verschiedener Nationen, die hier kaserniert waren. Der Platz hieß  bis  1990  Barackenplatz, er  wird  heute  Kiewitt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf dem Sankt-Marien-Friedhof von Loitz wurden etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auch Kinder, beigesetzt. Sie starben an Typhus oder anderen Krankheiten, an Arbeitsunfällen und Selbstmord. Es soll auch tödliche Mi§handlungen gegeben haben. Etwa  40  Gräber  von  Polen,  Franzosen,  Russen, Litauern  und  Italienern  waren  mit  Steinen  oder Holzkreuzen  gekennzeichnet,  einzelne  trugen  Inschriften. Aus den Friedhofsunterlagen geht hervor, daß sie zwischen 1942 und 1945 beigesetzt wurden. Unter ihnen waren auch einige nur wenige Wochen alte Kinder von polnischen und russischen Frauen. In den 50er Jahren hat es 13 Überführungen von Italienern und Franzosen in ihre Heimatländer gegeben. Obwohl diese Grabanlage auf dem Feld 10 des Friedhofs in der DDR als Gedenkstätte bezeichnet wurde, verwitterten die Grabsteine und Kreuze. 1990 ließ die Friedhofsverwaltung die verwahrlosten Reste beseitigen. Die Grabanlage ist heute eine Rasenfläche mit Koniferenbepflanzung.  Einen  Gedenkstein  gibt  es nicht.  Es  ist  geplant,  einen  Stein  durch  die  Kriegsgräberfürsorge errichten zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II, Bonn: BpB, 2008, S 427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf einem Platz vor dem Schützenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkmal für den in der NS-Zeit verfolgten KPD-Politiker August Levin, Spanienkämpfer, Widerstandskämpfer während des zweiten Weltkriegs im Exil in den Niederlanden und späteren Bürgermeister befand sich während der DDR-Zeit vor dem Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Opfer_von_Krieg_und_Gewalt_aus_Demmin&amp;diff=56243</id>
		<title>Opfer von Krieg und Gewalt aus Demmin</title>
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		<updated>2021-09-30T21:43:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Auf dem Ernst-Barlach-Platz (1897 als Wilhelmsplatz eingeweiht, in der DDR-Zeit Wilhelm-Pieck-Platz, seit 1990 Ernst-Barlach-Platz) befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem sowjetischen Soldatenfriedhof  ein  Ehrenmal  für  die   ̈Opfer  des  Faschismus. Dieses Denkmal wurde bereits 1945 in seiner heutigen Form errichtet, es stand zunächst auf dem August-Bebel-Platz, wurde aber anläßlich des 22. Jahrestages  der  DDR  1971  an  seinem  heutigen Standort  eingeweiht.  An  dieser  Stelle  befand  sich auch das Kriegerdenkmal  ̈Für die Helden von 1870/71 ̇. Der Unterbau des alten Denkmals ist noch vorhanden, auf dem Granitsockel stand von 1906 bis 1945 eine Statue Kaiser Wilhelms I. Die Inschrift im Sockel lautet:  ̈Den Toten zur Ehre / den Lebenden zur Pflicht ̇. Nachträglich sind über diesen Worten die  Buchstaben   ̈O. d. F. ̇  (Opfer  des  Faschismus) goldfarben eingearbeitet worden. Das Denkmal befindet sich in der parkähnlichen Anlage auf einem kleinen  Hügel,  zu  dem  Stufen  hinaufführen.  Die Stadt ließ es unverändert. Der daneben liegende sowjetische Soldatenfriedhof wurde 1995 umgestaltet. Die 22 Meter hohe Gedenkstele  mit  dem  Sowjetstern  wurde  entfernt,  die  für Fahnenappelle angelegte planierte Fläche zu Rasen umgewandelt. Unter dieser Fläche liegen 103 Tote. Dabei  handelt  es  sich  nicht  nur  um  Soldaten,  sondern,  wie  die  Friedhofsunterlagen  ausweisen,  auch um sowjetische Zwangsarbeiter, die nach 1945 hierher umgebettet wurden, sowie um Kriegsgefangene  und  ein  sechs  Monate  altes  Kind.  Auf  dem Platz  wurde  1995  eine  Marmortafel aufgestellt, die die  Inschrift  trägt: Den  Opfern  von  Krieg  und Gewaltherrschaft. Ein Findling am Rande des Platzes  trägt  eine  Messingtafel,  auf  der  darüber  informiert wird, daß sich hier seit 1946 ein sowjetischer Soldatenfriedhof befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im  Woldeforst  nordwestlich  von  Demmin,  in  der Nähe einer früheren Munitionsfabrik, befindet sich, wie  die  Stadt  erst  1994  erfuhr,  die  Grabstätte  von 20 unbekannten  Zwangsarbeitern,  die  dort  in  Einzelgräbern liegen sollen. Recherchen ergaben, daß es sich  um  einen  schon  in  DDR-Zeiten  bekannten Friedhof handelt. Bei den Toten soll es sich um Russen handeln. Von sowjetischer Seite war kein&lt;br /&gt;
Gedenkzeichen  gewünscht.  Noch  heute  sind  diese Gräber, die zur Gemarkung der Gemeinde Seedorf gehören, ungekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof des Stadtteils Vorwerk befinden sich  Gräber  von  45  Zwangsarbeitern,  die  zwischen 1941 und 1945 hier ums Leben kamen. Sie waren zur Arbeit auf dem Gut der Familie von Rohr eingesetzt.&lt;br /&gt;
Es  gibt  kein  Gedenkzeichen  für  diese  Menschen. Teilweise sollen die Gräber neu belegt worden sein. Die Namen der Toten sind nicht bekannt, es soll sich um  Polen  und  drei  sowjetische  Kriegsgefangene gehandelt haben. Die Russen wurden nach 1945 auf den damaligen Wilhelm-Pieck-Platz umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auf  dem  Hauptfriedhof von  Demmin  wurden  zwischen 1940 und 1943 nach den Friedhofsunterlagen mindestens 54 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, auch Kinder von Zwangsarbeiterinnen, beigesetzt. Es handelte sich um Ukrainer und Polen, die an Krankheiten  und  Erschöpfung  starben,  auch  Selbstmord begingen oder wegen angeblicher Vergehen erhängt wurden. Auch kriegsgefangene Russen waren unter ihnen. In der Zuckerfabrik von Demmin waren zahlreiche ausländische Zwangsarbeiter eingesetzt, auch auf  den  Gütern  der  Umgebung.  Es  gibt  für  diese Menschen kein anderes Erinnerungszeichen als die Gräber auf dem Friedhof. In einer besonderen Anlage  befinden  sich  18  mit  Efeu  überwachsene Grabhügel  und  ein  kleiner  schmaler  Stein  mit  der Inschrift:&lt;br /&gt;
Er / ist / unser / Friede&lt;br /&gt;
[Zeichen eines Kreuzes]&lt;br /&gt;
Ausländer&lt;br /&gt;
Opfer des Krieges / 1939—1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In der Karl-Köthen-Straße gab es eine Gedenktafel für Karl Köthen, geboren 1894, Monteur, Stadtverordneter für die KPD, der 1937 an den Folgen von Mißhandlungen durch die Nationalsozialisten starb. 1990  wurde  die  Karl-Köthen-Straße  in  Baustraße rückbenannt,  die  Gedenktafel  verschwand  und  ist nicht mehr auffindbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An der Mühlenstra§e/Ecke Clara-Zetkin-Straße gab es eine Gedenktafel für Franz Streit, der als Widerstandskämpfer im Zusammenhang mit der Saefkow-Jacob-Bästlein-Gruppe im Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet wurde. Das Haus, in dem Franz Streit gelebt hatte, wurde 1992/93 restauriert. Die Gedenktafel verschwand und ist nicht mehr auffindbar.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) &#039;&#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II&#039;&#039;, Bonn: BpB, 2008, 405f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Die Kriegsgräberstätte Woldeforst/Gemeinde Seedort wurde am 17.5.2018 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Opfer_von_Krieg_und_Gewalt_aus_Demmin&amp;diff=56242</id>
		<title>Opfer von Krieg und Gewalt aus Demmin</title>
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		<updated>2021-09-30T21:34:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Zweiter Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf dem Ernst-Barlach-Platz (1897 als Wilhelmsplatz eingeweiht, in der DDR-Zeit Wilhelm-Pieck-Platz, seit 1990 Ernst-Barlach-Platz) befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem sowjetischen Soldatenfriedhof  ein  Ehrenmal  für  die   ̈Opfer  des  Faschismus. Dieses Denkmal wurde bereits 1945 in seiner heutigen Form errichtet, es stand zunächst auf dem August-Bebel-Platz, wurde aber anläßlich des 22. Jahrestages  der  DDR  1971  an  seinem  heutigen Standort  eingeweiht.  An  dieser  Stelle  befand  sich auch das Kriegerdenkmal  ̈Für die Helden von 1870/71 ̇. Der Unterbau des alten Denkmals ist noch vorhanden, auf dem Granitsockel stand von 1906 bis 1945 eine Statue Kaiser Wilhelms I. Die Inschrift im Sockel lautet:  ̈Den Toten zur Ehre / den Lebenden zur Pflicht ̇. Nachträglich sind über diesen Worten die  Buchstaben   ̈O. d. F. ̇  (Opfer  des  Faschismus) goldfarben eingearbeitet worden. Das Denkmal befindet sich in der parkähnlichen Anlage auf einem kleinen  Hügel,  zu  dem  Stufen  hinaufführen.  Die Stadt ließ es unverändert. Der daneben liegende sowjetische Soldatenfriedhof wurde 1995 umgestaltet. Die 22 Meter hohe Gedenkstele  mit  dem  Sowjetstern  wurde  entfernt,  die  für Fahnenappelle angelegte planierte Fläche zu Rasen umgewandelt. Unter dieser Fläche liegen 103 Tote. Dabei  handelt  es  sich  nicht  nur  um  Soldaten,  sondern,  wie  die  Friedhofsunterlagen  ausweisen,  auch um sowjetische Zwangsarbeiter, die nach 1945 hierher umgebettet wurden, sowie um Kriegsgefangene  und  ein  sechs  Monate  altes  Kind.  Auf  dem Platz  wurde  1995  eine  Marmortafel aufgestellt, die die  Inschrift  trägt: Den  Opfern  von  Krieg  und Gewaltherrschaft. Ein Findling am Rande des Platzes  trägt  eine  Messingtafel,  auf  der  darüber  informiert wird, daß sich hier seit 1946 ein sowjetischer Soldatenfriedhof befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im  Woldeforst  nordwestlich  von  Demmin,  in  der Nähe einer früheren Munitionsfabrik, befindet sich, wie  die  Stadt  erst  1994  erfuhr,  die  Grabstätte  von 20 unbekannten  Zwangsarbeitern,  die  dort  in  Einzelgräbern liegen sollen. Recherchen ergaben, daß es sich  um  einen  schon  in  DDR-Zeiten  bekannten Friedhof handelt. Bei den Toten soll es sich um Russen handeln. Von sowjetischer Seite war kein&lt;br /&gt;
Gedenkzeichen  gewünscht.  Noch  heute  sind  diese Gräber, die zur Gemarkung der Gemeinde Seedorf gehören, ungekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof des Stadtteils Vorwerk befinden sich  Gräber  von  45  Zwangsarbeitern,  die  zwischen 1941 und 1945 hier ums Leben kamen. Sie waren zur Arbeit auf dem Gut der Familie von Rohr eingesetzt.&lt;br /&gt;
Es  gibt  kein  Gedenkzeichen  für  diese  Menschen. Teilweise sollen die Gräber neu belegt worden sein. Die Namen der Toten sind nicht bekannt, es soll sich um  Polen  und  drei  sowjetische  Kriegsgefangene gehandelt haben. Die Russen wurden nach 1945 auf den damaligen Wilhelm-Pieck-Platz umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf  dem  Hauptfriedhof von  Demmin  wurden  zwischen 1940 und 1943 nach den Friedhofsunterlagen mindestens 54 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, auch Kinder von Zwangsarbeiterinnen, beigesetzt. Es handelte sich um Ukrainer und Polen, die an Krankheiten  und  Erschöpfung  starben,  auch  Selbstmord begingen oder wegen angeblicher Vergehen erhängt wurden. Auch kriegsgefangene Russen waren unter ihnen. In der Zuckerfabrik von Demmin waren zahlreiche ausländische Zwangsarbeiter eingesetzt, auch auf  den  Gütern  der  Umgebung.  Es  gibt  für  diese Menschen kein anderes Erinnerungszeichen als die Gräber auf dem Friedhof. In einer besonderen Anlage  befinden  sich  18  mit  Efeu  überwachsene Grabhügel  und  ein  kleiner  schmaler  Stein  mit  der Inschrift:&lt;br /&gt;
Er / ist / unser / Friede&lt;br /&gt;
[Zeichen eines Kreuzes]&lt;br /&gt;
Ausländer&lt;br /&gt;
Opfer des Krieges / 1939—1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Karl-Köthen-Straße gab es eine Gedenktafel für Karl Köthen, geboren 1894, Monteur, Stadtverordneter für die KPD, der 1937 an den Folgen von Mißhandlungen durch die Nationalsozialisten starb. 1990  wurde  die  Karl-Köthen-Straße  in  Baustraße rückbenannt,  die  Gedenktafel  verschwand  und  ist nicht mehr auffindbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Mühlenstra§e/Ecke Clara-Zetkin-Straße gab es eine Gedenktafel für Franz Streit, der als Widerstandskämpfer im Zusammenhang mit der Saefkow-Jacob-Bästlein-Gruppe im Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet wurde. Das Haus, in dem Franz Streit gelebt hatte, wurde 1992/93 restauriert. Die Gedenktafel verschwand und ist nicht mehr auffindbar.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) &#039;&#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II&#039;&#039;, Bonn: BpB, 2008, 405f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Die Kriegsgräberstätte Woldeforst/Gemeinde Seedort wurde am 17.5.2018 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56241</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T21:15:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Erster Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gülzowpark scheint es einen Ehrenhain für die Soldaten des 1. Weltkriegs aus nationalsozialistischer Zeit zu geben. Die Tafeln mit Orten berühmter Schlachten wurden in den 1950er Jahren von den Findlingen, die entlang des Weges zum Kriegerdenkmal aufgestellt sind, entfernt. Den Eingang zum Park markieren zwei Findlinge mit den eingemeißelten Jahreszahlen 1914 und 1918. &lt;br /&gt;
Im Park sind weitere Kriegsdenkmäler aufgestellt worden: für die Gefallenen im deutsch-französischen Krieg und im zweiten Weltkrieg, auch für sowjetische Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Loitz befand sich von etwa 1940 an ein größeres Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Baracken sind noch vorhanden, sie werden als  Wohnungen  genutzt.  Es  gibt  kein  Erinnerungs&lt;br /&gt;
zeichen an die ungezählten Menschen verschiedener Nationen, die hier kaserniert waren. Der Platz hieß  bis  1990  Barackenplatz, er  wird  heute  Kiewitt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Sankt-Marien-Friedhof von Loitz wurden etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auch Kinder, beigesetzt. Sie starben an Typhus oder anderen Krankheiten, an Arbeitsunfällen und Selbstmord. Es soll auch tödliche Mi§handlungen gegeben haben. Etwa  40  Gräber  von  Polen,  Franzosen,  Russen, Litauern  und  Italienern  waren  mit  Steinen  oder Holzkreuzen  gekennzeichnet,  einzelne  trugen  Inschriften. Aus den Friedhofsunterlagen geht hervor, daß sie zwischen 1942 und 1945 beigesetzt wurden. Unter ihnen waren auch einige nur wenige Wochen alte Kinder von polnischen und russischen Frauen. In den 50er Jahren hat es 13 Überführungen von Italienern und Franzosen in ihre Heimatländer gegeben. Obwohl diese Grabanlage auf dem Feld 10 des Friedhofs in der DDR als Gedenkstätte bezeichnet wurde, verwitterten die Grabsteine und Kreuze. 1990 ließ die Friedhofsverwaltung die verwahrlosten Reste beseitigen. Die Grabanlage ist heute eine Rasenfläche mit Koniferenbepflanzung.  Einen  Gedenkstein  gibt  es nicht.  Es  ist  geplant,  einen  Stein  durch  die  Kriegsgräberfürsorge errichten zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quelle: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II, Bonn: BpB, 2008, S 427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf einem Platz vor dem Schützenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkmal für den in der NS-Zeit verfolgten KPD-Politiker August Levin, Spanienkämpfer, Widerstandskämpfer während des zweiten Weltkriegs im Exil in den Niederlanden und späteren Bürgermeister befand sich während der DDR-Zeit vor dem Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
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		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T21:09:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Erster Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gülzowpark scheint es einen Ehrenhain für die Soldaten des 1. Weltkriegs aus nationalsozialistischer Zeit zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Loitz befand sich von etwa 1940 an ein größeres Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Baracken sind noch vorhanden, sie werden als  Wohnungen  genutzt.  Es  gibt  kein  Erinnerungs&lt;br /&gt;
zeichen an die ungezählten Menschen verschiedener Nationen, die hier kaserniert waren. Der Platz hieß  bis  1990  Barackenplatz, er  wird  heute  Kiewitt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Sankt-Marien-Friedhof von Loitz wurden etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auch Kinder, beigesetzt. Sie starben an Typhus oder anderen Krankheiten, an Arbeitsunfällen und Selbstmord. Es soll auch tödliche Mi§handlungen gegeben haben. Etwa  40  Gräber  von  Polen,  Franzosen,  Russen, Litauern  und  Italienern  waren  mit  Steinen  oder Holzkreuzen  gekennzeichnet,  einzelne  trugen  Inschriften. Aus den Friedhofsunterlagen geht hervor, daß sie zwischen 1942 und 1945 beigesetzt wurden. Unter ihnen waren auch einige nur wenige Wochen alte Kinder von polnischen und russischen Frauen. In den 50er Jahren hat es 13 Überführungen von Italienern und Franzosen in ihre Heimatländer gegeben. Obwohl diese Grabanlage auf dem Feld 10 des Friedhofs in der DDR als Gedenkstätte bezeichnet wurde, verwitterten die Grabsteine und Kreuze. 1990 ließ die Friedhofsverwaltung die verwahrlosten Reste beseitigen. Die Grabanlage ist heute eine Rasenfläche mit Koniferenbepflanzung.  Einen  Gedenkstein  gibt  es nicht.  Es  ist  geplant,  einen  Stein  durch  die  Kriegsgräberfürsorge errichten zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quelle: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II, Bonn: BpB, 2008, S 427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf einem Platz vor dem Schützenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkmal für den in der NS-Zeit verfolgten KPD-Politiker August Levin, Spanienkämpfer, Widerstandskämpfer während des zweiten Weltkriegs im Exil in den Niederlanden und späteren Bürgermeister befand sich während der DDR-Zeit vor dem Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56239</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T21:08:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Zweiter Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Loitz befand sich von etwa 1940 an ein größeres Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Baracken sind noch vorhanden, sie werden als  Wohnungen  genutzt.  Es  gibt  kein  Erinnerungs&lt;br /&gt;
zeichen an die ungezählten Menschen verschiedener Nationen, die hier kaserniert waren. Der Platz hieß  bis  1990  Barackenplatz, er  wird  heute  Kiewitt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Sankt-Marien-Friedhof von Loitz wurden etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auch Kinder, beigesetzt. Sie starben an Typhus oder anderen Krankheiten, an Arbeitsunfällen und Selbstmord. Es soll auch tödliche Mi§handlungen gegeben haben. Etwa  40  Gräber  von  Polen,  Franzosen,  Russen, Litauern  und  Italienern  waren  mit  Steinen  oder Holzkreuzen  gekennzeichnet,  einzelne  trugen  Inschriften. Aus den Friedhofsunterlagen geht hervor, daß sie zwischen 1942 und 1945 beigesetzt wurden. Unter ihnen waren auch einige nur wenige Wochen alte Kinder von polnischen und russischen Frauen. In den 50er Jahren hat es 13 Überführungen von Italienern und Franzosen in ihre Heimatländer gegeben. Obwohl diese Grabanlage auf dem Feld 10 des Friedhofs in der DDR als Gedenkstätte bezeichnet wurde, verwitterten die Grabsteine und Kreuze. 1990 ließ die Friedhofsverwaltung die verwahrlosten Reste beseitigen. Die Grabanlage ist heute eine Rasenfläche mit Koniferenbepflanzung.  Einen  Gedenkstein  gibt  es nicht.  Es  ist  geplant,  einen  Stein  durch  die  Kriegsgräberfürsorge errichten zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quelle: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II, Bonn: BpB, 2008, S 427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich ein Gedenkstein für die Opfer des Faschismus auf einem Platz vor dem Schützenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkmal für den in der NS-Zeit verfolgten KPD-Politiker August Levin, Spanienkämpfer, Widerstandskämpfer während des zweiten Weltkriegs im Exil in den Niederlanden und späteren Bürgermeister befand sich während der DDR-Zeit vor dem Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56238</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T20:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Zweiter Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Loitz befand sich von etwa 1940 an ein größeres Barackenlager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene. Die Baracken sind noch vorhanden, sie werden als  Wohnungen  genutzt.  Es  gibt  kein  Erinnerungs&lt;br /&gt;
zeichen an die ungezählten Menschen verschiedener Nationen, die hier kaserniert waren. Der Platz hieß  bis  1990  Barackenplatz, er  wird  heute  Kiewitt genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Sankt-Marien-Friedhof von Loitz wurden etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, auch Kinder, beigesetzt. Sie starben an Typhus oder anderen Krankheiten, an Arbeitsunfällen und Selbstmord. Es soll auch tödliche Mi§handlungen gegeben haben. Etwa  40  Gräber  von  Polen,  Franzosen,  Russen, Litauern  und  Italienern  waren  mit  Steinen  oder Holzkreuzen  gekennzeichnet,  einzelne  trugen  Inschriften. Aus den Friedhofsunterlagen geht hervor, daß sie zwischen 1942 und 1945 beigesetzt wurden. Unter ihnen waren auch einige nur wenige Wochen alte Kinder von polnischen und russischen Frauen. In den 50er Jahren hat es 13 Überführungen von Italienern und Franzosen in ihre Heimatländer gegeben. Obwohl diese Grabanlage auf dem Feld 10 des Friedhofs in der DDR als Gedenkstätte bezeichnet wurde, verwitterten die Grabsteine und Kreuze. 1990 ließ die Friedhofsverwaltung die verwahrlosten Reste beseitigen. Die Grabanlage ist heute eine Rasenfläche mit Koniferenbepflanzung.  Einen  Gedenkstein  gibt  es nicht.  Es  ist  geplant,  einen  Stein  durch  die  Kriegsgräberfürsorge errichten zu lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
S 427.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Handbibliothek&amp;diff=56237</id>
		<title>Handbibliothek</title>
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		<updated>2021-09-30T20:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Kulturlandschaftselemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier folgend entsteht schrittweise eine Handbibliothek von Elementar-Quellenwerken die für die Arbeit von Chronisten von besonderer Bedeutung sind. Ebenso werden Links zu Quellenportalen aufgeführt.  Umfangreichere Listen sind auf eigene Seiten ausgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Quellenwerke zur Geschichte Mecklenburgs]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Quellenwerke zur Geschichte Pommerns]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Begriffserklärungen und Latein in der Geschichtsschreibung]], verschwundene Wörter =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Alte Maße, Währungen und Gewichtseinheiten]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Flurnamen|Zu Flurnamen in Mecklenburg und Pommern]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://flurnamenbuch-vorpommern.germanistik.uni-greifswald.de/ Digitales Flurnamenbuch Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://stiftung-mecklenburg.de/wp-content/uploads/2017/02/Dieter_Greve_Flurnamen_von_A_bis_Z.pdf &#039;&#039;Flurnamen von A bis Z&#039;&#039; von Dieter Greve]&lt;br /&gt;
* [https://apps.wossidia.de/webapp/run Mecklenburgisches Flurnamenarchiv in Wossidia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Urheberrecht =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Info-Portal über die [https://netzpolitik.org/2019/public-domain-day-diese-werke-sind-seit-neujahr-gemeinfrei/ aktuelle Situation zu Urheberrechten].&lt;br /&gt;
* Rat zum Urheberrecht finden Sie auch in diesem Dokument [http://www.bpb.de/system/files/pdf/0GKFWO.pdf hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digitale Archive, Bibliotheken, Portale, Antiquariate und Sammlungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliotheken ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/ Die Deutsche Digitale Bibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.lbmv.de Portal der Landesbibliothek M-V]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/ Die Digitale Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-rostock.de/ Universitätsbibliothek Rostock]&lt;br /&gt;
* [https://www.uniarchiv-rostock.findbuch.net/php/main.php Universitätsarchiv Rostock]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/ Die Mecklenburgischen Jahrbücher online]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/geographie/articles/kartographie.html Kartographisches Archiv des &amp;quot;Pommerscher-Greif e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://ag-mv.de/publikationen/  Publikationen der archäologischen Gesellschaft mit Inhaltsverzeichnissen (dazu auf den Titel klicken)]&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/cgi-bin/populo/digbib.pl?f_SET=reihe%20geschichte%20mecklenburg-vorpommern&amp;amp;t_listen=x&amp;amp;sortierung=jab Digitale Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.lexikus.de/bibliothek/ Volltextbibliothek Historischer Bücher beim Lexikus-Verlages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive ==&lt;br /&gt;
* [https://ariadne-portal.uni-greifswald.de/ Archivportal des Landes]&lt;br /&gt;
* [http://archivdatenbank.landeshauptarchiv-schwerin.de/ Archivdatenbank des Landeshauptarchivs in Schwerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.wossidia.de/ WossiDia: Das digitales Wossidlo Archiv]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/static/LAKD/LAR/Dateien/Hilfestellung%2BOrtschronisten.pdf &#039;&#039;Hilfestellung Ortschronisten&#039;&#039; auf Kulturwerte M-V]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchiv/Landeshauptarchiv-Schwerin/Best%C3%A4nde/  Beständes des Landeshauptarchiv Schwerin]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-mv.de/Kirchliches-Archiv-Forschung-Research.1977.0.html  Landeskirchenarchiv Schwerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtarchiv-rostock.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3722 Findbuch des Stadtarchiv Rostock]&lt;br /&gt;
* [http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20/docs/eigeneSache.cfm?CFID=7994213&amp;amp;CFTOKEN=78240242  Digitalisierung der Pressearchive von HWWA und IfW]&lt;br /&gt;
* [https://www.bbr-server.de/bauarchivddr/ Spezialarchiv Bauen in der DDR - Informationszentrum Plattenbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.archivnordkirche.de/ Portal des Landeskirchlichen Archivs der Nordkirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforschung ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mfpev.de/digitalisate.html Digitalisate auf der Webseite des Vereins für Mecklenburgische Familien- und Personengeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://www.emecklenburg.de/  Informationssystem zur Familienforschung in Mecklenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.mv-terra-incognita.de/gesamt.htm Terra incognita: Webportal zur Landes- und Regionalgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://werner0304.alfahosting.org/wordpress/?paged=2 Rostock früher bei alphahosting]&lt;br /&gt;
* [http://familiengeschichte-vorpommern.de/ Arbeitskreis Familiengeschichte Vorpommern im Verein Pommerscher Greif e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antiquariate und Onlineshops ==&lt;br /&gt;
* [https://www.antiquariat.de/html/ Liste von Antiquariaten]&lt;br /&gt;
* [https://www.zvab.com Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher]&lt;br /&gt;
* [https://www.akpool.de/suche/Anklam?query=Anklam&amp;amp;category_id=1261 Onlineshop für Ansichtskarten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaftselemente ==&lt;br /&gt;
* [https://gutshaeuser.de/de/content/view/listbytag/59/(tag)/1  Archiv der Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.kleks.app/ Kleks - das Kulturlandschafts-Wiki, Geoinformationssystem für historische Kulturlandschaftselemente]&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait/Denkmal/Denkmalliste Liste der Baudenkmale im Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/lk.php?l=mv Einträge für Mecklenburg-Vorpommern in: Alle Burgen - Atlas für Wehranlagen, Schlösser, Adelssitze in Deutschland, Öserreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Luxemburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.denk-mal-gegen-krieg.de/ Denk mal! Portal zu Kriegerdenkmälern und Erinnerungskultur im Raum der Nordkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.dorfkirchen-in-mv.de/ Dorfkirchen in MV - Portal mit Bildern und Beschreibungen aller Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.monumentaltrees.com/de/deu/mecklenburgvorpommern/ Besondere Baumdenkmale aus MV bei Monumental Trees]&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bunker/sys/map.htm?11 Bunker und Militäranlagen in MV]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de/kulturdenkmal-des-jahres.html Historische Orte der Heilung und Gesundheit in MV]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de/unsere-themen/heimatforschung/veroeffentlichungen-aus-mv.html Verlage und Heimatzeitschriften aus MV]&lt;br /&gt;
* [http://www.zwillingswindmuehlen.de/ Mühlendatenbank für Mecklenburg-Vorpommern von Ingo Arlt]&lt;br /&gt;
* [https://www.muehlenverein-mv.de/muehlenstandorte Mühlen in Mecklenburg-Vorpommern vom Mühlenverein MV]&lt;br /&gt;
* [https://milldatabase.org/ Datenbank zu Mühlen, Mühlenwanderwegen und -straßen der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, international]&lt;br /&gt;
* [https://lighthouse-route.eu/ Europäische Route der Leuchttürme]&lt;br /&gt;
* [https://www.coe.int/de/web/cultural-routes Programm der Kulturrouten des Europarates]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Zeitschriften_(Landesgeschichte)  Wikisource digitalisierte Zeitschriften zu Landesgeschichten]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Mecklenburg#Zeitschriften Wikisource Mecklenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=2ahUKEwjXsvLswqfzAhUIgf0HHZW1B5s4ChAWegQIBxAB&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fsystem%2Ffiles%2Fpdf%2FAFQX24.pdf&amp;amp;usg=AOvVaw2bcNfinYYdqgYN2J6IwUQd Gedenkstätten für Opfer des Nationsalsozialismus in den &amp;quot;neuen&amp;quot; Bundesländern, Stand 200; Link zur PDF-Datei des Buches: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.) &#039;&#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II&#039;&#039;, Bonn 2018.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermischtes =&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=f_V3DwAAQBAJ&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=doberan&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PP1#v=onepage&amp;amp;q=doberan&amp;amp;f=false Grete Gewolls: Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern. Das Personenlexikon bei Google Books]&lt;br /&gt;
* [http://www.juden-in-mecklenburg.de/ Juden in Mecklenburg - Projekt zu Geschichte, Personen und Orten]&lt;br /&gt;
* [https://lpb-mv.de/nc/publikationen/ Publikationen zur Landeskunde, die von der Landeszentrale für Politische Bildung gegen einen kleinen Betrag abgegeben werden]&lt;br /&gt;
* [https://www.praehistorische-archaeologie.de Hintergrundinformationen und Lernportal zur prähistorischen Archäologie]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/ Projekt Gutenberg - Digitalisierung deutschsprachiger Literatur]&lt;br /&gt;
* [https://www.mbr-berlin.de/wp-content/uploads/2020/02/200113_MBR_Brosch%C3%BCre_Gedenkst%C3%A4tten_online.pdf PDF-Datei zum Umgang mit nationalistischen Geschichtsbildern, eine Broschüre der Mobilen Beratung Berlin, 2019]&lt;br /&gt;
* [https://www.fes.de/landesbuero-mecklenburg-vorpommern/artikelseite-landesbuero-mecklenburg-vorpommern/erinnern-fuer-die-zukunft-erinnerungskultur-geschichtsdidaktik PDF-Datei einer Broschüre zum Umgang mit Zeitzeugenberichten, Bützower Häftlingstreffen 2017, hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.anleitung-zum-schreiben.de/texte-schreiben/chronik-schreiben/ Tipps zum Schreiben einer Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.altdeutsche-schrift.com/de/profil/index.html Kurrent, Süterlin und andere alte Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://widerstand-in-mv.de/ Personen-, Orts- und Sachlexikon zum Widerstand auf dem Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern in der NS-Zeit und in der DDR]&lt;br /&gt;
* [https://www.boersenblatt-digital.de/ Börsenblatt digital, digitale Edition der Jahrgänge 1834–1945 des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel]&lt;br /&gt;
* [https://www.digi-hub.de/viewer/toc/BV042275036/1// Deutsches Jahrbuch für Volkskunde digital]&lt;br /&gt;
* [http://digitale-sammlungen.gwlb.de/sammlungen/sammlungsliste/werksansicht/?no_cache=1&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=2784&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=5&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;cHash=a8d9f1118fb2bdea5981e3042bfb9ef1 Digitale Bibliothek der Niedersächsischen Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?navigation_function=3&amp;amp;europeana_query=Gnoien OMNIA Europeana Foto_Datenbank I]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?europeana_query=gelbensande&amp;amp;navigation_function=3 OMNIA Europeana Foto_Datenbank II]&lt;br /&gt;
* [https://www.hs-nb.de/iugr/ Das Portal des Instituts für Umweltgeschichte und Regionalentwicklung (IUGR e.V.) an der Hochschule Neubrandenburg  zu den Themen Umwelt-, Naturschutz- und Landschaftsgeschichte]&lt;br /&gt;
* [https://veikkos.com/de/reklamemarken/ Reklamemarken]&lt;br /&gt;
* [https://www.kaufmann-stiftung.de/Chronik_Konsumgenossenschaften_Nord.pdf.pdf Chronik der Konsumgenossenschaft Nord]&lt;br /&gt;
* [https://www.lpb-mv.de/themen/geschichte-mv-in-karten/ Historische Karten von MV auf der Seite der Landeszentrale für Politische Bildung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Handbibliothek&amp;diff=56236</id>
		<title>Handbibliothek</title>
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		<updated>2021-09-30T20:42:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Kulturlandschaftselemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier folgend entsteht schrittweise eine Handbibliothek von Elementar-Quellenwerken die für die Arbeit von Chronisten von besonderer Bedeutung sind. Ebenso werden Links zu Quellenportalen aufgeführt.  Umfangreichere Listen sind auf eigene Seiten ausgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Quellenwerke zur Geschichte Mecklenburgs]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Quellenwerke zur Geschichte Pommerns]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Begriffserklärungen und Latein in der Geschichtsschreibung]], verschwundene Wörter =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Alte Maße, Währungen und Gewichtseinheiten]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Flurnamen|Zu Flurnamen in Mecklenburg und Pommern]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://flurnamenbuch-vorpommern.germanistik.uni-greifswald.de/ Digitales Flurnamenbuch Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://stiftung-mecklenburg.de/wp-content/uploads/2017/02/Dieter_Greve_Flurnamen_von_A_bis_Z.pdf &#039;&#039;Flurnamen von A bis Z&#039;&#039; von Dieter Greve]&lt;br /&gt;
* [https://apps.wossidia.de/webapp/run Mecklenburgisches Flurnamenarchiv in Wossidia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Urheberrecht =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Info-Portal über die [https://netzpolitik.org/2019/public-domain-day-diese-werke-sind-seit-neujahr-gemeinfrei/ aktuelle Situation zu Urheberrechten].&lt;br /&gt;
* Rat zum Urheberrecht finden Sie auch in diesem Dokument [http://www.bpb.de/system/files/pdf/0GKFWO.pdf hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digitale Archive, Bibliotheken, Portale, Antiquariate und Sammlungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliotheken ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/ Die Deutsche Digitale Bibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.lbmv.de Portal der Landesbibliothek M-V]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/ Die Digitale Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-rostock.de/ Universitätsbibliothek Rostock]&lt;br /&gt;
* [https://www.uniarchiv-rostock.findbuch.net/php/main.php Universitätsarchiv Rostock]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/ Die Mecklenburgischen Jahrbücher online]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/geographie/articles/kartographie.html Kartographisches Archiv des &amp;quot;Pommerscher-Greif e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://ag-mv.de/publikationen/  Publikationen der archäologischen Gesellschaft mit Inhaltsverzeichnissen (dazu auf den Titel klicken)]&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/cgi-bin/populo/digbib.pl?f_SET=reihe%20geschichte%20mecklenburg-vorpommern&amp;amp;t_listen=x&amp;amp;sortierung=jab Digitale Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.lexikus.de/bibliothek/ Volltextbibliothek Historischer Bücher beim Lexikus-Verlages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive ==&lt;br /&gt;
* [https://ariadne-portal.uni-greifswald.de/ Archivportal des Landes]&lt;br /&gt;
* [http://archivdatenbank.landeshauptarchiv-schwerin.de/ Archivdatenbank des Landeshauptarchivs in Schwerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.wossidia.de/ WossiDia: Das digitales Wossidlo Archiv]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/static/LAKD/LAR/Dateien/Hilfestellung%2BOrtschronisten.pdf &#039;&#039;Hilfestellung Ortschronisten&#039;&#039; auf Kulturwerte M-V]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchiv/Landeshauptarchiv-Schwerin/Best%C3%A4nde/  Beständes des Landeshauptarchiv Schwerin]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-mv.de/Kirchliches-Archiv-Forschung-Research.1977.0.html  Landeskirchenarchiv Schwerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtarchiv-rostock.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3722 Findbuch des Stadtarchiv Rostock]&lt;br /&gt;
* [http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20/docs/eigeneSache.cfm?CFID=7994213&amp;amp;CFTOKEN=78240242  Digitalisierung der Pressearchive von HWWA und IfW]&lt;br /&gt;
* [https://www.bbr-server.de/bauarchivddr/ Spezialarchiv Bauen in der DDR - Informationszentrum Plattenbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.archivnordkirche.de/ Portal des Landeskirchlichen Archivs der Nordkirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforschung ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mfpev.de/digitalisate.html Digitalisate auf der Webseite des Vereins für Mecklenburgische Familien- und Personengeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://www.emecklenburg.de/  Informationssystem zur Familienforschung in Mecklenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.mv-terra-incognita.de/gesamt.htm Terra incognita: Webportal zur Landes- und Regionalgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://werner0304.alfahosting.org/wordpress/?paged=2 Rostock früher bei alphahosting]&lt;br /&gt;
* [http://familiengeschichte-vorpommern.de/ Arbeitskreis Familiengeschichte Vorpommern im Verein Pommerscher Greif e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antiquariate und Onlineshops ==&lt;br /&gt;
* [https://www.antiquariat.de/html/ Liste von Antiquariaten]&lt;br /&gt;
* [https://www.zvab.com Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher]&lt;br /&gt;
* [https://www.akpool.de/suche/Anklam?query=Anklam&amp;amp;category_id=1261 Onlineshop für Ansichtskarten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaftselemente ==&lt;br /&gt;
* [https://gutshaeuser.de/de/content/view/listbytag/59/(tag)/1  Archiv der Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.kleks.app/ Kleks - das Kulturlandschafts-Wiki, Geoinformationssystem für historische Kulturlandschaftselemente]&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait/Denkmal/Denkmalliste Liste der Baudenkmale im Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/lk.php?l=mv Einträge für Mecklenburg-Vorpommern in: Alle Burgen - Atlas für Wehranlagen, Schlösser, Adelssitze in Deutschland, Öserreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Luxemburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.denk-mal-gegen-krieg.de/ Denk mal! Portal zu Kriegerdenkmälern und Erinnerungskultur im Raum der Nordkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.dorfkirchen-in-mv.de/ Dorfkirchen in MV - Portal mit Bildern und Beschreibungen aller Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.monumentaltrees.com/de/deu/mecklenburgvorpommern/ Besondere Baumdenkmale aus MV bei Monumental Trees]&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bunker/sys/map.htm?11 Bunker und Militäranlagen in MV]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de/kulturdenkmal-des-jahres.html Historische Orte der Heilung und Gesundheit in MV]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de/unsere-themen/heimatforschung/veroeffentlichungen-aus-mv.html Verlage und Heimatzeitschriften aus MV]&lt;br /&gt;
* [http://www.zwillingswindmuehlen.de/ Mühlendatenbank für Mecklenburg-Vorpommern von Ingo Arlt]&lt;br /&gt;
* [https://www.muehlenverein-mv.de/muehlenstandorte Mühlen in Mecklenburg-Vorpommern vom Mühlenverein MV]&lt;br /&gt;
* [https://milldatabase.org/ Datenbank zu Mühlen, Mühlenwanderwegen und -straßen der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, international]&lt;br /&gt;
* [https://lighthouse-route.eu/ Europäische Route der Leuchttürme]&lt;br /&gt;
* [https://www.coe.int/de/web/cultural-routes Programm der Kulturrouten des Europarates]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Zeitschriften_(Landesgeschichte)  Wikisource digitalisierte Zeitschriften zu Landesgeschichten]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Mecklenburg#Zeitschriften Wikisource Mecklenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=2ahUKEwjXsvLswqfzAhUIgf0HHZW1B5s4ChAWegQIBxAB&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fsystem%2Ffiles%2Fpdf%2FAFQX24.pdf&amp;amp;usg=AOvVaw2bcNfinYYdqgYN2J6IwUQd Gedenkstätten für Opfer des Nationsalsozialismus in den &amp;quot;neuen&amp;quot; Bundesländern, Stand 2008Link zur PDF-Datei des Buches Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.) &#039;&#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II&#039;&#039;, Bonn 2018.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermischtes =&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=f_V3DwAAQBAJ&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=doberan&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PP1#v=onepage&amp;amp;q=doberan&amp;amp;f=false Grete Gewolls: Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern. Das Personenlexikon bei Google Books]&lt;br /&gt;
* [http://www.juden-in-mecklenburg.de/ Juden in Mecklenburg - Projekt zu Geschichte, Personen und Orten]&lt;br /&gt;
* [https://lpb-mv.de/nc/publikationen/ Publikationen zur Landeskunde, die von der Landeszentrale für Politische Bildung gegen einen kleinen Betrag abgegeben werden]&lt;br /&gt;
* [https://www.praehistorische-archaeologie.de Hintergrundinformationen und Lernportal zur prähistorischen Archäologie]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/ Projekt Gutenberg - Digitalisierung deutschsprachiger Literatur]&lt;br /&gt;
* [https://www.mbr-berlin.de/wp-content/uploads/2020/02/200113_MBR_Brosch%C3%BCre_Gedenkst%C3%A4tten_online.pdf PDF-Datei zum Umgang mit nationalistischen Geschichtsbildern, eine Broschüre der Mobilen Beratung Berlin, 2019]&lt;br /&gt;
* [https://www.fes.de/landesbuero-mecklenburg-vorpommern/artikelseite-landesbuero-mecklenburg-vorpommern/erinnern-fuer-die-zukunft-erinnerungskultur-geschichtsdidaktik PDF-Datei einer Broschüre zum Umgang mit Zeitzeugenberichten, Bützower Häftlingstreffen 2017, hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.anleitung-zum-schreiben.de/texte-schreiben/chronik-schreiben/ Tipps zum Schreiben einer Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.altdeutsche-schrift.com/de/profil/index.html Kurrent, Süterlin und andere alte Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://widerstand-in-mv.de/ Personen-, Orts- und Sachlexikon zum Widerstand auf dem Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern in der NS-Zeit und in der DDR]&lt;br /&gt;
* [https://www.boersenblatt-digital.de/ Börsenblatt digital, digitale Edition der Jahrgänge 1834–1945 des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel]&lt;br /&gt;
* [https://www.digi-hub.de/viewer/toc/BV042275036/1// Deutsches Jahrbuch für Volkskunde digital]&lt;br /&gt;
* [http://digitale-sammlungen.gwlb.de/sammlungen/sammlungsliste/werksansicht/?no_cache=1&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=2784&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=5&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;cHash=a8d9f1118fb2bdea5981e3042bfb9ef1 Digitale Bibliothek der Niedersächsischen Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?navigation_function=3&amp;amp;europeana_query=Gnoien OMNIA Europeana Foto_Datenbank I]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?europeana_query=gelbensande&amp;amp;navigation_function=3 OMNIA Europeana Foto_Datenbank II]&lt;br /&gt;
* [https://www.hs-nb.de/iugr/ Das Portal des Instituts für Umweltgeschichte und Regionalentwicklung (IUGR e.V.) an der Hochschule Neubrandenburg  zu den Themen Umwelt-, Naturschutz- und Landschaftsgeschichte]&lt;br /&gt;
* [https://veikkos.com/de/reklamemarken/ Reklamemarken]&lt;br /&gt;
* [https://www.kaufmann-stiftung.de/Chronik_Konsumgenossenschaften_Nord.pdf.pdf Chronik der Konsumgenossenschaft Nord]&lt;br /&gt;
* [https://www.lpb-mv.de/themen/geschichte-mv-in-karten/ Historische Karten von MV auf der Seite der Landeszentrale für Politische Bildung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Handbibliothek&amp;diff=56235</id>
		<title>Handbibliothek</title>
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		<updated>2021-09-30T20:41:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Kulturlandschaftselemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier folgend entsteht schrittweise eine Handbibliothek von Elementar-Quellenwerken die für die Arbeit von Chronisten von besonderer Bedeutung sind. Ebenso werden Links zu Quellenportalen aufgeführt.  Umfangreichere Listen sind auf eigene Seiten ausgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Quellenwerke zur Geschichte Mecklenburgs]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Quellenwerke zur Geschichte Pommerns]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Begriffserklärungen und Latein in der Geschichtsschreibung]], verschwundene Wörter =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Alte Maße, Währungen und Gewichtseinheiten]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Flurnamen|Zu Flurnamen in Mecklenburg und Pommern]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://flurnamenbuch-vorpommern.germanistik.uni-greifswald.de/ Digitales Flurnamenbuch Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://stiftung-mecklenburg.de/wp-content/uploads/2017/02/Dieter_Greve_Flurnamen_von_A_bis_Z.pdf &#039;&#039;Flurnamen von A bis Z&#039;&#039; von Dieter Greve]&lt;br /&gt;
* [https://apps.wossidia.de/webapp/run Mecklenburgisches Flurnamenarchiv in Wossidia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Urheberrecht =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Info-Portal über die [https://netzpolitik.org/2019/public-domain-day-diese-werke-sind-seit-neujahr-gemeinfrei/ aktuelle Situation zu Urheberrechten].&lt;br /&gt;
* Rat zum Urheberrecht finden Sie auch in diesem Dokument [http://www.bpb.de/system/files/pdf/0GKFWO.pdf hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digitale Archive, Bibliotheken, Portale, Antiquariate und Sammlungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliotheken ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/ Die Deutsche Digitale Bibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.lbmv.de Portal der Landesbibliothek M-V]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/ Die Digitale Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-rostock.de/ Universitätsbibliothek Rostock]&lt;br /&gt;
* [https://www.uniarchiv-rostock.findbuch.net/php/main.php Universitätsarchiv Rostock]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/ Die Mecklenburgischen Jahrbücher online]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/geographie/articles/kartographie.html Kartographisches Archiv des &amp;quot;Pommerscher-Greif e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://ag-mv.de/publikationen/  Publikationen der archäologischen Gesellschaft mit Inhaltsverzeichnissen (dazu auf den Titel klicken)]&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/cgi-bin/populo/digbib.pl?f_SET=reihe%20geschichte%20mecklenburg-vorpommern&amp;amp;t_listen=x&amp;amp;sortierung=jab Digitale Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.lexikus.de/bibliothek/ Volltextbibliothek Historischer Bücher beim Lexikus-Verlages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive ==&lt;br /&gt;
* [https://ariadne-portal.uni-greifswald.de/ Archivportal des Landes]&lt;br /&gt;
* [http://archivdatenbank.landeshauptarchiv-schwerin.de/ Archivdatenbank des Landeshauptarchivs in Schwerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.wossidia.de/ WossiDia: Das digitales Wossidlo Archiv]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/static/LAKD/LAR/Dateien/Hilfestellung%2BOrtschronisten.pdf &#039;&#039;Hilfestellung Ortschronisten&#039;&#039; auf Kulturwerte M-V]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchiv/Landeshauptarchiv-Schwerin/Best%C3%A4nde/  Beständes des Landeshauptarchiv Schwerin]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-mv.de/Kirchliches-Archiv-Forschung-Research.1977.0.html  Landeskirchenarchiv Schwerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtarchiv-rostock.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3722 Findbuch des Stadtarchiv Rostock]&lt;br /&gt;
* [http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20/docs/eigeneSache.cfm?CFID=7994213&amp;amp;CFTOKEN=78240242  Digitalisierung der Pressearchive von HWWA und IfW]&lt;br /&gt;
* [https://www.bbr-server.de/bauarchivddr/ Spezialarchiv Bauen in der DDR - Informationszentrum Plattenbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.archivnordkirche.de/ Portal des Landeskirchlichen Archivs der Nordkirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforschung ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mfpev.de/digitalisate.html Digitalisate auf der Webseite des Vereins für Mecklenburgische Familien- und Personengeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://www.emecklenburg.de/  Informationssystem zur Familienforschung in Mecklenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.mv-terra-incognita.de/gesamt.htm Terra incognita: Webportal zur Landes- und Regionalgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://werner0304.alfahosting.org/wordpress/?paged=2 Rostock früher bei alphahosting]&lt;br /&gt;
* [http://familiengeschichte-vorpommern.de/ Arbeitskreis Familiengeschichte Vorpommern im Verein Pommerscher Greif e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antiquariate und Onlineshops ==&lt;br /&gt;
* [https://www.antiquariat.de/html/ Liste von Antiquariaten]&lt;br /&gt;
* [https://www.zvab.com Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher]&lt;br /&gt;
* [https://www.akpool.de/suche/Anklam?query=Anklam&amp;amp;category_id=1261 Onlineshop für Ansichtskarten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaftselemente ==&lt;br /&gt;
* [https://gutshaeuser.de/de/content/view/listbytag/59/(tag)/1  Archiv der Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.kleks.app/ Kleks - das Kulturlandschafts-Wiki, Geoinformationssystem für historische Kulturlandschaftselemente]&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait/Denkmal/Denkmalliste Liste der Baudenkmale im Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/lk.php?l=mv Einträge für Mecklenburg-Vorpommern in: Alle Burgen - Atlas für Wehranlagen, Schlösser, Adelssitze in Deutschland, Öserreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Luxemburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.denk-mal-gegen-krieg.de/ Denk mal! Portal zu Kriegerdenkmälern und Erinnerungskultur im Raum der Nordkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.dorfkirchen-in-mv.de/ Dorfkirchen in MV - Portal mit Bildern und Beschreibungen aller Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.monumentaltrees.com/de/deu/mecklenburgvorpommern/ Besondere Baumdenkmale aus MV bei Monumental Trees]&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bunker/sys/map.htm?11 Bunker und Militäranlagen in MV]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de/kulturdenkmal-des-jahres.html Historische Orte der Heilung und Gesundheit in MV]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de/unsere-themen/heimatforschung/veroeffentlichungen-aus-mv.html Verlage und Heimatzeitschriften aus MV]&lt;br /&gt;
* [http://www.zwillingswindmuehlen.de/ Mühlendatenbank für Mecklenburg-Vorpommern von Ingo Arlt]&lt;br /&gt;
* [https://www.muehlenverein-mv.de/muehlenstandorte Mühlen in Mecklenburg-Vorpommern vom Mühlenverein MV]&lt;br /&gt;
* [https://milldatabase.org/ Datenbank zu Mühlen, Mühlenwanderwegen und -straßen der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, international]&lt;br /&gt;
* [https://lighthouse-route.eu/ Europäische Route der Leuchttürme]&lt;br /&gt;
* [https://www.coe.int/de/web/cultural-routes Programm der Kulturrouten des Europarates]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Zeitschriften_(Landesgeschichte)  Wikisource digitalisierte Zeitschriften zu Landesgeschichten]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Mecklenburg#Zeitschriften Wikisource Mecklenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=2ahUKEwjXsvLswqfzAhUIgf0HHZW1B5s4ChAWegQIBxAB&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fsystem%2Ffiles%2Fpdf%2FAFQX24.pdf&amp;amp;usg=AOvVaw2bcNfinYYdqgYN2J6IwUQd Link zur PDF Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.) &#039;&#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, Band II&#039;&#039;, Bonn 2018.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermischtes =&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=f_V3DwAAQBAJ&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=doberan&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PP1#v=onepage&amp;amp;q=doberan&amp;amp;f=false Grete Gewolls: Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern. Das Personenlexikon bei Google Books]&lt;br /&gt;
* [http://www.juden-in-mecklenburg.de/ Juden in Mecklenburg - Projekt zu Geschichte, Personen und Orten]&lt;br /&gt;
* [https://lpb-mv.de/nc/publikationen/ Publikationen zur Landeskunde, die von der Landeszentrale für Politische Bildung gegen einen kleinen Betrag abgegeben werden]&lt;br /&gt;
* [https://www.praehistorische-archaeologie.de Hintergrundinformationen und Lernportal zur prähistorischen Archäologie]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/ Projekt Gutenberg - Digitalisierung deutschsprachiger Literatur]&lt;br /&gt;
* [https://www.mbr-berlin.de/wp-content/uploads/2020/02/200113_MBR_Brosch%C3%BCre_Gedenkst%C3%A4tten_online.pdf PDF-Datei zum Umgang mit nationalistischen Geschichtsbildern, eine Broschüre der Mobilen Beratung Berlin, 2019]&lt;br /&gt;
* [https://www.fes.de/landesbuero-mecklenburg-vorpommern/artikelseite-landesbuero-mecklenburg-vorpommern/erinnern-fuer-die-zukunft-erinnerungskultur-geschichtsdidaktik PDF-Datei einer Broschüre zum Umgang mit Zeitzeugenberichten, Bützower Häftlingstreffen 2017, hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.anleitung-zum-schreiben.de/texte-schreiben/chronik-schreiben/ Tipps zum Schreiben einer Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.altdeutsche-schrift.com/de/profil/index.html Kurrent, Süterlin und andere alte Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://widerstand-in-mv.de/ Personen-, Orts- und Sachlexikon zum Widerstand auf dem Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern in der NS-Zeit und in der DDR]&lt;br /&gt;
* [https://www.boersenblatt-digital.de/ Börsenblatt digital, digitale Edition der Jahrgänge 1834–1945 des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel]&lt;br /&gt;
* [https://www.digi-hub.de/viewer/toc/BV042275036/1// Deutsches Jahrbuch für Volkskunde digital]&lt;br /&gt;
* [http://digitale-sammlungen.gwlb.de/sammlungen/sammlungsliste/werksansicht/?no_cache=1&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=2784&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=5&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;cHash=a8d9f1118fb2bdea5981e3042bfb9ef1 Digitale Bibliothek der Niedersächsischen Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?navigation_function=3&amp;amp;europeana_query=Gnoien OMNIA Europeana Foto_Datenbank I]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?europeana_query=gelbensande&amp;amp;navigation_function=3 OMNIA Europeana Foto_Datenbank II]&lt;br /&gt;
* [https://www.hs-nb.de/iugr/ Das Portal des Instituts für Umweltgeschichte und Regionalentwicklung (IUGR e.V.) an der Hochschule Neubrandenburg  zu den Themen Umwelt-, Naturschutz- und Landschaftsgeschichte]&lt;br /&gt;
* [https://veikkos.com/de/reklamemarken/ Reklamemarken]&lt;br /&gt;
* [https://www.kaufmann-stiftung.de/Chronik_Konsumgenossenschaften_Nord.pdf.pdf Chronik der Konsumgenossenschaft Nord]&lt;br /&gt;
* [https://www.lpb-mv.de/themen/geschichte-mv-in-karten/ Historische Karten von MV auf der Seite der Landeszentrale für Politische Bildung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
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		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Handbibliothek&amp;diff=56234</id>
		<title>Handbibliothek</title>
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		<updated>2021-09-30T20:40:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Kulturlandschaftselemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier folgend entsteht schrittweise eine Handbibliothek von Elementar-Quellenwerken die für die Arbeit von Chronisten von besonderer Bedeutung sind. Ebenso werden Links zu Quellenportalen aufgeführt.  Umfangreichere Listen sind auf eigene Seiten ausgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Quellenwerke zur Geschichte Mecklenburgs]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Quellenwerke zur Geschichte Pommerns]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Begriffserklärungen und Latein in der Geschichtsschreibung]], verschwundene Wörter =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Alte Maße, Währungen und Gewichtseinheiten]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Flurnamen|Zu Flurnamen in Mecklenburg und Pommern]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://flurnamenbuch-vorpommern.germanistik.uni-greifswald.de/ Digitales Flurnamenbuch Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://stiftung-mecklenburg.de/wp-content/uploads/2017/02/Dieter_Greve_Flurnamen_von_A_bis_Z.pdf &#039;&#039;Flurnamen von A bis Z&#039;&#039; von Dieter Greve]&lt;br /&gt;
* [https://apps.wossidia.de/webapp/run Mecklenburgisches Flurnamenarchiv in Wossidia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Urheberrecht =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Info-Portal über die [https://netzpolitik.org/2019/public-domain-day-diese-werke-sind-seit-neujahr-gemeinfrei/ aktuelle Situation zu Urheberrechten].&lt;br /&gt;
* Rat zum Urheberrecht finden Sie auch in diesem Dokument [http://www.bpb.de/system/files/pdf/0GKFWO.pdf hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digitale Archive, Bibliotheken, Portale, Antiquariate und Sammlungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliotheken ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/ Die Deutsche Digitale Bibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.lbmv.de Portal der Landesbibliothek M-V]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/ Die Digitale Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-rostock.de/ Universitätsbibliothek Rostock]&lt;br /&gt;
* [https://www.uniarchiv-rostock.findbuch.net/php/main.php Universitätsarchiv Rostock]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/ Die Mecklenburgischen Jahrbücher online]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/geographie/articles/kartographie.html Kartographisches Archiv des &amp;quot;Pommerscher-Greif e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://ag-mv.de/publikationen/  Publikationen der archäologischen Gesellschaft mit Inhaltsverzeichnissen (dazu auf den Titel klicken)]&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/cgi-bin/populo/digbib.pl?f_SET=reihe%20geschichte%20mecklenburg-vorpommern&amp;amp;t_listen=x&amp;amp;sortierung=jab Digitale Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.lexikus.de/bibliothek/ Volltextbibliothek Historischer Bücher beim Lexikus-Verlages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive ==&lt;br /&gt;
* [https://ariadne-portal.uni-greifswald.de/ Archivportal des Landes]&lt;br /&gt;
* [http://archivdatenbank.landeshauptarchiv-schwerin.de/ Archivdatenbank des Landeshauptarchivs in Schwerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.wossidia.de/ WossiDia: Das digitales Wossidlo Archiv]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/static/LAKD/LAR/Dateien/Hilfestellung%2BOrtschronisten.pdf &#039;&#039;Hilfestellung Ortschronisten&#039;&#039; auf Kulturwerte M-V]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchiv/Landeshauptarchiv-Schwerin/Best%C3%A4nde/  Beständes des Landeshauptarchiv Schwerin]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-mv.de/Kirchliches-Archiv-Forschung-Research.1977.0.html  Landeskirchenarchiv Schwerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtarchiv-rostock.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3722 Findbuch des Stadtarchiv Rostock]&lt;br /&gt;
* [http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20/docs/eigeneSache.cfm?CFID=7994213&amp;amp;CFTOKEN=78240242  Digitalisierung der Pressearchive von HWWA und IfW]&lt;br /&gt;
* [https://www.bbr-server.de/bauarchivddr/ Spezialarchiv Bauen in der DDR - Informationszentrum Plattenbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.archivnordkirche.de/ Portal des Landeskirchlichen Archivs der Nordkirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforschung ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mfpev.de/digitalisate.html Digitalisate auf der Webseite des Vereins für Mecklenburgische Familien- und Personengeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://www.emecklenburg.de/  Informationssystem zur Familienforschung in Mecklenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.mv-terra-incognita.de/gesamt.htm Terra incognita: Webportal zur Landes- und Regionalgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://werner0304.alfahosting.org/wordpress/?paged=2 Rostock früher bei alphahosting]&lt;br /&gt;
* [http://familiengeschichte-vorpommern.de/ Arbeitskreis Familiengeschichte Vorpommern im Verein Pommerscher Greif e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antiquariate und Onlineshops ==&lt;br /&gt;
* [https://www.antiquariat.de/html/ Liste von Antiquariaten]&lt;br /&gt;
* [https://www.zvab.com Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher]&lt;br /&gt;
* [https://www.akpool.de/suche/Anklam?query=Anklam&amp;amp;category_id=1261 Onlineshop für Ansichtskarten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaftselemente ==&lt;br /&gt;
* [https://gutshaeuser.de/de/content/view/listbytag/59/(tag)/1  Archiv der Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.kleks.app/ Kleks - das Kulturlandschafts-Wiki, Geoinformationssystem für historische Kulturlandschaftselemente]&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait/Denkmal/Denkmalliste Liste der Baudenkmale im Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/lk.php?l=mv Einträge für Mecklenburg-Vorpommern in: Alle Burgen - Atlas für Wehranlagen, Schlösser, Adelssitze in Deutschland, Öserreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Luxemburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.denk-mal-gegen-krieg.de/ Denk mal! Portal zu Kriegerdenkmälern und Erinnerungskultur im Raum der Nordkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.dorfkirchen-in-mv.de/ Dorfkirchen in MV - Portal mit Bildern und Beschreibungen aller Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.monumentaltrees.com/de/deu/mecklenburgvorpommern/ Besondere Baumdenkmale aus MV bei Monumental Trees]&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bunker/sys/map.htm?11 Bunker und Militäranlagen in MV]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de/kulturdenkmal-des-jahres.html Historische Orte der Heilung und Gesundheit in MV]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de/unsere-themen/heimatforschung/veroeffentlichungen-aus-mv.html Verlage und Heimatzeitschriften aus MV]&lt;br /&gt;
* [http://www.zwillingswindmuehlen.de/ Mühlendatenbank für Mecklenburg-Vorpommern von Ingo Arlt]&lt;br /&gt;
* [https://www.muehlenverein-mv.de/muehlenstandorte Mühlen in Mecklenburg-Vorpommern vom Mühlenverein MV]&lt;br /&gt;
* [https://milldatabase.org/ Datenbank zu Mühlen, Mühlenwanderwegen und -straßen der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, international]&lt;br /&gt;
* [https://lighthouse-route.eu/ Europäische Route der Leuchttürme]&lt;br /&gt;
* [https://www.coe.int/de/web/cultural-routes Programm der Kulturrouten des Europarates]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Zeitschriften_(Landesgeschichte)  Wikisource digitalisierte Zeitschriften zu Landesgeschichten]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Mecklenburg#Zeitschriften Wikisource Mecklenburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.google.com/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=2ahUKEwjXsvLswqfzAhUIgf0HHZW1B5s4ChAWegQIBxAB&amp;amp;url=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fsystem%2Ffiles%2Fpdf%2FAFQX24.pdf&amp;amp;usg=AOvVaw2bcNfinYYdqgYN2J6IwUQd Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermischtes =&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=f_V3DwAAQBAJ&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=doberan&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PP1#v=onepage&amp;amp;q=doberan&amp;amp;f=false Grete Gewolls: Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern. Das Personenlexikon bei Google Books]&lt;br /&gt;
* [http://www.juden-in-mecklenburg.de/ Juden in Mecklenburg - Projekt zu Geschichte, Personen und Orten]&lt;br /&gt;
* [https://lpb-mv.de/nc/publikationen/ Publikationen zur Landeskunde, die von der Landeszentrale für Politische Bildung gegen einen kleinen Betrag abgegeben werden]&lt;br /&gt;
* [https://www.praehistorische-archaeologie.de Hintergrundinformationen und Lernportal zur prähistorischen Archäologie]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/ Projekt Gutenberg - Digitalisierung deutschsprachiger Literatur]&lt;br /&gt;
* [https://www.mbr-berlin.de/wp-content/uploads/2020/02/200113_MBR_Brosch%C3%BCre_Gedenkst%C3%A4tten_online.pdf PDF-Datei zum Umgang mit nationalistischen Geschichtsbildern, eine Broschüre der Mobilen Beratung Berlin, 2019]&lt;br /&gt;
* [https://www.fes.de/landesbuero-mecklenburg-vorpommern/artikelseite-landesbuero-mecklenburg-vorpommern/erinnern-fuer-die-zukunft-erinnerungskultur-geschichtsdidaktik PDF-Datei einer Broschüre zum Umgang mit Zeitzeugenberichten, Bützower Häftlingstreffen 2017, hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.anleitung-zum-schreiben.de/texte-schreiben/chronik-schreiben/ Tipps zum Schreiben einer Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.altdeutsche-schrift.com/de/profil/index.html Kurrent, Süterlin und andere alte Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://widerstand-in-mv.de/ Personen-, Orts- und Sachlexikon zum Widerstand auf dem Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern in der NS-Zeit und in der DDR]&lt;br /&gt;
* [https://www.boersenblatt-digital.de/ Börsenblatt digital, digitale Edition der Jahrgänge 1834–1945 des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel]&lt;br /&gt;
* [https://www.digi-hub.de/viewer/toc/BV042275036/1// Deutsches Jahrbuch für Volkskunde digital]&lt;br /&gt;
* [http://digitale-sammlungen.gwlb.de/sammlungen/sammlungsliste/werksansicht/?no_cache=1&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=2784&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=5&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;cHash=a8d9f1118fb2bdea5981e3042bfb9ef1 Digitale Bibliothek der Niedersächsischen Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?navigation_function=3&amp;amp;europeana_query=Gnoien OMNIA Europeana Foto_Datenbank I]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?europeana_query=gelbensande&amp;amp;navigation_function=3 OMNIA Europeana Foto_Datenbank II]&lt;br /&gt;
* [https://www.hs-nb.de/iugr/ Das Portal des Instituts für Umweltgeschichte und Regionalentwicklung (IUGR e.V.) an der Hochschule Neubrandenburg  zu den Themen Umwelt-, Naturschutz- und Landschaftsgeschichte]&lt;br /&gt;
* [https://veikkos.com/de/reklamemarken/ Reklamemarken]&lt;br /&gt;
* [https://www.kaufmann-stiftung.de/Chronik_Konsumgenossenschaften_Nord.pdf.pdf Chronik der Konsumgenossenschaft Nord]&lt;br /&gt;
* [https://www.lpb-mv.de/themen/geschichte-mv-in-karten/ Historische Karten von MV auf der Seite der Landeszentrale für Politische Bildung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Handbibliothek&amp;diff=56233</id>
		<title>Handbibliothek</title>
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		<updated>2021-09-30T20:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Kulturlandschaftselemente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier folgend entsteht schrittweise eine Handbibliothek von Elementar-Quellenwerken die für die Arbeit von Chronisten von besonderer Bedeutung sind. Ebenso werden Links zu Quellenportalen aufgeführt.  Umfangreichere Listen sind auf eigene Seiten ausgelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Quellenwerke zur Geschichte Mecklenburgs]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Quellenwerke zur Geschichte Pommerns]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Begriffserklärungen und Latein in der Geschichtsschreibung]], verschwundene Wörter =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Alte Maße, Währungen und Gewichtseinheiten]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= [[Flurnamen|Zu Flurnamen in Mecklenburg und Pommern]] =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://flurnamenbuch-vorpommern.germanistik.uni-greifswald.de/ Digitales Flurnamenbuch Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://stiftung-mecklenburg.de/wp-content/uploads/2017/02/Dieter_Greve_Flurnamen_von_A_bis_Z.pdf &#039;&#039;Flurnamen von A bis Z&#039;&#039; von Dieter Greve]&lt;br /&gt;
* [https://apps.wossidia.de/webapp/run Mecklenburgisches Flurnamenarchiv in Wossidia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Urheberrecht =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Info-Portal über die [https://netzpolitik.org/2019/public-domain-day-diese-werke-sind-seit-neujahr-gemeinfrei/ aktuelle Situation zu Urheberrechten].&lt;br /&gt;
* Rat zum Urheberrecht finden Sie auch in diesem Dokument [http://www.bpb.de/system/files/pdf/0GKFWO.pdf hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Digitale Archive, Bibliotheken, Portale, Antiquariate und Sammlungen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliotheken ==&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/ Die Deutsche Digitale Bibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.lbmv.de Portal der Landesbibliothek M-V]&lt;br /&gt;
* [http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/ Die Digitale Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-rostock.de/ Universitätsbibliothek Rostock]&lt;br /&gt;
* [https://www.uniarchiv-rostock.findbuch.net/php/main.php Universitätsarchiv Rostock]&lt;br /&gt;
* [http://mvdok.lbmv.de/ Die Mecklenburgischen Jahrbücher online]&lt;br /&gt;
* [https://www.pommerscher-greif.de/geographie/articles/kartographie.html Kartographisches Archiv des &amp;quot;Pommerscher-Greif e.V.]&lt;br /&gt;
* [https://ag-mv.de/publikationen/  Publikationen der archäologischen Gesellschaft mit Inhaltsverzeichnissen (dazu auf den Titel klicken)]&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/cgi-bin/populo/digbib.pl?f_SET=reihe%20geschichte%20mecklenburg-vorpommern&amp;amp;t_listen=x&amp;amp;sortierung=jab Digitale Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.lexikus.de/bibliothek/ Volltextbibliothek Historischer Bücher beim Lexikus-Verlages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive ==&lt;br /&gt;
* [https://ariadne-portal.uni-greifswald.de/ Archivportal des Landes]&lt;br /&gt;
* [http://archivdatenbank.landeshauptarchiv-schwerin.de/ Archivdatenbank des Landeshauptarchivs in Schwerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.wossidia.de/ WossiDia: Das digitales Wossidlo Archiv]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/static/LAKD/LAR/Dateien/Hilfestellung%2BOrtschronisten.pdf &#039;&#039;Hilfestellung Ortschronisten&#039;&#039; auf Kulturwerte M-V]&lt;br /&gt;
* [http://www.kulturwerte-mv.de/Landesarchiv/Landeshauptarchiv-Schwerin/Best%C3%A4nde/  Beständes des Landeshauptarchiv Schwerin]&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-mv.de/Kirchliches-Archiv-Forschung-Research.1977.0.html  Landeskirchenarchiv Schwerin]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtarchiv-rostock.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3722 Findbuch des Stadtarchiv Rostock]&lt;br /&gt;
* [http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20/docs/eigeneSache.cfm?CFID=7994213&amp;amp;CFTOKEN=78240242  Digitalisierung der Pressearchive von HWWA und IfW]&lt;br /&gt;
* [https://www.bbr-server.de/bauarchivddr/ Spezialarchiv Bauen in der DDR - Informationszentrum Plattenbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.archivnordkirche.de/ Portal des Landeskirchlichen Archivs der Nordkirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforschung ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mfpev.de/digitalisate.html Digitalisate auf der Webseite des Vereins für Mecklenburgische Familien- und Personengeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://www.emecklenburg.de/  Informationssystem zur Familienforschung in Mecklenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.mv-terra-incognita.de/gesamt.htm Terra incognita: Webportal zur Landes- und Regionalgeschichte]&lt;br /&gt;
* [http://werner0304.alfahosting.org/wordpress/?paged=2 Rostock früher bei alphahosting]&lt;br /&gt;
* [http://familiengeschichte-vorpommern.de/ Arbeitskreis Familiengeschichte Vorpommern im Verein Pommerscher Greif e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antiquariate und Onlineshops ==&lt;br /&gt;
* [https://www.antiquariat.de/html/ Liste von Antiquariaten]&lt;br /&gt;
* [https://www.zvab.com Zentrales Verzeichnis antiquarischer Bücher]&lt;br /&gt;
* [https://www.akpool.de/suche/Anklam?query=Anklam&amp;amp;category_id=1261 Onlineshop für Ansichtskarten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturlandschaftselemente ==&lt;br /&gt;
* [https://gutshaeuser.de/de/content/view/listbytag/59/(tag)/1  Archiv der Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.kleks.app/ Kleks - das Kulturlandschafts-Wiki, Geoinformationssystem für historische Kulturlandschaftselemente]&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-vr.de/Kreisportrait/Denkmal/Denkmalliste Liste der Baudenkmale im Landkreis Vorpommern-Rügen]&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/lk.php?l=mv Einträge für Mecklenburg-Vorpommern in: Alle Burgen - Atlas für Wehranlagen, Schlösser, Adelssitze in Deutschland, Öserreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Luxemburg]&lt;br /&gt;
* [https://www.denk-mal-gegen-krieg.de/ Denk mal! Portal zu Kriegerdenkmälern und Erinnerungskultur im Raum der Nordkirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.dorfkirchen-in-mv.de/ Dorfkirchen in MV - Portal mit Bildern und Beschreibungen aller Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [https://www.monumentaltrees.com/de/deu/mecklenburgvorpommern/ Besondere Baumdenkmale aus MV bei Monumental Trees]&lt;br /&gt;
* [https://www.sachsenschiene.net/bunker/sys/map.htm?11 Bunker und Militäranlagen in MV]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de/kulturdenkmal-des-jahres.html Historische Orte der Heilung und Gesundheit in MV]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverband-mv.de/unsere-themen/heimatforschung/veroeffentlichungen-aus-mv.html Verlage und Heimatzeitschriften aus MV]&lt;br /&gt;
* [http://www.zwillingswindmuehlen.de/ Mühlendatenbank für Mecklenburg-Vorpommern von Ingo Arlt]&lt;br /&gt;
* [https://www.muehlenverein-mv.de/muehlenstandorte Mühlen in Mecklenburg-Vorpommern vom Mühlenverein MV]&lt;br /&gt;
* [https://milldatabase.org/ Datenbank zu Mühlen, Mühlenwanderwegen und -straßen der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, international]&lt;br /&gt;
* [https://lighthouse-route.eu/ Europäische Route der Leuchttürme]&lt;br /&gt;
* [https://www.coe.int/de/web/cultural-routes Programm der Kulturrouten des Europarates]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Zeitschriften_(Landesgeschichte)  Wikisource digitalisierte Zeitschriften zu Landesgeschichten]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikisource.org/wiki/Mecklenburg#Zeitschriften Wikisource Mecklenburg]&lt;br /&gt;
* [file:///C:/Users/HMV-AK~1.DES/AppData/Local/Temp/AFQX24.pdf Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Vermischtes =&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=f_V3DwAAQBAJ&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=doberan&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PP1#v=onepage&amp;amp;q=doberan&amp;amp;f=false Grete Gewolls: Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern. Das Personenlexikon bei Google Books]&lt;br /&gt;
* [http://www.juden-in-mecklenburg.de/ Juden in Mecklenburg - Projekt zu Geschichte, Personen und Orten]&lt;br /&gt;
* [https://lpb-mv.de/nc/publikationen/ Publikationen zur Landeskunde, die von der Landeszentrale für Politische Bildung gegen einen kleinen Betrag abgegeben werden]&lt;br /&gt;
* [https://www.praehistorische-archaeologie.de Hintergrundinformationen und Lernportal zur prähistorischen Archäologie]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/ Projekt Gutenberg - Digitalisierung deutschsprachiger Literatur]&lt;br /&gt;
* [https://www.mbr-berlin.de/wp-content/uploads/2020/02/200113_MBR_Brosch%C3%BCre_Gedenkst%C3%A4tten_online.pdf PDF-Datei zum Umgang mit nationalistischen Geschichtsbildern, eine Broschüre der Mobilen Beratung Berlin, 2019]&lt;br /&gt;
* [https://www.fes.de/landesbuero-mecklenburg-vorpommern/artikelseite-landesbuero-mecklenburg-vorpommern/erinnern-fuer-die-zukunft-erinnerungskultur-geschichtsdidaktik PDF-Datei einer Broschüre zum Umgang mit Zeitzeugenberichten, Bützower Häftlingstreffen 2017, hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.anleitung-zum-schreiben.de/texte-schreiben/chronik-schreiben/ Tipps zum Schreiben einer Chronik]&lt;br /&gt;
* [http://www.altdeutsche-schrift.com/de/profil/index.html Kurrent, Süterlin und andere alte Schriften]&lt;br /&gt;
* [http://widerstand-in-mv.de/ Personen-, Orts- und Sachlexikon zum Widerstand auf dem Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern in der NS-Zeit und in der DDR]&lt;br /&gt;
* [https://www.boersenblatt-digital.de/ Börsenblatt digital, digitale Edition der Jahrgänge 1834–1945 des Börsenblatts für den Deutschen Buchhandel]&lt;br /&gt;
* [https://www.digi-hub.de/viewer/toc/BV042275036/1// Deutsches Jahrbuch für Volkskunde digital]&lt;br /&gt;
* [http://digitale-sammlungen.gwlb.de/sammlungen/sammlungsliste/werksansicht/?no_cache=1&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=2784&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=5&amp;amp;tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;cHash=a8d9f1118fb2bdea5981e3042bfb9ef1 Digitale Bibliothek der Niedersächsischen Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?navigation_function=3&amp;amp;europeana_query=Gnoien OMNIA Europeana Foto_Datenbank I]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.omnia.ie/index.php?europeana_query=gelbensande&amp;amp;navigation_function=3 OMNIA Europeana Foto_Datenbank II]&lt;br /&gt;
* [https://www.hs-nb.de/iugr/ Das Portal des Instituts für Umweltgeschichte und Regionalentwicklung (IUGR e.V.) an der Hochschule Neubrandenburg  zu den Themen Umwelt-, Naturschutz- und Landschaftsgeschichte]&lt;br /&gt;
* [https://veikkos.com/de/reklamemarken/ Reklamemarken]&lt;br /&gt;
* [https://www.kaufmann-stiftung.de/Chronik_Konsumgenossenschaften_Nord.pdf.pdf Chronik der Konsumgenossenschaft Nord]&lt;br /&gt;
* [https://www.lpb-mv.de/themen/geschichte-mv-in-karten/ Historische Karten von MV auf der Seite der Landeszentrale für Politische Bildung]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Opfer_von_Krieg_und_Gewalt_aus_Demmin&amp;diff=56232</id>
		<title>Opfer von Krieg und Gewalt aus Demmin</title>
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		<updated>2021-09-30T20:38:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Zweiter Weltkrieg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf dem Ernst-Barlach-Platz (1897 als Wilhelmsplatz eingeweiht, in der DDR-Zeit Wilhelm-Pieck-Platz, seit 1990 Ernst-Barlach-Platz) befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem sowjetischen Soldatenfriedhof  ein  Ehrenmal  für  die   ̈Opfer  des  Faschismus. Dieses Denkmal wurde bereits 1945 in seiner heutigen Form errichtet, es stand zunächst auf dem August-Bebel-Platz, wurde aber anläßlich des 22. Jahrestages  der  DDR  1971  an  seinem  heutigen Standort  eingeweiht.  An  dieser  Stelle  befand  sich auch das Kriegerdenkmal  ̈Für die Helden von 1870/71 ̇. Der Unterbau des alten Denkmals ist noch vorhanden, auf dem Granitsockel stand von 1906 bis 1945 eine Statue Kaiser Wilhelms I. Die Inschrift im Sockel lautet:  ̈Den Toten zur Ehre / den Lebenden zur Pflicht ̇. Nachträglich sind über diesen Worten die  Buchstaben   ̈O. d. F. ̇  (Opfer  des  Faschismus) goldfarben eingearbeitet worden. Das Denkmal befindet sich in der parkähnlichen Anlage auf einem kleinen  Hügel,  zu  dem  Stufen  hinaufführen.  Die Stadt ließ es unverändert. Der daneben liegende sowjetische Soldatenfriedhof wurde 1995 umgestaltet. Die 22 Meter hohe Gedenkstele  mit  dem  Sowjetstern  wurde  entfernt,  die  für Fahnenappelle angelegte planierte Fläche zu Rasen umgewandelt. Unter dieser Fläche liegen 103 Tote. Dabei  handelt  es  sich  nicht  nur  um  Soldaten,  sondern,  wie  die  Friedhofsunterlagen  ausweisen,  auch um sowjetische Zwangsarbeiter, die nach 1945 hierher umgebettet wurden, sowie um Kriegsgefangene  und  ein  sechs  Monate  altes  Kind.  Auf  dem Platz  wurde  1995  eine  Marmortafel aufgestellt, die die  Inschrift  trägt: Den  Opfern  von  Krieg  und Gewaltherrschaft. Ein Findling am Rande des Platzes  trägt  eine  Messingtafel,  auf  der  darüber  informiert wird, daß sich hier seit 1946 ein sowjetischer Soldatenfriedhof befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im  Woldeforst  nordwestlich  von  Demmin,  in  der Nähe einer früheren Munitionsfabrik, befindet sich, wie  die  Stadt  erst  1994  erfuhr,  die  Grabstätte  von 20 unbekannten  Zwangsarbeitern,  die  dort  in  Einzelgräbern liegen sollen. Recherchen ergaben, daß es sich  um  einen  schon  in  DDR-Zeiten  bekannten Friedhof handelt. Bei den Toten soll es sich um Russen handeln. Von sowjetischer Seite war kein&lt;br /&gt;
Gedenkzeichen  gewünscht.  Noch  heute  sind  diese Gräber, die zur Gemarkung der Gemeinde Seedorf gehören, ungekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Friedhof des Stadtteils Vorwerk befinden sich  Gräber  von  45  Zwangsarbeitern,  die  zwischen 1941 und 1945 hier ums Leben kamen. Sie waren zur Arbeit auf dem Gut der Familie von Rohr eingesetzt.&lt;br /&gt;
Es  gibt  kein  Gedenkzeichen  für  diese  Menschen. Teilweise sollen die Gräber neu belegt worden sein. Die Namen der Toten sind nicht bekannt, es soll sich um  Polen  und  drei  sowjetische  Kriegsgefangene gehandelt haben. Die Russen wurden nach 1945 auf den damaligen Wilhelm-Pieck-Platz umgebettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf  dem  Hauptfriedhof von  Demmin  wurden  zwischen 1940 und 1943 nach den Friedhofsunterlagen mindestens 54 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, auch Kinder von Zwangsarbeiterinnen, beigesetzt. Es handelte sich um Ukrainer und Polen, die an Krankheiten  und  Erschöpfung  starben,  auch  Selbstmord begingen oder wegen angeblicher Vergehen erhängt wurden. Auch kriegsgefangene Russen waren unter ihnen. In der Zuckerfabrik von Demmin waren zahlreiche ausländische Zwangsarbeiter eingesetzt, auch auf  den  Gütern  der  Umgebung.  Es  gibt  für  diese Menschen kein anderes Erinnerungszeichen als die Gräber auf dem Friedhof. In einer besonderen Anlage  befinden  sich  18  mit  Efeu  überwachsene Grabhügel  und  ein  kleiner  schmaler  Stein  mit  der Inschrift:&lt;br /&gt;
Er / ist / unser / Friede&lt;br /&gt;
[Zeichen eines Kreuzes]&lt;br /&gt;
Ausländer&lt;br /&gt;
Opfer des Krieges / 1939—1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Karl-Köthen-Straße gab es eine Gedenktafel für Karl Köthen, geboren 1894, Monteur, Stadtverordneter für die KPD, der 1937 an den Folgen von Mißhandlungen durch die Nationalsozialisten starb. 1990  wurde  die  Karl-Köthen-Straße  in  Baustraße rückbenannt,  die  Gedenktafel  verschwand  und  ist nicht mehr auffindbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Mühlenstra§e/Ecke Clara-Zetkin-Straße gab es eine Gedenktafel für Franz Streit, der als Widerstandskämpfer im Zusammenhang mit der Saefkow-Jacob-Bästlein-Gruppe im Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet wurde. Das Haus, in dem Franz Streit gelebt hatte, wurde 1992/93 restauriert. Die Gedenktafel verschwand und ist nicht mehr auffindbar.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quelle: Regina Scheer. Demmin, Mecklenburg-Vorpommern In: Bundeszentrale für Politische Bildung (Hg.) &#039;&#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band II&#039;&#039;, Bonn: BpB, 2008, 405f.&lt;br /&gt;
Anmerkung: Die Kriegsgräberstätte Woldeforst/Gemeinde Seedort wurde am 17.5.2018 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56231</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T20:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
:Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56230</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T20:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. &lt;br /&gt;
Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_Ortschronik_von_Pudagla&amp;diff=56229</id>
		<title>Fortlaufende Ortschronik von Pudagla</title>
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		<updated>2021-09-30T20:05:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Pudagla&lt;br /&gt;
 | zeit = fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = &lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2020&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Gemeinde Pudagla&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Ortes &#039;&#039;&#039;Pudagla&#039;&#039;&#039; auf der Insel Usedom. Ca. 1309 zog das Kloster von [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Insel_Usedom#Kloster_Grobe Grobe] nach Pudagla. 1574 Schloss als Witwensitz erbaut. Amtsverwaltung auch der Schweden und Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pudagla im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pudagla (Putglow – put Glowe – unter dem Berge) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1273&#039;&#039;&#039; Ersterwähnung - wir von Barnim I. dem Kloster Grobe geschenkt, einschließlich einer Mühlenstelle an der heutigen Bäcke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1278&#039;&#039;&#039; erhält das Kloster jährlich zwei Mark aus der herzoglichen Fischereikasse. von Pudagla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1307&#039;&#039;&#039; gestattet Bogislav IV. die Verlegung des Klosters nach Pudagla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1308&#039;&#039;&#039; vom Bischof Heinrich von Kammin und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1310&#039;&#039;&#039; vom Papst Clemens V. genehmigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1309&#039;&#039;&#039; Kloster aus Grobe bei Usedom hier errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1355&#039;&#039;&#039; war die Klosterkapelle im Bau. (Heute nicht mehr vorhanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1534&#039;&#039;&#039; Auflösung des Klosters, Land zur herzoglichen Domäne geschlagen und bis 1808 von den Bauern der Amtsdörfer bewirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1535&#039;&#039;&#039; am 30.09. Abt Gerhard Zarte bekam eine Entschädigung von 300 Rheinischen Gulden bei der Abdankung durch die Reformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1574&#039;&#039;&#039; wurde das Schloss - Hauptgebäude erbaut als Witwensitz der Herzogin Marie von Pommern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur napoleonischen Zeit (bis 1813)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Schwedens Herrschaft (1648 - 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1693&#039;&#039;&#039;Pudaglas Amtsschloß oder -hof, welches in den katholischen Zeiten ein Kloster gewesen ist, zugleich mit dem ganzen Pudaglaer Amt, hat vor einiger Zeit Herr Schloßhauptmann von Borck für 4400 Rthl arrediert. Jetzt gehen die Leute vom Pudaglaer Hof nach Benz zur Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezeichnung der Häuser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. ist das Schloß, 2. die kleine Kapelle, 3. Der Krug wo der Heidereiter Wentland wohnt, 4. Scheune, 5 Brauhaus, 6. Brunnen, 7. der Viehhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pudaglas Hof grenzt im Süden an die Amtsdörfer Bentz und Neppermin, im Westen stößt die Bucht Achterwasser in dessen Gemarkung hinein. Im Norden liegt das Amtsdorf Ukritz mit selbiger Bucht, und dann erstreckt sich der Amtswald ganz bis zum Salzmeer. Zum Osten hin von der Salzsee wird der Amtswald ganz in Banzin und Sellin einberechnet bis zum See Smoll, der zum Hof gehört, und zuletzt das Amtsdorf Stoben runter nach Bentz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bis zur Reichseinigung ( bis 1871)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===unter Preußen (ab 1720)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1742&#039;&#039;&#039; wurden die ersten Kartoffeln durch die Dorfschulzen in den Amtsdörfern zum Anbau verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039;  der Sitz des königlichen Beamten und Generalpächters des Amtes Pudagla, 2 Meilen von Uesedom gegen Norden, lieget an dem Achterwasser und dem Schmollensee, und hat ein Schloß, welches der Herzog Ernst Ludewig 1574 für seine Frau Mutter, die verwitwete Fürstinn Maria, zu einem Leibgedinge erbauen ließ, und in welchem jetzt der Beamte wohnet, 3 Büdner, 2 Colonistenfamilien, 1 Oberförster, welcher einen Holzwärter unter sich hat, 1 Krug an der Landstraße über welchen diejenigen, welche von Uesedom, Swienemünde und Wolgast kommen, oder dahin reisen wollen, ihren Weg nehmen müssen, und ist zu Benz in der Uesedomschen Synode eingepfarret. Das hiesige ritterfreie Vorwerk hat 1786 Morgen 124 Ruthen. Der Teil des Ackers bis an die Schäferei heißt das Binnenfeld, und derjenige Teil, welcher jenseits der Schäferei liegt, das Sandfeld. Jedes ist wiederum in 3 Felder abgeteilt, von welchem jährlich so wohl in dem Binnen- als in dem sandfelde ein Feld mit Winter- und ein Feld mit Sommerkorn besäet wird, das 3te aber brache lieget. Der Acker träget guten Roggen und gute Gerste, und die Wiesen sind ebenfalls ziemlich gut. Die Weide hat das Vorwerk in den bei Pudagla befindlichen Brüchen, welche weitläufig, jedoch auch zugleich sehr tief sind. Die Dienste werden von den Dorfschaften Benz, Neppermin, Stoben, Sellin, Qulitz und Rankwitz geleistet. Die Fischerei hat das Vorwerk in den Schmollen- Schwarzen- Paskenseen, und in dem so genannten großen Bache. Pudagla war ehemals ein berühmtes Augustinerkloster, und wurde nach der Reformation zu einem Amte gemacht. Auf die von Klostergebäuden übrig gebliebenen Mauern ist nachher das Brau- und Brandweinbrennerhaus gesetzet worden. Auch sind noch Ueberbleibsel einer hieselbst gewesenen Kapelle vorhanden, welche ohngefähr seit 50 Jahren zerstöret worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1779&#039;&#039;&#039; Jacob Schmidt, Müllermeister, kauft die Mühle und Ländereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1794&#039;&#039;&#039; wird ein Wolfsjäger angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1824&#039;&#039;&#039; Verlegung der Verwaltung nach Swinemünde. Zum Amtsbereich gehörten 48 Dörfer, 14 Vorwerke, 10 Windmühlen und eine Ziegelei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1858&#039;&#039;&#039; Königliches Amts-Vorwerk und Dorf nebst ehem. Oberförsterei, am Schmollensee und Achterwasser belegen und nach Benz eingepfarrt, hat außer dem herrschaftlichen Hofe nebst Branntweinbrennerei 1Müller, 1 Krüger und 6 Büdner. Die Zahl der Wohnhäuser beträgt 18 mit 178 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiserreich (1871-1918)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weimarer Republik (1918-1933)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Drittes Reich (1933-1945)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1935&#039;&#039;&#039; Gründung der Feuerwehr, erster Spritzenmeister Fritz Otto Bohm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1937&#039;&#039;&#039; Mühle Pudagla beendet die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==SBZ und DDR (1945-1990)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1971&#039;&#039;&#039; Gerätehaus für de FF gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==die heutige Zeit==&lt;br /&gt;
[[Datei:2021 Mühle Pudagla.jpg|thumb|200px|rechts|Mühlenfest 2021 in Pudagla]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1997&#039;&#039;&#039; am 23.04. wird die Mühle zur Sanierung demontiert. und am 25.10. Einweihung. Ein Jahr später wird der Mahlgang eingebaut. Sie kann jetzt wieder Mehl mahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2011&#039;&#039;&#039; Firma CEP baut einen Bohrturm auf zur Suche nach Erdöl. Ist auch fündig, aber der Ölpreis ist so gesunken, dass nicht gefördert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039; die Haltestelle Schmollensee wird von der UBB (Usedom Bäderbahn) zweigleisig ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2021&#039;&#039;&#039; Der Heimatverein Summyn 1990 e.V. bewirbt sich im Kreiswettbewerb &amp;quot;Unser Dorf hat Zukunft&amp;quot; und konkurriert mit 8 Gemeinden aus dem Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
===Die Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Opfer von Krieg und Gewalt aus ...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sagen, Geschichten und Legenden rund um Pudagla==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Teufelstein bei Pudagla===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Teufelsstein_(Pudagla)Teufelstein bei Pudgla bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teufelsstein oder Riesenstein ist ein Findling im Achterwasser westlich von Pudagla im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der als Geotop ausgewiesene Stein befindet sich auf der Scharbank des Achterwassers rund 200 Meter westlich des Konker Berges. Die Entfernung zu dessen Kliff beträgt rund 100 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Findling ist 4,0 Meter lang, 3,8 Meter breit und 2,7 Meter hoch, wovon durchschnittlich 1,2 Meter unterhalb des Wasserspiegels liegen. Der Umfang beträgt 10 Meter. Das Volumen wurde zu 22 Kubikmeter berechnet. Er besteht aus Granit mit blauem Quarz und wurde während der Weichseleiszeit durch Gletscher aus Småland nach Vorpommern gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach wollte der Teufel oder ein Riese den Bau des Klosters Pudagla verhindern, indem er den Stein zum Kloster warf. Der Stein entglitt ihm jedoch aus den Fingern, prallte gegen den Konker Berg und rollte ins Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Teufelstein Pudagla 1.JPG |Blick zum Teufelstein&lt;br /&gt;
Datei:Teufelstein Pudagla 2.JPG |Teufelstein bei Pudagla&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flurnamen auf der Pudaglaer Feldmark==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56228</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T19:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur teilweise Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude nach 1990, nach 2010 zunehmend Abriss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Loitz&amp;diff=56227</id>
		<title>Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T19:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Weiterfuehrende Information zu Loitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Loitz&lt;br /&gt;
 | plz = 17121&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Peenetal/Loitz&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 4276 (2015)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.9733423&lt;br /&gt;
 | lon = 13.137452&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Die Stadt Loitz liegt an der Peene zwischen Demmin und Jarmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/53.9720/13.1440 E 013°14&#039;40&#039;&#039; / N 053°97&#039;20&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch ausfüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz Wappen.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen von Loitz 1910]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Rot fünf pfahlweise gestellte silberne Sterne zwischen zwei aufgerichteten goldenen Keulen, die nach außen von je einem gestürzten schwarzen Adlerflügel beseitet sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
;Hier wird der Status der Stadt Loitz im Jahre &#039;&#039;&#039;1988 (!)&#039;&#039;&#039; dargelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auszug aus: Johannes Hinz &amp;quot;Pommern-Lexikon - Georgaphie . Geschichte . Kultur&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Seite 199ff &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Loitz&#039;&#039;&#039; Kreis Grimmen, 4802 Einwohner (1988). Die Stadt liegt am linken Peene-Ufer auf einer Grundmoränenplatte inmitten versumpfter und vermoorter Schmelzwasserrinnen. Die Innenstadt ist planmäßig angelegt mit Marktplatz und Stadtkirche St. Marien. die einzigen Ausbaumöglichkeiten hatte Loitz nach Nordosten zum Bahnhof hin und entlang der Straße nach Grimmen. Die Peeneniederung ist auch heute noch ein unüberwindliches Hindernis für eine Stadterweiterung nach Süden.&lt;br /&gt;
:Loitz war eine wendische Burganlage mit Dorf, die 1128 Herzog Wartislaw I. mit Gewalt zum Christentum bekehrte, dabei zerstörte er auch die Burg. Der Ort wird 1194 genannt. &lt;br /&gt;
:1235 gehörte Loitz zu Mecklenburg, Ritter Detlev von Gadebusch wurde mit der Burg belehnt; 1242 verlieh er dem Ort lübisches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
:1314 kam im Templiner Vertrag Loitz in den Besitz Fürst Witzlaws III. von Rügen. Um 1315 wurde östlich der Stadt im Moor auf einem aufgeschütteten Hügel das Schloß erbaut,dessen letzte Reste 1701 nach dem großen Stadtbrand abgetragen wurden. Nach 1800 wuchs Loitz nach Nordosten entlang der Ausfallstraße nach Grimmen. 1806 wurde die Stadt im Rahmen einer neuen schwedischen Landesteilung Kreisstadt. Nach dem Übergang an Preußen (1815) verlor es 1816 seine Verwaltungsfunktion und wurde dem Kreis Grimmen angegliedert. 1906 erhielt Loitz Eisenbahnanschluß an der Kleinbahn Loitz - Toitz - Rustow. Der Bahnhof steht auf dem ehemaligen Schloßplatz. Neben Ackerbau und Viehzucht hatte Loitz seit 1925 mit dem Dübelwerk eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung. Die Stärke., Zucker-, Maschinen-, und Torfbrikettfabriken arbeiteten bis 1945 nur für den örtlichen Markt. Heute sind die meisten Beschäftigten Pendler nach Demmin und Grimmen.&lt;br /&gt;
:Bauwerke:&lt;br /&gt;
:Von der Stadtwehr blieb nur das Steintor (14. Jahrhundert) aus Feld- und Backstein erhalten.&lt;br /&gt;
:Stadtkirche St. Marien (um 1210), dreischiffige Hallenkirche ohne Chor, mehrfach baulich verändernd renoviert. Der Hauptaltar ist ein Werk von Elias Keßler aus Stralsund (um 1725), 1810/11 wurde er stark verändert. Die Granittaufe mit vier plastischen Köpfen an der Kuppa stammt aus spätromanischer Zeit. &lt;br /&gt;
:1619 wurde die Kapelle St. Jürgen vor dem Tore (12. Jahrhundert) auf dem Friedhof wieder aufgebaut. &lt;br /&gt;
:Am Marktplatz steht das Rathaus (1785), ein zweigeschossiger Bau mit Mittelrisalit und mächtigem Walmdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Loitz im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-1759.jpg|Loitz 1759, schwedische Karte aus dem Reichskriegsarchiv Stockholm&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-1761.jpg|Loitz 1761, schwedische Karte aus dem Reichskriegsarchiv Stockholm&lt;br /&gt;
Datei:1846 Plan Loitz.jpg| Loitz 1846, topographische Karte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie zu Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Loitz Merian um 1650.jpg|Loitz Vogelschau Merian 1650 kolorierter Kupferstich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Loitz==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes]]&lt;br /&gt;
* Eginhard Wegner: Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700. Ein Beitrag zu einer historisch-geographischen Untersuchung Vorpommerns. Inaugural-Dissertation, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 1959.&lt;br /&gt;
* Dr. Rainer Höll (Hg.): 775 Jahre Stadt Loitz. Momente aus Geschichte und Gegenwart. 1242-2017. Middenmank - nich blots dorbi. 775 Johren, dat sünd wi. Karlshagen: Nordlicht Verlag, 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/LOIITZJO63NX Loitz in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Loitz Loitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.wikiwand.com/de/Schloss_Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://pommerngeschichte.de/einblicke-in-die-vergangenheit-der-stadt-loitz/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.svl-loitz.de/wp/uber-uns/tradition-geschichte/geschichtliche-betrachtung-zur-loitzer-schutzentradition/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/875213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://thv.de/buch/loitz-–-stadt-der-peene Dirk Schleinert und Ralf Gunnar Werlich (Hg.), &#039;&#039;Loitz – Stadt an der Peene&#039;&#039;, Beiträge zur Geschichte und zu ihren Bau- und Kunstdenkmalen: Beiträge zur pommerschen Landes-, Kirchen- und Kunstgeschichte Band 10, Schwerin: Thomas Helms Verlag, 2008.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Loitz&amp;diff=56226</id>
		<title>Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T19:57:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Weiterfuehrende Information zu Loitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
 | name = Loitz&lt;br /&gt;
 | plz = 17121&lt;br /&gt;
 | verwaltungsamt = Amt Peenetal/Loitz&lt;br /&gt;
 | landkreis = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
 | einwohner = 4276 (2015)&lt;br /&gt;
 | lat= 53.9733423&lt;br /&gt;
 | lon = 13.137452&lt;br /&gt;
 | zoom = 14&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Die Stadt Loitz liegt an der Peene zwischen Demmin und Jarmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Lage==&lt;br /&gt;
* Koordinaten: [https://www.openstreetmap.org/#map=14/53.9720/13.1440 E 013°14&#039;40&#039;&#039; / N 053°97&#039;20&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Information==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch ausfüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Wappen von Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz Wappen.jpg|thumb|250px|rechts|Wappen von Loitz 1910]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Rot fünf pfahlweise gestellte silberne Sterne zwischen zwei aufgerichteten goldenen Keulen, die nach außen von je einem gestürzten schwarzen Adlerflügel beseitet sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurztext zum Ort==&lt;br /&gt;
;Hier wird der Status der Stadt Loitz im Jahre &#039;&#039;&#039;1988 (!)&#039;&#039;&#039; dargelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auszug aus: Johannes Hinz &amp;quot;Pommern-Lexikon - Georgaphie . Geschichte . Kultur&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Seite 199ff &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Loitz&#039;&#039;&#039; Kreis Grimmen, 4802 Einwohner (1988). Die Stadt liegt am linken Peene-Ufer auf einer Grundmoränenplatte inmitten versumpfter und vermoorter Schmelzwasserrinnen. Die Innenstadt ist planmäßig angelegt mit Marktplatz und Stadtkirche St. Marien. die einzigen Ausbaumöglichkeiten hatte Loitz nach Nordosten zum Bahnhof hin und entlang der Straße nach Grimmen. Die Peeneniederung ist auch heute noch ein unüberwindliches Hindernis für eine Stadterweiterung nach Süden.&lt;br /&gt;
:Loitz war eine wendische Burganlage mit Dorf, die 1128 Herzog Wartislaw I. mit Gewalt zum Christentum bekehrte, dabei zerstörte er auch die Burg. Der Ort wird 1194 genannt. &lt;br /&gt;
:1235 gehörte Loitz zu Mecklenburg, Ritter Detlev von Gadebusch wurde mit der Burg belehnt; 1242 verlieh er dem Ort lübisches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
:1314 kam im Templiner Vertrag Loitz in den Besitz Fürst Witzlaws III. von Rügen. Um 1315 wurde östlich der Stadt im Moor auf einem aufgeschütteten Hügel das Schloß erbaut,dessen letzte Reste 1701 nach dem großen Stadtbrand abgetragen wurden. Nach 1800 wuchs Loitz nach Nordosten entlang der Ausfallstraße nach Grimmen. 1806 wurde die Stadt im Rahmen einer neuen schwedischen Landesteilung Kreisstadt. Nach dem Übergang an Preußen (1815) verlor es 1816 seine Verwaltungsfunktion und wurde dem Kreis Grimmen angegliedert. 1906 erhielt Loitz Eisenbahnanschluß an der Kleinbahn Loitz - Toitz - Rustow. Der Bahnhof steht auf dem ehemaligen Schloßplatz. Neben Ackerbau und Viehzucht hatte Loitz seit 1925 mit dem Dübelwerk eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung. Die Stärke., Zucker-, Maschinen-, und Torfbrikettfabriken arbeiteten bis 1945 nur für den örtlichen Markt. Heute sind die meisten Beschäftigten Pendler nach Demmin und Grimmen.&lt;br /&gt;
:Bauwerke:&lt;br /&gt;
:Von der Stadtwehr blieb nur das Steintor (14. Jahrhundert) aus Feld- und Backstein erhalten.&lt;br /&gt;
:Stadtkirche St. Marien (um 1210), dreischiffige Hallenkirche ohne Chor, mehrfach baulich verändernd renoviert. Der Hauptaltar ist ein Werk von Elias Keßler aus Stralsund (um 1725), 1810/11 wurde er stark verändert. Die Granittaufe mit vier plastischen Köpfen an der Kuppa stammt aus spätromanischer Zeit. &lt;br /&gt;
:1619 wurde die Kapelle St. Jürgen vor dem Tore (12. Jahrhundert) auf dem Friedhof wieder aufgebaut. &lt;br /&gt;
:Am Marktplatz steht das Rathaus (1785), ein zweigeschossiger Bau mit Mittelrisalit und mächtigem Walmdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Loitz im Spiegel von Karten und Luftbildern==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-1759.jpg|Loitz 1759, schwedische Karte aus dem Reichskriegsarchiv Stockholm&lt;br /&gt;
Datei:Loitz-1761.jpg|Loitz 1761, schwedische Karte aus dem Reichskriegsarchiv Stockholm&lt;br /&gt;
Datei:1846 Plan Loitz.jpg| Loitz 1846, topographische Karte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildergalerie zu Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Loitz Merian um 1650.jpg|Loitz Vogelschau Merian 1650 kolorierter Kupferstich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortschronik/en von Loitz==&lt;br /&gt;
Anmerkung: In der folgenden Liste werden bekannt gewordene chronistische Arbeiten gelistet. In blauer Schrift erscheinen Arbeiten die digital verfügbar sind. In roter Schrift gelistete Titel sind, meist aus urheberrechtlichen Gründen, noch nicht digitalisiert. Aber auch Chroniken die bekannt geworden sind, deren Verbleib aber bislang nicht bekannt ist, sind Bestandteil der Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz]]&lt;br /&gt;
* [[Fragen bei der Geschichtsaufarbeitung des Ortes]]&lt;br /&gt;
* Eginhard Wegner: Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700. Ein Beitrag zu einer historisch-geographischen Untersuchung Vorpommerns. Inaugural-Dissertation, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 1959.&lt;br /&gt;
* Dr. Rainer Höll (Hg.): 775 Jahre Stadt Loitz. Momente aus Geschichte und Gegenwart. 1242-2017. Middenmank - nich blots dorbi. 775 Johren, dat sünd wi. Karlshagen: Nordlicht Verlag, 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterfuehrende Information zu Loitz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://gov.genealogy.net/item/show/LOIITZJO63NX Loitz in gov.genealogy.net]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Loitz Loitz bei Wikipedia]&lt;br /&gt;
* [Quellenhinweise aus Archiven, Findbüchern und Publikationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.wikiwand.com/de/Schloss_Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://pommerngeschichte.de/einblicke-in-die-vergangenheit-der-stadt-loitz/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.svl-loitz.de/wp/uber-uns/tradition-geschichte/geschichtliche-betrachtung-zur-loitzer-schutzentradition/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/875213&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://thv.de/buch/loitz-–-stadt-der-peene Dirk Schleinert und Ralf Gunnar Werlich (Hg.), &#039;&#039;Loitz – Stadt an der Peene&#039;&#039;, Beiträge zur Geschichte und zu ihren Bau- und Kunstdenkmalen Beiträge zur pommerschen Landes-, Kirchen- und Kunstgeschichte Band 10, Schwerin: Thomas Helms Verlag, 2008.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakte ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56225</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T19:53:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur punktuelle Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56224</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T19:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Carl Winter), Besetzung, Selbstmordwelle (in kleinerem Ausmaß als Demmin) und auch Vergewaltigungen und andere Verbrechen. Quelle: Henning Rischer und Ulrike Rosenstädt, Wie ein Mann der Kirche den Angriff auf Loitz verhinderte, In: Nordkurier, 30.4.2020. Online: https://www.nordkurier.de/demmin/wie-ein-mann-der-kirche-den-angriff-auf-loitz-verhinderte-3039221604.html, Zugriff am 30.9.2021. 21:10 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur punktuelle Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56223</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56223"/>
		<updated>2021-09-30T19:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Karl Winter), Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur punktuelle Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Levin, August - deutscher Politiker (KPD), Spanienkämpfer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Bürgermeister von Loitz&lt;br /&gt;
:geb. 25.05.1895 in Loitz, gest. 16.11.1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilnahme am ersten Weltkrieg (Volksmarinedivision), Mitglied der USPD, ab 1920 Mitglieder der KPD, Gründer der KPD-Ortsgruppe in Loitz und deren Leiter 1922-33, Mitglied im Loitzer Stadtrat, Kreistag und Provinziallandtag der Provinz Pommern, 1930/1 politische Schulung in Moskau, Verhaftungen in der NS-Zeit, Flucht aus dem KZ Neusustrum in die Niederlande, 1936-8 Kämpfer in den Internationalen Brigaden in Spanien, Kriegszeit in den Niederlanden, nach 1945 Rückkehr nach Loitz und dort Bürgermeister (Ehrungen durch Namensgebung der Schule in Bandelin, des Kinder- und Jugendheims in Rustow und einer Straße in Loitz sowie durch ein Denkmal vor dem Loitzer Rathaus, auch Ehrenbürger von Rustow in der DDR-Zeit). &lt;br /&gt;
Quelle: http://spanishsky.dk/grenzuberschreitenden-antifaschismus/, Zugriff am 30.9.2021, 21:00 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56222</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T19:28:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Karl Winter), Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur punktuelle Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winter, Karl August Ludwig auch Carl Winter - evangelischer Theologe, Superintendent&lt;br /&gt;
:geb 17.12.1882 Petershagen bei Minden; gest. 18.02.1967 Gütersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studium der Theologie in Berlin, Promotion, Assistent bei Adolf von Harnack, Pastor in Wanne-Eickel, Leiter des Predigerseminars Soest ab 1924, konservativer Lutheraner, den Deutschen Christen zugehörig und deren flammender Vertreter (mit antisemitischen und rassenideologischen Positionen, Gegner der Bekennenden Kirche, der Unterstützung von SA, HJ, BDM etc sicher), 1936-57 Superintendent in Loitz in einer Gemeinde die wohl der Bekennenden Kirche nahe stand, trug bei, dass die Stadt Loitz der Roten Armee ohne Zerstörung übergeben wurde. &lt;br /&gt;
Tochter Annemarie Winter war eine der ersten weiblichen Partoren, Sohn Friedrich Winter mit Leitungsfunktionen in der Kirche (u.a. Propst), Enkel Johannes Winter war Bürgermeister von Loitz 1991-2010. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56221</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T19:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Karl Winter), Besetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
:Verfall der Bausubstanz der Stadt Loitz (geschlossene Barocke Landstadt), nur punktuelle Sanierungen um den Markplatz und einzelner Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1948&lt;br /&gt;
:Wiedereröffnung des Dübelwerkes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1975&lt;br /&gt;
:Grüdung des Gemeindeverbands Loitz: Sassen, Trantow, Vorbein, Düvier, Görmin und der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56220</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T19:10:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee. Keine Zerstörung der Stadt (Einsatz des Loitzer Superintendenten Karl Winter), Besetzung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56219</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T19:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Drittes Reich (1933-1945) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1940&lt;br /&gt;
:Errichtung eines Barackenlagers für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter (Barackenplatz, seit 1990 Kiewitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 29.4.&lt;br /&gt;
:Aufruf des Bürgermeisters Groch (NSDAP) zum Durchhalten, er flieht kurz darauf; Errichtung von Panzersperren an den Ortseingängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56218</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T19:05:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56217</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56217"/>
		<updated>2021-09-30T19:04:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2011&lt;br /&gt;
:Kreisgebietsreform, Loitz gehört zum Kreis Vorpommern-Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56216</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56216"/>
		<updated>2021-09-30T19:03:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1952&lt;br /&gt;
:Loitz gehört zum Kreis Demmin, Bezirk Neubrandenburg bis 1990, dann Landkreis Demmin, Mecklenburg-Vorpommern bis 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56215</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56215"/>
		<updated>2021-09-30T19:02:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1991&lt;br /&gt;
:Sanierung der Innenstadt und des Rathauses mit Mitteln der Städtebauförderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
:Schließung der Stärkefabrik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56214</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T18:59:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1989, 25.10.&lt;br /&gt;
:Erste Friedensgebete in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56213</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T18:58:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2016-23&lt;br /&gt;
:Loitz beteiligt sich am bundesweiten Wettbewerb Zukunftsstadt und kommt als eine von 16 Städten in die dritte Phase mit Fördermitteln zur Umsetzung von Innovativen Ideen (&amp;quot;Dein Jahr in Loitz&amp;quot;, Mehrgenerationenquartier, Bürgerbeteiligung, Kunstprojekte wie Tanzfloß, Reallabore für Ideen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56212</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T18:48:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* die heutige Zeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1990&lt;br /&gt;
Erste freie Wahl der Stadtvertretung nach der Wiedervereinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1992&lt;br /&gt;
:Erschließung des Gewerbegebietes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1992&lt;br /&gt;
:Eingemeindung Vorbein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1996&lt;br /&gt;
:Bebauung des Postbergs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1998&lt;br /&gt;
:Gründung des Verwaltungsamts Peenetal/Loitz gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2002&lt;br /&gt;
:Bau der Mehrzweckhalle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2004&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Wüstenfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2006&lt;br /&gt;
:Hafensanierung und Bau der Marina Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;2012&lt;br /&gt;
:Eingemeindung der Gemeinde Düvier&lt;br /&gt;
:Fertigstellung der neuen Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56211</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T18:44:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* SBZ und DDR (1945-1990) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1945, 30.4.&lt;br /&gt;
:Kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetische Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1968&lt;br /&gt;
:Bau der Freilichtbühne im Gülzow-Park&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1973&lt;br /&gt;
:Erste Eigenheimsiedlung im Stadtgebiet (August-Levin-Straße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1974&lt;br /&gt;
:Bau der zweiten Schule in der Goethestraße (1981 erweitert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56210</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T18:42:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Weimarer Republik (1918-1933) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1920&lt;br /&gt;
:Loitz erhält elektrischen Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1923&lt;br /&gt;
:Aufsiedlung zahlreicher Güter durch Bürgermeister Dahlhoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1924&lt;br /&gt;
:Ansiedlung des Dübelwerkes aus Breslau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1927&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine zentrale Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1933&lt;br /&gt;
:Bau der Stadtrandsiedlung „An der Voßbäk“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56209</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56209"/>
		<updated>2021-09-30T18:40:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Kaiserreich (1871-1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1906&lt;br /&gt;
:Eisenbahnanschluss an die Nordbahn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56208</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56208"/>
		<updated>2021-09-30T18:39:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Kaiserreich (1871-1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tageslohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahr später gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56207</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56207"/>
		<updated>2021-09-30T18:38:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* Kaiserreich (1871-1918) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule am Wall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tagelohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahrspäter gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
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		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T18:37:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* bis zur Reichseinigung (bis 1871) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105), dafür Durchbruch der Stadtmauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;!891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tagelohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahrspäter gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56205</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
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		<updated>2021-09-30T18:36:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* bis zur Reichseinigung (bis 1871) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Neue Kreisstadt ist Grimmen im Regierungsbezirk Stralsund, Loitz verliert den Landratssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;!891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tagelohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahrspäter gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56204</id>
		<title>Fortlaufende chronologische Ortschronik von Loitz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.ortschroniken-mv.de/index.php?title=Fortlaufende_chronologische_Ortschronik_von_Loitz&amp;diff=56204"/>
		<updated>2021-09-30T18:34:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AnnaSchroeder: /* bis zur Reichseinigung (bis 1871) */  Loitz gehörte zum Kreis Grimmen, erst später zu Demmin (bei Zusammenlegung von Regierungsbezirk Stralsund und Stettin 1932, ggf. erst 1937 Kreisgebietsreform, weiß ich noch nicht so genau)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Ortschronik&lt;br /&gt;
 | ort = Loitz (Stadt)&lt;br /&gt;
 | zeit =  fortlaufend&lt;br /&gt;
 | urheberrechte = ..&lt;br /&gt;
 | erstellung = seit 2019&lt;br /&gt;
 | publikation = veröffentlicht&lt;br /&gt;
 | inhalt = Geschichte der Stadt Loitz&lt;br /&gt;
 | status = in fortlaufender Bearbeitung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Die Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loitz-1615-StralsunderBilderhandschrift.JPG|thumb|350px|rechts|Stadtansicht von Loitz in der Stralsunder Bilderhandschrift von 1615]]&lt;br /&gt;
Der Name Loitz ist älter als das Datum der Stadtrechtsverleihung. Nachrichten, nach denen an Stelle der späteren Stadt in dem Grenzsaum von slawischen Herrschaftsgebieten bereits 1102 und 1123 eine Siedlung zerstört worden sei, lassen sich keineswegs ausreichend belegen. Als erwiesen kann lediglich gelten, daß sich während des 12. und 13. Jahrhunderts in dem durch Burgen befestigten Land um Loitz heftige Machtkämpfe abspielten, an denen Dänen, Pommern und Mecklenburger beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;
Ein Lehnsmann des mecklenburgischen Herzogs Johann, nämlich Detlev von Gadebusch, bewidmete Loitz 1242 mit dem lübischen Stadtrecht. Damit waren die kriegerischen Aueinandersetzungen um das Gemeinwesen längst nicht abgeschlossen. Und die kleine Peenestadt blieb ein Streitobjekt unter den Feudalfürsten bis ins 14. Jahrhundert hinein.&lt;br /&gt;
Die junge Stadt hatte mehrmals einen Wechsel der Landesherrschaft über sich ergehen zu lassen. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte sie in den Besitz der Pommernherzöge, kam 25 Jahre später zum Fürstentum Rügen, und dann - zu Beginn des 14. Jahrhunderts - meldeten schließlich König Erik Menved von Dänemark und Markgraf Waldemar von Brandenburg zur Ausweitung ihrer Territorien Besitz- und Herrschaftsansprüche an.&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Schlosses weist in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die erste Nachricht ist aus dem Jahre 1315 überliefert. Das Gebäude war auf dem Platz errichtet worden, auf dem sich zur Zeit der slawischen Besiedlung eine Burg befand. Herzog Ernst Ludwig von Pommern (gest. 1592) hat es nach 1570 im Stil der Renaissance umgestalten lassen und bestimte es als Leibgedinge für seine Frau Hedwig-Sophie.&lt;br /&gt;
Ein Großfeuer im Jahre 1701 vernichtet die meisten Wohn- und Wirschaftsgebäude und auch die Reste des Schlosses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Frühgeschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Loitz im späten Mittelalter (um 1200 bis 1517)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1232, 31.10.&lt;br /&gt;
:Das Land Loitz wird erstmals sicher erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1242, 30.3. &lt;br /&gt;
:Loitz erhält lübsches Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1249 - 1275&lt;br /&gt;
:Zwischen den Söhnen Detlevs von Gadebusch und dem Kloster Eldena entbrennt ein Streit um die Dörfer Pansow, Subzow und Griebenow. Sie werden schließlich dem Kloster zugeschlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1247, 21.3.&lt;br /&gt;
:Werner und Heinrich von Loitz gewähren der Stadt Greifswald Zollfreiheit in Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1276&lt;br /&gt;
:Mit dem Tode von Werner von Loitz fällt das Land an das Fürstentum Rügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1292, 9.8.&lt;br /&gt;
:Der Stadt Demmin wird Zollfreiheit in Loitz gewährt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1314, 9.12.&lt;br /&gt;
:Nachdem der Markgraf Waldemar von Brandenburg zeitweise in den Besitz über das Land Loitz gelangt war, geht es an diesem Tag wieder in den Besitz der rügenschen Fürsten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, April&lt;br /&gt;
:erste urkundliche Erwähnung des Loitzer Schlosses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1315, 7.12.&lt;br /&gt;
:Herzog Wartislaw IV. das Zoll- und weitere Privilegien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1326/27&lt;br /&gt;
:Die leidet besonders unter den durch das Fürstentum Rügen geführten Kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Reformation und Nachreformationszeit (1517 bis 1648)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1541&lt;br /&gt;
:Loitz erhält das Privileg zu Michaelis einen Jahrmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1556/57&lt;br /&gt;
:Umbau des Schlosses &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1572&lt;br /&gt;
:Beginn des Streites sich dann über Jahrhunderte hinziehenden Streites zwischen der Loitzer Kaufmannschaft und dem Rat der Hansestadt Anklam um  das Recht auf der Peene Loitzer Handelsschiffe fahren zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1573&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am St. Veitstag &#039;&#039;(15. Juni)&#039;&#039; einen Pferdemarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1588&lt;br /&gt;
:Die Stadt erhält das Privileg am Sankt Gallustag &#039;&#039;(16.Oktober)&#039;&#039; einen Viehmarkt abzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1592&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1593&lt;br /&gt;
:Herzogswitwe Sophie Hedwig bezieht das Loitzer Schloss als Witwensitz (1631 in Loitz gestorben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1610, ab &lt;br /&gt;
:Finden eine Vielzahl von Hexenprozessen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1616, 12.8.&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen Rat und Bürgerschaft über die zukünftige Mitbestimmung der Loitzer Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1617&lt;br /&gt;
:Vertrag zwischen der Hansestadt Demmin und der Stadt Loitz über die Nutzung von Flächen in Rustow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1631, 11. - 16.12. &lt;br /&gt;
:König Gustav Adolf von Schweden hält sich in Loitz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1637/38&lt;br /&gt;
:Der schwedische General Banier läßt Loitz verwüsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1648&lt;br /&gt;
:Loitz gehört mit Vorpommern nördlich der Peene bis 1815 zu Schweden infolge des 30jährigen Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur napoleonischen Zeit (bis 1815)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1653&lt;br /&gt;
:Anlage eines Kirchenmatrikels nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges.&lt;br /&gt;
:Im selben Jahr brennt das Rathaus ab. In Folge mietet der Rat die Heiliggeist-Kapelle als Notlösung für 25 Taler jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1659, 28.9.&lt;br /&gt;
:Während des schwedisch-polnischen Krieges erobert der brandenburgische Kurfürst Loitz und läßt ihre Befestigungen schleifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1696&lt;br /&gt;
:Loitz erhält eine neue Stadtordnung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1674&lt;br /&gt;
:Bei einem Stadtbrand werden 9 der 48 in der Stadt vorhandenen Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1678&lt;br /&gt;
:Einführung von Distrikten in schwedisch-Pommern, so auch ein eigener Loitzer Distrikt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1701, Oktober&lt;br /&gt;
:Großer Stadtbrand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1712, ab&lt;br /&gt;
:Im nordischen Krieg werden große Teile der Stadt zerstört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1725&lt;br /&gt;
:In der Stadt gibt es ein Aufbegehren der Bürger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1728&lt;br /&gt;
:Erteilung einer Jahrmarktskonzession jeweils am Sonntag nach Judica.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1729&lt;br /&gt;
:Bau eines zweistöckigen Schulhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1785-1787&lt;br /&gt;
:Neubau des Rathauses (das heute bestehende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1800, 9.7.&lt;br /&gt;
:Gustav IV. Adolf übernachtet als Gast im Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;ab 1800&lt;br /&gt;
:Erweiterung der Stadt über die Stadtmauern hinaus nach Norden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1807,14.7.&lt;br /&gt;
:Einquartierung von 4000 französischen Soldaten. Die Kirche wird Proviantmagazin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1811,17.11.&lt;br /&gt;
:Die französischen Truppen ziehen endgültig ab. &lt;br /&gt;
:Die Kirche  muß renoviert werden und wird daraufhin neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1815&lt;br /&gt;
:Loitz wird preußisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;bis zur Reichseinigung (bis 1871)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1818&lt;br /&gt;
:Der Sitz des Landrates wird von Loitz nach Grimmen verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1830, 22.2.&lt;br /&gt;
:Der Bauhof (Gelände der späteren Stärkefabrik), geht durch Kauf in den Besitz der Stadt über&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1832, März&lt;br /&gt;
:Neubau des Kirchturms (Heutige Form).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1833&lt;br /&gt;
:Gründung der Glashütte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1837&lt;br /&gt;
:Die Leitung der Schule wird einem Rektor übertragen. Zuvor oblag die Schulleitung dem zweiten Geistlichan an der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1845&lt;br /&gt;
:Einweihung des Kampfriedhofes. Bis dahin fanden Bestattungen grundsätzlich auf dem St.Jürgen Friedhof bei der Lutherkirche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 24.3.&lt;br /&gt;
:Bürgerproteste führen zunächst zu einer Neuwahl des Rates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848, 16.8.&lt;br /&gt;
:Ende der Unruhen in der Stadt nach Ablösung des neu gewählten Rates durch die Landesregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1848&lt;br /&gt;
:Gründung des Mühlenbaubetriebes Dittmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bau der Chaussee Demmin - Grimmen (heute Bundesstraße 105)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1850, März&lt;br /&gt;
:Der Versuch, in Loitz das Stadtrecht durch die preußische Gemeindeordnung zu ersetzen scheitert durch die Rücknahme derselben seitens der Landesregierutng. Zwischenzeitlich war aber bereits ein Gemeinderat auf der Basis der Gemeindeordnung gewählt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1858, 18.12.&lt;br /&gt;
:Die Stadt gibt sich eine neue Verfassung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1866&lt;br /&gt;
:In der Stadt sterben von Juli bis Oktober 162 Menschen an der Cholera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1868&lt;br /&gt;
Der Marienfriedhof wird angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1870/71&lt;br /&gt;
:Bau der Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Kaiserreich (1871-1918)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1883,6.10.&lt;br /&gt;
:Die erste Nummer der Loitzer Zeitung erscheint (existiert dann bis April 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887&lt;br /&gt;
:Neubau der Peenebrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887,2.8.&lt;br /&gt;
:Einweihung der neuen Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1887, 13.8.&lt;br /&gt;
:Gründung der Freiwilligen Feuerwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1888, 28.11.&lt;br /&gt;
:Die Stärkefabrik nimm t mit zunächst 30 Beschäftigten die Produktion auf. Im ersten Jahr werden rund 100 000 Zentner Kartoffeln verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1890&lt;br /&gt;
:Durch den Gemeindekirchenrat wird ein Kindergarten eingerichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;!891, 14.6.&lt;br /&gt;
:Vorführung eines Grammophons in Brunners Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1892,18.4.&lt;br /&gt;
:Die Bürgerversammlung sendet eine Petition an den Kaiser mit dem Anliegen das Stadtrecht abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1894,13.2.&lt;br /&gt;
:Der Loitzer Verschönerungsverein beschließt die Anlage eines Bürgerparkes im Sandfeld (heute Gülzow-Park).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1898, 1.10.&lt;br /&gt;
:Der Bürgerverein initiiert die Gründung eines städtischen Sparvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1899,19.9.&lt;br /&gt;
:In der Stadt wird die erste Feernsprechstelle in Betrieb genomme. Ein Gespräch von 3 Minuten nach Stettin kostete 3 Mark. Der Tagelohn eines Arbeiters betrug in der Zeit etwa 1,70 Mark. Ein Jahrspäter gab es acht Anschlüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Weimarer Republik (1918-1933)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Drittes Reich (1933-1945)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;SBZ und DDR (1945-1990)&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;die heutige Zeit&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Einigen wichtigen Einrichtungen sind eigene Artikel gewidmet:&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft und erste Erwähnung von Loitz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Schloss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kirche===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Hafen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Loitzer Glashütte===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Persönlickeiten in der Geschichte von Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtsberg, Gerhard (Walter August Friedrich, Pseud. Peter Pommer) - Jurist, Redakteur&lt;br /&gt;
:geb. 13.2.1904 Loitz, gest. 18.10.1964 Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August Karl Ludwig A., Pädagoge &lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, Freiburg (Breisgau)&lt;br /&gt;
und Berlin; 1929 Referendarexamen beim&lt;br /&gt;
Oberlandesgericht Stettin und Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; Syndikus eines Berufsverbandes;&lt;br /&gt;
1932-1945 Chefredakteur der »Loitzer Zeitung«;&lt;br /&gt;
zum Kriegsende noch Dienst in der Wehrmacht;&lt;br /&gt;
danach sieben Jahre in Straflagern, 1945-&lt;br /&gt;
1948 Neubrandenburg, 1948-1950 Buchenwald,&lt;br /&gt;
1950-1952 Waldheim; bei Rückkehr nach Loitz&lt;br /&gt;
war die »Loitzer Zeitung« bereits enteignet;&lt;br /&gt;
1955 Übersiedlung nach Hamburg; Leiter der&lt;br /&gt;
Kulturabteilung der Pommerschen Landsmannschaft;&lt;br /&gt;
Gründer und Redakteur der Zeitschrift »Unser&lt;br /&gt;
Pommern« (1963/64); Redakteur des Jahrbuches&lt;br /&gt;
der Pommerschen Landsmannschaft »Pommersches&lt;br /&gt;
Heimatbuch« (1955-1964); »Die rechtliche Natur der&lt;br /&gt;
Arbeitgeber- und Arbeitnehmerkoalitionen« (Diss.,&lt;br /&gt;
1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barkow, Christian Joachim Friedrich, Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 24.6.1756 (Bad) Sülze, gest. 13.4.1836 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht in Sülze und Rostock,&lt;br /&gt;
dann Domschule Güstrow; 1776 Theologiestudium in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1778 Promotion in Greifswald; neun Jahre&lt;br /&gt;
Erzieher bei den Söhnen des Generalleutnant von&lt;br /&gt;
Pollett in Stralsund; 1785 Pfarrer des Kirchspiels Trent&lt;br /&gt;
(Rügen); 1802-1836 Pfarrer in Loitz (Demmin), 1806&lt;br /&gt;
Präpositus der Loitzer Synode, 1817 Superintendent;&lt;br /&gt;
richtete in seinem Haus eine Privatschule ein; 1810&lt;br /&gt;
Mitglied des Pommerschen Komitees, mit dem er&lt;br /&gt;
nach Stockholm ging; 1811 von König Karl XIII. zum&lt;br /&gt;
Konsistorialrat ernannt; 1817 Dr. h. c. der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald; Superintendent in Loitz; »De unitate Die«&lt;br /&gt;
(Diss., 1778).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Barnim VIII. - Herzog von Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
:geb. 1405/1407, gest. 19.12.1451 Stralsund, begr. Franzburg (Kloster Neuenkamp)&lt;br /&gt;
Vater: Wartislaw VIII., Herzog zu Pommern(-Wolgast)&lt;br /&gt;
Ehefrau: Anna, Tochter von Heinrich, Graf von Wunstorf&lt;br /&gt;
Erhielt mit seinem Bruder Swantibor II. bei der&lt;br /&gt;
Teilung der Herrschaft Wolgast 1425 im Kloster&lt;br /&gt;
Eldena das Land Loitz und Rügen und seine Cousins&lt;br /&gt;
Wartislaw IX. und Barnim VII. das Land Wolgast;&lt;br /&gt;
starb an der Pest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bartels, Friedrich -Parteifunktionär, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 28.3.1871 Loitz - gest. 11.11.1931 Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernter Maler; 1904-1913 Mitglied der Hamburger&lt;br /&gt;
Bürgerschaft; 1905/06 Gewerkschaftsangestellter&lt;br /&gt;
für seinen Berufsverband; 1906-1913 SPDBezirksparteisekretär&lt;br /&gt;
für Schleswig-Holstein; gehörte&lt;br /&gt;
seit 1913 dem Vorstand der SPD in Berlin an; 1919-&lt;br /&gt;
1921 Mitglied der Verfassungsgebenden preußischen&lt;br /&gt;
Landesversammlung; Abgeordneter (seit 1925&lt;br /&gt;
Präsident) des Preußischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Fredenhagen, Karl (Hermann Heinrich Philipp) - Physiker, Chemiker&lt;br /&gt;
:geb. 11.5.1877 Loitz, gest. 4.4.1949 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: August F., Kaufmann, Senator&lt;br /&gt;
1896 Studium der Mathematik, Physik und Chemie&lt;br /&gt;
in Hannover, Darmstadt, Leipzig und Göttingen;&lt;br /&gt;
1901 Promotion und Assistent in Göttingen; 1906&lt;br /&gt;
Habilitation in Leipzig; 1923-1945 Professor der&lt;br /&gt;
Physikalischen Chemie in Greifswald; »Grundlagen&lt;br /&gt;
für den Aufbau einer Theorie der Zweistoffsysteme«&lt;br /&gt;
(1950; postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gülzow, Erich - Philologe, Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
:geb. 29.3.1888 Loitz, gest. 16.8.1954 Barth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christian G., Pädagoge, Heimatforscher&lt;br /&gt;
Gymnasium in Stralsund; Studium der Germanistik,&lt;br /&gt;
Romanistik und Evangelischen Theologie in Freiburg&lt;br /&gt;
(Breisgau), Grenoble und Greifswald; 1914 Prüfung&lt;br /&gt;
für das höhere Lehramt; 1913 Promotion in&lt;br /&gt;
Greifswald; 1919 Studienrat in Barth; seit 1941 Leiter&lt;br /&gt;
des Museums und Stadtarchivs in Barth; Mitglied&lt;br /&gt;
der Historischen Kommission von Pommern und&lt;br /&gt;
der Gesellschaft für pommersche Geschichte und&lt;br /&gt;
Altertumskunde; »Zur Stilkunde der Krone Heinrichs&lt;br /&gt;
von dem Türlin« (Diss., 1913); Herausgeber von&lt;br /&gt;
Schriften und Briefen Ernst Moritz Arndts; betrieb&lt;br /&gt;
pommersche Heimatforschung; veröffentlichte&lt;br /&gt;
seine Forschungen zur pommerschen Mundart im&lt;br /&gt;
»Korrespondenzblatt des Vereins für niederdeutsche&lt;br /&gt;
Sprachforschung« (1850-1853); Herausgeber der&lt;br /&gt;
Schriftenreihen »Barther Heimatbücherei« (1820-&lt;br /&gt;
1827; »Barth vor 125 Jahren«, »Vom Barther&lt;br /&gt;
Schulwesen in früheren Tagen«, »Barthische&lt;br /&gt;
Stadtuntertanen«), »Das Arndt-Museum« (1826/27;&lt;br /&gt;
»Ernst Moritz Arndts Briefe aus Schweden an&lt;br /&gt;
einen Stralsunder Freund«, »Eine vorpommersche&lt;br /&gt;
Gutspächterfrau. Briefe an Ernst Moritz Arndt von&lt;br /&gt;
seiner Schwester Gottsgab«) und »Grimmener&lt;br /&gt;
Heimatbücherei« (1935-1939; »Schrapels ut olle&lt;br /&gt;
Tiden«, »Edmund Hofer und seine Heimat«, »Loitz«,&lt;br /&gt;
»Loitzer«); »Ein rügenscher Heimatforscher und&lt;br /&gt;
Heimatdichter: J. J. Grümbke« (1938); »Barth am&lt;br /&gt;
Bodden in Geschichte und Gegenwart« (1939),&lt;br /&gt;
»St. Marienkirche zu Barth« (1940); »Unserem Lehrer&lt;br /&gt;
Gustav Ehrismann« (1943); »Fritz Reuter und Oswald&lt;br /&gt;
Palleske« in »Mitteilungen aus dem Quickborn«&lt;br /&gt;
(1943/44); »Pomuchelskopp in Reinkenhagen und&lt;br /&gt;
Rosenheim in Stralsund« in »Korrespondenzblatt des&lt;br /&gt;
Vereins für niederdeutsche Sprachforschung« (1941);&lt;br /&gt;
Nachlass im Landesarchiv Greifswald und in der&lt;br /&gt;
Universitätsbibliothek Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagenow, (Karl) Friedrich von - Agrarwissenschaftler, Archäologe, Geologe&lt;br /&gt;
:geb. 19.1.1797 Langenfelde - gest. 18.10.1865 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: (Friedrich Christoph) Carl von H., Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
Bruder: (Paul) Gustav von H., Gutsbesitzer,&lt;br /&gt;
Verwaltungsbeamter, Parlamentarier&lt;br /&gt;
1809 Studium der Angewandten Mathematik,&lt;br /&gt;
Technologie und Landwirtschaft; Volontärzeit auf&lt;br /&gt;
Gut Groß Schoritz; 1819 Ausgrabung mehrerer&lt;br /&gt;
Großsteingräber bei Dumsevitz; gab 1823 die&lt;br /&gt;
praktische Landwirtschaft auf und siedelte nach&lt;br /&gt;
Loitz über; 1826 Mitbegründer der Gesellschaft für&lt;br /&gt;
Pommersche Geschichte und Altertumskunde in&lt;br /&gt;
Greifswald; fertigte 1829 eine topographisch genaue&lt;br /&gt;
Rügenkarte mit eingezeichneten prähistorischen&lt;br /&gt;
Denkmalen, Opfersteinen und Wüstungen an; 1830&lt;br /&gt;
Dr. h. c. der Universität Greifswald; Konstruktion von&lt;br /&gt;
optischen und physikalischen Instrumenten; zog 1832&lt;br /&gt;
nach Greifswald und gründete dort das erste deutsche&lt;br /&gt;
Kreideschlämmwerk; 1835-1838 Vorlesungen in der&lt;br /&gt;
Landwirtschaftlichen Akademie Eldena; 1857 erste&lt;br /&gt;
Anzeichen von Erblindung; sammelte alte Siegel und&lt;br /&gt;
entwickelte 1851 ein Verfahren zur Wiederherstellung&lt;br /&gt;
alter Siegel und Anfertigung neuer Stempel;&lt;br /&gt;
Mitglied in- und ausländischer wissenschaftlicher&lt;br /&gt;
Gesellschaften; 1866 kaufte das Provinzialmuseum&lt;br /&gt;
von Neuvorpommern und Rügen in Stralsund&lt;br /&gt;
seine vorgeschichtliche Sammlung; »Beiträge zur&lt;br /&gt;
Ornithologie Pommerns« (1820); »Beschreibung der&lt;br /&gt;
zu Neustrelitz befindlichen Runensteine und slavische&lt;br /&gt;
Gottheiten« (1826); »Karte von Neuvorpommern und&lt;br /&gt;
Rügen« (1839; mit Eintragungen der Burgwälle); sein&lt;br /&gt;
»Lehrbuch der Sigilloplastik« blieb ungedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hagius, Gregorius (auch Hage, Hak, auch Gregor) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? gest. 1626 Wolgast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stammte vermutlich aus Pommern; lebte wohl&lt;br /&gt;
zeitweilig in Franken; seit 1500 Hofprediger in&lt;br /&gt;
Wolgast; verfasste im Zusammenhang mit einem&lt;br /&gt;
Gastspiel englischer Komödianten in der Schlosskirche&lt;br /&gt;
Loitz Briefe an den Herzog Philipp Julius und dessen&lt;br /&gt;
Mutter Herzogin Sophie Hedwig, in denen er sich über&lt;br /&gt;
Verweltlichung der Kirche beschwerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hardrat, (Christian Martin) Wilhelm - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 20.1.1809 Loitz, gest. 12.4.1891 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Jurist, Kreisjustizkommissar&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Greifswald; 1827-1829&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Greifswald, 1829/30 in Berlin;&lt;br /&gt;
1827 Alte Greifswalder Burschenschaft; einer der&lt;br /&gt;
ersten Vorsteher und Mitverfasser der älteren&lt;br /&gt;
Konstitution der Greifswalder Burschenschaft; 1832&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Anklam und 1833/34 in Lassan; 1832&lt;br /&gt;
erstes, 1834 zweites theologisches Examen in Stettin;&lt;br /&gt;
1834 in Greifswald und Stettin in Untersuchung&lt;br /&gt;
(aber ohne Haft) wegen Mitgliedschaft in der&lt;br /&gt;
Greifswalder Burschenschaft; seine Berufung zum&lt;br /&gt;
Rektor der Loitzer Stadtschule wurde deshalb vom&lt;br /&gt;
Kultusministerium nicht bestätigt; 1835 zu sechs&lt;br /&gt;
Jahren Festungshaft verurteilt, 1836 zu einjähriger&lt;br /&gt;
Haft begnadigt, die er 1836/37 in Demmin verbüßte;&lt;br /&gt;
1838/39 Hauslehrer in Sophienhof, danach in&lt;br /&gt;
Sanzkow; 1842 Konrektor in Loitz; 1843 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Katzow; 1857 Pfarrer in Starkow; 1870 Pfarrer in&lt;br /&gt;
Steinhagen; 1883 Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Knothe, Jakob (auch Knade) - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. ? Danzig (Gdánsk/Polen), gest. 1564 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1514 Studium in Frankfurt (Oder); 1516&lt;br /&gt;
Pfarrverweser in der Peter- und Paulkirche&lt;br /&gt;
Danzig; erster Priester in Westpreußen, der nach&lt;br /&gt;
der Reformation in den Ehestand trat und ein&lt;br /&gt;
evangelisches Pfarrhaus gründete; deshalb 1526&lt;br /&gt;
beim Strafgericht des Königs Sigismund von Polen&lt;br /&gt;
in Danzig Maciej Drzewicki, dem Bischof von Leslau,&lt;br /&gt;
ausgeliefert, der ihn ins Gefängnis von Subkau&lt;br /&gt;
bringen ließ; nach seinem Versprechen, auf seine&lt;br /&gt;
Pfarrstelle zu verzichten und Danzig zu verlassen,&lt;br /&gt;
freigelassen; reiste auf einen Edelsitz bei Thorn;&lt;br /&gt;
wurde, als er seine Frau Anna (geb. Rastenberg)&lt;br /&gt;
aus Danzig nachholen wollte, wiederum gefangen&lt;br /&gt;
genommen; Beschlagnahme seiner Habe durch&lt;br /&gt;
den Bischof; ging nach Freilassung mit seiner&lt;br /&gt;
Frau nach Marienburg; 1528 Prediger in Soldau,&lt;br /&gt;
1531 in Mohrungen, 1532 in Neidenburg; dort&lt;br /&gt;
entlassen, da er sich der dogmatischen Auffassung&lt;br /&gt;
des Bischofs Seperatus nicht fügen wollte; begab&lt;br /&gt;
sich nach Pommern und wurde Prediger in Anklam&lt;br /&gt;
und Ueckermünde; 1543 Streitigkeiten mit anderen&lt;br /&gt;
Geistlichen; ließ sich nochmals in der Universität&lt;br /&gt;
Greifswald einschreiben, dort Promotion zum&lt;br /&gt;
Magister; 1551 Pfarrer und Propst in Loitz, wo er auch&lt;br /&gt;
in niederdeutscher Sprache gepredigt haben soll; bald&lt;br /&gt;
darauf Superintendent; hatte neun Pfarrbezirke zu&lt;br /&gt;
inspizieren; Mitglied der Kommission, die 1556 ein&lt;br /&gt;
Gutachten über die Visitation und Ordnung der Kirche&lt;br /&gt;
an die Greifswalder Synode abzugeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kuntze, (Friedrich Wilhelm) Otto - Philologe, Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 3.8.1841 Loitz, gest. 21.2.1931 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Carl Friedrich Christian K., Theologe&lt;br /&gt;
Wuchs in Steinhagen auf; Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1860 Theologiestudium in Greifswald,&lt;br /&gt;
Heidelberg und Berlin; Aufenthalt in der&lt;br /&gt;
Schweiz; 1871-1873 Hauslehrer von Houston&lt;br /&gt;
Stewart Chamberlain in Montreux, mit dem ihn&lt;br /&gt;
lebenslange Freundschaft verband; 1873-1875&lt;br /&gt;
Pastor der deutsch-evangelischen Gemeinde in&lt;br /&gt;
San Remo; Philologiestudium in Greifswald mit&lt;br /&gt;
Abschlussprüfung für das Lehramt 1879; bis 1883&lt;br /&gt;
Hilfslehrer am Realgymnasium in Stralsund, 1885-&lt;br /&gt;
1905 Lehrer am Städtischen Realgymnasium in&lt;br /&gt;
Stettin; Gymnasialprofessor; »Beiträge zu einem&lt;br /&gt;
englisch deutschen Wörterbuche, besonders aus&lt;br /&gt;
den Dichtungen des Keats« (1890); »Ausgewählte&lt;br /&gt;
englische Dichtungen in deutscher Übertragung«&lt;br /&gt;
(1891); Sophokles’ »König Oidipus« (1904; Übers.&lt;br /&gt;
ins Dt.) und »Antigone« (1905; Übers. ins Dt.); »Die&lt;br /&gt;
Rache des Odysseus. Ein dramatisches Gedicht«&lt;br /&gt;
(1907); »Achilles. Ein dramatisches Gedicht« (1908);&lt;br /&gt;
»Aus Herz und Geist. Erinnerungsblätter. Gedichte«&lt;br /&gt;
(1909).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Müller, Walter - Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 25.8.1907 Loitz, gest. ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Oberrealschule technische Ausbildung;&lt;br /&gt;
1927-1933 Höhere Technische Staatslehranstalt in&lt;br /&gt;
Stettin; Bauleiter und Bauführer; 1945 Baudezernent&lt;br /&gt;
bei der Stadtverwaltung Grabow; 1946 Stadtrat in&lt;br /&gt;
Grabow und stellvertretender Bürgermeister; seit&lt;br /&gt;
1945 Ortsvorsitzender der CDU; 1946 Mitglied des&lt;br /&gt;
Mecklenburgischen Landtages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Picht, Gottlieb Eduard - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 8.4.1806 Gingst, gest. 22.2.1873 Loitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Adolph Wilhelm P., Theologe&lt;br /&gt;
Bruder: Carl Ferdinand P., Mediziner&lt;br /&gt;
1812 bei seinem Onkel Kantor Johann Friedrich&lt;br /&gt;
Dammas in Bergen (Rügen) unterrichtet; 1822-&lt;br /&gt;
1825 Gymnasium in Stralsund; 1825-1827 Studium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1827-1829 in Berlin, wo er David&lt;br /&gt;
Friedrich Strauss und Schleiermacher hörte; 1830&lt;br /&gt;
Lehrer an der Schule in Gingst; 1832 zweites&lt;br /&gt;
theologisches Examen; 1830 Diakon in Gingst; 1838-&lt;br /&gt;
1846 Superintendent in Grimmen; setzte sich hier&lt;br /&gt;
für den Ausbau der Kirche ein; 1846 Druck seiner&lt;br /&gt;
Abschiedspredigt und weiterer Predigten; 1846-1873&lt;br /&gt;
Pfarrer in Loitz; 1865 Roter Adlerorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Pütter, Georg Joachim Martin - Theologe, Pädagoge&lt;br /&gt;
:geb. 18.8.1767 Loitz - gest. 16.4.1835 Franzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Christoph P., Kaufmann&lt;br /&gt;
Zunächst Privatunterricht, dann Gymnasium in&lt;br /&gt;
Stralsund; 1786-1789 Theologie-, Physik- und&lt;br /&gt;
Philologiestudium in Halle; kurze Zeit Lehrer am&lt;br /&gt;
Pädagogium Halle; 1790 Studium in Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Tützpatz; 1793 Lehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Stralsund; 1801-1823 Prediger in Zudar; dann&lt;br /&gt;
Präpositus in Franzburg; Pastor und Superintendent&lt;br /&gt;
in Franzburg; setzte sich für eine neue&lt;br /&gt;
Gottesdienstordnung ein; schrieb Reden und kleinere&lt;br /&gt;
Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schröder, Johannes - Ökonom&lt;br /&gt;
:geb. 15.6.1905 Loitz, gest. 20.3.1982 Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Kaufmann, Mühlenbesitzer&lt;br /&gt;
Oberrealschule in Stralsund; 1924/25&lt;br /&gt;
Nationalökonomie-, Geschichts- und Jurastudium in&lt;br /&gt;
Freiburg (Breisgau), Wien und Berlin; 1929 Diplom-&lt;br /&gt;
Volkswirt; 1936 Prokurist bei der Dresdener Bank;&lt;br /&gt;
1938 Direktionsassistent und 1940 Abteilungsleiter&lt;br /&gt;
bei der Friedrich-Krupp-Firma in Essen; nach&lt;br /&gt;
dem Krieg und der Inhaftierung Krupps Leiter der&lt;br /&gt;
Werkfinanzen; 1954 Mitglied des Direktoriums und&lt;br /&gt;
Leiter der Zentralabteilung Finanzen und Steuern;&lt;br /&gt;
1962 Ruhestand; »Die Entflechtung der Firma&lt;br /&gt;
Krupp nach dem Zweiten Weltkrieg. Persönliche&lt;br /&gt;
Erinnerungen« (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Schult, Wilhelm - Parteifunktionär&lt;br /&gt;
:geb. 14.3.1922 Loitz, gest. 15.4.1976 Rostock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Lokomotivführer&lt;br /&gt;
Volks- und Mittelschule in Loitz; drei Semester&lt;br /&gt;
Technikum Stralsund; 1937-1941 Fachschule&lt;br /&gt;
und Lehre als Maschinenschlosser in Loitz;&lt;br /&gt;
Arbeit als 1941/42 Flugzeugschlosser; 1942&lt;br /&gt;
Wehrmachtsangehöriger, 1944-1946 sowjetische&lt;br /&gt;
Gefangenschaft; Mitglied des Nationalkomitees Freies&lt;br /&gt;
Deutschland und Antifa-Schule im Gefangenenlager;&lt;br /&gt;
1946 Sekretär der SED-Ortsgruppe in Loitz; 1947&lt;br /&gt;
Leiter der Kreisparteischule Demmin und 1949/50&lt;br /&gt;
Studium an der Parteihochschule Karl Marx; 1951/52&lt;br /&gt;
Leiter der Abteilung Agitation und Propaganda&lt;br /&gt;
der SED-Landesleitung Mecklenburg; 1952-1958&lt;br /&gt;
Sekretär für Agitation und Propaganda bzw. Kultur&lt;br /&gt;
und Erziehung der SED-Bezirksleitung Rostock; 1958-&lt;br /&gt;
1976 Direktor des Museums der Stadt Rostock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stralendorff, Johann Alexander - Pädagoge, Erfinder&lt;br /&gt;
:geb. 4.4.1751 Loitz, gest. 4.1.1828 Stralsund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Stadtzimmerer&lt;br /&gt;
Kam spätestens 1785 nach Stralsund; zunächst&lt;br /&gt;
Lehrer im Waisenhaus; 1795 Waisenvater, später&lt;br /&gt;
Inspektor des Waisenhauses; 1806 Ruhestand;&lt;br /&gt;
Erfinder optischer Telegrafen; unterbreitete König&lt;br /&gt;
Gustav IV. Adolf von Schweden einen »Plan zu&lt;br /&gt;
einem allgemeinen Schreib- und Sprachmittel«&lt;br /&gt;
(1795); konstruierte einen optischen Telegrafen&lt;br /&gt;
in Stralsund (vermutlich 1790), den er bis 1798&lt;br /&gt;
sechsmal verbesserte; seine Erfindung (mit einem&lt;br /&gt;
Gutachten der Universität Greifswald) wurde von der&lt;br /&gt;
pommerschen Regierung befürwortet; erstattete 1798&lt;br /&gt;
einen Bericht an den König von Schweden, der seine&lt;br /&gt;
Leistungen mit einer Silbermedaille würdigte, aber&lt;br /&gt;
den Einsatz des Telegrafen in Schweden ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wackenroder, Ernst Heinrich - Theologe&lt;br /&gt;
:geb. 29.11.1660 Poseritz - gest. 27.12.1735 Loitz (Demmin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Henricus W., Theologe&lt;br /&gt;
Privatunterricht durch den Vater und durch&lt;br /&gt;
Hauslehrer; 1678 Gymnasium in Stralsund; 1680&lt;br /&gt;
Theologiestudium in Wittenberg und Greifswald;&lt;br /&gt;
Hauslehrer in Gingst bei seinem Schwager dem&lt;br /&gt;
Präpositus Johann von Essen, dann in Wismar&lt;br /&gt;
und in Sachsen; 1686 Magister in Wittenberg;&lt;br /&gt;
1689-1715 Pastor in Trent; 1715-1735 Präpositus&lt;br /&gt;
in Loitz; »Diatribe Seu Exercitatio Theologica&lt;br /&gt;
expendens Execrabilem Spiritualem« (Diss.,&lt;br /&gt;
1686); »Ex Philosophia morali, De Factis Heroum&lt;br /&gt;
Extraordinariis« (1687); »Altes und Neues Rügen,&lt;br /&gt;
Das ist, Kurtzgefaßte und umständliche Nachricht Von&lt;br /&gt;
demjenigen, Was so wohl in Civilibus, als vornemlich&lt;br /&gt;
in Ecclesiasticis Mit dem Fürstenthum Rügen Von&lt;br /&gt;
Anfang an bis auf gegenwärtige Zeit sich zugetragen«&lt;br /&gt;
(1730).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wangemann, Otto - Musikwissenschaftler, Organist, Kantor&lt;br /&gt;
:geb. 9.1.1848 Loitz (Demmin), gest. 25.2.1914 (Berlin-)Charlottenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schule in Stettin und Kammin; Musikstudium in Stettin&lt;br /&gt;
und am Königlichen Kirchenmusik-Institut Berlin;&lt;br /&gt;
1871-1878 Organist und Gesanglehrer am Gymnasium&lt;br /&gt;
in Treptow (Pommern); 1878-1884 Organist und&lt;br /&gt;
Kantor in Demmin, erteilte Gesangunterricht an&lt;br /&gt;
den höheren Schulen und übernahm 1878 auch den&lt;br /&gt;
Gesangverein für gemischten Chor; einer seiner&lt;br /&gt;
Vorgänger war sein Großvater Johann Theodor W.,&lt;br /&gt;
der 1821-1849 als Kantor und Subrektor in Demmin&lt;br /&gt;
wirkte; 1884 an der Nikolaikirche Spandau; 1886&lt;br /&gt;
Organist an der Luisenkirche und Vorspieler bei&lt;br /&gt;
Kaiser Friedrich III. in der Schlosskapelle Berlin-&lt;br /&gt;
Charlottenburg; Königlicher Professor; Ehrenmitglied&lt;br /&gt;
des Freien Deutschen Hochstifts Frankfurt (Main)&lt;br /&gt;
und der Akademie in London; Herausgeber der&lt;br /&gt;
Zeitschriften »Der Organist« (1879 ff.) und »Die&lt;br /&gt;
Tonkunst« (1884-1890); »Geschichte der Orgel&lt;br /&gt;
und der Orgelbaukunst« (1879; 3. Aufl., 1887);&lt;br /&gt;
»Geschichte des Oratoriums« (1882); komponierte&lt;br /&gt;
Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester,&lt;br /&gt;
Klavier- und Orgelstücke, Chöre und Lieder; »Fünf&lt;br /&gt;
Lieder für eine Singstimme mit Begleitung des&lt;br /&gt;
Pianoforte« (1890).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wegner, Eginhard - Geograph&lt;br /&gt;
:geb. 8.7.1918 Anklam, gest. 20.1.2001 Greifswald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Otto W., Pädagoge&lt;br /&gt;
Seit 1920 in Stettin und 1925-1937 dort Gymnasium;&lt;br /&gt;
1938/39 Hochschule für Lehrerbildung in Kiel;&lt;br /&gt;
1939-1946 Kriegsteilnehmer, Verwundung und&lt;br /&gt;
amerikanische Gefangenschaft; 1947 Geographie-,&lt;br /&gt;
Geschichts-, Germanistik- und Philosophiestudium&lt;br /&gt;
in Greifswald; 1959 Promotion in Greifswald; 1948&lt;br /&gt;
Hilfskraft, 1953 Assistent, 1968 Oberassistent,&lt;br /&gt;
1971-1983 Dozent für ökonomische Geographie am&lt;br /&gt;
Geographischen Institut der Universität Greifswald,&lt;br /&gt;
1976 stellvertretender Direktor für Forschung;&lt;br /&gt;
»Das Land Loitz zwischen 1200 und 1700« (Diss.,&lt;br /&gt;
1959); mit Peter Krägenow »Regionalführer&lt;br /&gt;
Mecklenburg, Vorpommern« (1991); mit Rolf Meincke&lt;br /&gt;
»Mecklenburg-Vorpommern. Kleine Landeskunde«&lt;br /&gt;
(1992); seit 1992 Bearbeitung der »Schwedischen&lt;br /&gt;
Landesaufnahme von Vorpommern 1692-1709.&lt;br /&gt;
Karten. Texte. Ortsbeschreibungen«; verfasste&lt;br /&gt;
für den »Historischen und geographischen Atlas&lt;br /&gt;
von Mecklenburg und Vorpommern« (1995) den&lt;br /&gt;
Abschnitt »Historische Geographie Mecklenburg-&lt;br /&gt;
Vorpommern«; »Wandlungen im ländlichen Siedlungsund&lt;br /&gt;
Wirtschaftsbild des 17. Jahrhunderts im Amt&lt;br /&gt;
Loitz und ihre Ursachen« (1962), »Loitz. Ein Beitrag&lt;br /&gt;
zur Geographie der Stadt Loitz« (1967) und »Dreißig&lt;br /&gt;
Jahre Entwicklung sozialistischer Landwirtschaft&lt;br /&gt;
im Kreis Greifswald. Ein historisch-geographischer&lt;br /&gt;
Abriß« (1979) in »Greifswald-Stralsunder Jahrbuch«;&lt;br /&gt;
»Zur Topographie von Bergen. Ein Versuch zur&lt;br /&gt;
Erklärung der Entwicklung des Stadtplanes« (1963)&lt;br /&gt;
und »Göhren auf Rügen um 1700. Eine historischgeographische&lt;br /&gt;
Skizze« (1978) in »Wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Zeitschrift der Ernst-Moritz-Arndt-Universität&lt;br /&gt;
Greifswald«; »Das Geographische Institut der Ernst-&lt;br /&gt;
Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald« (1963) und&lt;br /&gt;
»100 Jahre geographische Lehre und Forschung an&lt;br /&gt;
der Ernst-Moritz-Arndt-Universität zu Greifswald«&lt;br /&gt;
(1981) in »Geographische Berichte«; »Geographische&lt;br /&gt;
und historische Beiträge zur Landeskunde Pommerns.&lt;br /&gt;
Eginhard Wegner zum 80. Geburtstag« (1998;&lt;br /&gt;
hrsg. von Ivo Asmus); »Historische Geographie&lt;br /&gt;
und Kulturlandschaftsforschung. Beiträge zum&lt;br /&gt;
Gedenkkolloquium für Dr. Eginhard Wegner am 4. Mai&lt;br /&gt;
2001 in Greifswald« (2002; hrsg. von Reinhard Zölitz-&lt;br /&gt;
Möller); Nachlass im Landesarchiv Greifswald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zachariae, Ferdinand Gustav Rudolph - Jurist, Parlamentarier&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1808 Bützow, gest. 24.5.1874 Stettin (Pommern; Szczecin/Polen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vater: Rats- und Gerichtssekretär&lt;br /&gt;
1823-1827 Gymnasium in Lübeck; 1827-1829&lt;br /&gt;
Jurastudium in Greifswald, 1829 in Rostock;&lt;br /&gt;
1830 Promotion in Rostock; 1827 Mitglied der&lt;br /&gt;
Burschenschaft Arminia Greifswald und 1829 der&lt;br /&gt;
Arminia Rostock; 1831 Advokat und Notar beim&lt;br /&gt;
Oberappellationsgericht Greifswald; 1833 Stadtrichter&lt;br /&gt;
sowie provisorisch angestellter Bürgermeister in&lt;br /&gt;
Loitz; 1835 wegen Teilnahme an geheimen politischen&lt;br /&gt;
Verbindungen amtsenthoben und verurteilt;&lt;br /&gt;
durfte nicht wieder in Loitz eingesetzt werden&lt;br /&gt;
und erhielt keine Zulassung als Rechtsanwalt im&lt;br /&gt;
Gerichtsbezirk Greifswald; eröffnete 1838 in Stettin&lt;br /&gt;
ein Rechtsanwaltbüro und Notariat; 1856 Justizrat;&lt;br /&gt;
1848/49 Abgeordneter für den Wahlkreis Grimmen&lt;br /&gt;
zur Preußischen verfassungsgebenden Versammlung;&lt;br /&gt;
»Über die richtige Berechnungsart des Interisirii nach&lt;br /&gt;
Grundsätzen des Rechts« (1831).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ziehm, Albert - Pädagoge, Schriftsteller&lt;br /&gt;
:geb. 16.5.1843 Schmagerow, gest. 5.6.1914 Demmin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863-1865 Lehrerseminar Pölitz (bei Laage);&lt;br /&gt;
Lehrer in Gützkow und Anklam; 1870 Lehrer und&lt;br /&gt;
Kantor in Loitz; Ruhestand in Anklam und Demmin;&lt;br /&gt;
»Pommersche Geschichte in poetischer Form« (1891).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Opfer von Krieg und Gewalt aus Loitz und Umgebung&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleonische Zeit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Opfer in französischen Diensten: Französische Flotte, Rußlandfeldzug u.a.====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Befreiungskriege====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsch/ Französischer Krieg 1870/71===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zweiter Weltkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachkriegszeit (z.B. Lager Fünfeichen)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Sagen, Geschichten und Legenden rund um Loitz&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
214. Der Chimmeke in Loitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Schlössern in Pommern gab es in früheren Zeiten viele Poltergeister, die das Volk Chimmeke nannte. Man mußte sie sich zu Freunden halten, dann thaten sie Niemandem etwas zu Leide. Sonst konnten sie aber sehr böse werden. - Ein solcher Chimmeke war auch auf dem alten Schlosse zu Loitz. Er war schon lange Jahre da gewesen, und man mußte ihm jeden Abend einen irdenen Topf mit süßer Milch vorsetzen. Die aß er über Nacht auf, und also that er keinen Schaden. Wie aber zu einer Zeit, gegen das Jahr 1370, die Mecklenburger das Schloß inne hatten, so war darin ein übermüthiger Küchenjunge, der nahm dem Chimmeke einstmals die Milch weg und trank sie selbst aus, dem Geiste spöttische Worte gebend. Das verdroß diesen sehr, und wie am anderen Morgen früh, bevor noch der Koch aufgestanden, der Küchenjunge in die Küche kam, und das Feuer anmachte, da ergriff der Chimmeke den Buben, zerhauete ihn in Stücke, und steckte diese in den großen Grapen, der mit heißem Wasser auf dem Feuer stand. Danach kam der Koch in die Küche und wollte Fleisch holen, dasselbe in den Grapen zum Kochen zu werfen. Da lachte aber der Chimmeke und sagte zu dem Koche, das Fleisch sey schon gar, er solle nur anrichten und es aufsetzen. Der Koch sah in den Grapen, und fand darin die gekochten Hände und Füße, und erkannte, daß sie des Buben waren. Darüber erschrak er sehr. Der Geist ist von der Zeit an aus dem Schlosse weggezogen und hat sich nicht wieder sehen lassen. - Der Grapen, worin der Küchenjunge also gekocht worden, ist nachher noch viele Jahre auf dem Schlosse gezeigt; wo er jetzt ist, weiß man nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantzow, Pomerania, I. S. 333.&lt;br /&gt;
Micrälius, Altes Pommerl. I. S. 268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkssagen von Pommern und Rügen, J. D. H. Temme, Berlin 1840, Nr. 214&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Flurnamen auf der Loitzer Feldmark&#039;&#039;&#039;==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AnnaSchroeder</name></author>
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